31. Oktober 2014, 14:31
Nach Protesten doch keine Internetsteuer in Ungarn
Nach massiven Protesten hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die von ihm geplante Internet-Steuer vorerst zurückgezogen. "In ...
30. Oktober 2014, 13:41
Konica Minolta steigt bei IT-Start-up Wikitude ein
Der japanische Technikkonzern Konica Minolta steigt beim Salzburger IT-Start-up Wikitude ein. Damit haben die Salzburger eine weitere ...
30. Oktober 2014, 13:26
Gewinneinbruch bei Samsung
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im umkämpften Smartphone-Markt an Boden verloren. Nicht nur Apple mit seinen iPhones setzt ...
29. Oktober 2014, 11:50
Facebook steigerte Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen
Die Werbeeinnahmen stiegen um 64 Prozent auf 2,96 Milliarden Dollar, bei mobilen Apps betrug das Plus sogar 66 Prozent. Internetgiganten wie Facebook, Google oder Yahoo verdienen in erster Linie durch Werbung. Doch nur dem sozialen Netzwerk gelingt es bisher, richtig im immer wichtiger werdenden mobilen Markt durchzustarten.
Die Zahl der monatlichen Facebook-Nutzer kletterte von Juli bis September von 1,32 auf 1,35 Milliarden. Im besonders begehrten mobilen Markt wuchs sie von 1,07 auf 1,12 Milliarden. Der Umsatz legte zum Vorjahr um 59 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar zu. Die Prognosen der Analysten konnten übertroffen werden.
"Das war ein gutes Quartal mit starken Ergebnissen", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Die Aktie notierte nachbörslich dennoch im Minus. Allerdings hat der Kurs seit Jahresbeginn bereits um fast 50 Prozent angezogen. An der Börse hätten sich viele für starke Zahlen positioniert und würden jetzt Gewinne mitnehmen, hieß es aus dem Handel. Die Aktie war in der letzten Woche um sechs Prozent gestiegen.
"Facebook macht weiter starke Fortschritte bei Werbeeinnahmen und Usern, vor allem im mobilen Geschäft", sagte Experte Mark Vickery vom Analystenhaus Zacks Investment Research. Die Zahl täglich aktiver Nutzer, die im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 864 Millionen zunahm, sei besonders beeindruckend. Wachstumsprobleme wie beim Kurznachrichtendienst Twitter, der am Vortag mit seinen Quartalszahlen enttäuscht hatte, seien bei Facebook Fehlanzeige.
29. Oktober 2014, 11:49
Zalando holt auf, aber Amazon Nummer 1 im Netz
Unverändert auf Platz 2 stand Universal mit einem geschätzten Umsatz von 108 Mio. Euro. Der Versandhändler Otto, 2012 noch auf Rang 3, rutschte auf Platz 4 ab. Zalando holte drei Plätze auf und rückte auf den dritten Podestplatz vor, ermittelten das EHI Retail Institute sowie das Statistikportal Statista. In Summe setzten die 100 größten Onlineshops in Österreich im abgelaufenen Jahr 1,6 Mrd. Euro um.
Zalando-Österreich-Chef Dominik Rief sieht hierzulande weiteres Wachstum. "Jeder zehnte Österreicher hat schon einmal etwas bei Zalando bestellt", sagte Rief zur APA. 38 Prozent aller Shop-Besuche kommen dabei von Smartphones oder Tablets. Etwa 30 Prozent der Bestellungen werden bereits über mobile Geräte abgewickelt.
Je nach Bundesland variierten die Bestellungen: Wiener shoppten die meisten Schuhe, in Oberösterreich und Salzburg würden am häufigsten Textilprodukte gekauft, so Rief. Bei Kunden aus Tirol und Vorarlberg seien Sportartikel besonders beliebt. Zalando verfügt über rund 150.000 Artikel, zwei Drittel davon sind Bekleidung. Begonnen hat der Onlinehändler mit Schuhen.
Seit kurzem notiert Zalando in Deutschland an der Börse. In den ersten sechs Monaten 2014 stieg der Nettoumsatz auf Gruppenebene um knapp 30 Prozent auf 1,047 Mrd. Euro. In den Kernländern Deutschland, Österreich und der Schweiz setzte Zalando 594 Mio. Euro um. Operativ hat es der Onlinehändler in die schwarzen Zahlen geschafft, unter dem Strich schreibt Zalando aber noch Verluste. Die Zahlen über die ersten drei Quartale werden Ende November veröffentlicht.
28. Oktober 2014, 12:38
Alibaba-Chef interessiert an iPhone-Bezahldienst
"Ich hoffe, wir können etwas zusammen machen", sagte der Alibaba-Gründer auf einer vom "Wall Street Journal" veranstalteten Konferenz am Montag (Ortszeit) in Kalifornien. Der ebenfalls anwesende Apple-Chef Tim Cook kündigte wenig später an, er wolle mit Ma diese Woche über verschiedene mögliche Partnerschaften sprechen.
Bei dem vor gut einer Woche zunächst in den USA gestarteten iPhone-Bezahldienst Apple Pay sei in den ersten drei Tagen mehr als eine Million Kreditkarten aktiviert worden, sagte Cook. Bei dem System kann man an der Kasse ein iPhone der neuen Generation an ein Lesegerät mit NFC-Funk halten und die Zahlung mit dem Fingerabdruck auf dem eingebauten Sensor des Geräts statt PIN-Eingabe bestätigen.
Mehrere große US-Einzelhändler arbeiten an einem eigenen System, am Wochenende sperrten die Drogerieketten CVS und Rite Aid in ihren Geschäften Apple Pay aus. Cook sprach von einem "Scharmützel" und zeigte sich überzeugt, der iPhone-Bezahldienst werde sich am Ende durchsetzen, weil er sicher und bequem sei.
27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal