19. September 2014, 14:40
Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
EBC-Newsletter #18/2014: Ankündigung zum nächsten Event
"Content Marketing, Native Advertising & Co: Wie man an die Kunden rankommt"

Unternehmen erweitern ihre Marketing-Aktivitäten zunehmend um eine umfassende Online-Palette. Dabei kommen inzwischen häufig Strategien abseits der klassischen werbenden Techniken zum Einsatz.


Was funktioniert? Wer braucht was? Und welche Fehler sollte man vermeiden?

 

Darüber diskutieren Experten, u.a. Tom Levine (KircherBurkhardt), Christian Adelsberger (Evolaris), Alexis Johann (styria digital one), Klaus-M. Schremser (Gentics), Martin Staudinger (werbeplanung.at) und Robert Varga (APA) am 25. September im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Datum: Donnerstag, 25. September 2014
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

Kampf ums Handgelenk ist eröffnet
APA/EPA - IT-Hersteller setzen voll auf "Wearables"

Für die IT-Branche sind sie das nächste große Ding: "Wearables". Unter dem Begriff verstehen die Hersteller vor allem mit Elektronik vollgestopfte Armbänder, die sich mit dem Smartphone oder anderen Geräten verbinden lassen, Telefongespräche vermitteln oder die täglichen Schritte des Benutzers zählen.

 

"Wearables sind dabei, unseren Alltag zu erobern. Sie bieten die Möglichkeit, den Puls während des Joggens zu beobachten oder den Schlaf zu überwachen", sagte jüngst IFA-Ausrichter Hans-Joachim Kamp. Mit der Vorstellung der Apple-Watch hoffen die Konkurrenten auf den Durchbruch ihrer jüngsten Produktkategorie. "Bis 2020 rechnen wir damit, dass der Smartwatch-Markt 12,9 Mrd. Dollar erreichen wird und bis dahin 92,6 Millionen Uhren verkauft wurden", veranschlagt Analyst Martin Scott von Analysys Mason.

 

Der Schub werde aber erst kommen, wenn die rund 400 Euro teure Apple-Watch im kommenden Frühjahr verfügbar ist. "Das strahlt auf die anderen Hersteller aus und wird die Aufmerksamkeit für die Produkte erhöhen, wenn auch nicht damit zu rechnen ist, dass ein Konkurrent mittelfristig mit Apple mithalten kann", erklärte Scott. Noch ist der Absatz der Technik eher gering. "Wenn Apple sein eigenes Produkt herausbringt, wird das den Markt erweitern. Das wird auch Android-Nutzer anregen", sagte Sung-jin Lee von LG Electronics im Reuters-Gespräch.

 

Kritik an Apple-Uhr

Technologieexperten zeigten sich dabei vom Leistungsumfang des Apple-Modells enttäuscht. So braucht die Uhr für ihre Funktionen etwa die Verbindung mit einem iPhone, und der Akku halte nicht sonderlich lange, bemängelte Paul Jackson vom Marktforscher Ovum. Konkurrenzmodelle wie etwa jene von Samsung seien eigenständiger. Verschiedene Designs biete auch die Palette von LG Electronics. Apple kann sich im Wesentlichen nur auf seine Marktmacht und seinen Nimbus bei der Fangemeinde verlassen.

 

Die klassischen Hersteller von Armbanduhren wie Swatch könnten nach der Vorstellung beruhigt sein, meint Analyst Jon Cox von Kepler Cheuvreux. Zudem verhandelt Intel mit vielen Branchengrößen über IT-Integration in analoge Armbanduhren. Die sollen ganz unabhängig von Smartphones das Telefonieren und den E-Mail-Verkehr ermöglichen, versprach Intel-Manager Kirk Skaugen auf der Funkausstellung.

 

Potenzial für Goldrausch

Die Erwartungen der IT-Branche an "Wearables" bleiben riesig. "Es ist noch kein Goldrausch, aber das Potenzial dafür ist da", sagte LG-Manager Lee. "Wir lernen noch. Der Konsument weiß noch nicht, damit umzugehen. Wir sind für alle Möglichkeiten in der nächsten Generation offen." Sony präsentierte auf der IFA gleich zwei neue Modelle. Dabei geht es den Japanern nicht nur darum, die Produkte zu verkaufen, sondern auch Apps und Services rund um die Smartwatch anzubieten. Deshalb kooperieren Sony wie LG beim jüngsten Modell auch mit Google und rüstet die IT-Armbanduhr für die neuesten Versionen der Android-Software.

 

Sonys eigene Aufzeichnungssoftware illustriert, worum es bisher bei der "Wearables"-Technik geht. Die Armbänder zeichnen Joggingdaten auf, zählen Schritte, Fahrrad- und Autokilometer, Puls oder Schlafstunden. Zu seinem "Wearables"-Portfolio zählt Sony auch eine kleine Action-Kamera, die auf dem Skateboard montiert Großstadtabenteuer aufzeichnen kann oder am Mountainbikelenker Ausflüge ins Grüne. DJ Lee vom Konkurrenten Samsung bringt es auf den Punkt: "Es geht nicht nur darum, IT ans Handgelenk zu bringen. Es hilft auch dabei, fit zu bleiben", formuliert es der Koreaner. Die IT-Armbänder stünden am Anfang einer Lifestyle-Revolution.

Der Wettlauf der Boten-Drohnen hat begonnen
APA/Amazon - Amazon und Google werfen ihren Hut in den Ring

Am Himmel könnte es in Zukunft ziemlich eng werden: Die Internet-Riesen Google und Amazon entwickeln Roboter-Drohnen zur Paketzustellung. Die Vision sei, irgendwann alles Mögliche innerhalb von ein bis zwei Minuten aus der Luft zu liefern, verkündet der Chef des Forschungslabors Google X, Astro Teller.

 

Wenn zwei solche Schwergewichte ihren Hut in den Ring werfen, kann man die Bewegung nicht mehr ignorieren. Ob man es sich heute vorstellen kann oder nicht: Eine Zukunft mit Abertausenden Boten-Drohnen in der Luft kann nicht mehr als bloße Science-Fiction-Spinnerei von milliardenschweren Internet-Nerds abgetan werden.

 

Noch sind viele Fragen völlig offen. Kann sich die Einzel-Zustellung aus der Luft wirtschaftlich rechnen? Wie sollen neue Regeln zur Steuerung des automatisierten Verkehrs am Himmel aussehen? Was ist mit Risiken durch mögliche Abstürze, Zusammenstöße oder einfach nur elektromagnetische Störungen durch die kleinen Flugobjekte? Wie kann man die Lufttransporte gegen Diebstahl oder gar Sabotage schützen? Es werde Jahre dauern, bis die technischen und rechtlichen Probleme gelöst sind, räumen auch die Unternehmen ein. Aber Google und Amazon haben auch eine erhebliche politische Durchschlagskraft.

 

"Wir denken, dass Geschwindigkeit entscheidend ist, um das Konsumverhalten von Menschen grundlegend zu verändern", sagte Google-X-Chef Teller der "Berliner Zeitung". Aus seinen Laboren stammten Projekte wie die Datenbrille Google Glass oder die riesigen Ballons des "Project Loon", die Internet in entlegene Gebiete bringen sollen. Google-Mitgründer Sergey Brin war eine treibende Kraft hinter dem Drohnen-Projekt, erzählte Teller der Website "The Atlantic".

 

Drohne führt Hund Gassi

Schon als Amazon im Dezember überraschend sein Drohnen-Projekt vorstellte, fiel ein Unterschied zwischen der Skepsis in den Medien und der konzentrierten Aufmerksamkeit in betroffenen Branchen auf. Die Deutsche Post testete auf einmal vor ihrer Bonner Zentrale, wie sich per Drohne Medikamente aus einer Apotheke zustellen lassen. Die amerikanische Pizza-Kette Domino's zeigte schon vorher, dass sich Pizza mit einem "DomiCopter" liefern ließe. Und ein New Yorker filmte, wie sich sein Hund von einer Drohne ausführen lässt.

 

Natürlich ist es deutlich einfacher, die Drohen wie jetzt im Fall von Google über einem leeren Acker im weitläufigen Queensland in Australien ihre Runden drehen zu lassen als im dicht besiedelten Queensland New York. Aber die Beteiligten zeigen sich überzeugt, dass alle Hindernisse überwunden werden können. Zunächst solle in einer kleinen Stadt gezeigt werden, dass das System funktioniere und sicher sei, sagte Teller der "Berliner Zeitung".

 

Uber könnte Logistik umkrempeln

Die Drohnen-Euphorie fällt ohnehin in eine Zeit, in der etablierte Logistik-Wege von neuen Herausforderern aus der Internet-Welt aufgemischt werden. So bewerteten Investoren den Fahrdienst Uber jüngst mit 17 Mrd. Dollar (12,90 Mrd. Euro) nicht nur so gigantisch hoch, weil er die Taxi-Branche umkrempeln kann. Vielmehr wird Uber zugetraut, seine Plattform auch auf die Logistik auszuweiten. "Wenn sie ein Auto in fünf Minuten an einen bestimmten Ort liefern können, können sie alles dorthin liefern", sagt Uber-Chef Travis Kalanick.

 

"Die Logistikbranche sollte die Programme zur Paketzustellung per Drohne von Google und Amazon sehr ernst nehmen", warnte Professor Peter Russo, Leiter des Instituts für Transformationen in Wirtschaft und Gesellschaft an der European Business School in der "Berliner Zeitung". "Im Logistikbereich sind die etablierten Unternehmen zu sehr auf die Optimierung ihre bisherigen Geschäftsmodelle fixiert, anstatt darüber nachzudenken, wie der Bereich unter der Nutzung neuer Technologien grundsätzlich deutlich effizienter organisiert werden könnte."

Porto auf Retour-Pakete schadet Onlinehandel
APA/dpa - Bei Kosten für Rücksendung würde weniger bestellt

An der heiklen Frage, ob bei Online-Bestellungen für zurückgeschickte Pakete künftig ein Retourporto verrechnet wird, scheiden sich die Geister. Die Berater von Kreutzer Fischer und Partner, die mit der österreichischen Post eine Studie über Versand- und Onlineeinkäufe vorgestellt haben, warnen: "Mit dem Retourporto steht der Online-Bekleidungshandel zur Disposition." Auch die Post hätte Einbußen.

 

Vor kurzem hat sich der Europachef des deutschen Paketversenders Hermes, Hanjo Schneider, gegen kostenlose Rücksendungen von Online-Einkäufen ausgesprochen. "Ich halte es für falsch, kein Geld für Retouren zu verlangen. Kosten sollten generell dem Verursacher angerechnet werden." Im Versandhandel konzentriere sich die Marktmacht auf wenige Große wie Amazon, Otto Group oder auch Zalando. "Wenn die Unternehmen die Rücksendung kostenfrei anbieten, geben sie die Richtung vor", meint man bei Hermes.

 

Andreas Kreutzer, geschäftsführender Gesellschafter von Kreutzer Fischer & Partner, schüttelt darüber den Kopf. "Die Zielgruppe von Zalando würde kein Rückporto akzeptieren", sagte er vor Journalisten in Wien. "Wenn die das umsetzen, ist ihr Börsengang tot." Er glaube auch nicht, dass das komme. Im Mode-Onlinehandel sei Umtausch systemimmanent. Wenn Kunden Pakete wieder zurückschicken, geht das für die Versandhändler allerdings ins Geld. Beim deutschen Online-Modehändler Zalando liegt die Retour-Quote bei 50 Prozent. Andere Anbieter, etwa im Bereich Medien/Elektrogeräte, schmissen Kunden mit überbordenden Rücksendungen schon raus, wissen die Berater.

 

Der österreichische Post-Vorstand Peter Umundum meint, dass das Retourporto bei den Versandhändlern ein Thema wird. "Momentan sind die Großen kostenfrei." Die Post selber lässt sich die Abwicklung der Retouren von den Händlern bezahlen, die Höhe gilt aber als Geschäftsgeheimnis. Ein Verlust schaut bei der Post bisher zumindest nicht heraus. In einer Umfrage unter 1.000 privaten Versand- und Onlinekunden (15 bis 65 Jahre) hat Kreutzer Fischer & Partner abgefragt, wie sich ein Retourporto auf das Einkaufsverhalten auswirken würde. Fazit: Nur 16 Prozent würden nichts ändern, 83 Prozent aber würden "vorsichtiger auswählen" oder ganz einfach "weniger oft bestellen".

 

Rund 95 Prozent aller Retour-Paketsendungen in Österreich laufen über die österreichische Post. Das sind neun Millionen Pakete im Jahr, rund 80 Prozent davon entfallen auf Bekleidung. Der Studie von Kreutzer Fischer & Partner zufolge kaufen in der "internet-affinen" Gruppe der 15- bis 30-Jährigen mehr als 90 Prozent zumindest einmal im Halbjahr online ein. Quer über alle Altersgruppen lag die Quote bei knapp 70 Prozent. 41 Prozent der privaten Online-Order sind Kleidung, 31 Prozent Medien (Bücher, CDs, Videos, Software) und 19 Prozent Elektrogeräte und Computerzubehör.

Jugendkulturforscher sieht Gegenbewegung zum Digitalen
APA/dpa - "Defriending" bei Facebook nimmt zu

Unter Jugendlichen formiert sich nach Erkenntnissen eines Wissenschafters eine "Avantgarde von digitalen Aussteigern". Diese Gegenbewegung feiere geradezu alles Analoge wie persönliche Freundschaften, Naturerlebnisse, Handwerkerarbeiten und selber Kochen, sagte der Jugendkulturforscher Philipp Ikrath am Rande des Kinderschutzforums in Köln.

 

"Ich glaube, dass diese totale Umarmung des Digitalen, die man den Jungen heute immer so unterstellt, eine falsche Diagnose ist, weil das auf der anderen Seite eben auch Gegenbewegungen erzeugt", erläuterte der 1980 in Wien geborene Ikrath, wissenschaftlicher Leiter des Instituts Jugendkulturforschung in Hamburg. "Hier wird ganz bewusst eine analoge Parallelsphäre geschaffen."

 

Zu beobachten sei zum Beispiel das Phänomen des "Defriending" bei Facebook: "Das sind Leute, die ihre Facebook-Freundesliste von allen Leuten bereinigen, die nicht ihre wirklichen Freunde sind. Es gibt auch den sogenannten digitalen Selbstmord. Das sind Leute, die aus den sozialen Netzwerken aussteigen, weil ihnen das über den Kopf wächst."

 

Der Trend, der unter anderem in Untersuchungen in den USA dokumentiert worden sei, lasse sich zu einem Teil mit negativen Erfahrungen im Elternhaus erklären: Viele Eltern seien selbst ständig mit Laptop, Tablet und Smartphone zugange und hätten dadurch nur wenig Zeit für ihre Kinder. Ikrath glaubt, dass die heute 15-oder 16-Jährigen deshalb später als Erwachsene eine differenziertere Haltung dazu haben werden.

"Telefit"-Roadshow für KMU startet wieder

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist mit ihrer E-Business-Roadshow wieder auf Tour. An insgesamt 30 Stationen im ganzen Land wird kleinen, lokalen Unternehmen ohne eigene IT-Experten Wissenswertes rund um Internet, Social Media und mobile Apps näher gebracht.

 

Der Schwerpunkt liegt auf IT-Sicherheit, Online-Kundenpflege und E-Government. Das Motto dabei lautet Praxistipps statt grauer Theorie: Welche Apps machen wirklich Sinn? Welche kostenlosen Webservices kann man bedenkenlos nutzen? Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte man treffen?

 

Service: Anmeldung ab sofort unter http://www.telefit.at

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Dimension Data www.dimensiondata.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- IBM www.ibm.com/at/de/

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Medien AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen