20. August 2014, 13:34
Ex-Microsoft-Chef Ballmer verlässt Verwaltungsrat
Eine Ära geht zu Ende - Steve Ballmer verlässt Microsoft. Er war der erste Angestellte und lange Zeit der Chef. Nach mehr als drei ...
19. August 2014, 14:43
Deutsche Firmen müssen mehr für IT-Sicherheit tun
Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere will der Wirtschaft einen besseren Schutz vor Cyberattacken verordnen. Geplant sind ...
18. August 2014, 16:56
Urheberrecht: IFPI beklagt ausbleibende Sperren
Der Musikwirtschaftsverband IFPI zeigt sich wenig erfreut über die Untätigkeit der Provider beim Thema Website-Sperren. Nach einem Urteil ...
EBC-Newsletter #06/2009: Einladung zum nächsten Event
Quo vadis IKT? Politiker kennen den Weg!

Oder etwa doch nicht? Die heimischen Unternehmen fühlen sich inzwischen jedenfalls ziemlich allein gelassen. Nach vollmundigen Aussagen und Bekenntnissen zum IT- und Telekomsektor in den vergangenen Jahren ist es auf politischer Seite wieder verdächtig ruhig um die sogenannte „Zukunftsbranche" geworden. Wer erinnert sich noch an den „IKT-Masterplan" und die „Internet-Offensive"?

 

Werden die Branche und ihr Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen wirklich von der Politik ignoriert, wie oft zu hören ist? Wie halten es die Entscheidungsträger mit damit verbundenen Problemen - etwa der spürbaren digitalen Kluft? Mit welchen Maßnahmen könnte die Regierung den heimischen IKT-Bereich in Zeiten der Wirtschaftskrise unterstützen?

 

Welche Auswirkungen hat die aktuelle Standortpolitik? Warum zeigt das Lobbying eines wirtschaftlich so mächtigen Sektors wie der Informations- und Kommunikationstechnologie keine Wirkung? Was können moderne Bildungssysteme zu einem Wachstum der Branche und einem höheren Frauenanteil beitragen? Und wie "weltfremd" ist die österreichische IKT-Politik tatsächlich?

 

Darüber diskutieren Politikerinnen und Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 26. März in Wien.

 

Es diskutieren: René Tritscher (WKO), Hartmut Gailer (SER Solutions), Kurt Gartlehner (SPÖ), Karin Hakl (ÖVP) und Ruperta Lichtenecker (Die Grünen).

 

Datum: Donnerstag, 26. März 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Stimmung in der IT-Branche besser als erwartet
APA/dpa - Bewölkt, aber noch nicht verhagelt

Halb leer oder halb voll? Das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des IT-Sektors hat zwar einen deutlichen Knacks bekommen, so schlimm wie von manchen Experten befürchtet stellt sich der Ausblick auf das Jahr 2009 aber - noch - nicht dar. Knapp die Hälfte (46 Prozent) der Entscheider in Technologieunternehmen rechnet heuer mit steigenden Umsätzen. Rund ein Drittel sieht eine Entwicklung auf Vorjahresniveau und 22 Prozent sagen einen Rückgang ihrer Erträge voraus.

 

Zu diesem Ergebnis kommt eine weltweite Umfrage von Schwartz Public Relations und dem Agenturnetzwerk Eurocom Worldwide unter 335 Führungskräften der internationalen IT-Industrie. Dennoch hat die derzeitige Wirtschaftskrise bereits Spuren hinterlassen: Im Vorjahr erwarteten noch 88 Prozent höhere Umsätze, einen Rückgang nur zwei Prozent. Inzwischen haben auch die Marktforscher von IDC ihre Prognosen revidiert: Sie schätzen das Wachstum bei den IT-Ausgaben heuer in Österreich auf nur mehr 2,6 Prozent.

 

Software und Services im Plus

"Keine Frage - die Prognosen sind wenig vielversprechend. Gleichzeitig rechnen wir für 2009 aber anders als in den IT-Krisenjahren 2002/2003 dennoch mit einem Wachstum auf dem Gesamtweltmarkt und in Österreich", erklärte Joachim Seidler von IDC Central Europe bei einem Event des Future Network Management Forums. Vor allem die Bereiche Software (plus 3,7 Prozent) und IT-Services (plus 4,1 Prozent) würden sich im Gegensatz zum rückläufigen Teilbereich Hardware (PCs, Server, Printer, Networks) positiv entwickeln.

 

Laut Umfrage von Schwartz Public Relations strebt derzeit fast die Hälfte der Entscheidungsträger bei der Mitarbeiterzahl keine Änderung an. Rund 25 Prozent wollen Jobs abbauen, 28 Prozent neue schaffen. Im Jahr zuvor dachten allerdings noch 68 Prozent eine Aufstockung an, nur sechs Prozent planten einen Rückgang. Punkten wollen die Technologieunternehmen in Zeiten der Krise mit der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen sowie der Diversifizierung ihres Portfolios (68 Prozent). Die Hälfte der Befragten kritisiert ihre bisherige Strategie und arbeitet an neuen Botschaften. Fast ein Drittel nimmt Kurs auf geografisch neue Märkte.

 

Geschäftsklima verschlechtert

Das Vertrauen in die Branche insgesamt ist deutlich gesunken: Knapp die Hälfte zeigt sich weniger zuversichtlich als noch vor einem Jahr, für 39 Prozent hat sich nichts geändert und nur 13 Prozent sind derzeit optimistischer. Dies bedeute eine signifikante Verschlechterung des Geschäftsklimas im Vergleich zum Vorjahr. Damals waren nur vier Prozent weniger zuversichtlich. 53 Prozent sahen den kommenden zwölf Monaten positiver entgegen. Das größte Wachstumspotenzial sehen die Befragten bei mobilen Diensten (44 Prozent), gefolgt von CRM (42 Prozent) und Outsourcing (40 Prozent).

IT-Abteilungen reagieren auf Wirtschaftskrise
APA/Capgemini - Harreither: "Barometer steht auf Kostensenkung Kostensenkung und Effizienzsteigerung vor IT-Sicherheit - so lautet das Ranking der derzeit auf der Agenda der IT-Leiter stehenden Projekte. Die größten Zuwächse beim Budget gibt es heuer im Bereich Kundenbeziehungs-Management, aber auch in Internet-Portale und Business Intelligence wird verstärkt investiert, ergibt eine Studie des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Capgemini, für die 130 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt wurden. In Österreich haben daran 21 Firmen teilgenommen.

 

"Auch wenn das Barometer derzeit auf Kostensenkung steht, denken Unternehmen heute schon an die Zeit nach der Rezession und sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit", erklärte Dieter Harreither, Vice President Technology Services bei Capgemini Consulting Österreich. Zum ersten Mal seit 2004 sei die IT-Sicherheit von ihrem Spitzenplatz unter den Prioritäten auf Platz drei verdrängt worden. Ganz oben auf der Liste der Befragten stehen nun "Enterprise Resource Planning" sowie "IT-Infrastruktur und IT-Service Management".

 

Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise rechnen 40 Prozent der Befragten damit, dass die Budgets im Laufe des Jahres kurzfristig sinken, Entspannung wird ab 2011 erwartet. "Insgesamt reagiert man routiniert und spult nacheinander alle Maßnahmen ab, die sich während der letzten Krise zur schnellen Reduzierung der Kosten bewährt haben", so die Berater. Zuerst würden Projekte verschoben, Verträge neu verhandelt und die eigenen Prozesse durchleuchtet. Mittelfristig seien Personalentlassungen und Outsourcing weitere Optionen.

 

SERVICE: Die Studie ist hier abrufbar.

Das ganze WWW in der ÖNB
APA - Nicht nur Printmedien trifft die Abgabepflicht

Wer in ein paar Jahrzehnten die Urlaubs-Schnappschüsse seiner Großeltern sucht, könnte diese an einem unerwarteten Ort finden: in der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB). Denn dort wird ab heuer das "österreichische" World Wide Web archiviert. Dazu gehören alle Websites mit einer ".at"-Endung - also neben Nachrichtenportalen, offiziellen Websites und Firmen-Homepages u.a. auch private Blogs und Online-Fotoalben. "Wir können nicht wissen, was unsere Nachfolger einmal interessieren wird", sagte die Leiterin der Hauptabteilung "Digitale Bibliothek" in der Nationalbibliothek, Bettina Kann, im APA-Gespräch.

 

Die Nationalbibliothek wird nach einer diesbezüglichen Novelle im Mediengesetz, die am 1. März in Kraft getreten ist, künftig ein- bis zweimal im Jahr alle österreichischen Webseiten automatisch aufrufen, die dort veröffentlichten Daten auslesen und auf eigenen Speichermedien archivieren. Rund 800.000 Webseiten mit der Endung ".at" werden erfasst, dazu kommen noch Adressen mit anderen Endungen wie ".eu", ".org" oder ".net", die einen eindeutigen Österreich-Bezug haben. Nachrichtenseiten und andere Websites von größerem Interesse sollen täglich ausgelesen werden.

 

Man schätzt, dass das Archiv nach fünf Jahren rund 80 Terabyte an Daten umfasst. Die Daten werden nicht in der Nationalbibliothek, sondern im Bundesrechenzentrum gespeichert und gepflegt. Einen nicht geringen Anteil daran dürften persönliche Homepages ausmachen. Ob Privates wie etwa Urlaubsfotos aus den norditalienischen Touristen-Hochburgen wissenschaftlichen Wert hat, ist für Kann nicht die entscheidende Frage. So habe man auch bisher "so viel wie möglich" an publizistischem Schaffen gesammelt.

 

Abgabepflicht auch bei privaten Homepages

Schon bisher hatten Verlage und Medien eine gesetzliche Abgabepflicht, sprich ein Exemplar jeder Veröffentlichung musste der Nationalbibliothek übergeben werden. Urheberrechtsprobleme sieht Kann keine, wenn nun auch Websites in der Nationalbibliothek archiviert werden. Denn eine Online-Veröffentlichung "ist eine Veröffentlichung", und laut Mediengesetz besteht nun auch Abgabepflicht für Websites, die "für die Öffentlichkeit bestimmt sind", erläutert Kann.

 

Wer also seine Urlaubsfotos online mit Passwort vor Zugriff schützt, muss diese nicht abliefern. Alles frei Zugängliche im "österreichischen Web" kann jedoch ausgelesen und archiviert werden. Aber auch passwortgeschützte Bereiche, zu denen jeder Zugang kaufen kann, unterliegen der Abgabepflicht. Sensible Bereiche können mit einer Zugangssperre von einem Jahr versehen werden.

 

Ein großes Problem besteht beim sogenannten "Deep Web" - Information, die zwar öffentlich und online verfügbar, aber nur über Abfragen in Datenbanken zugänglich ist, wie etwa Kinoprogramme, Online-Telefonbücher oder Ähnliches. Dies sei für die automatischen Suchprogramme, mit denen die Nationalbibliothek die Archivierung vollzieht, unzugänglich. Daher versuche man, diese Datenbanken über sogenannte "Dummy-Abfragen" auszulesen, also standardisierte Suchabfragen, von denen man hofft, dass sie sinnvolle Ergebnisse liefern.

 

Ist dies nicht praktikabel, "müssen wir mit den Betreibern dieser Datenbanken kooperieren. Diese müssten sinnvolle Dateien aus dem Inhalt ihrer Datenbanken erzeugen, mit denen wir etwas anfangen können." Sollte dafür ein Aufwand von mehr als 250 Euro anfallen, übernimmt die Nationalbibliothek entweder die Zusatzkosten oder verzichtet nach eigener Einschätzung auf die Archivierung.

Service: Markensymposium "MARKEting in Zeiten wie diesen"
 -

Im Rahmen der Reihe „Best of Marketing&Sales" veranstalten die FH-Studiengänge International Marketing & Sales Management in Kooperation mit der APA - Austria Presse Agentur die Expertendiskussion "MARKEting in Zeiten wie diesen". Für EBC-Mitglieder ist der Teilnehmepreis vergünstigt.

MARKEting in Zeiten wie diesen
16. April 2009, FH CAMPUS 02, 8021 Graz
14:00 bis 18:00 Uhr
Kosten: €40,- (inkl. 10% USt) pro Person für EBC-Mitglieder (Normalpreis €45,-)
Zur Anmeldung - Für Inanspruchnahme des Rabatts geben Sie im Textfeld „Firma" bitte zusätzlich das Stichwort „APA-EBC" an!
Die Anmeldung ist bis 9. April möglich.

 

Führende Markenstrategen aus Forschung und Wirtschaft decken Geheimnisse erfolgreicher Markenführung auf. Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden Themen wie strategisches oder multisensuales Marketing (die Marke als Sinneserlebnis) behandelt.

 

Während der anschließenden Podiumsdiskussion unter Moderation von Dr. Ernst Sittinger, Chefredakteur Kleine Zeitung, stehen renommierte Expertinnen und Experten zum Thema „Die Rolle der Marke in der Krise" Rede und Antwort.

 

Detailinformationen zur Veranstaltung finden Sie hier bzw. per E-Mail: eva-maria.moitzi@campus02.at 

 

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

21. August 2014
31. Juli 2014
Crowdsourcing: Scheitern ohne sorgfältige Planung vorprogrammiert