22. September 2014, 13:51
Oberösterreich will flächendeckendes Breitband
Das Land Oberösterreich will bis 2022 flächendeckend ultraschnelles Breitband verfügbar machen. Den Gesamtaufwand dafür beziffert ...
19. September 2014, 14:40
Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
EBC-Newsletter #20/2009: Einladung zum nächsten Event
Hightech im Gesundheitswesen: Fehlverschreibung oder Wundermittel?

Günstiger, effizienter, ohne Alternative: Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im heimischen Gesundheitswesen wird von vielen Seiten seit Jahren als wahrer Heilsbringer für den Sektor beworben. Naturgemäß stehen Vertreter aus der IT-Branche dabei in der vordersten Reihe. Denn gerade in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise wären Aufträge aus dem öffentlichen Bereich ein stabilisierender Faktor.

 

Versprochen wird jedenfalls eine schöne neue Medizinwelt: E-Medikation, elektronische Entlassungsinformationen, digitale Labor- und Röntgenbefunde sowie der Online-Zugriff auf Diagnosen oder Krankheitsverläufe. Was für die einen unumgänglich ist, gilt bei anderen allerdings nur als „nette Spielerei". Klar ist, dass einige Stolpersteine zu überwinden sind: Massive Kritik gibt es etwa an der schleppenden Umsetzung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA).

 

Wie stark wird die IT-Branche bei der Entwicklung entsprechender Konzepte einbezogen? Sind die erforderlichen Technologien einsatzbereit? Welche Hürden entstehen dadurch für ältere oder weniger technikaffine Bürgerinnen und Bürger? Werden hier erneut Insellösungen geschaffen oder ist eine internationale Anbindung - Stichwort Österreich als Tourismusland - möglich?

 

Wie wird in einem dermaßen sensiblen Bereich der Datenschutz gewährleistet? Welche Auswirkungen könnte die geplante Vorratsdatenspeicherung haben? Werden Lebensversicherungen künftig einen ELGA-Auszug vor Vertragsabschluss verlangen? Haben Ärzte durch „E-Health" wirklich mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten? Was sind die Gründe für die bisher eher holprige Entwicklung, wie ist es um den Status quo bestellt und wo geht die Reise hin?

 

Diese Fragen beleuchten folgende Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 29. Oktober in Wien: Alexander Schanner (ARGE ELGA), Christian Euler (Österreichischer Hausärzteverband), Clemens Hochwartner (NextiraOne), Thomas Jäkle (WirtschaftsBlatt), Harald Lakatha (IT Solution) und Manfred Rieser (Telekom Austria).

 

Datum: Donnerstag, 29. Oktober 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Amazons E-Book-Reader "Kindle" in Österreich gestartet
Foto: Amazon/A9999 DB Amazon - Deutschsprachiges Angebot ist noch Mangelware

Die "E-Books" genannten elektronischen Bücher haben eine lange Geschichte als das "nächste große Ding", das dann aber doch nicht zündet: Die Leser sind großteils nicht gewillt, das gute alte Papierbuch aufzugeben, und das Angebot an deutschsprachiger Literatur ist trotz Schwerpunkten auf der Frankfurter Buchmesse noch mager.

 

Seit wenigen Tagen ist eines jener Geräte für Österreicher erhältlich, auf das die E-Book-Branche große Hoffnungen setzt: der Kindle des US-Internethändlers Amazon. Die internationalen Kunden müssen vorerst aber einige Einschränkungen akzeptieren. Mit dem Kindle will Amazon für die E-Books schaffen, was Apple mit iPod und iTunes für den digitalen Musikvertrieb kreiert hat: nicht nur ein Gerät zu verkaufen, sondern eine Gesamt-Plattform zu erstellen. Den Kindle, dessen Display wie bei anderen E-Book-Readern durch "E-Ink"-Technologie bedrucktem Papier ähnelt, kann man nur aus dem Amazon-Bestand mit Büchern beladen.

 

Irritationen wird es jedoch vermutlich bei den potenziellen Lesern beim Kaufentscheid geben: Bestellen kann man den Kindle für einen Gerätepreis von 279 Dollar (rund 188 Euro) nur in den USA, von wo die Geräte seit kurzem versandt werden - den anfallenden Zoll muss der Kunde bezahlen. Das Ladegerät ist mit einem US-Stromstecker ausgestattet, den Adapter für österreichische Steckdosen kann man aber "beim Kindle-Kauf für weniger als 10 Dollar gleich mitbestellen", so Ian Freed, Vizepräsident für "Digitale Services" bei Amazon.com, im APA-Gespräch. Das Buch-Angebot ist derzeit auf englischsprachige Literatur beschränkt. Außerdem stehen nicht alle diese Bücher in jedem Land zur Verfügung.

 

Am gravierendsten sind wohl zwei Punkte: Es gibt weniger Bücher im Angebot, und diese sind für Österreicher teurer als für US-Kunden. Da die Übertragung der Bücher auf den Kindle per Roaming weiter über den US-Betreiber AT&T und nicht über Handynetz-Anbieter im jeweiligen Land des Käufers vonstatten geht, ist der Datentransfer für internationale Kunden zudem eingeschränkt. So können diese zwar auch Zeitungen wie die "New York Times" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die sich jeden Morgen automatisch am Kindle aktualisieren, abonnieren; die Bilder zu den Artikeln, die US-Kunden sehen, fehlen jedoch. Und auch die Möglichkeit, Blogs zu abonnieren, entfällt.

Tiroler basteln an Plattform für semantische Technologien
Foto: APA/dpa - Verarbeitung von großen Datenmengen wird verbessert

Unter der Führung des "Semantic Technology Institute" (STI) der Universität Innsbruck entsteht derzeit ein europaweites Software-Experiment, das laut den Entwicklern "gigantische Mengen an Wissen zusammenführen und als neuartige Entwicklungsplattform für semantische Technologien" dienen soll. Der Name des von der EU mit sieben Millionen Euro unterstützten Projekts lautet "Large Knowledge Collider" (LarKC).

 

"Trotz Suchmaschinen kann es oft schwierig und zeitaufwendig sein, bestimmte Informationen im Internet zu finden", erklärte Dieter Fensel, Direktor des STI. Daher habe man in den vergangenen Jahren begonnen, Inhalte mit Schlagworten zu versehen, um sie für den Computer leichter identifizierbar zu machen. Dieses sogenannte Semantische Web wächst nun rasant. Obwohl die Entwicklung erst am Anfang steht, stößt man mit herkömmlichen Rechnerstrukturen rasch an Grenzen.

 

"Wir haben deshalb eine Initiative lanciert, die den Rahmen der bestehenden semantischen Technologien sprengt und eine völlig neue Denkweise an die Verarbeitung von extrem großen Datenmengen anlegt", so Fensel. Der LarKC wird als Plattform eingerichtet, um Forschern Experimente mit riesigen Datenmengen aus dem Internet zu ermöglichen. Dabei sollen sich Wissenschafter aus aller Welt mit ihren Experimenten in das System einklinken, ohne dass sie sich Gedanken über den experimentellen Aufbau machen müssen.

 

Eines der ersten Experimente wird eine Anwendung für Stadtbesucher sein, die über die Plattform dynamisch und in Echtzeit Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in ihrer direkten Umgebung abfragen und auf Basis dieser Daten den optimalen Weg durch die Stadt berechnen lassen können. Grundlage für die Anwendung sind Daten aus dem Internet, wie digitale Stadtpläne, Veranstaltungskalender oder Web 2.0-Anwendungen.

 

Die Plattform könne aber nicht nur zur Verarbeitung von Daten aus dem Internet verwendet werden, so die Forscher. Eines der geplanten Experimente wird semantische Daten aus medizinischen Datenbanken zur Grundlage haben. Aus einer großen Anzahl von Patienteninformationen sollen so Risikofaktoren für bestimmte Krebserkrankungen ermittelt werden. Auf diese Weise könnten Ärzte in Zukunft jene Patienten besser und früher identifizieren, die besonders gefährdet sind.

Doppler-Labor für neue Funktechnologien gegründet

Die drahtlose Vernetzung von mehreren Fahrzeugen zur Verkehrssteuerung, intelligente Messfühler etwa zum Katastrophenschutz und mobile Kommunikationsplattformen als Weiterentwicklung von Handynetzen - das sind die Ziele des neuen Christian-Doppler-Labors "Funktechnologien für nachhaltige Mobilität". Vor kurzem wurde das Labor an der Technischen Universität (TU) Wien offiziell eröffnet.

 

An den neuen Funktechnologien zur Vernetzung der technischen Geräte forscht ein Team um Christoph Mecklenbräuker, Vorstand des Instituts für Nachrichtentechnik und Hochfrequenztechnik, in Zusammenarbeit mit vier Industriepartnern: dem Verkehrstelematik-Spezialisten Kapsch TrafficCom, dem Mobilfunk-Anbieter Mobilkom Austria, dem Halbleiterhersteller Infineon Technologies und dem Antennenhersteller Kathrein Austria. Pro Jahr stehen dem seit Anfang Juli bestehenden Labor etwa 350.000 Euro zur Verfügung.

 

Fahrzeuge sollen künftig Daten untereinander austauschen und mit einer Verkehrsleitzentrale kommunizieren können. Dafür will das Team in einem ersten Schwerpunkt die technischen Voraussetzungen schaffen. "Wir wollen, dass Autos sich gegenseitig vor einer möglichen Notbremsung warnen oder Airbags schon eine Millisekunde vor einem Zusammenstoß auslösen", so Mecklenbräuker gegenüber der APA. Zudem könnte man mit aktuellen Daten über den Verkehrsfluss etwa auch die Schaltung von Ampeln optimieren.

 

Ein zweiter Schwerpunkt des CD-Labors könnte dem Katastrophenschutz, aber auch der einfacheren Steuerung von Klimaanlagen, der Umweltüberwachung oder der Agrarwirtschaft, z.B. bei der Optimierung von Düngemittelausbringung, dienen: Dafür sollen Technologien für drahtlose Sensornetze - "Smart Tags and Sensor Nets" - entwickelt und RFID-Technologien (Radio Frequency Identification) mit moderner Sensorik verknüpft werden. "Wenn man auf einer Schneedecke oder auf einem Erdhang Sensoren verteilt, die ihre Abstände zueinander messen und diese Daten per Funk an eine Zentrale weitergeben, wäre es möglich, die Gefährlichkeit von Lawinen oder Muren wesentlich früher einzuschätzen", so der Projektleiter.

 

Im Rahmen des dritten Arbeitsschwerpunkts wollen die Forscher die vierte Generation von Handynetzen entwickeln. Bei den heute gängigen Netzen kann ein einziges mobiles Endgerät mit mehreren Basisstationen und mittels vieler Antennen gleichzeitig verbunden sein. "Dabei machen sich die zusätzlichen Nutzer, die aktiv mit dem Funknetz verbunden sind, als Störungen im Hintergrund bemerkbar", so Mecklenbräuker. Eine hohe Koordination der vielen simultanen Funkverbindungen soll hier die "spektrale Effizienz" verbessern und damit dem Nutzer weniger Störungen und höhere Datenraten zur Verfügung stellen. "Den Betreibern würde das eine höhere Netzkapazität bringen."

Snowboard-Spiel gewinnt Multimedia-Staatspreis
Foto: Screenshot/Bongfish - Jury spricht von "Entertainment-Gesamtkunstwerk"

Das Grazer Spiele-Entwicklerteam Bongfish hat nach dem Publikumspreis beim jüngst vergebenen steirischen Innovationspreis "Fast Forward Award" nun auch beim "Multimedia- und e-Business Staatspreis 2009" zugeschlagen und sich mit dem Snowboard-Game "StokEd" für die Spielkonsole Xbox den Gesamtsieg geholt. In der Jurybegründung ist von einem "Entertainment-Gesamtkunstwerk" die Rede.

 

"StokEd" führe seine Spieler in eine offene virtuelle Schneewelt mit fünf "Mega-Bergen" aus verschiedenen Kontinenten. Ein dynamisches Wettersystem ändere die Schnee- und Sichtbedingungen für jeden Durchgang. In der Kategorie "Lernen, Information und Wissen" wurde die "WDR Klangkiste" ausgezeichnet, die Kinder mit multimedialen Mitteln für klassische Musik und Jazz begeistern will. Der Kategoriensieg bei "Tourismus, Health und Social Media" ging an das Projekt "PLAY.FM 2.0", das auch als Preisträger des Vienna Leader Awards (Web 2.0-Preis) gekürt wurde, der von der Wirtschaftskammer Wien ausgeschrieben und besonders an KMU gerichtet war.

 

Die Community-Website "Carrera Club" gewann die Kategorie "e-Marketing und Unternehmenskommunikation", bei "e-Commerce und e-Services" reüssierte "epunet.at". Das beste Projekt für "e-Government und Bürgerservices" war laut Juryentscheid "EAZV - Elektronisches Aufgrabungs-ZustimmungsVerfahren". Sonderkategoriesieger "Energie, Klima und Umwelt - e-Initiativen zu Corporate Social Responsibility" wurde "Wiewohin - Der intermodale Vergleichsroutenplaner", in der Kategorie Förderpreis konnte "They Shoot Music - Don't They" überzeugen. Den Innovationspreis trug "Cristal" davon, ein Tisch mit interaktiver Oberfläche.

 

SERVICE: Details zu den Kategoriensiegern und zum Staatspreis sind unter http://www.multimedia-staatspreis.at/ zu finden.

Neuer Anlauf für heimische IKT-Messe nach ITnT-Aus
Foto: Reed Exhibitions/Intercolor - "Cross Con" wird in der Messe Wien stattfinden

Im Frühjahr 2010 wagt Messeveranstalter Reed Exhibitions einen Neustart: Nach dem Scheitern der Computer- und Telekom-Fachmesse "ITnT" soll mit dem Nachfolger "Cross Con" - wenn auch wahrscheinlich in deutlich abgespeckter Form - wieder eine Plattform für die österreichische IT- und Telekombranche entstehen. Geboten werde "eine gleichwertige Mischung aus Kongress, Networking-Plattform und Socializing Events", erklärte Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer bei Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, in einer Aussendung.

 

Die "Cross Con" wendet sich an Experten, Branchenkenner, Anbieter und Nutzer aus den vier Bereichen Business, Health Care, Government und Technology. Punkten will das "Networking-Event mit Informationscharakter" mit Key Notes, Round Tables und Case Studies. Ein neues Raumkonzept soll außerdem Möglichkeiten für persönliche Businessgespräche bieten - so stehen mehrere Lounges und Besprechungsräume zu diesem Zweck zur Verfügung. Als "Socializing Events zum Meinungsaustausch und Networking" sind Working Breakfasts, Themen-Enquetes, Mittagsempfänge und ein Gala-Abend geplant.

 

"Messekonzepte, wie wir sie kennen, sind mittlerweile - nicht zuletzt durch die hohe Penetration des Internet und die Beschleunigung der Produktlebenszyklen - überholt. Es gibt kaum Kunden, die sich wegen einiger neuer Produkte auf eine Messe bemühen", gab sich Christian T. Retinger, Senior Director bei Samsung Electronics Austria, überzeugt. Heutzutage sei Relationship Management gefragt, und das lasse sich bei einer Convention deutlich effektiver realisieren, "ohne dabei den Unternehmen immense Kosten zu verursachen".

 

Bei der im Jahr 2005 gestarteten ITnT waren heuer deutliche Aussteller- und Besucher-Rückgänge zu verzeichnen. Vor allem der Ausfall von Marktführern und Branchenriesen wie Microsoft, Siemens oder Mobilkom machte den Veranstaltern zu schaffen. Mit Schuld könnte aber auch "das schlechte Wetter" gewesen sein, hieß es damals.

 

SERVICE: Die "Cross Con" 2010 findet von Dienstag, 27. April, bis Donnerstag, 29. April, in der Halle D der Messe Wien statt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Senactive www.senactive.com 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen