31. Oktober 2014, 14:31
Nach Protesten doch keine Internetsteuer in Ungarn
Nach massiven Protesten hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die von ihm geplante Internet-Steuer vorerst zurückgezogen. "In ...
30. Oktober 2014, 13:41
Konica Minolta steigt bei IT-Start-up Wikitude ein
Der japanische Technikkonzern Konica Minolta steigt beim Salzburger IT-Start-up Wikitude ein. Damit haben die Salzburger eine weitere ...
30. Oktober 2014, 13:26
Gewinneinbruch bei Samsung
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im umkämpften Smartphone-Markt an Boden verloren. Nicht nur Apple mit seinen iPhones setzt ...
21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
35 Prozent der 16- bis 74-Jährigen hatten in den vergangenen drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt Cloud Services genutzt, die etwa zum Speichern und Teilen von Daten dienen. Mit 69 Prozent sind die 16 bis 24-Jährigen am aktivsten. Der Männeranteil ist mit 40 Prozent deutlich höher als jener der Frauen (29 Prozent), wobei bei den Jüngsten kaum ein Unterschied zwischen den Geschlechtern wahrnehmbar ist.
Gespeichert werden in der Cloud vor allem Fotos, danach folgen Texte, Tabellen oder Präsentationen, aber auch Musik. Geschätzt wird dabei vor allem die Möglichkeit, Daten von verschiedenen elektronischen Geräten und Orten aus nutzen zu können (75 Prozent), das einfache Teilen der Daten mit anderen (72 Prozent) und der Schutz vor Datenverlust (42 Prozent).
Über mobile Geräte wie Laptop, Tablet, Mobiltelefon, Smartphone oder andere mobile Geräte steigen 70 Prozent der www-Nutzer ins Internet ein. Dieser Anteil ist seit 2012 um ein Viertel gestiegen (2012: 56 Prozent). Um unterwegs zu surfen, verwenden 65 Prozent ein Smartphone, 38 Prozent tragbare Computer.
Mobiles Internet ist nach wie vor alters- und geschlechtsabhängig: Während 93 Prozent der 16- bis 24-Jährigen mobiles Internet schätzen, sind es bei den 65- bis 74-Jährigen lediglich 36 Prozent. Drei Viertel der Männer, aber nur zwei Drittel der Frauen wollen auch außerhalb von Wohnung oder Arbeit nicht auf das Web verzichten.
Ähnlich das Bild bezüglich der sozialen Netzwerke, die insgesamt von 55 Prozent der Internetuser geschätzt werden: Bei der jüngsten Gruppe sind es 87 Prozent, bei der ältesten nur ein Viertel. Bei den Jüngeren (bis 44 Jahre) sind es jedoch die Frauen, die in den sozialen Netzwerken die Nase vorne haben, bei den Älteren ist die Nutzung laut Statistik Austria zwischen den Geschlechtern ausgeglichen.
21. Oktober 2014, 10:25
Apple übertraf Markterwartungen dank iPhone 6
Den Ausschlag für die überraschend guten Zahlen gaben vor allem der Rekordstart des iPhone 6 knapp zwei Wochen vor Quartalsende. Apple verkaufte im vierten Quartal des Geschäftsjahres rund 39,3 Millionen iPhones. Allein am ersten Verkaufswochenende der beiden größeren neuen Modelle waren mehr als zehn Millionen Geräte abgesetzt worden. Im Vorjahresquartal mit dem Start des iPhone 5s hatte Apple noch 33,8 Millionen Telefone verkauft. Das Umsatz stieg noch deutlich stärker als der Absatz - das heißt, es wurden mehr teurere Modelle verkauft.
Firmenchef Tim Cook sprach vom besten Verkaufsstart eines iPhone-Typs überhaupt. Die beiden neuen iPhones sind seit September im Handel, seit vergangener Woche auch in China. Mit den Smartphones erzielt Apple mehr als die Hälfte seines Umsatzes. Apple will im hart umkämpften Geschäft vor allem dem Rivalen Samsung Marktanteile abjagen, weswegen die neue iPhone-Serie auch deutlich größere Bildschirme hat. Große Smartphones waren bisher Domäne der Südkoreaner.
Einen überraschend kräftigen Sprung gab es beim Absatz der Mac-Computer. Ihre Verkäufe stiegen von 4,57 Millionen Geräten vor einem Jahr auf 5,52 Millionen. Der bisherige Bestwert von 5,2 Millionen Mac-Computern liegt mehrere Jahre zurück.
Die Verkäufe der iPad-Tablets schwächelten dagegen im dritten Vierteljahr in Folge. Der iPad-Absatz sank im Jahresvergleich um 12,5 Prozent auf 12,3 Millionen Geräte.
20. Oktober 2014, 11:22
Google ruft deutsches Kartellamt an
Zuvor hatten die Verlage über ihre Verwertungsgesellschaft VG Media in einem Brief an die Bonner Behörde just das Gegenteil gefordert. Beide Seiten streiten sich um das sogenannte Leistungsschutzrecht, wonach seit 2013 Suchmaschinen Pressetexte in ihren Ergebnislisten nur noch bei geringem Umfang kostenlos darstellen dürfen. Die VG Media hat den US-Konzern verklagt und fordert von Google Geld für die Verwertung "verlegerischer Leistung".
Der Internetriese lehnt dies ab und schränkt wegen der juristischen Auseinandersetzung ab dem 23. Oktober seine Darstellung bei Suchanfragen ein. Künftig will Google nur noch Überschriften und Links in seinen Ergebnislisten anzeigen, aber nicht mehr kleinere Textausschnitte oder Vorschaubilder. Dies dürfte dazu führen, dass über die Google-Suche weniger Nutzer auf die Webseiten der Verlage weitergeleitet werden und den Pressehäusern damit Einbußen beim Werbeumsatz bevorstehen.
Dies betrifft nur Texte der Verlage, die wie die Branchengrößen Axel Springer und Burda über die Verwertungsgesellschaft Geld von Google fordern. Die VG Media hält dies für einen Missbrauch von Googles Marktmarkt und sieht die Kartellwächter am Zug. Ein Google-Sprecher sagte jedoch zu Reuters: "Das Bundeskartellamt hat wiederholt öffentlich erklärt, dass es ein kartellrechtliches Vorgehen gegen Google beim Leistungsschutzrecht für nicht erforderlich hält." Die VG Media erwecke jedoch weiter den "gegenteiligen Eindruck". Deshalb habe man beim Bundeskartellamt beantragt, "seine Entscheidung nun auch formal zu treffen", ergänzte der Sprecher.
Die Wettbewerbshüter hatten im August angekündigt, kein Missbrauchsverfahren gegen Google einzuleiten. Zugleich behielt sich die Bonner Behörde diesen Schritt aber weiter vor. Als sich der Konflikt jüngst verstärkte, legte das Amt nahe, dass es vorerst nicht kartellrechtlich eingreifen werde. "Im Kern der Debatte geht es um die Reichweite des Leistungsschutzrechts", hatte Kartellamts-Chef Andreas Mundt zu Reuters gesagt.
27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal