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29. September 2014, 12:06
Cyber-Kriminalität ein immer größeres Problem
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26. September 2014, 14:02
Apple gerät wegen iPhone 6 in die Defensive
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EBC-Newsletter #18/2011: Einladung zum nächsten Event
Social Recruiting: Wie man heutzutage zu guten Mitarbeitern kommt
Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern setzen immer mehr Unternehmen auf soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder Twitter. Noch ist allerdings unklar, ob es sich dabei um einen verzichtbaren Hype, nützliche Zusatzkanäle oder den entscheidenden Erfolgsfaktor handelt.

 

Wie riskant bzw. aufwändig ist es für HR-Manager, sich in diese dialogorientierte Welt zu begeben? Wer nutzt bereits Social Media für die Personal- bzw. Jobsuche? Für welche Stellen und welche Branchen eignen sich welche Kanäle?

 

Könnte sich der Einsatz von Social Recruiting als Allheilmittel in Zeiten des Fachkräftemangels erweisen? Wie funktioniert das in der Praxis? Wo ist die anvisierte Zielgruppe und wie bleibt man in der Kommunikation mit den potenziellen neuen Mitarbeitern authentisch? Geht ohne Social Media bald gar nichts mehr? Oder bleiben das analoge Netzwerk im Freundes- und Bekanntenkreis sowie klassische Print- bzw. Online-Inserate weiterhin die wichtigsten Informationsquellen für offene Stellen?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 29. September in Wien: Peter Rieder (Arbeitswelten Consulting), Oliver Krizek (Navax), Evelin Mayr (Hewlett Packard), Alf Netek (Kapsch) und Brigitte Schögler (Styria Media Group).

 

Datum: Donnerstag, 29. September 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

E-Commerce in Österreich weiter im Aufwind
Grafik: APA - Buchbranche macht bereits mehr als ein Fünftel des Umsatzes im Netz

Rund um die Uhr einkaufen zu können ist inzwischen alltäglich geworden. Während der stationäre Handel nur leicht zulegt, wächst der Onlinehandel rasant. Im vergangenen Jahr wurden in Österreich laut RegioData rund 7 Mrd. Euro im Internet umgesetzt, um 14 Prozent mehr als 2009.

 

Manche Branchen geraten angesichts dieser Entwicklung gehörig unter Druck. Im Buchhandel wird schon mehr als ein Fünftel online umgesetzt, im Elektrohandel sind es 16 Prozent. "Das Internet hat insbesondere den Buchhandel und den Elektrohandel sowie die Musik- und Reisebranche stark verändert", so Mark Ruhsam von RegioData.

 

Der klassische Buchhandel macht schwere Zeiten durch: Stationär kämpfen die Betriebe mit Umsatzeinbußen, wohingegen der Verkauf im Internet prächtig läuft. Europas größter Elektrohändler Media-Saturn hat den Einzug ins WWW komplett verschlafen und im Vorjahr die Zeche dafür bezahlt. Nun hat der Ausbau des Online-Geschäfts höchste Priorität.

 

Doch auch wenn der Onlinehandel weiter an Bedeutung gewinne, werde er den stationären Einzelhandel nicht ablösen, ist Ruhsam überzeugt. Noch keine Rolle spielt das Internet-Geschäft für den Lebensmittelhandel, Baumärkte oder Möbelhändler. Die Anteile, die diese Branchen online erwirtschaften, liegen bei 1 Prozent und darunter. Rund 3 bis 4 Prozent ihres Geschäfts machen Drogerie- und Parfümeriehändler, Schuhhändler und Bekleidungsketten im Internet, geht aus der RegioData-Erhebung hervor.

 

Im Schnitt geben die Österreicherinnen und Österreicher pro Person und Jahr 830 Euro für Interneteinkäufe aus. Damit liegen sie im Europa-Vergleich unter den Top-Onlineshoppern. Mehr geben nur Norweger (880 Euro) und Briten (890 Euro) aus. Europaweit beträgt der gesamte Online-Umsatz rund 200 Mrd. Euro.

Nachrichten sind die beliebtesten Tablet-Apps
Grafik: APA - Digitale Ausspielkanäle für Medien werden Print überholen Nachrichten stehen bei der Nutzung von Applikationen auf Tablet-Computern an erster Stelle. Das ergibt eine Umfrage von APA - Austria Presse Agentur und Marketagent.com in der Medien- und Technologiebranche. Laut dieser wird erwartet, dass digitale Ausspielkanäle innerhalb der nächsten zehn bis 20 Jahre das bedruckte Papier ablösen werden.

 

Nur weniger als ein Drittel der befragten Experten glaubt nicht daran, dass mobile Geräte Print in den kommenden 20 Jahren überholen werden. Dennoch werden gedruckte Medien weiterhin nicht verschwinden, sagt mehr als die Hälfte (59,3 Prozent). Die untersuchte Gruppe glaubt außerdem fast zur Gänze an eine zumindest teilweise Finanzierung von digitalen und mobilen Medieninhalten durch Werbung. Ein digitales Abo von Zeitungen oder Magazinen werde aber weniger als ein Print-Abo kosten.

 

"Mobile Geräte werden als Ausspielkanäle für qualitativ hochwertige Inhalte strategisch und wirtschaftlich immer wichtiger - unsere Medienhäuser sind mit ihren Investitionen in neue Plattformen auf einem guten Weg", sagte APA-Geschäftsführer Peter Kropsch. "Als APA sehen wir uns in unserer Strategie bestätigt, unsere Services für und insbesondere auch das Wissen über digitale Märkte stetig auszubauen, um unsere Medienkunden damit zu unterstützen."

 

Zwar besitzen nur 5,4 Prozent der befragten Nutzer im Moment selbst ein Tablet (58,2 Prozent davon ein Apple iPad), jedoch planen 37,9 Prozent einen Kauf innerhalb der nächsten fünf Jahre. Mit Abstand am häufigsten wird das Tablet zu Hause und hier vorwiegend am Abend genutzt. Generell werden auf Tablets durchschnittlich mehr Apps als auf Smartphones verwendet (Mittelwerte: 22,5 bzw. 13,5). Das größte Hindernis für das Lesen von Zeitungsinhalten auf dem Tablet sind die hohen Anschaffungskosten für die Geräte, bei Smartphones bemängeln die meisten das zu kleine Display.

 

Für die Studie wurden knapp 600 Kontakte aus der Medien- und Technologiebranche nach ihren Einschätzungen sowie zusätzlich mehr als 1.000 Personen aus der österreichischen Bevölkerung nach ihrer tatsächlichen Mediennutzung befragt.

Cyberkriminalität verursacht massive Schäden
Foto: APA/EPA - Zahl der virtuellen Opfer steigt "Cyberkriminalität wird noch immer belächelt", stellte Candid Wüest, Virenjäger von Symantec, bei einer Pressekonferenz in Wien kürzlich fest. Zu Unrecht, denn pro Tag wird eine Million Menschen zum Opfer, der Schaden beträgt 388 Milliarden Dollar (281 Mrd. Euro). Noch unglaublicher als diese gigantische Summe ist, dass 41 Prozent ohne aktuelle Schutzsoftware im Internet unterwegs sind.

 

114 Milliarden Euro sind der direkte Schaden etwa durch den Diebstahl von Kreditkartendaten. 247 entfallen auf den Zeit- und sonstigen Aufwand, mit dem die Folgen beseitigt werden müssen, etwa um die gelöschten Familienfotos doch noch zu retten. Diese Zahlen, sie enthalten übrigens nicht die Kosten für Firmen oder Regierungen, entstammen dem Norton Cybercrime Report 2011, für den 20.000 Menschen in 24 Ländern online befragt wurden.

 

76 Prozent der Deutschen, diese Zahlen sind laut Wüest für den zentraleuropäischen Raum repräsentativ, wurden bereits zum virtuellen Opfer. Wen erwischt es? Männer öfter als Frauen, Junge öfter als Alte. Straßenverkehr und Internet haben eines gemeinsam: Auch wenn man sich des Risikos bewusst ist, herrscht bei vielen die Auffassung, dass einem selbst schon nichts passieren wird. 89 Prozent jener Deutschen, die bereits im realen Leben von Kriminellen geschädigt wurden, wurden auch virtuell zum Opfer.

 

Dabei wären 54 Prozent der Fälle, nämlich jene durch Malware, Viren oder Trojaner, durch entsprechenden Schutz zu verhindern gewesen. Acht Prozent entfallen auf sexuelle Belästigungen, und bereits zehn Prozent betrafen Smartphones, die mit zunehmender Verbreitung für Kriminelle immer attraktiver werden. "Hier liegt ein starker Focus auf Android, weil diese Plattform relativ offen ist und derzeit einen Boom erlebt", so der Fachmann.

 

Bei iPhones gibt es weniger Schad-Codes - außer diese wurden durch Jailbreaks für Attacken geöffnet. Bei den Smartphones wird zumeist ein Trojaner als App getarnt, der dann teure SMS verschickt, die jeweils bis zu fünf Euro kosten. Aber auch für mobile Bot-Netze wird man interessant, weil die Handys meist 24 Stunden pro Tag eingeschaltet sind. Ferngesteuert klickt dann das eigene Smartphone auf Werbebanner, oft um ausgerechnet die Apps der Kriminellen zu "pushen".

Softwareindustrie fordert mehr Beachtung

Die Softwareindustrie beschäftigt in Österreich rund 100.000 Mitarbeiter und schafft indirekt insgesamt 400.000 Jobs. Trotzdem werde sie von der Politik stiefmütterlich behandelt, beschwert sich der Verband der österreichischen Softwareindustrie (VÖSI).

 

Wünschenswert wäre ein eigener Staatssekretär, der vermittelnd zwischen den Zuständigkeiten der verschiedenen Ministerien auftrete. Und es bedürfe dringend einer Bildungsoffensive. Die Jugend beschäftige sich zwar intensiv mit Software, aber bevorzugt in spielerischer statt in analytischer Form, hieß es vom VÖSI vor Journalisten.

 

Wünschenswert wäre auch ein höherer Frauenanteil in den Softwareunternehmen. Wobei die vielfach räumliche Ungebundenheit und die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit gerade den Frauen entgegen kommen würde. Aber anstatt in die Zukunftsbranche Softwareindustrie zu investieren, baue die Politik lieber Tunnel, die einen minimalen Beschäftigungseffekt hätten. Demgegenüber habe der Softwarebereich nach dem Bankensektor den größten Hebel um weitere Jobs zu schaffen, gab VÖSI-Vizepräsident Manfred Prinz zu bedenken.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht