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EBC-Newsletter #21/2008
Unternehmen müssen mit Web 2.0 umzugehen lernen
APA/Andrea Berger - Bei der APA-EBC-Veranstaltung im Wiener Haus der Musik diskutierten Experten über die Zukunft im Unternehmen 2.0 (v.l.n.r.): Matthias Zach (NextiraOne Austria), Alois Schrems (Telekom Austria), Oliver Krizek (Navax Consulting), Michael Bartz (Microsoft Österreich), Josef Herget  (Donau-Universität Krems)

Der Mythos der "Net Generation" und der aktuelle Hype um das Thema sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit der Einführung von Web 2.0 im Unternehmen massive Herausforderungen auf die Betriebe zukommen, erklärte Josef Herget, Leiter des Zentrums für Wissens- und Informationsmanagement an der Donau-Universität Krems, bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Derzeit werde der Informationsflut viel Aufmerksamkeit gewidmet, was manche auch zur Einschätzung veranlasse, dass es sich bei der stark gestiegenen Online-Kommunikation um "Terror 2.0" handle. Die dadurch eintretenden Produktivitätsverluste seien tatsächlich enorm: "Es entsteht massiver Schaden, weil wir nicht gelernt haben, damit umzugehen", so der Experte. Und das sogenannte Web 2.0 potenziere dieses Problem noch.

 

Mitarbeiter würden sich laut Studien im Durchschnitt alle elf Minuten von ihren eigentlichen Aufgaben - etwa durch eingehende E-Mails - ablenken lassen. Einer anderen Erhebung zufolge werden nur 25 Prozent der Arbeitszeit produktiv genutzt, 28 Prozent entfallen auf Unterbrechungen durch nicht dringende oder unwichtige Ereignisse. Für Besprechungen werden 20 Prozent der Zeit aufgewendet, Denken und Reflektieren machen hingegen nur 12 Prozent aus. Rund 15 Prozent entfallen auf die Informationssuche.

 

E-Mail freie Vormittage sollen Informationsinfarkt verhindern

Eine Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, seien Vormittage, an denen E-Mails und Telefonate verboten sind. "Dann kommt es wieder zu persönlichen Treffen. Das haben wir kulturell so schnell verlernt." Wer sich nicht für zwischenmenschlichen Austausch Zeit nehme, werde im Informationsinfarkt enden.

 

Bei Web 2.0 im Unternehmen gehe es nicht um Technologien, sondern um eine Verhaltensänderung beziehungsweise die Änderung der Unternehmensphilosophie. Charakteristisch dafür seien flache Hierarchien, stärkere Selbstorganisation, dezentrale Planung und das Ersetzen der Kontrolle durch Führung. Das Unternehmen 2.0 konzentriere sich auf die Talente der Menschen und unterstütze deren Vernetzung und Organisationsfähigkeit. Die Manager sind dabei Vorbilder und Impulsgeber, Vertrauen und Loyalität werden zu Pfeilern des Unternehmens.

 

Marketingslogan 'Net Generation' wird überstrapaziert

Gleichzeitig werde gegenwärtig "der Marketingslogan 'Net Generation' oder 'Digital Natives' überstrapaziert". Nur die wenigsten Jugendlichen und jüngeren Mitarbeiter - Schätzungen belaufen sich auf vier Prozent - würden sich aktiv an Web-2.0-Diensten beteiligen. "Wer jünger als Jahrgang 1981 ist, hat die neuen Technologien in den Genen, alle anderen müssen noch Bedienungsanleitungen lesen", lautet Herget zufolge eine weit verbreitete Fehleinschätzung.

 

Das firmeninterne Web 2.0 stehe noch in den Startlöchern, was aufgrund der geringen Erfahrung auch nicht verwunderlich sei. Als Treiber sieht Herget die Globalisierung, durch die Kommunikation und Austausch eine höhere Bedeutung zukomme, bei einer gleichzeitig angestrebten Kundennähe. Außerdem würden Anwendungen, die man ursprünglich vor allem privat verwendet hat, zunehmend auch beruflich eingesetzt. In Branchen, in denen ein schneller Innovationszyklus und die internationale Vernetzung gefragt seien, werde die Entwicklung rasant in Richtung Web 2.0 gehen.

 

Beruf und Privatleben wachsen immer stärker zusammen

"Die ‘Net Generation‘ lebt und arbeitet zwar wirklich anders, wir müssen aber alle Generationen abholen", ergänzte Michael Bartz, Leiter des Geschäftsbereichs Information Worker bei Microsoft Österreich. "Wir leben und arbeiten in einer Melange aus Foren und Plattformen, wobei kaum mehr zwischen privat und beruflich unterschieden wird", so der Manager. Die Herausforderung sei, das Kommunikationsverhalten so zu verändern, dass dieses komplexe Beziehungsgeflecht auch produktiv genutzt werden könne. "Die Mitarbeiter werden bloggen, ob es erlaubt ist oder nicht. Deshalb müssen die Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen, um davon auch zu profitieren", ist Bartz überzeugt.

 

Alois Schrems, Public Affairs Manager bei der Telekom Austria, sieht den Übergang von Web 1.0 auf Web 2.0 evolutionär und nicht revolutionär verlaufen. "Wer eine neue Firma mit jungen Mitarbeitern gründet, kann uneingeschränkt Web-2.0-Anwendungen verwenden. Interaktivität und Schwarmkreativität sind da keine Fremdworte. Man soll aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, da sich dadurch auch datenschutzrechtliche Probleme ergeben können", berief sich Schrems auf aktuelle Fälle.

 

Persönliche Kontakte dürfen nicht vernachlässigt werden

Die Vorteile der persönlichen Kommunikation strich Oliver Krizek, Chef der Navax Consulting AG, hervor. "Teilweise wird den Web-2.0-Werkzeugen eine zu große Bedeutung zugemessen. Die Gefahr ist extrem groß, dass man sich nur mehr mit sich selbst beschäftigt, anstatt die Zeit zum Vorteil der Kunden zu nutzen", sagte Krizek. Führungskräfte würden beispielsweise mit einem Weblog den einfachsten Weg gehen, anstatt sich wirklich in den Kommunikationsprozess einzubringen. Andererseits sollten Betriebe, die sich tatsächlich in Richtung Web 2.0 ändern wollen, es aber nicht schaffen, "ihr Management austauschen", ist der Geschäftsführer überzeugt.

 

Eine schleichende Migration zur verstärkten Kommunikation und Zusammenarbeit ortet auch Matthias Zach von NextiraOne Austria. "Wenn die Betriebe keine entsprechenden Lösungen anbieten, wird es trotzdem gemacht." Bei der mobilen Nutzung von Web 2.0 führe der Wildwuchs an Endgeräten zu Problemen. "Standardgeräte würden die Möglichkeit bieten, das Unternehmen 2.0 aufs Handy zu bringen", so Zach. Allerdings müsste noch an der Sicherheit gearbeitet werden.

Heimischer IT-Branche fehlen tausende Leute
APA/Microsoft - Das Innovation Center wird mit einem Karrierecampus kombiniert

Im Bereich Informationstechnologie fehlen laut einer von Microsoft beauftragten Studie rund 3.800 Fachkräfte - und zwar die richtigen. Demnach berichten 40 Prozent der heimischen IT-Firmen von einem deutlichen Bedarf, 55 Prozent erwarten sogar eine weiter steigende Nachfrage. Ein Großteil  der Stellen ist deshalb offen, weil die Bewerber nicht die richtige Qualifikation haben.

 

"Fehlende IT-Fachkräfte bewirken laut unserer jüngsten Studie enorme Ausfälle in der Wirtschaftsleistung Österreichs: Jede einzelne fehlende IT-Fachkraft bewirkt rund 109.000 Euro weniger Wertschöpfung und eine Erhöhung des öffentlichen Defizits durch Steuerausfälle von etwa 47.000 Euro pro Jahr", betonte Markus Breyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Österreich.

 

Unterdessen hat der Softwareriese in Wien das erste österreichische "Microsoft Innovation Center" (MIC) eröffnet, das als Plattform für Partner dient und zugleich Impulse für mehr Innovationsbereitschaft geben soll. Ein Schwerpunkt ist der IT-Fachkräftemangel. "Wir starten Anfang November den Karrierecampus, der den Mangel in diesem Bereich beseitigen soll", erklärte Innovationssprecher Harald Leitenmüller. Geplant sei, in den nächsten drei Jahren 1.000 Personen auszubilden.

Internetsurfen am Handy wird immer beliebter
APA - Mobile-TV ist noch eher wenig gefragt

Bereits jeder vierte österreichische Handynutzer steigt über das Mobiltelefon ins Internet ein. Männer und technisch Versierte gehen am häufigsten online. Als größtes Hindernis werden die Kosten gesehen, ergibt eine aktuelle Studie zum Thema "Mobile Marketing", die der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) in Kooperation mit der Mobile Marketing Association Austria (MMA) durchgeführt hat.

 

Am meisten sind die per Handy im Internet surfenden Österreicher dabei am Nachrichtenlesen (45 Prozent) interessiert, gefolgt von der schnellen Suche nach Informationen (31 Prozent). Das Herunterladen von Musik, Videos oder Spielen wird von 25 Prozent genutzt, Fernsehen (13 Prozent), Navigation (9 Prozent) und Online-Banking (7 Prozent) sind weniger gefragt.

 

Bei den Handynutzern generell beläuft sich der Anteil derer, die mobil fernsehen, erst auf drei Prozent. Weitere 25 Prozent können es sich zumindest vorstellen. Gefragt wären vor allem Nachrichten und Sportveranstaltungen sowie gewohnte Formate (56 Prozent) statt spezieller Programme (20 Prozent), heißt es in der Studie. Werbung im Vorspann und zwischen Beiträgen wird bei Mobile-TV eher akzeptiert. Negativer stehen die Österreicher Unterbrechern und Einblendungen gegenüber.

 

Abgesehen von der Telefonie wird das Handy vor allem für den SMS-Versand (87 Prozent), als Wecker (79 Prozent) und zum Fotografieren (70 Prozent) verwendet. Ebenfalls beliebt sind Spiele (43 Prozent) und Musik hören (39 Prozent), für MMS-Nachrichten können sich 31 Prozent erwärmen. Im Rahmen der Studie wurden von Mitte September bis Anfang Oktober rund 1.000 heimische Handynutzer zwischen 14 und 59 Jahren befragt.

Internet ist Top-Recherchetool bei Urlaubsplanung
APA - Mehr als ein Fünftel bucht Reisen online

Das Internet hat sich bei der Urlaubsplanung mittlerweile zum Informationsmedium Nummer 1 entwickelt. Rund 1,7 Millionen Österreicher nutzen es für Recherchezwecke rund um das Thema Reisen und Unterkunft, geht aus Zahlen der Statistik Austria zum Vorjahr hervor.

 

Ähnlich ist die Situation auch in anderen Ländern: 38 Prozent der Europäer, die eine Auslandsreise im Visier haben, machen sich im Voraus virtuell über ihr Ziel schlau, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Touristik-Magazins der Österreich Werbung "bulletin", das sich auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester Research beruft.

 

Trotz des wachsenden Einflusses des Webs spielen den Angaben zufolge persönliche Kontakte und klassische Beratung aber nach wie vor eine wichtige Rolle: Immerhin 23 Prozent der Europäer erkundigten sich im Reisebüro über ihren Urlaub; auf Empfehlungen von Freunden und Verwandten legten 18 Prozent wert.

 

Die Österreicher verwenden das Internet aber nicht nur als Informationsmedium, sondern kaufen auch Waren und Dienstleistungen im Netz ein. 36 Prozent oder 2,2 Millionen Österreicher haben sich im vergangenen Jahr laut Statistik Austria als "Online Shopper" geoutet. Rund 22 Prozent davon gaben an, Reisen und Urlaubsunterkünfte online bestellt zu haben.

Notebooks treiben PC-Markt an
APA/EPA - Asus ist neue Nummer vier am Markt

Die PC-Verkäufe in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) sind aufgrund des anhaltenden Schwungs am Notebookmarkt und des zusätzlichen Impulses durch das neue "Mini Notebook"-Segment im dritten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent gestiegen, ergibt eine Studie des Marktforschers IDC. Notebooks würden dabei mehr als 50 Prozent zum Wachstum des Gesamtmarktes beitragen.

 

Diese Entwicklung sei nicht nur auf die robuste Nachfrage der Konsumenten nach herkömmlichen Laptops, sondern auch auf die neuen "Mini Notebooks" und die Verbreitung durch Telekomunternehmen in Kombination mit mobilem Breitbandinternet zurückzuführen. Rund zwei Millionen sogenannte "Netbooks" wurden laut IDC im dritten Quartal in EMEA abgesetzt.

 

Während bei den kleinen Rechnern im ersten Halbjahr noch Asus dominierte, hat der Wettbewerb im Sommer durch die massiven Anstrengungen von Acer zugenommen. Zusammen verfügen die beiden Anbieter, die mit einem ansprechenden Produktdesign und günstigen Preisen punkten, über einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent. In der Vorweihnachtszeit könnte sich der Konkurrenzdruck durch neue Produkte anderer Hersteller noch verschärfen und die Verkaufszahl im vierten Quartal die Vier-Millionen-Marke übersteigen.

 

Obwohl die aktuelle Finanzkrise kurzfristig Auswirkungen haben könnte, werde das "Mini Notebook"-Segment den PC-Markt im kommenden Jahr möglicherweise vor einem Rückgang bewahren - zumindest bei den Stückzahlen. Bei einigen Anbietern würden eine anhaltende Preiserosion und potenzielle Wechselkursschwankungen den Druck auf Umsatz und Gewinn aber erhöhen.

 

Im Ranking der PC-Hersteller hat es im dritten Quartal einige Veränderungen gegeben: Acer ist mit 21,3 Prozent Marktanteil erstmals an die Spitze vorgestoßen und hat HP (18,7 Prozent) auf den zweiten Platz verdrängt. An dritter Stelle liegt Dell (9,5 Prozent) vor Asus (7,4 Prozent) und Toshiba (5,8 Prozent).

Online-Fragebogen zur E-Business-Community

Seit kurzem ist ein Fragebogen zur E-Business-Community online abrufbar. Bitte helfen Sie uns, mit dem Ausfüllen der Umfrage die EBC zukünftig noch interessanter und aktueller zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Hier geht´s zum Fragebogen 

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at

- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at

- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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