24. Oktober 2014, 11:13
Microsoft startet stark ins neue Geschäftsjahr
Der US-Software-Riese Microsoft kommt bei seiner Erneuerung voran. Im ersten Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um ein Viertel ...
23. Oktober 2014, 12:08
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
Der finnische Telekommunikationskonzern und ehemalige Handy-Weltmarktführer Nokia hat am Donnerstag ein durchwachsenes drittes Quartal ...
23. Oktober 2014, 11:18
Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone
Die teilstaatliche Telekom Austria, Tochter der mexikanischen America Movil, hat im dritten Quartal 2014 zwar wie erwartet ein deutlich ...
21. Oktober 2014, 10:25
Apple übertraf Markterwartungen dank iPhone 6
Den Ausschlag für die überraschend guten Zahlen gaben vor allem der Rekordstart des iPhone 6 knapp zwei Wochen vor Quartalsende. Apple verkaufte im vierten Quartal des Geschäftsjahres rund 39,3 Millionen iPhones. Allein am ersten Verkaufswochenende der beiden größeren neuen Modelle waren mehr als zehn Millionen Geräte abgesetzt worden. Im Vorjahresquartal mit dem Start des iPhone 5s hatte Apple noch 33,8 Millionen Telefone verkauft. Das Umsatz stieg noch deutlich stärker als der Absatz - das heißt, es wurden mehr teurere Modelle verkauft.
Firmenchef Tim Cook sprach vom besten Verkaufsstart eines iPhone-Typs überhaupt. Die beiden neuen iPhones sind seit September im Handel, seit vergangener Woche auch in China. Mit den Smartphones erzielt Apple mehr als die Hälfte seines Umsatzes. Apple will im hart umkämpften Geschäft vor allem dem Rivalen Samsung Marktanteile abjagen, weswegen die neue iPhone-Serie auch deutlich größere Bildschirme hat. Große Smartphones waren bisher Domäne der Südkoreaner.
Einen überraschend kräftigen Sprung gab es beim Absatz der Mac-Computer. Ihre Verkäufe stiegen von 4,57 Millionen Geräten vor einem Jahr auf 5,52 Millionen. Der bisherige Bestwert von 5,2 Millionen Mac-Computern liegt mehrere Jahre zurück.
Die Verkäufe der iPad-Tablets schwächelten dagegen im dritten Vierteljahr in Folge. Der iPad-Absatz sank im Jahresvergleich um 12,5 Prozent auf 12,3 Millionen Geräte.
20. Oktober 2014, 11:22
Google ruft deutsches Kartellamt an
Zuvor hatten die Verlage über ihre Verwertungsgesellschaft VG Media in einem Brief an die Bonner Behörde just das Gegenteil gefordert. Beide Seiten streiten sich um das sogenannte Leistungsschutzrecht, wonach seit 2013 Suchmaschinen Pressetexte in ihren Ergebnislisten nur noch bei geringem Umfang kostenlos darstellen dürfen. Die VG Media hat den US-Konzern verklagt und fordert von Google Geld für die Verwertung "verlegerischer Leistung".
Der Internetriese lehnt dies ab und schränkt wegen der juristischen Auseinandersetzung ab dem 23. Oktober seine Darstellung bei Suchanfragen ein. Künftig will Google nur noch Überschriften und Links in seinen Ergebnislisten anzeigen, aber nicht mehr kleinere Textausschnitte oder Vorschaubilder. Dies dürfte dazu führen, dass über die Google-Suche weniger Nutzer auf die Webseiten der Verlage weitergeleitet werden und den Pressehäusern damit Einbußen beim Werbeumsatz bevorstehen.
Dies betrifft nur Texte der Verlage, die wie die Branchengrößen Axel Springer und Burda über die Verwertungsgesellschaft Geld von Google fordern. Die VG Media hält dies für einen Missbrauch von Googles Marktmarkt und sieht die Kartellwächter am Zug. Ein Google-Sprecher sagte jedoch zu Reuters: "Das Bundeskartellamt hat wiederholt öffentlich erklärt, dass es ein kartellrechtliches Vorgehen gegen Google beim Leistungsschutzrecht für nicht erforderlich hält." Die VG Media erwecke jedoch weiter den "gegenteiligen Eindruck". Deshalb habe man beim Bundeskartellamt beantragt, "seine Entscheidung nun auch formal zu treffen", ergänzte der Sprecher.
Die Wettbewerbshüter hatten im August angekündigt, kein Missbrauchsverfahren gegen Google einzuleiten. Zugleich behielt sich die Bonner Behörde diesen Schritt aber weiter vor. Als sich der Konflikt jüngst verstärkte, legte das Amt nahe, dass es vorerst nicht kartellrechtlich eingreifen werde. "Im Kern der Debatte geht es um die Reichweite des Leistungsschutzrechts", hatte Kartellamts-Chef Andreas Mundt zu Reuters gesagt.
17. Oktober 2014, 16:21
Mobilfunkanbieter zittern vor Apple-Technologie
Die Technologie könne das bisherige Verhältnis zwischen den Mobilfunkbetreibern und Kunden grundlegend ändern, sagte Ian Fogg vom Marktforschungsunternehmen IHS am Freitag. Dadurch, dass es einfacher wird, zum Betreiber mit den jeweils günstigsten Tarifen zu wechseln, kämen die Gewinne und Umsätze der Mobilfunkkonzerne unter Druck.
In Deutschland sträubt sich der Platzhirsch Deutschen Telekom gegen die Neuerung. "Wir werden das Gerät in Deutschland nicht mit der Apple-Sim anbieten", sagte ein Telekom-Sprecher. Telekom-Rivale Vodafone wollte sich dazu nicht äußern.
Apple hatte die neue Technologie am Donnerstagabend vorgestellt. Beim Netzbetreiber-Wechsel müssen Besitzer des neuen iPads künftig nicht mehr die Sim-Karte auswechseln, sondern können direkt auf dem Gerät zwischen den Anbietern wählen. Die Mobilfunkbranche hatte sich jahrelange gegen die Einführung einer solchen Karte gesträubt. Allerdings wird die neue Technologie anfangs nur in Großbritannien und den USA auch von den Handynetz-Betreibern unterstützt.
Im riesigen Amerika macht die Funktion Sinn: In dünn besiedelten Landstrichen ist häufig nur ein Mobilfunkanbieter verfügbar. Ein problemloser Wechsel des Netzbetreibers ist also die einzige Möglichkeit, hier auch erreichbar zu sein. Deshalb bietet die Telekom-Tochter T-Mobile US die neue Sim-Karte in den Vereinigten Staaten auch an.
Als eines der ersten Unternehmen bekam der Telekom-Zulieferer Gemalto die Folgen der Apple-Ankündigung zu spüren. Die Titel des niederländisch-französischen Konzerns brachen um zehn Prozent ein und fielen auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Gemalto stellt Chips her, die in Sim-Karten eingebaut werden.
30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht