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23. Oktober 2014, 12:08
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
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23. Oktober 2014, 11:18
Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone
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16. Oktober 2014, 14:01
Neue iPads erwartet - Google frischt Nexus auf
Der Internet-Konzern hat zudem die neue Version seines Mobil-Betriebssystems Android fertig. Beim Flaggschiff-Smartphone Nexus 6 setzt er auf einen noch größeren Bildschirm als beim neuen iPhone 6 Plus von Apple.
Die neue Version des weltweit meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems Android heißt Lollipop - entsprechend der Unternehmenstradition, die Varianten nach Süßigkeiten zu benennen. Lollipop soll auf Smartphones, Tablets und Fernsehern gleichermaßen flüssig laufen, kündigte Google-Manager Sundar Pichai am Mittwoch in einem Blogeintrag an. Suchanfragen, Apps und Musik sollen nahtlos auf mehreren Geräten genutzt werden können. Lollipop kommt auf die neuen Nexus-Geräte, sowie Anfang November auch auf frühere Modelle. Google hatte einen ersten Ausblick auf das neue Betriebssystem bereits im Juni gegeben, damals noch unter dem Namen Android L. Das Google-System Android hatte im Smartphone-Geschäft zuletzt einen Marktanteil von über 80 Prozent.
Google platziert dabei bei sein neues Tablet mit einem 8,9-Zoll-Bildschirm zwischen der Größe der beiden Apple-Modelle. Bei Apple konnte man am Mittwoch einen Tag zu früh zeitgleich zur Vorstellung der Google-Geräte für kurze Zeit Details zur neuen iPad-Generation sehen. Abbildungen von ihnen steckten in einer online gestellten Anleitung zur neuen Betriebssystem-Version iOS 8.1 und wurden vom Blog "9to5Mac" entdeckt. Demnach heißen die Geräte iPad Air 2 und iPad mini 3 und bekommen neben dem Fingerabdruck-Sensor auch einen Kamera-Modus für Serienaufnahmen.
Apple dürfte bei der Präsentation in seinem Hauptquartier in Cupertino auch eine neue Version des Schreibtisch-Computers iMac mit einem verbesserten Bildschirm vorstellen. Außerdem erwarten Experten die Freigabe des neuen Macintosh-Betriebssystems OS X Yosemite. Konzernchef Tim Cook muss bei dem Termin davon überzeugen, dass Tablets weiterhin eine relevante Produktkategorie sind. Zuletzt war das zunächst steile Wachstum des Marktes deutlich abgeflaut. Auch der iPad-Absatz schwächelte.
Bei Google wurde das neue Smartphone Nexus 6 gemeinsam mit Motorola entwickelt, das Tablet Nexus 9 mit HTC. Laut US-Medienberichten sollen die neuen Geräte fast so teuer angeboten werden wie Apples jüngste Produktgeneration. Bislang waren sie stets deutlich günstiger. Das Nexus 6 soll mit einer Display-Diagonale von 5,9 Zoll einen größeren Bildschirm als das iPhone 6 Plus (5,5 Zoll) und in den USA 649 Dollar kosten. Damit wäre es immer noch 100 Dollar günstiger als das Apple-Gerät. "Wir haben großen Respekt vor dem, was Apple macht. Aber wir haben einen ganz anderen Ansatz", sagte Pichai dem "Wall Street Journal".
Während Apple seine Geräte grundsätzlich selbst entwickelt, stellt Google das Android-System allen Herstellern zur Verfügung. Die Geräte der Nexus-Reihe waren von Anfang an als eine Art Referenzmodelle gedacht. Neben dem Smartphone und dem Tablet wurde am Mittwoch auch die TV-Box Nexus Player vorgestellt, die Video aus dem Internet auf den Fernseher bringen kann. Sie kostet mit 99 Dollar soviel wie ähnliche Geräte etwa von Apple und Amazon.
In Deutschland wird über einen Einstiegspreis von 569 Euro für eine Version des Nexus 6 mit 32 Gigabyte Speicherplatz spekuliert. Entsprechende Screenshots von Händlerseiten wurden unter anderem in "Cashys Blog". Die neuen Geräte sollen demnach nicht nur über den hauseigenen Google Play Store, sondern auch über große Ketten wie Media Markt, und Saturn sowie Online-Händler wie Amazon und Otto verkauft.
16. Oktober 2014, 12:14
Parallele Mediennutzung im DACH-Raum am Vormarsch
Beim sogenannten "Media-Meshing" greifen neun von zehn Befragten gleichzeitig auf Online-Inhalte und Fernsehen zu, aber auch das Radio wird mit Werten von über 80 Prozent stark parallel genutzt. Besonderer Beliebtheit erfreue sich derzeit "Social TV-Buzz", also das Kommentieren bzw. Lesen von Kommentaren bei gleichzeitigem Konsum von TV-Inhalten. Smart-TV hingegen, also internetfähige Fernsehgeräte, sind "in der Nutzung noch nicht so stark verankert", wie Benedikt Köhler vom durchführenden Marktforschungsinstitut d.core bei der Präsentation der Ergebnisse am Mittwoch in Wien erläuterte.
Während der Ländervergleich insgesamt etliche Gemeinsamkeiten offenbart, gibt es in punkto Alter und Geschlecht mitunter große Unterschiede. So etwa bei der Internetnutzung via Smartphone: Insgesamt gibt es im DACH-Raum 32 Mio. Onliner, die wochentags mehr als eineinhalb Stunden mit ihrem Smartphone Online-Dienste nutzen. Besonders hohe Werte erzielten die "Digital Natives": "25 Prozent der unter 25-Jährigen sind länger als acht Stunden online", so Köhler.
Ähnlich sehen die Ergebnisse für den Bereich Laptop/PC aus, der die Nutzungsdauer betreffend insgesamt in allen drei Ländern die Nase vorne hat. In Österreich folgen auf den weiteren Plätzen Radio sowie Internetnutzung via Smartphone. Insgesamt sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz 53 Mio. Onliner wochentags mehr als drei Stunden via Laptop oder PC online. In Österreich sind zehn Prozent der Nutzer auf diesem Weg "always on", also länger als acht Stunden im World Wide Web unterwegs. Weniger mobil als stationär werden hingegen Tablets genutzt, wobei Frauen und ältere Nutzer besonders intensiv darauf zurückgreifen.
Was die genutzten Inhalte betrifft, so sind die Bereiche Shopping, Information und Kommunikation in allen drei Ländern am stärksten vertreten. In Österreich werden zudem von 36 Prozent der Onliner auch Behördengänge online abgewickelt - der höchste Wert im Ländervergleich. Ein Trendthema sind "wearable devices", wie etwa Googles Datenbrille Glass. "Mehr als die Hälfte der Befragten kennt solche Geräte und mehr als ein Drittel hätte daran Interesse", glaubt Köhler an einen Markt mit Wachstumspotenzial.
Für die Branchenverbände bietet die Umfrage, mit der zwischen Mai und Juni Internetnutzer im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt wurden, besonders hinsichtlich möglicher Werbeformen relevantes Datenmaterial. So lasse sich etwa mutmaßen, dass die Nutzungssituation mehr Einfluss auf die Aufnahmefähigkeit habe als die jeweilige Mediengattung oder spezifische Devices, wie IAB Austria-Geschäftsführerin Lilian Meyer-Janzek erläuterte. Die Studie soll jedenfalls künftig weitergeführt werden.
Vergleichbare Ergebnisse präsentieren seit kurzem auch die Forschungsverbände ÖWA, AGOF und NET-Metrix auf dem gemeinsamen Portal www.media-daten.org . Dort sind die jeweiligen Studien aus Österreich, Deutschland und der Schweiz parallel einsehbar, wobei "die Gemeinsamkeiten in der Erhebung der digitalen Reichweiten im DACH-Gebiet" betont und "die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Inhalte unserer Internetstudien" gelenkt werden sollen, wie ÖWA-Geschäftsführer Hannes Dünser in einer Aussendung zitiert wird.
15. Oktober 2014, 15:17
Google-Streit: Presse-Lobby fürchtet Einknicken
"Das Presseleistungsschutzrecht wäre dann gescheitert, noch bevor sein Umfang und seine Reichweite von den Zivilgerichten überprüft werden konnte." Die Verlage, die sich in der Verwertungsgesellschaft VG Media zusammenschlossen haben, kritisieren den jüngsten Schritt Googles, ab dem 23. Oktober bei Suchabfragen ihre Presseinhalte nur noch mit der Überschrift und dem Link anzuzeigen, aber keine Textausschnitte und Vorschaubilder mehr.
Die Verlage und die VG Media werfen Google vor, die "ökonomische Bestrafung" der Pressehäuser, die Geld von Google fordern, auf die "zentral wichtige allgemeine Google-Suche" auszuweiten. Dadurch würden auch die "Presseverleger, die der VG Media die Wahrnehmung ihrer Rechte übertragen haben, dem wirtschaftlichen Druck nicht standhalten können", heißt es in dem Brief. Google erzwinge mit seinem Vorhaben, dass Verlage dem US-Konzern nun grünes Licht gäben für die kostenlose Verwertung ihrer eigenen Pressetexte. "Die erzwungene Einwilligung in die kostenlose Nutzung wird zu einer Kündigung der Wahrnehmung der Rechte durch die VG Media führen."
Kritik an Bundeskartellamt
Die Verlage appellierten erneut an das deutsche Bundeskartellamt, gegen Googles Marktmacht vorzugehen. Die Pressehäuser monierten jedoch auch, dass Behördenchef Andreas Mundt kurz nach Googles Ankündigung im Reuters-Interview signalisiert hatte, dass die Wettbewerbshüter vorerst nicht in den Streit eingreifen würden. "Im Kern der Debatte geht es um die Reichweite des Leistungsschutzrechts", hatte Mundt gesagt. Mit seinen Äußerungen habe Mundt das Ergebnis einer Prüfung durch seine Behörde in Teilen vorweggenommen, heißt es in dem Brief.
Das Leistungsschutzrecht sieht seit August 2013 vor, dass Suchmaschinenbetreiber wie Google Verlegern Geld zahlen müssen, wenn sie verlegerische Inhalte verwenden, die über "einzelne Worte oder kleine Textausschnitte" hinausgehen. Google lehnt dies ab. In der VG Media sind nicht alle Verlage vertreten, aber Branchengrößen wie Axel Springer und Burda.
30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht