17. Dezember 2014, 14:15
Apple setzt sich bei iPod-Musik durch
Apple hat sich in einem potenziell milliardenschweren Prozess um Musik auf seinen iPod-Playern durchgesetzt. Geschworene in Kalifornien ...
16. Dezember 2014, 10:15
Neue Simulation hilft bei Hochwasser-Einsätzen
Simulationen und Visualisierungen können Einsatzkräfte im Falle eines Hochwassers bei ihren Entscheidungen unterstützen. Die ...
15. Dezember 2014, 13:51
Marke Nokia weiter stark bei einfachen Handys
Alle reden über Smartphones - doch allein im vergangenen Quartal wurden auch noch über 150 Millionen einfache Handys verkauft. Zumindest in ...
09. Dezember 2014, 14:23
EU-Kommissar plant digitales Fortbildungsprogramm
"Unterstützung könnten vielleicht drei Gruppen bekommen: Jugendliche und Arbeitslose, um sich für den Arbeitsmarkt fit zu machen, und Ältere, um im Alltag oder auch im Job die ganzen Vorteile der digitalen Welt besser nutzen zu können."
Nach Oettingers Angaben soll es für die Gutscheine von der EU "kein neues, frisches Geld geben". Es sollten vielmehr vorhandene Gelder sinnvoller eingesetzt werden. An den Kosten sollten sich aber auch die Gemeinden beteiligen. "Der Bürgermeister vor Ort, der vorher aus dem Strukturtopf eine Dorfverschönerung bezahlt hat, sollte das Geld eher in die Weiterbildung im IT-Bereich stecken", sagte der Deutsche der Zeitung weiter. Der frühere Energiekommissar ist seit Anfang November für das Ressort Digitalwirtschaft zuständig.
05. Dezember 2014, 15:31
Apple gegen Samsung vor US-Berufungsgericht
Samsung macht im Patentstreit mit Apple einen neuen Anlauf, eine Schadenersatzzahlung von fast einer Milliarde Dollar zu kippen. Über den Prozess aus dem Jahr 2012 verhandelt jetzt ein Berufungsgericht. Samsung argumentiert, der Schadenersatz von zuletzt 930 Mio. Dollar sei zu hoch.
Die kalifornischen Geschworenen hätten Apple zu Unrecht die gesamten Samsung-Gewinne aus den gut zwei Dutzend betroffenen Geräten zugestanden, sagte eine Anwältin des südkoreanischen Smartphone-Weltmarktführers dem Finanzdienst Bloomberg zufolge. "Es ist als würde man (dem Kläger) den gesamten Profit eines Autos zusprechen, weil es eine Patentverletzung beim Design des Getränkehalters gab."
Apple warf Samsung seit 2011 vor, Design und Technik von iPhone und iPad zu kopieren. Die Geschworenen hatten im August 2012 die Verletzung diverser Patente durch Samsung festgestellt und Apple gut eine Milliarde Dollar Schadenersatz zugesprochen. Die Summe wurde später in einem weiteren Verfahren reduziert, weil die zuständige Richterin Verfahrensfehler festgestellt hatte.
In einem zweiten Verfahren in Kalifornien, in dem es um neuere Geräte ging, bekam Apple in diesem Jahr von den Geschworenen nur rund 120 Mio. Dollar Schadenersatz zugestanden. Gefordert hatte der iPhone-Konzern bis zu 2,2 Mrd. Dollar. Die Rivalen beendeten inzwischen ihren Patentkonflikt in allen Ländern außerhalb der USA.
04. Dezember 2014, 16:04
Print wächst auf digitalen Kanälen
Ausgangspunkt für die erstmals durchgeführte CrossMediaReach-Studie (CMR) war eine verlagsübergreifende Arbeitsgruppe, an der sich neben der "Krone" auch "Der Standard", "Die Presse", "Kleine Zeitung", "Kurier", "Oberösterreichische Nachrichten", "Tiroler Tageszeitung", "WirtschaftsBlatt" und "NÖN" beteiligt haben. Zwischen 19. September und 18. November wurden österreichweit 5.505 Personen ab 14 Jahren befragt, 40 Prozent davon in persönlichen Interviews, der Rest mittels Online-Fragebogen.
Insgesamt ergab sich eine nationale Reichweite der Tageszeitungen von 74,5 Prozent. 46,5 Prozent der Befragten nutzen nur Printprodukte, 22,7 Prozent entfielen auf sogenannte Doppelnutzer, die sich also Print und Online gleichermaßen bedienen, und 5,2 Prozent auf exklusive Digitalnutzer. Aufgeschlüsselt wurden diese Daten auch nach Altersgruppen, Geschlecht und Bildung, wie Reinhard Raml von IFES bei der Präsentation erläuterte. Bei den Jüngeren etwa kann Print über digitale Angebote die Reichweite zwar deutlich erhöhen, "aber nicht aufholen gegenüber den Älteren". Die Doppelnutzung wiederum ist mit 30,3 Prozent besonders bei den 30- bis 39-Jährigen stark ausgeprägt.
Ein bekanntes Bild zeichnete die Aufteilung nach Geschlecht: Frauen weisen demnach eine niedrigere Gesamtreichweite aus, nutzen aber stärker Print exklusiv. Der Zuwachs der nationalen Reichweite über digitale Zusatznutzung geschehe der Studie zufolge in erster Linie über Männer. Bei bildungsfernen Schichten, die maximal einen Pflichtschulabschluss besitzen, ist das Wachstum über Online geringer ausgeprägt als bei Akademikern. Die "Digital exklusiv"-Nutzer präsentieren sich letztlich insgesamt jünger, besser gebildet und mit männlichem Überhang im Vergleich zur "Print exklusiv"-Nutzern. Separat ausgewiesen wurde die Statistik auch für Kaufzeitungen: Hier beträgt die nationale CMR-Reichweite 66,7 Prozent, der rein digitale Zuwachs 6,3 Prozent und die Doppelnutzung 19,2 Prozent.
Für die einzelnen Titel ergaben sich folgende CMR-Reichweiten: Die "Krone" erzielt demnach 35,9 Prozent, "Kleine" 13,2 Prozent, "Kurier" 9,8 Prozent, "Der Standard" 9,2 Prozent, "OÖN" 6,4 Prozent, "Die Presse" 6 Prozent, "TT" 4,6 Prozent und "WirtschaftsBlatt" 2,1 Prozent. Die wöchentlich erscheinenden "NÖN" verbucht 9,8 Prozent. Zum Vergleich: Die jüngste Media-Analyse wies für die "Krone" 32 Prozent aus, die "Kleine" kam auf 11,6 Prozent, "Kurier" auf 7,9 Prozent, "Standard" auf 5,7 Prozent, die "OÖN" auf 5,3 Prozent, "Presse" auf 4,1 Prozent, "TT" auf 3,9 Prozent und das "WirtschaftsBlatt" auf 0,9 Prozent, während die "NÖN" 7,9 Prozent erreichte.
Mit der Untersuchung wolle man "eine Grundwährung" schaffen, wie es Gerhard Valeskini von der "Kleinen Zeitung" ausdrückte. "Über Marktforschung lässt sich ja ebenso diskutieren, wie über Geschmäcker." Neben der nationalen Reichweite sollte mit der Stichprobengröße sichergestellt werden, dass für die jeweiligen Titel auch Aussagen über ihre Position in den Bundesländern möglich sind. Diese Ergebnisse wurden am Donnerstag allerdings nicht ausgewiesen.
Zwar stehe im kommenden Jahr die erste Veröffentlichung des Media Servers an, der alle Mediengattung gemeinsam erheb- und messbar machen soll. "Wir brauchen aber jetzt etwas", betonte Holzleitner, laufe der Anzeigenverkauf doch oft crossmedial. Entsprechend sei die CMR-Studie als "Zusatzangebot an die werbetreibende Wirtschaft" zu verstehen, "um die Wartezeit bis zum Media Server zu überbrücken".
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28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann