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01. September 2014, 14:50
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01. September 2014, 12:54
Chinas Kartellwächter setzen Microsoft Frist
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EBC-Newsletter #11/2012: Einladung zum nächsten Event
Digital divide: Wie man den Wissens-Graben mit Anlauf überwinden kann

Am Anfang war der PC - und bereits damals war klar, dass es Gewinner und Verlierer durch den Trend zur Informationsgesellschaft geben wird. Während des Siegeszuges des Internet wurde das Thema wieder an die Oberfläche gespült. Nun halten Smartphones und Tablets Einzug in die heimischen Unternehmen und Haushalte.

 

Welche Chancen und Probleme ergeben sich dadurch? Werden die Unterschiede in „E-Literacy" durch die einfachere Nutzungsmöglichkeit kleiner? Oder kommen die wahren Schwierigkeiten erst auf uns zu? Wie können die Chancen der Außenseiter in der digitalen Gesellschaft angeglichen werden? Lösen Apps das Problem? Welchen Problemen stehen die heimischen Unternehmen gegenüber?

 

Darüber diskutieren Experten am 28. Juni im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Ursula Maier-Rabler (Universiät Salzburg), Chris Budgen (diamond:dogs), Petra Gallaun (A1), Verena Krawarik (APA) und Thomas Wedl (Cellular).

 

Datum: Donnerstag, 28. Juni 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Peso-Milliarden für die Telekom
Foto: APA - Slim wird von vielen Seiten willkommen geheißen

Der mexikanische Milliardär Carlos Slim hat den kolportierten Einstieg in die Telekom Austria perfekt gemacht, sein Telekom-Konzern America Movil wird etwa 21 Prozent an dem österreichischen Unternehmen erwerben. America Movil steigt damit zum zweitgrößten Telekom-Aktionär hinter der staatlichen ÖIAG auf und errichtet mit der Beteiligung einen zweiten "Brückenkopf" in Europa.

 

Der Preis, der für das Aktienpaket an die Finanzinvestoren Ronny Pecik und Naguib Sawiris gezahlt wird, beläuft sich nach inoffiziellen Angaben auf 883 Millionen Euro und ist damit deutlich höher als die Anteile an der Börse wert wären. Die ÖIAG, die nach mehreren Privatisierungsschritten in den vergangenen zehn Jahren noch 28,4 Prozent an der Telekom hält, begrüßte den Einstieg des mexikanischen Milliardärs, den sie als Investor mit langfristigen strategischen Interessen ansieht.

 

Nach einer Pflichtmitteilung der Telekom Austria hat America Movil knappe 5 Prozent bereits erworben und wird nach Vorliegen staatlicher Genehmigungen weitere 16 Prozent übernehmen. Nach Darstellung von Pecik ist der Erstkontakt mit Slims America Movil ungefähr zwei, drei Monate nach seinem Einstieg bei der TA erfolgt und von den Mexikanern initiiert worden. Wie viel er mit dem Deal tatsächlich verdient hat, wollte der frühere Geschäftspartner von Mirko Kovats nicht sagen.

 

Dass nach Abzug seiner Kosten ein Gewinn bleibe, "geht sich knapp aus", scherzte er vor Journalisten. Er will zwar praktisch zur Gänze als Aktionär ausscheiden, aber im Aufsichtsrat der Telekom bleiben. Sawiris, der laut Medienberichten noch vergangene Woche mit dem Deal unzufrieden gewesen sein soll, meinte gegenüber Bloomberg, er habe einen "netten Gewinn" erzielt und alle seien "happy".

WWTF holt Top-Informatiker nach Wien
Foto: TU Wien - Weissenbacher (li.) und Viola erhalten je 1,5 Mio. Euro

Im Rahmen des Programms "Vienna Research Groups" des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds (WWTF) werden nun zwei junge Informatiker aus dem Ausland nach Wien geholt. Georg Weissenbacher, bisher an der Princeton University (USA) tätig, und Ivan Viola, der derzeit an der Universität Bergen (Norwegen) arbeitet, erhalten je 1,5 Mio. Euro, um an der TU Wien eine Forschungsgruppe aufzubauen.

 

Das teilte die Uni in einer Aussendung mit. Georg Weissenbacher, geboren am 7. April 1977 in Bruck an der Mur, arbeitete bisher an der Princeton University. Er studierte Computerwissenschaften an der Technischen Universität Graz, begann sein Doktoratsstudium an der ETH Zürich und beendete es an der University of Oxford. Parallel dazu konnte er bereits praktische Erfahrung u.a. bei Microsoft Research sammeln.

 

Rätselhafte "Heisenbugs"

Er forscht an Methoden zum Auffinden tückischer Fehler in Computerprogrammen. Es gibt Fehler im Computercode, die plötzlich verschwinden, wenn man sie näher untersuchen möchte. Sie werden in der Informatik "Heisenbugs" genannt - nach Werner Heisenbergs Unschärfeprinzip. An der TU Wien wird er seine Gruppe im Arbeitsbereich "Formal Methods and Systems Engineering" aufbauen und neue logisch-mathematische Methoden anwenden, um Programme rigoros auf solche Fehler untersuchen zu können.

 

Ivan Viola, geboren am 25. Juni 1977 in Bratislava, hat sein Diplom- und Doktoratsstudium an der TU Wien absolviert, wo er anschließend einige Jahre wissenschaftlich tätig war. 2006 wechselte er an die Universität Bergen. Viola beschäftigt sich vorwiegend mit Fragen der interaktiven Visualisierung komplexer Daten und Phänomene. In Norwegen arbeitete er an graphischen Lösungen, die in unterschiedlichen Gebieten Anwendung finden, von der Molekularbiologie und Fragen über Proteinstrukturen bis zur Geologie und der Suche nach Öl. Seine Forschungsideen wird er an der TU Wien am Institut für Computergraphik und Algorithmen fortsetzen.

 

Bindung an den Standort

Ziel des Programms ist es, junge Spitzenwissenschafter aus dem Ausland nach Wien zu holen und nach Möglichkeit längerfristig an den Standort zu binden. Von einer internationalen Jury ausgewählte Nachwuchswissenschafter in der Post-Doc Phase soll damit der nächste substanzielle Karriereschritt ermöglicht werden. Zusätzlich zu den WWTF- Fördermittel gibt es Leistungen der aufnehmenden Forschungseinrichtung sowie einen Tenure Track, also eine längerfristige Karriereperspektive.

Österreich probte die Cyber-Katastrophe
Foto: APA/ dpa - Planspiel soll Erkenntnisse für neue Sicherheitsstrategie liefern

Kein Internet, Mobilfunk tot. Österreich bewegt sich zurück ins technologische Mittelalter. Dieses und andere Szenarien wurden beim Cybersecurity-Planspiel im Haus der Industrie in Wien durchgespielt. Die gemeinsame Aktion von Bundeskanzleramt, Landesverteidigung, Innen- und Finanzministerium sowie Vertretern aus der Wirtschaft soll Erkenntnisse für die weitere Erstellung einer gesamtstaatlichen Cybersicherheitsstrategie liefern.

 

In einer für Europa bisher einzigartigen Dimension wurde von Behörden und Wirtschaftsvertretern der Fall eines wesentlichen Ausfalls der Internetkommunikation in ganz Österreich geübt. "Wir können nicht alle Angriffe aus dem Cyberspace verhindern, aber wir können uns professionell darauf vorbereiten", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V), die an Ort und Stelle abermals darauf hinwies, dass Cyber-Attacken zwar virtuell stattfinden, aber höchst reale Auswirkungen haben.

 

Rein virtuell waren jedoch die aufgetretenen Probleme im Cyber-Planspiel. Ausgehend von Wien kam es in ganz Österreich zu Ausfällen des Internets und später zu weiteren Störungen der IT-Infrastruktur. Nicht funktionierende Bankomatkassen führten zu "chaotischen Zuständen und aufgebrachten Menschen in Supermärkten", war bei einem "Update" für die Beobachter zu lesen. Von wem die Cyber-Attacken kamen, war nicht die Frage des Spiels, so ein Spielleiter im APA-Gespräch. Wichtig seien Problemlösung und Kommunikation zwischen den betroffenen Stellen.

 

An dem Planspiel nahmen an die 70 Spieler aus den jeweiligen Ressorts und der Wirtschaft teil, die Spielleitung bestand aus etwa 15 Personen. 80 Experten beobachteten den Verlauf. Über die konkreten Auswirkungen und Ergebnisse herrscht absolute Verschwiegenheit. Der Öffentlichkeit werden die Schlussfolgerungen aus dem Planspiel beim KSÖ-Sicherheitskongress am 28. Juni präsentiert.

"Smartphone-Parade" schwächt sich leicht ab
Foto: APA/ EPA - Android bleibt laut Experten weiter der Marktführer

Der weltweite Handy-Markt wird sich in diesem Jahr nach Einschätzung von Marktforschern spürbar verlangsamen. Auch die "Smartphone-Parade" dürfte leicht an Fahrt verlieren, so die Experten von IDC. Viele Nutzer von sogenannten Feature-Phones würden wegen ökonomischer Unsicherheiten einen Wechsel zum Smartphone länger als üblich aufschieben. Am weltweiten Markt haben diese Handys noch einen Anteil von 61,6 Prozent.

 

Mit einer Wachstumsrate von kaum mehr als 4 Prozent in diesem Jahr erwarten die Marktbeobachter den geringsten Zuwachs seit 2009. Smartphones dürften dagegen um 38,8 Prozent zulegen. Doch die "Smartphone-Parade" zeige sich in diesem Jahr nicht mehr so belebt wie zuvor, sagte IDC-Analyst Kevin Restivo. Der Markt werde in Zukunft von einem Triumvirat der Systeme Android, iOS und Windows Phone 7 beherrscht.

 

Unangefochtener Marktführer bei Smartphones sei Googles Android, das auf einer ganzen Reihe von Geräten installiert ist. Auch bis zum Jahr 2016 werde Android seine Marktführerschaft von derzeit rund 61 Prozent trotz eines erwarteten Rückgangs um rund 10 Prozentpunkte behaupten. Die Position von Apples iOS, das derzeit mit rund 20 Prozent Marktanteil auf dem zweiten Platz rangiert, sehen die Marktforscher allerdings von Microsoft bedroht.

 

Windows Phone 7 und der Vorgänger Windows Mobile zusammen könnten bis 2016 von 5,2 Prozent auf 19,2 Prozent Marktanteil aufstocken und damit das iPhone-Betriebssystem knapp überrunden, das sich dann bei 19 Prozent eingependelt haben dürfte. Nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner kommt Windows Phone derzeit allerdings nur auf einen Marktanteil von 1,9 Prozent weltweit. Wachstumspotenzial bescheinigt Gartner dem Betriebssystem jedoch auch.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen