24. Oktober 2014, 11:13
Microsoft startet stark ins neue Geschäftsjahr
Der US-Software-Riese Microsoft kommt bei seiner Erneuerung voran. Im ersten Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um ein Viertel ...
23. Oktober 2014, 12:08
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
Der finnische Telekommunikationskonzern und ehemalige Handy-Weltmarktführer Nokia hat am Donnerstag ein durchwachsenes drittes Quartal ...
23. Oktober 2014, 11:18
Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone
Die teilstaatliche Telekom Austria, Tochter der mexikanischen America Movil, hat im dritten Quartal 2014 zwar wie erwartet ein deutlich ...
EBC-Newsletter #15/2012: Einladung zum nächsten Event
Ladies Night: Warum das Geplauder im Social Web männlich ist.

Wer hat Facebook, Twitter & Co. erfunden? Richtig, Männer. Aber Frauen haben die Oberhand, sollte man meinen, schließlich waren PR und Marketing - eigentlich Kommunikationsangelegenheiten generell - eh und je weibliche Domänen. Weit gefehlt: Nur 5 der Top-30 Twitterati in Österreich sind Frauen.

 

Was ist passiert? Ist weibliches Networking nicht mehr gefragt? Wie kommt es, dass sich Männer inzwischen auch schon bei den virtuellen Dialogen in den Vordergrund drängen? Lassen sich Frauen so leicht unterbuttern? Wo ist die Social-Media-Kompetenz im Unternehmen wirklich angesiedelt? Und wie hebt man diese Potenziale? Schließlich verändern sich dadurch unsere Kommunikation, der Umgang mit Wissen und die tägliche Entscheidungsfindung im Privat- wie Berufsleben.

 

Darüber diskutieren Experten am 23. August im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Jana Herwig (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Uni Wien), Isabel Anger (Evolaris), Esther Mitterstieler (WirtschaftsBlatt), Karin Thiller (APA-OTS) und Elisabeth Zehetner (WKO - Frau in der Wirtschaft).

 

Datum: Donnerstag, 23. August 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

 

Mobile Kommunikation: Arbeit und Freizeit verschwimmen
Grafik: APA -

Mobile Kommunikation bricht die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit in Österreich auf: "Der heute im Privaten gelebte mobile Lifestyle schwappt in die Arbeitswelt über", sagte Hannes Ametsreiter, Telekom-Austria-Chef und Generaldirektor von A1, bei einer Pressekonferenz. Mehr als die Hälfte der Österreicher telefoniert mit dem privaten Handy beruflich.

 

Umgekehrt nutzen 87 Prozent ihr Firmen-Smartphone auch außerdienstlich, so die Ergebnisse der aktuellen "Social Impact Studie". Der Trend geht zu "bring your own device (BYOD)": Fast jeder zweite berufstätige Österreicher, der sowohl zu Hause als auch in der Firma Computer nutzt, hat demnach die Möglichkeit, seine privaten Geräte auch im Berufsleben einzusetzen. Jedes fünfte Unternehmen unterstützt dies aktiv.

 

"Das ist kein Zufall, die Geräte sind in zunehmendem Maße zu einer Erweiterung der eigenen Person geworden", sagte Angelika Kofler vom Marktforschungsinstitut GfK Austria. "In Österreich liegen wir mit der Nutzung privater IT-Geräte am Arbeitsplatz im internationalen Vergleich vorne", erläuterte Ametsreiter. Rund die Hälfte aller Befragten bestätigte auch, dass der Einsatz mobiler Geräte sowohl beruflich als auch privat die Lebensqualität steigert. Jeder Zehnte ist sogar der Meinung, dass ihm das mobile Leben mehr Freizeit verschafft.

 

Bereits 38 Prozent nutzen Apps am Handy, 71 Prozent davon sind kostenfrei. Social Networks wie Facebook, Twitter & Co. werden von 23 Prozent am Smartphone verwendet. Abgefragt wurde bei der Studie auch, in welchen Situationen sie genutzt werden. An erster Stelle liegen hierbei die öffentlichen Verkehrsmittel (66 Prozent), gefolgt vom Schlafzimmer mit 40 Prozent. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, Facebook & Co. auch während Unternehmungen mit Freunden zu verwenden. Und war es früher die Zeitung, setzt heute bereits mehr als jeder Vierte Social Networks auf der Toilette ein.

Datenhungrige Handy-Apps: "Goldgruben für die Wirtschaft"
Foto: APA/EPA - Transparenz und Schutz für Konsumenten gefordert

Anwendungen am Mobiltelefon sind häufig nur "Fassaden". Ihr eigentlicher Zweck ist das Datensammeln, kritisieren Konsumentenschützer und fordern einen besseren Schutz der User. Die Handy-Apps seien "Goldgruben für die Wirtschaft", sagte Gabriele Zgubic von der Abteilung Konsumentenpolitik der AK Wien bei einer Pressekonferenz.

 

Der Werbemarkt verarbeite die erhobenen Daten weiter. "Es geht um personalisierte Angebote." Diese Entwicklung könne auch dazu führen, dass für verschiedene Gruppen unterschiedliche Angebote gemacht würden. Für die Konsumenten seien diese dann "intransparent und nicht mehr nachvollziehbar", warnte sie bei der Präsentation einer Studie des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Akademie der Wissenschaften im Auftrag der Arbeiterkammer.

 

Die meisten Apps würden Daten sammeln, die sie gar nicht brauchen, so Studienautor Jaro Sterbik-Lamina. Die Position eines Smartphone werde etwa nicht nur dann übermittelt, "wenn man eine Navigations-App startet, sondern das findet - ohne dass es der User merkt - mehr oder weniger permanent statt", gab er zu bedenken. Da es sich bei dieser Art der Kommunikation aber um einen sehr globalisierten Markt handle, sei es für nationale Einrichtungen schwierig, die Konsumenten zu unterstützen.

 

Die Hälfte der getesteten Apps habe die Handy-ID übertragen, so Daniela Zimmer von der AK Wien. "Das ist ein mittelbarer Weg zu Ihrer Person", zeigte sie mögliche Konsequenzen auf. Das Mobiltelefon sei ein sehr personalisiertes Medium, man könne also davon ausgehen, dass hier personenbezogene Daten gesammelt werden, "oft auch sensible". So könne beispielsweise auch aufgezeichnet werden, wenn ein Nutzer ein Krankenhaus betritt.

 

Die Konsumentenschützer fordern "privatsphären-freundlichere Endgeräte", ein Gütesiegel für Apps und auch leicht zugängliche Informationen für die User. Wichtig sei zudem eine Zusammenarbeit der Gesetzgebung auf nationaler und europäischer Ebene, so Zgubic. Die Datenschutzregeln sollten EU-weit erweitert und vereinheitlicht werden, und auch die Anbieter sollten sich Regeln unterwerfen müssen. Wie der Akkustand solle etwa auch angezeigt werden müssen, ob gerade Standortdaten verarbeitet werden.

 

Service: Die Studie "Aktuelle Fragen der Geodaten-Nutzung auf mobilen Geräten" kann unter http://www.arbeiterkammer.at/ heruntergeladen werden.

"Bürgerkarte" und Handysignatur: Weitgehend unbekanntes Terrain
Foto: APA/OTS/A-Trust - A-Trust-Chef Butz auf Werbetour

Die Signaturgesellschaft A-Trust hat es nicht leicht: Ihre Dienstleistungen wie „Bürgerkarte" oder Handy-Signatur sind nur schwer zu erklären, kaum bekannt und werden selten genutzt. In einer in Wien präsentierten Umfrage stellte sich zudem heraus, dass digitale Identitäten von vielen eher mit Social Media-Accounts verbunden werden.

 

"Wir wollen dorthin kommen, nicht alles erklären zu müssen, sondern dass alles selbstverständlich ist", formulierte A-Trust Geschäftsführer Michael Butz seine Zukunftswünsche. Schließlich würden auch Bankomaten ständig benutzt, ohne dass sich irgendjemand fragt, wie das funktioniert. Derzeit gibt es rund 200.000 Benutzer von qualifizierten Signaturen. Jeweils ein Drittel entfällt auf Unternehmenskunden (vor allem Dienstausweise und Zutrittskarten), Privatkunden mit Bürgerkarte (E-Card, "Bankomatkarte" und Co.) und die Handysignatur.

 

Um mehr Nutzer, für die der Service übrigens kostenlos ist, zu lukrieren, müssten die sicheren Signaturen laut Butz vermehrt in der Wirtschaft und nicht nur beim E-Government eingesetzt werden. Sonst dürfte sich auch wenig am Umfrageergebnis ändern, wonach 40 bzw. 61 Prozent noch nichts von Bürgercard und Handy-Signatur gehört haben. Die Nutzungszahlen sind mit 8,6 und 6,7 Prozent noch deutlich geringer.

Computermarkt in Westeuropa: Desktop-Geschäft bricht ein
APA/EPA - Mobile Geräte weiter im Plus

Computerherstellern weht in Westeuropa ein rauer Wind entgegen. Im zweiten Quartal schrumpfte der Absatz um 2,4 Prozent auf 13,6 Millionen Rechner, so der IT-Marktforscher Gartner. Bei Desktop-PCs sackten die Verkaufszahlen um 12,8 Prozent ab, dafür gab es bei mobilen Geräten ein Plus von 4 Prozent.

 

Überdurchschnittlich stark geschrumpft sind der britische und der deutsche Computermarkt (-7,6 bzw. -6,5 Prozent). Der Absatz von Stand-PCs brach in Deutschland um 20,2 Prozent ein, teilte Gartner mit. Der Verkauf von mobilen Computern hat sich hingegen bei einem Wachstum von 3,9 Prozent stabilisiert. Im zweiten Quartal habe jeder auf neue Ultrabooks und das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 gewartet, erläuterte Gartner-Analystin Meike Escherich. Dies habe einen dämpfenden Effekt gehabt.

 

Die Hersteller setzten derzeit ihre Hoffnung in die neuen ultradünnen und leichten mobilen Computer, die die Lücke zwischen Notebooks und Tablet-PCs schließen könnten. Ein großer Anteil der F&E-Ausgaben sei in die Entwicklung der sogenannten Ultrabooks gesteckt worden. Auch der Chiphersteller Intel habe massiv investiert, um den Markt aufzubauen.

 

Escherich geht davon aus, dass sich die Ultrabooks im zweiten Halbjahr 2012 weiter verbilligen werden, was für zusätzliche Nachfrage sorgen dürfte. Statt derzeit 800 bis 1.000 Dollar könnten Ultrabooks bald um 700 Dollar (567 Euro) oder weniger zu haben sein. In Westeuropa ist Hewlett-Packard mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent nach wie vor die Nummer eins. Stark aufgeholt haben Acer (Marktanteil 17,3 Prozent) und Asus (10,7 Prozent).

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht