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EBC-Newsletter #19/2012: Einladung zum nächsten Event
Smart Cities: Wie die Städte von morgen unseren Alltag verändern

Informations- und Telekommunikationstechnologie sickert unaufhaltsam in die technischen und sozialen Systeme und Infrastrukturen der Städte ein. Breitband ist bereits ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Stand- oder Wohnorts, Government-Mash-ups sorgen für transparente Bürgerbeteiligung, und intelligente Mobilitätsangebote machen den kommunalen Alltag lebenswert.

 

Der Trend ist klar: Die Vernetzung steigt und dank neuer Anwendungen rund um die Themen Sicherheit, Energie, Verwaltung, Gesundheit und Mobilität scheint der digitale Vormarsch unaufhaltsam. Welchen Beitrag kann IKT leisten, Städte lebenswert, sozial und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu machen?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 18. Oktober im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Doris Österreicher (AIT), Christian Kittl (Evolaris), Robert Ludwig (NextiraOne), Thomas Madreiter (MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung), Stefan Mey (WirtschaftsBlatt) und Manfred Moormann (A1 Telekom).

 

 

Datum: Donnerstag, 18. Oktober 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

 

Cyber-Kriminalität nimmt weiter zu
Foto: APA/dpa - Aufklärungsquote ist rückläufig

Die Tatverdächtigen sind mehrheitlich zwischen 25 und 40 Jahren alt, und sie haben mehr als zwei Milliarden potenzielle Opfer zur Verfügung. Denn so viele Internetanschlüsse gibt es mittlerweile weltweit. Allein in Österreich sind es 6,1 Millionen. Das geht aus dem Cybercrime-Report des Bundeskriminalamts (BK) hervor.

 

Im Vorjahr gab es 5.112 Anzeigen wegen Cyberdelikten, abgesehen von 2009, als zwei Serien mit insgesamt mehr als 6.200 Einzeltaten geklärt wurden, die bisher höchste Zahl. 43,7 Prozent der 2011 angezeigten Cybertaten wurden geklärt, ein Rückgang gegenüber 2010 um rund fünf Prozent. Das Innenministerium führt dies auf die Professionalisierung der Tätergruppen und damit einhergehend die schwierige Ermittlungsarbeit zurück.

 

Ein Großteil der Cyberdelikte waren Betrügereien. Diese Sparte stieg von 2010 auf 2011 um rund 36 Prozent auf 2.033 Anzeigen. Klassisch ist hier der Bestellbetrug, bei dem die Täter bei Internet-Versandhäusern Waren ordern, ohne sie zu bezahlen. Umgekehrt verkaufen Täter vorgeblich Waren, die zwar bezahlt, aber nie geliefert werden.

 

Hohe Schäden in Großbetrieben

Massive Auswirkungen hat Cyberkriminalität auch auf Firmen. Laut einer Studie von Hewlett-Packard beträgt der jährliche Schaden durch Datendiebstahl, Computerviren und Web-Attacken in einem deutschen Großunternehmen durchschnittlich 4,8 Mio. Euro. Deutschland liegt damit zwischen den USA (6,9 Mio.) und Japan (3,9 Mio.). Für Österreich gibt es keine vergleichbaren Zahlen.

 

Pro Woche fanden in den für die Studie untersuchten Unternehmen und Behörden 1,1 erfolgreiche Angriffe statt. Allein 40 Prozent des geschätzten Schadens entfallen auf Datenverluste - oft verursacht durch "Taten krimineller Insider". Weitere 28 Prozent machen Umsatzeinbußen aus, etwa wenn nach einer Denial-of-Service-Attacke die Shopping-Webseite lahmgelegt wird. Für die HP-Studie befragte das Ponemon Institute 418 Fach- und Führungskräfte aus 43 Unternehmen sowie Behörden mit 1.044 bis 95.412 Computer-Arbeitsplätzen.

Alltag der Jugendlichen wird immer digitaler
Foto: APA - Smartphones sind aus dem Leben nicht mehr wegzudenken

"Die Welt der Jugendlichen steckt in ihrer Hosentasche", meint Jugendforscher Matthias Rohrer vom Institut für Jugendkulturforschung. Via Smartphone sind sie den ganzen Tag mit dem Internet verbunden. Dort spielt sich das soziale Leben der Jugendlichen ab. Gleichzeitig mangelt es den Heranwachsenden an Gefahrenbewusstsein. Viele berichten von negativen Erfahrungen im Umgang mit der Online-Welt.

 

Rund 90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen nutzen Facebook. Dabei spielen die Pflege sozialer Kontakte und Zeitvertreib eine herausragende Rolle. "Das Internet ist aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Jugendliche von der Online-Welt abzuschneiden wäre problematisch", sagt Rohrer. Communities bieten eine Bühne zur Selbstdarstellung und Selbstvermarktung. Eine wichtige Grundregel für soziale Online-Netzwerke lautet "Du darfst kein MOF (Mensch ohne Freunde, Anm.) sein" - und das muss man auch zeigen. Ein großer virtueller Freundeskreis bedeutet "Sozialprestige in der Gesellschaft der Gleichaltrigen", so Rohrer.

 

Dadurch herrscht hoher sozialer Druck. Gleichzeitig unterliegen die Jugendlichen "Visibilitätszwängen", das bedeutet: Man muss zeigen wer man ist bzw. als wer man gesehen werden will. Tut man das nicht, wird man ausgeschlossen. "Ist man online nicht dabei, fällt man auch offline raus", meinte der Jugendforscher. Die Gefahren des Internets werden nur am Rande bis gar nicht wahrgenommen. Das Bewusstsein, dass etwas passieren kann, ist zwar da, aber "die jungen Internetnutzer denken, dass nur andere davon betroffen sind", so Rohrer. Ein Drittel der Facebook-Nutzer hat ein komplett offenes Profil.

 

Negative Erfahrungen weit verbreitet

Das Risikobewusstsein ist niedrig, gleichzeitig können viele Jugendliche von negativen Erfahrungen berichten. Rund ein Drittel hat bei einer Befragung des Instituts für Jugendkulturforschung angegeben, dass "jemand meine Freunde/Freundinnen beschimpft hat", fast jeder Vierte gab an, dass er schon einmal "blöd angemacht" wurde, genauso viele haben die Erfahrung gemacht, dass "jemand Unwahrheiten über mich verbreitet hat". Davon, dass ein "Freund" Fotos ins Netz gestellt hat, die "mir unangenehm waren", konnte fast jeder fünfte Befragte berichten.

 

Als Besonderheiten des Cyber-Mobbings (im Vergleich zu offline Mobbingfällen) führte Rohrer an, dass sich die Inhalte schneller verbreiten, diese einer größeren Gemeinschaft zugänglich sind und sie kaum aus dem Netz entfernt werden können. Und: "Sie machen auch vor den eigenen vier Wänden nicht halt." Hatte man als gemobbter Schüler zumindest daheim seinen Frieden, setzt sich das Mobbing via Internet zuhause fort. Die vermeintliche Anonymität des Internet senkt zudem die Hemmschwelle.

Mobilfunk-Frequenzauktion erst in einem Jahr
Foto: APA/dpa - Versteigerung wird sich über mehrere Wochen erstrecken

Die Versteigerung der Mobilfunk-Frequenzen in Österreich wird sich voraussichtlich um ein ganzes Jahr verschieben. Theoretisch könnte eine Auktion bereits im Sommer 2013 stattfinden, das wäre aber "sehr sportlich", wie Telekom-Regulator Georg Serentschy bei einem Pressegespräch in Wien sagte. "Realistisch werden wir irgendwo im September nächsten Jahres stehen."

 

Dieser Zeitplan sei unabhängig davon, wie das Merger-Verfahren in Brüssel über den geplanten Zusammenschluss von Hutchison ("Drei") und Orange ausgeht. Weil sich die Rahmenbedingungen wesentlich geändert hätten, werde man auch vom ursprünglichen Plan abweichen, ein "Refarming" (Umwidmung der 900er und 1800er Frequenzen von Sprachtelefonie auf Datenübertragung per UMTS oder LTE) der GSM-Frequenzen erst nach der Auktion durchzuführen, erklärte Serentschy. Auf Antrag der Betreiber könnte das Refarming auch vorgezogen werden, und es gebe auch schon einen Antrag.

 

Die Versteigerung der Frequenzen im September 2013 wird im Internet abgewickelt und sich über mehrere Wochen erstrecken. Das Auktionsdesign sieht sogenannte "Spectrum Caps" für jedes Frequenzband vor, "das heißt, ein Betreiber darf nicht mehr als eine bestimmte Anzahl von Spektren erwerben, egal, wie viel er bietet", sagte Serentschy. Damit soll verhindert werden, dass ein finanziell besonders potenter Bieter alle anderen überbietet und aus dem Markt drängt. Von einem vorgeschriebenen Mindestgebot "ist auszugehen", so der Regulator.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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