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EBC-Newsletter #3/2011
Klassische Medien suchen Verdienstmodelle bei mobilem Content
Foto: APA/Thomas Preiss - Im Bild v.l.n.r.: Alexis Johann (WirtschaftsBlatt Digital), Rainer Friedl (diamond:dogs), Thomas Stern (Braintrust/Moderator), Christian Adelsberger (evolaris), Marcus Hebein (APA-MultiMedia) und Thomas Wedl (Cellular).

Erst durch iPhone, iPad, E-Reader und Co. hat das Internet richtig laufen gelernt: Mobile Inhalte boomen bei den Usern und auch in klassischen Medienbranchen wie Print und TV wecken die neuen Endgeräte Hoffnungen auf eine Kompensation rückläufiger Zahlen bei Kioskverkäufen und Rezipienten. Doch bis jetzt sind kräftige Verdienstmodelle ausständig, zeigte sich bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community (EBC) in Wien.

 

"Es kommt zu einer Diversifizierung von Angeboten und Umsatzkanälen. Während die traditionellen Medien ersteres schon in Angriff genommen haben - etwa durch Inhalte für Tablets -, wird die Anpassung der Geschäftsmodelle noch ein wesentlich spannenderes Thema", analysierte Christian Adelsberger, Leiter Business Development bei der F&E-Einrichtung Evolaris, in seiner Keynote.

 

Der Erfolg in mobilen Welten hänge in einem wesentlichen Maße von der Vermeidung potenzieller Hürden für den Kunden ab. Das betreffe sowohl die technischen Möglichkeiten (Schlagworte: "anytime, anywhere, any device") als auch das Preismodell: "Wenn man schon Print hat, will man sich für mobile nicht wieder ein neues Paket besorgen", so Adelsberger.

 

"Alte" Medien könnten auch online vor allem durch Vertrauenswürdigkeit und Relevanz punkten. Bekanntermaßen wandle sich die Breite an kostenlos verfügbaren Inhalten schnell vom Segen zum Fluch, wenn das Überangebot die User überfordert, meinte Adelsberger.

 

Wie sinnvoll ist Content-Personalisierung?

Uneinigkeit bestand am Podium über den Sinn der seit Jahren als unerlässlich postulierten Personalisierung des Contents. "Es gibt viele Menschen, die durchaus nicht das Gleiche lesen wollen wie andere", meinte Rainer Friedl von diamond:dogs. Die Medienbranche habe hier "viel verschlafen".

 

"Extrembeispiele" wie das von Adelsberger zitierte "paper.li" zeigen vor, was theoretisch möglich ist: Die Plattform erstellt aufgrund semantischer Muster aus der Social Cloud eines Users eine personalisierte Zeitung. Von diesem Konzept wenig beeindruckt gab sich Marcus Hebein von APA-MultiMedia: "Auch heute lesen die Leute noch gern, was die anderen lesen. Wir wollen wissen, was die anderen wissen, und deswegen sind wir weiter auf die Selektion der Medien angewiesen", so Hebein. Plattformen wie Twitter würden in dieser Hinsicht keine Konkurrenz zu herkömmlichen Medien darstellen: "Da wird kein Inhalt per se generiert, sondern es wird hauptsächlich darüber diskutiert, was in Medien stattfindet."

 

Die Content-Personalisierung hat auch für Alexis Johann, Geschäftsführer WirtschaftsBlatt Digital, ihre Grenzen. Nur durch Masse gebe es bekanntlich Werbung und es gelte für die Tageszeitungen, Modelle zu finden, die die schrumpfenden Verkäufe am Kiosk wettmachen. Wenig übrig habe man als Zeitungsmacher ebenso für den "Filetierungstrend", mit dem sich etwa die Musikbranche abfinden muss, wo einzelne Titel zu Cent-Preisen verkauft werden. "Davor haben Printleute Angst, dass man das Produkt auf das Skelett zerlegt", so Johann.

 

PDF-Lösungen zum Bezahlen, Online-Content gratis

Ob durch neue Kanäle und Ausgabegeräte eine Kompensation von Umsatz und Auflagenrückgängen gelingt, wollte am Podium niemand prophezeien. iPad oder Tablet-PCs hätten als Rettungsanker gegolten, meinte Thomas Wedl vom App-Hersteller Cellular. In Printmedien hätten sich dafür zwei Strategien herauskristallisiert: Einerseits die Schaffung hochwertiger, dem Printprodukt ähnliche PDF-Lösungen, denen ein Bezahlmodell zugrunde liegt, und auf der anderen Seite Web-nahe Lösungen mit Onlineinhalten, die tendenziell gratis sind. Es sei die Frage, ob sich Rückgänge bei der analogen Auflage auf diese Weise ausgleichen lassen, gab Wedl zu bedenken.

 

Medien müssten sich im Online-Wettbewerb künftig nicht nur inhaltlich, sondern auch mehr technisch unterscheiden, so der Cellular-Manager: "Es muss nicht überall ein Facebook-Button dabei sein." Dies entspreche ja auch althergebrachten Strategien des Kioskverkaufs (Differenzierung und Positionierungen abseits des "Einheitsbreis"). Ganz entscheidend würden in den kommenden Jahren jedenfalls Videoinhalte werden, erklärte Wedl.

 

"Tageszeitungen sind heute Medienhäuser und werden in den kommenden Jahren weiter Ausspielkanäle finden", meinte auch Hebein. Was das vom Leser akzeptierte Themenspektrum bei mobilen Inhalten betrifft, so hätten "echte Nachrichten" noch immer beste Chancen. Es habe sich gezeigt, dass am iPhone nicht nur "Yellowpress-Berichte" gelesen werden, sondern auch Wirtschaftsberichte, so der Experte.

 

Die grundsätzliche Beliebtheit von mobilen Technologien und Inhalten bei den Usern stehe jedenfalls außer Frage, war sich das Podium einig. Bei einer Umfrage unter der Beteiligung von Evolaris lag die mobile Internetnutzung Ende 2010 bei 41 Prozent, 2009 waren es noch 29 Prozent. Dennoch würden mobile Medien zu sehr als Randerscheinung wahrgenommen, kritisiert Adelsberger, der insbesondere auf das "Missverhältnis zwischen tatsächlicher Nutzung und den Ausgaben in der Werbung" hinwies.

 

Rund 140 Gäste networkten im Anschluss an die Podiumsdiskussion noch weit in die Abendstunden hinein - mit dabei waren unter anderem: Alfred Grinschgl (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH), Christoph Kotanko (Kurier), Michael Lang (APA) und Manfred Perterer (Salzburger Nachrichten).

 

SERVICE:
Fotos zum Event

Video zum Event

Impulsreferat - Christian Adelsberger (evolaris)

E-Day 2011 mit Spezialausgabe der EBC
Foto: EPA -

Die APA-EBC zu Gast in der Wirtschaftskammer: Zusätzlich zur bereits traditionellen E-Business-Community-Eventreihe findet im März 2011 erstmals eine Special-EBC im Rahmen des E-Day statt. Die Veranstaltung steht Gästen des E-Day sowie allen EBC-Mitgliedern offen.

 

„Medien der Zukunft" - Chancen nutzen statt verschlafen

Zeitung, Radio, TV - wie einfach war die Medienwelt noch vor wenigen Jahren. Jetzt bieten sich den Unternehmen vielerlei Wege, den Konsumenten zu erreichen. Wie auch Klein- und Kleinstbetriebe diese neuen Chancen nutzen und sich im aktuellen Stimmgewirr Gehör verschaffen können, beleuchten Experten am diesjährigen E-Day.

 

Welche neuen Plattformen - Stichwort Facebook, Twitter und Co. - sind überhaupt relevant für Klein- und Mittelunternehmen (KMU)? Setzen sich gehypte Anwendungen, etwa die mobile Suche oder ortsbezogene Dienste, tatsächlich durch? Und wird wirklich schon wieder alles anders? Schließlich ist es noch nicht lange her, dass den kleinen Betrieben prophezeit wurde, bald am Rande des Abgrunds zu stehen, wenn sie nicht augenblicklich „ins Netz gehen" oder in den Online-Handel einsteigen.

 

Eines ist diesmal aber wirklich anders: Die Konsumenten sind online, kommunizieren online und kaufen online. Sich einfach „raushalten" wird dementsprechend schwieriger. Was, wenn der „gute Name" der Firma online in den Schmutz gezogen wird oder harsche Kritik im Internet dafür sorgt, dass Aufträge ausbleiben? Wie erreichen Unternehmen die immer multimedialer arbeitenden Medien? Und wie kommen KMU zu den für sie relevanten Informationen? Es diskutieren u.a.: Meral Akin-Hecke (digitalks), Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Patricio Hetfleisch (Tiroler Tageszeitung), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt Digital) und Angelika Sery-Froschauer (WKO/Fachverband Werbung und Marktkommunikation).

 

Datum: Donnerstag, 3. März 2011

Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Saal 6/Rudolf Sallinger Saal

Podiumsdiskussion: 17:00 - 18:30 Uhr

 

Direkt im Anschluss findet die Verleihung des „Staatspreises Multimedia & e-Business" statt.

 

Anmeldung/Information zur EBC-Veranstaltung am E-Day unter ebc@apa.at

Information & Anmeldung zum E-Day (ganztägiger Event, ab 9:00 Uhr) sowie zum „Staatspreis Multimedia & e-Business" unter www.eday.at

Neue Services sollen Preisverfall im Mobilfunk stoppen
Foto: APA/dpa - "Irgendwann kippt das Modell" Trotz der enormen technischen Fortschritte bei Handys und obwohl die Leistungen der Mobilfunker für ihre Kunden immer besser werden, sinken die Preise für diese Leistungen stetig. "Das darf so nicht weitergehen, die Menschen empfinden, dass Mobilfunk nichts wert ist", beklagte Orange-Chef Michael Krammer bei einer Podiumsdiskussion des Forums Mobilkommunikation (FMK) in Wien.

 

Ein Top-Handy koste derzeit nur noch 25 Euro pro Monat, "das sind fünf Melanges im Cafe Landtmann", sagte Krammer und zog auch einen Vergleich mit der Autobranche, wo es in den vergangenen zehn Jahren etwa beim meistverkauften Auto, dem VW Golf, keine wesentlichen technischen Innovationen gegeben habe, während das heutige Spitzenmodel iPhone ungleich mehr könne als das seinerzeitig Top-Handy, das Nokia 7110.

 

"Wir haben uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten alle über den Preis platziert", so der scheidende FMK-Präsident. Ein Grund dafür sei, dass in Österreich die Mobilfunklizenzen mit großem zeitlichem Abstand vergeben worden seien - zwischen der ersten und der letzten seien sieben Jahre vergangen. "Aber irgendwann kippt das Modell, und da sind wir gerade dabei." Eine Chance, den Preisverfall zu stoppen, sieht Krammer in neuen Services für die Kunden.

 

Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter rechnet unterdessen mit einer anhaltend rasanten Entwicklung der Branche. "Die Durchdringung mit SIM-Karten wird in einigen Jahren 300 Prozent erreichen." Im Jahr 2015 oder 2020 werde z.B. jedes Auto eine SIM-Karte haben. Derzeit gebe es 5 Mrd. SIM-Karten auf der Welt, dieser Wert könnte sich im genannten Zeitraum verzehnfachen. Der damit verbundene Datenverkehr werde sich nicht nur über Funk abwickeln lassen. Der Preiswettbewerb sei hoch, dennoch gebe es die Anforderung, auch in die Datennetze zu investieren.

 

Investitionsbedarf sieht auch der Kabinettchef von Infrastrukturministerin Doris Bures (S), August Reschreiter. "Wir würden gern wie wild den Ausbau von Mobilfunknetzen und Glasfaser fördern." Aber da gebe es zwei Hindernisse: Das Budget und EU-Recht, "weil jede Förderung ist ja auch eine Wettbewerbsverzerrung". Von Förderungen will die Telekom-Sprecherin der ÖVP im Nationalrat, Karin Hakl, nichts hören. Die Politik müsse vielmehr die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Firmen "uns ein Festnetz hinlegen, das für die Zukunft tragfähig ist".

Sicherheitsfrage dominiert Cloud Computing
Foto: APA/dpa - Server-Standorte im Ausland sind weit verbreitet Cloud Computing ist der Megatrend in der IT-Branche. Bis sich die sogenannte "IT aus der Steckdose" aber zum Massenmarkt entwickelt, müssen erhebliche Sicherheitsbedenken beseitigt werden, zeigt eine Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmens PwC in Deutschland.

 

"Zwei von drei Cloud Computing-Anbieter sehen in Sicherheitsfragen die größte Herausforderung für die Zukunft. Kritisch gesehen werden vor allem die internationalen Verflechtungen der Systeme sowie die mangelnde vertragliche Regelung der Datenübernahme und -rückgabe", teilte der Berater bei einer Veranstaltung in Wien mit.

 

So habe in Deutschland nur jeder zweite Anbieter seine Server im Inland stehen - und lediglich 30 Prozent speichern ihre Daten ausschließlich dort. Besonders riskant sei auch die Kündigungsphase. Hier müsse man abklären, dass die Daten rasch übermittelt und verbliebene Daten vollständig gelöscht werden. Trotz dieser Bedenken rechnen die Anbieter aber mit einem stark anziehenden Geschäft. In Deutschland gehen 73 Prozent der 51 befragten Anbieter von steigenden Umsätzen aus.

IKT-Forschung wird heuer mit 70 Mio. Euro gefördert
Foto: FEEI/Andreas Hofer - Branche erwirtschaftet im Jahr rund 19 Mrd. Euro Infrastrukturministerin Doris Bures (S) sieht Österreich bei der IT- und Telekom-Forschung auf bestem Weg und kündigt für die kommenden Jahre eine weitere Forschungsinitiative an. Heuer werden rund 70 Mio. Euro für diesen Bereich ausgegeben.

 

Künftig sollen pro Jahr 400 bis 500 Klein- und Mittelbetriebe zur firmeneigenen Forschung angeregt und langfristig in der Forschung gehalten werden. Bereits derzeit befindet sich Österreich unter den Top-3-Forschungsnationen im IKT-Bereich, rechnete Bures vor.

 

Georg Kapsch, Chef des gleichnamigen Technologiekonzerns und Vizepräsident des Fachverbandes Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), betonte, dass sich Investitionen in die IKT-Forschung besonders schnell rechnen würden. "Time-to-Market ist die entscheidende Größe, mit der wir uns international durchsetzen können", so Kapsch.

 

Co-Vizepräsidentin Monika Kircher-Kohl (Infineon) erinnerte daran, dass für ein gutes Forschungsumfeld eine Universitätsreform "unverzichtbar" sei. Beide rechneten vor, dass die IKT-Branche im Jahr rund 19 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1telekomaustria.at

- CELLULAR GmbH http://www.cellular.at/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria GmbH www.ericsson.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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