22. Oktober 2014, 11:53
Apple gab Sicherheitshinweis für iCloud
Apple spricht von Angreifern, die Nutzerdaten abfangen wollen. Das Unternehmen gibt Tipps, wie Nutzer sich davor schützen können. Zuvor ...
22. Oktober 2014, 11:29
Quartalszahlen für Yahoo besser als erwartet
Yahoo-Chefin Marissa Mayer macht beim Konzernumbau Fortschritte. Der US-Internetkonzern steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal zwar nur ...
21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
Die neuen Internet-Technologien und Möglichkeiten werden von den Österreichern gerne angenommen: Mehr als ein Drittel nutzt Cloud Services. ...
EBC-Newsletter #12/2011: Einladung zum nächsten Event
Cloud Computing: Technik-Evolution bringt Business-Revolution

Die IT-Infrastruktur wandert in die „Wolke". Ein evolutionärer Prozess wie viele andere - sollte man meinen. Doch die tatsächlichen Auswirkungen, die das mit sich bringen könnte, sind noch weit gehend unklar. Abseits der Verlagerung der IT-Budgets und versprochener Kosteneinsparungen stellt sich die Frage, welchen Nutzen die „Cloud" im täglichen Geschäft tatsächlich hat.

 

Welche Vorteile bringt der flexible Bezug von Speicherkapazitäten, Rechenleistung und Software über das Internet? Wie nachhaltig verändert sich dadurch die Nutzung von IT-Services? Wohin wandern die IT-Budgets? Wer kann von diesem dramatischen Umbruch profitieren? Was ändert sich für die Anwender?

 

Setzen sich Public Clouds, also "Datenwolken", die im Gegensatz zu Private Clouds prinzipiell allen Nutzern offen stehen, tatsächlich durch? Welche Services gibt es aus der Cloud, und was lässt noch auf sich warten? Gewinnt auch hier „Geiz ist geil"? Und welches wirtschaftliche Potenzial hat die Cloud für Österreich?

 

Antworten darauf geben folgende Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 30. Juni in Wien: Johannes Juranek (CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte), Wolfgang Egger (Hewlett-Packard), Oliver Krizek (Navax), Harald Leitenmüller (Microsoft Österreich), Alexandros Osyos (A1), Günther Patterer (SAP), Gernot Ploder (NextiraOne).



Datum: Donnerstag, 30. Juni 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Experte warnt vor Überschätzung von Social Media
Foto: APA/EPA - Trankovits sieht repräsentative Demokratie in Gefahr Foto

Ob arabischer Frühling, Proteste in Griechenland und Spanien oder Uni-Besetzung in Österreich: In all diesen Bewegungen spielte die Kommunikation über Social Media wie Facebook und Twitter eine zentrale Rolle. Ein Fachmann warnt nun davor, dass sich die Volksvertreter zu sehr von der virtuellen Stimme der Bürger treiben lassen könnten.

 

"Das wäre eine Gefährdung der repräsentativen Demokratie", sagte der Social Media-Experte Laszlo Trankovits, seit Jahrzehnten Auslandskorrespondent und nun Autor des neuen Werks "Weniger Demokratie wagen: Wie Wirtschaft und Politik wieder handlungsfähig werden" (Frankfurter Allgemeine Buch), der APA. Der Einfluss von Social Media sei unbestritten. "Ihre Bedeutung wird auch weiter steigen", so Trankovits.

 

Damit gehe allerdings auch ein Trend einher: Abseits der "Player" des demokratischen Spieles bilden sich lose Gemeinschaften von "Wutbürgern", die sich dem Prozess verweigern, aber online poltern. "Sie sind gegen alles, sind wütend, haben keine Lösungen, aber wollen gehört werden", erklärte der Autor. Wenn sich die Politik und soziale Einrichtungen wie Gewerkschaften oder Kirchen von diesen treiben lassen, dann könnte das letztlich sogar die Demokratie aushöhlen. "In den Social Media sind ja nicht 'alle' vertreten, die repräsentative Demokratie hat allerdings gerade den Anspruch 'alle' zu vertreten", meinte der Autor.

 

Zudem werden die Social Media auch zu einer Art Scheinaktivismus genützt. "Man kann schnell einmal 'gefällt mir' drücken und sich dann besser fühlen", sagte Trankovits. Mit einem tatsächlichen Engagement hat das allerdings nichts zu tun. Ein Beispiel dafür: Nach der Plagiats-Affäre des ehemaligen deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg schlug dem Politiker eine ungeahnte Sympathie-Welle auf Facebook entgegen: 1,5 Millionen Bürger unterstützten ihn virtuell. Als die Betreiber aber zu einer Demo in der realen Welt aufriefen, war die Bilanz ernüchternd. Es tauchten nur einige hundert Menschen auf.

 

Übergriffe befürchtet

Und selbst die Proteste in Spanien und Griechenland werden Trankovits zufolge nicht von Dauer sein, wenn sie lediglich von einer wütenden Web 2.0-Masse getragen werden, die alles ablehnt. "Solange sie kein Programm und keine Lösungen haben, werden sie verpuffen", sagte der Autor. Was droht, ist eine "unpolitische Radikalisierung" von Personen, die selbst vor Übergriffen auf staatliche Institutionen nicht zurückschrecken könnten.

 

Ein Aspekt, den die etablierten "Player" aber zur Kenntnis nehmen müssen, ist, dass Bürger dank Social Media auch an ihnen vorbei Proteste organisieren können. Bestes Beispiel dafür war die Besetzung der Uni in Wien Ende 2009, die sich spontan rein aus Frust über die Zustände am Campus gebildet hat. Tagelang wussten Journalisten und Politiker nicht einmal, wer der richtige Ansprechpartner war. "Dieser Trend wird sicherlich zunehmen", prognostizierte der Autor.

 

In den Social Media liegen aber nicht nur Gefahren, sondern auch enorme Chancen für die Demokratie. Beinahe alle große Organisationen und Parteien sind inzwischen auf Facebook und Co. vertreten. "Die Kluft zwischen Politik und Bürgern ist sicherlich kleiner geworden", sagte Trankovits.

 

SERVICE: Laszlo Trankovits, "Weniger Demokratie wagen" - Frankfurter Allgemeine Buch, Veröffentlichung: August

"Kampf gegen Cybercrime" gestaltet sich schwierig
Foto: APA - Mobile Geräte geraten verstärkt ins Visier

Individuelle Lösungen für globale Probleme - dies klappt nicht in der Politik und schon gar nicht im World Wide Web, wenn es um den "Kampf gegen Cybercrime" geht. Mit diesem Statement machte Steve Adegbite, bei einer Pressekonferenz den Nutzen der von ihm organisierten Konferenz FIRST (Forum of Incident Response and Security Teams) klar, die von 12. bis 17. Juni in Wien tagte.

 

Antworten auf alle kommenden Fragen hatten die 475 Teilnehmer aus 61 Ländern, die sich über die bisher gemachten Erfahrungen und Fehler austauschten, nicht - vor allem was mobile Geräte betrifft. "Jeder Geschäftsführer will so eines, egal, was dies für die Sicherheit bedeutet", betonte Robert Schischka, Leiter des österreichischen "Computer Emergency Response Teams" (CERT). Hier müssten Lösungen gefunden werden.

 

Adegbite sieht bei Handys Parallelen zur Anfangszeit des PC, als man auch nicht wusste, wie man diese beschützen könnte. Wichtig wären vor allem simple Konzepte, die man den Leuten verständlich machen kann: Dass eine Firewall den Computer ebenso sicherer mache wie die Mauer eine Burg, versteht jeder. Nun müsse man vermitteln, dass man ebenso wenig auf ein wildfremdes Mail antwortet, wie man einem Unbekannten seine Kreditkarte überlässt.

 

Mikko Hyponnen von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure sieht die Staaten in ein "Cyberwar"-Rennen eintreten. Im Unterschied zu den Atomwaffen, von deren Zerstörungskraft jeder wusste und die so zur Abschreckung dienen konnten, hat hier aber bisher keine Seite eine Ahnung, was der Gegner an offensiven Möglichkeiten hat. Deshalb rechnet der Finne durchaus damit, dass einiges davon mit entsprechenden Folgen eingesetzt werden wird, um einen Einschüchterungseffekt zu erzielen.

Microsoft für stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Forschung
Foto: Microsoft Österreich - Software-Riese feierte sein 20-jähriges Jubiläum in Österreich

Microsoft-Österreich-Chefin Petra Jenner sieht Österreich im Telekommunikations- und IT-Bereich gut aufgestellt, allerdings nutze das Land das große Potenzial zu wenig. Sie plädiert dafür, Wirtschaft und Forschung näher zusammen zu bringen, wie das etwa Frankreich geschafft habe. Dann würde der IKT-Standort auch international stärker wahrgenommen.

 

Denn im Inland wie im Ausland gilt Österreich noch immer in erster Linie als Tourismusland. Was möglich ist, zeige das Beispiel E-Government, also Behördenwege über das Internet, wo Österreich weltweit Vorbildcharakter habe, meinte Jenner im Gespräch mit der APA. Österreich müsse auch dringend an seinem Bildungssystem arbeiten. So gebe es schon jetzt einen eklatanten Technikermangel, alleine Microsoft suche händeringend 30 Mitarbeiter.

 

"Der Arbeitsmarkt für IKT ist sehr klein", so Jenner. Dabei kämen auf die Fachkräfte immer höhere Anforderungen zu. Die IKT-Branche sei derzeit im Wandel, der Treiber dazu wäre Cloud Computing, also "Internet aus der Wolke". Aus der klassischen "Zweier-Beziehung" zwischen Microsoft und Hardwareherstellern entwickle sich ein "Dreier-Beziehung", bei der die Handynetzbetreiber die dritte Säule sind.

 

"Die Distributionswege verändern sich", so Jenner. Neben den rund 4.000 Microsoft-Partnern käme dann noch die Servicierung aus der Cloud hinzu. Dass private Nutzer die Wolke, also eine externe Serverstruktur, nicht brauchen, da externe Festplatten ohnehin nur mehr ein paar Euro kosten, verneint Jenner. Denn die eigene Festplatte werde oft nicht regelmäßig gesichert, wodurch die Gefahr von Datenverlust besteht. Außerdem ist die Wolke auch unterwegs verfügbar, betonte sie.

 

Microsoft feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum in Österreich. Dazu wird das Hauptquartier am Wienerberg komplett umgebaut, die Mitarbeiter müssen für zweieinhalb Monate ausziehen. Dafür soll dann alles schöner und wohnlicher sein, denn "das Büro ist ein Ort der Begegnung", erklärte Jenner. Menschen bräuchten ein "inspirierendes" Umfeld. Microsoft ist heuer im Frühjahr mit dem Preis "Österreichs bester Arbeitgeber" in der Kategorie über 250 Mitarbeiter ausgezeichnet worden.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht