23. April 2014, 10:43
WhatsApp knackte Marke von 500 Millionen Nutzern
Weltweit nutzen 500 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Die meisten Neukunden habe das Unternehmen in den ...
22. April 2014, 14:41
US-Video-Portal Netflix im Aufwind
Netflix befindet sich im Aufwind. Der US-Online-Videodienst konnte im ersten Quartal vier Millionen Nutzer hinzugewinnen und zählt nun 48 ...
22. April 2014, 14:32
ÖIAG und America Movil verhandeln Syndikatsvertrag
Die Staatsholding ÖIAG und der Telekomkonzern America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim feilschen bis zuletzt um einen ...
30. Jänner 2014
Digitale Offensive: Experten fordern Investitionen in Breitband und F&E

Bildergalerie zum Event

Auch wenn noch ungewiss ist, wie viel Geld aus der „LTE-Auktion", die im Herbst 2013 knapp zwei Mrd. Euro einbrachte, an die Branche zurückfließt, ist der Wettbewerb um die Fördermillionen schon entbrannt. Am wichtigsten sind der vor allem auch auf dem Land unbestritten notwendige Breitbandausbau und Investitionen in Forschung und Entwicklung, erklärten Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community Donnerstagabend in Wien.

 

Schnelles Internet gewinne sowohl bei Unternehmen als auch bei der Bevölkerung an Bedeutung. „Die Lebensadern des digitalen Zeitalters werden zur unverzichtbaren Infrastruktur auf Augenhöhe mit Strom und Wasser", gab sich Andreas Plamberger vom Beratungsunternehmen PwC Österreich überzeugt. Die analogen Ureinwohner würden langsam aussterben, die sogenannten „digital natives" ab 2020 das Kommando übernehmen. „Und die verlangen - auch aufgrund neuer Anwendungen - nach mehr Bandbreite", so der Manager.

Zwar liege Österreich bei leitungsgebundenen Anschlüssen insgesamt im OECD-Schnitt, Glasfaser bis zum Gebäude sei aber praktisch nicht existent. Außerdem gebe es massiven Nachholbedarf auf dem Land. „Dort ist die Rentabilität eines Breitbandausbaus für die Anbieter aber nur schwer darstellbar", sagte Plamberger. Gesamtwirtschaftlich könnten sich entsprechende Aktivitäten aber sehr wohl rechnen: „Ein Investment von 1,5 Mrd. Euro in Breitband würde 64.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen."


Gelder für Forschung statt Milliarden vergraben


Abseits der Infrastruktur müsste vor allem in Forschung und Ausbildung investiert werden. „Wir sollten nicht eine Milliarde Euro vergraben, sondern Teile für die wirtschaftsnahe und die Grundlagenforschung verwenden", erläuterte Robert Sablatnig von der Technischen Universität (TU) Wien. Außerdem müssten mehr Leute besser ausgebildet, innovative Projekte auf den Weg gebracht und die Hightech-Industrie ausgebaut werden. Hier gebe es innovative Entwicklungen beispielsweise im Bereich Smart Cities, Augmented bzw. Virtual Reality oder Ambient Assisted Technologies.


Für einen Fokus auf anwendungsorientierte Forschung plädierte Christian Kittl, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums evolaris: „Bei Patenten sind wir gut unterwegs. Die Umsetzung in der Wirtschaft hinkt allerdings hinterher." Aber erst dadurch entstünden profitable Geschäftsmodelle und der Nutzen für die Anwender, etwa durch das „Internet der Dinge". Er forderte zudem eine klare politische Zuständigkeit, beispielsweise durch ein prominenteres Positionieren wie in Deutschland als Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. „In jedem Ministerium einen eigenen Ansprechpartner wird nicht funktionieren", so der Experte.


Bisherige Förderungen „Tropfen auf den heißen Stein"


„Es besteht enormer Nachholbedarf und wir haben wenig Zeit. Wir brauchen beides: Infrastruktur und darauf aufbauend Anwendungen und Services", stimmte Martin Zandonella vom Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zu. Große Probleme gebe es bei Versorgungsunterschieden zwischen Land und Stadt, die auch durch LTE nicht lösbar seien. „Aber selbst in Wien ist man von einer flächendeckenden Versorgung mit Hochleistungs-Internet weit entfernt", sagte Zandonella.

 

Eigentlich sollte über Investitionen in eine moderne Netz-Infrastruktur nicht mehr diskutiert werden müssen, gab sich Manuel Aghamanoukjan vom Softwarehersteller Gentics überzeugt: „Die muss die Grundlage sein. Aber da fehlt anscheinend noch das Bewusstsein." Jetzt gelte es neue Ideen zu fördern, die das Hochleistungs-Internet optimal nutzen. Innovative Tools auf Basis semantischer Technologien, intelligente Algorithmen und Visualisierungswerkzeuge könnten beispielsweise helfen, die in Zukunft verfügbaren großen Informationsmengen zu erfassen und effizient zu nutzen. Vor allem bei Klein- und Mittelunternehmen gebe es genug kreatives Potenzial, um innovative Services zu entwickeln.

24. April 2014
28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

Bildergalerie zum Event 

 

Intelligente Kleidung, autonom fahrende ...

28. Februar 2014
Daten werden laut Experten zum Treiber für die digitale Wirtschaft
30. Jänner 2014
Digitale Offensive: Experten fordern Investitionen in Breitband und F&E

Bildergalerie zum Event

Auch wenn noch ungewiss ist, wie viel Geld aus der ...