01. September 2014, 12:54
Chinas Kartellwächter setzen Microsoft Frist
Die chinesischen Behörden haben Microsoft in ihrer laufenden Kartell-Untersuchung eine Frist gesetzt. Der US-Konzern habe 20 Tage lang ...
29. August 2014, 11:14
Auch Google setzt auf Zustell-Drohnen
Als Amazon den Prototypen seiner Zustell-Drohnen vorstellte, hielten das viele für einen Werbe-Gag. Aber auch Google arbeitet ernsthaft an ...
28. August 2014, 11:43
Wettstreit der Computeruhren wird intensiver
Der Wettbewerb bei Computeruhren nimmt Fahrt auf. Der südkoreanische Smartphone-Hersteller Samsung kündigt ein neues Modell mit ...
EBC-Newsletter #10/2011: Einladung zum nächsten Event
Vor Ort: Wieso lokale Dienste jetzt boomen.

Street View, Foursquare und Co. zeigen eines ganz deutlich: Das „Wo" eröffnet neue Möglichkeiten und könnte standortbezogenen Diensten zum Durchbruch am Massenmarkt verhelfen. Die Virtualisierung des öffentlichen Raumes nimmt jedenfalls deutlich zu, was beispielsweise auch der Trend zur Augmented Reality zeigt.

 

Geo-Daten bzw. die Verknüpfung von Zeit- und Ortsbezug spielen in vielen Bereichen - etwa der mobilen Suche oder sozialen Netzwerken - bereits eine wichtige Rolle. Nun bieten sich etwa der Marketingbranche, aber auch kleinen Start-ups, neue Chancen.

 

Warum der Standort in Zeiten der Globalisierung wieder ein entscheidender Faktor wird und welche datenschutzrechtlichen Aspekte zu berücksichtigen sind, diskutieren folgende Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 26. Mai in Wien: Karl Rehrl (Salzburg Research Forschungsgesellschaft), Rene Eres (Ericsson), Florian Niedersüss (A1 Telekom Austria), Robert Schweinzer (APA-MultiMedia) und Thomas Wedl (Cellular).



Datum: Donnerstag, 26. Mai 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Smartphones sorgen für Aufwind im Handel
Foto: APA/EPA - Plus 130 Prozent bei den Stückzahlen

Smartphones haben im ersten Quartal 2011 die Kassen der heimischen Händler klingeln lassen. In den Monaten Jänner bis März wurden um 130 Prozent mehr Geräte verkauft als im Vorjahr, die mobilen Alleskönner stellen bereits 44 Prozent aller abgesetzten mobilen Endgeräte.

 

Das starke Wachstum verhilft dem gesamten Telekom-Absatz zu einem Plus von 26,9 Prozent auf 104 Mio. Euro. Stark zugelegt hat auch der IT-Bereich, vor allem Firmen zeigten sich an Notebooks, Festplatten und Monitoren interessiert, so der Handels-Index des Marktforschungsunternehmens GfK. Hier verbesserten sich die Zahlen um 12,3 Prozent auf 229 Mio. Euro. Kauflust zeigten die Österreicher aber auch bei Fotoapparaten. Der Markt legte um neun Prozent auf 62 Mio. Euro zu, wobei sich besonders Digitalkameras und Wechselobjektive stark in Szene setzen konnten.

 

Positiv entwickelte sich laut dem GfK-Index auch Bürozubehör wie Beamer und Druckerpatronen mit plus drei Prozent (72 Mio. Euro). Einen Rückgang verzeichnete der große Markt für Unterhaltungselektronik. Die von der Fußball-WM beflügelten Verkaufszahlen des Jahres 2010 konnten im ersten Quartal dieses Jahres nicht gehalten werden, das Minus betrug fünf Prozent auf 231 Mio. Euro.

 

Der "GfK TEMAX Austria" genannte Index bildet den Markt für technische Gebrauchsgüter in Österreich ab. Der Gesamtmarkt war laut dem Index im ersten Quartal 980 Mio. Euro schwer, was einem Plus von 6,6 Prozent entspricht.

Jeder zweite private Haushalt ohne Festnetz
Foto: APA/dpa - Neun Prozent der Firmen besitzen kein Handy

Vor sechs Jahren hatten mehr als drei Viertel der Haushalte noch einen Festnetzanschluss, mittlerweile nur mehr jeder zweite. Einen fixen Telefonanschluss, aber kein Handy haben nur mehr sechs Prozent. Einer von hundert österreichischen Haushalten darf sich über völlige Stille freuen - dort läutet weder das Festnetztelefon noch das Mobilfunkgerät.

 

Das geht aus einer Studie des IFES im Auftrag der Telekom-Regulierungsbehörde RTR hervor (Sample: 2.036 Haushalte, 1.000 Unternehmen). Je höher das Einkommen ist, desto höher ist auch der Anteil der Haushalte, die fix wie mobil telefonieren. Bei Haushalten mit einem Einkommen unter 1.000 Euro im Monat haben hingegen 60 Prozent nur noch ein Handy.

 

Deutlich steigend ist die Zahl der Unternehmen, die sich vom fixen Anschluss verabschieden - wenn auch auf niedrigem Niveau. Im Vorjahr hatten 3,6 Prozent das Festnetz entsorgt, heuer waren es bereits 11,8 Prozent. Beachtlich ist auch, dass 9,1 Prozent der Firmen kein Handy besitzen.

 

Endgültig Geschichte ist das Schmalband-Internet. Nur noch 1,2 Prozent der Befragten nutzen es. 73 Prozent der Haushalte verfügen mittlerweile über einen Onlinezugang, 34 Prozent haben mobiles Internet. Auffällig ist die hohe Zahl der Internetverweigerer: 84 Prozent der Haushalte, die offline sind, wollen das auch im nächsten Jahr bleiben.

Österreich bei Schadcode keine "Insel der Seligen"
Foto: Microsoft Österreich - Virenbefall laut Göschl deutlich unter globalem Durchschnitt

Sie heißen "Win32/Renos" oder "JS/Pornpop" und rasen durchs Internet, stets auf der Suche nach einem Opfer. Ihre größten Feinde sind Firewalls, Sicherheitsupdates und Antivirenprogramme. Microsoft präsentierte die aktuellste Bilanz dieses erbitterten Kampfes im neuesten "Security Intelligence Report" (SIR).

 

Der Software-Riese durchforstete für den SIR von Juni bis Dezember 2010 insgesamt 600 Millionen Computer in 117 Ländern: Weltweit sind neun von tausend Systemen von Viren befallen, in Österreich sind es drei von tausend. Die Studie belegt überdies, dass sechs der zehn am stärksten gewachsenen Schadprogrammgruppen zu den Kategorien "Rogue-Software" (gefälschte Sicherheitssoftware) und "Adware" zählen. Die Zahl der Adware-Installationen stieg vom zweiten zum vierten Quartal 2010 um 70 Prozent.

 

17,5 Prozent aller infizierten PC in Österreich sind derzeit vom "Backdoor"-Wurm Win32/IRCbot befallen, 16,2 Prozent mit dem Virus "JS/Pornpop" und 6,9 Prozent mit "Win32/Renos". Der berühmt-berüchtigte "Conficker"-Trojaner rangiert mit 4,2 Prozent immer noch auf Platz fünf. Obwohl Österreich mit Ländern wie Korea, Spanien, der Türkei, Taiwan oder Brasilien, wo die Anfälligkeit für Virenbefall weltweit am höchsten ist, nicht zu vergleichen sei, warnte Gerhard Göschl, Sicherheitschef von Microsoft Österreich, vor Leichtsinn: "Die 'bösen Jungs' beginnen auch in Österreich Fuß zu fassen, wir sind keine Insel der Seligen mehr."

 

Zu immer beliebteren Angriffsflächen für Hacker entwickeln sich auch soziale Netzwerke und Online-Spielewebsites: Mit Phishing-Attacken wird versucht, an Passwörter und persönliche Daten der Nutzer zu gelangen. Wie gut das zu funktionieren scheint, belegen die Zahlen: Phishing-Angriffe auf soziale Netzwerke sind im zweiten Halbjahr 2010 weltweit um 918 Prozent gestiegen.

PC-Absatz in Westeuropa eingebrochen
Foto: APA/EPA - Tablets locken Käufer weg Tablet-Computer reißen ein Loch in den PC-Markt in Westeuropa. Im ersten Quartal sackte der Absatz der Notebooks und Desktop-Rechner im Jahresvergleich um 17,8 Prozent auf 14,7 Millionen Geräte ab, wie die Marktforscher von Gartner berichteten. Apple konnte hingegen gegen den Trend um zehn Prozent zulegen und stieg dadurch unter die fünf größten Computerhersteller auf.

 

Unter anderem bestätige sich der Trend, dass Verbraucher mit der Anschaffung eines neuen PCs länger warten oder lieber zu Tablet-Computern wie Apples iPad greifen, erklärte Gartner. Die Tablets werden in den Gartner-Zahlen zum PC-Markt nicht berücksichtigt. Die Industrie sei ins erste Quartal bereits mit hohen Lagerbeständen aus dem Vorjahr gegangen, ergänzte Gartner-Analystin Meike Escherich. Dieser Lagerstau sei nur leicht abgebaut worden, "weil die Nachfrage zum Stillstand kam".

 

Die großen PC-Hersteller mussten massive Einbrüche einstecken. Am schwersten traf es Acer mit einem Minus von 29,9 Prozent auf 2,84 Millionen verkaufte Geräte. Der Dell-Absatz fiel um 22 Prozent, bei Asus gab es ein Minus von 12 Prozent. Der Markt war so schwach, dass Hewlett-Packard mit einem Absatzrückgang von 15,9 Prozent die Marktführung noch ausbauen konnte - von 22,8 auf 23,4 Prozent Marktanteil.

 

Apple hingegen scheint von der Sogwirkung des iPad zu profitieren, das nach wie vor den Tablet-Markt dominiert. Mit dem Absatz von 966.000 Mac-Computern vertrieb Apple Toshiba von Platz fünf in der Westeuropa-Rangliste, der Marktanteil stieg von 4,9 auf 6,6 Prozent. Besonders stark legten die Apple-Notebooks mit einem Sprung von 32 Prozent zu.

ÖWA Plus veröffentlicht erstmals Tagesdaten
Die Österreichische Webanalyse veröffentlicht seit kurzem auch Tagesdaten im Rahmen der Reichweitenstudie ÖWA Plus. Mit dieser Ausweisung setze die ÖWA "einen weiteren Schritt in punkto Transparenz bzw. einer besseren intermedialen Vergleichbarkeit der Daten", konstatiert ÖWA-Präsidentin Gerlinde Hinterleitner in einer Aussendung.

 

Die kürzlich veröffentlichten Daten beziehen sich auf das vierte Quartal 2010, in dem bei den Einzelangeboten krone.at mit 158.696 Unique Usern pro Tag (2,8 Prozent der Internetnutzer) die Nase vorn hatte. Bei den Dachangeboten kam ORF.at mit täglich 553.612 Unique Usern (9,8 Prozent) auf den ersten Platz.

 

Durch die Ausweisung der Tagesreichweite erhofft sich die ÖWA-Vizepräsidentin Doris Riedl neue Möglichkeiten in der Digital-Vermarktung. Gerade bei den stark tagesaktionsgetriebenen Branchen, die bisher eher wenig ins Internet investiert haben, könnte die Tagesreichweiten-Ausweisung "eine zusätzliche Argumentationsbasis für verstärkte Investitionen in das Medium" liefern, glaubt Riedl.

APA launcht neue Online-Plattform für Pressebilder
Foto: APA/ Barbara Gindl - Das APA-Fotoservice bekommt eine neue Präsenz im Internet. www.apa-fotoservice.at  erweiterte Fortsetzung des bisherigen Fotoservice

Das APA-Fotoservice, das von der APA-Gruppe als Dachmarke für alle Bereiche rund um Auftragsfotografie ins Leben gerufen wurde, bekommt Mitte Mai eine neue Präsenz im Internet: www.apa-fotoservice.at . Unternehmen und Organisationen können somit ihr Bildmaterial optimal aufbereitet auf einer einzigen Plattform für Journalisten und weitere Interessierte nutzbar machen. Neben der Event-Fotografie werden dabei auch die Bereiche Porträt, Unternehmen, Sport/Sponsoring und Werbung abgedeckt.

 

Durch die Übernahme eines gesamten Fotoauftrags (Fotografie, Verbreitung, Upload, Archivierung) gestaltet sich der Workflow des APA-Fotoservice so effizient und kurz wie möglich. Für die Aufnahmen bedient sich die APA eines Pools an professionellen Fotografen, die optionale Verbreitung erfolgt über das etablierte APA-OTS-Netzwerk an Redaktionen und weitere relevante Empfänger, auf apa-fotoservice.at stehen die Bilder zum Download bereit. Die Site verfügt zudem über Schnittstellen zu sozialen Medien wie Facebook, Twitter & Co., um Bildmaterial in beliebige Plattformen integrieren zu können.

 

Um der steigenden Nachfrage multimedialer Inhalte in PR- und Pressearbeit Rechnung zu tragen, verfügt apa-fotoservice.at außerdem über einen zusätzlichen Bereich für Videoinhalte.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen