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04. Dezember 2014, 16:04
Print wächst auf digitalen Kanälen
Ausgangspunkt für die erstmals durchgeführte CrossMediaReach-Studie (CMR) war eine verlagsübergreifende Arbeitsgruppe, an der sich neben der "Krone" auch "Der Standard", "Die Presse", "Kleine Zeitung", "Kurier", "Oberösterreichische Nachrichten", "Tiroler Tageszeitung", "WirtschaftsBlatt" und "NÖN" beteiligt haben. Zwischen 19. September und 18. November wurden österreichweit 5.505 Personen ab 14 Jahren befragt, 40 Prozent davon in persönlichen Interviews, der Rest mittels Online-Fragebogen.
Insgesamt ergab sich eine nationale Reichweite der Tageszeitungen von 74,5 Prozent. 46,5 Prozent der Befragten nutzen nur Printprodukte, 22,7 Prozent entfielen auf sogenannte Doppelnutzer, die sich also Print und Online gleichermaßen bedienen, und 5,2 Prozent auf exklusive Digitalnutzer. Aufgeschlüsselt wurden diese Daten auch nach Altersgruppen, Geschlecht und Bildung, wie Reinhard Raml von IFES bei der Präsentation erläuterte. Bei den Jüngeren etwa kann Print über digitale Angebote die Reichweite zwar deutlich erhöhen, "aber nicht aufholen gegenüber den Älteren". Die Doppelnutzung wiederum ist mit 30,3 Prozent besonders bei den 30- bis 39-Jährigen stark ausgeprägt.
Ein bekanntes Bild zeichnete die Aufteilung nach Geschlecht: Frauen weisen demnach eine niedrigere Gesamtreichweite aus, nutzen aber stärker Print exklusiv. Der Zuwachs der nationalen Reichweite über digitale Zusatznutzung geschehe der Studie zufolge in erster Linie über Männer. Bei bildungsfernen Schichten, die maximal einen Pflichtschulabschluss besitzen, ist das Wachstum über Online geringer ausgeprägt als bei Akademikern. Die "Digital exklusiv"-Nutzer präsentieren sich letztlich insgesamt jünger, besser gebildet und mit männlichem Überhang im Vergleich zur "Print exklusiv"-Nutzern. Separat ausgewiesen wurde die Statistik auch für Kaufzeitungen: Hier beträgt die nationale CMR-Reichweite 66,7 Prozent, der rein digitale Zuwachs 6,3 Prozent und die Doppelnutzung 19,2 Prozent.
Für die einzelnen Titel ergaben sich folgende CMR-Reichweiten: Die "Krone" erzielt demnach 35,9 Prozent, "Kleine" 13,2 Prozent, "Kurier" 9,8 Prozent, "Der Standard" 9,2 Prozent, "OÖN" 6,4 Prozent, "Die Presse" 6 Prozent, "TT" 4,6 Prozent und "WirtschaftsBlatt" 2,1 Prozent. Die wöchentlich erscheinenden "NÖN" verbucht 9,8 Prozent. Zum Vergleich: Die jüngste Media-Analyse wies für die "Krone" 32 Prozent aus, die "Kleine" kam auf 11,6 Prozent, "Kurier" auf 7,9 Prozent, "Standard" auf 5,7 Prozent, die "OÖN" auf 5,3 Prozent, "Presse" auf 4,1 Prozent, "TT" auf 3,9 Prozent und das "WirtschaftsBlatt" auf 0,9 Prozent, während die "NÖN" 7,9 Prozent erreichte.
Mit der Untersuchung wolle man "eine Grundwährung" schaffen, wie es Gerhard Valeskini von der "Kleinen Zeitung" ausdrückte. "Über Marktforschung lässt sich ja ebenso diskutieren, wie über Geschmäcker." Neben der nationalen Reichweite sollte mit der Stichprobengröße sichergestellt werden, dass für die jeweiligen Titel auch Aussagen über ihre Position in den Bundesländern möglich sind. Diese Ergebnisse wurden am Donnerstag allerdings nicht ausgewiesen.
Zwar stehe im kommenden Jahr die erste Veröffentlichung des Media Servers an, der alle Mediengattung gemeinsam erheb- und messbar machen soll. "Wir brauchen aber jetzt etwas", betonte Holzleitner, laufe der Anzeigenverkauf doch oft crossmedial. Entsprechend sei die CMR-Studie als "Zusatzangebot an die werbetreibende Wirtschaft" zu verstehen, "um die Wartezeit bis zum Media Server zu überbrücken".
03. Dezember 2014, 14:26
Berners-Lee erhält Schweizer Duttweiler-Preis 2015
Berners-Lee sei derzeit weltweit die Nummer zwei unter den einflussreichsten Vordenkern, wie eine Netzwerkanalyse des Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) unlängst ergeben hat. Die Nominierung für den Preis des Instituts sei unabhängig von dieser Analyse erfolgt, schieb das Institut in einer Mitteilung.
Für Netzneutralität und Transparenz
Der von der Queen 2004 geadelte Sir Tim hat sein Wirken konsequent in den Dienst an der Allgemeinheit gestellt. Er verzichtete auf gewinnträchtige Patente und widmete sich stattdessen im von ihm gegründeten World Wide Web Consortium (W3C) der kontinuierlichen Verbesserung des Web. Der Brite setzt sich zudem in seiner World Wide Web Foundation für ein Internet ein, das offen und allen Menschen zugänglich ist. Er kämpft für Netzneutralität ebenso wie für die Transparenz von Regierungen. "Das Web voranbringen, um die Menschheit zu befähigen", lautet sein Credo.
Tim Berners-Lee nimmt den renommierten Preis am 29. April 2015 in Rüschlikon (ZH) entgegen. Der politisch unabhängige Gottlieb-Duttweiler-Preis wird in unregelmäßigen Abständen an Personen verliehen, die sich mit hervorragenden Leistungen für die Allgemeinheit verdient gemacht haben.
Der Preis ist vor rund 50 Jahren aus einer Schenkung der Migros-Gemeinschaft an ihren Gründer Gottlieb Duttweiler entstanden. Zu den früheren Preisträgern gehören Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der frühere UNO-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi A. Annan und der bereits verstorbene tschechische Präsident Vaclav Havel.
03. Dezember 2014, 12:24
Skandinavische Telekom-Hochzeit
Bereits bisher hatten der norwegische und der schwedisch-finnische Konzern in Dänemark zusammengearbeitet. Die neue Gesellschaft soll zu je 50 Prozent Telenor und TeliaSonera gehören. Die Unternehmensleitungen begründeten ihren weiteren Schritt mit der intensiven Konkurrenzsituation in Dänemark.
Die Errichtung des neuen Unternehmens bedarf noch der Zustimmung der EU-Kommission. Geplant ist der Abschluss der Fusion bereits für kommendes Jahr. Der skandinavische Telekom-Markt wies in den vergangenen Jahren eine starke Konzentrationstendenz auf. TeliaSonera ist das Resultat der Fusion von zwei der größten Operateure in Schweden (Telia) und Finnland (Sonera).
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28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann