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EBC-Newsletter #02/2009: Einladung zum nächsten Event
Datenschutz ade? Konsumenten im Visier der Zielgruppen-Jäger

Videoüberwachung, Internetnutzungs-Profile oder mobile Rufdatenerfassung - die Gefährdungen der Privatsphäre sind derzeit so vielfältig wie noch nie. Ein weniger öffentlichkeitswirksamer Aspekt scheinen individualisierte Werbung und auf die Zielgruppe abgestimmte Dienste zu sein.

 

Neben dem Gesetzgeber und den auf Datenbergen sitzenden Unternehmern muss aber auch jeder Einzelne in die Verantwortung genommen werden. Wer sich auf alles, was gratis ist, stürzt und dafür persönliche Daten hergibt, macht sich „gläsern". Denn neben „Vater Staat", der gewisse „Big Brother"-Züge nicht mehr verleugnen kann, sind es inzwischen eher die Firmen, die mehr über ihre Kunden wissen, als denen klar ist.

 

Worauf müssen „Datenhergabe-Verweigerer" künftig verzichten? Schlägt letztendlich doch die  Bequemlichkeit das Misstrauen? Sind werbebasierte Geschäftsmodelle wirklich die Zukunft? Wie gehen Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten um? Welche Auswirkungen hat der zunehmende Vertrauensverlust der Konsumenten auf die Nutzung neuer Dienste? Wie gut muss man seinen - potenziellen - Kunden wirklich kennen? Und welche Vorteile hat der dadurch?

 

Diese Themen beleuchten Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community am 29. Jänner 2009 in Wien.

 

Es diskutieren: Hermann Maurer (TU Graz/Know-Center Graz), Michael Engel (NextiraOne), Gerhard Göschl (Microsoft), Walter Karban (inMotion Verlag) und Harald Lakatha (IT Solution).

 

Datum: Donnerstag, 29. Jänner 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Web 2.0-User – Die unbekannten Wesen?
APA/dpa - Auf der Suche nach der Zielgruppe

Der Ansturm auf Online-Communities beziehungsweise soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace, Xing und Co. ist ungebrochen. Für Unternehmen eröffnen sich hier enorme Chancen, sind Experten überzeugt. Die Palette reicht dabei vom Feedback der Kunden, neuen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Produktentwicklung bis zu innovativen Werbemöglichkeiten.

 

Noch sind aber viele Fragen offen: Auf welchem Portal finde ich die für meine Zwecke interessante Zielgruppe? Wer schließt sich virtuellen Gemeinschaften aus welchen Gründen an? Welche Features nutzen die User? Und wie finanziert sich das überhaupt?

 

Antworten darauf hat nun ein Forschungsprojekt der Privathochschule Cologne Business School und der Unternehmensberatung Brain Injection gegeben, im Rahmen dessen das "Community-Phänomen" unter die Lupe genommen worden ist. Ergebnis: Selbstdarstellung ist das Hauptmotiv, um Mitglied eines sozialen Netzwerks zu werden. Das Thema "Flirt und Liebe" zieht am stärksten und die Finanzierung der Portale erfolgt hauptsächlich über Werbung.

 

Welche Themen sind beliebt?

Die meisten sozialen Netzwerke sind dem Thema "Flirt und Liebe" zuzuordnen, ergibt der "Community-Monitor 2008". Auch Party- und damit einhergehend Foto-Communities boomen wie nie zuvor. Am unbeliebtesten sind "Wissenschaft", "Religion" sowie "Haus und Garten".

 

1. Flirt und Liebe (57,9%)

2. Party (55%)

3. Musik (48%)

4. Sport (47,7%)

5. Film und Foto (45,4%)

6. Urlaub und Reisen (41,3%)

 

Welche Features kommen zum Einsatz?

Am häufigsten wird der Upload von Fotos genutzt, gefolgt vom Informationsaustausch. Offen bleibt laut den Studienautoren, ob sich in den kommenden Jahren eine Art "Standard-Kanon" an Features entwickeln wird, den Mitglieder in Communities erwarten.

 

1. Bildupload (85,9%)

2. Internes Nachrichtensystem (75,8%)

3. Freundesliste (70,2%)

4. Forum (59,3%)

5. Profilbesucher (53,3%)

6. Pinnwand (48,4%)

 

Wie finanzieren sich die Portale?

Bei den Erlöskomponenten setzen die Betreiber vor allem auf Werbung. Media-Planer und Unternehmen hätten sich vor wenigen Jahren mühselig an Online-Werbung gewöhnt, deshalb werde auch die Akzeptanz neuerer Online-Werbemittel ihre Zeit brauchen. Innovativere Einnahmequellen müssten erst noch entwickelt und getestet werden.

 

1. Werbung vorhanden (57,6%)

2. Bannerwerbung (48%)

3. Integration von Shops (26,3%)

4. Premium-Mitgliedsbeitrag (15%)

5. Virtuelle Währung (12,4%)

6. Basis-Mitgliedsbeitrag (3,9%)

 

Welche Motive haben die Community-Mitglieder?

Das eindeutig dominierende Motiv sich in Communities einzubringen, ist die Selbstdarstellung der eigenen Person.

 

1. Selbstdarstellung (66,5%)

2. Gemeinsame Aktivitäten (63,3%)

3. Neugier (51%)

4. Partnersuche (49,3%)

5. Informationssuche (49%)

6. Soziale Anerkennung (45,8%)

 

Für die Untersuchung haben Studenten der Cologne Business School in Köln im Rahmen eines von der Unternehmensberatung Brain Injection initiierten Forschungsprojektes im Zeitraum März bis Juni 2008 über 400 Communities sowie 200 Gruppen innerhalb großer sozialer Netzwerke analysiert. Die Communities/Gruppen zählten laut den Angaben mindestens 1.000 Mitglieder und kamen vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum. Zusätzlich wurden Tests hinsichtlich Verhaltensweisen von Community-Mitgliedern sowie Umfragen zu Detailthemen durchgeführt.

 

SERVICE: Die Studie kann nach einer kostenlosen Registrierung hier heruntergeladen werden.

ITnT bekommt Konjunkturkrise zu spüren
APA/Reed Exhibitions - Microsoft ist heuer nicht mehr an Bord

Die Organisatoren der IT- und Telekom-Fachmesse ITnT rechnen für die von 27. bis 29. Jänner in Wien stattfindende Veranstaltung mit deutlich sinkenden Ausstellerzahlen. Nach 440 Teilnehmern im Vorjahr dürften heuer nur 323 Unternehmen im Messezentrum Wien ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Außerdem muss die ITnT in ihrer fünften Auflage auf den Branchenriesen Microsoft verzichten.

 

"Wir erwarten uns eine gute, kompakte Messe, wo leider der ein oder andere fehlt", erklärte Matthias Limbeck, verantwortlicher Geschäftsführer beim Veranstalter Reed Exhibitions, gegenüber den APA-OnlineJournalen. Er sei froh, dass auch in schwierigen Zeiten das Niveau bei den Direktausstellern gehalten werden kann, relativierte Limbeck das deutliche Minus. Bisher hätten sich 183 dieser "Hauptaussteller" angemeldet, im Vorjahr waren es 194. Bei den Mitausstellern - also sozusagen "Untermieter" der Direktaussteller - gibt es allerdings einen massiven Rückgang von 246 auf 140.

 

"Der Verdacht liegt nahe, dass weniger Mitaussteller angegeben werden, um sich die dadurch anfallende Gebühr zu sparen", so Limbeck: "Kontrollieren werden wir das allerdings nicht." Auf das Erscheinungsbild der Messe habe das Ausstellerminus wenig Einfluss, da die Ausstellungsfläche unverändert sei. Die Besucherzahl soll sich auf Vorjahresniveau (rund 17.700) bewegen.

 

Neben einigen Neuzugängen dürfte es eine Reihe von schmerzhaften Absagen gegeben haben. Der Branchenriese Microsoft - in den vergangenen Jahren der größte Aussteller und einer der Motoren der Messe - ist heuer nicht mit dabei. Das habe aber nichts mit der Messe zu tun, so Limbeck, der die Entscheidung von Microsoft nicht weiter kommentieren wollte. Allerdings gab sich der Reed-Exhibitions-Geschäftsführer überzeugt, dass "österreichische Firmen, die von ausländischen Konzernen gesteuert werden, klare Anweisungen bekommen haben, bei Messen zu sparen".

 

Microsoft will sich nach eigenen Angaben auf Partnerveranstaltungen konzentrieren und das kürzlich eröffnete "Innovation Center" am Wienerberg als Plattform nutzen. Bereits abgesagt hat auch der Kopierer- und Druckerhersteller Konica Minolta Austria. Größter Aussteller ist nun das Softwareunternehmen SAP. Die Anzahl der ausländischen Unternehmen, die sich an der ITnT beteiligen, ist laut Limbeck gleich geblieben. Ihr Anteil an den Ausstellern steigt damit auf deutlich mehr als ein Viertel.

 

Was die aktuelle Wirtschaftskrise betrifft, werde das zweite Halbjahr sehr spannend, wobei Kredite und Finanzierung die größten Herausforderungen seien. "Der Liquiditätsengpass muss verdammt noch mal sehr schnell behoben werden, weil der Investitionswille der Unternehmen ja vorhanden ist. Ansonsten drohen dramatische Folgewirkungen", gab sich Limbeck überzeugt. Bei einer Umfrage im Vorjahr hatten drei Viertel der ITnT-Besucher angegeben, in den nächsten zwölf Monaten eine Verbesserung der Konjunktur zu erwarten.

 

SERVICE: Die "ITnT - Fachmesse für Informationstechnologie und Telekommunikation" ist von 27. bis 29. Jänner jeweils von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 26 Euro, das Online-Ticket 15 Euro. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.itnt.at/ abrufbar.

Wirtschaftskrise trifft PC-Markt hart
APA/Asus - Netbooks haben Totalabsturz verhindert

Die globale Wirtschaftskrise hat deutliche Auswirkungen auf den Computer-Markt. Nach den satten Wachstumsraten der vergangenen Jahre errechneten Marktforscher für das Schlussquartal 2008 bestenfalls noch ein Mini-Plus. Dabei verhinderte der andauernde Boom der kleinen und billigen Netbooks sogar noch schlechtere Absatzzahlen. Der Abschwung des PC-Marktes trifft nicht nur die Computerhersteller, sondern auch Software-Entwickler und Zulieferer mit Hunderttausenden Beschäftigten und Milliarden-Umsätzen weltweit.

 

Die Marktforscher von Gartner ermittelten im vierten Quartal ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf 78,1 Mio. Geräte. Laut IDC ist der Markt im Jahresvergleich sogar um 0,4 Prozent geschrumpft. Weder Rabattaktionen noch der Boom der billigen Netbooks hätten die Auswirkungen der Krise ausgleichen können, hieß es bei IDC. In den vergangenen Jahren waren die PC-Verkäufe im Schnitt um jeweils rund 15 Prozent gestiegen.

 

Dank des guten Starts sei der Markt im Gesamtjahr 2008 noch um 10,9 Prozent auf 302,2 Mio. Geräte gewachsen, berichtete Gartner. Großen Anteil daran hatten Netbooks: Zehn Mio. Stück konnten die Hersteller verkaufen, allein fünf Millionen davon im vierten Quartal, schreibt IDC. 2007 habe es dieses Marktsegment praktisch noch gar nicht gegeben, betonten die Marktforscher. Allerdings: Die kleinen Notebooks sind schon ab rund 300 Euro zu haben und bieten den Herstellern daher nur geringe Gewinnmargen.

 

Marktführer Hewlett-Packard konnte im Schlussquartal 2008 in dem schwierigen Umfeld seine Position ausbauen und steigerte seine Verkaufszahlen laut Gartner um 3,5 Prozent auf 14,9 Mio. Geräte weltweit. Damit stammte fast jeder fünfte PC (19,6 Prozent) von dem US-Hersteller. Dell verkaufte nur noch 10,3 Mio. Geräte, ein Minus von 5,9 Prozent. Die Nummer zwei ist stark vom Geschäft mit Unternehmenskunden abhängig und litt daher besonders unter der Wirtschaftskrise. Acer profitierte vom Boom der Netbooks und steigerte seine Verkaufszahlen um 31,1 Prozent auf 9,6 Mio. Geräte.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at

- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at

- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

24. April 2014
28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

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28. Februar 2014
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30. Jänner 2014
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