27. November 2014, 16:17
Telekom will bis zu 400 Mio. in Breitband stecken
Die Telekom Austria will von der knapp eine Milliarde schweren Kapitalerhöhung "bis zu 400 Mio. Euro" in den Breitbandausbau in Österreich ...
27. November 2014, 13:02
E-Card wird zehn Jahre alt
Mit einer Jubiläumsgala feiert der Hauptverband der Sozialversicherungsträger Donnerstagabend den zehnten Jahrestag der Einführung der ...
26. November 2014, 12:08
Wien errichtet bis zu 400 neue WLAN-Zugangspunkte
Wien baut den mobilen Zugang zum World Wide Web aus: 2015 und 2016 sollen zusätzlich zu den bereits etwa 60 in Betrieb befindlichen "Access ...
25. November 2014, 12:54
Xiaomi bremst Expansion
Xiaomi setzt dafür auf den Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist. Das Unternehmen wurde erst 2010 gegründet und ist vor allem mit dem Erfolg im riesigen chinesischen Heimatmarkt groß geworden. Die Firma verkauft technisch hochgerüstete Smartphones mit dem Google-System Android günstiger als viele etablierte Konkurrenten über das Internet.
Inzwischen startete Xiaomi in weiteren Ländern wie Indien und Indonesien. Pro Woche bringe man aktuell 200.000 Geräte nach Indien, sagte Barra in dem Bloomberg-Interview. Damit wäre Xiaomi bereits einer der größten Anbieter in dem Land. Die Expansion nach Brasilien, Russland, Thailand, Mexiko und die Türkei wurde hingegen zunächst zurückgestellt.
Nach Berechnungen der Analysefirma IDC war Xiaomi im vergangenen Quartal die Nummer drei im weltweiten Smartphone-Geschäft mit 17,3 Millionen abgesetzten Geräten und einem Marktanteil von 5,3 Prozent. Im Oktober holte sich allerdings der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo den dritten Rang mit dem Abschluss der Übernahme des US-Anbieters Motorola wieder zurück.
24. November 2014, 14:40
Facebook bestreitet Nutzer-"Geschäftsfähigkeit"
Für Initiator Schrems ist die Klagebeantwortung eine "Verzögerungsstrategie", die besonders "skurril" formuliert wurde. Insgesamt listet die Stellungnahme 50 Punkte auf, wir haben "ein paar mit besonderem Unterhaltungswert rausgesucht", sagte Schrems der APA. Denn Facebook stimmte einer Veröffentlichung der Klagebeantwortung nicht zu. Laut dem Initiator schweigt Facebook zum eigentlichen Inhalt der Klage - einer langen Liste mit Datenschutzverstößen.
In der nun vorliegenden Beantwortung wird laut "Europe v Facebook" tief ins "Kuriositätenkabinett gegriffen. So bestreitet das soziale Netzwerk ausdrücklich, dass die Teilnehmer an der Sammelklage "geschäftsfähig" sind und damit überhaupt an der Sammelklage teilnehmen können. Für Schrems ist diese Argumentation absurd: "Dass ein Unternehmen pauschal die Geschäftsfähigkeit seiner eigenen Kunden bestreitet, hat wohl Seltenheitswert." Denn alle Teilnehmer der Sammelklage verfügen über einen Facebook-Account, bei dessen Registrierung sie sehr wohl über Geschäftsfähigkeit verfügen müssen. Demnach unterstelle Facebook seinen Nutzern nun "massenhaft eintretende Geisteskrankheit", da die Nutzer wohl kaum "nachträglich unmündige Kinder geworden sind".
Auch hält Facebook es für ausgeschlossen, dass man das Unternehmen vor ordentlichen Gerichten verklagen kann. Denn es gebe ohnehin eine Datenschutz-Aufsichtsbehörde in Irland. "Nach der Logik von Facebook könnte man auch keine Banken klagen, weil es eine Bankenaufsicht gibt", so Schrems.
Für den Wiener Datenschutz-Aktivisten hat Facebook die Klage lediglich formal beantwortet, nicht jedoch inhaltlich. Die Vorwürfe - beispielsweise keine gültige Zustimmung der Nutzer zur Datenverarbeitung zu haben, rechtswidrig Daten auszuwerten, Informationen an die NSA weiterzugeben - werden ohne nähere Angaben auf lediglich zwei Seiten pauschal bestritten, erläuterte Schrems. "Der Versuch einer Verzögerungsstrategie von Facebook war zu erwarten, auch wenn wir uns bessere Argumente erwartet hätten."
"Europe v Facebook" will nun schriftlich auf die Klagebeantwortung von Facebook replizieren. Auch das IT-Unternehmen kann sich dann nochmals dazu äußern. Dann wird das Gericht "eine erste mündliche Verhandlung anberaumen, in der das wechselseitige Vorbringen erörtert und von der Richterin das weitere Prozessprogramm festgelegt wird", so Klagevertreter Wolfram Proksch in einer Aussendung. Schrems rechnet mit einem ersten Gerichtstermin "Anfang 2015".
Der Jurist hatte im August beim Handelsgericht Wien die Zivilklage gegen die irische Tochter von Facebook eingereicht, binnen einer Woche traten 25.000 Teilnehmer der Sammelklage bei. Laut der Initiative handelt es sich dabei um die größte Datenschutz-Sammelklage in Europa. Weitere 50.000 Nutzer haben sich darüber hinaus registriert, um ebenfalls an der Klage teilzunehmen, sollte diese auf mehr Teilnehmer ausgeweitet werden. Der Schrems fordert als Hauptkläger pro Person 500 Euro von Facebook.
24. November 2014, 14:37
Samsung erwägt Chefwechsel im Mobilfunk
Der heutige Smartphone-Chef J.K. Shin führt die Sparte seit 2009 und machte Samsung zum mit Abstand weltgrößten Hersteller. Zuletzt zeigte der südkoreanische Konzern aber Schwächen. Der Marktanteil sank im vergangenen Quartal laut Expertenberechnungen auf knapp ein Viertel von über 32 Prozent vor einem Jahr. Damit einher ging ein Gewinneinbruch um mehr als die Hälfte.
Samsung wird aus zwei Richtungen in die Zange genommen: Bei günstigen Geräten, die einen großen Teil der Modelle ausmachen, erobern chinesische Rivalen wie Xiaomi und Lenovo immer mehr Marktanteile. Im lukrativeren Hochpreis-Segment punktet gerade Apple mit den beiden Varianten seines neuen iPhone 6. Samsung kündigte bereits an, dass die Modellpalette um bis zu 30 Prozent ausgedünnt werden solle. Der Konzern verkauft über 50 verschiedene Smartphones.
Samsung habe unter anderem die Nachfrage nach seinem aktuellen Top-Modell Galaxy S5 überschätzt, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Es sei ein Fünftel mehr Geräte als beim erfolgreichen Vorgänger-Modell produziert worden, die sich dann in den Lagern stapelten. Insgesamt habe Samsung 40 Prozent weniger S5-Smartphones verkauft als erwartet.
27. November 2014
28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann