15. April 2014, 13:31
Marketingchef übernimmt Mozilla vorübergehend
Nach dem tumultartigen Abgang von Mozilla-Chef Brendan Eich übernimmt der bisherige Marketingverantwortliche Chris Beard übergangsweise die ...
14. April 2014, 11:17
Gerüchte über Amazon-Smartphone werden konkreter
In den hart umkämpften Smartphone-Markt drängt angeblich ein neuer Player: Der Online-Händler Amazon. Der Konzern ist bekannt dafür, seine ...
11. April 2014, 09:52
Web-Sicherheitslücke "Heartbleed" offenbar riesig
Nach der Entdeckung der Schwachstelle in einer wichtigen Software zum Schutz von Daten im Internet wird die gewaltige Dimension der ...
EBC-Newsletter #18/2008: Einladung zum nächsten Event der E-Business-Community
Wie Internet, Web 2.0 und mobile Dienste das Marketing verändern

Funkende Plakate, Coupons am Handy, In-Game-Advertising, Screens am Bahnhof und Werbung in YouTube-Videos: Auf die Kreativwirtschaft kommen große Herausforderungen zu.

 

Von der viel gepriesenen gezielten Ansprache der Zielgruppen sind aber derzeit nur wenige Auftraggeber überzeugt. Nach wie vor fließen die Werbeausgaben großteils in den klassischen Bereich. Woran liegt das? Eines scheint jedenfalls klar: Trotz der steigenden Nutzung digitaler Angebote ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

Welche Vorzüge und Nachteile ergeben sich durch interaktive Kommunikation? Wie wirksam sind die neuen Angebote? Worauf gilt es bei der direkten Ansprache zu achten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, die Verteilung der Werbegelder an das neue Kommunikationsverhalten anzupassen? Über welche Kanäle erreiche ich meine Zielgruppe? Und wie sieht es mit der Messbarkeit aus?

 

Darüber diskutieren Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 25. September im Wiener Haus der Musik.

 

Es diskutieren: Mag. Jörg Spreitzer (DMVÖ, JWT Werbeagentur), Christian Czaak (EC Austria), Peter Hofbauer (DIMOCO), Mag. Robert Schweinzer (APA-MultiMedia), Alexis Johann (WirtschaftsBlatt)

 

Datum: Donnerstag, 25. September 2008
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Internetgeneration verändert Wirtschaft dramatisch
APA/tha - "Freiheit ist wie Sauerstoff für sie"

Die erste Generation, die ihre Jugend mit dem Internet und digitalen Techniken verbracht hat, ist erwachsen geworden und drängt auf den Arbeitsmarkt. Allen Unkenrufen zum Trotz ist sie weder politisch uninteressiert, oberflächlich noch computersüchtig - ganz im Gegenteil. "Das sind Stereotype und Vorurteile", erklärte Don Tapscott, Trendforscher, Mitautor des Bestsellers "Wikinomics" und Chef des Strategieunternehmens nGenera, im Gespräch mit den APA-OnlineJournalen.

 

"Diese neue Generation setzt auf Beziehungen und Zusammenarbeit. Arbeiten, lernen und Spaß haben wächst zusammen. Das wird massive Auswirkungen auf die Unternehmenskultur haben", prognostiziert Tapscott. Strategiespiele, recherchieren im Web und Online-Kommunikation hätten sich sehr positiv auf die Jugendlichen ausgewirkt. "Freiheit ist wie Sauerstoff für sie, sie wollen alles an ihre Anforderungen anpassen, sie hinterfragen alles", so der Experte.

 

Tapscott bezeichnet diese auf den Arbeitsmarkt drängende Generation als "Net Generation" und nicht - wie andere Experten - als "Millennials", da sie "nicht durch die Jahrtausendwende geprägt sind, sondern durch das Internet". Die Zeit, die sie online verbringen, geht nicht zulasten von Freundschaften, sondern zulasten des TV-Konsums. Fernsehen läuft nebenbei und wird zum "Hintergrundmedium", erklärte der Trendforscher, der Hauptredner des Kongresses "Talk the future" im niederösterreichischen Krems war.

 

Er hat für sein neues Buch "Grown Up Digital", das im Dezember auf den Markt kommt, rund 11.000 Jugendliche befragt, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Ergebnis: "Die Internetgeneration ist eine Autorität geworden. Sie wird Teil einer Entwicklung, die Gesellschaft, Politik und Wirtschaft verändert", sagte Tapscott. Die große Herausforderung für Europa sei, dass die Zahl der jungen Menschen abnimmt. Das werde den Kampf um Talente weiter anheizen.

 

Die Gesellschaft müsse ihre Einstellung gegenüber Jugendlichen ändern, sie mehr miteinbeziehen, auf sie hören und von ihnen lernen. "Das neue Web bietet die Chance, große globale Probleme wie etwa die Klimaveränderung zu lösen. In den nächsten zehn Jahren werden wir das Entstehen einer weltweiten Bewegung, die hundert Millionen Menschen oder mehr umfasst, erleben - im Internet", so Tapscott. Die Welt sei früher schon mobilisiert worden, etwa in Weltkriegen. "Aber jetzt werden erstmals alle auf einer Seite stehen. Und das brauchen wir auch, um die großen Probleme zu bewältigen", gab sich der Experte überzeugt.

 

Unternehmen müssen sich vor dem Hintergrund einer digitalen und vernetzten Welt öffnen, Teile ihres Wissens preisgeben und verstärkt mit Kunden, Partnern und Experten in Dialog treten, sagte Tapscott. Denn die Zusammenarbeit über Wikis und ähnliche Plattformen verbessere die Geschäftsentwicklung dramatisch. Die Mitarbeiter müssten ihr Know-how teilen. Für mache Firmen sei das Horten von Wissen ein Angriff auf das Unternehmen, "genauso wie das Horten anderer Betriebsressourcen", so Tapscott.

Heimische Softwarebranche sucht ältere Fachkräfte
APA/OTS/Beko - "Software ist eingefrorenes Denken"

Die österreichischen Softwareunternehmen finden zu wenig qualifiziertes Personal. Eine Auslagerung von Arbeitskräften und der Zuzug gut ausgebildeter Mitarbeiter aus dem Ausland reichen nicht aus, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Verband der Österreichischen Software Industrie (VÖSI) sprach sich deshalb bei seinem Jahrespressegespräch für das verstärkte Rekrutieren älterer Arbeitnehmer aus.

 

Dafür müsse die Politik endlich geeignete Rahmenbedingungen schaffen, forderte VÖSI-Präsident Peter Kotauczek. Trotz des unmittelbar bevorstehenden demografischen Wandels gebe es nur in 14 Prozent aller Unternehmen eine Recruiting-Strategie, die auf Ältere abzielt, sagte Maria Schwarz-Wölzl vom Zentrum für Soziale Innovation. Laut Umfragen denken etwa zwei Drittel der Österreicher, dass die Generation 50+ nicht mehr als voll arbeitsfähig eingestuft werde, so die Wissenschafterin. Besonders krass findet sie die Situation am europäischen IT-Sektor. Dort seien etwa 80 Prozent der Fachkräfte unter 45 Jahre alt.

 

Gerade in der IT-Branche werden aber ältere Entwickler dringend gebraucht, denn "Software ist eingefrorenes Denken", wie Kotauczek, Chef der Wiener börsenotierten IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding AG, erläuterte. Nach wie vor finden sich in Programmen 30 bis 40 Jahre alte Codezeilen bzw. Algorithmen, mit denen Jüngere oftmals nichts mehr anfangen können. Ältere Arbeitnehmer zeichnen sich außerdem durch hohe soziale Kompetenz, Problemlösungsfähigkeit und Loyalität aus, so Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich.

 

Um "Age Diverse Recruitment" zu ermöglichen, sei die Politik gefragt. Manfred Prinz, Österreich-Chef der Computer Sciences Consulting und VÖSI-Vizepräsident, urgierte die Aufhebung des Kündigungsschutzes für über-45-jährige IT-Kräfte sowie die Herabsetzung des Mindestgehalts. Nur so kämen die heimischen IT-Unternehmen (billiger) an Ältere heran.

 

Der Generation 50+ mache es nichts aus, weniger zu verdienen als mit 30 oder 40 Jahren, wenn sie dafür "nur" 40 Stunden in der Woche arbeiten müsse, so Prinz. In der Softwarebranche herrschten eben andere Spielregeln, meinte Kotauczek. Dort würden die gängigen Altersteilzeit- und Arbeitszeitenregelungen kontraproduktiv wirken und "den Markt zerstören", monierte der VÖSI-Präsident.

Microsoft Österreich gründet Innovationszentrum
Microsoft/fotodienst/N. Bargad - Schwerpunkte sind Unified Communication und Interoperabilität

Nach mehr als 30 anderen Ländern bekommt ab Oktober auch Österreich ein "Microsoft Innovation Center" (MIC). Am Standort Wienerberg soll eine Plattform entstehen, die einerseits den Microsoft-Partnern die Möglichkeit bietet, ihre Produkte und Dienstleistungen "angreifbarer" zu machen und andererseits die Zusammenarbeit von Unternehmen, akademischen Einrichtungen und öffentlicher Verwaltung bei Innovationen erleichtert.

 

"Es gibt in Österreich eine Jammerkultur und eine gewisse Technikfeindlichkeit. Durch das MIC wollen wir einen positiven Bezug zu Technologie herstellen", erklärte Harald Leitenmüller, Innovationssprecher von Microsoft Österreich. Gehemmt sei das Wachstumspotenzial der Branche derzeit vor allem durch den Fachkräftemangel.

 

Deshalb sollen im Rahmen des Arbeitsprogramms "Karriere-Campus" ab November rund 1.000 zusätzliche Fachkräfte im MIC - "industrienahe" - ausgebildet und zertifiziert werden. Weitere mittel- bis langfristig angelegte Programme seien ein "Innovation Award" sowie ein "Startup-Program". Als Schwerpunktthemen des Innovationszentrums wurden Unified Communication sowie Interoperabilität und offene Standards gewählt.

 

Die Industrie müsse dem Trend, sich weniger im technischen Bereich zu engagieren, entgegenwirken, ergänzte Rudolf Kemler, Generaldirektor von Hewlett-Packard Österreich und exklusiver Hardware-Sponsor des MIC. Bei Information, Motivation und Fachkräften gebe es eine Lücke, "die wir schließen müssen", so Kemler. Als weiterer Partner des MIC fungiert das US-amerikanische Unternehmen Polycom, das Audio- und Videolösungen beisteuert.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

 

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com
- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com
- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc
- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at
- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at
- economyaustria economyaustria.at
- Gentics Software GmbH www.gentics.com
- Hewlett-Packard www.hp.com/at
- IT Solution GmbH www.itsolution.at
- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net
- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria
- NAVAX Consulting AG www.navax.at
- NextiraOne www.nextiraone.at
- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at
- Telekom Austria www.telekom.at
- WirtschaftsBlatt www.wirtschaftsblatt.at
- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at
- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

24. April 2014
28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

Bildergalerie zum Event 

 

Intelligente Kleidung, autonom fahrende ...

28. Februar 2014
Daten werden laut Experten zum Treiber für die digitale Wirtschaft
30. Jänner 2014
Digitale Offensive: Experten fordern Investitionen in Breitband und F&E

Bildergalerie zum Event

Auch wenn noch ungewiss ist, wie viel Geld aus der ...