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EBC-Newsletter #10/2009: Einladung zum 100. EBC-Event
IT-Prognosen im Realitäts-Check beim 100. EBC-Event

APA-E-Business-Community feiert die 100. Veranstaltung und widmet sich fatalen Fehleinschätzungen, visionären Ausblicken und der Entwicklung der heimischen IKT seit dem Jahr 2001:  

 

In Zeiten der Wirtschaftskrise haben Prognosen Hochkonjunktur. Kein Tag vergeht, an dem nicht Einschätzungen publiziert, revidiert oder verworfen werden. Der Blick in die Glaskugel ist auch der IKT-Branche nicht fremd. Aus diesem Grund wird die APA-E-Business-Community bei ihrer 100. Veranstaltung beleuchten, in welchen Bereichen die Auguren irrten und wo sie recht behielten - und im Anschluss den Jubiläums-Event charmant ausklingen lassen.

 

Was waren die aktuellen Trends zu Beginn der Veranstaltungsreihe vor acht Jahren? Wie hat sich die heimische IT- und Telekomlandschaft seit damals verändert? Welche Vor- oder Nachteile hat eine „reale" Gemeinschaft wie die E-Business-Community im Vergleich zu den derzeit so gehypten virtuellen Communities? Was ist trotz guter Prognosen abgestürzt, welche Dienste konnten überraschen und wie ist es um die Erfolgsfaktoren bestellt?

 

APA-Chefredakteur Michael Lang und EBC-Langzeit-Moderator Thomas Stern (Braintrust) beleuchten beim 100. Event der APA-E-Business-Community am 28. Mai, was die IT- und die „echte" Welt seit 2001 bewegt hat.

 

Vertreter von jenen drei Partnerunternehmen der ersten Stunde, die bis heute Mitglied der EBC sind,  lassen die ersten 99 Veranstaltungen Revue passieren: Marcus Hebein (APA-MultiMedia), Wolfgang Leindecker (NextiraOne Austria) und Thomas Lutz (Microsoft) diskutieren mit Gerhard Handler (diamond:dogs) u.a. über Tops und Flops der getätigten Prognosen. 

 

Datum: Donnerstag, 28. Mai 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Österreich bleibt Vorreiter bei mobilem Bezahlen
Foto: APA/OTS/paybox - Ticketing ist die beliebteste Anwendung

Parkscheine per Handy lösen, im Elektronik-Markt mit dem Mobiltelefon zahlen oder unterwegs Kino-Tickets bestellen: M-Payment scheint sich langsam, aber sicher durchzusetzen - und Österreich mischt dabei kräftig mit. Die Alpenrepublik hat sich noch vor Norwegen, Spanien und Slowenien an die europäische Spitze in diesem Bereich gesetzt und gehört auch im weltweiten Vergleich zusammen mit Japan, Singapur und Südkorea zu den am weitesten fortgeschrittenen Staaten, was mobile Zahlungssysteme betrifft. Das ergibt ein aktueller Report des Beratungsunternehmens Arthur D. Little (ADL), in dem M-Payment ein starker Aufschwung prophezeit wird.

 

Weltweit soll das Transaktionsvolumen beim mobilen Bezahlen jährlich um 68 Prozent zulegen, wobei im Jahr 2012 annähernd 250 Mrd. US-Dollar (187 Mrd. Euro) erreicht werden. Gründe für diese Einschätzung seien das Wachstum von mobilem Breitband, die kontinuierliche Verbesserung von Handys sowie die Bevorzugung von mobilen Dienstleistungen durch die jüngere Generation, heißt es im Report "M-Payments surging ahead: distinct opportunities in developed and emerging markets". Man erwarte, dass auch die derzeitige Finanzkrise nichts an dieser Prognose ändern werde.

 

Nach einem harten Wettbewerb durch schnelle Markteintritte und durch die Rivalitäten zwischen den verschiedenen Technologien haben sich in vielen Ländern nur eine oder zwei mobile Zahlungsplattformen durchsetzen können. In Österreich war dies laut den Experten das Unternehmen "paybox", das den Transaktionsumsatz von 2007 auf 2008 um 20 Prozent auf 60 Mio. Euro steigern konnte. Wie in den meisten Ländern Westeuropas sind mobile Ticketing-Anwendungen auch hierzulande besonders erfolgreich. Voraussetzung dafür ist - neben der Abwicklung des Zahlungsvorgangs - ein erkennbarer Mehrwert für die Kunden.

 

Boom in Entwicklungsländern erwartet

Das stärkste Wachstum (76 Prozent pro Jahr) prognostizieren die Experten den Entwicklungsländern, wo sich M-Payment zum am weitest verbreiteten bargeldlosen Transaktionssystem entwickeln soll. In Industrieländern (plus 56 Prozent) könne das mobile Bezahlen herkömmliche Zahlungssysteme hingegen kaum ersetzen, da eine breite Markteinführung auf Marktnischen beschränkt sein werde. Im Jahr 2012 soll der Anteil der Industriestaaten am gesamten Transaktionsvolumen 35 Prozent und der Anteil der Entwicklungsländer 65 Prozent betragen, so ADL.

 

In Ländern wie Nigeria liege die Handy-Penetration bereits heute über der von Bankkonten. Mobile Überweisungen seien hier auf dem Vormarsch, nicht zuletzt wegen der einfachen Anmeldung ohne Identifikationsprozess: So könnten Rubbelkarten inklusive Guthaben auf der Straße gekauft und mittels Eingabe des Codes per SMS auf ein Bankkonto eingezahlt werden. In Uganda sei es beispielsweise möglich, Putzkräfte mittels mobilen Guthabens zu bezahlen. Einen weiteren Trend in einigen afrikanischen Entwicklungsländern stelle die Nutzung von Prepaid-Minuten als Währung dar. Bei kleineren Transaktionen des Alltags werden laut ADL Freiminuten zwischen Accounts übertragen und dienen damit als Zahlungsmittel, das nicht den lokalen Währungsschwankungen unterliegt.

 

Der Report von Arthur D. Little entstand laut den Angaben auf Basis von mehr als 70 Interviews mit Experten aus über 35 Ländern sowie der Analyse zahlreicher Case Studies.

Vorteile überwiegen Kritik bei Facebook & Co
Foto: APA/EPA - Unbeliebte Werbung soll den Umsatzkuchen versüßen

Soziale Netzwerke wie StudiVZ, Facebook und MySpace sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Dabei werden diese Plattformen von den Nutzern durchaus auch kritisch gesehen: Knapp 56 Prozent betrachten die wirtschaftliche und politische Überwachung als das größte Risiko der neuen Netzwerke. Sie haben außerdem wenig Freude mit Werbung, die aufgrund der im Netz hinterlassenen Daten auf die persönlichen Interessen zugeschnitten wird.

 

Doch die positiven Aspekte überwiegen: 60 Prozent von knapp 700 in Salzburg befragten Studenten schätzen die Möglichkeit, soziale Kontakte über diese Seiten zu pflegen, als den größten Vorteil. Das ergibt eine Studie, die die eTheory-Forschungsgruppe an der Universität Salzburg durchgeführt hat. "Die User stehen der Nutzung ihrer Daten für Werbezwecke kritisch gegenüber, sehen aber wenig Alternativen, weil die Vorteile der Kommunikationsplattform für sie eindeutig überwiegen", fasste Studienautor Christian Fuchs im Gespräch mit der APA das Ergebnis zusammen.

 

"Es gibt eine starke medienökonomische Konzentration im Bereich der Sozial-Netzwerk-Seiten - einerseits bei der Nutzung, andererseits bei den Gewinnen aus Werbeeinnahmen", sagte Fuchs. Recht unterschiedlich ist das Wissen der Nutzer der einzelnen Plattformen über das, was mit ihren Daten konkret passiert: Rund 90 Prozent der Mitglieder von StudiVZ wissen gut bis sehr gut darüber Bescheid, wie ihre Daten von der Plattform verwendet werden dürfen. Bei den MySpace-Nutzern wissen das 50 Prozent, bei Facebook nur 23 Prozent, erläuterte Fuchs.

 

Insgesamt sehen zwei Drittel der Befragten die Überwachung im Netz kritisch oder sehr kritisch, das Wissen über konkrete Formen der Datenüberwachung - wie etwa die Vorratsdatenspeicherung - fehlt aber: 82 Prozent gaben an, dass sie nur wenige Informationen über Entwicklungen in der Datenüberwachung in Europa haben. Die Salzburger Untersuchungsergebnisse werden in eine europaweite Studie zum Thema "Leben in überwachten Gesellschaften" einfließen.

Heimische Informatiker entwickelten "Wikitude"
Foto: APA/Screenshot - Bereits mehr als 100.000 Downloads

Ein Handy, das den Standort erkennt und am Bildschirm automatisch die wichtigsten Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung einblendet: Das ist die Entwicklung von zwei Salzburger Informatikstudenten, die ihr Produkt "Wikitude" kürzlich bei einem Pressegespräch in Salzburg präsentierten. Philipp Breuss (37) und Martin Lechner (25) haben für ihre Software bereits internationale Preise erhalten und mittlerweile ein eigenes Unternehmen gegründet.

 

Die Anwendung der beiden Universitätsabsolventen macht aus einem Mobiltelefon einen mobilen Reiseführer. Benötigt wird dazu allerdings ein Android-Handy, das mit GPS, Kompass und Bewegungssensor ausgestattet ist. Mit der Software bestimmt das Endgerät den Standort des Benützers sowie jene Sehenswürdigkeit, auf die das Kameraauge gerade blickt. "Das Handy erkennt, wo man hinschaut und spielt automatisch die Information auf den Bildschirm ein", beschrieb Breuss die Funktionsweise von "Wikitude".

 

Bei den Texten wird auf georeferenzierte Wikipedia-Seiten zugegriffen, bei denen der Längen- und Breitengrad verfügbar ist. Außerdem gibt es Restaurant- und Hotel-Empfehlungen. Mittlerweile haben die beiden Informatiker ihr Produkt auch für den Sternenhimmel weiterentwickelt: Man hält das Kameraauge des Handys auf den Nachthimmel und bekommt Informationen über die jeweiligen Sternbilder. Diese Anwendung nennt sich "Zenith".

 

"Wikitude" greift auf 450.000 Artikel zu. Seit November 2008 verzeichneten Breuss und Lechner weltweit rund 100.000 kostenlose Downloads des Programms. Über Werbung und Anwendungen für Kunden wollen sie mit ihrer Firma Mobilizy Geld verdienen. So gibt es Kontakte mit Reiseführerverlagen, Ausstellungen oder einem britischen Sportveranstalter. Eine holländische Bank hat die Anwendung genützt, um Mobiltelefonierer zu den Standorten von Geldausgabeautomaten zu lotsen.

IT-Branche stöhnt unter Fachkräftemangel
Foto: APA/dpa - "Flutwelle offener IKT-Stellen" erwartet

Die österreichische Informationstechnologie-Branche ruft nach mehr Nachwuchs. Bereits in den vergangenen Jahren konnten bis zu 47 Prozent der heimischen IT-Unternehmen Stellen nicht qualifiziert besetzen. Der aktuelle Fachkräftemangel sei erst "ein lauer Vorgeschmack auf eine herannahende Flutwelle offener IKT-Stellen", hieß es in einer Aussendung des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT).

 

Dabei sei das Potenzial an Nachwuchskräften vorhanden. Um die Schüler für die IT-Branche zu begeistern, sei einerseits eine breite Imagekampagne notwendig, aber auch bei der Ausbildung müsse angesetzt werden, so der Fachverband. Im Rahmen der "IT-Offensive 2020" will man die Politik in die Pflicht nehmen und weitere Kooperationspartner ins Boot holen. Die Informations- und Kommunikationstechnologie ist laut UBIT für rund 25 Prozent des Wirtschaftswachstums sowie etwa 30 bis 45 Prozent des Produktivitätszuwachses verantwortlich.

Service: Obamas Wahlkampfmanager David Plouffe am Digitalcongress 2009 – Ermäßigung für EBC-Mitglieder
Foto: Digitalcongress - David Plouffe, Wahlkampfmanager von Barack Obama

Der Digitalcongress 2009 in Graz ist Treffpunkt für Entscheider und Opinion Leader der digitalen Marketingszene. Führende Expertinnen und Experten informieren über die neusten Trends und Entwicklungen im Online-Bereich. Der Wahlkampfmanager von Barack Obama, David Plouffe, spricht im Zuge des Kongresses über die Bedeutung des Internets im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Danny Meadows (Digital Strategy Consulting), der weltweit wohl bekannteste Experte im E-Marketing-Bereich, zeigt, wie gerade in Krisenzeiten mit gekürztem Budget Marketingziele erreicht werden können.

 

Neben hochrangigen Keynotes werden Workshops zu verschiedenen Schwerpunktthemen - etwa "Am Puls der Zeit: Video trifft Werbung & PR"
geboten. Für EBC-Mitglieder ist der Teilnahmepreis vergünstigt.

 

Digitalcongress 2009
29. Mai. 2009, Messeplatz 1, Messe Congress Graz
ab 08.30 Uhr
Kosten: €250,- (exkl. USt.) pro Person für EBC-Mitglieder (Normalpreis €350,-)
Hier geht´s zur Anmeldung
Für Inanspruchnahme des Rabatts geben Sie im Feld „Sonstiges" bitte das Stichwort „APA" an!


Ein Galadinner inklusive Social Networking rundet die Veranstaltung ab - im Zuge dieses Dinners erfolgt die Verlosung von digitalen Werbebudgetpreisen im Gesamtwert von 100.000 €.

 

Detailinformationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.digitalcongress.at/

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen