24. April 2014, 10:50
Gute iPhone-Verkäufe halten Apple auf Kurs
Apple entzückt die Anleger mit einem iPhone-Boom. Auch im traditionell ruhigen Quartal nach Weihnachten kam ein Gewinn von 10,2 Mrd. Dollar ...
24. April 2014, 10:38
America Movil fasst mit ÖIAG-Pakt Fuß in Europa
Der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim, einer der reichsten Männer der Welt, hat sich mit seiner America Movil die industrielle ...
23. April 2014, 13:25
WhatsApp knackte Marke von 500 Millionen Nutzern
Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook hatten etliche besorgte WhatsApp-Nutzer angekündigt, dem Dienst den Rücken zu kehren und ...
22. April 2014, 14:41
US-Video-Portal Netflix im Aufwind
Mit dem Internet-Streaming allein machte Netflix demnach 1,06 Mrd. Dollar (765 Mio. Euro) Umsatz und knackte zum ersten Mal in einem Quartal die Milliardengrenze. Insgesamt kam Netflix auf einen Umsatz von 1,27 Mrd. Dollar, der Gewinn lag bei 53 Mio. Dollar. Das Unternehmen ist einer der größten Anbieter von Filmen und Serien zum Abruf über das Internet. Für eine Monatsgebühr können Abonnenten unbegrenzt Videos schauen.
Über einen Start des Online-Dienstes in Deutschland wird seit Monaten spekuliert. Medienberichten zufolge plant der US-Marktführer, im September dieses Jahres mit einem deutschen Dienst zu starten. Netflix hat sich zu den Gerüchten bisher nicht geäußert.
Für Neuabonnenten in anderen Ländern steigen unterdessen die Preise. In Irland kostet das Abo nun 7,99 Euro pro Monat, einen Euro mehr als bisher. In anderen Märkten sollen die Preise in den nächsten Monaten um umgerechnet ein bis zwei Dollar steigen, wie Netflix mitteilte. Für bisherige Abonnenten sollen die Preise aber noch über einen "großzügigen Zeitraum" unverändert bleiben.
Kritisch zeigte sich Netflix zur geplanten Fusion der US-Kabelanbieter Comcast und Time Warner Cable. "Comcast ist schon jetzt so marktbeherrschend, dass es noch nie dagewesene Gebühren von Inhalte-Anbietern wie Netflix verlangen kann", erklärte Netflix. Das fusionierte Unternehmen hätte eine noch größere Verhandlungsmacht, um willkürlich Verbindungsgebühren für den Zugang zum Kunden zu verlangen, warnte die Firma.
22. April 2014, 14:32
ÖIAG und America Movil verhandeln Syndikatsvertrag
Wie lange die morgige Aufsichtsratssitzung in der ÖIAG dauern wird, sei nicht abschätzbar, hieß es aus Verhandlerkreisen. Sobald der Aufsichtsrat den Vertrag absegnet, wollen ÖIAG-Chef Rudolf Kemler und America Movil unterschreiben. Das könnte noch am selben Tag oder "zeitnah" sein. Spannend ist vor allem, wer künftig den Aufsichtsratsvorsitzenden stellt - ÖIAG oder America Movil.
Die ÖIAG forderte zuletzt "die langfristige Absicherung des Headquarters der Telekom Austria Group in Österreich sowie einen wirksamen Schutz der ÖIAG vor Verwässerung ihres Aktienpaketes unter 25 Prozent plus einer Aktie". Derzeit hält die ÖIAG 28,4 Prozent. America Movil ist mit 26,8 Prozent beteiligt. Bei einer seit längerem kolportierten Kapitalerhöhung könnten die Mexikaner an der Staatsholding vorbeiziehen, allerdings müsste - abhängig von der Höhe der Kapitalerhöhung - auch die ÖIAG in die Tasche greifen, um die Sperrminorität halten zu können.
Laut APA-Informationen liegt bereits ein ausformulierter, umfangreicher Vertragstext vor, den die Arbeitnehmervertreter derzeit von Juristen der Arbeiterkammer prüfen lassen. Unterdessen heißt es aber auch, dass die Verhandler und Anwälte von America Movil und ÖIAG "bis zur letzten Sekunde" um den Syndikatsvertrag feilschen würden. Ein Insider dazu: Es handle sich um einen fließenden Übergang von den Verhandlungen zum Vertrag. Inhaltlich wollte sich gegenüber der APA niemand dazu äußern. Der angestrebte Pakt steht unter Zeitdruck, weil er bis zum 23. April unterschrieben sein muss - damit es nicht einer einjährigen Sperre aufgrund des Übernahmegesetzes kommt.
Nicht ganz zufällig tauchte vergangene Woche mitten im Finale der Syndikatsverhandlungen ein bereits im Jänner verfasstes Schreiben von Ronny Pecik auf. Der Slim-Vertraute und Vizeaufsichtsratschef der Telekom Austria warnte vor einer "Todesspirale", das Unternehmen brauche Geld von außen. America Movil hatte mehrmals erklärt, mit einer Kapitalerhöhung Geld in die Telekom einzuschießen.
Zuletzt hatte aber der Chef der Arbeiterkammer Wien, Werner Muhm, deutlich Kritik an einem Syndikat mit den Mexikanern geübt. Die Arbeitnehmervertreter im ÖIAG-Aufsichtsrat drohten sogar, der Aufsichtsratssitzung am 23. April fernbleiben zu wollen. Damit wäre das Gremium nicht beschlussfähig. Ob die Gewerkschafter ihre Drohung tatsächlich wahrmachen wollen, ist nicht bekannt. Dass der Syndikatsvertrag scheitert, gilt aber als unwahrscheinlich.
18. April 2014, 13:59
Wie mit nachgebauten Apps Geld verdient wird
Noch Wochen nachdem sein Erfinder das Spiel aus den Download-Plattformen entfernt hatte, überschwemmten "Flappy Bird"-Klone die App-Stores.
Das Nachbauen von Apps hat sich zu einem eigenen Markt entwickelt. Abkupfern spart Zeit und verspricht schnelles Geld. Der Markt für mobile Spiele ist groß: Nach Zahlen des deutschen Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) daddeln mittlerweile allein in Deutschland fast 21 Millionen Menschen auf Smartphones oder Tablets. Gleichzeitig gibt es mehr Konkurrenz. Die Berliner Spielefirma Wooga schätzt, dass jeden Monat etwa 1000 neue Spiele auf den großen App-Plattformen auftauchen. Wer da einen Hit landen will, braucht eine gute Idee, Zeit, Geld und viel Glück. Die Versuchung, sich einfach in den Windschatten einer beliebten App zu hängen, sind groß.
Die Nachahmer nutzen verschiedene Methoden. Manche kopieren einfach das Aussehen oder den Namen einer App und hoffen auf einen Verwechslungseffekt. Andere tauschen Werbebanner durch eigene aus und verdienen so an ihrer Kopie. Oder sie schleusen mit den geklonten Apps Schadsoftware auf die Geräte. Einmal installiert, werden im Hintergrund Daten ausgespäht oder überteuerte Textnachrichten verschickt.
Das Grundproblem sei, dass der Programmcode einer App relativ leicht zugänglich sei, sagt Candid Wüest. Er analysiert für die Sicherheitssoftware-Firma Symantec Bedrohungen im Internet. Die Programm-Bausteine der Apps zu finden, "ist eine Sache von fünf Minuten", sagt er. Und es brauche keine großen Programmierkenntnisse, um sie in Details zu verändern und als neue App auf den Markt zu bringen. Im Internet kursieren die Anleitungen. Vor allem Android-Apps seien davon betroffen, sagt Wüest. "Bei Apple werden Apps rigoroser geprüft. Zudem gibt es nur einen Markt für iOS-Apps. Bei Android-Apps gibt es viele." Und gerade über die vielen kleinen Download-Shops kommen oft bösartige Apps auf die Geräte.
Inspirieren lassen gilt
Sich inspirieren zu lassen, ist natürlich nicht verboten. Viele Künstler - ob in Musik, Malerei oder bei Spielen - hatten Vorbilder. "Im Grundsatz gilt: Ideen sind frei. Nachahmen ist nicht generell verboten", sagt Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. Doch auch Programmierer haben Urheberrechte, deswegen gebe es Grenzfälle. Wer ein Datenpaket einfach kopiere, handle womöglich rechtswidrig.
Das schadet den ursprünglichen Entwicklern. "Für die Original-Entwickler hat ein Plagiat natürlich einen großen Nachteil: Sie verlieren Umsatz und vielleicht sogar ihren guten Ruf", sagt Tobias Arns vom deutschen Branchenverband Bitkom. Die Erfinder des Zahlenspiels "Threes", die sich über eine Welle von Nachahmer-Apps ärgerten, appellieren an das Gewissen der Nutzer: Sie gewähren im Netz Einblicke in ihren monatelangen Entwicklungsprozess, dessen Ergebnisse in kürzester Zeit kopiert wurden.
Die Spielefirma Wooga erklärt, Mitarbeiter entdeckten immer wieder Spiele, die zu nah an den eigenen Entwicklungen seien. Das melden die Entwickler dann den Plattformbetreibern von Google oder Apple. Die Erfolgsaussichten seien in der Regel gut, dass ein Klon über kurz oder lang entfernt werde.
Allerdings ist manchmal gar keine Kopie notwendig, um Nutzer zu täuschen. Die App "Virus Shield" schoss vor kurzem auf den ersten Platz der Downloadcharts - bei einem Preis von 3,99 Dollar. Der Virenschutz schien denkbar einfach zu funktionieren. War ein Haken zu sehen, sollte das Smartphone sicher sein. Das Problem: Die App war gar kein Virenschutz, wie die Technik-Webseite "Android Police" beschreibt. Ihre einzige Funktion: Sie konnte einen Haken anzeigen.
24. April 2014
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