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EBC-Newsletter #11/2009
IT-Prognosen im Rückblick: Wo die Experten irrten
Foto: APA/Thomas Preiss - Die APA-E-Business-Community feierte am 28. 5. 2009 die 100. Veranstaltung. Mit dabei waren: (v.l.n.r.): Rainer Friedl (diamond:dogs), Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Barbara Rauchwarter (APA), Michael Lang (APA), Thomas Lutz (Microsoft Österreich), Thomas Stern (Braintrust) und Wolfgang Leindecker (NextiraOne Austria).

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Wer erinnert sich noch an das große Potenzial, das WAP und UMTS vorhergesagt wurde, an den durch die Bürgerkarte erwarteten Boom von E-Government oder den Hype um Second Life? Was wurde aus dem Siegeszug von Paid Content oder der digitalen Konvergenz, die TV, Internet, Computer und Handy verschmelzen lässt?

 

Prognosen stellen sich - wie man aktuell auch an der laufenden "Adaption" der Konjunktureinschätzung durch Wirtschaftsexperten sehen kann - häufig als falsch heraus oder sind schon bald wieder überholt. Bei den Auguren der IT- und Telekombranche ist das nicht anders. Wo die Branchenkenner ins Schwarze trafen und in welchen Bereichen der Blick in die Glaskugel eher getrübt war, haben Experten bei der 100. Veranstaltung der APA-E-Business-Community beleuchtet.

 

"Wir haben gute Prognosen gemacht, sind aber auch oft furchtbar danebengelegen", erklärte Thomas Lutz, Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich. Wobei so manches gehypte Thema - wenn auch verspätet - so doch noch am Markt angekommen sei. Als Beispiel nannte er etwa das unter dem Begriff "Mietsoftware" bekanntere Application Service Providing (ASP), das nun als Cloud Computing deutlich erfolgreicher sei. Die "digitale Konvergenz" gebe es ebenfalls zum Teil schon in Form des Media Centers, "das läuft aber noch etwas holprig".

 

Internet ist "ein Hinterhof von Google"

Eine Fehleinschätzung der Branche sei auch gewesen, dass das Internet als Garten gesehen werden könnte, den die User vor allem durch Web-Portale betreten. "Heute ist das Internet ein Hinterhof von Google", so Lutz. Und das, obwohl es laut Schätzungen 500 Mal mehr Online-Inhalte gebe als von der Suchmaschine indiziert. Als nicht so großen Erfolg sieht der Microsoft-Manager anscheinend auch den Kauf von YouTube durch Google: "Was wurde bisher damit verdient?", fragte er.

 

Dass bei vielen gehypten Entwicklungen das Geschäftsmodell vollkommen unklar sei, bestätigte Rainer Friedl, CTO des Consulters diamond:dogs: "Das sieht man auch bei FlickR oder MySpace." Außerdem sei der richtige Zeitpunkt entscheidend. Lion.cc habe beispielsweise bereits vor zehn Jahren Konzerte live im Internet übertragen, allerdings wurde ein Erfolg durch die mangelhafte Breitbandverbreitung verhindert. "Es hat viele Video-Plattformen gegeben. Bei YouTube sind der richtige Zeitpunkt, ausreichend Venture-Kapital und Glück zusammengekommen", so Friedl.

 

Suche nach "Killer-Applikation" oft gescheitert

Dadurch sei die Branche wachgerüttelt worden, ergänzte Thomas Stern, Geschäftsführer des auf neue Medien spezialisierten Unternehmens Braintrust: "Allerdings profitieren davon jetzt andere und nicht YouTube." Generell sei die Suche nach einer "Killer-Applikation" oft gescheitert, viele UMTS-Dienste hätten einfach nicht funktioniert. "Die einzige 'Killer-Applikation' ist das Internet selbst und nicht eine einzelne Anwendung", so Stern. Denn letztendlich stünde die Nutzung und nicht die technische Machbarkeit im Vordergrund.

 

Bei YouTube gehe es dementsprechend auch um die Umwegrentabilität, sagte Wolfgang Leindecker, Director Marketing & Consulting bei NextiraOne Austria. Durch die Video-Plattform erhalte Google Informationen über die User und profitiere von der Verwertung dieser Daten. Der in diversen Internet-Videos prophezeite "Angriff auf die die letzten Bastionen der Hoheit über Informationen" sei zwar eine "dunkle Prognose". Diverse Google-Dienste würden aber schon in diese Richtung gehen, so Leindecker bei der von APA-MultiMedia gegründeten Veranstaltungsreihe.

 

Bürgerkarte enttäuschte die Erwartungen

Er selbst habe beispielsweise das Thema E-Government falsch eingeschätzt. "Ich war der Meinung, dass bald jeder mit einer Bürgerkarte mit digitaler Signatur ausgestattet ist und damit im Internet einkauft", so Leindecker. Daneben gelegen sei er auch mit der Erwartung, dass die Unternehmen schon bald die Bedeutung von IT-Sicherheit als Wettbewerbsvorteil erkennen würden. Dennoch wagte auch er eine Prognose: "Die Kommunikation läuft künftig ausschließlich über IP-Netze."

 

Als Trend der Zukunft sieht Microsoft-Sprecher Lutz die Evolution der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, "von der grafischen Benutzerführung hin zu einer natürlichen Anwenderführung mit Touchscreen, Handschrift, Spracheingabe, Gesten- und Sprachsteuerung". Die "Killer Applikation" sei die Handhabbarkeit: "Deshalb ist das iPhone so populär. Nicht weil es so ein tolles Telefon oder so ein toller Computer ist", erklärte Lutz.

 

Leichter Dämpfer für Web 2.0

Generell werde viel probiert, darauf folge der große Hype, anschließend ein Crash und dann die Rückkehr zur verbreiteten Nutzung, erklärte Rainer Friedl. Ein Beispiel dafür sei das viel zitierte Web 2.0. "Das hat eine Spitze erlebt und jetzt geht es wieder etwas runter." Nun stünde der überlegte, sinnvolle Einsatz im Vordergrund. Seine Prognose für die nächsten Jahre: "Video und Bild werden zu großen Motoren der Entwicklung, egal ob am Handy oder zu Hause."

 

SERVICE: Fotos des Events sind hier abrufbar, Videos sind hier zu finden.

Die APA-E-Business-Community feierte am 28. 5. 2009 die 100. Veranstaltung. Die Torte zum Jubiläum wurde angeschnitten von (v.l.n.r.): Michael Lang (Chefredakteur APA), Barbara Rauchwarter (Leiterin Marketing & Kommunikation der APA) und Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia).
Gemeinden sehen digitale Verwaltung differenziert
Foto: APA/Donau-Uni Krems - Neue Studie beleuchtet aktuellen Status

Rund 93 Prozent der österreichischen Gemeinden sind mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Drei Viertel bieten elektronische Formulare an und die Kommunikation per E-Mail im Rahmen der diversen Amtsverfahren erfreut sich mit 84 Prozent hoher Akzeptanz. Ist also alles eitel Wonne beim IT-Einsatz in der Kommunalverwaltung? Nicht ganz: Denn nur die Hälfte der Webseiten ist barrierefrei, Bescheide werden weiterhin postalisch verschickt und jede zweite Gemeinde verzichtet völlig auf Datensicherung. Dieses gemischte Bild zeichnet eine aktuelle Studie der Donau-Universität Krems, die im Auftrag von Bundeskanzleramt und Gemeindebund erstellt wurde.

 

"Die österreichischen Gemeinden sind Europameister - wenn nicht sogar Weltmeister", glaubt Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (V). Bei den Bediensteten hat sich die Stimmung hingegen verschlechtert: Während 2002 noch 83 Prozent der Meinung waren, die elektronische Verwaltung würde die tägliche Arbeit erleichtern und effizienter gestalten, waren es 2008 nur mehr 68 Prozent. Es sei eine gewisse Ernüchterung eingetreten, heißt es in der Studie. Als Hemmnisse für E-Government-Projekte sehen die Gemeinden interessanterweise die Bürger selbst (67 Prozent), noch vor mangelnden finanziellen (61 Prozent) und personellen Ressourcen (60 Prozent). Diesem Stimmungsbild entsprechend planen derzeit nur 13 Prozent E-Government- oder IT-Projekte.

 

Barrierefreiheit noch wenig verbreitet

Die Anzahl der mit einer Website im Internet vertretenen Gemeinden ist deutlich langsamer als in der Vergangenheit gestiegen: Insgesamt 93 Prozent haben einen eigenen Online-Auftritt, 2002 waren es 72 Prozent. Rund ein Prozent der Gemeinden ist übrigens per 56k-Modem ans Internet angeschlossen. Nachholbedarf gibt es zudem bei der Barrierefreiheit: Nur 52 Prozent der Seiten sind behindertengerecht gestaltet. Dies gehe "nicht von heute auf morgen", immerhin seien 80 Prozent im Jahr 2010 das Ziel, relativierte Studienautor Peter Parycek. Ein positives Ergebnis gibt es bei den Anstrengungen zur Vermeidung des "digital divide": Zwei Drittel der Gemeinden bieten ihren Einwohnern frei zugängliches Internet - etwa über Multimediasäulen oder Wireless LAN - an.

 

Interessant ist, dass die Zugriffe auf kommunale Webseiten mit steigender Gemeindegröße, bezogen auf die Einwohnerzahl, sinken. Lediglich bei den größten Gemeinden Österreichs kehrt sich dieser Trend laut Studie um. Das häufigste Online-Service ist der Veranstaltungskalender, die am öftesten durchzuführenden Verfahren sind Anmeldungen und Bewilligungen von Veranstaltungen, die Ablesung der Wasserzähler sowie Tätigkeiten zur Vorbereitung und Durchführung von Wahlen. Ein besonders positives Ergebnis sei die hohe E-Mail-Akzeptanz von 84 Prozent bei diversen Amtsverfahren, so Parycek. Allerdings bestehe hier Verbesserungsbedarf, etwa was die rechtliche Nachweisbarkeit von Zustellungen betrifft.

 

Amtssignatur wird kaum verwendet

Deutliche Defizite gibt es auch beim Angebot und der Nutzung neuer Dienste: Die Amtssignatur verwenden nicht einmal fünf Prozent und die elektronische Zustellung ist erst einem Fünftel der Gemeinden bekannt. Rund 70 Prozent bieten E-Formulare an. Die Einführung eines elektronischen Aktensystems planen fünf Prozent. Vergleichbare finanzielle und zeitliche Einsparpotenziale bestehen laut den Studienautoren in der internen Kommunikation zwischen den Behörden: Einige Gemeinden haben von sich aus angeregt, mit Land und Bund nur noch elektronisch kommunizieren zu wollen.

 

Über die Inanspruchnahme der vom Bund bereitgestellten "Help"-Inhalte durch die Gemeinden, freut sich Christian Rupp, Sprecher der Plattform "Digitales Österreich". Rund 40 Prozent - vorwiegend kleinere Kommunen - würden die vorgefertigten Services und Formulare bereits auf ihrer Homepage einbinden. Bei der Nutzung der Domain "gv.at" gibt es verglichen mit 2002 ebenfalls eine erhebliche Steigerung von 6,2 auf 45,8 Prozent.

 

Backup ist für viele ein Fremdwort

Einhergehend mit der starken Vernetzung stieg auch die Notwendigkeit, sich gegen elektronische Angriffe von außen zu verteidigen. Die Gemeinden schützen sich zwar zu mehr als 85 Prozent mit Virenscannern und Firewalls. Allerdings besteht in manchen Bereichen noch hoher Nachholbedarf: Rund die Hälfte der Gemeinden führt keine elektronischen Sicherungen durch. "Hier mangelt es offensichtlich an Problembewusstsein - der Bürgermeister trägt die Letztverantwortung für den Verlust von möglicherweise sensiblen personenbezogenen Daten", so die Studienautoren. Die Auslagerung von IT-Dienstleistungen ist für die Gemeinden derzeit kein Thema: Knapp 97 Prozent sehen EDV als einen kommunalen Kernbereich.

AMS und Microsoft kooperieren bei IT-Ausbildung
Foto: Microsoft - Inge Friehs (li.) und Petra Jenner starten Fachkräfte-Projekt

Die heimische IT-Branche klagt über Fachkräftemangel, während die Jugendarbeitslosigkeit steigt. Um mehr junge Arbeitssuchende in IT-Berufe zu bringen, haben nun das Arbeitsmarktservice (AMS) und Microsoft Österreich eine gemeinsame Initiative gestartet. Im Rahmen eines Pilotprojekts erhalten 20 junge Menschen im Alter bis zu 25 Jahren eine sechswöchige Fachausbildung, anschließend sollen sie im Microsoft-Partnernetzwerk einen Job als IT-Consulter oder -Developer finden.

 

Mit 100.000 Euro wird das Projekt vom AMS unterstützt, erklärte die stellvertretende Geschäftsführerin des AMS Wien, Inge Friehs, bei einer Pressekonferenz. Microsoft habe "einen fünfstelligen Betrag" in das Projekt investiert, biete die Infrastruktur und den Inhalt der Ausbildungsmodule, erläuterte die Geschäftsführerin von Microsoft Österreich, Petra Jenner. Das Schulungsinstitut Bit hat einen Teil des Programms übernommen. Nach der intensiven Ausbildung sei das Ziel, die Teilnehmer an Unternehmen im Microsoft-Partnernetzwerk zu vermitteln. "Wir erwarten uns, dass alle einen Job finden können", stellte Friehs klar.

 

Der von der österreichischen Wirtschaft immer wieder beklagte IT-Fachkräftemangel spiegelt sich allerdings nicht in den offiziellen Zahlen des AMS wider: Den zuletzt über 1.700 arbeitssuchenden Personen aus der Branche stehen nur 212 gemeldete offene Stellen bundesweit gegenüber. Friehs führt das darauf zurück, dass viele IT-Betriebe ihre offenen Stellen nicht über das AMS, sondern durch Inserate oder Personalvermittler besetzen wollen.

 

Microsoft Österreich-Chefin Jenner verweist auf eine aktuelle Studie, wonach alleine in den Partnerbetrieben des Softwarekonzerns in den nächsten drei Jahren 1.000 Arbeitsplätze zu besetzen seien. Um diese Lücke zu füllen, startete Microsoft mit November 2008 den "Microsoft Karriere Campus": Das Recruitment- und Ausbildungsprogramm soll Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern unterstützen. Dabei können alle Microsoft-Partner teilnehmen, in Österreich sind das mehr als 5.000 Unternehmen aus dem IT-Bereich.

 

Am IT-Arbeitsmarkt herrsche ein starker Mangel an jüngeren Mitarbeitern, erläuterte Jenner: Laut einer Studie des METIS-Instituts in Klagenfurt sind zwei Drittel der IT-Fachkräfte älter als 40 Jahre, 3,1 Prozent sind älter als 60, während nur 2,7 Prozent unter 30 Jahren alt sind. In etwa 10 Jahren werden rund 10 Prozent der IT-Fachkräfte in Pension gehen, fürchtet die Branche demografische Probleme. Gekündigte Mitarbeiter seien oft in ihrer Tätigkeit stark spezialisiert und würden mit Zusatzausbildungen in aktuellen Bereichen vom AMS unterstützt, um wieder Fuß zu fassen, so Friehs.

Debatte über Zugangssperren im Internet
Foto: APA/dpa - Zensur oder sinnvolles Werkzeug?

Die Diskussionen um Zugangssperren bei Internetseiten mit Verdacht auf kinderpornografische Inhalte haben in Deutschland zuletzt die Wogen hochgehen lassen. Vor kurzem standen diese Maßnahmen im Rahmen einer Veranstaltung des Verbands der österreichischen Internetprovider (ISPA) in Wien zur Diskussion. Für das Bundeskriminalamt (BK) ist Web-Filtering im Kampf gegen Kinderpornografie sehr wohl denkbar. Die überwiegend anwesenden Kritiker sprachen von Zensur und Eingriff in die Informationsfreiheit.

 

Rund 500 Personen sind im Vorjahr in Österreich wegen Betrachten von kinderpornografischen Bildern im Internet angezeigt worden - diese Zahl hat sich im Vergleich zum Jahr 2006 in etwa verdoppelt, sagte Harald Gremel vom Bundeskriminalamt (BK) im Gespräch mit der APA. Was aber weniger daran liege, dass die Zahl der Konsumenten zunehme, als an den Ermittlungsfortschritten in den vergangen Jahren. Ein wirksames Hilfsmittel im Kampf gegen Kinderpornografie wäre für Gremel das Sperren von Seiten im Netz.

 

Andreas Krisch, Obmann des Vereins für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT), stellte der Funktionsweise von Netzsperren kein gutes Zeugnis aus. Eine Methode, etwa das Umleiten einer Adresse mit illegalem Inhalt auf eine Polizeiseite, sei zwar eine sehr einfache Maßnahme, "aber auch einfach zum Umgehen", sagte er. Das Ergebnis sei keine wirksame Sperrung und daher auch für die Verbrechensbekämpfung nutzlos. Auch die Sperre einer IP-Adresse sei binnen weniger Sekunden umgehbar.

 

Ohne Geheimhaltung wären Sperrlisten sinnlos, gleichzeitig ermögliche diese aber auch Zensur. Wichtig wäre zu überlegen "wie können wir sinnvolle Mechanismen finden, dass nur gesperrt wird, was gesperrt werden soll", fragte er. Und genau das sei der Punkt. Sperrlisten lösen das Problem der Kinderpornografie nicht, sondern verstecken es nur, weil die Inhalte nicht bekämpft würden, meinte Krisch. Sie fördern sogar die Pornografie, weil sie nicht vom Netz genommen werde, so seine Schlussfolgerung.

 

Deutliche Worte gegen das Sperren von Seiten im Netz fand auch Wolfgang Schwabl, Head of Information Security der Telekom Austria Gruppe. Im Internet gehe es darum, Bits von A nach B zu bewegen, ähnlich wie bei Briefen im Postverkehr. "Machen wir die auch auf und nehmen die Schlechten weg?", fragte er. "Wünschen wir uns diese Zeiten wieder?", spielte er auf Zensur in der Ära Metternich im 19. Jahrhundert an. "Das sind Panzer, die ins Grundrecht eingreifen. Die Inhalte gehören entfernt, Sperren sind ein ungeeignetes Mittel dafür", meinte er.

 

Acht von zehn Kinderporno-Konsumenten wüssten gar nicht wie sie derartige Sperren umgehen können, konterte der Kriminalbeamte Gremel. Es gehe ja nicht darum legale Seiten zu sperren, sondern kriminelle Organisationen zu bekämpfen. Mit kinderpornografischen Inhalten lasse sich immerhin viel Geld verdienen. Was genau Produzenten verdienen, sei kaum kalkulierbar. Die Zugriffszahlen auf einschlägige Seiten zeigen aber, dass es sich um eine sehr große Summe handeln muss.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen