17. September 2014, 14:02
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16. September 2014, 12:41
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16. September 2014, 12:41
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EBC-Newsletter #06/2011: Einladung zum nächsten Event
Supermarkt 1.0: Wie neue Technologien die Handelswelt verändern

Innovative Produkte im wenig innovativen Umfeld - so werden Handelsunternehmen oft gesehen. Welche Neuerungen gibt es beispielsweise im Supermarkt ums Eck? Kritiker monieren, dass die Einkaufswagerl quietschen wie eh und je und auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter noch nicht über die Version 1.0 hinausgekommen ist. Keine Rede von Innovation, könnte man meinen.

 

Seit Jahren ist die Rede von Info-Terminals, Self-Check-out, kontaktlosem Bezahlen und Co. - getan hat sich für den Endverbraucher wenig. Hinter den Kulissen gibt es aber sehr wohl massive Veränderungen. Welche neuen Technologien kommen im Logistikbereich zum Einsatz? Wie digital ist die Wertschöpfungskette im Handel bereits? Welches Potenzial bergen Kundenkarten? Was hat der Konsument davon? Und ist die Einkaufs-App der (Branchen-)Weisheit letzter Schluss?

 

Diese Aspekte beleuchten folgende Expertinnen und Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 31. März in Wien: Vera Grasl (GfK Austria), Chris Budgen (diamond:dogs), Rene Eres (Ericsson Austria), Andreas Kranabitl (SPAR), Alf Netek (Kapsch) und Rene Tritscher (Wirtschaftskammer Österreich).


Datum: Donnerstag, 31. März 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Der App-Markt boomt - und Österreich mischt mit
Foto: APA/EPA - Am Mobilfunk führt kein Marketing-Weg mehr vorbei

Jeder fünfte österreichische Handytelefonierer nutzt Apps, also kleine Programme, die man sich auf das Smartphone laden kann, geht aus einer Integral-Umfrage hervor. Die Analysten von Gartner rechnen sogar damit, dass sich der Markt heuer auf rund 11 Mrd. Euro weltweit verdreifachen wird. Heimische Software-Entwickler sind nun auf den Zug aufgesprungen und mischen auch am internationalen Markt mit.

 

Einen großen Teil der Produktion machen "gebrandete" Apps aus, also solche, die für bekannte Marken oft zu Werbezwecken programmiert werden. "Quasi jede Marketingagentur bietet so was mittlerweile an", sagte Roland Tauchner, Chef von Dimoco, der APA. Für die Agenturen sei der technologische Schritt zu den Mini-Programmen nicht weit. 15 Prozent des Umsatzes erzielt Dimoco mit seinen über 50 Mitarbeitern bereits mit Apps, vor allem über die Mobile Marketing-Tochter Lucy Marx. "Wir erwarten, dass dieser Anteil massiv nach oben geht", so Tauchner. Das Thema habe "voll in die Marketingabteilungen eingeschlagen".

 

"Das Thema gewinnt auf jeden Fall an Bedeutung", bestätigte auch Markus Deutsch, Geschäftsführer des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer, im Gespräch mit der APA. "Der Mobilfunkbereich wird in Zukunft auf jeden Fall ein fixer Teil jeder großen Werbekampagne." Vor gut einem Jahr sei von den Fachverbänden Werbung und IT außerdem ein Arbeitskreis eingerichtet worden, um die Spielebranche zu fördern. Auch dort werde das Thema immer größer. Hiesige Spieleentwickler würden sehr häufig fürs Ausland entwickeln, oft auch in Form von Apps, sagte Deutsch.

 

Rund 150 ernsthafte Entwickler in Österreich

Konkrete Zahlen zum heimischen Markt gibt es nicht. Die Branche besteht aus vielen kleinen Unternehmen, darüber hinaus kann praktisch jeder, der über das nötige Wissen verfügt, Apps auf den Markt bringen. Bei Apple schätzt man, dass es um die 150 ernsthafte Entwickler in Österreich gibt. Die Branche sei untereinander aber gut vernetzt, sagte Alexandra Vasak von Nous der APA. Nous wurde als Unternehmen für digitale Museumsguides gegründet und produziert seit 2008 auch Apps. Zuletzt wurde die App der "Presse" entwickelt; auch Ö3, Red Bull, der Samariterbund, Mercedes und das San Francisco Museum of Modern Art gehören laut Homepage zu den Abnehmern. 60 Prozent des Umsatzes entfielen mittlerweile auf die Sparte Mobile Applications, der Rest auf Anwendungen für Museen, so Vasak.

 

Eine eigene Idee verfolgt Wikitude aus Salzburg, deren "Wikitude World Browser" nach eigenen Angaben im In- und Ausland über 1 Mio. Mal runtergeladen wurde. Die App benutzt die Kamera eines Smartphones, um die Umgebung zu scannen und blendet zusätzlich zum Live-Bild Informationen ein, etwa wann die zu sehende Statue gebaut wurde. "Augmented Reality" nennt sich die Technik. Umsatz macht das Unternehmen mit der kostenlosen App noch nicht, dafür hätten Wagniskapital-Geber "einen siebenstelligen Betrag" bereitgestellt, sagte Marketingchef Andy Gstoll der APA. 15 Mitarbeiter habe man momentan, "zwei werden gerade eingestellt."

Digitale Lesegeräte sind Österreichern zu teuer
Foto: APA/EPA - Drei Prozent besitzen Tablet-PC oder E-Reader

Das Interesse der Österreicherinnen und Österreicher an Tablet-PCs und E-Books nimmt zu, wenngleich ihnen der Preis dieser Produkte meist noch als zu hoch erscheint. Für digitale Inhalte sind sie aber sehr wohl bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Das zeigt eine internationale Analyse der Boston Consulting Group (BCG).

 

Die Bekanntheit von Kindle, iPad und Co. ist demzufolge von 37 Prozent vor einem Jahr auf jetzt 42 Prozent gestiegen. Rund ein Drittel der befragten heimischen Verbraucher will eines dieser Geräte innerhalb der nächsten drei Jahre erwerben. Bei denjenigen, die die Produkte kennen, sind es sogar 55 Prozent. Die Mehrheit interessiert sich für ein Multifunktionsgerät, nur jeder zehnte für einen reinen E-Reader. Derzeit besitzen drei Prozent der Österreicher einen Tablet-PC bzw. einen E-Reader (Vorjahr: zwei Prozent), so die BCG.

 

Als Knackpunkt sehen die Experten den Preis: "Unsere Umfrage zeigt, dass österreichische Verbraucher bis zu 99 Euro für ein reines Lesegerät und maximal 199 Euro für ein Multifunktionsgerät ausgeben würden", erklärte Antonella Mei-Pochtler, Senior Partnerin bei BCG. Der Maximalpreis, den sie bereit sind zu zahlen, ist gegenüber dem Vorjahr sogar zurückgegangen. "Den kommerziellen Durchbruch werden E-Reader und Tablet-PCs erst dann feiern können, wenn die Preise erheblich sinken", sagte Mei-Pochtler.

 

Bei digitalen Inhalten sind die Österreicher im internationalen Vergleich hingegen spendierfreudig: Sie würden für ein digitales Zeitschriften- oder Zeitungsabonnement fünf bis neun Euro im Monat ausgeben und sind damit im oberen Drittel unter den untersuchten Ländern. Mit der Bereitschaft, für ein digitales Buch fünf bis zehn Euro zu bezahlen, liegen die heimischen Konsumenten mit Italien, Spanien, Frankreich und Finnland sogar an der Spitze. Der Einmalkauf eines Onlinemagazins ist ihnen hingegen nur ein bis zwei Euro wert, Japaner würden bis zu vier Euro berappen. Am ausgabefreudigsten sind in allen Kategorien die Italiener.

 

"Kampf um die Leser" gestartet

Medienhäuser könnten laut den Experten von der hohen Zahlungsbereitschaft für Onlineinhalte zwar profitieren, allerdings hätten Apple oder Google einen regelrechten "Kampf um die Leser" gestartet. "Verlagshäuser stehen vor Problemen wie der eingeschränkten Verfügbarkeit von Kunden- und Nutzungsdaten und signifikanten Umsatzbeteiligungen, die den Gewinn schmälern", so Mei-Pochtler. Viele iPad-Versionen von Magazinen und Zeitungen würden gerade einmal ein bis zwei Prozent der Printauflage erreichen.

 

Abgesehen von der Lektüre digitaler Inhalte wollen die am Kauf eines digitalen Gerätes Interessierten ihr Gerät vor allem zum Mailen (86 Prozent), zum Surfen im Internet (77 Prozent) sowie für persönliche Fotos (69 Prozent) nutzen. Auch sehr beliebt sind Musikanwendungen (70 Prozent), Videos (63 Prozent) und nutzergenerierte Inhalte (55 Prozent). Für Videospiele interessieren sich hingegen nur 33 Prozent.

 

Für die Studie hat die Boston Consulting Group rund 15.000 Verbraucher in 16 Ländern, darunter Österreich, Deutschland, Großbritannien, USA, Japan und China befragt.

Datenverluste kosten Unternehmen immer mehr
Foto: APA - Jeder verschwundene Datensatz kostet 138 Euro

Eine Datenpanne im Unternehmen aufzuklären und die entstandenen Schäden einzudämmen hat im Jahr 2010 durchschnittlich 3,4 Mio. Euro gekostet. Das entspricht einer Steigerung um 31 Prozent gegenüber 2,6 Mio. Euro im Jahr 2009 beziehungsweise einem Plus von 40 Prozent gegenüber 2,4 Mio. Euro im Jahr 2008. Cyberangriffe und Fahrlässigkeit sind die häufigsten Ursachen für Zwischenfälle.

 

Das ergibt eine Studie des Ponemon-Instituts im Auftrag des Sicherheitsspezialisten Symantec über Pannen in deutschen Unternehmen. Den größten Teil der Kosten bei Datenverlusten machen mit 44 Prozent die Wiederherstellung wichtiger Geschäfts- und Kundendaten und die wegen des Vorfalls entgangenen Profite aus. An zweiter Stelle stehen die Aufwendungen für die Kommunikation und den Kontakt mit Kunden nach einem Zwischenfall.

 

Die Kosten pro verlorenem Datensatz stiegen demzufolge im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 138 Euro. In jeweils 40 Prozent der Fälle waren Schadcodes und kriminelle Angriffe beziehungsweise fahrlässiges Verhalten für einen Datenvorfall verantwortlich, so Symantec. Gestohlene oder verlorene Geräte führten zu 32 Prozent der Zwischenfälle.

 

Die „German Cost of a Data Breach Study" beruht auf einer Analyse von Datenverlusten in 25 Unternehmen mit einem Volumen von je 3.000 bis 78.000 betroffenen Datensätzen. Die befragten Betriebe sind in 12 verschiedenen Branchen tätig. Betrachtet wurde den Angaben zufolge die gesamte Bandbreite an Kosten, die mit dem Verlust von Daten einhergehen. Dazu zählen die Identifikation des Datenverlusts und die Benachrichtigung der Betroffenen, der Aufwand für die komplette Untersuchung des Vorfalls und die Reaktion darauf sowie der ökonomische Einfluss des Datenverlustes auf das Kundenvertrauen und -verhalten.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen