14. Mai 2013, 13:03
Handy-Absatz wuchs im Q1 vor allem in Asien
Asien wird zum wichtigsten Wachstumsmarkt für die Handy-Hersteller. Im ersten Quartal wurde gut jedes zweite Mobiltelefon weltweit in der ...
10. Mai 2013, 11:29
Sony kehrt in Gewinnzone zurück
Der japanische Elektronik-Riese Sony hat erstmals seit 2008 wieder schwarze Zahlen vorgelegt. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr ...
07. Mai 2013, 10:51
Microsoft meldet 100 Mio. Lizenzen für Windows 8
Trotz aller Kritik wurde Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8 in einem halben Jahr 100 Millionen Mal los. Allerdings lief der ...
EBC-Newsletter #2/2008: Einladung zum nächsten Event der E-Business-Community
MacGyvers gesucht: Wo sind die ITler?

Prognosen versprechen für die nächsten vier Jahre 10.000 bis 20.000 neue Arbeitsplätze in der Informationstechnologie. Ob sie auch besetzt werden können, ist jedoch unsicher. An Bewerbern mangelt es zwar nicht, doch die Qualifikation der Arbeitssuchenden und die Anforderungen des Marktes klaffen oft weit auseinander.

 

Gefragt sind Spezialisten und weniger Generalisten, sagen die Consulter und fordern bessere Aus- und Weiterbildungsprogramme. Gesucht werden "Wunderwuzzis", die rund um die Uhr verfügbar sind und das für wenig Lohn, klagen die Bewerber. Der Arbeitsmarkt für IT-Experten ist allerdings im vergangenen Jahr gekippt und die Firmen haben diese Veränderung bisher zu wenig am Markt realisiert. So steigt auch der Druck in den Unternehmen, die Einstiegsgehälter zu erhöhen.

 

Studien besagen, dass trotz Outsourcing-Booms in den nächsten Jahren in Mitteleuropa die Nachfrage nach gut ausgebildetem IT-Personal das Angebot dramatisch übersteigen wird. Wie reagiert der Markt darauf? Werden die Fachkräfte an den Anforderungen vorbei ausgebildet? Was lassen sich die Personalanbieter einfallen? Und worauf muss sich die Softwareindustrie vorbereiten?

 

Es diskutieren: Robert Fitzthum (Robert Fitzthum Management Consulting), Christine Donner (Hewlett-Packard), Albert Gebauer (WIFI), Alexander Hahnefeld (Microsoft Österreich), Julia Kniescheck (ANECON) und Wolfgang Leindecker (NextiraOne Austria).

 

Datum: Donnerstag, 31. Jänner 2008
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien 
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

"Web 2.0" ist in Österreich weitgehend unbekannt
Foto: APA/EPA - Am beliebtesten sind Wikipedia, Geizhals und Youtube Mehr als die Hälfte der Österreicher, die das Internet sowohl privat als auch beruflich nutzen, können mit dem Begriff "Web 2.0" nichts anfangen. Auf die Frage, ob sie Web 2.0-Anwendungen verwenden, antworteten 52 Prozent mit "Weiß ich nicht". Der Rest verteilt sich zu gleichen Teilen auf "Ja" beziehungsweise "Nein". Das ergibt eine aktuelle Studie des Instituts für Handel, Absatz und Marketing an der Universität Graz und des Consultingunternehmens Mindtake.

 

Am ehesten kannten 20 bis 29-jährige gebildete Männer, die mehrere Stunden täglich online sind, den Begriff. Frauen im Alter zwischen 20 und 39 mit Matura sagte "Web 2.0" eher nichts. Täglich genutzt werden laut den Angaben Webseiten aus dem Bereich Soziale Netzwerke (17 Prozent), Wikis (15 Prozent) und Video-Communities (5 Prozent). Interessant ist, dass Podcasts als sehr unterhaltsam, aber wenig informativ eingeschätzt werden. Weblogs wird abgesprochen, aktuell zu sein, dafür gelten sie als kompetenter und glaubwürdiger als Wikis. Am ehesten verzichten könnten die User auf Podcasts, Weblogs und Reise-Communities.

 

Mehrmals pro Woche surfen die Web 2.0-User Wikis (68 Prozent), Bewertungsplattformen (38 Prozent) und Soziale Netzwerke (37 Prozent) an. Weblogs (21 Prozent) und Podcasts (11 Prozent) sind bereits deutlich abgeschlagen. Als beliebteste Anwendungen wurden Wikipedia, Geizhals und Youtube genannt. Rund 97 Prozent gaben an, Web 2.0-Seiten vor allem zur eigenen Information zu nutzen, 78 Prozent lassen sich unterhalten und 63 Prozent sehen darin reinen Zeitvertreib.

 

Die Mediennutzung verlagere sich in Bezug auf Dauer, Relevanz und Aufmerksamkeit deutlich zugunsten des Internets. Während TV und Radio immer häufiger der Stellenwert eines begleitenden Hintergrundmediums zukomme, genieße das Web durch seine Interaktivität ungeteilte Aufmerksamkeit, heißt es in der Studie "Kommunikation 2.0". Außer der sinkenden Reichweite in der relevanten Zielgruppe seien herkömmliche Medien mit einem noch größeren Problem konfrontiert: der schwindenden Glaubwürdigkeit. Denn Mundpropaganda werde für objektiver gehalten als kommerzielle Botschaften.

 

"Der Kunde vertraut eher der holprig formulierten Einzelmeinung eines Unbekannten als den geschliffenen Werbeaussagen etablierter Anbieter, egal, ob es sich um Urlaubsziele, Handys, Spiele oder Mode handelt", ist Elke Gruber vom Institut für Handel, Absatz und Marketing an der Universität Graz überzeugt. Knapp acht von zehn der 467 im November 2007 schriftlich befragten Personen gaben an, im Internet auf interessante Produkte aufmerksam gemacht zu werden und vor einer größeren Anschaffung Kundenmeinungen im Web abzurufen. Drei Viertel würden sich den Kauf noch mal überlegen, sollten die User ein Produkt negativ bewerten.

E-Books hinken Erwartungen weiter hinterher
Foto: APA/Sony - Revolution ist ausgeblieben

Unter dem Weihnachtsbaum wird man sie - logischerweise, da nur digital vorhanden - auch in Zukunft nicht finden. Doch vertraut man den Trends der jüngsten Jahre, werden E-Books, also elektronische  Bücher, auch heuer wieder kleine, aber unaufhaltsame Schritte in Richtung Massenmarkt zurücklegen.

 

Medien und Verlage prognostizieren regelmäßig den Durchbruch der E-Books. Eine Revolution ähnlich dem Musikmarkt ist jedoch noch nicht abzusehen. Besonderen Widerstand leisten Vielleser, die das vertraute Papier nicht missen wollen. Manche sahen beim Einstieg von Amazon in den E-Book-Lesegerätemarkt schon einen ähnlichen Aufschwung voraus, wie ihn Apple bei digital verkaufter Musik ausgelöst hat: Der Internet-Buchhändler launchte mit seinem "Kindle" vor Weihnachten ein Gerät sowie einen dazugehörigen Online-Vertrieb, was für neue Impulse sorgen sollte.

 

Doch die Begeisterung der User ist nicht ungeteilt: Zwar standen 90.000 Bücher sowie mehrere Zeitungsabos zum Start des Geräts zur Verfügung. Der Kaufpreis von 400 Dollar (um den man entweder viele, viele Bücher oder auch einen vollwertigen PDA bekommt, der einiges mehr kann als der Kindle) stellte sich ebenso als Hemmnis heraus wie die Tatsache, dass man eigene Dateien drahtlos nur über eine kostenpflichtige E-Mail auf das Gerät transferieren kann. Ansonsten muss der User beispielsweise Word-Dokumente zuerst an Amazon für eine Konvertierung mailen, bevor man sie über USB-Kabel auf das Gerät transferieren kann - was einem, etwa bei sensiblen Daten, nicht recht sein muss.

 

Zuvor war schon "Walkman"-Erfinder Sony mit einem ähnlichen Konzept angetreten und hat sowohl ein neues Gerät (Sony Reader) als auch einen Online-Store (Connect) ins Leben gerufen. Schnell wurde ersichtlich: Bei den E-Books liegt, wie bei den Musikplayern, das Problem nicht zuletzt darin, dass sich die Hersteller bei einer Vielzahl von Dokumentformaten bisher nicht auf gemeinsame Standards einigen konnten. Auch hier haben die Händler elektronischer Bücher nicht genug von den Irrtümern der Musikindustrie gelernt.

Xing, Facebook und Co geraten unter Druck
 - Das deutsche Internet-Kontaktnetz Xing wird künftig bei zahlenden Nutzern auf Werbung verzichten. Nach dem Protest Tausender User hat das Unternehmen die im Dezember eingeführten Werbeschaltungen wieder teilweise von seiner Seite entfernt. "Wir bedauern es sehr, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben", erklärte Xing (früher: OpenBC) in einer Mitteilung.

 

Zuvor hatten über einen kurzerhand in eine Abstimmung umfunktionierten öffentlichen Xing-Termin mehr als 6.500 Benutzer der Plattform, darunter auch zahlreiche aus Österreich, gegen den Schritt gestimmt. Xing ist nicht das einzige soziale Netzwerk im Internet, das wegen der Verknüpfung der Benutzer-Angaben mit Werbung und anderen Daten unter Beschuss geraten ist. Erst im Dezember musste die US-Plattform Facebook ihre Strategie dramatisch ändern, nachdem 85.000 Mitglieder gegen das Werbeanzeige-System "Beacon" protestiert hatten, durch das auf der Facebook-Seite des Benutzers beispielsweise seine zuletzt im Internet gekauften Kinokarten, Filme oder Flugtickets angezeigt wurden.

 

"Kontakthöfe im Internet" werden durchleuchtet

Vor kurzem hat die deutsche "Zeit" der "Durchleuchtung" der "Kontakthöfe im Internet" durch die Werbeindustrie eine Doppelseite gewidmet. Mit knapp 37 Millionen aktiven Nutzern ist Facebook mittlerweile mit der größten Community-Plattform MySpace (39 Millionen Nutzer) fast gleichgezogen. Daneben haben mit Hi5 und Orkut zwei weitere soziale Netzwerke den Sprung unter die populärsten zehn Internetangebote der Welt geschafft. Vor zwei Jahren war noch kein einziges darunter.

 

"Facebook kennt die Namen, das Alter, den Wohnort, die Ausbildung, über die Zeit auch viele Vorlieben und Interessen ... und die persönlichen Netzwerke. So entsteht ein Muster der gesellschaftlichen Schichten und eine riesige Datenbank des Geschmacks. ... Deshalb könnten Facebook und Co für die Werbungtreibenden ein Paradies werden", beschreibt die "Zeit" die Entwicklung. Geht es nach den Prognosen von ZenithOptimedia, wird die Wochenzeitung damit recht behalten. Demnach sollen die weltweiten Werbeausgaben im Internet, die von 2006 auf 2007 schon von 27 auf 36 Mrd. Euro gestiegen sind, bis 2010 auf 61 Mrd. Euro anwachsen.

Stadt Wien unterstützt innovative Internetkonzepte

Wien investiert in die Kreativwirtschaft: Die städtische Förderagentur "departure" vergibt im Rahmen des kürzlich entschiedenen Wettbewerbs "Lifestyle Advertising" knapp eine Million Euro an innovative Webprojekte, die neue Wege im Bereich Medienkonvergenz, also dem Verschmelzen vormals getrennter Kommunikationsbereiche, gehen. Die sieben prämierten Konzepte, die kürzlich präsentiert wurden, reichen vom interaktiven Web-Radio bis zur Online-Plattform für die unabhängige Filmszene.

 

"Medienkonvergenz beeinflusst die heutigen Marktverhältnisse und Wertschöpfungsketten nachhaltig", sagte "departure"-Geschäftsführer Christoph Thun-Hohenstein. Da diese Veränderungen als Chance zu verstehen seien, unterstütze die Agentur neue Geschäftsmodelle in diesem Bereich. Laut Thun-Hohenstein wurde die geplante Fördersumme von ursprünglich 700.000 auf eine Million Euro aufgestockt, "da derart spannende Ergebnisse eingelangt sind". Insgesamt wurden 46 Projekte eingereicht.

 

Die Subventionsspanne der einzelnen Siegerkonzepte liegt zwischen knapp 50.000 bis 200.000 Euro. Dabei integrieren alle geförderten Unternehmen interaktive Elemente in ihr Online-Portal. Das bedeutet, dass User nicht nur redaktionell erstellte Angebote abrufen, sondern auch selbst Inhalte auf die Website stellen können.

 

Eines der geförderten Projekte ist das vier Jahre alte Internetradio "play.fm", das ein umfangreiches Song-Archiv gratis zur Verfügung stellt. Laut Gründer Georg Hitzenberger soll sein Produkt nun in Richtung innovative Promotionsplattform erweitert werden. "Die Förderung der Stadt Wien (in der Höhe von rund 175.000 Euro, Anm.) bedeutet für die notwendigen Programmierarbeiten eine enorme Hilfestellung", so Hitzenberger, dessen Web-Radio bisher vorwiegend auf dem Selbstausbeutungsprinzip beruhte.

Ausschreibung für "Columbus 2007" ist angelaufen
Der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) vergibt auch heuer wieder die Auszeichnung „Columbus". Kampagnen können noch bis 1. Februar - erstmals auch online unter http://columbus.dmvoe.at/ - eingereicht werden, teilt der DMVÖ mit.

 

Der Branchenverband will den Preis außerdem durch neue Kategorien, die „der Entwicklung des Dialogs in allen Medien gerecht werden", aufwerten. Für MMS, SMS, Websites, Banner und Newsletter gibt es laut den Angaben die Medienkategorie „Digital Media". Kampagnen, die in mindestens in drei Media-Kanälen geschaltet wurden, können für den Bereich „Mixed Media" eingereicht werden.

 

SERVICE: Alle Unterlagen zum Einreichen finden Sie unter http://www.dmvoe.at/microsites/columbus.html Die Preisverleihung der Dialog Marketing Preise 2007 findet am 17. April in der Hochspannungshalle im Wiener Arsenal statt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH http://www.anecon.com/

- Capgemini Consulting Österreich AG http://www.at.capgemini.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH http://www.diamonddogs.cc/

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH http://www.dimoco.at/

- Dialog Marketing Verband Österreich http://www.dmvoe.at/

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH http://www.gentics.com/

- Hewlett Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH http://www.itsolution.at/

- Kapsch CarrierCom AG http://www.kapsch.net/

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NextiraOne http://www.nextiraone.at/

- SER Solutions Österreich GmbH http://www.ser.at/

- T-Mobile Austria http://www.t-mobile.at/

- Wirtschaftskammer Österreich http://wko.at/

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

23. Mai 2013
26. April 2013
Experten: Virtuelle Vernetzung hält in unserem Alltag Einzug

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Das sogenannte Internet der Dinge ist in ...

22. März 2013
Experten: Politik hat digitale Hürde noch nicht genommen

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Social Media bietet der Politik ein weites ...

08. März 2013
Nutzen statt besitzen: Digitales Teilen wird zum Alltag

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Die CD-Sammlung verstaubt, das Auto bleibt in der ...