24. April 2014, 10:50
Gute iPhone-Verkäufe halten Apple auf Kurs
Apple entzückt die Anleger mit einem iPhone-Boom. Auch im traditionell ruhigen Quartal nach Weihnachten kam ein Gewinn von 10,2 Mrd. Dollar ...
24. April 2014, 10:38
America Movil fasst mit ÖIAG-Pakt Fuß in Europa
Der mexikanische Telekom-Tycoon Carlos Slim, einer der reichsten Männer der Welt, hat sich mit seiner America Movil die industrielle ...
23. April 2014, 13:25
WhatsApp knackte Marke von 500 Millionen Nutzern
Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook hatten etliche besorgte WhatsApp-Nutzer angekündigt, dem Dienst den Rücken zu kehren und ...
15. April 2014, 13:31
Marketingchef übernimmt Mozilla vorübergehend
"Chris ist länger bei Mozilla als die meisten anderen", erklärte die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Mitchell Baker, am Montag in einem Blogeintrag. "Niemand ist in dieser Zeit des Umbruchs besser dazu geeignet, unsere Geschicke zu lenken." Beard zieht auch in den Verwaltungsrat ein.
Die Berufung von Eich hatte Proteste ausgelöst. Stein des Anstoßes war seine Einstellung zur Homo-Ehe: Er hatte 2008 einen Gesetzesentwurf gegen gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien mit 1.000 Dollar (723 Euro) unterstützt. Zudem wurde bekannt, dass er in den 90er Jahren an rechtskonservative Politiker wie Pat Buchanan und Ron Paul gespendet hatte. Eich wehrte sich zunächst gegen Rücktrittsforderungen, warf dann aber nach nicht einmal zwei Wochen im Amt Anfang April das Handtuch. Er gehörte zu den Mitgründern von Mozilla. Nach seinem Rückzug gab es auch Kritik, das sei ein Schlag gegen die Redefreiheit.
Mozilla steckt hinter dem Firefox-Webbrowser und hat zudem das Betriebssystem Firefox OS für günstige Smartphones entwickelt. Die Debatte um Eich hatte das Projekt Sympathien gekostet. "Mozilla muss schnell und entschlossen handeln", schrieb Baker, die die starke Frau im Hintergrund ist. Es müsse ein langfristiger Plan für den Chefposten geschmiedet werden. Zudem müssten neue Mitglieder für den Verwaltungsrat gewonnen werden.
Die Debatte um die Berufung von Eich hatte nach Informationen des "Wall Street Journal" schon im Vorfeld mehrere Mitglieder des Gremiums zum Rücktritt bewogen. Der Verwaltungsrat besteht aktuell neben Mozilla-Mitgründerin Baker und dem neuen Übergangschef Beard aus "Spiegel Online"-Geschäftsführerin Katharina Borchert sowie dem Mitgründer des Karriere-Netzwerks LinkedIn, Reid Hoffman.
Das kommerzielle Unternehmen Mozilla, das die Programme entwickelt, gehört der gemeinnützigen Mozilla-Stiftung. Baker leitet bei beiden den Verwaltungsrat.
14. April 2014, 11:17
Gerüchte über Amazon-Smartphone werden konkreter
Die jahrelangen Spekulationen um ein eigenes Smartphone von Amazon werden immer konkreter. Das "Wall Street Journal" berichtete nun, das Gerät solle Ende Juni vorgestellt werden und bis Ende September in den Handel kommen, um das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen.
Der weltgrößte Online-Händler habe Versionen des Smartphones in den vergangenen Wochen Entwicklern in Seattle und San Francisco gezeigt, schrieb die Zeitung am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Das Gerät solle auch eine dreidimensionale Darstellung ohne spezielle Brille ermöglichen. Unter anderem dafür sorge ein System aus vier Kameras, das die Augen des Nutzers beobachte.
Gerüchte über ein Amazon-Smartphone kursieren seit langem, denn Amazon feiert Erfolge mit seinen Kindle-Tablets und -Lesegeräten. Eine offizielle Ankündigung gab es jedoch nie. Amazon lehnte gegenüber der Zeitung eine Stellungnahme ab.
Das "Wall Street Journal" hatte bereits im Mai vergangenen Jahres über die Entwicklung eines 3D-Smartphones durch den Internethändler berichtet. Die "Financial Times" hatte im Oktober geschrieben, Amazon arbeite mit dem taiwanischen Hersteller HTC zusammen. Auch Google hatte sich Partner wie LG für seine "Nexus"-Smartphones gesucht.
Amazon ist eines der wenigen Unternehmen, dem zugetraut wird, das weltweite Geschäft mit Smartphones aufzumischen. Derzeit kommt rund jedes dritte Computer-Telefon von Samsung, Apple liegt mit seinem iPhone bei rund 15 Prozent. Damit lassen die beiden Schwergewichte derzeit wenig Raum für alle anderen Anbieter. Amazon ist allerdings bekannt dafür, seine Geräte praktisch zum Produktionspreis zu verkaufen - in der Hoffnung, das Geld später über die Nutzung seiner Dienste hereinzuholen. Mit einem Smartphone würde Amazon die letzte größere Lücke in seinem Geräte-Angebot schließen. Zuletzt stellte der Konzern die Box Fire TV vor, die Inhalte aus dem Internet auf den Fernseher bringen kann.
Das "Wall Street Journal" schränkte zugleich ein, Design und Preis eines Amazon-Smartphones seien noch unklar, ebenso, mit welchen Betriebssystem es laufen solle. Die Kindle-Tablets und Fire TV laufen mit Amazons hauseigenen Version des Google-Systems Android. Die Markteinführung des Geräts könne sich auch verzögern.
11. April 2014, 09:52
Web-Sicherheitslücke "Heartbleed" offenbar riesig
Große Internetdienste beeilten sich, die Schwachstelle in ihren Systemen zu stopfen. Google gab bekannt, dass unter anderem die eigene Internet-Suche, der E-Mail-Dienst GMail, YouTube und die Download-Plattform Play betroffen waren. Google habe die Sicherheitslücke inzwischen geschlossen, teilte das Unternehmen mit. Auch deutsche Banken und Sparkassen schließen Sicherheitslücken in ihren Systemen.
SSL wird von einer Vielzahl von Webseiten, E-Mail-Diensten und Chat-Programmen genutzt. OpenSSL ist einer der Baukästen des Sicherheitsprotokolls. Die Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, wichtige Daten aus verschlüsselten Verbindungen zu stehlen - zum Beispiel Passwörter. Deshalb sollten Nutzer bei allen betroffenen und bereits abgesicherten Websites die Passwörter wechseln.
Betroffen von dem OpenSSL-Problem waren unter anderem Dienste des Internetriesen Yahoo. Andere große Anbieter wie Apple, Amazon oder Microsoft gaben dagegen Entwarnung. In Kanada wurde wegen der Sicherheitslücke die Möglichkeit gestoppt, Steuererklärungen online einzureichen.
"Auf einer Skala von 1 bis 10 ist es eine 11"
"Es könnte locker die schlimmste Schwachstelle seit der Massen-Verbreitung des Internets sein", sagte der Chef der IT-Sicherheitsfirma CloudFlare, Matthew Prince, dem "Wall Street Journal". Der bekannte Internet-Sicherheitsexperte Bruce Schneier schrieb: "Auf einer Skala von 1 bis 10 ist es eine 11." Ein Netzwerk-Experte sagte dem Technologieblog "Ars Technica", er habe in alten Aufzeichnungen von Servern einen Versuch entdeckt, die Schwachstelle bereits im November 2013 auszunutzen.
Die Schwachstelle findet sich in einer Funktion, die eigentlich im Hintergrund laufen sollte. Sie schickt bei einer verschlüsselten Verbindung regelmäßig Daten hin und her, um sicherzugehen, dass beide Seiten noch online sind. Entsprechend heißt die Funktion "Heartbeat", Herzschlag. Die Schwachstelle wurde deswegen "Heartbleed" genannt.
Kriminelle können so nicht nur vermeintlich geschützte Informationen auslesen, sondern sich auch für eine andere Webseite ausgeben, etwa für die einer Bank. Die Betreiber der Webserver können den Fehler mit einem Update beheben.
24. April 2014
28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

Bildergalerie zum Event 

 

Intelligente Kleidung, autonom fahrende ...

28. Februar 2014
Daten werden laut Experten zum Treiber für die digitale Wirtschaft
30. Jänner 2014
Digitale Offensive: Experten fordern Investitionen in Breitband und F&E

Bildergalerie zum Event

Auch wenn noch ungewiss ist, wie viel Geld aus der ...