21. November 2014, 12:18
Groß angelegte Patentklage gegen Google beigelegt
Der Patentkrieg in der Mobilfunkbranche kühlt sich weiter ab. Google und das Patent-Konsortium Rockstar, hinter dem unter anderem Apple, ...
20. November 2014, 13:19
Konzernumbau bei Kapsch TrafficCom bedroht Stellen
Die zur Kapsch Group gehörende börsennotierte Mauttochter TrafficCom krempelt um: Unter dem Titel "Programm 2020" sollen bis Ende des ...
20. November 2014, 12:14
Yahoo schließt Suchmaschinen-Deal mit Firefox
Der Internet-Browser Firefox macht künftig Yahoo zu seiner voreingestellten Suchmaschine, zunächst in den USA. Für die Firefox-Macher ...
EBC-Newsletter #16/2011: Einladung zum nächsten Event
Co-Creation: Wie Kunden ihre Produkte (mit)gestalten

Niemand kennt seine Bedürfnisse besser als man selbst. Warum dann nicht beeinflussen, wie Produkte und Dienstleistungen, an denen man interessiert ist, konkret aussehen? Genau hier setzt Co-Creation an.

 

Schon bisher hat das Feedback der Kunden Einfluss auf die Produktentwicklung gehabt. Neu ist, dass in der digitalen Welt quasi in Echtzeit und interaktiv mitgestaltet werden kann - angetrieben vom Mitmach-Web. Dadurch ergeben sich Vorteile für beide Seiten bzw. Treibstoff für Innovationen.

 

Fachleute von BMW diskutieren mit Interessierten über deren Ideen und arbeiten mit ihnen an konkreten Projekten. Mütter helfen mit, Fruchtzwerge zu verbessern. Lebensmittel-Firmen fragen nach, welche neue Geschmacksrichtung bei Getränken gewünscht wird. Und auch Starbucks, Tchibo und Lego beziehen aktive Kunden in den Entwicklungsprozess neuer Produkte ein. Wer will schon am Markt bzw. der Zielgruppe vorbei arbeiten?

 

Co-Creation fordert allerdings ein radikales Umdenken und die Öffnung gegenüber den Mitarbeitern bzw. Kunden. Wie weit sind österreichische Unternehmen in diesem Bereich? Welche Chancen bietet diese Entwicklung und worauf muss man dabei achten? Wie nutzt man entsprechende Konzepte im B2B-Bereich? Darüber diskutieren Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am Donnerstag, 25. August in Wien: Michael Bartl (Hyve AG), Chris Budgen (diamonddogs), Christian Kittl (Evolaris), Gerhard Laga (WKO), Walter Longauer (APA - Austria Presse Agentur) und Gunther Oswalder (A1).


Datum: Donnerstag, 25. August 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Nokia hat heimischen Handymarkt fest im Griff
Foto: APA/dpa - 42 Prozent der Österreicher nutzen Geräte des finnischen Herstellers

Alle reden vom iPhone, doch am Markt spielt es nach wie vor nur eine geringe Rolle. 42 Prozent der Österreicher nutzen Nokia-Geräte, Samsung folgt mit 20 Prozent, dahinter rangiert Sony Ericsson mit 13 Prozent. Das iPhone kommt auf neun Prozent und liegt damit auf Platz vier. Bei der Kundenzufriedenheit belegt das Apple-Handy allerdings ganz klar den ersten Platz, geht aus der "Social Impact Studie 2011" im Auftrag von A1 hervor.

 

Bereits 25 Prozent der Handynutzer steigen mit ihrem Endgerät auch ins Internet ein - eine Steigerung um zehn Prozentpunkte im Vergleich zu 2010. Mehr als ein Drittel aller, die Social Networks auf PC sowie Smartphone besitzen, tun das bereits häufiger mobil. Instant Messaging wird von 36 Prozent öfter am Handy als auf dem PC verwendet, vergangenes Jahr waren es nur zehn Prozent. Navigation bzw. Routenplaner werden jeweils auf beiden Plattformen - also am PC bzw. Mobiltelefon - gleich stark genutzt.

 

Die beliebtesten Apps sind Spiele, Nachrichten sowie Social Media-Anwendungen. Besonders lokale Infos spielen eine große Rolle: 65 Prozent haben Interesse an Apps mit lokalem Bezug - von Kostenabfrage über Bürger-Services bis hin zu Navigationsdiensten für Österreich, geht aus der Studie hervor. Das Betriebssystem ist mittlerweile zu einem entscheidenden Faktor geworden - v.a. für junge Männer. Für 33 Prozent ist es ausschlaggebend für die Handy-Wahl. Unter der gesamten Bevölkerung sind es immerhin knapp 20 Prozent.

 

Drei Viertel der Handybesitzer tragen ihr Mobiltelefon immer bei sich. Gleichzeitig gibt es einen Trend zur gezielten Nicht-Erreichbarkeit. 46 Prozent empfinden heute ständige Erreichbarkeit als lästig, 2010 waren es 38 Prozent. 53 Prozent nehmen ihr Handy auch mal bewusst nicht mit, um ungestört zu sein - 2010 lag der Anteil bei 49 Prozent, 2007 bei 33 Prozent.

Jeder Vierte nutzt privaten Online-Speicher
Foto: APA - Unternehmen sind beim Thema "Cloud-Computing" noch vorsichtig

Beinahe jeder vierte Internet-Nutzer verfügt bereits über einen eigenen Online-Speicher, auch wenn nur jeder siebente von der Datensicherheit dieser Lösung überzeugt ist. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IMAS. Wesentlich vorsichtiger beim "Cloud Computing" sind Firmen: Knapp die Hälfte der Unternehmen will in naher Zukunft sicher nichts in die Wolke auslagern.

 

Der Zugang erfolgt bei 61 Prozent der über 16-jährigen Web-User über einen klassischen PC, einen Laptop oder ein Netbook, bei 19 Prozent über das Handy bzw. Smartphone und bei vier Prozent über einen Tablet-PC. Aber auch Fernseher (sechs Prozent) und Spielekonsolen (fünf Prozent) sind immer öfter online.

 

48 Prozent laden private Files wie Fotos oder Videos über ihren Account in sozialen Netzwerke oder auf die eigene Homepage hoch, 15 Prozent auch auf fremde Websites. Obwohl 46 Prozent der User der Ansicht sind, dass ihre Daten in einem Online-Speicher nicht sicher und nur unzureichend gegen Missbrauch geschützt sind, parken sie 23 Prozent dort.

 

Unternehmen sind in puncto „Cloud Computing" wesentlich zurückhaltender als Private: Lediglich 17 Prozent der befragten Firmen machen davon bereits Gebrauch. Zwei Prozent wollen in den kommenden ein bis zwei Jahren sicher, acht Prozent vielleicht folgen. 48 Prozent gaben an, das - zumindest in diesem Zeitrahmen - sicher nicht zu tun. Die Informationen über Kunden, Geschäftsbeziehungen oder Unternehmenszahlen werden als viel zu vertraulich eingestuft, um in einer nicht wirklich kontrollierbaren Datenwolke abgespeichert zu werden, so die Meinungsforscher.

 

IMAS befragte im Mai und Juni 1.027 repräsentativ für die Bevölkerung über 16 Jahre alte ausgewählte Personen in persönlichen Interviews sowie 600 KMU mit mehr als 1,5 Mio. Euro Jahresumsatz.

Google steigt mit Motorola zur Patent-Supermacht auf
Foto: APA/EPA - Neue Munition für die aktuellen Patent-Kriege

Jetzt baut Google also auch Handys. Die erste Aufregung um die überraschende Übernahme des Mobilfunk-Pioniers Motorola durch den Internet-Primus hat sich gelegt - die Fragen bleiben. Blättert Google wirklich 12,5 Mrd. Dollar (8,74 Mrd. Euro) für einen kompletten Handy-Hersteller auf den Tisch, nur um sich Munition für die aktuellen Patent-Kriege um seine Android-Plattform zu besorgen?

 

Oder aber musste Google schnell und großzügig zuschlagen, weil schon Konkurrenten ihre Fühler nach Motorola ausgestreckt haben? Zumindest letzteres soll tatsächlich der Fall gewesen sein. Unter anderem Googles Erzrivale Microsoft habe bereits seine Kreise um das Mobilfunk-Urgestein gezogen, berichtet der gewöhnlich gut informierte Technologie-Blogger Om Malik. Nach der Niederlage gegen Apple und Microsoft im Bieterwettstreit um das Patent-Portfolio des pleitegegangenen Netzwerkausrüsters Nortel hätte sich Google kein weiteres Versagen leisten können. Der Anreiz, Motorola Mobility um jeden Preis zu kriegen, war groß.

 

Denn Google braucht Patente - möglichst viele und eher heute als morgen. Die aktuelle Situation in der Tech-Branche und besonders in der Mobilfunk-Industrie wird von Beobachtern oft mit dem Kalten Krieg verglichen und die Patente spielen dabei die Rolle von Atomwaffen. Es gibt die großen Atommächte wie Microsoft, Nokia, IBM oder Apple mit ihren vielen tausenden Patenten und zwischen ihnen herrscht eine Art Gleichgewicht des Schreckens. Jeder weiß, dass die anderen genug Patente für Gegenklagen haben.

 

Google steigt erst mit der Motorola-Übernahme in den Club der Patent-Supermächte auf. Bisher hatte der Internet-Konzern als relativer Neuling im Mobilfunk-Geschäft kaum Patent-Verhandlungsmasse gegen die Android-Klagen von Apple und Microsoft. Mit Motorola ändert sich das schlagartig: Der Erfinder des ersten Handys im Taschenformat hat rund 17.000 Patente und 7.500 Patentanträge sowie eine Entwicklungsabteilung, die immer neue Ideen produziert.

 

So drehte sich auch in Googles Ankündigungen zur Motorola-Übernahme alles um mehr Patentschutz für Android. Doch der deutsche Patent-Experte Florian Müller, der die Streitigkeiten in der Mobilfunkbranche aufmerksam beobachtet, hat daran Zweifel. "Es geht darum, dass Google die Kontrolle über Android maximieren will", schrieb Müller in seinem Blog. Andere Android-Partner wie Samsung, HTC und LG hätten keine Chance, auf Augenhöhe mit einem zu Google gehörenden Motorola-Konzern zu konkurrieren.

 

Auch Gartner-Analyst Michael Gartenberg zweifelt an der Eintracht der Partner. "Niemand hatte jemals Erfolg damit, eine Software zu lizenzieren und gleichzeitig mit den Lizenznehmern zu konkurrieren", mahnte er im Blog "All Things Digital".

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal