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08. April 2014, 12:44
Windows XP ist Geschichte - und Sicherheitsrisiko
Dennoch liefen laut dem Analysedienst StatCounter im April in weltweit 17,42 Prozent aller Rechner mit Windows XP. Es gab zuletzt aber auch Schätzungen, die bis zu 30 Prozent reichten.
Fast 14 Jahre ist XP nun schon alt und gehört damit zu den absoluten Oldtimern der Softwareindustrie. Vor allem privaten Nutzer raten Experten dringend davon ab, das System weiter zu betreiben - erst recht, wenn der Rechner ans Internet angeschlossen ist.
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erwartet, dass sich Kriminelle derzeit bewusst zurückhalten, um bereits gefundene Sicherheitslücken zum Stichtag auszunutzen. Nach Schätzungen von Microsoft ist das Risiko, sich mit Schädlingen zu infizieren, unter XP ohnehin 21 Mal höher als etwa unter Windows 7.
Microsoft hat für jene, die auf Windows 7 oder 8 aufrüsten wollen, einen Leitfaden veröffentlicht. Es gebe aber auch Alternativen, sagt Matthias Gärtner vom BSI. So lasse sich etwa ein alternatives Betriebssystem wie Linux auf die alten Geräte aufspielen. "Im klassischen Einsatz von XP, etwa im privaten Bereich, raten wir aber zu einem Wechsel auf ein aktuelles Betriebssystem, das ist unsere Kernaussage", sagte Gärtner.
Unternehmen riet das Analysten-Haus Ovum zuletzt, sich möglicherweise Alternativen zu überlegen, bevor sie Hunderte von Rechnern und Laptops mit einem neuen Betriebssystem aufrüsten. So könnten die alten Rechner etwa durch Virtualisierungs-Software ersetzt werden, erklärte Analyst Richard Edwards. Laptops mit Windows XP könnten zum Beispiel auch durch günstige Tablets mit Android-System ersetzt werden, die in Anschaffung und Service günstiger seien.
Rund 30 Prozent der Unternehmen weltweit würden aber XP weiter nutzen müssen, weil einige ihrer Systeme nur auf diesem System liefen, schätzt der IT-Sicherheitsdienstleister McAfee. Durch eine gezielte Einschränkung der Nutzerrechte und den Einsatz besserer Sicherheitssysteme könnten sich kleine und mittelgroße Unternehmen jedoch schützen.
Zahlreiche Sicherheitsrisiken könnten zum Beispiel schon dadurch ausgeschlossen werden, dass die Benutzerrechte entsprechend der Zuständigkeiten der Mitarbeiter eingeschränkt werden, erklärt McAfee. Das Unternehmen, das inzwischen zum Chiphersteller Intel gehört, will als Sicherheitsanbieter seinen Kunden für XP immerhin noch bis Dezember 2015 Unterstützung anbieten.
In Ausnahmefällen bietet auch Microsoft selbst einen verlängerten Support an. Wie "ComputerWeekly" berichtet, lässt sich die Britische Regierung eine Verlängerung um 12 Monate rund 6,6 Mio. Pfund (7,98 Mio. Euro) kosten. Auch das Land Niedersachsen hat sich einem Bericht von "heise online" mehr Zeit verschafft, um alte Rechner auf neue Systeme umzustellen. Die Kosten dafür würden aus Steuermitteln beglichen. Um welche Summen es sich handelt, wurde nicht bekannt.
Sorgen um die noch massenhaft mit XP betriebenen Geldautomaten in Deutschland sind nach Einschätzung des BSI jedoch unbegründet. Microsofts XP gebe es in vielen verschiedenen Varianten, sagt Gärtner. In der Kreditwirtschaft habe man "völlig andere Strukturen und Schutzmechanismen". Das sei mit dem Einsatz etwa in der Bürowirtschaft nicht vergleichbar. Gärtner verwies zudem auf die starke Kontrolle durch eine Reihe großer IT-Unternehmen. "Es gibt hier Aufgabenstellungen, aber keine Probleme."
08. April 2014, 11:10
Smartphone-Primus Samsung schwächelt
Den am Dienstag vorgelegten vorläufigen Zahlen zufolge sank der Betriebsgewinn im Auftaktvierteljahr um 4,3 Prozent auf umgerechnet 5,8 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt 5,9 Milliarden Euro erwartet. Auch der Umsatz fiel mit umgerechnet 36,6 Milliarden Euro geringer aus als erwartet.
Die Hoffnungen von Samsung Electronics ruhen auf der fünften Version seines Verkaufsschlagers Galaxy, die ab Freitag weltweit erhältlich sein soll. Das Debüt auf dem Heimatmarkt war verhalten ausgefallen. Kritiker bemängeln, dass dem neuen Modell auffällige neue Merkmale fehlten. Das Galaxy S5 kostet zehn Prozent weniger als sein Vorgänger, obwohl der iPhone-Produzent Apple voraussichtlich nicht vor September mit einem neuen Modell aufwarten wird.
Analysten raten Samsung, auf die Kostenbremse zu treten. Demnach soll der Konzern beim Komponenteneinkauf und beim Marketing sparen. Außerdem müsse er Produkte entwickeln, die eine größere Käuferschaft ansprechen. Der vollständige Quartalsbericht soll am 25. April veröffentlicht werden.
07. April 2014, 14:47
Französischer Mobilfunker SFR geht an Altice
Dieser muss sich nun ebenso wie der größte Mobilfunker des Landes, Orange, auf einen weiteren neuen Konkurrenten einstellen. Der Markt wird bereits seit einiger Zeit durch den Internetkonzern Iliad und der Anfang 2012 gestarteten Billigmarke Free durcheinander gewirbelt.
Nicht zuletzt deshalb hatte Vivendi entschieden, SFR zu verkaufen. Für das Medienunternehmen ist der Deal zudem ein weiterer wichtiger Schritt im Konzernumbau. Zuletzt hatte sich Vivendi von der Mehrheit am US-Computerspieleverlag Activision ("World of Warcraft", "Call of Duty") und Marco Telecom getrennt und dabei Milliarden eingenommen. Im Gegenzug sicherte sich Vivendi die Alleinherrschaft beim größten Pay-TV-Sender Canal+. Dieser ist neben dem zuletzt stark wachsenden Musikgeschäft das wichtigste Standbein des Konzerns.
Das Geld aus den Verkäufen will Vivendi in den Schuldenabbau und den Ausbau des Stammgeschäfts stecken. Für SFR erhält Vivendi 13,5 Mrd. Euro sofort. Weitere 750 Mio. Euro kommen noch, wenn vereinbarte Gewinnziele erreicht werden. Zudem behält der Konzern erst einmal 20 Prozent an dem Mobilfunker, kann diesen Anteil aber nach einem Jahr verkaufen. Das vom Milliardär Patrick Drahi kontrollierte Unternehmen Altice hat ein Vorkaufsrecht. Altice will SFR mit seinem Kabelnetzbetreiber Numericable zusammenlegen und 20 Prozent des neuen Unternehmens sollen an der Börse gehandelt werden, um die Übernahme finanziell zu stemmen.
Drahi hatte die Offerte für SFR in letzter Minute noch mal aufpoliert und den Baranteil des Gebots um 1,75 Mrd. Euro erhöht. Durch einen Verkauf an Bouygues hätte Vivendi allerdings mehr einnehmen können. Der Bau- und Telekomkonzern hatte nach eigenen Angeben zuletzt 15,5 Mrd. Euro in bar sowie fünf Prozent des Mobilfunkgeschäfts geboten. Wegen der Fusion der Nummer zwei und drei der Branche hätte sich der Abschluss des Geschäfts aber wegen der Kartellprüfung wahrscheinlich in die Länge gezogen. In Deutschland ist das derzeit bei der geplanten E-Plus-Übernahme durch O2 der Fall.
Vivendi wollte die Sache aber schnell hinter sich bringen und wählte mit Altice einen Neueinsteiger im französischen Mobilfunkmarkt. Die Regierung hatte sich einen Verkauf an Bouygues erhofft, da sie dabei eine höhere Sicherheit für die 9.000 Arbeitsplätze sah. Vivendi versicherte, auch bei den Verkaufsverhandlungen mit Altice sei die Sicherung der Arbeitsplätze ein wichtiger Punkt gewesen.
SFR hatte zuletzt 21 Millionen Kunden. Der Umsatz sank 2013 vor allem wegen des von Iliad ausgelösten Preisdrucks um fast zehn Prozent auf 10,2 Mrd. Euro. Der operative Gewinn brach um 16 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro ein.
24. April 2014
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