27. November 2014, 16:17
Telekom will bis zu 400 Mio. in Breitband stecken
Die Telekom Austria will von der knapp eine Milliarde schweren Kapitalerhöhung "bis zu 400 Mio. Euro" in den Breitbandausbau in Österreich ...
27. November 2014, 13:02
E-Card wird zehn Jahre alt
Mit einer Jubiläumsgala feiert der Hauptverband der Sozialversicherungsträger Donnerstagabend den zehnten Jahrestag der Einführung der ...
26. November 2014, 12:08
Wien errichtet bis zu 400 neue WLAN-Zugangspunkte
Wien baut den mobilen Zugang zum World Wide Web aus: 2015 und 2016 sollen zusätzlich zu den bereits etwa 60 in Betrieb befindlichen "Access ...
EBC-Newsletter #1/2012: Einladung zum nächsten Event
Open Data: Wie Verwaltungsdaten die digitale Wirtschaft beflügeln.

Österreich war zwar bereits mehrmals Europameister bei der elektronischen Verwaltung. Nun scheint allerdings ein gewisser Stillstand eingekehrt zu sein. Neuen Schwung verspricht der Hype um Open Data - ein Bereich, der sich laut Expertinnen und Experten zum Innovationsmotor entwickeln könnte.

 

Behörden- und andere öffentliche Daten, die für neue Anwendungen oder Dienstleistungen „veredelt" werden können, gelten demnach als wahrer Schatz, den es zu heben gilt. Aber welche Möglichkeiten bieten Open Data und Open Government für heimische Unternehmen, die Entwickler und die Politik wirklich? Wird der Staat zum „offenen Buch"? Und wie profitiert der Bürger davon?

 

Was können die Bevölkerung und die Wirtschaft mit den nun maschinenlesbaren Datensätzen - von Altstoffsammelzentren, Volkszählung, Krankenhäusern oder Budgetzahlen - anfangen? Welche Spielregeln gibt es für die Nutzung? Beeinflussen Open Data politische Prozesse durch mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung? Und welche Rolle spielt das Thema für den Wirtschaftsstandort Österreich? Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 26. Jänner im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Martin Kaltenböck (Semantic Web Company), Robert Bodenstein (WKO), Johannes Juranek (CMS) und  Robert Varga (APA-MultiMedia).

 

Datum: Donnerstag, 26. Jänner 2012
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

IT-Verantwortliche rechnen mit steigenden Budgets
Foto: APA - Krisenfolgen sind, wenn überhaupt, erst 2013 zu erwarten

Die IT-Verantwortlichen im deutschsprachigen Raum blicken großteils optimistisch ins kommende Jahr. 38 Prozent (Vorjahr 35 Prozent) der von Capgemini im Rahmen der jährlichen IT-Trends-Studie befragten Computerexperten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gehen davon aus, dass ihnen im Jahr 2012 mehr Geld zur Verfügung steht als 2011.

 

23 Prozent rechnen mit Kürzungen (Vorjahr 21 Prozent), während 33 Prozent gleichbleibende Ausgaben budgetiert haben (Vorjahr 39 Prozent). Die Auswirkungen der Krise schlagen sich demnach - wenn überhaupt - erst 2013 mit Kürzungen und Stagnation in den Budgets nieder. Für die Studie wurden im Oktober 2011 156 IT-Verantwortliche von Großunternehmen im deutschsprachigen Raum befragt.

 

Verglichen mit Deutschland und der Schweiz ist die Budget-Situation in Österreich verhalten positiv: 36 Prozent steht 2012 mehr Geld zur Verfügung (Deutschland 40 Prozent, Schweiz 32 Prozent) und 23 Prozent müssen Ausgaben kürzen (Deutschland 22 Prozent, Schweiz 26 Prozent).

Österreichs Unternehmen sind eifrige Internetnutzer
Foto: APA/dpa - Österreich liegt in der EU an vierter Stelle

Die heimischen Betriebe liegen bei der aktiven Internetnutzung in der EU an vierter Stelle - 83 Prozent der österreichischen Firmen haben eine eigene Internet-Seite. Finnland nimmt hier mit 93 Prozent den ersten Rang ein, gefolgt von Schweden und Dänemark (je 89). Auf dem letzten Platz liegt Rumänien mit 34 Prozent, geht aus Daten von Eurostat hervor.

 

Die höchsten Anteile von Unternehmen mit mobiler Breitbandverbindung gab es 2011 in Finnland (77 Prozent), Schweden (67) und Österreich (65). Die niedrigsten Raten hatten Rumänien (15), Lettland (23) und Polen (24). Beim Internetzugang weisen die Niederlande und Finnland eine flächendeckende 100-Prozent-Quote aus. Österreich liegt mit 98 Prozent gemeinsam mit Dänemark und Litauen auf Platz vier.

 

Unterdessen haben 18 Prozent der Österreicher noch nie das Internet genützt. 2006 waren es noch 34 Prozent gewesen, geht aus den Eurostat-Daten hervor. Der EU-Durchschnitt der Nichtnutzer sank von 2006 auf 2011 von 42 auf 24 Prozent. Den höchsten Anteil der Internet-Nichtnutzer hatte 2011 Rumänien mit 54 Prozent. In Bulgarien waren es 46 Prozent, in Griechenland 45 und in Zypern und Portugal je 41 Prozent. Die niedrigsten Anteile in diesem Bereich gab es in Schweden (5 Prozent), den Niederlanden (7), Luxemburg (8) und Finnland (9).

Günstigere Smartphone-Modelle schwappen auf den Markt
Foto: APA/EPA - Android-Handys stiegen in kürzester Zeit zum Spitzenreiter auf

Das neue Jahr wird nach Einschätzung der Marktforscher von Gartner eine Welle günstigerer Smartphones bringen. Davon könnte vor allem das Google-Betriebssystem Android profitieren, sagte Gartner-Analystin Roberta Cozza der dpa. "Mit dem wachsenden Anteil preiswerter Smartphones wird Android der dominierende Spieler auf dem Markt bleiben."

 

Den Trend dürften unter anderem die chinesischen Hersteller Huawei und ZTE anfeuern. Auch der südkoreanische Samsung-Konzern setze auf "aggressive Preise". Bei den teuren Smartphones werde das iPhone von Apple der stärkste Konkurrent von Android bleiben, sagte Cozza. Zugleich könnten aber auch günstig angebotene ältere iPhone-Modelle den Android-Vormarsch etwas bremsen.

 

Die Android-Plattform, die von vielen Herstellern genutzt wird, stieg in kürzester Zeit zum Spitzenreiter im Smartphone-Markt auf und hatte im dritten Vierteljahr einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Im wichtigen Weihnachtsquartal dürfte Apple mit dem Start des neuen iPhone 4S wieder Boden gutgemacht haben. "Aber letztlich ist Apple nicht an Marktanteilen um jeden Preis, sondern nur an profitablem Wachstum interessiert."

 

Der Vormarsch günstiger Smartphones werde auch in Märkten wie Westeuropa und den USA spürbar sein, sagte die Gartner-Analystin. Die preiswerten Geräte dürften dort den Abschied von einfachen Handys beschleunigen, prognostizierte sie. In den entwickelten Märkten war zuletzt gut jedes zweite verkaufte Mobiltelefon ein Smartphone, es wurde bereits eine Sättigung spürbar, mit der frühere Wachstumsraten von mehr als 50 Prozent nicht mehr erreicht wurden. "Die Zeit der Riesen-Sprünge geht vorüber", sagte Cozza.

Experten erwarten mehr zielgerichtete Attacken
Foto: APA/dpa - Cyber-Kriminelle nehmen neue Ziele ins Visier

Im IT-Bereich stand das zu Ende gegangene Jahr ganz im Zeichen der Hackergruppe Anonymous sowie des Computervirus' Stuxnet - und auch für 2012 prognostiziert der Sicherheitssoftware-Anbieter Kaspersky Lab zielgerichtete Attacken auf Regierungen und Großunternehmen. Eine Einschätzung, die man bei G Data teilt. Zudem wird damit gerechnet, dass Nutzer von Smartphones und Tablets verstärkt zum Opfer von Angriffen werden.

 

Hatten es die Hacker bisher auf Unternehmen und staatliche Organisationen abgesehen, die mit Waffenfertigung, Finanztransaktionen oder Hightech- sowie wissenschaftlicher Forschung im Zusammenhang stehen, erwartet Kaspersky Lab im nächsten Jahr eine Ausweitung u.a. auf die Branchen Rohstoffgewinnung, Energie, Verkehr, Lebensmittel und Pharma. Laut Alexander Gostev würden die herkömmlichen Methoden via E-Mail weniger effektiv. Attacken beim Einsatz von Browsern könnten hingegen an Popularität gewinnen.

 

Auch heuer würden sogenannte Hacktivisten-Angriffe auf staatliche Organisationen und Unternehmen auf der Agenda stehen und einen politischen Hintergrund haben. Zudem könnte dies als Ablenkungsmanöver genutzt werden, um andere Arten von Angriffen zu verbergen. Dennoch würden hochgezüchtete Schädlinge wie Stuxnet und Duqu, die von staatlicher Seite mitentwickelt werden, einzigartige Phänomene bleiben.

 

Verstärkt ins Visier der Hacker geraten mobile Endgeräte. Eddy Willems, Sicherheitsexperte der G Data SecurityLabs: "Der Schadcode für Android ist unlängst aus dem Teststadium herausgewachsen." Die Betrugsmöglichkeiten seien vielfältig: von Datendiebstahl über die Einbindung der infizierten Smartphones in Botnetze bis hin zu Online-Banking-Betrug. "Die Einführung neuer Bezahlmethoden wie NFC oder virtuelles Geld wird auch Cyber-Kriminelle auf den Plan rufen und somit ungewollt zu einem schnelleren Anstieg von Mobile Malware führen."

Neuer Boss für Microsoft Österreich
Foto: T-Systems Austria - Obermeier folgt auf Jenner Die Österreich-Niederlassung des US-Softwareriesen Microsoft bekommt einen neuen Chef. Georg Obermeier, bisher CEO von T-Systems in Österreich, wird ab März 2012 General Manager. Er folgt damit Petra Jenner nach, die im Herbst an die Spitze von Microsoft Schweiz gewechselt ist und zwischenzeitlich beide Länder leitete.

Der gebürtige Salzburger Obermeier startete seine IT-Karriere 1984 bei Nixdorf Computer, die später mit Siemens fusioniert wurde. 2001 wechselte er in den Vorstand von stage1.cc, ein Jahr später ging er zu T-Systems, wo er 2008 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung aufstieg, teilte Microsoft mit. Der Konzern hat hierzulande mehr als 340 Mitarbeiter.

Austria-Kiosk lädt zum Schmökern ein
APA - Austria Kiosk

Wer sich noch bis zum 23. Jänner auf der Plattform www.austria-kiosk.at registriert, bekommt drei Euro Startguthaben aufgebucht und hat so die Möglichkeit, den digitalen Kiosk der österreichischen Zeitungen und Magazine zu testen.

 

Mit dem Guthaben können beliebige Publikationen - das Angebot umfasst derzeit 55 - als PDFs heruntergeladen werden. Die Preise orientieren sich an jenen der Printausgaben. Außerdem wurde kürzlich eine landesweite Werbekampagne in den teilnehmenden Printmedien gestartet. Hier winken Testausgaben des jeweiligen Mediums. Der Austria-Kiosk wurde 2011 von der APA - Austria Presse Agentur im Auftrag der Medienhäuser entwickelt.

 

SERVICE: Nähere Infos zum Austria-Kiosk finden Sie unter www.austria-kiosk.at.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal