22. Oktober 2014, 11:53
Apple gab Sicherheitshinweis für iCloud
Apple spricht von Angreifern, die Nutzerdaten abfangen wollen. Das Unternehmen gibt Tipps, wie Nutzer sich davor schützen können. Zuvor ...
22. Oktober 2014, 11:29
Quartalszahlen für Yahoo besser als erwartet
Yahoo-Chefin Marissa Mayer macht beim Konzernumbau Fortschritte. Der US-Internetkonzern steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal zwar nur ...
21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
Die neuen Internet-Technologien und Möglichkeiten werden von den Österreichern gerne angenommen: Mehr als ein Drittel nutzt Cloud Services. ...
22. Oktober 2014, 11:53
Apple gab Sicherheitshinweis für iCloud
Es gebe immer wieder organisierte Angriffe im Netz, um Nutzerdaten abzufangen, hieß es in der Mitteilung am späten Dienstag. "Wir nehmen das sehr ernst," schrieb das Unternehmen, ohne die Angriffe im Detail zu beschreiben. Am Montag hatte die Anti-Zensurorganisation Greatfire.org von gezielten Angriffen auf Apples Dienst iCloud berichtet. Mit dem Dienst können Nutzer Fotos, Kontakte und Daten speichern. Die Zensurexperten berichteten, manche Apple-Nutzer in China seien auf eine gefälschte iCloud-Webseite geleitet worden. Tragen sie dort ihre Nutzernamen und Passworte ein, können diese abgefangen werden.
Greatfire.org hatte die chinesische Regierung dafür verantwortlich gemacht. "Das ist eindeutig eine böswillige Attacke auf Apple mit dem Ziel, Zugang zu Nutzerdaten und Passwörtern und letztlich allen in der iCloud gespeicherten Daten zu bekommen", schrieb die Webseite. Die Angriffe begannen laut dem Bericht am Montag, als auch erstmals die neuen iPhones auf dem chinesischen Festland verkauft wurden. Greatfire.org hatte zuvor bereits über ähnliche Angriffe auf Google und Yahoo berichtet.
Apple nannte weder Details zu Angriffen noch erwähnte das Unternehmen China. In seinem Hinweis beschrieb Apple, wie Nutzer sicherstellen können, dass sie auf der offiziellen iCloud-Webseite gelandet sind.
Nutzer sollten beim Aufrufen der iCloud-Webseite auf Warnhinweise ihrer Internetbrowser, wie Firefox, Chrome oder Safari, achten. "Wenn Nutzer eine Warnung für ein ungültiges Sicherheitszertifikat in ihren Internet-Browser bekommen, sollen sie diese ernst nehmen, und nicht weitermachen", empfahl Apple. iPhones oder iPads, sowie Mac-Computer mit dem neuesten Betriebssystem und dem Apple-Browser Safari seien von den Attacken nicht betroffen.
Das Internet wird in China streng kontrolliert. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Youtube oder Webseiten von Menschenrechtsorganisationen und ausländischen Medien wie der "New York Times" werden blockiert. Chinesische Internetunternehmen werden verpflichtet, Beiträge von Nutzern zu zensieren. Viele Chinesen umgehen die Sperren mit "Tunneldiensten", doch die VPN-Verbindungen werden immer wieder gestört.
22. Oktober 2014, 11:29
Quartalszahlen für Yahoo besser als erwartet
Zudem zeigt der am Dienstag veröffentlichte Finanzbericht einen Anstieg von 296,7 Millionen auf 6,77 Milliarden Dollar beim Netto-Gewinn. Der Profittreiber war allerdings Yahoos Beteiligung am chinesischen Onlineriesen Alibaba. Der hatte im September ein fulminantes Debüt an der New Yorker Börse gefeiert und Yahoo als Großeigner damit einen hohen Profit beschert, der im dritten Quartal mit 6,3 Milliarden Dollar zu Buche schlug. Konzernchefin Mayer steht nun allerdings unter Zugzwang, die Gewinne aus dem Alibaba-Börsengang effizient einzusetzen. Zudem fällt der Anreiz für Investoren, sich über Yahoo an Alibaba zu beteiligen, nach dem Börsengang weg.
Zuletzt hatte der New Yorker Finanzinvestor Starboard Value Yahoos Führungsteam unter Druck gesetzt. In einem offenen Brief forderte Starboards-Manager Jeffrey Smith Yahoo-Chefin Mayer auf, einen strategischen Zusammenschluss mit dem Erzrivalen AOL zu prüfen. Smith will außerdem, dass Yahoo die Kosten senkt und den Gewinn aus der Alibaba-Beteiligung zum Vorteil der Aktionäre einsetzt.
Der jüngste Geschäftsbericht dürfte Yahoos Management zumindest etwas den Rücken stärken. "Wir hatten ein gutes, solides Quartal", sagte Mayer. Yahoo meldete ein Umsatzplus von 200 Millionen Dollar im begehrten mobilen Geschäft, wo erstmals konkrete Zahlen ausgewiesen wurden. Der Konzern will durch neue Inhalte und Funktionen mehr Nutzer und damit Werbeanzeigen auf die Yahoo-Angebote locken. Bislang war die Entwicklung eher durchwachsen, nun sieht Mayer erste Erfolge.
Yahoo leidet unter der harten Konkurrenz von Rivalen wie Google und Facebook. Alle drei Unternehmen finanzieren sich größtenteils über Werbung. Zum einen verkaufen sie grafische Werbeanzeigen - die sogenannten Banner - und zum anderen bezahlte Links bei Suchmaschinen. Yahoo kämpft beim Geschäft mit Display-Werbung weiter mit Rückgängen, konnte aber zuletzt im Suchmaschinen-Bereich zulegen.
21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
35 Prozent der 16- bis 74-Jährigen hatten in den vergangenen drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Cloud Services genutzt, die etwa zum Speichern und Teilen von Daten dienen. Mit 69 Prozent sind die 16 bis 24-Jährigen am aktivsten. Der Männeranteil ist mit 40 Prozent deutlich höher als jener der Frauen (29 Prozent), wobei bei den Jüngsten kaum ein Unterschied zwischen den Geschlechtern wahrnehmbar ist.
Gespeichert werden in der Cloud vor allem Fotos, danach folgen Texte, Tabellen oder Präsentationen, aber auch Musik. Geschätzt wird dabei vor allem die Möglichkeit, Daten von verschiedenen elektronischen Geräten und Orten aus nutzen zu können (75 Prozent), das einfache Teilen der Daten mit anderen (72 Prozent) und der Schutz vor Datenverlust (42 Prozent).
Über mobile Geräte wie Laptop, Tablet, Mobiltelefon, Smartphone oder andere mobile Geräte steigen 70 Prozent der www-Nutzer ins Internet ein. Dieser Anteil ist seit 2012 um ein Viertel gestiegen (2012: 56 Prozent). Um unterwegs zu surfen, verwenden 65 Prozent ein Smartphone, 38 Prozent tragbare Computer.
Mobiles Internet ist nach wie vor alters- und geschlechtsabhängig: Während 93 Prozent der 16- bis 24-Jährigen mobiles Internet schätzen, sind es bei den 65- bis 74-Jährigen lediglich 36 Prozent. Drei Viertel der Männer, aber nur zwei Drittel der Frauen wollen auch außerhalb von Wohnung oder Arbeit nicht auf das Web verzichten.
Ähnlich das Bild bezüglich der sozialen Netzwerke, die insgesamt von 55 Prozent der Internetuser geschätzt werden: Bei der jüngsten Gruppe sind es 87 Prozent, bei der ältesten nur ein Viertel. Bei den Jüngeren (bis 44 Jahre) sind es jedoch die Frauen, die in den sozialen Netzwerken die Nase vorne haben, bei den Älteren ist die Nutzung laut Statistik Austria zwischen den Geschlechtern ausgeglichen.
30. Oktober 2014
26. September 2014
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