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22. April 2014, 14:32
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18. April 2014, 13:59
Wie mit nachgebauten Apps Geld verdient wird
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08. April 2014, 11:10
Smartphone-Primus Samsung schwächelt
Den am Dienstag vorgelegten vorläufigen Zahlen zufolge sank der Betriebsgewinn im Auftaktvierteljahr um 4,3 Prozent auf umgerechnet 5,8 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt 5,9 Milliarden Euro erwartet. Auch der Umsatz fiel mit umgerechnet 36,6 Milliarden Euro geringer aus als erwartet.
Die Hoffnungen von Samsung Electronics ruhen auf der fünften Version seines Verkaufsschlagers Galaxy, die ab Freitag weltweit erhältlich sein soll. Das Debüt auf dem Heimatmarkt war verhalten ausgefallen. Kritiker bemängeln, dass dem neuen Modell auffällige neue Merkmale fehlten. Das Galaxy S5 kostet zehn Prozent weniger als sein Vorgänger, obwohl der iPhone-Produzent Apple voraussichtlich nicht vor September mit einem neuen Modell aufwarten wird.
Analysten raten Samsung, auf die Kostenbremse zu treten. Demnach soll der Konzern beim Komponenteneinkauf und beim Marketing sparen. Außerdem müsse er Produkte entwickeln, die eine größere Käuferschaft ansprechen. Der vollständige Quartalsbericht soll am 25. April veröffentlicht werden.
07. April 2014, 14:47
Französischer Mobilfunker SFR geht an Altice
Dieser muss sich nun ebenso wie der größte Mobilfunker des Landes, Orange, auf einen weiteren neuen Konkurrenten einstellen. Der Markt wird bereits seit einiger Zeit durch den Internetkonzern Iliad und der Anfang 2012 gestarteten Billigmarke Free durcheinander gewirbelt.
Nicht zuletzt deshalb hatte Vivendi entschieden, SFR zu verkaufen. Für das Medienunternehmen ist der Deal zudem ein weiterer wichtiger Schritt im Konzernumbau. Zuletzt hatte sich Vivendi von der Mehrheit am US-Computerspieleverlag Activision ("World of Warcraft", "Call of Duty") und Marco Telecom getrennt und dabei Milliarden eingenommen. Im Gegenzug sicherte sich Vivendi die Alleinherrschaft beim größten Pay-TV-Sender Canal+. Dieser ist neben dem zuletzt stark wachsenden Musikgeschäft das wichtigste Standbein des Konzerns.
Das Geld aus den Verkäufen will Vivendi in den Schuldenabbau und den Ausbau des Stammgeschäfts stecken. Für SFR erhält Vivendi 13,5 Mrd. Euro sofort. Weitere 750 Mio. Euro kommen noch, wenn vereinbarte Gewinnziele erreicht werden. Zudem behält der Konzern erst einmal 20 Prozent an dem Mobilfunker, kann diesen Anteil aber nach einem Jahr verkaufen. Das vom Milliardär Patrick Drahi kontrollierte Unternehmen Altice hat ein Vorkaufsrecht. Altice will SFR mit seinem Kabelnetzbetreiber Numericable zusammenlegen und 20 Prozent des neuen Unternehmens sollen an der Börse gehandelt werden, um die Übernahme finanziell zu stemmen.
Drahi hatte die Offerte für SFR in letzter Minute noch mal aufpoliert und den Baranteil des Gebots um 1,75 Mrd. Euro erhöht. Durch einen Verkauf an Bouygues hätte Vivendi allerdings mehr einnehmen können. Der Bau- und Telekomkonzern hatte nach eigenen Angeben zuletzt 15,5 Mrd. Euro in bar sowie fünf Prozent des Mobilfunkgeschäfts geboten. Wegen der Fusion der Nummer zwei und drei der Branche hätte sich der Abschluss des Geschäfts aber wegen der Kartellprüfung wahrscheinlich in die Länge gezogen. In Deutschland ist das derzeit bei der geplanten E-Plus-Übernahme durch O2 der Fall.
Vivendi wollte die Sache aber schnell hinter sich bringen und wählte mit Altice einen Neueinsteiger im französischen Mobilfunkmarkt. Die Regierung hatte sich einen Verkauf an Bouygues erhofft, da sie dabei eine höhere Sicherheit für die 9.000 Arbeitsplätze sah. Vivendi versicherte, auch bei den Verkaufsverhandlungen mit Altice sei die Sicherung der Arbeitsplätze ein wichtiger Punkt gewesen.
SFR hatte zuletzt 21 Millionen Kunden. Der Umsatz sank 2013 vor allem wegen des von Iliad ausgelösten Preisdrucks um fast zehn Prozent auf 10,2 Mrd. Euro. Der operative Gewinn brach um 16 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro ein.
04. April 2014, 15:02
Apple und Microsoft verbünden sich für Patente
Im US-Kongress wird derzeit über eine Reform der Gesetze debattiert, um den Missbrauch von Patenten einzudämmen. Zudem prüft das Oberste Gericht Einschränkungen für Software-Patente. Die Unternehmen fürchten, dass Schutzrechte dadurch an Gewicht verlieren.
Der Autobauer Ford, der Pharmakonzern Pfizer, das IT-Unternehmen IBM, der Elektro-Gigant GE und der Chemiekonzern DuPont sind ebenfalls mit von der Partie. Sie haben sich prominente Unterstützung geholten: Ein ehemaliger Direktor des amerikanischen Patentamts, David Kappos, berät die Initiative. Kappos leitete die Behörde von 2009 bis Anfang 2013.
Patente haben sich besonders in der Computerindustrie zum Zankapfel entwickelt. Weltweit verklagen sich Konkurrenten in zahlreichen Prozessen. Aktuell streiten unter anderem Apple und Samsung in Kalifornien um Schadenersatz in Milliardenhöhe. Der iPhone-Anbieter und Microsoft klagten bereits mehrfach gegen Hersteller von Geräten mit dem Google-System Android.
Gleichzeitig werden große Unternehmen von sogenannten "Patent-Trollen" ins Visier genommen. Solche Firmen kaufen Patente auf, ohne dass sie die Erfindungen je selbst einsetzen würden. Sie fordern dann Lizenzzahlungen von anderen Unternehmen.
Das bedeute jedoch nicht, dass das Patentsystem insgesamt kaputt sei, erklärte Berater Kappos. Es gehe darum, gezielte Verbesserungen "am besten Patentsystem auf dem Planeten" vorzunehmen, um Innovationen zu schützen. Die Unternehmen fordern zudem, das US-Patentamt besser auszustatten.
24. April 2014
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