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EBC-Newsletter #04/2009: Einladung zum nächsten Event
Einladung: IT-Investitionen als Ausweg aus der Krise?

Jeder, der in der Krise gut investiert, hat nachher einen Wettbewerbsvorteil", erklärte Wirtschaftsforscher Karl Aiginger kürzlich. Doch wie sollen heimische Unternehmen ihre teilweise kargen Budgets verteilen, um die aktuelle Konjunkturflaute nicht nur zu überleben, sondern vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen?

 

„IT-Investitionen in der Krise? Jetzt erst recht!" tönt es aus der Technologiebranche unter Verweis auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen. Pflichtschuldiges Werben um Aufträge oder möglicher Ausweg? Viele österreichische IT- und Telekomfirmen können derzeit jedenfalls noch nicht jammern, und auch laut Marktforschern legt die Nachfrage nach Informationstechnologie trotz Finanz- und inzwischen auch Wirtschaftskrise heuer weiter zu.

 

Wie können Klein- und Mittelbetriebe auf die derzeitigen Herausforderungen reagieren? Wo sollten die Investitionen hinfließen? Wie ausgabefreudig ist die öffentliche Hand? Welcher Sektor - Hardware, Software, Telekom oder Dienstleistungen - kann davon am meisten profitieren? Und wie schätzen die heimischen IT-Unternehmen die aktuelle Situation ein? Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community am 26. Februar in Wien.

 

Es diskutieren: Manfred Wagner (Capgemini Austria), Wolfgang Egger (Hewlett-Packard), Oliver Krizek (Navax), Wolfgang Leindecker (NextiraOne Austria), Christian Plaichner (Senactive) und Marc Stolte (Microsoft Österreich).

 

Datum: Donnerstag, 26. Februar 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Innovationen sollen mobile Werbung antreiben
Foto: APA/EPA - Bedienerfreundliche Geräte nähren die Werber-Hoffnungen Ein Blick in die Schulklassen, U-Bahnwaggons, Cafés und überhaupt in sämtliche Bereiche des öffentlichen Raums zeigt: Nichts scheint der Homo Sapiens im 21. Jahrhundert so zu lieben wie sein Handy. Kein Wunder, dass die Werbewirtschaft bereits vor Jahren "Mobile Advertising" zum "Wachstumsfeld" erkor, als Möglichkeit, noch tiefer in die Lebenswelt der Kunden vorzudringen.

 

Soweit so schlecht, denn seitdem kommt die Reklame am Handy nicht wirklich vom Fleck. Zu teuer sind oft die Tarife zum Surfen und die Durchdringung mit leistungs- und darstellungsfähigen Endgeräten könnte auch größer sein. Bei letzterem Manko hegen die Experten nun neue Hoffnungen: Vor allem einfach zu bedienende Multimedia-Touchscreen-Geräte sollen die Mobilwerbung endlich interessant machen. Die kreativen Köpfe in den Agenturen brennen jedenfalls schon auf die Ausschöpfung der spezifischen Potenziale im portablen Umfeld, wie einige Kampagnen zeigen.

 

Zwei Modelle, eine Werbung

Eines der spielerischsten Exempel für die Einbeziehung neuer Endgeräte in die Werbung hat wohl letzthin die Automarke Mini abgeliefert. Dass sich am Apple-iPhone beim Drehen des Geräts das Bild mitbewegt, wurde dabei so genutzt: Kippt der Nutzer das iPhone in das Hochformat, sieht er den kleinen "Mini Cooper". Wird das Gerät ins Querformat gelegt, erscheint die Stretchvariante, der "Mini Clubman". Mit einem anderen Feature versuchte derselbe Autobauer die Kunden in ihrem mobilen Alltag abzuholen: Wer sich registriert hatte, wurde auf öffentlichen Bildschirmen begrüßt, sobald er mit seinem Handy gewisse urbane Punkte passierte.

 

Dass sich Unternehmen wie Mini, die traditionell auf ausgefallenes Design und Kreativität abonniert sind, auf außergewöhnlichere Werbeformen einlassen, ist wenig überraschend. In vielen anderen Unternehmen haben sich hingegen die Möglichkeiten noch nicht bis zur Vorstandsebene durchgesprochen. "Mobile Advertising wäre schon zehn Mal größer, wären da nicht die 'alten Säcke'", heißt es bei der Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia in Unterlagen zu den Münchner M-Days ("Mobile Ad and Content Days").

 

Technikgetriebene Entwicklung

Bei der kürzlich in der Münchner BMW-Welt abgehaltenen Fachveranstaltung gaben sich die Vortragenden für die nahe Zukunft zuversichtlich. Vor allem von den jüngsten technischen Entwicklungen wird einiges erwartet. Stefan Winners, Vorstandsvorsitzender des Münchner Internet- und Mediendienstleisters Tomorrow Focus AG, sprach von einem "iPhone-Effekt". Dank der Apple-Entwicklung hätten sich Touch-Screen-Handys erst so richtig etabliert. Das Gerät habe sowohl einen Schub bei der Nutzung mobiler Dienste ausgelöst, als auch weitere Wettbewerber (siehe Google jüngst mit seinem "G1"-Handy) angespornt.

 

Abseits der Zufriedenheit über die technischen Entwicklungen herrschen derzeit aber noch einige Bedenken bei den Preisen fürs mobile Surfen. Die seien häufig zu hoch. Günstige Flatrate-Tarife müssten her, damit das Geschäft auf der Kundenseite wirklich auf eine breite Akzeptanz stoßen kann, meinte Winners. Die Schwierigkeit wird schließlich darin bestehen, die "Masse" für mobile Spielereien zu begeistern. Aktuell sorgen die innovativen "First Mover" unter den Nutzern für sehr gute Entwicklungen im mobilen Bereich. Die "29 bis 49-jährige Hausfrau mit zwei Kindern" würde aber klarerweise nicht in demselben Tempo mitziehen, so Winners.

 

Personalisierung und Social Networks

An der Spitze der Innovationen stehen alle Applikationen, die dem Trend zur Personalisierung folgen. "Location Based Services" (LBS) sollen im Alltag helfen und gelten als echter Mehrwert (Wetterabfrage, Aufenthaltsort von Freunden, Lokale in der Umgebung,...). Ein maßgeblicher Treiber für die mobile Online-Nutzung könnten laut Tomorrow Focus außerdem die beliebten Social-Networking-Plattformen wie Myspace (lt. Tomorrow drei Mio. Page-Impressions täglich) oder Facebook (14 Prozent mobile Nutzer) werden.

 

Nach einer ebendort zu findenden Studie des Marktforschungsunternehmens Webcredible nutzen die meisten User das mobile Netz zum Mailen (33 Prozent). Social Networking betreibt ein Viertel, lokale Infos holt sich ein Fünftel der User. 13 Prozent besorgen sich Reiseinfos. Onlineshopping ist im Ranking der beliebtesten Aktivitäten mit lediglich neun Prozent vertreten.

 

Laut einer von Nokia im Rahmen der M-Days zitierten Studie akzeptieren Erwachsene mobile Werbung am ehesten, wenn sie dafür mit Geld, Freiminuten und Rabatt-Coupons belohnt werden. Die Jugendlichen wollen im Austausch gegen die Werbung nach dem "Cash-Faktor" lieber Entertainment-Downloads, gratis Musik und erst dann Freiminuten. Die Rechnung des weltgrößten Handy-Herstellers fällt jedenfalls eindeutig zugunsten eines vermehrten Engagements in "Mobile Advertising" aus:  Es gibt 3,3 Mrd. Handys aber nur 1,5 Mrd. TVs und 1,1 Mrd. Computer.

Gartner: Drei Handy-Betriebssysteme werden 2015 dominieren
Foto: APA/EPA - Offene Systeme auf dem Vormarsch Der Kampf um die Vorherrschaft bei Handy-Betriebssystemen entscheidet sich nach Meinung der Marktforscher von Gartner in den nächsten Jahren. Bis 2015 werden nach ihrer Prognose drei Betriebssysteme den Markt beherrschen.

 

Offene Systeme dürften dabei eine dominante Stellung einnehmen, sagte Gartner-Analyst Nick Jones anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona. Das Betriebssystem Android, das von einer Allianz rund um den Internet-Giganten Google entwickelt wurde, und das Nokia-System Symbian, das die Finnen im Juni 2008 zur offenen Plattform erklärten, dürften bis 2010 zusammen 60 bis 70 Prozent des Marktes halten, so Jones.

 

Um Apple mit seinem iPhone und den BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) macht sich Jones dabei vorerst keine Sorgen. Sie seien bereits dabei, sich eine Position im Privatkundengeschäft zu erarbeiten und verfügten zudem über eigene Geräte. "Microsoft muss aber bald die Weichen stellen", sagte der Analyst. Der Softwarekonzern habe mit Windows Mobile zwar eine starke Stellung im Geschäftskundenbereich, müsse aber im viel größeren Privatkundengeschäft langsam aufholen.

 

Bei den Geschäftskunden könnten RIM und Microsoft aus Gartner-Sicht ihre starke Marktposition allerdings zunächst behaupten. Rund 80 Prozent des Marktes für mobile E-Mail dürften die beiden Unternehmen nach Einschätzung des Analysten bis 2012 unter sich aufteilen.

Softwarebranche fühlt sich von der Politik ignoriert
Foto: www.voesi.or.at - Peter Kotauczek strich Stellenwert des IKT-Sektors hervor Die Softwarebranche sieht sich von der Regierung - genauso wie von deren Vorgänger - im Stich gelassen. Von den zahlreichen vollmundigen Aussagen und Bekenntnissen zur IT- und Kommunikationsbranche (IKT) sei in der Praxis kaum was zu merken. Bis heute würden die Agenden dieser Zukunftsbranche auf die verschiedensten Ministerien aufgesplittet.

 

Dabei fordert die Branche - im Gegensatz zu vielen anderen Sektoren, angefangen von der Autoindustrie bis zur Agrarwirtschaft - nicht einmal ein Krisenpaket. Der Präsident des Verbandes der Österreichischen Software-Industrie (VÖSI), Peter Kotauczek, wollte bei einer Pressekonferenz nicht einmal das Wort "Förderung" in den Mund nehmen. Man unternehme lediglich - einmal mehr - einen Anlauf, sich ein wenig Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen.

 

Schließlich erwirtschafte der IKT-Sektor eine doppelt so hohe Brutto-Wertschöpfung wie die Tourismuswirtschaft und beschäftige in Österreich 110.000 Personen, davon 6.000 in der Forschung. Es sei jedenfalls zu wenig, zu glauben, mit einem Computer-Führerschein sei es getan. "Wir brauchen einen ausreichenden Stand an Spitzenkräften", betonte Kotauczek. Stattdessen beschäftige sich die politische Kaste mit sich selbst, der vielgerühmte IKT-Masterplan werde hingegen in der Softwareindustrie praktisch nicht wahrgenommen.

 

Wahrnehmungsprobleme gebe es auch bei den Kreditgebern. Diese würden viel zu sehr auf die Bilanzsumme achten, die aber bei Softwarehäusern naturgemäß gering sei. 50 Prozent des Wertes eines Softwareunternehmens spiegle sich nicht in der Bilanz wider, so VÖSI-Vorstand Günther Koch. Und Kotauczek ergänzte schmunzelnd: "Dabei sind Banken eigentlich auch nur Softwarehäuser, die fiktive Zahlen herum schieben."

 

Die VÖSI hat sich mittlerweile brieflich an die Regierung gewandt und sieben Wünsche deponiert: Verstärkter IKT-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung, intensive Bildung von Fachpersonal, verbesserte Konditionen für Unternehmensgründungen, intensiver Austausch zwischen Wissenschaft und Softwarebranche, Schaffung eines verbesserten Investitionsklimas, Bewerbung der Softwarebranche, vergleichbar mit der Tourismuswerbung, und die Weiterentwicklung der Breitband-Infrastruktur.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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