17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
16. September 2014, 12:41
Videodienst Netflix in Deutschland gestartet
Der US-Videodienst Netflix ist in Deutschland gestartet. Das Unternehmen schaltete in der Nacht zum Dienstag sein Angebot frei. Netflix ...
16. September 2014, 12:41
Offenbar erscheint bald neue Windows-Version
Der US-Softwareriese Microsoft enthüllt offenbar in zwei Wochen seine neue Windows-Version. Der Konzern verschickte am Montag eine ...
10. September 2014, 05:36
Apple stellte Computeruhr und größere iPhones vor
Die Uhr war jedoch die wichtigste Neuheit des Abends. Es ist der erste Vorstoß des Konzerns in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren. Sie soll zum Beispiel das Wetter anzeigen, als Stoppuhr dienen und Gesundheitsdaten sammeln. Man kann Anrufe starten, Kurznachrichten diktieren und auch die Musik-Wiedergabe steuern. Die Uhren können auch direkt untereinander kommunizieren. "Wir glauben, dass dieses Gerät neu definieren wird, was die Menschen von dieser Produktkategorie erwartet", sagte Cook.
Die Uhr soll es in zwei Größen geben, sie hat einen quadratischen Bildschirm mit abgerundeten Ecken. Mit Rücksicht auf das kleine Display sei eine komplett neue Bedienung entwickelt worden. Die einzelnen Apps werden mit runden Symbolen angezeigt. In die Steuerung ist der typische Drehknopf an der Seite eingebunden. Er dient zur Navigation auf dem Bildschirm und übernimmt auch die Rolle des iPhone-typischen Home-Buttons. In einer Version ist das Gehäuse vergoldet.
Die Funktionen der Uhr erinnern an bisherige Modelle unter anderem von Samsung, LG und Motorola. Bei aktuellen Computeruhren kritisierten Branchenbeobachter oft die Bedienung und die Batterielaufzeiten. Es wird sich zeigen, ob es Apple gelang, die Vision eleganter umzusetzen. Cook muss mit der Computeruhr beweisen, dass er die Fußstapfen seines großen Vorgängers Steve Jobs ausfüllen kann.
Apple präsentierte auch wie erwartet zwei neue iPhone-Modelle mit Display-Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll (knapp 12 und knapp 14 cm). Sie heißen iPhone 6 und iPhone 6 Plus. "Sie sind größer, sie sind viel größer", sagte Marketingchef Phil Schiller. Die neuen iPhones sind mit 6,9 und 7,1 Millimetern etwas dünner als das vorherige iPhone 5s. Der Prozessor soll um 25 Prozent schneller laufen und die Batterie zum Teil deutlich länger halten. Das Display des größeren Modells hat eine Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten wie bei einem HD-Fernseher.
Konkurrierende Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android haben schon länger größere Displays. Apple sperrte sich bisher gegen diesen Trend. Der Konzern begründete dies mit einer schlechteren Bildqualität auf größeren Displays sowie der Notwendigkeit, das Smartphone leicht mit einer Hand bedienen zu können.
Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt. Es macht rund die Hälfte des Geschäfts des Konzerns aus. Apples Anteil am weltweiten Smartphone-Markt war zuletzt auf zwölf Prozent abgerutscht. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple mit den neuen Modellen im Weihnachtsgeschäft deutlich aufholen dürfte.
Die digitale Geldbörse im neuen iPhone 6 ist als Alternative zu Bankkarten und Bargeld gedacht. Damit soll es reichen, das Telefon an das Lesegerät an der Kasse zu halten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor zu bestätigen. Das System heißt Apple Pay. Es nutzt wie erwartet den Nahfunk-Standard NFC, auf den die Finanzbranche bei mobilen Bezahldiensten setzt. Apple sammele dabei keine Daten, betonte iTunes-Chef Eddy Cue.
Ausgerechnet an dem wichtigen Abend leistete sich Apple eine Panne: Der Live-Stream im Internet brach immer wieder zusammen. Es war das erste Mal, dass Apple solche massiven Probleme bei einer Übertragung hatte.
09. September 2014, 12:44
Twitter setzt auf E-Commerce
Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook experimentiert derzeit mit einer ähnlichen Kauffunktion. Einige Twitter-User sollen die Shopping-Buttons seit Wochenbeginn ausprobieren können. "Wir sind noch ganz am Anfang, wir werden zuhören, zusehen und lernen", twitterte Nathan Hubbard, der ehemalige Chef der Firma Ticketmaster, den der Kurznachrichtendienst vor einem Jahr abgeworben hatte, damit er das Projekt E-Commerce weiterbringt.
Zu den ersten 28 Partnern, über deren Tweets eingekauft werden kann, zählen die Band Soundgarden, Sängerin Rihanna, die Heimwerkerkette Home Depot und die Modemarke Burberry. Versandadresse und Zahlungsinformationen würden beim ersten Kauf verschlüsselt gespeichert, damit man sie nicht wieder eingeben müsse, erklärte Twitter.
Twitter hatte zuletzt zwar unerwartet hohes Nutzerwachstum verzeichnet. Allerdings schrieb die Firma zuletzt Verluste und versucht, die Einnahmen zu steigern. Die Pläne, sich für Internethandel zu öffnen, sind nicht neu. Erst im Juni hatte sich Twitter mit Amazon zusammengetan, um dessen US-Kunden den Einkauf zu erleichtern. Die Konten können nun verknüpft werden.
Bei Twitter-Nachrichten mit Link zu einem Amazon-Artikel genügt es, eine Antwort mit dem Text "#AmazonCart" zu senden, damit er zum Einkaufskorb hinzugefügt wird. Dem Analyse-Tool Topsy zufolge wird etwa 4.000 mal täglich von der Funktion Gebrauch gemacht. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Käufe zustande kommen - Nutzer müssen sie hinterher noch bei Amazon bestätigen.
Auch mit dem Kauf des auf Zahlungsabwicklung über Kredit- und EC-Karten spezialisierten Startups CardSpring Mitte Juli und Experimenten mit American Express hatte Twitter bereits die Weichen gestellt, um sein Geschäftsmodell auf Online-Shopping auszuweiten. Investoren reagieren positiv - die Twitter-Aktie legte in den vergangenen drei Monaten um fast 50 Prozent zu.
09. September 2014, 11:41
Neue iPhones und Computer-Uhr von Apple erwartet
Der Konzern selbst machte vor der Präsentationen am Abend europäischer Zeit (ab 19.00 Uhr) wie immer keine Angaben zu den Neuheiten. Allerdings weisen übereinstimmende Medienberichte darauf hin, dass Apple seinem Smartphone erstmals deutlich größere Bildschirme mit Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll verpasst (knapp 12 und knapp 14 cm). Die Computeruhr mit gebogenem Display soll es ebenfalls in zwei Größen geben. Es wird allerdings erwartet, dass sie erst Anfang kommenden Jahres in den Handel kommt. Außerdem plant Apple den Berichten zufolge ein iPhone-Bezahlsystem.
Die Präsentation wird von Apple live im Internet übertragen. Extra für das Event ließ der Konzern in Cupertino ein großes weißes Gebäude ohne Fenster errichten. Am Montag kochte die Gerüchteküche noch einmal auf. Die "New York Times" bekräftigte frühere Spekulationen, die Rockband U2 werde auf der Bühne dabei sein.
Der große Apple-Rivale Samsung hatte bereits vor einem Jahr seine erste Computeruhr auf den Markt gebracht. Auch andere Anbieter wie LG, Sony oder Motorola sprangen auf den Zug auf. Von Google gibt es mit Android Wear eine speziell darauf angepasste Version des meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems. Apple wird dennoch zugetraut, mit seiner Uhr für Aufsehen zu sorgen. Bei bisherigen Geräten wurden oft die Batterielaufzeit und die Bedienung kritisiert.
Ähnlich ist es mit dem Bezahlsystem. Unter anderem Kreditkarten-Firmen und Mobilfunk-Anbieter versuchen schon seit Jahren, digitale Brieftaschen im Smartphone zu etablieren. Bisher hielten sich die Verbraucher jedoch zurück. Während diverse Android-Smartphones seit Jahren für den NFC-Nahfunk ausgerüstet sind, auf dem solche Systeme aufbauen, verzichtete Apple bisher darauf. Zuletzt hieß es, bei Apples Dienst solle man sein iPhone an das Kassen-Terminal halten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem Sensor des Telefons bestätigen können.
Mit größeren iPhones würde Apple mit Verzögerung einem Trend der Smartphone-Branche folgen. Während Telefone mit Android und auch mit Microsofts Windows Phone immer größere Bildschirme bekamen, hielt Apple lange an der Display-Diagonale des ersten iPhone fest. Vor zwei Jahren legte der Konzern beim iPhone 5 etwas nach, aber mit 4 Zoll haben die Apple-Smartphones immer noch die kleinsten Bildschirme in ihrer Preisklasse. Apple erklärte das mit einer schlechteren Bildqualität auf bisherigen größeren Bildschirmen und der Notwendigkeit, ein Smartphone mit einer Hand bedienen zu können.
Apple hielt zuletzt weniger als 15 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt, der von günstigen Android-Modellen dominiert wird. Die Konzentration auf das obere Marktsegment bringt dem iPhone-Konzern aber die höchsten Gewinne in der Branche.
25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen