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EBC-Newsletter #9/2011
IT wird wieder stärker zum Innovationsmotor
APA/Thomas Preiss - Im Bild v.l.n.r.: Manfred Traumüller (Hewlett-Packard), Andreas Muther (SAP Österreich), Oliver Krizek (Navax), Gerald Klima (APA-IT) und Georg Petritsch (Accenture).

Das Pendel in den IT-Abteilungen schwingt wieder in Richtung Innovation. Nach Jahren der Konzentration auf Kostenreduktion "wird Informationstechnologie im Unternehmen derzeit wieder stärker zum Motor für Erneuerungen", erklärte Georg Petritsch vom Managementberater Accenture bei einem Event der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Angetrieben wird diese Entwicklung vom Trend zu Social Computing, vereinfachter Benutzerführung und neuen Erkenntnissen über das Kundenverhalten. Die Firmen "schauen jetzt wieder auf Wachstum, wodurch der 'War for Talents' erneut zum Thema wird", so Petritsch. Mitarbeiter hätten heute allerdings höhere Ansprüche an die IT. "'Das geht nicht' wird nicht mehr so einfach akzeptiert", erläuterte der Experte.

 

Auf Fragen, warum man beruflich keinen Tablet-PC verwenden darf, müsse die IT Antworten finden. Besonders die Millennials - also jene Jahrgänge, die schon mit Internet und Handy aufgewachsen sind - würden die "coole" Technologie, die sie privat verwenden auch am Arbeitsplatz erwarten. Die Gesellschaft sieht Petritsch derzeit "eigentlich schon am Limit, mit dem was Technologie kann. Vielleicht müssen wir die jüngsten Innovationen erst verdauen."

 

Mittelstand hat stark investiert

Vor allem die Mittelständler hätten in schlechten Zeiten stark in Innovationen investiert, sagte Andreas Muther, Geschäftsführer von SAP Österreich. Das und die hohe Flexibilität seien aktuell ein großer Vorteil. Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse in der Krise nicht rasch genug angepasst hätten, gebe es jetzt nicht mehr.

 

Trotz Hypes wie dem iPad hält er die klassischen Themen - Einkauf, Human Resources und Reporting - nach wie vor für die wichtigeren. Neue Endgeräte "werden nichts ändern, wenn die Systeme dahinter nicht richtig funktionieren", gab sich Muther überzeugt.

 

Touchpads und Smartphones könnten sich als Informationsdrehscheibe durchsetzen, erwartet Manfred Traumüller von HP Österreich. Allerdings werde man weniger über Geräte und mehr über Services beziehungsweise Apps reden. Die künftige Rolle der IT ist für ihn "ganz klar Broker dieser Services zu sein".

 

Hier würden die letztendlich wettbewerbsrelevanten Entscheidungen fallen, welche Leistungen am besten selbst zu erbringen seien und bei welchen man an Flexibilität und Effizienz gewinne, "wenn sie beispielsweise über die Cloud bezogen werden", erklärte Traumüller.

 

Die IT müsse herzeigen, was möglich wäre, und von den Fachbereichen einfordern, sich Gedanken über das "ob" und "wie" eines eventuellen Einsatzes zu machen, sagte Gerald Klima, Geschäftsführer der APA-IT. Wertschöpfende Innovation benötige jedenfalls ein ausgewogenes Verhältnis von "technology push" und "market pull".

 

Tablets könnten "mittelfristig Papier ersetzen"

Die meisten Impulse für Innovationen würden von außen kommen. "Entscheidend ist, wie man damit umgeht", so Klima. Als große Innovation am Printmediensektor sieht er Tablets, "weil sie das Potenzial haben, mittelfristig Papier zu ersetzen".

 

Deutliche Veränderungen im Arbeitsalltag erwartet Oliver Krizek, Vorstandschef von Navax Consulting. "Zurzeit geht der Trend in drei Richtungen: Integration, Usability und Mobility. Das heißt, die User starten nur mehr eine einzige Applikation für alle Tätigkeiten, diese ist intuitiv ohne Schulungsaufwand zu bedienen und alles läuft auf Smartphones und Tablet-PCs", so Krizek.

 

Das sollte auch die Akzeptanz steigern. Vor allem im Software-Bereich würden Unternehmen große Summen in Programme investieren, "die die Mitarbeiter nicht nutzen, weil sie zu umständlich und zu kompliziert sind. Wir sprechen hier nicht von einigen wenigen Querköpfen. Hier geht es um bis zu zwei Drittel der User", sagte Krizek.

 

SERVICE: Fotos zum Event

Impulsreferat: Georg PETRITSCH, Accenture

Facebook hängt kleinere Netzwerke weiter ab
Foto: APA/EPA - Knapp die Hälfte der Online-Österreicher nutzt die Plattform

Die dominierende Social-Media-Plattform Facebook baut ihren Abstand zu anderen Netzwerken in Österreich aus. Deren Nutzerzahlen sinken oder stagnieren, sie geraten damit zunehmend in Bedrängnis. Diese Entwicklung geht aus dem aktuellen Austrian Internet Monitor - Consumer (AIM-C) von Integral hervor.

In Österreich nutzen demzufolge 80 Prozent der Bevölkerung das Internet, mehr als die Hälfte davon betätigt sich in sozialen Netzwerken. "So sehr die Plattformen von der Masse leben, so sehr konzentriert sich alles zunehmend auf Facebook", meint Studienleiterin Sandra Cerny. 48 Prozent der heimischen Internetnutzer haben in den vergangenen vier Wochen Facebook besucht. Damit gewann das Netzwerk gegenüber dem Vorjahr fünf Prozentpunkte hinzu.

 

Alle anderen Netzwerke - wie etwa Myspace, StudiVZ, Xing etc. - liegen mit höchstens sechs Prozent sehr deutlich dahinter. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres mussten Myspace (minus vier Prozentpunkte), StudiVZ (minus fünf Prozentpunkte) und Netlog (minus drei Prozentpunkte) Einbußen bei der Nutzung hinnehmen.

Smartphones kurbeln globalen Handyabsatz an
Foto: APA/EPA - Mobiltelefon-Verkäufe haben um 20 Prozent zugelegt

Im Auftaktquartal 2011 sind die Mobiltelefon-Verkaufszahlen den IDC-Experten zufolge um ein Fünftel auf 371,8 Mio. Geräte gestiegen. Vor allem kleinere Anbieter hätten deutlich mehr abgesetzt, während die großen Hersteller Marktanteile verloren hätten, teilte der Marktforscher mit.

 

Apples populäres iPhone verdoppelte seinen globalen Marktanteil binnen Jahresfrist auf fünf Prozent, nachdem der Konzern den US-Mobilfunkanbieter Verizon und andere kleinere Netzbetreiber als neue Vertragspartner gewonnen hat. Die Amerikaner hätten den chinesischen Rivalen ZTE von Rang vier verdrängt und reichten nun mit ihren Absatzzahlen fast an die des koreanischen LG-Konzerns heran. Von LG stammten zuletzt 6,6 Prozent aller weltweit produzierten Mobiltelefone.

 

Der einst die Branche dominierende Primus Nokia setzte seinen Abwärtstrend fort und verlor sechs Punkte und kommt nur noch auf 29 Prozent. Der südkoreanische Rivale Samsung büßte ebenfalls ein und erreichte zuletzt 19 Prozent. Blackberry-Hersteller RIM profitierte von neuen Smartphone-Modellen. Allerdings kündigten die Kanadier an, ihr bisheriges Umsatzziel zu verfehlen.

IT-Mitarbeiter sind nach Krise wieder gefragt
Foto: APA/dpa - Deutlich mehr Jobangebote im 1. Quartal Die Nachfrage nach Arbeitskräften im IT-Bereich ist nach einem Einbruch während der Wirtschafts- und Finanzkrise wieder gestiegen. Für das erste Quartal 2011 verzeichnet der "it-indikator" 4.908 Jobanzeigen, um 18 Prozent mehr als im Vorquartal und um 42 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres.

 

Besonders hoch sei die Nachfrage nach Systembetreuern (plus 44 Prozent zum Vorquartal), Programmierern (plus 24 Prozent), Projektmanagern (plus 21 Prozent) und Vertrieblern (plus 20 Prozent). Datenbank-Techniker verloren hingegen zwei Prozent Nachfrage am Arbeitsmarkt.

 

Der "it-indikator" des Personalberaters Robert Fitzthum beobachtet im Quartalsabstand das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den Tageszeitungen Kurier, Der Standard und Presse sowie bei den Online-Stellenmärkten jobpilot.at/monster.at, karriere.at und derStandard.at.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG http://www.a1telekomaustria.at/

- CELLULAR GmbH http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria GmbH http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen