22. Oktober 2014, 11:53
Apple gab Sicherheitshinweis für iCloud
Apple spricht von Angreifern, die Nutzerdaten abfangen wollen. Das Unternehmen gibt Tipps, wie Nutzer sich davor schützen können. Zuvor ...
22. Oktober 2014, 11:29
Quartalszahlen für Yahoo besser als erwartet
Yahoo-Chefin Marissa Mayer macht beim Konzernumbau Fortschritte. Der US-Internetkonzern steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal zwar nur ...
21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
Die neuen Internet-Technologien und Möglichkeiten werden von den Österreichern gerne angenommen: Mehr als ein Drittel nutzt Cloud Services. ...
13. Oktober 2014, 13:16
Bose und Beats legen Patentstreit bei
Bose hatte bereits nach Ankündigung der Beats-Übernahme vor einem Gericht im US-Staat Delaware sowie der Handelskommission ITC geklagt. Es ging um fünf Patente für die Technologie zur aktiven Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen, die in Beats-Kopfhörern verwendet wird.
Apple schloss die Übernahme von Beats für rund 3 Mrd. Dollar (2,37 Mrd. Euro) kurz darauf Anfang August ab. Dabei soll der iPhone-Konzern vor allem an dem Musik-Streamingdienst interessiert sein, der ebenfalls zu Beats gehört.
Bose erklärte in den Klagen, das Unternehmen habe seit über 30 Jahren an der Technologie zur aktiven Geräuschunterdrückung geforscht und viele Patente dafür angehäuft. Bei dem Verfahren werden von außen kommende Geräusche von extra erzeugten Schallwellen neutralisiert.
Vor dem Gericht in Delaware hatte Bose ein Verkaufsverbot und dreifachen Schadenersatz verlangt, weil Beats die Patente bewusst verletzt habe. Die ITC kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von im Ausland hergestellten Produkten in die USA verbieten.
Unklar ist, ob Apple in seinen Läden weiterhin Produkte von Bose vertreiben wird. Das Blog MacRumors hatte am Wochenende berichtet, die Kopfhörer und Lautsprecher von Bose würden aus den Apple Stores verbannt. Dies wurde von den beteiligten Unternehmen weder dementiert noch bestätigt.
10. Oktober 2014, 11:53
Digitale Kommunikation verändert Journalismus
Darüber waren sich die Diskutanten auch grundsätzlich einig. Wobei "profil"-Herausgeber Christian Rainer keinen "großen Gleichklang" in der Medienbranche erkennen wollte. "In vielen Fällen handelt es sich eher um journalistische Professionalität", verwies er auf ähnliche Titelseiten bei wichtigen Ereignissen. "Das ist ein Filter, der Ausbildung heißt." Aus seiner Sicht sei Journalismus heutzutage "überlegter und weniger pöbelhaft im Ton".
Zu erkennen sei allerdings ein Einfluss von Forenbeiträgen auf die Wahrnehmung von journalistischen Inhalten, wie der deutsche Medienwissenschafter Wolfgang Schweiger eingangs darlegte. Er verwies aber gleichzeitig auf die gesellschaftliche Bedeutung dieses öffentlichen Diskurses. Und "Falter"-Medienredakteurin Ingrid Brodnig, die sich bereits in ihrem im Frühjahr veröffentlichten Buch "Der unsichtbare Mensch" intensiv mit diesem Thema beschäftigte, sprach sich für eine starke Moderierung der Foren aus. Zulange habe man sich nur über Klicks gefreut, ohne eine wirkliche Idee für die Kommentare zu haben. "Da lässt sich aber viel daraus machen."
Die Medien könnten die Verantwortung für die Beiträge auf ihrer Seite jedenfalls nicht von sich weisen. "Jedes Medium hat die Onlinedebatte, die es verdient", so Brodnig. Problematisch sei, dass "radikale Meinungen eher gepusht" werden. Eine liberalere Sicht vertrat "Kurier"-Chefredakteur Helmut Brandstätter. "Das ein oder andere Schimpfwort" müsse man aushalten, wenngleich gewisse Dinge natürlich nicht zu tolerieren seien. Punkto Rudeljournalismus sah er auch das eigene Blatt kritisch und nannte etwa "Wut-Oma" Frieda Nagl als jüngstes Beispiel. "Das haben wir zu groß gemacht."
Als mögliche Erklärung für solche Phänomene nannte Brandstätter den Zeitdruck und die Personalknappheit in den Redaktionen. Galt es in der analogen Welt, nichts zu verpassen, müsse man nun "schnell genug" sein. "Das ganze Bild bekommt man aber nur dann, wenn man sich mit den Dingen beschäftigt." Ähnlich formulierte es Weissenberger: Man solle bei Twitter "nicht dauernd reinschauen und nicht dauernd mitmachen".
Letztlich lasse sich in sozialen Netzwerken "jeden Tag die kleine Empörung" beobachten, wie Axel Maireder von der Universität Wien in einem Vortrag über die "Dynamik der Netzöffentlichkeit" erläuterte. Thomas Weber von "The Gap" erkannte in der Netzcommunity aber auch ein wesentliches Asset für Journalismus, da die User zusätzlichen Input liefern könnten. "Die Achtsamkeit im Journalismus ist auch dadurch größer geworden." Angesichts der globalen Konkurrenz am Digitalsektor gelte es, "die Glaubwürdigkeit zu behalten und trotzdem nicht unterzugehen".
Uneinigkeit herrschte bei der Frage, ob eine Klarnamenpflicht die Qualität und den Ton der Diskussionen verbessern würde. Während sich Rainer für ein "Zurückdrängen der Anonymität" und eine digitale Signatur aussprach, untermauerte Brodnig wiederholt die positiven Auswirkungen von konsequenter Moderation. Für Weissenberger geht es sich dabei um "eine Grundsatzentscheidung der Eigentümer". Bei der "Kleinen" entstehe gerade ein Dialogressort mit zehn Dienstposten, das sich um die Betreuung der Kommentare kümmern werde. "Auch wenn das wohl nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist."
10. Oktober 2014, 11:50
Line will WhatsApp Konkurrenz machen
Mit einer sogenannten Life Platform integriert Line auch verschiedene andere "social elements" wie Kamerafunktionen, Sticker und Spiele. Insbesondere Spiele seien in Deutschland ein "starker Markt", sagte Kim. Darüber hinaus halte das Unternehmen Ausschau nach potenziellen Partnern im Bereich e-commerce.
30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht