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EBC-Newsletter #24/2010
Xmas meets Innovation – Branchentreff bei der EBC-Weihnachtsfeier
Foto: APA/Thomas Preiss - Rund 270 Gäste aus der Medien- und IT-Branche networkten beim weihnachtlichen E-Business-Treff im Haus der Musik in Wien.

Zum Ausklang des zehnten Jahres der E-Business-Community (EBC) traf sich die Medien- und IT-Branche auf Einladung von APA-MultiMedia am 15. Dezember im stimmungsvollen Innenhof des Hauses der Musik in Wien. Gastgeber und APA-Geschäftsführer Peter Kropsch freute sich über rund 270 Community-Mitglieder, die das Treffen in der Vorweihnachtszeit zum Feiern und Kontakte-Knüpfen nutzten.

 

Kropsch blickte in seinen Begrüßungsworten auf ein Jahr voller Innovationen zurück: „Cloud Computing hat den Durchbruch geschafft, Tablet-PCs sind populär und Paid Content ist für Medien wieder ein ernstzunehmendes Thema geworden. Die EBC hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, aktuelle Trends der Branche zu durchleuchten und damit Know-how zu liefern, um neue Märkte kreativ mitgestalten zu können." Gefeiert wurde bei dieser Gelegenheit auch das zehnjährige Bestehen der EBC: „Die EBC erfüllt ein Bedürfnis, das die Menschen auch im Web 2.0-Zeitalter nach wie vor haben - sich zu treffen, persönlich zu networken und Erfahrungen auszutauschen. Die monatlichen Veranstaltungen der EBC sind eine Konstante geworden", so EBC-Initiatorin und APA-Unternehmenssprecherin Barbara Rauchwarter.

 

Als Partner der ersten Stunde durfte gleichzeitig auch APA-MultiMedia seinen 10. Geburtstag begehen. Marcus Hebein, Leiter APA-MultiMedia: „APA-MultiMedia ist zu einem redaktionellen Think Tank in der APA geworden, zu einer Innovationsschmiede, die Inhalt und Technologie verbindet. Mittlerweile beziehen wir eine weitere Komponente immer stärker mit ein - die Geschäftsmodelle unserer Kunden, vor allem im Bereich Neue Medien."

 

Zu stimmungsvoller Musik, kulinarischen Spezialitäten des Café Cantino und Keksen networkten und diskutierten die Gäste noch weit in die Adventnacht hinein. Mit dabei waren u.a.: Peter Morawetz (GF Albatros Media), Bernard Maissen (Chefredakteur SDA - Schweizerische Depeschen Agentur), Gerhard Handler (GF diamond:dogs), APA-Chefredakteur Michael Lang, Thomas Stern (EBC-Moderator und GF Braintrust), Konrad Tretter (GF APA), Gerhard Laga (Leiter E-Center WKO), Barbara Werwendt (Unternehmenssprecherin Hewlett-Packard), Sigrid Neureiter (GF Dr. Neureiter-PR) und Clemens Pig (Leiter Marketing & Verkauf APA).

 

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Apps werden zum Milliarden-Geschäft
Foto: APA/EPA - Tablets als neue Spielwiese sind erst der Anfang.

Heuer gelang den mobilen Anwendungen (Applications - Apps) der Sprung vom Smartphone auf die Tablet Computer. Im kommenden Jahr werden sie ihren Weg auf immer mehr Endgeräte - etwa vernetzte Fernseher - finden und in weiterer Folge im vernetzten Haushalt ankommen, prognostizieren die Marktforscher von IDC.

 

Die weltweiten App-Umsätze sollen demnach bis 2014 im Durchschnitt um mehr als 60 Prozent pro Jahr auf dann mehr als 35 Mrd. US-Dollar (26 Mrd. Euro) zulegen. Eine der bemerkenswertesten Auswirkungen des starken Wachstums in diesem Bereich ist für die Experten die "appification", also dass viele Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten aus der digitalen wie auch der "echten" Welt in eine Anwendung verpackt werden.

 

"Apps können ein Smartphone in einen Fitnesstrainer verwandeln, der den Übungsverlauf und sogar den Herzschlag aufzeichnet, dein Fahrverhalten überwachen und Ratschläge zur Verminderung des Spritverbrauchs geben oder physische Güter mittels Barcode-Reader scannen. Sie verbinden uns mit Freunden über soziale Netzwerke und unterstützen Unternehmen etwa beim Flottenmanagement", sieht IDC vielfältige Einsatzgebiete.

 

Insgesamt wurden laut den Marktforschern in den vergangenen drei Jahren mehr als 300.000 mobile Apps produziert. Die Zahl der weltweiten Downloads soll von heuer knapp 11 Mrd. auf rund 77 Mrd. im Jahr 2014 steigen. Entwickler werden "jede in unserer physischen oder digitalen Welt denkbare Interaktion 'appifizieren'", gab sich IDC-Manager Scott Ellison überzeugt. Die Ausdehnung von Apps "auf jeden Aspekt unseres privaten bzw. beruflichen Lebens" werde eines der Kennzeichen der neuen Dekade mit enormen Chancen für nahezu alle Geschäftsbereiche sein.

 

Die größten Profiteure dieser Entwicklung seien mobile Anwender, die jeden vorstellbaren App-Typus nutzen würden. "Egal ob man ein wenig Zeit während des Wartens in der Schlange tot schlägt oder sich Produktspezifikationen während eines Kundenkontakts runterlädt: Mobile Anwendungen haben die Macht, unser Leben zu verändern", so IDC.

CIOs haben wieder mehr Geld für Innovationen
Foto: APA - Infrastruktur-Management kostet am meisten.

Nachdem IT-Abteilungen im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahren immer weniger Geld für Neuheiten zur Verfügung stand, ist 2011 mit einer Trendumkehr zu rechnen. Der Anteil des Budgets, der in den nächsten zwölf Monaten in die Entwicklung von IT-Innovationen investiert werden kann, steigt um 1,7 Prozentpunkte auf nun 16,3 Prozent, ergibt eine Studie des Beratungsunternehmens Capgemini.

 

Insgesamt dürften die Budgets stabil bleiben: 39 Prozent (Vorjahr 28 Prozent) der IT-Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2011 genauso viel Geld zur Verfügung steht wie 2010. Nur noch 21 Prozent rechnen mit Kürzungen (Vorjahr 27 Prozent), während 35 Prozent der Chief Information Officers (CIOs) mehr Geld ausgeben können (Vorjahr 41 Prozent). Für 2012 gehen 35 Prozent von gleich bleibenden und 37 Prozent von steigenden Budgets aus. Mit Kürzungen rechnet knapp ein Fünftel.

 

Trotz der stabilen bis positiven Lage machen sich Capgemini zufolge mehr IT-Verantwortliche als zuvor Sorgen um die Auswirkungen von Kürzungen. "Das Maximum an möglichen Einsparungen in der IT scheint in Kürze erreicht zu sein. Immer mehr Teilnehmer rechnen mit negativen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft, falls das IT-Budget gekürzt würde. Knapp über die Hälfte der Teilnehmer sähe die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens bei weiteren Kürzungen gefährdet. Das bedeutet, dass es nur noch wenig Spielraum gibt und jetzt dringend wieder investiert werden muss", forderte Bernd Bugelnig von Capgemini Consulting Österreich in einer Aussendung.

 

Ausgegeben wird das Geld in erster Linie für das Management der Infrastruktur (32 Prozent des Budgets). Jeweils 27 Prozent entfallen auf die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen, der Rest wird für das Management der Geschäftsprozesse verwendet. Während das Infrastruktur-Budget um vier Prozentpunkte gekürzt wurde, gewannen Anwendungsentwicklung und -management leicht hinzu. Ebenso wird in Geschäftsprozesse um zwei Prozentpunkte mehr investiert. "Die Virtualisierung der Infrastruktur hat Kostenvorteile gebracht, die jetzt für andere Projekte in der Anwendungsentwicklung genutzt werden", erklärte Bugelnig.

 

Für die Studie wurden laut den Angaben im Oktober 2010 die IT-Verantwortlichen von 173 Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt.

Cloud Computing bietet enormes Potenzial
Foto: APA - Ausgaben für Hardware sinken deutlich.

Die Auslagerung von IT-Dienstleistungen ins Netz wird der deutschen Volkswirtschaft laut einer Studie bis zum Jahr 2015 jährliche Vorteile im Wert von 49,6 Milliarden Euro bringen. Dazu gehören unter anderem Kosteneinsparungen und die Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten, wie das amerikanische IT-Unternehmen EMC mitteilte.

 

Die vom Londoner Centre for Economics and Business Research (Cebr) für fünf große EU-Länder erstellte Studie zeigt, dass das sogenannte Cloud Computing nicht nur aus der Mikroperspektive von Unternehmen ein wichtiges Thema ist, sondern auch in makroökonomischer Hinsicht, wie es in der Zusammenfassung heißt. Allein aufgrund von Einsparungen in den IT-Budgets der Unternehmen gebe es erhebliches Potenzial.

 

So könnten die Ausgaben für Hardware, Personal und Energie deutlich reduziert werden - mit Kostensenkungen von 31 bis 79 Prozent fallen die Einsparungen in der "Public Cloud" am größten aus. Insgesamt entfällt der Studie zufolge ein Anteil von 24,2 Prozent der gesamten wirtschaftlichen Vorteile auf die "Public Cloud". 37,4 Prozent nimmt die "Private Cloud" ein, bei der die IT-Dienstleistungen in einer abgetrennten Intranet-Umgebung abgesichert werden. Hybrid-Lösungen mit Bestandteilen beider Konzepte haben einen Anteil von 38,4 Prozent.

 

Die Cebr-Forscher prognostizieren, dass aufgrund von Cloud Computing bis 2015 allein in Deutschland 39.000 neue Unternehmen gegründet werden. Außerdem sagt die Studie voraus, dass die Einführung von Cloud Computing in Deutschland in diesem Zeitraum 789.000 Arbeitsplätze schaffen wird.

Experten erwarten Trend zu Cyber-Sabotage
APA/EPA - Kritische Infrastruktur im Visier In den kommenden Jahren stehen professionelle Angriffe auf kritische IT-Infrastruktur - auch politisch motiviert - im Vordergrund, und nicht mehr Attacken, die auf die breite Masse abzielen, prognostizierte Symantec, weltgrößter Hersteller von Sicherheitssoftware. "Einen Vorgeschmack hat uns bereits der Computerschädling 'Stuxnet' geliefert", sagte Carsten Hoffmann von Symantec Austria im Gespräch mit den APA-Branchendiensten.

 

"Stuxnet" stelle den ersten großen Angriff mit einem Virus auf eine Infrastruktur dar, der in die physische Welt eingegriffen habe. Ziel der Attacke seien Steuerungsanlagen von Siemens gewesen, "die praktisch überall eingesetzt werden - von der Parfümindustrie über die Molkerei bis zum AKW", so Hoffmann. Betroffen davon waren mehr als 10.000 Geräte, der Großteil davon steht im Iran. Aktionen wie diese werden Symantec zufolge künftig häufiger vorkommen.

 

Einen weiteren Trend im Jahr 2010 sehe man die zunehmend hohe Professionalität. "Weg vom Studenten hin zur Organisierten Kriminalität: Der Cybercrime-Umsatz ist inzwischen höher als das, was mit Drogenhandel erzielt wird", erklärte Hoffmann. Um "Stuxnet" zu entwickeln, sei beispielsweise ein ganzes Team von Experten mit unterschiedlichen Kompetenzen notwendig gewesen. Außerdem hätten die Angreifer gleich vier bisher unbekannte Schwachstellen ausgenutzt und digitale Signaturen verwendet, die vorher - physisch - gestohlen worden sein mussten.

 

Was kritische Infrastruktur anbelange, gelte auch Österreich als exponiert, da es hierzulande viel produzierendes Gewerbe gebe. "Das Problem ist, dass die Systeme praktisch ungeschützt sind", warnte Hoffmann. Sie nicht an das Internet anzuschließen helfe nichts, wenn beispielsweise eine Infektion über einen USB-Stick möglich sei. Außerdem wären viele Informationen nach wie vor komplett unverschlüsselt. "Das muss sich ändern", so der Experte.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1telekomaustria.at

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR GmbH http://www.cellular.at/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- UC4 Software http://www.senactive.com/ 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht