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16. September 2014, 12:41
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15. September 2014, 12:57
T-Mobile stellt neue Tarife vor
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EBC-Newsletter #12/2013: Ankündigung zum nächsten Event
Apps go business: Wie neue Anwendungen das Geschäft beflügeln

Manche Entwicklungen haben das Zeug, eine ganze Branche zu revolutionieren oder zumindest bisher geschlossene Märkte zu öffnen. Man denke an neue Carsharing- oder Taxi-Apps, die gerade für Furore sorgen.

Aber auch in anderen Bereichen führen einfach zu bedienende, übersichtliche Anwendungen zu Begeisterung. Rund 70 Milliarden App-Downloads erwartet Gartner im Jahr 2014. Die Masse macht der Privatkunde, doch neue Anwendungen gibt es künftig vermehrt auch im Geschäftsumfeld. Denn mobile Geräte - wie Smartphones und Tablet-PCs - lösen den Desktop-PC zunehmend ab.


Was wird bereits angeboten? Welche neue Geschäftsmodelle entstehen durch Apps und welche potenziellen Anwendungen setzen sich im Berufsalltag durch?


Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 27. Juni im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Christian Adelsberger (Evolaris), Oliver Krizek (Navax), Stefan Mey (WirtschaftsBlatt) und Klaus-M. Schremser (Gentics).

 

Datum: Donnerstag, 27. Juni 2013
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Mitglieder der E-Business-Community erhalten ihre persönliche Einladung zum Event in Kürze per E-Mail.

Cyberfahndung: "Daten abgreifen machen wir nicht"
APA - BKA-Chef sieht Datenflut als Problem

Die Praktiken des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA), der über Jahre systematisch Daten von Usern großer Internetkonzerne wie Google, Facebook, Apple und anderen gesammelt haben soll, sind in Mitteleuropa nicht denkbar. Davon zeigte sich der Präsident des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, vor Journalisten in Wien überzeugt. "Daten abgreifen machen wir nicht", erklärte Ziercke. "Es ist schlicht nicht zulässig."


Der BKA-Chef, der sich auf Einladung des österreichischen Bundeskriminalamts (BK) und des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) in Wien befand, sagte, dass das wahllose Daten-Abschöpfen wenig sinnvoll ist: "Wir haben eher das Problem, dass wir die Daten reduzieren müssen." Man bemühe sich darum, entsprechende Programme zu entwickeln, die unter einer Fülle von Datensätzen jene Informationen herausfiltern sollen, die für die jeweiligen polizeilichen Ermittlungen relevant sind.


BK-Direktor Franz Lang brachte ein Beispiel: Bei Ermittlungen gegen eine Bank seien acht Terabytes Daten angefallen. Ausgedruckt würde das mehrere Millionen Seiten ergeben. Für die Ermittler ist es praktisch unmöglich, sich in einer auch nur halbwegs adäquaten Zeit durch diesen Datenwulst zu wühlen. Im Kinderpornobereich checkt ein entsprechendes Programm etwa anhand der bei einem Bild hängenden Daten, ob es sich um strafrechtlich relevantes Material handelt.


Als sehr nützlich für Ermittlungen bezeichnete Ziercke die Vorratsdatenspeicherung und versuchte, Kritiker zu beruhigen: "Es geht nicht um normale User, genauso wenig wie um normale Drogenkonsumenten." Sie sei auch sehr nützlich, denn: "Die bösen Buben machen alle Fehler." Man benötige heutzutage keine Expertise für kriminelle Aktivitäten mehr, "sie können alles im Untergrundmarkt einkaufen", so der BKA-Präsident.


Quick-Freeze ist keine Option

Alternativvorschlägen wie dem sogenannten Quick-Freeze-Verfahren, demzufolge Telekommunikationsdaten nur nach konkreten Verdachtsmomenten gespeichert werden dürften, erteilte Ziercke eine Absage. In den Ermittlungen um die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) seien unter anderem deshalb viele Fragen offen geblieben, weil entsprechende gespeicherte Informationen nicht vorhanden waren. Mit der Vorratsdatenspeicherung hätte man diese Datenflüsse zumindest für die sechs vorangegangenen Monate offenlegen können.


Eines der größten Probleme für Ermittlungsbehörden ist es, qualifiziertes Personal zu bekommen. Das heimische BK hat derzeit 17 Cyberforensiker unter Vertrag. Dazu kommen fünf Internet-Kinderpornoermittler und 20 Beamte, die sich mit dem Cyberspace in Zusammenhang mit Wirtschaftskriminalität auseinandersetzen. Lang verwies unter anderem auf zweieinhalb Jahre Mitarbeit in einem Technologiepool, bei dem sich die Ermittler in Zusammenarbeit mit den Hard- und Software-Herstellern mit jenen Produkten vertraut machen können, die in einem oder zwei Jahren auf den Markt kommen werden.

Arbeitnehmer erwarten mehr Produktivität durch Social Media
APA/dpa - Unternehmen geben sich noch zurückhaltend Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instant Messaging setzen ihren Siegeszug in der privaten Kommunikation weiter fort. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit besitzen bereits einen Zugang. Doch auch im beruflichen Alltag wollen viele Menschen auf die gewohnten Werkzeuge nicht mehr verzichten.


Einer aktuellen Studie zufolge gehen bereits zwei von fünf befragten Arbeitnehmern in Europa davon aus, dass sie die Produktivität bei der Arbeit deutlich steigern könnten. Die Arbeitgeber sind allerdings oft zurückhaltend, geht aus der Untersuchung hervor, die Microsoft zusammen mit den Marktforschern von Ipsos erstellt hat.


Ein Viertel der Befragten schätzt, dass ihr Arbeitgeber die Vorteile der Sozialen Medien am Arbeitsplatz unterschätzen. Im Gegenteil würden 65 Prozent der Unternehmen in Europa die Nutzung Sozialer Medien wegen Sicherheitsbedenken unterbinden, 58 Prozent befürchten einen Rückgang der Produktivität. Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen "durch die Hintertür" in die berufliche Kommunikation einschleusen, so Microsoft.


Neben der E-Mail sind vor allem Intranets und Team-Sites (bei 45 Prozent der Unternehmen) für die Kommunikation im Einsatz. Video-Konferenzen nutzen 24 Prozent, Instant Messaging 12 Prozent der Betriebe. Lediglich 6 Prozent setzen Soziale Netzwerke und Blogging-Plattformen ein. Für die Ergebnisse wurden europaweit 4.787 Arbeitnehmer befragt.

CeBIT kehrt Verbrauchern den Rücken
APA/dpa - Computermesse legt Fokus auf Profis Die weltgrößte Computermesse CeBIT verabschiedet sich vom Publikumsgedanken und will künftig noch gezielter den Profis der Branche Klasse statt Masse bieten. Auf der Leitmesse in Hannover werde schon vom nächsten Jahr an das Geschäft zwischen den Unternehmen zu 100 Prozent im Fokus stehen, sagte Messevorstand Oliver Frese in Hannover.


Die Branchenschau trage damit Kundenwünschen Rechnung. Es gehe verstärkt darum, Kontakte zu knüpfen und Abschlüsse anzubahnen. Gleichzeitig in einem Spagat auch Werbeplattform für die Verbraucher zu sein, stehe angesichts eines stetig wachsenden Fachbesucheranteils nicht mehr im Vordergrund.


Als ein sichtbares Zeichen für den Wandel, sich nur noch auf die Profis zu konzentrieren, nannte Frese den Zeitrahmen, der künftig von Montag bis Freitag läuft - statt Dienstag bis Samstag. Zudem kostet das Tagesticket mit 60 Euro demnächst rund 50 Prozent mehr.

Virtueller Coach hilft Kontakte aufrecht halten
Universität Amsterdam - Motivation für gesellschaftliche Aktivitäten Zunehmendes Alter bringt oftmals eine Schrumpfung des sozialen Umfeldes mit sich: Durch Pensionierung entfallen berufliche Kontakte, die Kinder leben vielleicht weit entfernt, und Krankheiten können es erschweren, mit anderen in Kontakt zu bleiben. Eine Computeranwendung, die alten Menschen helfen soll, gesellschaftlich aktiv zu bleiben, haben Grazer Forscher in einem europäischen Verbundprojekt entwickelt.


Der "Virtual Coach Reaches out to me", kurz " V2me" hat zum Ziel, Alterseinsamkeit mithilfe eines virtuellen Freundschafts-Coaches zu vermindern, schilderte Sven Havemann vom Institut für Computergraphik und Wissensvisualisierung der TU Graz auf Anfrage der APA. Sein Team hat gemeinsam mit neun internationalen Partnern "V2me" entwickelt. Das System wurde bereits in ersten Tests in Pflegeheimen erprobt, gerade ist die finale Evaluierung des Prototyps in einer Benutzerstudie angelaufen.


"Ein Computerprogramm kann Menschen freilich nicht ersetzen, aber helfen, mit ihnen in Kontakt zu bleiben, neue Weggefährten und damit mehr Lebensfreude zu gewinnen", so Havemann. Die Software benutzt eine animierte 3D-Figur als direkte Ansprechperson für den Benutzer. Dieser "virtuelle Coach" - ein Mann in mittleren Jahren - motiviert den alten Menschen, gesellschaftlich aktiv zu werden, sich mit anderen Personen in Verbindung zu bringen und unter Leute zu gehen. "Das Ziel ist, nachhaltige Freundschaften zu schließen", erklärte Havemann.


In zwölf von Psychologen der Universität Luxemburg und der VU Universität Amsterdam entwickelten "Lektionen" werden die Anwender trainiert, offen auf fremde Menschen zuzugehen oder die Erwartungen an Freundschaft zu reflektieren. Zudem kann der Benutzer eine Liste seiner Freunde eingeben und nach Wichtigkeit reihen. Der "Coach" erinnert dann u.a. - quasi wie ein intelligenter Wecker - den Senior daran, wieder einmal einen Termin mit diesem Freund zu vereinbaren.


Das Um und Auf eines solchen Tools ist die Benutzerfreundlichkeit: Aufgabe der Grazer Forscher innerhalb der Entwicklungsgruppe war die Visualisierung und Animation. "Alle Anwendungen passieren in einem virtuellen Wohnzimmer, das dem Anwender per Bildschirm in sein Zimmer geliefert wird". Zurzeit wird das System in Amsterdam erprobt.

WKÖ baut Wirtschaftsportalverbund auf
Die Wirtschaftskammer testet in einem Pilotprojekt ein Portal, über das man sich in einem Schritt für verschiedene Internet-Seiten anmelden kann. Damit habe man hohe Sicherheit bei verschiedenen Anwendungen im Internet, müsse aber nur eine Kennung und ein Passwort verwenden. Das würde insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Zeit und Kosten sparen, hofft die WKÖ. Das System wurde vom Verein Austriapro entwickelt.


Der Wirtschaftsportalverbund soll E-Business- und E-Government-Portale vereinen, also Wirtschaftsangebote ebenso wie solche der öffentlichen Verwaltung. Die WKÖ vergleicht das in ihrer Aussendung mit einem Google- oder Facebook-Konto, mit dem man sich auch an verschiedenen Portalen anmelden könne.


Die WKÖ will dafür sorgen, dass auch auf Synergien mit bestehenden Technologien wie der digitalen Signatur geachtet wird. Nun werden Portalbetreiber eingeladen, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Der 1989 gegründete gemeinnützige Verein Austriapro ist die E-Business Standardisierungsplattform der WKÖ.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 http://www.a1.net/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- evolaris next level GmbH http://www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH http://www.gentics.com

- Kapsch http://www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH http://www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH http://www.samsung.com/ 

- Technische Universität Wien http://www.tuwien.ac.at/

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen