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24. April 2014
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Miteinander, statt gegeneinander: Die Vorteile der jeweiligen Verkaufskanäle zu nutzen, scheint derzeit das Erfolgsmodell zu sein, um in der Shopping-Welt von morgen noch eine Rolle zu spielen. Das ist das Resümee einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community gestern, Donnerstagabend, in Wien.

 

„Wir glauben nicht, dass der Laden tot ist", brach Andreas Plamberger vom Beratungsunternehmen PwC Österreich eine Lanze für den stationären Handel. Möglicherweise würden Geschäftsgrößen und Sortimentsumfang aber schrumpfen und nur mehr die Funktion eines „Showrooms" erfüllen. Denn Interaktion - das Berühren und Ausprobieren der Produkte - gehöre weiterhin zum Einkaufserlebnis dazu. Wichtig sei hier auch, die gewünschten Artikel gleich mitnehmen zu können.

 

Eine Gefahr für die etablierten Händler bestehe darin, dass Kunden keinen Unterschied mehr machen, ob sie das gewünschte Markenprodukt auf herkömmlichem Weg oder direkt beim Hersteller erwerben. Immer häufiger werde dieser Zwischenschritt übersprungen. Beim Online-Einkauf selbst bevorzugen die Konsumenten derzeit eindeutig den PC gegenüber Smartphones und Tablets. Mobile Endgeräte würden aber in den vorgelagerten Phasen der Kaufentscheidung immer wichtiger.

 

Die Ansicht, dass sich soziale Medien bald zum unverzichtbaren Vertriebskanal entwickeln würden, scheint hingegen ein Mythos zu sein. „Nur wenige kaufen über Social Media ein. Dieser Bereich sollte aber trotzdem nicht vernachlässigt werden, weil er über alle Vertriebskanäle hinweg für Stimulation sorgt und einen unverzichtbaren Kommunikationskanal darstellt", sagte Plamberger. Wichtig sei, die Kanäle - Stichwort Multi-Channel-Strategie - nicht einzeln zu betrachten, weil sie sich gegenseitig befruchten.

 

KMUs profitieren vom „Sofort-Konsum"

„Die Zukunft liegt darin, den Mehrwert des jeweiligen Kanals zu identifizieren, miteinander zu verknüpfen und so die Bedürfnisse des Kunden wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen", gab sich auch Christian Adelsberger vom Kompetenzzentrum Evolaris überzeugt. KMUs würden etwa von kurzen Wegen profitieren, weil der „Sofort-Konsum" an Bedeutung gewinne. „Ein wesentlicher Treiber des Kaufs ist die Verfügbarkeit", so der Experte.

 

Zuerst müsse man aber überhaupt gefunden werden, im Internet am besten mit Öffnungszeiten und Adresse - und das auch bei mobilen Abfragen. Außerdem sollte für den Online-Auftritt die Sortimentsgestaltung überdacht werden. Bei Nischenprodukten sei beispielsweise der Preis nicht so wichtig. Ein Klischee sei, dass am Handy keine größeren Anschaffungen getätigt werden. „Das verschwimmt komplett", so Adelsberger.

 

Jedenfalls biete die Möglichkeit, auch international zu verkaufen, große Chancen für die heimischen Betriebe. Beim grenzüberschreitenden Handel dürfe aber nicht auf die rechtlichen Implikationen vergessen werden, ergänzte PwC-Experte Plamberger. Das stellt wiederum kleinere Betriebe vor Schwierigkeiten.

 

Hohe Kosten für Versand bremsen Internethandel

„Die meisten kleinen Händler machen das Online-Geschäft nebenbei und experimentieren, um neue Kunden zu finden", so Ernst Steininger, Berufszweigobmann Versand- und Internethandel der Wirtschaftskammer Wien. Wichtig sei, nicht nur mit seinem Unternehmen, sondern auch den Produkten im Web vertreten zu sein. Allerdings würden viel zu wenig Händler die Chancen durch das Internetgeschäft nutzen. Hauptverantwortlich dafür seien technisches Unwissen und die Scheu, Geld für etwas auszugeben, dessen Potenzial man nicht einschätzen könne.

 

Ein Problem sieht der Fachmann in den exorbitanten Kosten für die Logistik. „Das trifft den Internethandel massiv. Teilweise kostet der Versand eines Produkts von Österreich nach Deutschland dreimal so viel wie umgekehrt", sagte Steininger. Das mache das Geschäft mit günstigen Produkten - etwa Handyschutzhüllen - hierzulande praktisch unmöglich.

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