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EBC-Newsletter #14/2011: Einladung zum nächsten Event
Wunderwuzzis oder nur Klischee: Wie die digitale Generation wirklich tickt

Die sogenannten „digitalen Eingeborenen" müssen viel ertragen: Sie werden ständig aus dem Hut gezaubert und als Vorbild angeführt, wenn eine Technologie für den Durchschnittsnutzer zu kompliziert ist oder der „alten" Generation neue Nutzungsmethoden und Verhaltensweisen näher gebracht werden sollen.

 

Aber was ist so anders an den ab Mitte der 80er Jahre Geborenen, die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängen? Müssen sich Unternehmen wirklich an sie und ihre Gewohnheiten anpassen? Auf was ist im HR-Bereich oder bei der Produktentwicklung zu achten?

 

Deutet die Nutzung von Facebook oder der geübte Umgang mit Spielkonsolen schon auf „digitale Reife" hin? Was konkret macht diese Generation so besonders? Oder sind das ohnehin alles nur Klischees?

 

Antworten darauf geben folgende Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 28. Juli in Wien: Roland Strilka (GfK Austria), Chris Budgen (diamonddogs), Gerhard Laga (WKO), Alf Netek (Kapsch), Susanne Ostertag (Microsoft Österreich), Michael Wilfing-May (Navax).



Datum: Donnerstag, 28. Juli 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

"Ein Click ist in der Werbung nichts wert"
Foto: APA - Styria-Vorstandssprecher Wolfgang Bretschko will digitale Umsätze verdreifachen

In Sachen Reichweitenmessung sei die österreichische Online-Wirtschaft "führend in Europa". Anders sieht es bei der Wirkungsmessung aus, meinten Branchenvertreter bei einer Podiumsdiskussion am Digital-Marketing-Kongress "Werbeplanung.at Summit" in der Wiener Hofburg. Dies sei auch ein Grund dafür, dass hierzulande die Online-Werbespendings im internationalen Vergleich noch hinterherhinken würden.

 

"Wir müssen aufhören, Scheinmessbarkeiten zu hoch zu bewerten", sagte Matthias Ehrlich, Vorstand des Mediavermarkters "United Internet Media" und kritisiert damit die Tendenz der Branche, "Clicks und Visits als Währung" überzubewerten. "Der eine oder andere 'Onliner' muss mal klassische Werbung lernen, und da ist die Wirkung das große Thema", meint Ehrlich, der in seiner Funktion als Vizepräsident des deutschen Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) auch Vergleiche zur deutschen Branche zog.

 

"Der Click ist in der Werbung nichts wert", sagte auch Martin Staudinger, Geschäftsführer des Vermarkters "Purpur Media". Rein quantitativ habe die Branche dank ÖWA bereits alle notwendigen Daten verfügbar, das sei aber für die Entwicklung des Online-Werbemarktes zu wenig. Unterschiedliche Reichweiten-Preise (TKP) im Online-Werbemarkt seien darauf zurückzuführen, dass verschiedene Werbeplätze unterschiedliche Werbewirkung erzielen würden. Diese Potenziale von Digital-Werbung abseits von Clicks und Visits müssten Werbekunden erst kommuniziert werden, so Staudinger.

 

Ins gleiche Horn stößt auch Styria-Vorstandssprecher Wolfgang Bretschko: "Es gibt einen Bedarf an Premium-Websites", auch abseits von Reichweiten-Riesen wie Google, Facebook oder YouTube - die Werbewirkung sei beispielsweise auf Portalen mit redaktionellem Content eine weit höhere. Der Styria-Konzern erwirtschafte derzeit rund fünf Prozent seiner Umsätze aus dem digitalen Bereich. "Viel zu wenig", wie Bretschko meinte und als Ziel die Verdreifachung dieses Wertes anführte.

 

Angesichts des Umstandes, dass "Verlage teilweise von Google und anderen im Netz bestohlen" würden und damit die Medienvielfalt im digitalen Bereich in Gefahr gerate, seien zwar Maßnahmen wie etwa eine "AKM für Zeitungscontent" zu überlegen, so ÖVP-Mediensprecher Karlheinz Kopf. Gleichzeitig sei das aber auch wieder unwahrscheinlich, nachdem solche Schritte international gesetzt werden müssten.

 

Die Nutzer und die Reichweiten seien im Online-Bereich bereits vorhanden, bestätigte Kopf. Daher müsse auch die Politik in ihren Kommunikationsmaßnahmen diesen Bereich künftig stärker berücksichtigen: "Wenn wir Politiker diesen Bereich nicht forcieren, erreichen wir viele Leute nicht mehr", meinte Kopf.

Österreicher sind im Europa-Vergleich Internet-Muffel
Foto: APA - Heimische Nutzer surfen knapp 27 Stunden pro Monat

Österreicher verbringen im Vergleich mit anderen europäischen Ländern wenig Zeit im Internet. Heimische Nutzer waren im Mai im Schnitt nur 14 Stunden online, verglichen mit 35 Stunden in den Niederlanden, 34 Stunden in Großbritannien und knapp 32 Stunden in der Türkei.

 

Österreich ist damit Schlusslicht einer Rangliste von 18 europäischen Staaten, die das US-Marktforschungsinstitut Comscore erstellt hat. Ähnlich wenig wie in Österreich surft man nur in Italien mit 18 Stunden. In Deutschland war man hingegen im Schnitt 24 Stunden online. In Europa gab es im Mai rund 366,9 Millionen Internetnutzer (Unique Visitor), die im Schnitt knapp 27 Stunden im Internet waren.

 

Die Internetseiten von Google wurden im Mai in Europa von 333,4 Millionen Internetnutzern besucht, ein Plus von neun Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Danach folgten Microsoft mit 270,9 Millionen Besuchern und Facebook mit 240 Millionen. Insgesamt wurden 49 europäische Länder in die Comscore-Auswertung einbezogen.

 

Internetseiten von sozialen Netzwerken werden relativ lange besucht. Auf der russischen Plattform VKontakte verbrachten die User im Mai durchschnittlich rund 497 Minuten, gefolgt von Facebook mit 326 Minuten. Der Dienst verzeichnete im Mai insgesamt 139,8 Milliarden Aufrufe (Page Views) und damit 13,8 Prozent aller Internetaufrufe in Europa.

Telekom-Branche will EU-Unterstützung bei Leitungs-Ausbau
Foto: APA/dpa - Differenzierte Datenübertragung geplant

Die Telekom-Branche sucht neue Einnahmequellen zur Finanzierung der milliardenschweren Investitionen in schnelle Datenleitungen. Bei einem Treffen mit EU-Telekommunikationskommissarin Neelie Kroes wurde um die Unterstützung der europäischen Gesetzgeber geworben. Die Netzanbieter wollen den Kunden künftig unterschiedlich schnelle Datenübertragungen zu verschiedenen Preisen verkaufen können.

 

Wer die Überholspur auf der Datenautobahn nutzen will, soll dafür auch mehr zahlen. In einem gemeinsamen Papier forderten der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, der Chef von Vivendi und der Boss des Telekomausrüsters Alcatel-Lucent, die EU solle diese Differenzierung zulassen und fördern.

 

In die digitalen Hochgeschwindigkeitsnetze müssten nach Expertenschätzungen in Europa 200 bis 300 Milliarden Euro investiert werden, erklärte Obermann. "Wir brauchen deshalb umfassende und rechtsverbindliche Rahmenbedingungen, die die Risiken der Finanzierung senken und vor allem die Entfaltung neuer Geschäftsmodelle ermöglichen", ergänzte er.

 

Die Konzernchefs setzen darauf, dass Kroes die Branche selbst Standards dazu entwickeln lässt und keine gesetzlichen Hürden aufbaut. Dies wäre aber womöglich der Fall, wenn der Grundsatz der Diskriminierungsfreiheit verletzt würde. Verbraucherschützer warnten bereits, dass die Pläne der Telekomanbieter zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft im Internet führen könnten.

 

Kroes beklagte, dass die Investitionen bisher nicht in Gang kommen. Sie zeigte sich für die Forderungen der Branche offen. Die EU will bis 2013 für alle Bürger eine Basisversorgung mit schnellen Internet-Zugängen sicherstellen. Bis 2020 soll die Qualität der Versorgung weiter verbessert werden.

Geschäft mit PCs läuft immer schlechter
Foto: APA/EPA - Tablets auf dem Vormarsch Die goldenen Zeiten für die Computerbauer scheinen erst einmal vorbei. Im zweiten Quartal stiegen die PC-Auslieferungen nach vorläufigen Zahlen der Marktforscher Gartner und IDC nur noch um 2,3 beziehungsweise 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 85 Millionen Stück.

 

Im vergangenen Jahr waren prozentual zweistellige Zuwachsraten noch die Regel. In Europa und den USA mussten die Computerbauer jetzt sogar Einbußen hinnehmen. Griechenland, Portugal, Spanien und Italien kämpfen mit ihren Staatsschulden, erklärte Gartner. Viele Bürger sind angesichts dessen verunsichert und scheinen sich mit Anschaffungen zurückzuhalten. Eine baldige Besserung ist nach Angaben von Gartner nicht in Sicht. Lichtblicke in Europa seien einzig Frankreich und Deutschland.

 

Laut den Marktforschern haben auch die immer beliebter werdenden Tablet-Computer sowie Smartphones dazu beigetragen, dass klassische PC fast nur noch in den Schwellenländern zulegen konnten. "Angesichts des Hype um Tablet-Computer wie dem iPad sind die Händler sehr vorsichtig, PC zu ordern", erläuterte Gartner-Analyst Mikako Kitagawa. Lieber wollten sie ihre Verkaufsflächen für die Tablets freihalten, von denen immer mehr Modelle auf den Markt kommen.

 

Weltgrößter PC-Hersteller ist weiterhin Hewlett-Packard (HP). Dell konnte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf den zweiten Rang vorschieben und hat damit Acer verdrängt. Die Taiwanesen waren nicht zuletzt mit kleinen und billigen Netbooks zu einer Branchengröße aufgestiegen; doch gerade diese Minirechner müssen sich nun gegen die Tablet-Computer behaupten. Acer stürzte gleich auf Rang vier ab. Weltweite Nummer drei ist nun Lenovo aus China.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht