19. September 2014, 14:40
Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
09. September 2014, 12:44
Twitter setzt auf E-Commerce
Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook experimentiert derzeit mit einer ähnlichen Kauffunktion. Einige Twitter-User sollen die Shopping-Buttons seit Wochenbeginn ausprobieren können. "Wir sind noch ganz am Anfang, wir werden zuhören, zusehen und lernen", twitterte Nathan Hubbard, der ehemalige Chef der Firma Ticketmaster, den der Kurznachrichtendienst vor einem Jahr abgeworben hatte, damit er das Projekt E-Commerce weiterbringt.
Zu den ersten 28 Partnern, über deren Tweets eingekauft werden kann, zählen die Band Soundgarden, Sängerin Rihanna, die Heimwerkerkette Home Depot und die Modemarke Burberry. Versandadresse und Zahlungsinformationen würden beim ersten Kauf verschlüsselt gespeichert, damit man sie nicht wieder eingeben müsse, erklärte Twitter.
Twitter hatte zuletzt zwar unerwartet hohes Nutzerwachstum verzeichnet. Allerdings schrieb die Firma zuletzt Verluste und versucht, die Einnahmen zu steigern. Die Pläne, sich für Internethandel zu öffnen, sind nicht neu. Erst im Juni hatte sich Twitter mit Amazon zusammengetan, um dessen US-Kunden den Einkauf zu erleichtern. Die Konten können nun verknüpft werden.
Bei Twitter-Nachrichten mit Link zu einem Amazon-Artikel genügt es, eine Antwort mit dem Text "#AmazonCart" zu senden, damit er zum Einkaufskorb hinzugefügt wird. Dem Analyse-Tool Topsy zufolge wird etwa 4.000 mal täglich von der Funktion Gebrauch gemacht. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Käufe zustande kommen - Nutzer müssen sie hinterher noch bei Amazon bestätigen.
Auch mit dem Kauf des auf Zahlungsabwicklung über Kredit- und EC-Karten spezialisierten Startups CardSpring Mitte Juli und Experimenten mit American Express hatte Twitter bereits die Weichen gestellt, um sein Geschäftsmodell auf Online-Shopping auszuweiten. Investoren reagieren positiv - die Twitter-Aktie legte in den vergangenen drei Monaten um fast 50 Prozent zu.
09. September 2014, 11:41
Neue iPhones und Computer-Uhr von Apple erwartet
Der Konzern selbst machte vor der Präsentationen am Abend europäischer Zeit (ab 19.00 Uhr) wie immer keine Angaben zu den Neuheiten. Allerdings weisen übereinstimmende Medienberichte darauf hin, dass Apple seinem Smartphone erstmals deutlich größere Bildschirme mit Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll verpasst (knapp 12 und knapp 14 cm). Die Computeruhr mit gebogenem Display soll es ebenfalls in zwei Größen geben. Es wird allerdings erwartet, dass sie erst Anfang kommenden Jahres in den Handel kommt. Außerdem plant Apple den Berichten zufolge ein iPhone-Bezahlsystem.
Die Präsentation wird von Apple live im Internet übertragen. Extra für das Event ließ der Konzern in Cupertino ein großes weißes Gebäude ohne Fenster errichten. Am Montag kochte die Gerüchteküche noch einmal auf. Die "New York Times" bekräftigte frühere Spekulationen, die Rockband U2 werde auf der Bühne dabei sein.
Der große Apple-Rivale Samsung hatte bereits vor einem Jahr seine erste Computeruhr auf den Markt gebracht. Auch andere Anbieter wie LG, Sony oder Motorola sprangen auf den Zug auf. Von Google gibt es mit Android Wear eine speziell darauf angepasste Version des meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems. Apple wird dennoch zugetraut, mit seiner Uhr für Aufsehen zu sorgen. Bei bisherigen Geräten wurden oft die Batterielaufzeit und die Bedienung kritisiert.
Ähnlich ist es mit dem Bezahlsystem. Unter anderem Kreditkarten-Firmen und Mobilfunk-Anbieter versuchen schon seit Jahren, digitale Brieftaschen im Smartphone zu etablieren. Bisher hielten sich die Verbraucher jedoch zurück. Während diverse Android-Smartphones seit Jahren für den NFC-Nahfunk ausgerüstet sind, auf dem solche Systeme aufbauen, verzichtete Apple bisher darauf. Zuletzt hieß es, bei Apples Dienst solle man sein iPhone an das Kassen-Terminal halten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem Sensor des Telefons bestätigen können.
Mit größeren iPhones würde Apple mit Verzögerung einem Trend der Smartphone-Branche folgen. Während Telefone mit Android und auch mit Microsofts Windows Phone immer größere Bildschirme bekamen, hielt Apple lange an der Display-Diagonale des ersten iPhone fest. Vor zwei Jahren legte der Konzern beim iPhone 5 etwas nach, aber mit 4 Zoll haben die Apple-Smartphones immer noch die kleinsten Bildschirme in ihrer Preisklasse. Apple erklärte das mit einer schlechteren Bildqualität auf bisherigen größeren Bildschirmen und der Notwendigkeit, ein Smartphone mit einer Hand bedienen zu können.
Apple hielt zuletzt weniger als 15 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt, der von günstigen Android-Modellen dominiert wird. Die Konzentration auf das obere Marktsegment bringt dem iPhone-Konzern aber die höchsten Gewinne in der Branche.
08. September 2014, 13:25
Apple will zurück auf den Innovations-Olymp
Vor allem an der Computeruhr würde gemessen, ob Cook die Fußstapfen seines legendären Vorgängers Steve Jobs ausfüllen konnte. Es wäre der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren.
Wie vor jedem Apple-Event überschlagen sich die Gerüchte. Die beiden iPhones sollen mit Display-Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll erstmals so groß wie die meisten Smartphones mit dem Google-System Android werden. Mit dem Bezahldienst solle man in Läden einfach sein iPhone an das Kassengerät halten können und den Betrag über dessen Fingerabdruck-Sensor statt per PIN oder Unterschrift bestätigen. Die Uhr kommt wohl in zwei Größen und soll neben Gesundheits-Sensoren ebenfalls den NFC-Funk unterstützen, auf dem der iPhone-Bezahldienst aufbaut. Nach Informationen des gut verdrahteten Blogs "9to5Mac" lässt Apple andere Online-Dienste bereits Apps für die Uhr entwickeln, darunter sei Facebook.
Apple betreibt für das Event noch mehr Aufwand als bei den bisherigen Produkt-Vorstellungen und setzt dabei auch auf Symbole. Tim Cook und sein Team werden nämlich im Flint Theater in Cupertino auftreten, in dem Firmengründer Jobs vor 30 Jahren den ersten Mac-Computer vorstellte. Damals wurde erstmals ein modernes Benutzungskonzept für PCs mit Maus und grafischer Oberfläche für den Massenmarkt eingeführt, das heute noch Gültigkeit hat. Die Messlatte für das kommende Event liegt also hoch. Neben dem Flint Theater wurde ein riesiges weißes Gebäude ohne Fenster aufgebaut. Was drin ist, weiß man nicht. Auf der Website läuft ein Countdown zur Live-Übertragung.
Apple will sich in der öffentlichen Meinung die Rolle des Innovators zurückholen. Über Geld muss sich der Konzern angesichts der steten Flut von Milliardengewinnen und über 160 Mrd. Dollar (123,6 Mrd. Euro) auf der hohen Kante zwar keine Gedanken machen. Aber seine Rivalen Google und Samsung werden von manchen Beobachtern und vielen Kunden als die innovativeren Unternehmen wahrgenommen.
Google experimentiert mit Datenbrillen, selbstfahrenden Autos, Kurier-Drohnen. Und sein Android dominierte den Smartphone-Markt zuletzt mit einem Rekordanteil von fast 85 Prozent. Samsung ist zum größten Smartphone-Hersteller der Welt zwar vor allem mit seinen günstigen Modellen geworden, aber seine Spitzenmodelle wie das Galaxy S5 spielen in der iPhone-Klasse. Zudem beeilte sich Samsung, schon ein Jahr vor Apple mit seiner ersten Computeruhr vorzupreschen. Die ersten Geräte hatten noch Macken und wurden am Markt recht kühl aufgenommen. Bei den neuen Modellen wurden die Rezensionen besser, wie bei der auf der IFA gezeigten Gear S mit Mobilfunk-Anbindung.
Und auch deshalb sind die Erwartungen in eine Apple-Uhr so hoch. In den vergangenen Wochen und Monaten kam zwar eine Flut von Modellen diverser Hersteller auf den Markt. Aber die weitaus meisten hinterlassen das Gefühl, das Konzept ist noch deutlich verbesserungsfähig bei Laufzeit, Bedienung und Design. Kann Apple nach iPhone und iPad-Tablet auch in dieser Kategorie einen Maßstab setzen?
Die Uhr gehört zu Apples bisher ambitioniertesten Projekten. "Die Schweiz hat ein Problem", zitiert die "New York Times" Apples Designchef Jony Ive unter Berufung auf Insider. Allerdings wird auch erwartet, dass eine eventuelle "iWatch" voraussichtlich erst im nächsten Jahr auf den Markt kommt, auch wenn sie schon jetzt vorgestellt werden sollte. Dafür spricht auch, dass auf keiner Gerüchte-Website bisher ein glaubwürdig aussehendes Foto der Apple-Uhr erschienen ist - während längst Bilder aus den Fabriken in Asien ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die neue iPhone-Generation zeigen.
Tim Cook führt Apple anders als Jobs. Er überlässt seinen Managern mehr Verantwortung und geht schwierige Themen wie den Umweltschutz oder die Arbeitsbedingungen in China. Als zuletzt aus Apple-Profilen gestohlene Nacktfotos von Prominenten im Internet auftauchten, versprach Cook in einem Interview bessere Sicherheitsvorkehrungen. Zugleich betonte er aber auch, dass Apples Systeme technisch gesehen nicht aufgeknackt worden seien. Vor dem Start eines Bezahldienstes kann sich Apple keine Zweifel der Verbraucher leisten.
Die Börse bedachte Apple diesmal mit Vorschuss-Lorbeeren. Die Aktie markierte ein Rekordhoch mit 103,74 Dollar, auch wenn der Kurs danach etwas nachgab. Apple bestellte laut Medienberichten als Startauflage 80 Millionen iPhones - mehr als bei jeder Generation zuvor.
25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen