18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
16. September 2014, 12:41
Videodienst Netflix in Deutschland gestartet
Der US-Videodienst Netflix ist in Deutschland gestartet. Das Unternehmen schaltete in der Nacht zum Dienstag sein Angebot frei. Netflix ...
EBC-Newsletter #6/2010: Einladung zum nächsten Event
Unverzichtbar oder Öko-Mascherl: "Grüne" IT auf dem Prüfstand

Wachstum und Gewinn vs. Umwelt und Gesellschaft - ein Widerspruch? Vor allem Unternehmen aus dem IT- und Telekomsektor bestreiten das immer vehementer. Einerseits folge man mit dem Engagement in diesem Bereich dem Wunsch der Kunden, andererseits könnte durch den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen Innovation gefördert, aber auch die Wirtschaftlichkeit erhöht werden.

 

Allerdings müssten entsprechende Maßnahmen Teil des Geschäftsalltags und der Unternehmenskultur werden. Denn ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit hat Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche, propagieren Experten. Aber wie glaubwürdig beziehungsweise realistisch ist das?

 

Was kann die Branche zum Energiesparen und Umweltschutz in allen Bereichen - bei der Produktion und dem Gebrauch von Produkten, in Bezug auf moderne Geschäftsprozesse sowie zur Einhaltung von ökologischen Standards und Leitlinien - beitragen? Welche Einsparungsmöglichkeiten bieten sich dadurch für Unternehmen? Und wie wichtig ist Nachhaltigkeit in Krisenzeiten?

 

Darüber diskutieren am 25. März bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community in Wien: Rainer Kaltenbrunner (IDC), Michael Bartz (Microsoft), Barbara Hackner (HP Österreich), Oliver Krizek (NAVAX Consulting AG), Elfriede Neuhold (Telekom) und Gerhard Zeiner (SAP Österreich).

 

Datum: Donnerstag, 25. März 2010
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobilfunk-Markt trotz intensivem Wettbewerb stabil
 -

Die vier österreichischen Mobilfunkbetreiber liefern sich seit langem einen beispiellosen Preiskrieg, an den Marktanteilen hat dies aber wenig geändert. In den vergangenen drei Jahren legte der Marktführer Mobilkom Austria (inkl. Bob) von 38 auf 42 Prozent zu. Verfolger T-Mobile (inkl. tele.ring) verlor fünf Prozentpunkte und erreichte Ende 2009 rund 31 Prozent. Orange (inkl. Yesss!) baute leicht von 22 auf 20 Prozent Marktanteil ab. "3" steigerte sich von vier auf sieben Prozent, geht aus den aktuellen Zahlen der Telekom-Regulierungsbehörde RTR hervor.

 

Die RTR erwartet, wie die anderen Marktbeobachter auch, dass in den nächsten Jahren ein Betreiber geschluckt wird. Dass der Käufer die Mobilkom sein könnte, schloss RTR-Chef Georg Serentschy vor Journalisten aber aus. Als Übernahmekandidat wird immer wieder "3" gehandelt, dessen Konzernmutter, die chinesische Hutchison, hat aber einen langen Atem und will von einem Verkauf nichts wissen.

 

Nach starken Verlusten noch Anfang des Vorjahres hat sich die Zahl der Festnetzanschlüsse mittlerweile stabilisiert. Hier zeigten insbesondere die Kombiangebote der Telekom Wirkung, so Serentschy. Allerdings gehen die Umsätze weiter zurück. Die Erlöse lagen im dritten Quartal 2009 bei 260 Mio. Euro, während sie drei Jahre zuvor noch 360 Mio. Euro betrugen. Die Umsätze im Breitband-Internet reduzierten sich um rund 25 Mio. Euro.

 

Im Mobilfunk sind inzwischen ebenfalls die goldenen Zeiten vorbei. Die Umsätze gingen um rund acht Prozent auf 831 Mio. Euro zurück, während die Gesprächsminuten um 40 Prozent zunahmen. Mittlerweile hat die SIM-Karten-Durchdringung 136 Prozent erreicht. Was überrascht: Die Zahl der SMS war zur Jahresmitte 2009 erstmals rückläufig. Lag sie im 2. Quartal 2009 noch bei 1,41 Milliarden, waren es ein Quartal später 1,38 Milliarden.

Als der dot.com-Blase die Luft ausging
Foto: APA/dpa - Katzenjammer hat Hype rasch abgelöst Vor zehn Jahren verlor die IT- und Telekombranche ihre Unschuld. Auf einen unglaublichen Hype rund um Handy und Internet folgte ein tiefer Fall, der Aufschlag ist noch heute zu hören. Zehn Jahre nach dem Platzen der dot.com-Blase ist am heimischen Festnetzmarkt ein Oligopol mit dem Ex-Monopolisten an der Spitze übrig geblieben, bis auf den Marktführer ist die Branche nahezu komplett in ausländischer Hand. Die wichtigsten Internetanbieter sind nicht mehr die Festnetzbetreiber, sondern die Handynetzanbieter.

 

Der Hype hatte zwei Namen und die hießen .com und UMTS. Die Nachfolge-Generation des Mobilfunkstandards GSM sollte die eierlegende Wollmilchsau werden, doch in Wahrheit wurde sie beinahe ein Massengrab für Telcos. In Deutschland wanderte für die Funkfrequenzen - im August 2000, mitten im beginnenden Absturz der .com-Aktien - die astronomische Summe von knapp 100 Mrd. D-Mark (51,1 Mrd. Euro) über den Tisch. In Österreich wurden immerhin 11,4 Mrd. Schilling (828 Mio. Euro) ins Budget gespült. Kein Problem, die Frequenzen müsse man haben, egal was sie kosten, tönte es damals aus der Branche.

 

Was folgte war Katzenjammer. All die schönen technischen Spielereien, die sich die Techniker in ihren Kammerln einfallen ließen, wollten das Publikum nicht begeistern. Zum Telefonieren und zum Versenden von SMS brauchte niemand UMTS. Erst Jahre später kam dann plötzlich die Trendwende. Am Markt tauchten die ersten SIM-Einsteckkarten für den Laptop auf, mittlerweile werden mehr mobile als feste Datenanschlüsse verkauft. Gleichzeitig meldeten die Konsumenten ihre Festnetzanschlüsse massenweise ab, was die altehrwürdigen Ex-Monopolisten wie die Telekom Austria gehörig ins Schwitzen brachte.

 

Aber das waren wohl nur Tropfen im Vergleich zu den Bächen an Schweiß, die den Börsianern 2000 über die Stirn flossen. Im März erreichte der atemberaubende Aufstieg der Telekom- und IT-Aktien seinen Höhepunkt, was folgte war eine Talfahrt in Klammer-Hocke. Das Wachs dafür lieferte Osama bin Laden nach, als er eineinhalb Jahre später US-Passagierflugzeuge ins World Trade Center und Pentagon stürzen ließ. Nun rächte sich, dass die Deutsche Telekom bei ihrem Börsegang mit einer "Volksaktie" warb.

 

In Österreich sorgte die Pleite der Internetfirma YLine für Aufregung bis in die hohe Politik hinein. Konkret ging es um die Y-Line-Tochter FirstInEx, an der der Vater des damaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser beteiligt war und die auch die umstrittene Homepage des Ex-Finanzministers gestaltet hatte. Die YLine-Pleite ist noch immer ein Fall für die Justiz.

 

Im Nachhinein wird einem geradezu schwindelig, wenn man die Bewertungen der .com-Unternehmen im Jahr 2000 betrachtet. Start-ups erreichten von null auf hundert Firmenbewertungen, die alteingesessene Industriekonzerne vor Neid erblassen ließen. Am 13. März 2000 wurden in Deutschland so viele Infineon-Aktien gehandelt, dass die Handelssysteme der Frankfurter Wertpapierbörse und damit zugleich die Orderverarbeitungen einiger Bankhäuser zusammenbrachen.

 

Doch schon bald rächte sich, dass viele .com-Firmen nur aus einem bestanden: aus Wachstumsfantasie. Als dies im Frühjahr 2000 immer offensichtlicher wurde, setzte nahezu panisch eine Flucht aus IT-Titeln ein. So manche Alterssicherung löste sich in diesen Tagen in Luft auf. Es sollte bis zur Mitte des Jahrzehnts dauern, bis die Branche das Gröbste hinter sich hatte. Die Coolness der " IT-Fuzzys" kam aber nie wieder zurück.

 

Von Fred Stöckelmaier/APA

Apple iPad in Österreich bekannt und gefragt
Foto: APA/EPA - Gut 16 Prozent äußern Kaufabsicht

Knapp 87 Prozent der Österreicher kennen Apples neuestes Angebot, das iPad. Gut 16 Prozent wollen es auch kaufen, geht aus einem "Trend-Indikator" der Wiener Mediaagentur Mindshare hervor. Online befragt wurden dabei im Februar 200 Österreicher im Alter von 15 bis 49 Jahren. Acht Prozent der Teilnehmer besitzen demnach bereits ein iPhone.

 

Die Bekanntheit des iPad ist bei Männern mit 97 Prozent deutlich stärker ausgeprägt als bei Frauen (77,6 Prozent). Ähnliches gilt für die Kaufabsicht. Während jeder fünfte Mann (21 Prozent) das neue Gadget erwerben will, sind es bei den weiblichen Befragten nur 12 Prozent. Auch viele 15- bis 29-Jährige werden sich laut den Angaben ein iPad zulegen (20,5 Prozent), bei den 30- bis 49-Jährigen sind es noch 13,7 Prozent.

 

Ob der iPad ein Schritt in Richtung alternative Printnutzung sei und sich das neue Apple-Gerät als E-Book durchsetze, "bleibt abzuwarten", so Studienleiter Helmut Prattes, Research Director bei Mindshare. Jedenfalls könnten auf einem großen Screen unterschiedliche Werbeformate in Szene gesetzt werden.

IT-Fitness-Initiative lädt zu Selbsttest ein
Foto: Screenshot - Projekt soll "Lust auf Weiterbildung machen"

Eine "IT-Fitness-Initiative" bittet die Österreicher zum Selbsttest ihrer Computerfähigkeiten. Auf der Webseite http://www.it-initiative.at/ kann sich jeder anhand von 26 Fragen kostenlos ein Bild machen, wie es um seine IT-Skills bestellt ist. Der Test soll "eine erste Orientierung geben" und "Lust auf Weiterbildung machen", heißt es in einer Aussendung der Initiatoren.

 

Ziel ist es letztlich, die Österreicher auf künftige Jobs vorzubereiten, die zunehmend mehr Computerwissen verlangen. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt auf drei Zielgruppen: Schulen, darunter die ersten Klassen aller neuen Mittelschulen, Jobsuchende bei denen weniger Wissen vermutet wird, etwa Frauen, Wiedereinsteiger und die Generation 50+ sowie "benachteiligte Zielgruppen", u.a. Migranten oder ältere Menschen, um diesen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.

 

Das "Herzstück" der Initiative ist der Online-Einstufungstest, der von Microsoft und der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) entwickelt wurde. Auf der Homepage werden auch kostenlose Lern-Videos zu Microsoft-Office-Programmen angeboten. Unterstützung für das Projekt gibt es von IT-Firmen wie bit media, Cisco, Hewlett Packard und T-Systems, aber auch der Industriellenvereinigung, dem WIFI sowie Unterrichts- und Sozialministerium. Innerhalb eines Jahres sollen mehr als 100.000 Personen erreicht werden.

Premiere der IKT-Plattform "Cross Con" verschoben

Nach dem Scheitern der Computer- und Telekom-Fachmesse "ITnT" hat Veranstalter Reed Exhibitions auch beim geplanten Nachfolger "Cross Con" mit Problemen zu kämpfen. Die im Vorjahr für Ende April angekündigte Premiere wird - wegen mangelndem Interesse der Aussteller - auf das Frühjahr 2011 verschoben.

 

Das Konzept für die neue Veranstaltung sei zwar mit führenden Unternehmen und Verbänden der IKT-Branche gemeinsam erarbeitet worden, die tatsächlichen Anmeldungen blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück, so Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer des Organisators Reed Exhibitions Messe Wien.

 

"Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die gegenwärtig schwierige Wirtschaftssituation bei einer Reihe von Firmen in diesem Jahr zu einer restriktiven Budgetpolitik und entsprechenden (Nicht-) Entscheidungen geführt hat", erklärte Limbeck in einer Aussendung.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen