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28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

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Intelligente Kleidung, autonom fahrende Autos und vernetzte Haushalte: „Shytech", also Technologie, die zum Teil unsichtbar, aber trotzdem intuitiv nutzbar bzw. erlebbar ist, hält immer stärker in unseren Alltag Einzug. Über mögliche Vorteile dieser Entwicklung und die Risiken einer Bevormundung durch Technik diskutierten Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community gestern, Donnerstagabend, in Wien.

 

Als Paradebeispiel führte Manfred Tscheligi, Universitätsprofessor und Leiter des Geschäftsfelds „Technology Experience" am Austrian Institute of Technology (AIT), autonom fahrende Autos an, die in den kommenden zehn Jahren für eine Revolution auf den Straßen sorgen könnten. Hier müsse berücksichtigt werden, dass versteckte Technologie auch Vertrauen und Akzeptanz brauche, was laut Umfragen nicht unbedingt vorausgesetzt werden sollte.

 

Das gelte sowohl für Personen im Fahrzeug, die das autonom bewegte Lenkrad nicht aus den Augen lassen, als auch Fußgänger am Zebrastreifen, die nicht wissen, ob der Fahrer oder das Auto selbst lenkt. Hier könnte beispielsweise das Fahrzeug dem Fußgänger „zublinzeln" und Grünes Licht für eine Querung signalisieren. So nehme eine versteckte Technologie aktiv Kontakt auf, um Ängste zu nehmen. „Entsprechend positiv belegte Erlebnisse sind notwendig", sagte Tscheligi. Wie sich „Shytech" den Nutzern konkret präsentieren soll, wüssten allerdings auch die Autohersteller noch nicht.

 

„Wearables" auf dem Vormarsch

Immer stärker in den Alltag integrieren würden sich mittelfristig auch sogenannte „Wearables" à la Google Glass, erklärte Hermann Moser vom Kompetenzzentrum Evolaris. Dadurch entstehe eine „intelligente Umgebung", in der Endgeräte und Sensoren miteinander vernetzt sind. „Technik erlernt die Kunst der Empathie und stellt sich auf unsere Vorlieben ein", so Moser. Sie würde deshalb auch nicht als penetrant empfunden. Weitere Anwendungsbeispiele sieht der Experte etwa in den Bereichen „Industrie 4.0", Tourismus, Smart Home oder Transport.

 

Tscheligi warnte allerdings vor einer zu kurzen Evaluation: „Eine Woche Google Glass ausprobieren ist sicher cool, aber was ist nach einem Jahr? Da ist die Akzeptanz oft sehr schnell wieder verschwunden", so der Universitätsprofessor. Er habe auch Zweifel an der Hypothese, dass der User Technologie nicht mehr sehen oder verstehen will. Schließlich gehe damit auch ein gewisser Kontrollverlust einher.

 

Zwischen Unterstützung und Bevormundung

Im Vordergrund wird es einfacher, im Hintergrund allerdings komplexer, erklärte Hilda Tellioglu von der Technischen Universität (TU) Wien. Da eine intuitive Bedienung sehr individuell sei, müssten Systeme auf die Nutzer reagieren und von ihnen lernen. „Das ist allerdings eine ziemliche Herausforderung", so Tellioglu, die auch auf den schmalen Grad zwischen Unterstützung und Bevormundung verwies. Letzteres sei der Fall, wenn vom User ungewollt Entscheidungen getroffen würden.

 

Auch im Businessbereich würden viele Anwendungen die Anforderung an Einfachheit erfüllen. Neben den punktuellen Einsatzgebieten werde aber oft auf den Gesamtprozess vergessen, ergänzte Oliver Krizek vom Softwarespezialisten Navax. IT könne nur das abbilden, was physisch im Unternehmen stattfinde. Hinter scheinbar kompliziert zu bedienender Software würden in Wahrheit nicht optimierte Prozesse stecken. „Die muss ich vorher definieren. Konzeption ist dabei alles", so Krizek.

 

Tatsache sei, dass alle technischen Errungenschaften häufiger genutzt würden, wenn man sie einfach bedienen kann, erklärte Robert Ludwig vom Systemintegrator NextiraOne. Ein Beispiel dafür seien Videokonferenzen: Während dies früher ein schwieriges Unterfangen gewesen sei, mache man das heute vom Standard-PC oder Tablet aus, einfach per Klick oder per Touch - ohne Schulung - eben intuitiv.

24. April 2014
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