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EBC-Newsletter #13/2009
Kleinbetriebe stehen E-Business noch skeptisch gegenüber
Foto: APA/Thomas Preiss - Bei der APA-E-Business-Community am 25. Juni 2009 diskutierten Expertinnen und Experten über Chancen und Probleme von E-Business für Kleinunternehmen (v.l.n.r.): Harald Lakatha (IT Solution), Thomas Stern (Moderator/Braintrust), Marion Tschirk (seeyou 3.0), Peter Voithofer (oben, KMU Forschung Austria), Gerhard Laga (WKO) und Wolfgang Berger (Hewlett-Packard).

Teure Berater, kostspielige Software und wenig Wissen über Technik oder Einsatzmöglichkeiten: Der Einstieg ins E-Business wirkt auf Klein- und Mittelunternehmen (KMU) oftmals abschreckend. Besonders schwierig scheint die Situation für Kleinstbetriebe - also Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern - zu sein. Und das sind immerhin 90 Prozent der Unternehmen in Österreich.

 

"E-Business bietet Chancen, es gibt aber auch Probleme - oder sagen wir Herausforderungen", erklärte Peter Voithofer, stellvertretender Direktor der KMU Forschung Austria, bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien. Viele Kleinbetriebe würden beim Einstieg ins E-Business zögern, weil das notwendige IT-Know-how fehle, hohe Aufwendungen notwendig seien oder einfach keine Relevanz für die eigene Branche gesehen werde. Ein weiterer Grund könnte die Altersstruktur der Unternehmer, die zum Großteil nicht mit Internet und Co. aufgewachsen sind, sein. Allerdings stelle sich auch die Frage nach der Wettbewerbsfähigkeit, wenn auf aktuelle Entwicklungen nicht reagiert werde.

 

Große Unterschiede beim Einsatz neuer Technologien gebe es einerseits abhängig von der Branche, andererseits bei der Betriebsgröße, so Voithofer. Denn rund ein Drittel der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) könnte als "Nebenerwerbsunternehmer" bezeichnet werden, weil sie ihr Geschäft beispielsweise neben einem anderen Arbeitsverhältnis betreiben. Die verschiedenen Spielarten des E-Business würden dementsprechend unterschiedlich genutzt: Vom Steuerberater, der vor allem mit Ämtern online kommuniziert, bis zum Installateur, der über Nacht die aktuellen Preise des Großhändlers eingespielt bekommt.

 

KMU profitieren von "Long Tail-Prinzip"

Einer der Vorteile des E-Business sei, dass bei der Distribution von digitalen Gütern praktisch keine Lagerkosten entstünden. "Amazon erzielt mit Liedern, die es im Handel gar nicht gibt, weil sie nur selten verkauft werden, hohe Umsätze", sagte Gerhard Laga, Leiter des E-Centers der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Von diesem sogenannten Long-Tail-Prinzip - wonach man im Internet auch mit Nischenprodukten Erfolge erzielen kann - würden auch KMU profitieren.

 

Viel Potenzial sieht der Experte auch bei der elektronischen Rechnungslegung. Nachdem in diesem Bereich lange Zeit relativ wenig passiert sei, würden die Großbetriebe den Kleinunternehmen inzwischen keine Wahl mehr lassen und die Digital-Umstellung zur Bedingung für ihre Lieferanten machen.

 

Hewlett-Packard (HP) akzeptiere inzwischen nur noch elektronische Rechnungen, habe dadurch aber keine Lieferanten verloren. "Wenn Druck da ist, ist das kein Problem", erklärte Wolfgang Berger von HP. Generell sei derzeit eine massive Veränderung des Kundenverhaltens feststellbar. "Viele Unternehmen reagieren darauf nicht und überleben trotzdem. Aber wer die Käuferschicht der Zukunft haben will, muss etwas tun", ist Berger überzeugt. Auch im IT-Bereich seien viele Betriebe zu langsam gewesen und dadurch in die Pleite geschlittert.

 

"E-Business setzt ein Zusammenspiel von IT-Anbietern, Beratern und Unternehmen voraus. Wenn das funktioniert, profitieren alle davon", ergänzte Harald Lakatha, Geschäftsführer des Softwareanbieters IT Solution. Denn mindestens ebenso wichtig wie die Technologie sei die organisatorische Umstellung der Geschäftsprozesse.

 

Geschäftsmodelle müssen adaptiert werden

E-Business biete viele Möglichkeiten. Auch Handwerker könnten die aktuell schwierigen Zeiten durchtauchen und beispielsweise bei Ersatzteilen sparen, wenn sie auf Online-Beschaffungsplattformen einkaufen würden. "Das Problem ist, dass viele E-Business-Modelle aus dem Großkundenbereich kommen. Diese müssen entsprechend adaptiert oder komplett neu entwickelt werden, um sie in den KMU-Markt hineinzutragen", so Lakatha.

 

"Manche Betriebe brauchen E-Business nicht und wollen es nicht. Aber die Chancen und Möglichkeiten sind enorm", pflichtete Marion Tschirk, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens seeyou 3.0, bei. In den nächsten Jahren werde die Entwicklung in den KMU ankommen. "Denn der Druck von Herstellern und Lieferanten weitet sich aus", so Tschirk.

 

Generell sei es "reine Zeit- und Ressourcenverschwendung", wenn Kleinunternehmen eine Software installieren, Foren, einen Chat oder Bewertungsmöglichkeiten auf der Website integrieren, ohne sich zuvor überlegt zu haben, wozu sie das brauchen beziehungsweise wie sie das organisatorisch bewältigen. Technik alleine reiche nicht aus, weil E-Business auch eine andere Organisationsform und Marktausrichtung voraussetze, betonte Tschirk. Gefragt seien pragmatische Lösungen für konkrete Problemstellungen.

 

SERVICE: Fotos des Events sind hier abrufbar.
OTS-Blogbeitrag zum Event

Gewinne am europäischen Mobilfunkmarkt schrumpfen
Foto: APA/dpa - Ohne Einsparungen sinkt die Marge bis 2011 auf null

Als Folge des Preiskampfs unter den Handynetzbetreibern könnten sich die durchschnittlichen Einnahmen für eine Sprachminute bis zum Jahr 2011 bei 8,8 Cent einpendeln und damit genau den technischen Erstellungskosten entsprechen. Die Gewinnmarge würde dadurch von derzeit rund 16 Prozent auf null sinken, ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsfirma A.T. Kearney unter 100 Mobilfunkunternehmen in Europa.

 

Ab 2012 müsste ein Anbieter dann theoretisch 7 Prozent pro Gespräch draufzahlen, wenn er bis dahin kein anderweitig tragfähiges Modell zur Kostensenkung umgesetzt hat. Zur Absicherung der Gewinnmargen schlagen die Berater eine gemeinsame Netznutzung vor. Sogenanntes "Network Sharing" biete exzellente Chancen, die Kosteneffizienz im Netzwerk um bis zu 59 Prozent zu erhöhen. "Newcomern gelingt damit ein schnellerer Markteintritt, während etablierte Anbieter unternehmensübergreifend leichter in die vierte Mobilfunkgeneration investieren können", so A.T. Kearney.

 

Bei den Zugangsnetzen (Radio Access Networks, RAN) sei das Einsparpotenzial besonders groß, obwohl die Kosten pro Kunde in den vergangenen fünf Jahren um mehr als ein Drittel gesenkt werden konnten: Sie binden rund 80 Prozent des investierten Kapitals, außerdem würden die Mobilfunker hier rund ein Drittel ihrer gesamten Betriebskosten aufwenden. "Neue strukturelle Ansätze zur Effizienzsteigerung sind dringend nötig, wenn die Anbieter nicht vom Markt verschwinden wollen", ist Hagen Götz Hastenteufel von A.T. Kearney überzeugt.

 

Kooperation bietet Einsparpotenziale

Die größten Einspareffekte sieht A.T. Kearney beim Anmieten der Sendeplätze mit einem Sparpotenzial von bis zu 69 Prozent. Das Errichten und die Inbetriebnahme neuer Anlagen werde mit einem Partner um durchschnittlich 31 Prozent billiger, die Kosten des laufenden Betriebs könnten um bis zu 40 Prozent sinken. Weitere Vorteile gebe es beim Unterhalt und der Wartung der Anlagen sowie den Stromkosten. Rund 15 Prozent der Unternehmen würden sich schon sehr intensiv mit dem Thema der gemeinsamen Nutzung von Teilen der Netzinfrastruktur befassen.

 

Für die Anbieter liege der Reiz von Kooperationen darin, mit angemessenem Aufwand in die vierte Mobilfunkgeneration investieren und damit verbundene Risiken mit anderen teilen zu können. Ein Nachzügler gewinne durch die Zusammenarbeit schnell eine hohe technische Reichweite - "und muss dafür eine Prämie zahlen". Berücksichtigt werden sollten allerdings Fragen des Wettbewerbsrechts und der Regulierung. Dennoch raten die Experten zur Eile: "Ansonsten laufen die Mobilfunkbetreiber Gefahr, dass sie die Chance auf einen Schulterschluss verpassen und sich der Wettbewerb gegen sie verbündet", so Hastenteufel.

Regionale IT-Netzwerke verbünden sich
Foto: APA/Softwarepark Hagenberg - Der Startschuss fällt im Softwarepark Hagenberg

Eine neue Initiative will die Vorteile des heimischen IT-Standorts international hervorstreichen sowie die überregionale Zusammenarbeit bestehender Netzwerke und Standorte stärken. Zu diesem Zweck ist nun das "Digital Network Austria" ins Leben gerufen worden, dem der Softwarepark Hagenberg, VITE - Vienna IT Enterprises, Cluster Informationstechnologien Tirol, ICT-Burgenland und ITBeurope angehören.

 

Derzeit repräsentiert das Netzwerk laut den Angaben 286 Unternehmen (hauptsächlich aus dem KMU-Bereich), 15 Forschungseinrichtungen und 17 Ausbildungsstätten mit Schwerpunkt IT, man sei aber offen für eine Erweiterung, heißt es in einer Aussendung. Als erste Aktivität des "Digital Network Austria" ist eine Reihe von Networking-Events an den jeweiligen Standorten geplant. Dabei können dort angesiedelte Unternehmen mit möglichen Partnern oder Kunden aus den anderen Regionen in Kontakt treten - etwa über Kurzpräsentationen, Demos oder Firmenbesichtigungen.

 

"Diese Initiative war längst nötig. Österreich ist zu klein um mögliche Synergien ungenutzt zu lassen", erklärte Bruno Buchberger, Leiter des Softwareparks Hagenberg. Eine Schwächung der Branche durch Zersplitterung ortet auch Günther Krumpak von ITBeurope. "Am globalen Markt sind aber die deutlich vorhandenen Vorteile des IT-Standortes Österreich nur in der Gesamtsicht zu vermarkten."

Firmen zögern bei Wechsel des IKT-Anbieters

Keine Experimente in Zeiten der Krise: Die heimischen Unternehmen stehen loyal zu ihren aktuellen Providern. Hielt vor einem Jahr noch jeder achte einen Wechsel seines Festnetzanbieters für sehr oder eher wahrscheinlich, ist dies derzeit nur noch einer von 20. Ähnlich verhält es sich bei Mobilfunk und Internet, ergibt der von Integral Markt- und Meinungsforschung durchgeführte aktuelle Austrian Internet Monitor-Business (AIM-B).

 

Nachdem die österreichischen Firmen lange Zeit auf der ständigen Jagd nach dem attraktivsten Angebot waren und eine hohe Experimentierfreudigkeit aufwiesen, scheint sich dies nun eingebremst zu haben. Durch tatsächliche Verbesserungen, vor allem aber die zurückhaltenden Investitionspläne, steige die Zufriedenheit mit den aktuellen Providern, etwa im Bereich IT-Sicherheit.

 

Dadurch sei aber auch das Neukundenpotenzial für die Anbieter stark geschrumpft. Nun gelte es, die situationsbedingte Treue durch attraktive Angebote in echte Kundenbindung umzuwandeln. "Nach dem Motto: Es ist vielfach günstiger, einen Kunden zu halten, als einen neuen zu gewinnen...", heißt es in einer Aussendung.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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