19. Dezember 2014, 13:58
Blackberry schreibt wieder schwarze Zahlen
Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kommt mit seiner Sanierung voran. Im abgelaufenen Quartal dämmte der kanadische Konzern ...
18. Dezember 2014, 15:08
Cloud-Geschäft lässt Oracle-Umsatz steigen
Der SAP -Konkurrent Oracle hat dank eines starken Cloud-Geschäfts seinen Umsatz deutlich gesteigert. Für das zweite Quartal gab der ...
17. Dezember 2014, 14:15
Apple setzt sich bei iPod-Musik durch
Apple hat sich in einem potenziell milliardenschweren Prozess um Musik auf seinen iPod-Playern durchgesetzt. Geschworene in Kalifornien ...
EBC-Newsletter #22/2011: Einladung zum nächsten Event
Vernetzt: Wie IKT Patienten und Verwaltung das Leben erleichtert.

Seit Jahren wird dem Einsatz von Informationstechnologie in der Medizin und dem Gesundheitswesen große Bedeutung zugemessen. Für den Normalbürger ist davon - abgesehen von der E-Card - aber wenig zu sehen. Hinter den Kulissen zeigen vielversprechende (Pilot-)Projekte allerdings bereits, was möglich ist.

 

Während sich die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) weiter verzögert, gibt es im Bereich E-Health, M-Health und Assisted Living viele kleine, aber effiziente Lösungen, die die Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen erleichtern und gleichzeitig die Sicherheit der Patienten erhöhen.

 

Medikamentenportionen werden vollautomatisch computergesteuert verpackt, Apotheken-Systeme warnen, wenn Arzneien nicht zusammenpassen, digitale Krankenakte verhindern Doppelgleisigkeiten und auch bei Pflege und Betreuung gibt es bereits zahlreiche digitale Helferlein. Was funktioniert bereits in der Praxis, wo lauscht man noch Zukunftsmusik und welche Rolle spielen dabei die heimischen IT- und Telekomunternehmen? Darüber diskutieren Experten am 24. November im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Günter Schreier (Austrian Institute of Technology), Johannes Juranek (CMS), Manfred Moormann (A1), Manfred Pigl (Hewlett-Packard), Martin Resel (NextiraOne).

 

Datum: Donnerstag, 24. November 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Boom bei Social Media hält an
Foto: APA/dpa - "Facebook hat alles overruled"

Die Nutzung von Social Media - allen voran Facebook - wächst rasant und unaufhaltsam. Seit Mitte 2011 verwendet jeder zweite Internetnutzer in Österreich regelmäßig entsprechende Angebote. Das ist eine Verdreifachung innerhalb von vier Jahren, geht aus dem Social Media Report 2011 hervor, der von der Agentur Digital Affairs und dem Marktforscher Integral erstellt wurde.

 

Besonders deutlich ist das Wachstum von Facebook, das von 58 Prozent der heimischen Internetuser genutzt wird - im Jahr 2008 waren es gerade einmal acht Prozent. "Facebook hat alles overruled" und verdrängt andere Netzwerke wie StudiVZ, Xing und myspace.com von den Bildschirmen, sagte Judith Denkmayr von Digital Affairs. Facebook ist vor allem bei den jungen Internetnutzern beliebt. Von den 14- bis 19-Jährigen haben 78 Prozent schon einmal Facebook besucht, unter den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar 82 Prozent.

 

Aber auch mehr als die Hälfte der 30- bis 50-Jährigen sind regelmäßige Besucher bei Facebook. Laut Bertram Barth von Integral habe Facebook in den vergangenen Jahren seinen Siegeszug auch in den "internetfernen" Bevölkerungsgruppen begonnen - so zeigen sich speziell bei den ab 50-jährigen Nutzern starke Wachstumsraten.

 

Den Grund für den Boom der Social Media und insbesondere von Facebook sieht Barth im Bedürfnis der Menschen nach kontinuierlicher Rückversicherung über ihr soziales Nahumfeld in Zeiten der Unsicherheit und Krise. Weiters verschmelze hier Kommunikation, Information, Unterhaltung und Alltagsorganisation.

 

Während Social Media also aus dem Alltag der User nicht mehr wegzudenken sind, müssten auch die Marktteilnehmer hier ihren Platz finden, mahnte Denkmayr. Es gehe vor allem darum, Produkte und Dienstleistungen so relevant zu beschreiben, dass sie bei Facebook ankommen.

Schulterschluss für heimische IT-Sicherheit
Foto: APA/dpa - Rasche Reaktion auf Bedrohungen notwendig

Die Hackerangriffe in den vergangenen Monaten haben es gezeigt: Die Informations- und Kommunikationssysteme sind verletzbar. Aus unserem Leben wegzudenken ist das Internet aber nicht, und deshalb bleibt nur eines - es sicherer machen. Das haben sich die CERTs (Computer Emergency Response Teams) zum Ziel gesetzt und einen Verbund gegründet.

 

Darin wollen sie ihr Know-how bündeln, denn "die Gegenseite denkt auch nicht in Sektoren, sondern in Methoden", sagte Roland Ledinger vom Bundeskanzleramt bei einer Pressekonferenz in Wien. Um Synergien zu nutzen, schließt sich nun das Bundeskanzleramt mit Partnerorganisationen in einem Verbund zusammen. Mit dabei sind unter anderem Raiffeisen, das Bundesrechenzentrum, die Stadt Wien und das Verteidigungsministerium.

 

"Das gemeinsame Ziel ist es, das Internet sicherer zu machen", sagte Alexander Talos-Zens, CERT-Leiter des Wissenschaftsnetzes ACOnet. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen der Schutz von IKT-Infrastrukturen, der Informationsaustausch und die rasche Reaktion auf Bedrohungen. Ohne Kooperation könne es nämlich Monate dauern, bis die Zusammenarbeit in einem konkreten Fall beginnen könne, gab Robert Schischka, Leiter des nationalen CERT, zu bedenken. Bei losen Treffen wollen die Mitglieder Probleme in Zukunft offen ansprechen.

 

Die Kooperation steigere nicht nur die Qualität des Services, sondern bringe auch einen "Wissensvorsprung", so Michael Müller vom Raiffeisen-CERT. Auch für das Militär sei es wichtig, möglichst früh zu wissen, "was auf uns zukommt", sagte Walter Unger vom Verteidigungsministerium. Es habe nämlich eine "dreistellige Zahl eigener Netze" und sei davon abhängig, dass diese laufen.

Forscher entwickeln intelligente Werbedisplays
Foto: Screenshot - Prototypen reagieren auf Umgebungsfaktoren

Einen Schritt in Richtung Personalisierung von Werbung und Informationen im öffentlichen Bereich machten Forscher vom Institut für Pervasive Computing an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) mit dem Projekt "SmartLight Displays". Die Screen-Prototypen reagieren automatisch auf Umgebungsfaktoren und Menschen, die sich in deren Umfeld aufhalten.

 

Die Forscher versprechen sich davon vor allem neue Möglichkeiten zur gezielteren Darbietung von Werbeinhalten. Bei den Bildschirmen der Wissenschafter um Institutsleiter Alois Ferscha, handle es sich um eine Art "Public Screen", der "in der Öffentlichkeit positioniert wird und dort Menschen informiert", wie der Forscher im Gespräch mit der APA betont. Er rechnet damit, "dass sich hier in naher Zukunft große Märkte auftun werden".

 

Erste Anhaltspunkte für eine schärfere Abstimmung der Inhalte würden der Ort und die Zeit liefern. "Wir sind hier aber sehr viel weiter gegangen", so Ferscha, der darauf hinweist, dass physikalische Umweltbedingungen, wie die Temperatur, die Feuchtigkeit, die Windstärke und die Umgebungsgeräusche miteinbezogen werden. So könne das System beispielsweise die Darbietungshäufigkeit von Erfrischungsgetränken bei hohen Außentemperaturen automatisch erhöhen.

 

In weiterer Folge haben die Forscher aber auch "mit der Beobachtung des Menschen begonnen". So entdeckt ein Sensor die Präsenz von Personen, ihre Entfernung vom Display und passt die Größe an. Selbst ihre Interessen können von den Werbedisplays "gelesen" werden: Trägt man ein sogenanntes "Token" mit sich, beginnen die Displays eine drahtlose Kommunikation und modifizieren aufgrund von dessen Daten die Inhalte.

Drucken bleibt trotz Smartphone und Co beliebt

Trotz der rasanten Verbreitung von Inhalten am Bildschirm bleiben Ausdrucke auf Papier unersetzlich. Das meint Michaela Novak-Chaid, die bei Hewlett-Packard (HP) Österreich für das Geschäft mit Druckern verantwortlich ist. Sie rechnet damit, dass in den kommenden Jahren noch mehr gedruckt wird als heute.

 

Laut HP-Schätzungen sollen weltweit bis 2013 26 Mrd. Seiten gedruckt werden, sagte Novak-Chaid im APA-Gespräch. HP setzt dabei auf die im vergangenen Herbst lancierte Technologie ePrint. Diese ermöglicht das Drucken vom Handy. Kabel und Treiber fallen weg, erforderlich sind lediglich ein E-Mail-fähiges Endgerät und ein Drucker mit Internetzugang. Der Druckauftrag wird per E-Mail bzw. mit einer entsprechenden App versendet. Bei Bedarf kann das Ganze mit einem Code gesichert werden.

 

Neben Geräten, die ein Drucken von Handy, iPad und Co ermöglichen, setzt HP auch auf 3D. Neben 3D-Scannern kommen dieser Tage auch 3D-Drucker auf den Markt, die Objekte als Ganzes aus Kunststoff formen können. Interessant ist dies etwa für Architekturbüros. Entwürfe müssten dort "nicht mehr mühsamst aus Papier und Karton hergestellt", sondern könnten gleich "ausgedruckt" werden, erläuterte Novak-Chaid.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

Es sind keine Dokumente verfügbar!
28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann