23. Juli 2014, 13:44
Breitbandmilliarde kommt, aber noch vieles offen
Die von Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) geforderte Breitbandmilliarde kommt, allerdings sind noch viele Fragen offen. Ein Verfahren ...
23. Juli 2014, 10:35
Bures pocht auf Breitband-Milliarde
Die für den Breitbandausbau zuständige Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) pocht weiter darauf, bis 2020 insgesamt 1 Mrd. Euro an ...
22. Juli 2014, 10:45
Netflix startet im September in Österreich
In zwei Monaten geht das in den USA populäre Videostreaming-Portal Netflix auch in Österreich auf Sendung. Das kalifornische Unternehmen ...
EBC-Newsletter #14/2014: Ankündigung zum nächsten Event
"Offene Tore: Wie Firmen von der Crowd profitieren können"

 

Kunden in Entwicklungs- und Produktionsprozesse einzubinden, gilt als zukunftsträchtig. Allerdings sind die Unternehmensmauern noch immer unerreichbar hoch. Zwar werden immer mehr Infohappen von den Zinnen geworfen, echte Interaktion sieht aber anders aus.

Noch nie waren die Voraussetzungen besser, von der Weisheit der Massen zu profitieren. Warum zögern die Betriebe? Welche Hürden gibt es? Und wie funktionieren entsprechende neue Ökosysteme?


Darüber diskutieren Experten, u.a. Karl-Heinz Leitner (AIT), Gert Breitfuß (Evolaris), Schahram Dustdar (TU Wien), Paul Lehner (A1), Alf Netek (Kapsch) und Daniel Scherling (Navax) am 31. Juli im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Datum: Donnerstag, 31. Juli 2014
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

Bluetooth-Sender führen ins Internet der Dinge
APA/EPA - "Beacons" finden Anwendung etwa in Handel und Tourismus Milliarden von kleinen Datensendern heben vielleicht schon bald die Grenzen zwischen digitaler Welt und dem richtigen Leben auf. Diese "Beacons" (Signalfeuer) finden in Verbindung mit Apps vielfältige Anwendung in Einzelhandel, Tourismus oder im privaten Haushalt. Die kleinen Funker übermitteln ihren genauen Standort. Apps reagieren darauf mit bestimmten Aktionen.

"Beacons eröffnen Möglichkeiten für völlig neue Geschäfte, das wird gigantisch", sagt der Marketing-Chef der Bluetooth-Interessengemeinschaft (SIG), Suke Jawanda, im Gespräch mit der dpa. Die Funktechnik Bluetooth sendet die Signale der Beacons mit einer Reichweite von gut 100 Metern aus. Die Botschaft lautet simpel: "Hier bin ich!", verbunden mit einer eindeutigen Kennung (UUID – Universally Unique Identifier). Die Sender, die selbst keine Daten empfangen, sind so groß wie etwa ein Lippenstift und am Ende mit einem USB-Stecker zum Aufladen versehen. Sie nutzen die Technik Bluetooth LE (Low Energy), die mit einem minimalen Stromverbrauch auskommt. Die Bluetooth SIG, der mehr als 8.000 Unternehmen angehören, vermarktet dies unter der Bezeichnung Bluetooth Smart.

Inzwischen gibt es immer mehr Geräte, die sich über Bluetooth Smart mit dem Smartphone verbinden. Das reicht vom biometrischen Armband für Messungen von Bewegung und Schlaf über Herzfrequenzsensoren für Langstreckenläufer bis zur Zahnbürste, die Putzdauer und Bürstendruck misst und ans Smartphone überträgt. Der zu eBay gehörende Bezahldienst PayPal testet das Bezahlen in zehn Cafés und Restaurants rund um den Rosenthaler Platz in Berlin. Über eine PayPal-App wird das Konto des Kunden mit dem Kassensystem Orderbird verbunden. Drei oder vier Gäste am Tag nutzten diese Möglichkeit, über PayPal zu zahlen, sagt der Inhaber der Berliner Konditorei Du Bonheur, Stephan Zuber. Aber die meisten Kunden seien traditionell Barzahler. Die Umstellung der Zahlungsgewohnheiten sei "ein langer Prozess, der erst am Anfang ist".

"Gläserne Kunden"

Beacons könnten die Sache beschleunigen. Ein Kunde checkt auf Wunsch mit einer vorab installierten App beim Händler automatisch ein – und zahlt, ohne das Smartphone auch nur aus der Tasche zu holen, wie PayPal-Manager Matthias Setzer erklärt: "Unsere Vision ist es, das Bezahlen unsichtbar zu machen." Wenn der Anwender es zuvor gestattet hat, sieht der Händler nicht nur den Namen des Kunden, sondern auch dessen bisherige Einkäufe und kann ihn entsprechend beraten. Solche Szenarien gehören aber auch zu den Schreckensbildern eines "gläsernen Kunden", dessen Konsumverhalten lückenlos gespeichert wird. "Wir teilen diese Daten mit niemandem", versichert Setzer. "Wer da nicht sauber arbeitet, ist sofort raus aus dem Geschäft."

Auch Apple setzt auf die Erweiterung der Smartphone-Erfahrung mit Beacons, die hier firmentypisch als iBeacons bezeichnet werden. Die Unterstützung für diese Technik wurde im vergangenen Jahr in iOS 7 eingebaut, der siebenten Version des Betriebssystems für iPhone und iPad. Software-Entwickler freuen sich auf die neuen Möglichkeiten. "Beacons sind ein weiterer Schritt für die Verbindung zwischen realer und imaginärer Welt", sagt Rayko Enz, Geschäftsführer der Heilbronner Firma SIC Software GmbH. Im Zentrum stehe aus technischer Sicht die Möglichkeit, bestimmte Aktionen an bestimmten Orten auszulösen. Die Apple-Plattform biete da bisher Vorteile. Bei der Google-Plattform mache sich die Fragmentierung in unterschiedliche Android-Versionen bei der Hardware-Anbindung schnell negativ bemerkbar.

Die Beacon-Technik werde den Alltag dramatisch verändern, erwartet der Informatiker Christian Goosen, der dazu im Mai eine Abschlussarbeit am Institut für Datenbanken und Informationssysteme der Universität Ulm vorgelegt hat. "Wir könnten eines Tages alle Armbänder tragen oder Beacons in uns implantiert haben und so als Menschen am Internet der Dinge teilnehmen."
Omega: Branchensterben wegen klassischer Fehler
APA/Pfarrhofer - "Betriebswirtschaftliche Grundregeln außer Acht gelassen" Der Wiener IT-Großhändler Omega sieht die Insolvenzen von Niedermeyer, ditech, Köck und mcshark als Folge klassischer ökonomischer Fehler. Mit der Konzentration auf immer größeres Wachstum seien "betriebswirtschaftliche Grundregeln außer Acht gelassen worden", so Omega-Chef Günter Neubauer vor Journalisten.

Persönlich sehr leid tue ihm ditech, hier habe das Konzept gepasst, aber Firmengründer Damian Izdebski habe mit der Zeit die Zügel zu locker gelassen und sich zu sehr auf seine Mitarbeiter verlassen. "Er war der Mastermind", so Neubauer. Natürlich sei auch der Margendruck gewaltig, aber hier würden die Hersteller inzwischen schon versuchen, die Händler leben zu lassen. Allerdings werde dies dadurch unterwandert, dass die Waren quer durch Europa hin- und hertransportiert würden. Hier käme dann auch die steuerliche Ungleichbehandlung voll zu tragen, setzte er einen Seitenhieb auf "Box-Mover" Amazon, dem immer wieder eine besonders "kreative" Steuerlösung vorgeworfen wird.

Eine Sondersituation sei Apple. "Der Einzige, der an Apple verdient, ist Apple", so Neubauer, der nur ganz wenige Produkte der Marke führt. Er räumte aber ein, dass Apple zumindest ein Frequenzbringer sei. Das klassische Shopgeschäft sei jedenfalls dem Untergang geweiht, wer nicht auch online präsent ist, habe keine Chance. Und hier auch nur, wenn er es schafft, so weit wie möglich einzigartig zu sein. Auf die IT-Hersteller und Distributoren drückten die längeren Lebenszyklen. Wurden Computer früher oft nur drei Jahre behalten seien es mittlerweile vier bis fünf Jahre.
Grazer entwickeln Datenbrille für Anlagenservice
Knapp - Wartungstechniker bekommen Hilfestellung über Brillendisplay Mithilfe von Datenbrillen und Augmented Reality will der steirische Lagerlogistik und -automationsanbieter Knapp AG eine neue Service- und Wartungslösung für die Industrie anbieten. In Hart bei Graz wurde ein mit 3 Mio. Euro dotiertes F&E-Projekt vorgestellt. Kooperationspartner sind u. a. Infineon, AVL List und das Grazer Kompetenzzentrum Evolaris.

Vernetzte Produktionsabläufe und Kunden rund um den Globus stellen an Produktions- und Servicemitarbeiter in Industrieunternehmen hohe Anforderungen: Wenn der Servicemitarbeiter, der gerade noch in Rio de Janeiro eine Wartungsarbeit durchgeführt hat, zu einer weiteren Anlage in Bangkok geschickt wird, muss er sich auf neue Anlagen, Dokumentationen, Benutzerhandbücher und Datenbanken einstellen.

 "Wir müssen schauen, dass die Dinge laufen, und je schneller sie wieder laufen, desto besser", schilderte Kajetan Bergles, Service Development Manager der Knapp AG. Daher sollen Servicekräfte künftig mithilfe von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und mobilen audio-visuellen Assistenzsystemen in Form von u. a. einer Datenbrille mit der für die jeweilige Anlage notwendigen Information versorgt werden.

"Wir haben bereits vor einigen Jahren eine Softwarelösung mit entsprechender Datenbrille zur manuellen Kommissionierung auf den Markt gebracht", schilderte Peter Stelzer, Leiter des Business Center Vision der Knapp AG und Projektleiter des aktuellen F&E-Projektes namens "Assist 4.0". Dabei erhält der Lagermitarbeiter die benötigten Informationen in der jeweils geforderten Qualität auf das Display seiner Datenbrille eingeblendet.

Intelligente Systeme assistieren

Wartungstechniker könnten nach diesem Schema entweder Echtzeitanweisungen von Backoffice-Experten oder multimediale Bedienungsanleitungen eingespielt bekommen. "Die Infos, die unsere Mitarbeiter brauchen, sind sehr komplex. Hier brauchen wir entsprechende intelligente Assistenzsysteme", erklärte Richard Lippe, Director Automation, das Engagement von Infineon Technologies in diesem Projekt.

Auch für den Bereich "Training on the Job" soll das System zur Anwendung kommen, schilderte Stelzer. Konzipiert wird es für unterschiedliche mobile Endgeräte vom Tablet bis zur Datenbrille mit Augmented Reality, so Peter Brandl vom Systemdesigner Evolaris. Im Laufe von 30 Monaten sollen – ausgehend von den jeweiligen Anforderungen der Unternehmen – sechs Anwendungsfälle umgesetzt und evaluiert werden. Am Ende soll es einen Prototypen geben. Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG fördert das Projekt mit 1,8 Mio. Euro.

Sprachsteuerungs-App ersetzt Fernbedienung
FH OÖ/Jetzinger - "Voice Remote Control" bei Ideenwettbewerb ausgezeichnet Ein Student der FH Oberösterreich in Hagenberg hat eine Smartphone-App zur Steuerung von elektronischen Endgeräten mittels Sprache entwickelt, die herkömmliche Fernbedienungen ersetzt. Thomas Jetzinger gewann damit den Ideenwettbewerb "Clash of the Apps", der innovative App-Ideen im Bereich der Gesundheitsförderungen auszeichnet.

Mit der App namens "Voice Remote Control" können Endgeräte wie Fernseher, Radio und Ähnliches mittels Sprachsteuerung über das Smartphone bedient werden. Jetzinger entwickelte das Programm innerhalb eines Jahres. Es soll körperlich beeinträchtigten Menschen das Leben vereinfachen. "Die App erkennt Spracheingaben, die von einem Umsetzer in Infrarot-Signale umgewandelt werden. Ein spezieller Editor ermöglicht die einfache Konfiguration für verschiedene Endgeräte", erklärte der 26-Jährige in einer Aussendung.

Neben der Umwandlung von Spracheingaben in Infrarotsignalen verfügt das Programm auch über eine Sprachausgabe und bietet Möglichkeiten für Erweiterungen, wie beispielsweise ein Notrufsignal. Noch befindet sich die App in einer Evaluierungsphase, ab Herbst 2014 soll sie im Google Play Store kostenlos verfügbar sein.
Open-Data-Portal für Nichtregierungsdaten online
Mit 1. Juli gibt es in Österreich ein zentrales Portal für den Zugriff auf öffentlich zugängliche Daten, und zwar nicht mehr nur aus der öffentlichen Verwaltung. Auf www.opendataportal.at können nun auch die Wirtschaft, die Wissenschaft, Kulturinstitutionen, NGOs oder generell die Zivilgesellschaft nicht-personenbezogene Daten zur Verfügung stellen.

Wikimedia Österreich arbeitete gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation Österreich, der Cooperation OGD Österreich und dem Bundeskanzleramt seit Herbst 2013 an dem zentralen Portal für alle Nichtregierungsdaten, hieß es in einer Aussendung. Dank einer Förderung von "netidee" konnten die Arbeiten zügig vorangetrieben werden.

Bereits seit 2012 gibt es unter www.data.gv.at ein Portal für die Open-Data-Aktivitäten der heimischen Verwaltung. Schon im Jahr zuvor war Wien als erste Stadt Österreichs aktiv geworden. Mit dem neuen Open Data Portal existiert nun eine erhebliche Arbeitserleichterung für alle, die Datenquellen außerhalb bestehender Verwaltungsportale nutzen wollen, wurde betont. Als Beispiele verwiesen die Initiatoren etwa auf Apps mit aktuellen Lottozahlen oder zur Suche von Citybike- oder Taxi-Standorten in Wien.
Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Dimension Data www.dimensiondata.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- IBM www.ibm.com/at/de/

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Medien AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
26. Juni 2014
Experten: Tourismus steht vor digitalen Herausforderungen

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Digitale Medien ...

22. Mai 2014
Social Media Monitoring: Der nächste Shitstorm kommt bestimmt…

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An Social Media kommt kaum noch wer vorbei. ...

24. April 2014
Trend zum Online-Einkauf krempelt Handel um

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Miteinander, statt gegeneinander: Die ...