23. April 2014, 10:43
WhatsApp knackte Marke von 500 Millionen Nutzern
Weltweit nutzen 500 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Die meisten Neukunden habe das Unternehmen in den ...
22. April 2014, 14:41
US-Video-Portal Netflix im Aufwind
Netflix befindet sich im Aufwind. Der US-Online-Videodienst konnte im ersten Quartal vier Millionen Nutzer hinzugewinnen und zählt nun 48 ...
22. April 2014, 14:32
ÖIAG und America Movil verhandeln Syndikatsvertrag
Die Staatsholding ÖIAG und der Telekomkonzern America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim feilschen bis zuletzt um einen ...
23. April 2014, 10:43
WhatsApp knackte Marke von 500 Millionen Nutzern
Täglich würden zudem mehr als 700 Millionen Fotos und 100 Millionen Videos verschickt. Der Kauf von WhatsApp durch Facebook für insgesamt 19 Milliarden Dollar (13,75 Mrd. Euro) hatte zuletzt bei vielen Kunden Sorgen um den Datenschutz ausgelöst.
22. April 2014, 14:41
US-Video-Portal Netflix im Aufwind
Mit dem Internet-Streaming allein machte Netflix demnach 1,06 Mrd. Dollar (765 Mio. Euro) Umsatz und knackte zum ersten Mal in einem Quartal die Milliardengrenze. Insgesamt kam Netflix auf einen Umsatz von 1,27 Mrd. Dollar, der Gewinn lag bei 53 Mio. Dollar. Das Unternehmen ist einer der größten Anbieter von Filmen und Serien zum Abruf über das Internet. Für eine Monatsgebühr können Abonnenten unbegrenzt Videos schauen.
Über einen Start des Online-Dienstes in Deutschland wird seit Monaten spekuliert. Medienberichten zufolge plant der US-Marktführer, im September dieses Jahres mit einem deutschen Dienst zu starten. Netflix hat sich zu den Gerüchten bisher nicht geäußert.
Für Neuabonnenten in anderen Ländern steigen unterdessen die Preise. In Irland kostet das Abo nun 7,99 Euro pro Monat, einen Euro mehr als bisher. In anderen Märkten sollen die Preise in den nächsten Monaten um umgerechnet ein bis zwei Dollar steigen, wie Netflix mitteilte. Für bisherige Abonnenten sollen die Preise aber noch über einen "großzügigen Zeitraum" unverändert bleiben.
Kritisch zeigte sich Netflix zur geplanten Fusion der US-Kabelanbieter Comcast und Time Warner Cable. "Comcast ist schon jetzt so marktbeherrschend, dass es noch nie dagewesene Gebühren von Inhalte-Anbietern wie Netflix verlangen kann", erklärte Netflix. Das fusionierte Unternehmen hätte eine noch größere Verhandlungsmacht, um willkürlich Verbindungsgebühren für den Zugang zum Kunden zu verlangen, warnte die Firma.
22. April 2014, 14:32
ÖIAG und America Movil verhandeln Syndikatsvertrag
Wie lange die morgige Aufsichtsratssitzung in der ÖIAG dauern wird, sei nicht abschätzbar, hieß es aus Verhandlerkreisen. Sobald der Aufsichtsrat den Vertrag absegnet, wollen ÖIAG-Chef Rudolf Kemler und America Movil unterschreiben. Das könnte noch am selben Tag oder "zeitnah" sein. Spannend ist vor allem, wer künftig den Aufsichtsratsvorsitzenden stellt - ÖIAG oder America Movil.
Die ÖIAG forderte zuletzt "die langfristige Absicherung des Headquarters der Telekom Austria Group in Österreich sowie einen wirksamen Schutz der ÖIAG vor Verwässerung ihres Aktienpaketes unter 25 Prozent plus einer Aktie". Derzeit hält die ÖIAG 28,4 Prozent. America Movil ist mit 26,8 Prozent beteiligt. Bei einer seit längerem kolportierten Kapitalerhöhung könnten die Mexikaner an der Staatsholding vorbeiziehen, allerdings müsste - abhängig von der Höhe der Kapitalerhöhung - auch die ÖIAG in die Tasche greifen, um die Sperrminorität halten zu können.
Laut APA-Informationen liegt bereits ein ausformulierter, umfangreicher Vertragstext vor, den die Arbeitnehmervertreter derzeit von Juristen der Arbeiterkammer prüfen lassen. Unterdessen heißt es aber auch, dass die Verhandler und Anwälte von America Movil und ÖIAG "bis zur letzten Sekunde" um den Syndikatsvertrag feilschen würden. Ein Insider dazu: Es handle sich um einen fließenden Übergang von den Verhandlungen zum Vertrag. Inhaltlich wollte sich gegenüber der APA niemand dazu äußern. Der angestrebte Pakt steht unter Zeitdruck, weil er bis zum 23. April unterschrieben sein muss - damit es nicht einer einjährigen Sperre aufgrund des Übernahmegesetzes kommt.
Nicht ganz zufällig tauchte vergangene Woche mitten im Finale der Syndikatsverhandlungen ein bereits im Jänner verfasstes Schreiben von Ronny Pecik auf. Der Slim-Vertraute und Vizeaufsichtsratschef der Telekom Austria warnte vor einer "Todesspirale", das Unternehmen brauche Geld von außen. America Movil hatte mehrmals erklärt, mit einer Kapitalerhöhung Geld in die Telekom einzuschießen.
Zuletzt hatte aber der Chef der Arbeiterkammer Wien, Werner Muhm, deutlich Kritik an einem Syndikat mit den Mexikanern geübt. Die Arbeitnehmervertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat drohten sogar, der Aufsichtsratssitzung am 23. April fernbleiben zu wollen. Damit wäre das Gremium nicht beschlussfähig. Ob die Gewerkschafter ihre Drohung tatsächlich wahrmachen wollen, ist nicht bekannt. Dass der Syndikatsvertrag scheitert, gilt aber als unwahrscheinlich.
24. April 2014
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