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EBC-Newsletter #2/2010: Einladung zum nächsten Event
Erweiterte Realität: Wie leben und arbeiten wir in Zukunft?

Was in Teilbereichen bisher eher in der Industrie Einzug gehalten hat, erreicht nun den Endkonsumenten: „Augmented Reality" - also die Anreicherung der wahrgenommenen Realität mit digitalen Informationen. Wer den Stephansdom durch seine Handykamera betrachtet, bekommt beispielsweise den entsprechenden Wikipedia-Artikel eingeblendet.

 

Egal ob im Krankenhaus, der Montagehalle oder im Alltag: Dinge oder Personen, die nur virtuell existieren, mit denen man aber direkt interagieren kann, werden unsere Lebens- und Arbeitsweise verändern. Die Auto-Windschutzscheibe informiert über die Straßenverhältnisse, das virtuelle Schaufenster interagiert mit Kaufwilligen und Architekten arbeiten gemeinsam an einem dreidimensionalen Objekt.

 

Welche Anwendungen werden sich in den kommenden Jahren durchsetzen? Wie sehen die Erfolgsfaktoren aus? Und welchen Einfluss hat die digitale vierte Dimension auf unsere Geschäfts- und Lebenswelten?

 

Darüber diskutieren folgende Expertinnen und Experten im Rahmen der APA-E-Business-Community am 28. Jänner im Wiener Haus der Musik: Christina Rittchen (Mobilizy), Chris Budgen (diamond:dogs), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt), Wolfgang Leindecker (NextiraOne) und Thomas Wedl (Cellular).

 

 

Datum: Donnerstag, 28. Jänner 2010
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Digitales Langzeitarchiv des Staates vor Umsetzung
Foto: APA - Matzka und Ederer loben Zusammenarbeit

Abnützungserscheinungen oder wechselnde Trägermedien - ein digitales Langzeitarchiv der Republik soll Daten nicht nur für die "Ewigkeit" bewahren, sondern auch einen leichteren Zugriff von außen ermöglichen, erklärte der Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, Lorenz Mikoletzky, bei einer Pressekonferenz. Errichtet wird das elektronische Archiv der Republik für Staatsarchiv und Bundeskanzleramt von Siemens IT Solutions and Services. Der Auftragswert beläuft sich auf 4,58 Mio. Euro.

 

Im Österreichischen Staatsarchiv lagern insgesamt 177.700 Regallaufmeter Archivgut. Zu den bedeutendsten Stücken zählen Martin Luthers 95 Thesen, ein Exemplar der Goldenen Bulle Kaiser Karls IV und eine beglaubigte Kopie des Staatsvertrages. Vorerst geht es jedoch um sämtliche elektronische Akten der österreichischen Verwaltung, die laufend in das System gestellt werden. Brigitte Ederer, Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Österreich, geht davon aus, dass die Systementwicklung Ende des Jahres abgeschlossen ist. Die Projektlaufzeit ist auf acht Jahre angelegt.

 

Modell für andere Institutionen und Länder

"Wir haben in der Verwaltung bereits einen sehr hohen Digitalisierungsgrad erreicht und arbeiten in vielen Bereichen schon papierlos", erklärte Manfred Matzka, Leiter der Sektion I des Bundeskanzleramtes. Die Konzeption des digitalen Langzeitarchivs nahm rund zwei Jahre in Anspruch. Mit dem dabei gewonnenen Wissen möchte man nun auch bei anderen Institutionen und Ländern hausieren gehen: "Das Modell ermöglicht es, das Archiv auch anderen Verwaltungen anzubieten. Diese müssen die Entwicklungskosten nicht mehr selbst tragen." Es gebe bereits konkretes Interesse. Weitere Kunden senken somit die Betriebskosten.

 

"Wir sind im Vergleich zu anderen Ländern schon sehr weit und streben mit der digitalen Langzeitarchivierung dann auch eine internationale Zertifizierung an", erklärte Mikoletzky. Angedacht sei weiters, andere österreichische Archive miteinzubinden, damit deren Material leichter zugänglich wird. Die ältesten Dokumente, die im Staatsarchiv lagern, stammen aus dem 9. Jahrhundert. Die Rückerfassung beginnt aber mit den letzten Jahren - so seien zum Beispiel ab dem Jahr 2000 bereits viele Akten elektronisch vorhanden. "Prominente Urkunden" wie die oben genannten können aber schon heute digital abgerufen werden, so Matzka.

 

Backup bei Siemens und im Ausweichsystem des Bundes

Die Daten sind übrigens laut Matzka mittels verlässlichem Backup gesichert, zum einen im Siemens Rechenzentrum in Wien und zum anderen im zentralen Ausweichsystem des Bundes in St. Johann im Pongau. Wechselnde Trägermedien sind eine Herausforderung, räumte der Sektionschef ein. Ständige Marktbeobachtung soll deshalb sicherstellen, dass die Informationen auch in etlichen Jahren noch zugänglich sind.

 

Siemens-Chefin Ederer sprach von einer "großen Auszeichnung, für das Land das elektronische Gedächtnis zu errichten": "Das Projekt ist mit Sicherheit ein Leuchtturmprojekt, das auf andere ausstrahlen wird." Auch Matzka zeigte sich überzeugt: "Das ist keine kleine zusätzliche Anwendung. Das ist eine wirklich neue Qualität."

Kein grünes Licht für Vorratsdatenspeicherung
Quelle: APA -

Weiterhin kein grünes Licht für die Vorratsdatenspeicherung gibt es vom beim Bundeskanzleramt angesiedelten Datenschutzrat. Der Gesetzesentwurf des Infrastrukturministeriums, dessen Begutachtungsfrist am 15. Jänner zu Ende ging, sei mangelhaft, es fehle ein mit anderen Ministerien abgestimmtes Gesamtpaket, sagte der Vorsitzende des Datenschutzrates, Johann Maier, bei einer Pressekonferenz. Grundsätzlich sei die EU-Richtlinie nicht mit den europäischen Grundrechten vereinbar.

 

Infrastrukturministerin Doris Bures hatte die Novelle, mit der das Telekommunikationsgesetz (TKG) überarbeitet werden soll, von einer Expertengruppe unter Federführung des Boltzmann-Instituts für Menschenrechte (BIM) ausarbeiten lassen. Der Vorschlag beinhaltet eine Mindestumsetzung der Richtlinie, also eine maximal sechsmonatige Speicherdauer der Daten, eine Verwendung nur für die Aufklärung von schweren Straftaten und nur mit gerichtlicher Anordnung. Rechtsanwälte, Ärzte und Journalisten lehnen den Gesetzesentwurf ab.

 

"Wir halten die Richtlinie nicht vereinbar mit den europäischen Grundrechten", stellte Maier gleich zu Beginn klar. Sie verstoße gegen geltende Datenschutzbestimmungen, das Telekommunikationsgeheimnis und bedeute eine Verletzung der Privatsphäre. Ein definitives Ja oder Nein vom Datenschutzrat zur Gesetzesvorlage gibt es dennoch nicht. Viele Fragen, die etwa das Justiz- und Innenministerium betreffen würden, seien ungeklärt: "Der Datenschutzrat bedauert, dass es keinen abgestimmten Begutachtungsentwurf zwischen den mit diesen Fragen befassten Bundesministerien gibt", heißt es in der Stellungnahme.

 

Zugriff auch bei Urheberrechtsverletzungen

Das Justizministerium dränge etwa darauf, dass auch bei Urheberrechtsverletzungen auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden kann, so Maier. Das Innenministerium hingegen wolle einen Zugriff auch bei weniger "schweren Straftaten", weswegen der Datenschutzrat eine restriktive Definition verlangt. Außerdem sei vom Innenressort der Wunsch nach einer Speicherung für ein ganzes Jahr anstelle von sechs Monaten gekommen. Aus diesem Grund fordert Maier auch ein legistisches Gesamtpaket, um ein vollständiges Gutachten durchführen zu können. Trotzdem gibt es Lob für die Infrastrukturministerin. Der Weg, den Bures mit der Mindestumsetzung gegangen ist, sei "grundsätzlich richtig".

 

Der Datenschutzrat rät nun auch, die Entwicklung der Vorratsdatenspeicherung auf europäischer Ebene abzuwarten. Gegen 19 Staaten - darunter Österreich - würde derzeit ein Vertragsverletzungsverfahren wegen Nichtumsetzung laufen. Eben erst haben die rumänischen Verfassungsrichter die Vorratsdatenspeicherung in ihrem Land aufgehoben. Mit Spannung wartet man nun auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, die auch die deutsche Umsetzung kippen könnte. Nicht zuletzt verwies Maier auf den Vertrag von Lissabon, der die Grundrechte stärke. Er hofft auf ein Umdenken auf europäischer Ebene.

Firmen gaben deutlich weniger für Hardware aus
Foto: APA/dpa - Software und Services im Plus

Für die IT-Branche war 2009 ein hartes Jahr - vor allem im Firmenkundenbereich. Österreichische Unternehmen haben krisenbedingt 2,1 Prozent weniger für IT ausgegeben, berichtet der Marktforscher IDC im Monitor-Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2010" laut einer Aussendung des Magazins. Besonders gespart haben die Unternehmen bei der Hardware - hier sind die Ausgaben um 8,4 Prozent eingebrochen.

 

Software (plus 1,6 Prozent) und Services (plus 0,6 Prozent) haben das Krisenjahr hingegen relativ glimpflich überstanden. Für heuer ist man guter Dinge. Jedes zweite Großunternehmen ist der Meinung, dass die Wirtschaftskrise in der ersten Jahreshälfte 2010 überstanden sein wird. Aus diesem Grund rechnen die Marktforscher für 2010 mit einem 2,9-prozentigen Anstieg der IT-Ausgaben. Für die Folgejahre wird ein Plus von etwa 4,5 Prozent prognostiziert.

 

E-Book-Reader "txtr" hat Startschwierigkeiten

Im Vorjahr hat zweifellos eine neue Ära für E-Books begonnen: Der muskulöse Auftritt von Amazon im Geschäft mit elektronischen Büchern könnte den bisherigen Nischenmarkt auf den Weg zum endgültigen Durchbruch gebracht haben. Ein junges deutsches Start-up nähert sich dem Markt von der anderen Seite: "txtr" will sowohl ein eigenes Lesegerät herausbringen als auch über eine Community-geprägte Plattform E-Books verkaufen.

 

Doch durch Herstellungsprobleme hat sich der Release des "txtr"-Readers bereits mehrfach verzögert. "Wir stehen seit vier Monaten kurz davor, es gibt immer andere kleine Probleme", bestätigt Ulrik Deichsel, Head of Business Development bei "txtr", im APA-Gespräch. Der "txtr"-Reader wird in China hergestellt und hätte schon zum Weihnachtsgeschäft 2009 verkauft werden sollen. Doch erst kürzlich musste "txtr" auf seinem Blog bekanntgeben, dass es bei der Serienproduktion des Readers "Schwierigkeiten" gibt.

 

Dennoch legt sich das Start-up direkt mit einem zumindest finanziell übermächtigen Konkurrenten an: Beim "txtr"-Reader wird für den Download von E-Books auf das Gerät ein Handy-Netz zur Datenübertragung verwendet - so wie bei Amazons Kindle, der demnach für Deichsel auch als "direkte Konkurrenz" gesehen wird. Doch im Gesamt-Konzept will "txtr" andere Wege gehen.

 

"Amazon baut sein eigenes digitales Geschäft auf", erklärte Deichsel: E-Books für den Kindle können nur von Amazon gekauft werden. "txtr" will hingegen ein "Enabling-Unternehmen für andere große Partner" sein, so Deichsel: Mobilfunk-Unternehmen oder Buchhändler können "txtr"-Reader unter der eigenen Marke verkaufen, ebenso will das deutsche Start-up den E-Book-Vertrieb für große Partner ermöglichen.

 

Daher seien die Geburtswehen des Readers keine große Gefahr für das Geschäftsmodell von "txtr". Es sei zwar "klar, dass wir nicht die Wachstumsrate eines Kindles erreichen werden". Dennoch stelle man sich "eher die Frage, wie wir den Bedarf von interessierten Großkunden stillen können, als dass wir Angst haben, unsere Produkte nicht los zu werden". Dadurch, dass "txtr" das Lesegerät selbst entwickelt hat, können wir "relativ einfach auf Kundenwünsche eingehen".

 

Dazu sollen bald auch österreichische Kunden gehören. Zwar gebe es Schwierigkeiten bei grenzüberschreitenden Mobilfunk-Deals, und auch viele E-Books sind aufgrund von Rechteproblemen über die "txtr"-Plattform derzeit nur in Deutschland zu kaufen. Aber es "gibt starke Bemühungen, dem beizukommen, wir planen ein österreichisches Angebot mit österreichischer SIM-Karte".

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Senactive www.senactive.com 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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