17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
16. September 2014, 12:41
Videodienst Netflix in Deutschland gestartet
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16. September 2014, 12:41
Offenbar erscheint bald neue Windows-Version
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EBC-Newsletter #9/2012: Einladung zum nächsten Event
Überall-Netz: Wie Maschinen-Kommunikation unser Leben verändert

Der Automat meldet sich selbstständig, wenn er neu bestückt werden muss, die Heizung sendet eine Fehlermeldung per SMS an die Hausverwaltung und Werbeplakate kommunizieren mit interessierten Konsumenten: Der automatisierte Informationsaustausch zwischen Maschinen hält Einzug in den Alltag.

 

Immer mehr Geräte - wie Automaten, Fahrzeuge oder Container - sind unter anderem über RFID-Chips oder SIM-Karte vernetzt und tauschen ständig Informationen und Anweisungen aus. Kombiniert mit Vorlieben der Nutzer und ihrer jeweiligen Umgebung tun sich hier viele Möglichkeiten auf.

 

Welche Anwendungsfelder wird es künftig geben, wo stehen wir jetzt und wer verdient daran? Wie lassen sich durch das sogenannte „Internet der Dinge" Arbeitsabläufe beschleunigen und Geschäftsprozesse optimieren? Und wie weit ist Österreich in diesem Bereich? Darüber diskutieren Experten am 31. Mai im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien: Helmut Leopold (Austrian Institute of Technology), Christian Adelsberger (Evolaris), Rainer Friedl (diamond:dogs), Wolfgang Leindecker (Kapsch), Bernd Liebscher (A1 Telekom Austria) und  Thomas Zimmer (Hewlett-Packard).

 

Datum: Donnerstag, 31. Mai 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

IKT-Branche fordert erneut Internet-Offensive
Foto: Internetoffensive/APA-Fotoservice/Preiss - Unternehmer attestieren Nachholbedarf

Die heimischen Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen (IKT) befürchten, dass Österreich bei der Nutzung des Internet ins Hintertreffen geraten könnte und verlangen deshalb u.a. Investitionsanreize für den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen und die Förderung von Venture Capital, damit mehr IKT-Unternehmen gegründet werden.

 

Im weltweiten Vergleich von 142 Ländern liege Österreich beim "Networked Readiness Index" des World Economic Forum auf Platz 19 und habe damit gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze gutgemacht, berichtete Rudolf Kemler, Generaldirektor von HP Österreich und Präsident der "Internetoffensive Österreich". Von der Spitzengruppe mit Schweden, Singapur und Finnland sei man aber noch weit weg, sagte Kemler zum Auftakt des "IKT-Konvent Österreich" in Wien.

 

Der IKT-Markt in Österreich habe ein Volumen von 24 Mrd. Euro, das entspreche neun Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung, so Kemler. Die 14.000 Unternehmen der Branche würden rund 100.000 Leute beschäftigen und jährlich 1,5 Mrd. Euro investieren. Damit sei man der Wachstumsmotor der heimischen Wirtschaft, wichtiger noch als der Tourismus. "IKT dringt in alle Lebensbereiche ein und ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für unser Land und für Europa", sagte Peter Niederleithner, Chef der Raiffeisen Informatik Consulting GmbH.

 

Um den "Sprung zur Wissensgesellschaft von morgen" zu schaffen, müssten vor allem Bildung und Infrastruktur entwickelt werden, erklärte Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter bei der Pressekonferenz. Nachholbedarf sieht er bei der „Media Literacy", schließlich würden 20 Prozent der Österreicher das Internet nicht nutzen, sagte Ametsreiter. Der Konvent diene dazu, das entsprechende Bewusstsein zu schaffen, „aber wir brauchen auch Investitionsanreize". Wichtig sei die Bereitstellung der notwendigen Mobilfunkfrequenzen, etwa durch die „Digitale Dividende" bzw. „Digitale Dividende 2". „Das Datenvolumen explodiert, wir brauchen mehr Frequenzpakete", forderte der TA-Chef.

 

Mobilfunkfrequenzen im Visier

Laut Orange-Boss Michael Krammer ist Österreich bei der Qualität der Mobilfunk-Infrastruktur unter den Top 5 Ländern der Welt. Das hätten die Unternehmen aus eigener Kraft und ohne Förderungen geschafft. Man brauche auch künftig keine Förderungen, aber die richtigen Rahmenbedingungen. So müsste man etwa über die Freigabe weiterer Frequenzen für den Mobilfunk nachdenken.

 

"Es ist schon 35 Jahre her, dass Österreich mit der Schulbuchaktion eine internationale Benchmark setzte", sagte Robert Chvatal, CEO von T-Mobile Austria. Ein großer Schub wäre jetzt eine "digitale Schulbuchaktion für das 21. Jahrhundert", schlug Chvatal vor. "Jedes Kind sollte über ein digitales Lernwerkzeug verfügen und einen persönlichen Internetzugang haben."

 

Bildung, auch Bildung mittels Kommunikationstechnologie, sei eine Investition in die Zukunft, sagte der Technik-Vorstand von Microsoft Österreich, Harald Leitenmüller. 80 Prozent der 15-Jährigen in Österreich würden zu Hause PC und Internet nutzen, aber nicht in der Schule. "Da muss sich etwas ändern."

Heimischer PC-Markt wuchs zum Jahresauftakt stark
Foto: APA/dpa - Meistgekaufte Marke blieb HP

Im ersten Quartal 2012 sind in Westeuropa 15,5 Millionen PCs verkauft worden. Das entspricht laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner einem Minus von 3,1 Prozent im Vergleichszeitraum zum vergangenen Jahr. In Österreich gab es allerdings ein sattes Plus von 51.878 Stück oder 19,6 Prozent auf 317.091 verkaufte Rechner.

 

Die größten Einbußen mussten die Computerhersteller in Italien, Griechenland, Portugal und Spanien verzeichnen, hieß es in einer Aussendung. Der deutsche PC-Markt wuchs im Vergleichszeitraum um 7,1 Prozent auf 3,3 Millionen verkaufte Geräte. "Obwohl wir ein moderates Wachstum sahen, zeigte der gesamte PC-Markt in Westeuropa einen Rückgang", so Analystin Meike Escherich.

 

Die europaweit und in Österreich meistgekaufte Marke blieb HP. Acer verteidigte am Kontinent den zweiten Platz, gefolgt von Asus. In Österreich lag Lenovo auf Platz zwei, gefolgt von Dell, Asus und Apple. "Die Verbraucher konzentrierten ihre Ausgaben aber weiterhin auf alternative EDV-Geräte wie Smartphones und Tablets", erklärte Escherich.

Internet Explorer weiter Nummer 1 am Browsermarkt
Foto: Microsoft - Fast jeder 2. Österreicher surft mit dem Explorer

Der Internet Explorer von Microsoft bleibt unangefochten die Nummer 1 unter den Web-Browsern. Laut den April-Zahlen der österreichischen Web Analyse (ÖWA) nutzen ihn 46,7 Prozent. Gegenüber dem Februar 2012 bedeutet dies einen Rückgang von 2,2 Prozentpunkten.

 

Die Verwendung von Firefox ist von Februar auf April von 30,0 auf 30,2 Prozent leicht gestiegen. Dahinter liegen Safari mit 10,5 Prozent (Februar: 9,4 Prozent) und Chrome mit 10,3 Prozent (Februar: 9,4 Prozent). "Trotz wachsender mobiler Internetnutzung wird mit 92,8 Prozent noch überwiegend von stationären Endgeräten auf das Netz zugegriffen", so die ÖWA in einer Aussendung. Auf mobile Geräte wie Smartphones, Tablets, Handys und Portable Media Player entfielen 7,2 Prozent.

 

Die Nutzung von Apples mobilem Betriebssystem iOS liegt bei 49,1 Prozent, 39,7 Prozent der Zugriffe erfolgen bereits über Googles Android. Weitere ausgewiesene mobile Plattformen sind Java ME (4,2 Prozent), SymbianOS (3,0 Prozent), BadaOS (1,5 Prozent), RIM OS (1,3 Prozent) und Windows Phone OS (1,2 Prozent).

Event: Wer fürchtet sich vor Social Media?
Der Trend zu Social Media verunsichert viele Unternehmen. Denn neben den Kommunikations- und Marketingabteilungen nutzt inzwischen auch ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die boomenden Plattformen - sei es privat oder beruflich.

 

Sind eigene Guidelines für den Umgang mit sozialen Medien notwendig? Wie setzt man sie um und welche rechtlichen Aspekte gilt es dabei zu beachten? Diesen Fragen widmet sich ein Event der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die „Social Media-Guidelines für KMU" entwickelt hat.

 

SERVICE: „Erweiterungsprozess Social Media-Guidelines der WKÖ", 12. Juni, 16:30 bis 20:00 Uhr, Wirtschaftskammer Österreich, Rudolf Sallinger Saal, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien. Anmeldung und Livestream sind unter http://wko.at/ebusiness/socialmedia zu finden.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH www.samsung.com 

- SAP Österreich GmbH www.sap.com  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen