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23. Februar 2012
Experten: Neue Bedienkonzepte werden digitalen Alltag radikal verändern

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Nach dem Trend zum Berühren statt Anklicken und dem Siegeszug der Apps könnten schon bald weitere alternative Steuerungssysteme in unserem digitalen Leben Einzug halten. „Das Beste kommt noch. Schließlich erreichen viele Technologien schon in den nächsten Monaten einen hohen Reifegrad", erklärte Thomas Wedl vom App-Hersteller Cellular bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community gestern, Donnerstagabend, in Wien.

 

Deutliche Fortschritte erwartet der Experte etwa bei der Spracherkennung, der Objekt- und Personenerkennung sowie der genaueren Ortsbestimmung in Gebäuden. Außerdem würden Apps nach Smartphones und Tablet-PCs bald am Fernseher Einzug halten. Dann gebe es am TV-Startbildschirm auch andere Medien als die etablierten Sendungs-Anbieter, eine einfachere Bedienung per Smartphone oder Tablet-PC - abseits der 40-Tasten-Fernbedienung - und eine direkte Interaktion, so Wedl. Beispielsweise könne man dann Abstimmen, Wetten oder zusätzliche Informationen abrufen.

 

Mit virtuellen Freunden Fangen spielen

Spannend seien auch Anwendungen wie die kolportierte Google-Brille, durch die die unmittelbare Umgebung mit zusätzlichen digitalen Infos angereichert wird, sagte Rainer Friedl von diamond:dogs. „Von so etwas wurde schon lange gesprochen. Aber jetzt kommt das wirklich und eröffnet Szenarien, die aus dem Science Fiction-Bereich kommen könnten. Vorstellbar sei beispielsweise, dass Kinder im Park mit virtuellen Freunden Fangen spielen", meint Friedl.

 

„Chirurgen verwenden so etwas teilweise schon. Das ist also keine Zukunftsmusik", ergänzte Christian Adelsberger von der evolaris next level GmbH. Die Brille sei aber nur ein Mittel, um digitale Inhalte und die Realität zusammenzuführen. Er verwies auf die stetige Fortentwicklung der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. „In den kommenden Jahren wird eine Vielzahl von alternativen Steuerungssystemen auf den Markt kommen und die Bedienkonzepte der Zukunft werden wesentlich stärker personalisiert und automatisiert sein", prognostiziert Adelsberger.

 

Bei Apps sieht Friedl inzwischen ein ernsthaftes Niveau erreicht, „das ist keine Spielerei mehr". Anfangs habe jeder einfach dabei sein wollen, jetzt gehe es stärker um Geschäftsmodelle. „Wenn ich die Billa-App installiert habe und an einer Filiale vorbei gehe, bekomme ich künftig vielleicht eine Nachricht über ein spezielles Angebot auf das Handy", so Friedl. Außerdem werde es zu einer Vernetzung der Anwendungen beziehungsweise der konvergenten Nutzung unabhängig vom Endgerät kommen.

 

Dies sei auch dringend nötig, so Boris Eder von der APA-IT. Probleme gebe es beispielsweise, wenn Apple-Nutzer auf Android umsteigen wollten. „Das muss sich ändern. Es muss mehr Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern geben", sagte Eder. Letztendlich würden ohnehin die Inhalte im Vordergrund stehen. Im Bereich Apps ortet er eine starke Professionalisierung und Kommerzialisierung, wobei man die Endkunden „abholen muss, wo sie sich am wohlsten fühlen - egal ob am PC, Smartphone oder Tablet".

 

„Was nicht intuitiv ist, funktioniert nicht"

Generell gelte: „Was nicht intuitiv ist, funktioniert nicht", ergänzte Gunther Oswalder von der A1 Telekom Austria. In diesem Bereich gebe es noch viel zu tun, weil derzeit zu viele inkonsistente Konzepte existieren würden. Dennoch ist er zuversichtlich: „Die Bedienkonzepte bewegen sich in Richtung Mensch. Sie verändern sich radikal und werden immer direkter und interaktiver." Durch leistungsfähigere Geräte mit immer schnelleren Internetanschlüssen und mehr Sensoren als je zuvor würden sich die Interaktions-Möglichkeiten fast täglich erweitern. Bei aller Begeisterung müssten aber der Mensch und sein Lernverhalten weiter im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen, so Oswalder.

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