19. September 2014, 14:40
Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
EBC-Newsletter #13/2012: Einladung zum nächsten Event
Privacy: Wie Daten zur Ware und Währung werden

In etwa zehn Jahren werden digitalisierte Produkte und Dienstleistungen laut Experten weltweit für ein Viertel der jeweiligen Bruttoinlandsprodukte verantwortlich sein. Dieser Trend führt dazu, dass immer mehr persönliche Daten im Netz herumschwirren.

 

Auf Unternehmen kommen dadurch große Herausforderungen zu: Sie müssen den Kunden wie auch dem Gesetzgeber nachweisen, dass sie für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre sorgen. Schärfere Vorgaben in diesen Bereichen könnten den Entscheidern zusätzlich das Leben erschweren.

 

Aber auch im Privatleben tauchen neue Fragen auf: Wie viele Identitäten, Accounts und Passwörter hat man eigentlich? Wie wird man künftig damit umgehen? Wie komplex ist es inzwischen, sein digitales Leben im Griff zu haben? Welche Szenarien gibt es für den Datenschutz der Zukunft?

 

Darüber diskutieren Experten am 26. Juli im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Astrid Mager (Institut für Technikfolgen-Abschätzung), Johannes Juranek (CMS), Helmut Waitzer (Navax) und Max Schrems (Initiative "Europa gegen Facebook").

 

Datum: Donnerstag, 26. Juli 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

 

Smartphone & Co: Arbeiten im Urlaub wird Mainstream
Foto: APA/dpa - Ständige Erreichbarkeit ist Alltag

Viele Beschäftigte können auch in den Ferien nicht richtig abschalten. Fast die Hälfte der Arbeitnehmer arbeitet im Urlaub bis zu drei Stunden pro Tag, ergab eine Studie des Beratungsunternehmens Regus unter mehr als 16.000 Befragten in über 80 Ländern. Möglich macht das die ständige Verfügbarkeit durch Smartphone & Co.

 

Rund 20 Prozent der Befragten haben demnach vor, über drei Stunden pro Urlaubstag mit beruflichen Tätigkeiten zu verbringen. Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer will elektronische Geräte auch in der Freizeit in der Nähe haben und nicht vollständig ausschalten. "Die Entwicklung der technischen Geräte bringt die Möglichkeit mit sich, immer mit dem Arbeitsumfeld verbunden zu sein. Damit erliegt man leicht der Versuchung, laufend die E-Mails zu checken und Dinge zu erledigen, die sich daraus ergeben", so Alisa Kapic, Country Manager Austria bei Regus.

 

Für eine handyfreie Freizeit will auch die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) kämpfen. GPA-Chef Wolfgang Katzian kritisierte, dass Menschen jederzeit auf Knopfdruck aktivierbar sein müssen. Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat erst vor kurzem eine deutliche Trennung von Arbeit und Freizeit gefordert. "Es muss ganz klare Regeln innerhalb eines Betriebes geben, was Handykultur oder Mailverkehr angeht. Diese Regeln müssen vom Arbeitgeber gesetzt werden, aber auch von den Beschäftigten gelebt werden", sagte sie.

 

88 Prozent der Berufstätigen sind nach einer BITKOM-Umfrage vom vergangenen Sommer auch außerhalb ihrer Arbeitszeit per Handy oder E-Mail erreichbar.

Der PC ist out: Kunden holen sich lieber ein iPad
Foto: APA/EPA - Tablet-Markt wird derzeit von Apple dominiert

Lieber ein iPad als einen neuen PC: Während die Verkäufe der Tablet-Computer geradezu explodieren, dümpelt der Markt der Notebooks und Tischrechner vor sich hin. Nicht einmal die schlanken und leichten Ultrabooks können die Kundschaft locken.

 

Im zweiten Quartal stagnierten die PC-Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 87,5 Millionen, wie die Marktforschungsfirma Gartner berichtete. Analyst Mikako Kitagawa begründet dies neben dem "geringen Interesse der Verbraucher an der Anschaffung eines PC" auch mit den "wirtschaftlichen Unsicherheiten in verschiedenen Regionen". Firmen scheuen angesichts dessen davor zurück, in neue IT zu investieren.

 

Viele Privatleute nutzen mittlerweile auch Tablet-Computer wie Apples iPad oder ihr Smartphone, um ins Internet zu gehen oder E-Mails zu schreiben. Deswegen schaffen sie sich seltener einen neuen PC an. Gartner rechnet damit, dass sich die Tablet-Verkäufe in diesem Jahr auf 118,9 Millionen fast verdoppeln und bis 2016 auf mehr als 369 Millionen hochschnellen. Mehr als die Hälfte des Markts entfällt bisher auf das iPad, dahinter folgen Geräte mit Googles Betriebssystem Android.

 

Der Absatz klassischer Computer ist zwar noch deutlich höher, doch viel Wachstum verheißt das Segment derzeit nicht. Wie Kitagawa anmerkte, haben sich auch die hohen Investitionen der Hersteller in die besonders dünnen und leichten Ultrabooks bisher kaum ausgezahlt. Die Verkäufe seien überschaubar. Dieses Segment ziehe nur diejenigen an, die neuer Technik besonders offen gegenstehen würden, sagte der Experte.

Nanomagneten: Zukunft des Computerspeichers simuliert
Foto: FH St. Pölten - Thomas Schrefl setzt auf Nanostrukturen

Die Arbeitsspeicher der zukünftigen Computer könnten über ein "elefantenhaftes Langzeitgedächtnis" verfügen: An neuen Wegen der Speicherung über Nanomagnetismus arbeiten Forscher der Fachhochschule St. Pölten mit Hilfe von Simulationstechniken.

 

Statt auf elektrische Ladung setzt die neue Technologie auf den "magnetischen Spin" von Elektronen in bestimmten Metallen. "Elektronik und Nanostrukturen sind dabei große Hoffnungsträger, da sie die Konstruktion neuartiger magnetischer Datenspeicher erlauben", so Thomas Schrefl, Leiter des Master-Studiengangs Industrial Simulation, in einer Aussendung.

 

Große Nachfrage könnten die nanomagnetischen Bauteile, also Schichtstrukturen mit mikroskopisch kleinen, magnetischen Teilchen, bei der Konstruktion von Arbeitsspeichern (RAM - Random Access Memory) finden, wo dringender Bedarf an Technologien herrscht, die auch im Miniaturformat Rechenprozesse beschleunigen. In dem neuen Ansatz wird das Prinzip der Speicherung über elektrische Ladung aufgegeben. Denn während dieses binäre Modell (hohe Ladung: 1, niedrige Ladung: 0) von der Stromzufuhr abhängig ist, kennt der "magnetische Spin" sogar vier Zustände (links, rechts, oben, unten) und ist auch ohne Strom stabil.

 

Die ersten Produkte dieser Technik sind sogenannte MRAMS (Magnetic Random Access Memory), die auf etwa 40 mal 40 Nanometer großen, magnetischen Elementen beruhen. In den Simulationen ist das Ziel der Forscher, "bei den Umschaltprozessen eine Geschwindigkeit von 10 Bit pro Nanosekunde zu erreichen". Aber auch die Speicherkapazität von Festplatten sei noch lange nicht ausgeschöpft. Zwar werden hier magnetische Eigenschaften bereits verwendet, durch neue Simulationsmodelle könne aber analysiert werden, wie man das "nanomagnetische Verhalten" der Baukomponenten noch effizienter einsetzen kann.

Branchen-News im Schnelldurchlauf

Führungswechsel

Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) installiert einen neuen Generaldirektor für Österreich. Norbert Schöfberger tritt ab 1. August die Nachfolge von Rudolf Kemler an, der hierzulande rund viereinhalb Jahre an der Spitze von HP stand. Der scheidende Unternehmenschef werde sich zum Ende des Fiskaljahres 2011/12 (31. Oktober) aus der Geschäftsführung zurückziehen, teilte Unternehmenssprecherin Barbara Werwendt in einer Aussendung mit. In Österreich beschäftigte der Konzern zuletzt rund 850 Arbeitnehmer.

 

Avatar-Memory

Ein Computerspiel, das ältere Personen unterhält und dazu beitragen könnte, ihre geistigen Fähigkeiten zu trainieren, haben Lisa Szugfil und Robert Trappl vom Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI) in Wien entwickelt. Sie wählten dafür Varianten des Gedächtnisspieles Memory und schufen als Gegner einen Software-Agenten, der Emotionen zeigt und sich an das Spieltempo der Senioren anpasst. Fand er eine Karte nicht, die schon einmal aufgedeckt war, konnte er sich auch schon mal ärgern. Das machte ihn menschlich, wodurch er als Bereicherung des Spieles empfunden wurde.

 

Hightech-Events

Höher, schneller, Hightech: Sportliche Großveranstaltungen wie Olympische Spiele oder Fußballturniere sind ohne die Unterstützung moderner Technologien im Hintergrund kaum mehr vorstellbar. Den rot-weiß-roten Beitrag zu diesen Innovationen beleuchtet das neue Dossier von APA-Science. Der Schwerpunkt liegt dabei auf neuen Entwicklungen - von rasenden Hightech-Kameras bis zu Besucherstromanalysen.

 

Internet-Recht

Bei Internet-Geschäften reicht es nicht aus, wenn der Verkäufer dem Kunden wesentliche Vertragsinformationen - zum Beispiel Preis, Lieferkosten, Widerrufsrecht - nur über einen Link zugänglich macht. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden und damit die Rechtsmeinung der Arbeiterkammer bestätigt. Die AK hatte im April 2009 gegen eine Firma eine Klage eingebracht, die über die Vertragsbedingungen nur per Internet-Link informierte. Nach Ansicht des EuGH hätten diese Informationen aber zumindest als Text in der E-Mail enthalten sein müssen. Der Link zu einer Seite, deren Inhalt jederzeit geändert werden kann, reiche nicht aus.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen