28. Juli 2014, 12:11
Hifi-Firma Bose verklagt Apple-Übernahmeziel Beats
Die teure Übernahme des Kopfhörer-Anbieter Beats durch Apple ist gerade ein Stück schwieriger geworden. Die Hifi-Firma Bose wirft Beats ...
25. Juli 2014, 10:37
"Canvas Fingerprinting": Online-Tracking regt auf
Daten sind die Wertmarken der digitalen Welt: Einige Unternehmen wollen möglichst viel davon sammeln, einige Nutzer möglichst wenig davon ...
24. Juli 2014, 16:31
Apple bereitet digitale Brieftasche im iPhone vor
Die Spekulationen über einen Mobil-Bezahldienst von Apple bekommen neuen Auftrieb. Der Konzern habe Gespräche mit der Finanzbranche über ...
EBC-Newsletter #8/2013: Einladung zum nächsten Event
Das Internet der Dinge: Wie die virtuelle Welt unseren Alltag beeinflusst

Intelligente Behälter überwachen die Umgebungsverhältnisse und treffen eigenständig Entscheidungen, Echtzeitinformationen aus sozialen Netzen überlagern Gebäude, und Autos kommunizieren mit der Fahrbahn. Das Internet der Dinge wird unseren Alltag massiv verändern.

 

Unternehmen verweisen auf zahlreiche neue Services und Produkte, die unser Leben wesentlich vereinfachen können. Und Technologieverliebte schwärmen von neuen innovativen Anwendungen. Datenschützer hingegen sehen noch viele ungelöste Probleme - Stichwort Privacy.

 

Wie interagieren wir künftig also tatsächlich mit unserer Umwelt? Lassen sich dadurch Arbeitsabläufe beschleunigen und Geschäftsprozesse optimieren? Wie weit ist Österreich in diesem Bereich? Werden Smartphones zur wichtigsten Schnittstelle zum Internet der Dinge? Und welche (datenschutz-)rechtlichen Auswirkungen hat das?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 25. April im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Schahram Dustdar (TU Wien), Gerald Binder (Evolaris), Phat Huynh (A1) und Gerald Reitmayr (Samsung).

 

Datum: Donnerstag, 25. April 2013
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an ebc@apa.at.

Die App-Ökonomie – Goldrausch mit Hindernissen
APA/EPA - Über 90 Prozent sind Gratis-Downloads

Über 80 Milliarden Apps dürften heuer weltweit heruntergeladen werden. Entwickler, die ihre Anwendungen für Dutzende Millionen Dollar verkauft haben, machen Schlagzeilen. Doch nicht jede App ist so erfolgreich. Der Alltag der meisten Entwickler ist hart.

 

Ein 17-Jähriger heimst 30 Mio. Dollar (23,4 Mio. Euro) mit dem Verkauf seiner Smartphone-App ein. Ein Mail-Programm wechselt nach nicht einmal sechs Wochen für angeblich 100 Mio. Dollar den Besitzer. Die Entwicklerszene ist im Goldrausch. Doch die jüngsten Erfolgsgeschichten sind glückliche Ausnahmen, ähnlich einem Lottogewinn. So gewaltig der Markt und das Wachstum im Geschäft mit mobilen Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer auch sind - der Alltag der meisten App-Entwickler besteht aus harter Arbeit und wenig Geld.

 

Nach Prognosen des Marktforschers Gartner werden in diesem Jahr über 80 Milliarden Apps heruntergeladen, 2014 sollen es schon mehr als 130 Milliarden sein und 2016 sogar über 300 Milliarden. Diese Erwartungen dürften wahrscheinlich noch übertroffen werden. Allerdings sind über 90 Prozent davon Gratis-Downloads, die ihren Entwicklern Geld erst über Werbeeinnahmen oder Zusatz-Angebote wie etwa In-App-Käufe von virtuellen Gütern für Spiele einbringen. Die Nutzer sind es inzwischen gewohnt, zunächst vor allem nach kostenlosen Apps Ausschau zu halten.

 

Und dann ist da noch die Gefahr, im App-Ozean unterzugehen. Allein der iTunes-Store zählt inzwischen mehr als 750.000 Anwendungen. "Eine gute App zu machen, das reicht nicht. Man muss auch gesehen werden", sagt Sebastian Blum, der beim kalifornischen Start-up Cooliris die Geschäftsentwicklung verantwortet. Wenn man Glück hat, kommt man in die Auswahl, die Apple selbst auf der Startseite in seinem App-Store vorstellt. Oder wird durch einen Bericht in einem der vielen Technologie-Blogs bekannt. "Alles darunter ist ein täglicher Kampf ums Überleben", sagt Blum.

 

Glück und Selbstvermarktung

Der 17-Jährige Brite Nick D'Aloisio, dem der Internet-Pionier Yahoo mutmaßliche 30 Mio. Dollar für die intelligente Nachrichten-App Summly zahlte, verdankt seinen Durchbruch auch einer Mischung aus Glück und cleverer Selbstvermarktung. Ein Artikel im angesehenen Tech-Blog "TechCrunch" war sein Sprungbrett zum Ruf eines Wunderkinds. Später sorgte eine Riege prominenter Investoren von Hollywood-Star Ashton Kutcher bis hin zu John Lennons Witwe Yoko Ono für anhaltende Aufmerksamkeit.

 

Das Beispiel der App Mailbox zeigt zugleich, dass man auch auf scheinbar restlos ausgeschöpftem Terrain auf Gold stoßen kann. Mailbox ist nichts anderes als eine E-Mail-App, hebt sich vom Rest des Felds aber durch ein innovatives Konzept zur Verwaltung der Nachrichten ab. Auch Mailbox halfen ausführliche Berichte in Fachblogs und ein Live-Zähler, der allen Interessenten vorführte, wie viele hunderttausend Leute noch vor ihnen in der Warteschlange sind. Der Cloud-Speicher-Spezialist Dropbox soll für die junge App vor wenigen Wochen bis zu 100 Mio. Dollar in Bargeld und Aktien bezahlt haben.

Österreich hinkt bei Datenjournalismus hinterher
APA/dpa - Neues Werkzeug, aber kein Allheilmittel

Datenjournalismus kann keine Wunder bewirken, bietet Medien aber Möglichkeiten, die sie in der gegenwärtigen Situation nutzen sollten, betonte Steve Doig, Pulitzerpreisträger und Experte auf dem Gebiet, bei einer Veranstaltung in Wien. In den USA sei bereits eine kritische Masse erreicht, Österreich brauche aber noch mehr Leute, die sich in diesem Bereich engagieren.

 

Er sieht die Medienbranche - und hier vor allem die Verleger - gefordert: „Jetzt muss man mutig sein, investieren und auch Rückschläge in Kauf nehmen." Datenjournalismus habe nichts mit Zahlenfriedhöfen zu tun: „Eine Geschichte, die nur aus Daten besteht, ist keine gute Geschichte", sagte Doig. Vielmehr gehe es um den Kontext und eine entsprechende Sensibilität.

 

Die Einbindung der Öffentlichkeit in die Datenbeschaffung beziehungsweise -auswertung - Stichwort „Bürgerjournalismus" - sei eine gute Idee, hier müsse man aber sehr vorsichtig vorgehen, so der Fachmann, der 1993 den Pulitzerpreis für das Aufdecken eines Bauskandals nach Verwüstungen durch den Hurrikan „Andrew" bekam.

 

Er verwies auf das notwendige journalistische Urteilsvermögen. Denn einerseits könne das Herstellen von bestimmten Zusammenhängen auch missbraucht werden, anderseits gebe es bei durchgesickerten Daten gewisse Instrumentalisierungsversuche. „Grundsätzlich bestehen aber keine großen Unterschiede, wenn man es statt mit Personen mit Daten als Quelle zu tun hat", sagte Doig.

 

Der Experte warnte im Rahmen des von der APA - Austria Presse Agentur und des fjum_forumjournalismus und medienwien organisierten Events aber auch vor zu großer Euphorie: „Datenjournalismus ist eine neue Art, Geschichten zu machen. Es ist ein weiteres Werkzeug für eine weitere Quelle und keine Zauberei."

Marktforscher IDC sieht Versagen von Windows 8
APA/dpa - Radikale Änderungen verschrecken Nutzer

Der PC-Markt hat zu Jahresbeginn seinen wohl tiefsten Einbruch erlebt. Eine Mitschuld daran trägt nach Überzeugung renommierter Marktforscher ausgerechnet das neue Windows 8 von Microsoft, das eigentlich den Absatz beleben sollte. Es habe mit seiner neuen Bedienung Kunden vergrault. Viele Nutzer kaufen nun lieber Tablet-Computer oder begnügen sich zum Surfen im Web und zum Abrufen ihrer E-Mails mit einem Smartphone.

 

Die Auslieferung von Notebooks und Desktops sei im ersten Quartal um beinahe 14 Prozent auf 76,3 Millionen Geräte gefallen, ermittelten die Analysten von IDC. Einen tieferen Absturz habe es seit Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1994 nicht gegeben, erklärten die Marktforscher. Gartner veröffentlichte kurz darauf ebenfalls seine Marktzahlen, die einen etwas moderateren Absatzrückgang von 11 Prozent auf 79,2 Millionen Personal Computer auswiesen.

 

Zugleich gab Gartner-Analyst Mikako Kitagawa eine düstere Prognose für die PC-Branche ab: Nicht einmal in den Entwicklungsländern sei noch ein starkes Wachstum beim Absatz klassischer Notebooks und Desktops zu erwarten. Eigentlich sollte Windows 8 den PC-Herstellern eine Wende bescheren. Doch nach Ansicht von IDC machte Microsoft die Situation nur noch schlimmer. "Es scheint klar, dass die Veröffentlichung von Windows 8 nicht nur dahingehend gescheitert ist, den PC-Markt anzukurbeln", sagte IDC-Analyst Bob O'Donnell. "Es scheint sogar, dass der Markt abgebremst wurde."

 

„Touch" macht PC teurer

Nach seiner Ansicht könnten sich die Kunden einfach nicht an die Software gewöhnen. Als Gründe führte er die radikal andere Bedienung des Betriebssystems mit seinen bunten Kacheln sowie den Wegfall des vertrauten Start-Buttons an. Zudem seien manche PCs durch den Einbau von berührungsempfindlichen Bildschirmen teurer geworden. Auch Gartner-Kollegin Isabelle Durand bezweifelte, dass die Kunden bereit seien, den Aufschlag zu zahlen.

 

Während Windows auf etwa 90 Prozent aller PCs läuft, prognostizieren die IDC-Marktforscher bei Tablets für dieses Jahr nur einen Anteil von knapp 5 Prozent. Microsoft war erst vergleichsweise spät in das Geschäft eingestiegen; auf den meisten Tablet-Computern läuft Googles Betriebssystem Android oder Apples iOS. Bis 2017 sehen die IDC-Experten den Windows-Anteil auf gut 10 Prozent steigen.

Selbstständige können Abgaben am Handy berechnen
Wirtschaftsministerium, Sozialversicherungsanstalt und Wirtschaftskammer haben gemeinsam eine App entwickelt, mit der Selbstständige laufende Verpflichtungen und eventuelle Nachzahlungen in den Folgejahren errechnen können. Die App wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hofft, dass das Programm vor allem Firmengründern, Ein-Personen-Unternehmen und kleinen Unternehmen hilft. Ein Unternehmer könne sich für jede einzelne Rechnung anzeigen lassen, wie hoch die damit verbundenen GSVG-Beiträge seien, ergänzte WKÖ-Präsident Christoph Leitl in einer gemeinsamen Aussendung. Für die Berechnung müssen die geschätzten Jahresumsätze und Aufwände eingegeben werden.

 

Um die Eingabe zu vereinfachen, wendet die App dann vereinfachte Steuer- und Sozialversicherungsregeln an. Die endgültigen Beiträge inklusive Nachzahlungen können aber erst nach Vorliegen des Einkommenssteuerbescheides festgestellt werden.

Service: Android-App, iPhone-App

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 http://www.a1.net/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- evolaris next level GmbH http://www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH http://www.gentics.com

- Kapsch http://www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH http://www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH http://www.samsung.com/ 

- Technische Universität Wien http://www.tuwien.ac.at/

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
26. Juni 2014
Experten: Tourismus steht vor digitalen Herausforderungen

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22. Mai 2014
Social Media Monitoring: Der nächste Shitstorm kommt bestimmt…

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24. April 2014
Trend zum Online-Einkauf krempelt Handel um

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