27. November 2014, 16:17
Telekom will bis zu 400 Mio. in Breitband stecken
Die Telekom Austria will von der knapp eine Milliarde schweren Kapitalerhöhung "bis zu 400 Mio. Euro" in den Breitbandausbau in Österreich ...
27. November 2014, 13:02
E-Card wird zehn Jahre alt
Mit einer Jubiläumsgala feiert der Hauptverband der Sozialversicherungsträger Donnerstagabend den zehnten Jahrestag der Einführung der ...
26. November 2014, 12:08
Wien errichtet bis zu 400 neue WLAN-Zugangspunkte
Wien baut den mobilen Zugang zum World Wide Web aus: 2015 und 2016 sollen zusätzlich zu den bereits etwa 60 in Betrieb befindlichen "Access ...
27. November 2014, 16:17
Telekom will bis zu 400 Mio. in Breitband stecken
Die Kapitalerhöhung bringe der Telekom eine Stärkung der Kapitalstruktur und Flexibilität bei Zusammenschlüssen und Übernahmen, heißt es in einer Presseaussendung des Konzerns. Bei der Verwendung der Mittel stünden vor allem Investitionen in den Kernmärkten im Vordergrund. Das frische Kapital sichere die solide Finanzposition. Ziel sei die Festigung des BBB-Ratings mit stabilem Ausblick.
Durch die Kapitalerhöhung erhöhte sich die Anzahl der Aktien der Telekom Austria Group um 221,5 Mio. Stück auf 664,5 Mio. Stück. Etwa eine Milliarde Euro wurde in die Telekom-Kassen gespült. Der Mehrheitsaktionär America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim hat seinen Anteil in Höhe von 59,7 Prozent gehalten, ebenso wie die staatliche Industrieholding ÖIAG ihre 28,42 Prozent. America Movil und ÖIAG haben sich laut Telekom jeweils zu einer sechsmonatigen Behaltefrist verpflichtet, die mit dem ersten Handelstag heute an der Wiener Börse beginnt.
Aktuell liegt der Kurs der Aktie bei 5,458 Euro, um rund 1 Prozent höher als der Schlusskurs von Mittwoch. Im Jahr 2000 kam die Telekom-Aktie zu einem Ausgabepreis von 9 Euro erstmals an die Börse.
27. November 2014, 13:02
E-Card wird zehn Jahre alt
Bis der Echtbetrieb startete und die Karten an alle Versicherten verteilt wurden, dauerte es damals einige Monate. Erst mit Ende Mai 2005 begann der Hauptverband mit dem österreichweiten Versand der Karten an rund acht Millionen Versicherte und der Installation der Lesegeräte bei 12.000 Vertragsärzten. Vorangegangen war ein mehrmonatiger Probebetrieb im Nordburgenland.
Erste Überlegungen für ein elektronisches Krankenscheinsystem hatte es schon viel früher gegeben. Ein erster konkreten Feldversuch startete im Jänner 1993. Ein Nationalratsbeschluss folgte 1996, im Jahr 2000 wollte man das System flächendeckend einsetzen.
Was folgte waren Verzögerungen. Es gab Turbulenzen mit der Auftragsvergabe, die Kosten stiegen und dem deutsch-amerikanischen Konsortium EDS/ORGA wurde das Projekt entzogen. Software und Kartensystem wurden schließlich gesondert in Auftrag gegeben, den Zuschlag erhielten Siemens Österreich, IBM und Telekom Austria bzw. die deutsche Firma Giesecke & Devrient. Auch die Ärzte protestierten gegen die Einführung, erst im Oktober 2004 einigte man sich auf einen Gesamtvertrag zur E-Card-Einführung.
Ende 2005 war die E-Card schließlich flächendeckend etabliert, auch das Arzneimittel-Bewilligungs-Service als Ersatz für das Anstellen beim Krankenkassen-Chefarzt wurde eingeführt. Die E-Card konnte auch als Bürgerkarte fungieren, und am 15. September 2006 waren schon 100 Mio. Patientenkontakte abgewickelt. Bis heute sind keine Gesundheitsdaten auf der Karte gespeichert.
Ab 2007 arbeitete das erste Krankenhaus (Hall in Tirol) mit der E-Card, im selben Jahr startete der Probebetrieb für den "Arzneimittel-Sicherheitsgurt" als Vorläufer der E-Medikation. Seit 2009 werden auch Arbeitsunfähigkeitsmeldungen über das System abgewickelt, ab Jahresende wurde die zweite Generation der Karte (mit Blindenschrift) verteilt.
2011 wurde der Pilotversuch für die E-Medikation über die E-Card abgewickelt, und seit Mai 2014 steht das Service PROP (Präoperative Befundung) bundesweit zur Verfügung. Mit Oktober 2014 startete die nächste E-Card-Generation, 9,3 Millionen personalisierte Chipkarten werden von der Firma Austria Card an die österreichischen Versicherten ausgeliefert.
26. November 2014, 12:08
Wien errichtet bis zu 400 neue WLAN-Zugangspunkte
Kostenloses Surfen wird vor allem auf öffentlichen Plätzen, entlang größerer Straßenzüge oder in ausgewählten Parks ermöglicht. Konkret vorgeschlagen sind Standorte für 305 Örtlichkeiten, die bereits 2015 in Betrieb gehen sollen. Eine genaue Abstimmung mit den jeweiligen Bezirken ist im Laufen, hieß es im Rathaus.
Das WLAN wird weitgehend auf bestehender Infrastruktur montiert, wie betont wurde. Vor allem Lichtmasten werden dabei zum Zug kommen. Die Kosten für die Errichtung der rund 400 Zugangspunkte werden laut Stadt rund 1,9 Millionen Euro betragen. Der entsprechende Beschluss soll demnächst im zuständigen Gemeinderatsausschuss erfolgen.
Ein Verbindungsaufbau über das Public-WLAN in Wien setzt eine Registrierung mit einer Mobiltelefonnummer voraus. Die Zeit, in der man im Internet surfen kann, ist derzeit auf acht Stunden begrenzt. Ist die Frist abgelaufen, kann man sich jedoch sofort erneut registrieren. Manche Angebote wie etwa ein Stadtplan können unbegrenzt genutzt werden. Zum Schutz von Kindern oder Jugendlichen sind nicht alle Seiten im Internet freigeschaltet.
"Mit dem Ausbau des WLAN-Angebots der Stadt im gesamten Stadtgebiet macht Wien einen großen Schritt: Der freie Zugang zum Internet gehört zu einer Smart City genauso wie ein hervorragendes Öffi-Netz oder eine effiziente Energieversorgung. Wien ist damit auf Augenhöhe mit Städten wie New York oder Barcelona", versicherte Vassilakou.
27. November 2014
30. Oktober 2014
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