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Apple plant nach einem Medienbericht für 2015 ein deutlich größeres Modell seiner iPad-Tablets. Das Gerät solle einen Bildschirm in ...
26. August 2014, 11:29
Amazon schnappt Google Spieleportal Twitch weg
Der Internet-Handelsriese Amazon kauft für knapp eine Milliarde Dollar die Online-Spieleplattform Twitch und sticht damit offenbar den ...
25. August 2014, 15:45
IFA: "Smart Home" gehört Zukunft
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19. August 2014, 14:43
Deutsche Firmen müssen mehr für IT-Sicherheit tun
"Die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen in Deutschland sollen die sichersten weltweit werden", erklärte sein Ministerium. Wer Risiken für andere schaffe, müsse dafür auch Verantwortung übernehmen, sagte de Maiziere. Er hoffe noch vor Weihnachten auf einen Kabinettsbeschluss zu dem Vorhaben. Betreiber sogenannter "kritischer Infrastrukturen" sollen demnach zwei Jahren Zeit für die Vorkehrungen haben. Sie müssen regelmäßig die Erfüllung der Standards nachweisen.
Die Gesetzespläne stießen beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) auf Zustimmung. Die Einführung branchenspezifischer Mindeststandards sei "gut und richtig". Für den Bankenverband BdB geht der Gesetzentwurf "in die richtige Richtung". Die Sicherheitsexpertin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Katrin Sobania nannte es wichtig, dass die Meldungen von Hackerangriffen auf Unternehmen auch anonym abgegeben werden können. Der Adressatenkreis für die geplante Meldepflicht solle eng gefasst werden, forderte Sobania.
Lage bleibt angespannt
"Die IT-Sicherheitslage in Deutschland ist weiterhin angespannt", heißt es in dem Gesetzentwurf. Es komme zunehmend zu Angriffen und Spionage via Internet - zum Schaden von Wirtschaft, Bürgern und Staat. Dahinter stünden international agierende Angreifer, die neue Schwachstellen immer schneller ausnutzten.
Wie de Maiziere im ZDF erläuterte, treffen die geplanten Meldepflichten bei Hacker-Angriffen "nicht jedermann, sondern wichtige Bereiche". Im Visier hat er die Branchen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen. Sollte eine Attacke auf Kommunikationssysteme keine gravierenden Störungen auslösen, können die Meldungen anonym abgegeben werden - andernfalls nicht.
Auch im öffentlichen Bereich sollen die Sicherheitsstandards für Telekommunikationsnetze angehoben werden. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll gestärkt werden und mehr Stellen erhalten. Dem Entwurf zufolge werden ferner die Zuständigkeiten des Bundeskriminalamtes bei Cyberdelikten ausgeweitet. Auch für diese Einrichtung und für das Bundesamt für Verfassungsschutz ist eine Aufstockung des Personals vorgesehen.
Das neue IT-Sicherheitsgesetz soll nach Darstellung des Innenministeriums den Rahmen setzen für die sogenannte "Digitale Agenda" der Bundesregierung, die de Maiziere und seine Ministerkollegen Sigmar Gabriel (Wirtschaft) und Alexander Dobrindt (Verkehr) am Mittwoch vorstellen wollen.
18. August 2014, 16:56
Urheberrecht: IFPI beklagt ausbleibende Sperren
Ende Juli wurden von der IFPI sowie dem Verein für Antipiraterie (VAP) erste Anträge auf das Blockieren von Webseiten eingebracht. Unter anderem geht es dabei um die Portale thepiratebay.se, isohunt.to, 1337x.to und h33t.to. "Die Grundlagen für Website-Blocking sind in Österreich rechtskräftig geklärt, und wir haben darauf aufbauend die Sperrung von vier illegalen Websites gefordert", wird IFPI-Geschäftsführer Franz Medwenitsch am Montag in einer Aussendung zitiert. "Von den Providern gibt es dazu bis heute keine Reaktion und so mussten wir unseren Anwalt mit der Vorbereitung rechtlicher Schritte beauftragen."
Vonseiten der Internet Service Provider Austria (ISPA) war für die APA niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Nach dem OGH-Urteil hatte ISPA-Generalsekretär Maximilian Schubert die Sperrmöglichkeit als problematisch bezeichnet. Man wolle sich nicht "den Schwarzen Peter" zuschieben lassen. Gleichzeitige hatte Schubert betont, dass die Internetbranche keinesfalls "illegale Inhalte fördert oder auch nur akzeptiert". Vielmehr gehe es um die Art und Weise, wie man dagegen vorgehe.
ISPA: "Noch einige Fragen offen"
Die heimischen Internet-Provider sehen die Sachlage komplizierter. Derzeit bestünden "zahlreiche offene rechtliche und auch technische Fragen", wie es in einem Statement der Internet Service Provider Austria (ISPA) gegenüber der APA heißt.
Die Aufforderung der IFPI habe sich mit "sehr pauschalen Verweisen" begnügt. So sei von "unzähligen Musikaufnahmen" oder "allen weltweit produzierten Tonträgern und Musikvideos (...) ihrer Mitgliedsfirmen" die Rede. Pauschale Verweise seien aber als "überaus bedenklich zu bewerten, da es einem Anbieter dadurch verunmöglicht wird, die Notwendigkeit der Maßnahme und deren Angemessenheit zu überprüfen". Diese Überprüfung werde aber in den Urteilen des Obersten Gerichtshofs (OGH) sowie des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gefordert.
Weiters bestehe bei Torrent-Portalen die Gefahr des "Overblockings", da dort auch legale Inhalte zur Verfügung gestellt werden. "Die Provider sind gerade aus diesem Grund an einer Novelle des Urheberrechtsgesetzes interessiert, welches entweder Netzsperren in Österreich verbietet oder eine klare gesetzliche Regelung vorsieht, die Rechtssicherheit für Provider, Rechteinhaber sowie natürlich auch für Nutzerinnen und Nutzer bietet."
14. August 2014, 15:13
TA-Hauptversammlung fixiert 8:2 für Mexiko
Als Aufsichtsräte werden den Mexikanern zugerechnet: America Movil-Festnetzchef Oscar Von Hauske Solis, AMX-Finanzchef Carlos Garcia Moreno sowie Carlos M. Jarque (zuständig bei America Movil für "Goverment Relations") und Alejandro Cantu Jimenez (zuständig u.a. für Kartellrecht bei AMX). Für Slim im Aufsichtsrat sitzen weiters der Investor Ronny Pecik, die Unternehmensberaterin Elisabetta Castiglioni und zwei österreichische Manager des Zigarettenherstellers Philip Morris, Reinhard Kraxner und Stefan Pinter. Für die ÖIAG übernimmt deren Chef Rudolf Kemler den Vorsitz des Aufsichtsrates, ihm zur Seite steht ÖIAG-Kollege Günter Leonhartsberger.
Vom Betriebsrat der Telekom Austria werden wie bisher fünf Aufsichtsratsmitglieder entsandt. Für die Kleinanleger, die zusammen noch 20,8 Prozent der Telekom-Aktien halten, gibt es keinen Vertreter im Aufsichtsrat, was für Kritik von Kleinanlegern bei der Hauptversammlung sorgte.
Kemler versprach, dass der Aufsichtsrat "supertransparent" vorgehen werde, verweigerte aber weiterhin die Herausgabe des Syndikatsvertrages. Die Vorlage sei nicht Teil des "privatwirtschaftlichen Vertrages". Telekom-Vorstandschef Hannes Ametsreiter betonte, dass dem Vorstand alle zentralen Punkte vorgetragen wurden, der Vertrag ihm aber physische auch nicht vorliege.
Wie erwartet wurde auch eine Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Euro von den Aktionären durchgewunken. 98,13 Prozent stimmten für die Kapitalspritze. Der Zeitpunkt für die Erhöhung ist weiter offen.
25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen