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EBC-Newsletter #3/2012: Einladung zum nächsten Event
Apps und Co.: Wie neue Bedienkonzepte unseren digitalen Alltag prägen.

 

Vom Anklicken zum Antippen war es nur ein kleiner Sprung. Dennoch hat sich unser Nutzungsverhalten durch den Siegeszug der Apps - also kleinen Anwendungen, die das digitale Leben erleichtern sollen - rasant verändert.

 

Zuerst nur auf Smartphones zu finden, haben sie inzwischen den Sprung auf andere mobile Geräte - etwa Tablet-PCs - geschafft. Experten prognostizieren, dass das aber erst der Anfang war: Nächstes Ziel scheint demzufolge der Fernsehbildschirm in unseren Wohnzimmern zu sein.

 

In welchen Bereichen und auf welchen Endgeräten machen Apps und andere alternative Bedienkonzepte Sinn? Welche Auswirkungen hat das auf unser Nutzungs- und Kommunikationsverhalten? Und wie navigieren wir künftig durch die digitale Welt?

Darüber diskutieren Experten am 23. Februar im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien: Thomas Wedl (Cellular), Christian Adelsberger (Evolaris), Boris Eder (APA-IT), Rainer Friedl (diamond: dogs) und Gunther Oswalder (A1).

 

Datum: Donnerstag, 23. Februar 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobilfunk: David greift zu, Goliath wächst
Grafik: APA - Laut Experten bleibt nun mehr Geld für Investitionen ins Netz

Der viertgrößte Netzanbieter "3" hat den drittgrößten Betreiber "Orange" für 1,3 Mrd. Euro gekauft. Gleichzeitig gibt "3" die Orange-Tochter "Yesss!" für 390 Mio. Euro an den Platzhirsch A1 ab, der damit 750.000 "Yesss!"-Kunden sowie einen Teil der Orange-Frequenzen und -Technik erhält. Orange wird vorerst als eigene Marke weitergeführt, soll aber letztendlich in "3" aufgehen.

 

Der neue Orange-Eigentümer erhofft sich Synergieeffekte von mindestens 500 Mio. Euro. Sollte die Rechnung aufgehen, muss "3" noch bis zu 70 Mio. Euro an den Orange-Teilhaber "Mid Europa Partners" zahlen. Der Deal steht unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung aus Brüssel und Wien, wobei die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) umgehend Bedenken geäußert hat. "3"-Chef Jan Trionow versicherte vor Journalisten, dass sich für die Orange-Kunden "vorerst" nichts ändere und der Preiskampf fortgesetzt werde.

 

Wie es für die 800 Orange- und 550 "3"-Mitarbeiter nun weitergeht, sei noch zu früh zu beantworten, Bewegung werde es aber auch hier geben, meinte Trionow. Die Nummer zwei am Mobilfunkmarkt, T-Mobile Austria, mahnte jedenfalls schon einmal eine genaue Wettbewerbsprüfung ein. "Insbesondere die Abgabe der Frequenzpakete 2100, 2600 und 900 MHz an die A1 Telekom Austria bedarf aus unserer Sicht noch einer genauen Prüfung durch die zuständigen Behörden", teilte T-Mobile-Chef Robert Chvatal mit.

 

Orange-Chef Michael Krammer, der nach dem endgültigen Abschluss des Verkaufs das Unternehmen verlässt, erwartet von der Übernahme Vorteile für die Kunden und den Wirtschaftsstandort. Denn ohne diese Marktbereinigung wäre der Preiskampf auf Kosten der Netzinvestitionen und der Servicequalität gegangen. Letztendlich bringe die Konsolidierung den Kunden günstigere statt teurere Preise.

 

Ins gleiche Horn stößt auch Martin Reitenspieß, Vice Präsident der Abteilung CMT beim internationalen Berater Booz & Company. Österreich sei jetzt schon im europäischen Vergleich ein Billig-Tarif-Land, mit oder ohne Übernahme wäre es nicht mehr weit nach unten gegangen, meinte er im Gespräch mit der APA. Von dem Kauf würde der Wirtschaftsstandort Österreich profitieren, da nun mehr Geld für Investitionen ins Netz - wie zum Beispiel in die nächste Mobilfunkgeneration LTE ("Long Term Evolution, 4G) - vorhanden wäre.

Angestellte nutzen private Computer auch im Job
Foto: APA/EPA - "Privat Ferrari, in der Firma Pferdekutsche"

Zwei von drei Angestellten in Deutschland erledigen berufliche Aufgaben zumindest gelegentlich auf ihrem privaten Rechner oder Smartphone. Laut einer Umfrage des IT- und Managementberaters Accenture nutzen sie vor allem eigene PCs (56 Prozent), Laptops (53 Prozent) und Smartphones (36 Prozent) am Arbeitsplatz.

 

Die Begründung: Die Angestellten wollen im Job nicht auf den gewohnten höheren Standard ihrer Privatgeräte verzichten, wie Accenture berichtete. Doch für die Unternehmen ist die Sache heikel: Auf den Privatgeräten der Mitarbeiter können einfachere Virenscanner installiert sein oder Sicherheitsprogramme komplett fehlen. Geschieht diese "Invasion privater Technologie" am Arbeitsplatz ungesteuert, ist die Sicherheit von Daten und IT-Systemen in Gefahr, warnt Accenture. Bei der Befragung von 250 Angestellten in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland sagten 58 Prozent, es mache mehr Spaß, mit privaten Geräten und privater Software zu arbeiten.

 

Jeder Zweite gab an, die eigenen Geräte und Programme seien moderner und technisch auf einem neueren Stand als die des Arbeitgebers. Nicht nur bei der Hardware vermischen Angestellte demnach Privates mit Arbeit: 28 Prozent der Befragten in Deutschland nutzen beruflich das eigene Webmail-Konto, fast jeder Fünfte (18 Prozent) kommuniziert über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern. "Mitarbeiter wollen im Beruf nicht auf das verzichten, was sie als private Verbraucher als praktisch und innovativ erleben", sagte Accenture-Experte Johannes Michel: "Gerade junge Mitarbeiter erleben die Ausstattung am Arbeitsplatz oft so, als führen sie privat Ferrari, in der Firma dagegen Pferdekutsche."

 

Trotz der Sicherheitsbedenken rät der IT-Berater von rigiden Verboten in den Unternehmen ab. Sonst drohe ein Motivationsverlust bei Mitarbeitern und ein Ansehensverlust auf dem Arbeitsmarkt. Denn: Immerhin für jeden fünften Befragten in Deutschland (19 Prozent) ist die neueste Technik am Arbeitsplatz ein wichtiges Kriterium bei der Arbeitgeberwahl. Ohnehin sei der Nutzen von Verboten fraglich: 18 Prozent der Befragten gaben an, sich über entsprechende Vorschriften hinwegzusetzen und mit den Dingen zu arbeiten, die sie als sinnvoll für ihre Arbeit erachten.

Experte: Schaden durch Cyberwar unkalkulierbar
Foto: APA/dpa - Hacker können "Staaten stoppen":

Die Schäden einer möglichen Kriegsführung mit Computertechnologie wären nach Ansicht des russischen Experten Jewgeni Kasperski unkalkulierbar. "Weil wir gar nicht wissen, wie sehr wir von Informationstechnologie abhängig sind, wie stark Informationstechnologie in unser tägliches Leben eingreift", sagte er bei einer Sicherheitskonferenz in München.

 

Der Chef des auf Virenschutz spezialisierten Unternehmens Kaspersky sagte, eine Kriegsführung mit Computern würde Entwicklungsländer besonders stark treffen. "Sie hängen stärker als andere Länder von Computern und Netzwerken ab." Waffen der Informationstechnologie seien "relativ leicht zu entwickeln und einzusetzen." Hacker könnten schon heute "nicht nur Unternehmen, sondern Staaten stoppen": "Ich fürchte, dass einige der Hacker sich in der Zukunft zu Computerterroristen wandeln könnten."

 

Der frühere Chef des US-Geheimdienstes CIA, Michael Hayden, verwies auf den Computerwurm Stuxnet, mit dem Mitte 2010 Zentrifugen des iranischen Nuklearprogramms zur Selbstzerstörung gebracht wurden. "Seither ist nichts mehr wie zuvor", sagte er. Stuxnet habe bewiesen, dass "physischer Schaden" per Informationstechnologie angerichtet werden könne. In solchen Situationen werde gerne nach der Regierung gerufen: "Aber wir haben uns noch nicht entschieden: Was soll unsere Regierung tun und was wollen wir unserer Regierung erlauben, zu tun? Darauf gibt es noch keine guten Antworten."

Wiener "Happylab" erhielt Google RISE Award
Foto: INNOC - Förderung beträgt 14.800 US-Dollar

Der "Happylab Kids Club", eine Workshopreihe für Kinder und Jugendliche der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC), wurde als eines von acht europäischen Projekten mit dem Google RISE Award ausgezeichnet.

 

INNOC bekommt für das Projekt, bei dem sich Zehn- bis 15-Jährige spielerisch mit modernen digitalen Produktionstechnologien auseinandersetzen können, die maximale Fördersumme von 14.800 US-Dollar (11.246 Euro), so Managing Director Roland Stelzer zur APA. Mit dem Google RISE Award werden jedes Jahr weltweit Projekte unterstützt, die sich der Vermittlung von Technologie und Wissenschaft an Schüler und Studenten widmen.

 

Im "Happylab Kids Club" können die Kinder und Jugendlichen die Maschinen unter professioneller Betreuung nutzen und dabei u.a. T-Shirts designen und bedrucken, Türschilder und Stempel mit dem Lasercutter herstellen und elektronische Musikinstrumente bauen, heißt es in einer Aussendung von INNOC. Ziel der Workshopreihe des im November 2010 gegründeten ersten Fab Lab Wiens sei es vor allem, die Kinder mit computergesteuerten Produktionsmaschinen vertraut zu machen, die in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Termin: "Cloud-Lösungen – günstig und später teuer?"

Die Auslagerung von Daten in die sogenannte Cloud wirft viele Fragen bezüglich Haftung und Sicherheit auf. Antworten liefert das Seminar „Cloud-Lösungen - günstig und später teuer?", verspricht der Veranstalter CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH.

 

Die Experten widmen sich dabei vor allem zwei Aspekten: Technisch müssen Lösungen gefunden werden, die einen optimalen Schutz gewährleisten. Rechtlich gilt es, klare Regelungen für den Fall zu treffen, dass es doch einmal zu Unregelmäßigkeiten kommt. Außerdem werden die größten Risiken beim Cloud Computing und Strategien zum Umgang mit Schadensfällen erläutert. Interessenten müssen sich jedenfalls beeilen: Die Veranstaltung findet am 21. Februar statt, Anmeldeschluss ist bereits am 17. Februar.

 

Datum: 21. Februar 2012 um 17 Uhr
Ort: Fleming´s Deluxe Hotel Wien-City, Josefstädter Straße 10-12, 1080 Wien

Bitte um Anmeldung unter christopher.greverode@cms-rrh.com 

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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