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EBC-Newsletter #01/2009: Einladung zum nächsten Event
Datenschutz ade? Konsumenten im Visier der Zielgruppen-Jäger

Videoüberwachung, Internetnutzungs-Profile oder mobile Rufdatenerfassung - die Gefährdungen der Privatsphäre sind derzeit so vielfältig wie noch nie. Ein weniger öffentlichkeitswirksamer Aspekt scheinen individualisierte Werbung und auf die Zielgruppe abgestimmte Dienste zu sein.

 

Neben dem Gesetzgeber und den auf Datenbergen sitzenden Unternehmern muss aber auch jeder Einzelne in die Verantwortung genommen werden. Wer sich auf alles, was gratis ist, stürzt und dafür persönliche Daten hergibt, macht sich „gläsern". Denn neben „Vater Staat", der gewisse „Big Brother"-Züge nicht mehr verleugnen kann, sind es inzwischen eher die Firmen, die mehr über ihre Kunden wissen, als denen klar ist.

 

Worauf müssen „Datenhergabe-Verweigerer" künftig verzichten? Schlägt letztendlich doch die  Bequemlichkeit das Misstrauen? Sind werbebasierte Geschäftsmodelle wirklich die Zukunft? Wie gehen Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten um? Welche Auswirkungen hat der zunehmende Vertrauensverlust der Konsumenten auf die Nutzung neuer Dienste? Wie gut muss man seinen - potenziellen - Kunden wirklich kennen? Und welche Vorteile hat der dadurch?

 

Diese Themen beleuchten Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community am 29. Jänner 2009 in Wien.

 

Es diskutieren u.a.: Hermann Maurer (TU Graz/Know-Center Graz), Gerhard Göschl (Microsoft) und Harald Lakatha (IT Solution).

 

Datum: Donnerstag, 29. Jänner 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Austro-Firmen bleiben Online-Muffel
APA - Internet-Werbung wird auch 2009 keine Goldgrube

Die Ausgaben heimischer Unternehmen für Online-Werbung steigen zwar rasant, allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus: Im Jahr 2008 sollte der Anteil an den gesamten Brutto-Werbespendings immerhin auf 2,6 Prozent zugelegt haben, wie eine Focus-Berechnung kürzlich ergab. Und obwohl der Internet-Werbemarkt sich im Vergleich zu anderen Mediengattungen relativ krisenresistent zeigt und auch im Konjunkturtief noch wächst, sind Rückgänge bei den Steigerungsraten zu erwarten.

 

Die geringen Investitionen der Firmen entsprechen bei weitem nicht dem tatsächlichen Stellenwert der Internetnutzung der Bevölkerung, klagt Google-Manager Markus Kienberger. Österreichische Betriebe würden die Werbung im Internet vernachlässigen. In Deutschland liege der Anteil der Online-Werbeausgaben (ohne Suchmaschinen-Marketing) an den gesamten Werbeinvestitionen bei 12 Prozent und in Großbritannien bei mehr als 16 Prozent. E-Commerce werde in Europa bis 2011 um 100 Prozent wachsen, in Österreich gar um mehr als 200 Prozent. Der heimische Werbemarkt trage diesem Trend aber noch nicht Rechnung.

 

Aus Sicht der Internet-Anbieter lassen die Unternehmen mit ihren geringen Online-Spendings nicht nur den wachsenden Anteil der Netz-Bürger außer Acht, sondern auch die internationalen Märkte. Waren die Betriebe aber schon bisher zurückhaltend mit ihrem Engagement im WWW, so dürfte es aufgrund des derzeitigen Konjunkturtiefs noch schwieriger werden, zu neuen Höhenflügen anzutreten. Bei Google gibt man sich dennoch zuversichtlich und geht davon aus, dass die Finanzkrise das Wachstum beim Suchmaschinenmarketing nicht dämpfen wird.

 

Die Stimmung in der Branche war jedenfalls schon besser, wie unlängst der "Werbe-Optimismus-Index" des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gezeigt hat. Nur 37,1 Prozent der Befragten (Auftraggeber, Werbeagenturen, Konsumenten und Medien) gaben sich "sehr optimistisch" bzw. "eher optimistisch". Im Juli 2008 lag dieser Wert noch bei 63,6 Prozent. Ein kleiner Lichtblick für den Internet-Sektor: Im Ranking nach Mediengattungen wird Online mit Abstand die stärkste Entwicklung zugetraut.

Erster Testlauf für E-Voting startet in Kürze
APA -

Bei den Hochschülerschafts-Wahlen im Mai 2009 soll erstmals die elektronische Stimmabgabe bei einer politischen Wahl in Österreich möglich sein. Aus Sicht des mit der technischen Abwicklung betrauten Bundesrechenzentrums (BRZ) ist auch beim E-Voting das persönliche, freie, geheime Wahlrecht garantiert. Die Stimme werde gleich nach der Abgabe verschlüsselt und bei der Auszählung von den Personendaten getrennt, Manipulation wäre kompliziert und würde entdeckt, sagte der im BRZ für E-Government zuständige Günther Lauer gegenüber der APA.

 

Ob der Wahlvorgang korrekt abläuft, ist dem Wiener Informatiker Peter Purgathofer zufolge im Gegensatz zu Wahlen in der "realen Welt" von außen aber nicht nachvollziehbar. "Wir müssen dem Experten glauben, dass unsere Stimme tatsächlich gezählt wird und keine personenbezogenen Daten weitergegeben werden." Wie jedes System sollte auch die E-Voting-Software zugänglich sein, um eventuelle Fehler beheben zu können. Was bei einem Eingriff verändert wird, wüssten allerdings nur die wenigen damit betrauten Experten.

 

Das E-Voting bei den ÖH-Wahlen soll gleichzeitig Testlauf für mögliche elektronische Stimmabgaben bei regionalen oder nationalen Wahlen in der Zukunft sein. Ein solcher Einsatz wäre allerdings aufgrund der rechtlichen Lage und dem Fehlen eines bundesweiten elektronischen Wahlregisters frühestens 2018 möglich, so der Grazer Informatiker Reinhard Posch. Er betreut die Plattform "Digitales Österreich" der Bundesregierung.

 

Wo Kritiker Manipulationsgefahr sehen

Die Stimmabgabe per Internet wird allerdings von großen Teilen der ÖH-Bundesvertretung abgelehnt. Die Kritikpunkte: Durch verstärkten Wahltourismus bei Fächern mit wenigen Studenten könnte das Ergebnis verfälscht, der Wähler bei der Stimmabgabe durch Dritte beeinflusst oder die Stimmabgabe überwacht werden. Auch Verfassungsrechtler wie der Wiener Heinz Mayer und Informatiker bemängeln, dass der Wahlvorgang nur von wenigen Experten kontrolliert und so Manipulation nicht ausgeschlossen werden könne.

 

Die erste Manipulationsmöglichkeit sehen Kritiker schon bei der Eingabe des PIN-Codes zur Identifikation beim Einstieg auf die Internet-Seite zur Wahl: Wer für die zur Stimmabgabe erforderliche Bürgerkarte ein Lesegerät der Sicherheitsklasse eins von drei nutzt, muss seinen PIN über den PC eingeben. Dabei kann, so der Wiener Informatikstudent Konstantin Hofstetter, die Geheimzahl abgefangen werden - wie bei den frühen E-Banking-Lösungen.

Mobilfunk-Branche reduzierte Mitarbeiterstand deutlich
APA - Startphase war ein immenser Job-Turbo

Die heimischen Mobilfunker haben 2008 weiter Personal abgebaut. Damit liegt der Mitarbeiterstand neun Jahre nach der Liberalisierung des Handymarktes erstmals unter dem Niveau vor der Ent-Monopolisierung, die mit dem Einstieg von max.mobil (nun T-Mobile) eingeläutet wurde.

 

Dabei war die Branche in der Startphase ein wahrer Job-Turbo. Innerhalb von drei Jahren hatte sich die Zahl der Beschäftigten von knapp 5.000 auf gut 6.500 erhöht. Danach ging es kontinuierlich steil bergab. Marktführer Mobilkom Austria hatte Ende des Vorjahres 2.380 Mitarbeiter, wie viele es derzeit sind, wollte das Unternehmen nicht verraten. Auf APA-Anfrage hieß es lediglich: Für das heurige Jahr werden "keine signifikanten Veränderungen" erwartet.

 

T-Mobile brachte es 2007 auf 1.650 Beschäftigte, 2008 waren es 1.550. Für 2009 ist derzeit kein Abbau geplant. Die Nummer drei am heimischen Markt, Orange, hatte 2007 rund 900 Mitarbeiter, zu Weihnachten 2008 waren es 800. Diesen hat Orange-Chef Michael Krammer zugesichert, dass es heuer keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Der kleinste Anbieter "3" zählte 2008 mit 451 Mitarbeitern praktisch gleich viele Beschäftigte wie im Jahr zuvor. Für 2009 wird ein Anstieg auf 460 Beschäftigte erwartet.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at

- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at

- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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