24. Juli 2014, 10:53
Smartphone-Werbung macht Facebook reich
Der häufige Griff der Facebook-Nutzer zum Smartphone füllt dem Sozialen Netzwerk die Kasse. Vor allem dank höherer Einnahmen aus mobilen ...
23. Juli 2014, 13:44
Breitbandmilliarde kommt, aber noch vieles offen
Die von Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) geforderte Breitbandmilliarde kommt, allerdings sind noch viele Fragen offen. Ein Verfahren ...
23. Juli 2014, 10:35
Bures pocht auf Breitband-Milliarde
Die für den Breitbandausbau zuständige Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) pocht weiter darauf, bis 2020 insgesamt 1 Mrd. Euro an ...
EBC-Newsletter #21/2013
Experten: Vernetzung verändert digitalen Alltag massiv
Foto: APA - Im Bild v.l.n.r.: Peter Purgathofer (TU Wien), Markus Pargfrieder (Netural), Christian Adelsberger (Evolaris), Martin Eder (Kapsch), Christian Knull (NextiraOne) und Thomas Stern (Moderation, Braintrust)

Der Umgang mit elektronischen Geräten ändert sich rasant. So wurden noch vor wenigen Jahren beispielsweise Handys mittels Tasten gesteuert. Welche Bedienkonzepte sich im Zeitalter des „Internet der Dinge", in dem Maschinen miteinander kommunizieren, durchsetzen, haben Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien unter die Lupe genommen.


Ein Boom sei derzeit vor allem bei interaktiven Displays in Autos, Küchen, Schaufenstern und Co. feststellbar, sagte Markus Pargfrieder von der New Media-Agentur Netural. Zusätzlich zu den bestehenden visuellen Angeboten könnten sie aber dafür sorgen, dass eine regelrechte Informationsflut auf die Nutzer einprasselt. Etwa wenn eine Vielzahl an Daten auf der Windschutzscheibe angezeigt wird. Der Trend sei dennoch klar: „In Zukunft ist alles ein potenzielles Display", so Pargfrieder.


Spannende Entwicklungen gebe es auch bei „intelligenten Umgebungen". Hier sei „alles Input", es werde also das Verhalten des Menschen von vernetzten Geräten und Systemen automatisch interpretiert. Außerdem gebe es mehrere Möglichkeiten zu interagieren. Der Umgang damit müsse aber erst erlernt werden. Ein Beispiel seien Smartphones, die eine TV-Werbung, die im Umfeld läuft, mithören und - falls für den Nutzer interessant - Zusatzinformationen anzeigen. Die Frage, die sich immer stärker stelle: „Was ist größer: Bevormundung oder Komfort?"


„Die Vision der Industrie, dass alles Input ist, kann dazu führen, dass nichts mehr Input ist", gab Peter Purgathofer vom Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der Technischen Universität (TU) Wien zu bedenken. Außerdem sei Interaktion in der Praxis oft unbequemer als in der Theorie, nahm er die Gestensteuerung im Film „Matrix" als Beispiel. „Mit den Armen herumfuchteln ist sehr ermüdend und auch nicht sehr effizient", so Purgathofer. Digitale Interaktion müsse vielmehr wieder angreifbarer werden.


„Missbrauch automatisch mitdenken"

Die von Technikern entwickelten Systeme würden im Normalfall gut funktionieren. „An die vielen Sonderfälle des Lebens denkt aber keiner mehr. Technologiegetriebene Innovationen gehen am Menschen vorbei", sagte der Experte. Bei der zunehmenden Vernetzung müsste außerdem „Missbrauch automatisch mitgedacht werden", da sie zu einer „unglaublich verletzlichen Gesellschaft" führe. Vielleicht sei es besser, auf gewisse Dinge einfach zu verzichten, meint Purgathofer.


Die menschliche Kommunikation mit Maschinen könne durchaus anstrengend sein, erklärte Martin Eder von Kapsch. „Wünschenswert wäre, wenn die Geräte mehr miteinander reden würden. Allerdings muss ich dann viel von mir preisgeben, beziehungsweise akzeptieren, dass jemand anderer die Entscheidungen für mich trifft", so Eder. Je nach Interesse des Benutzers würden dann beispielsweise Informationen auf der Windschutzscheibe eingeblendet: der Name eines Berges, an dem man vorbeifährt, oder der nächste Starbucks-Standort.


Interaktion wird emotionaler

Die beste Technologie sei eine, die der Anwender gar nicht wahrnehme, verwies Christian Adelsberger vom Kompetenzzentrum Evolaris auf praktische Erfahrungen. „Smarte" Autoschlüssel würden den Wagen etwa automatisch entriegeln, wenn man einsteigt, ohne dass man ihn aus der Hosentasche fischen müsste. Durch neue Interaktionsmöglichkeiten könnten zudem mehrere Sinne angesprochen und dadurch manche Anwendungen emotional erlebbarer gemacht werden.


„Die Geräte und Technologien sind da", erklärte Christian Knull vom Systemintegrator NextiraOne. Headsets würden etwa mit Sensoren ausgestattet, so dass das System Gespräche erst annimmt, wenn man sie aufsetzt. Außerdem könnte bei einem größeren Abstand zum Schreibtisch automatisch auf das Mobiltelefon umgeleitet beziehungsweise der Computer gesperrt werden. „Die Technologie wird unsichtbar, man braucht sich um nichts mehr zu kümmern", so Knull.


Dass wegen der intensiven Nutzung digitaler Gadgets die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen generell kürzer würde, sahen die Experten differenziert. Feststellbar seien eher normale Verhaltensänderungen durch die neuen Möglichkeiten des permanenten Online-Zugriffs. Beispielsweise würden Wartezeiten intensiv genützt, weshalb maximal „Mikrolangeweile" überbleibe.


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Netzbetreiber streiten um 1 Mrd. Euro Förderung
FMK/APA-Fotoservice/Bargad - Trionow, Ametsreiter und Bierwirth eint Kritik an RTR

Mehr als zwei Milliarden Euro haben die drei Netzbetreiber A1, T-Mobiler und „Drei" (Hutchison) bei der jüngsten Frequenz-Auktion an den Bund gezahlt. Nun streiten sie sich darum, was mit der einen Milliarde Förderung geschehen soll, die Infrastrukturministerin Doris Bures für die „Digitale Offensive" (Breitbandausbau, Forschung, etc.) zugesagt hat.


Die Milliarde stammt aus dem 2-Milliarden-Erlös, ob sie letztendlich wirklich kommt, hängt von der nächsten Regierung ab, schränkte bei einer Podiumsdiskussion des Forum Mobilkommunikation (FMK) Alfred Ruzicka, Leiter des Breitbandbüros im Infrastrukturministerium, ein. Bei den am Podium anwesenden Chefs der drei Netzbetreiber, Hannes Ametsreiter (A1), Andreas Bierwirth (T-Mobile) und Jan Trionow (Drei) sorgte die Förderung nur kurzfristig für Freude, sehr schnell gerieten sie sich darüber in die Haare, was denn gefördert werden sollte.


Die beiden reinen Mobilfunkbetreiber T-Mobile und Drei warnten davor das ganze Geld der Festnetzabteilung von A1 zu geben. Ametsreiter wiederum plädierte für Technologieneutralität. Es solle das genommen werden, was sich am besten eigne. Einigkeit herrschte unter den drei Herren darüber, dass sie die Durchführung der Auktion durch die Regulierungsbehörde RTR schlicht skandalös finden. „Das war eine Erpressung über den Fortbestand des Unternehmens. Hätte nur ein kleiner Betrag gefehlt, wären wir ganz rausgeflogen. Das war Zufall", ärgerte sich Bierwirth sichtlich. Ein Vertreter der Behörde widersprach dem aus dem Publikum heraus vehement.


Ob der hohe Auktionserlös nun die Handytarife verteuere, darauf wollten die Betreiber keine eindeutige Antwort geben. Sie ließen aber durchblicken, dass künftig nicht die Anzahl der Telefonieminuten und SMS die Preise bestimmen wird, sondern die Datenmenge. Hier stehe man vor einem „Paradigmenwechsel", so Bierwirth. Motto der Podiumsdiskussion war „Wieviel Breitband braucht Österreich". Hierbei erinnerte Trionow daran, wie sehr sich früher manche Bürgermeister gegen Masten gewehrt hatten - und wie fordernd sie nun nach einem Breitbandausbau rufen.

Pistenschwung kaum mehr ohne Smartphone
APA/dpa - Social Media bieten unschätzbaren Werbewert

Die Digitalisierung macht auch vor dem Skiurlaub nicht Halt. Denn neben Ski, Schuhen, Stöcken und dem Helm gewinnt ein weiterer Teil der Ausrüstung an Bedeutung: das Smartphone. „88 Prozent aller Urlauber reisen bereits mit einem 3G- oder WLAN-fähigen Gerät an, jeder zweite Urlauber lädt sich eine Travel-App herunter", sagte Christoph Eisinger, Manager im Skiverbund „Ski Amade", am 10. Salzburger Medientag.


Interessant ist das für Skigebiete nicht nur, weil sie Urlaubern einen besseren Service bieten können. Die Gäste nutzen das Gerät auch zunehmend dafür, Botschaften und Bilder in die Welt zu transportieren - und das mit unschätzbarem Werbewert. „Einträge auf Facebook, Videoblogs oder digitale Reiseberichte sind authentisch und werden nicht als Werbung wahrgenommen", so Eisinger.


Vielen Gästen würde es heute nicht mehr alleine um den Naturgenuss oder die schiere Freude an der Bewegung gehen. „Die Motivkomplexe heißen heute Mitteilung und Selbstdarstellung. Früher sind fünf Freunde nach einem tollen Skitag auf der Hütte gesessen und haben sich auf die Schulter geklopft. Heute teilen sie ihre Erlebnisse mit Tausenden anderen, das Schulterklopfen findet mit dem Like-Button statt."


Die Frage sei, wie man den Gästen die Verteilung ihrer Botschaften und Beiträge erleichtern kann. „Zum einen geht es darum, Attraktionen und Motive zu bieten. Wenn ich nichts zu erzählen habe, gehen auch keine Bilder oder Videos hinaus." Zum andern muss auch die Hardware passen. In der gesamten „Ski Amade"-Region gibt es mittlerweile 400 Access Points, die den Gästen kostenlosen WLAN-Zugang ermöglichen.


Ergänzt wird der Internetzugang durch eine mobile App, den „Ski Amade Guide": Das kostenlose Hilfsprogramm bietet einen digitalen Pistenplan und ein Navigationssystem, das auf Wunsch die nächsten Hütte oder die nächste Toilette zeigt. Zugleich schlägt die App dem Nutzer je nach Fahrstil und Können die optimale Skiroute vor. 150.000 Mal wurde die App laut Eisinger bereits heruntergeladen, an Spitzentagen verwenden sie im Skigebiet bis zu 5.500 User.

Heimische Forscher heimsten Preise für Datenvisualisierung ein
Drei österreichische Forschungsteams, die sich mit der Darstellung komplexer Abläufe am Computer beschäftigen, wurden im Rahmen der größten Konferenz im Bereich Visualisierung - der „VIS 2013" (Atlanta/USA) - mit „Best Paper Awards" ausgezeichnet. Zwei Preise gingen an Arbeiten, die an der Wiener „Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH" (VRVis) entstanden, eine Auszeichnung erhielt ein Team vom Institut für Computergrafik der Universität Linz (JKU), hieß es in einer Aussendung.


Für einen Ansatz, der optisch darstellt, von welchen Einflussfaktoren beispielsweise der Gasverbrauch oder die erwartete Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen in welchem Ausmaß abhängt, wurden Thomas Mühlbacher und Harald Piringer vom VRVis ausgezeichnet. Auch das komplexe Zusammenspiel mehrerer Einflussgrößen werde mit Hilfe des Computerprogramms rasch verständlich. Ebenfalls an der VRVis entstand der Beitrag „neuroMAP". In Kooperation mit dem Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien wurde ein webbasiertes Werkzeug entwickelt, mit dem sich mögliche Wege der Informationsweitergabe zwischen Neuronen darstellen lassen.


Das Team aus Linz entwickelte in Kooperation mit Forschern der Harvard University eine Methode zur interaktiven Analyse von Ranglisten. Da bei komplizierteren Ranglisten, wie beispielsweise bei Universitätsrankings, mehrere Kennzahlen in das Ergebnis einfließen, setzten die Wissenschafter die Entwicklung einer Visualisierungstechnik um, die es ermöglicht, solche Ranglisten interaktiv zu verändern. Die Methode werde etwa bereits in der Krebsforschung eingesetzt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
26. Juni 2014
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22. Mai 2014
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24. April 2014
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