23. Dezember 2014, 13:45
Streik bei Amazon geht weiter
Auch am Tag vor Heiligabend haben Beschäftigte des Online-Händlers Amazon ihre Streiks fortgesetzt. "Wir lassen nicht nach", sagte ...
22. Dezember 2014, 13:49
Paid Content-Modelle im Kommen
Die NZZ.at wird es ab 21. Jänner vormachen, und auch für das Nachrichtenmagazin "profil" werden entsprechende Pläne kolportiert: 2015 ...
19. Dezember 2014, 13:58
Blackberry schreibt wieder schwarze Zahlen
Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kommt mit seiner Sanierung voran. Im abgelaufenen Quartal dämmte der kanadische Konzern ...
EBC-Newsletter #08/2011: Einladung zum nächsten Event
IT sucht Image: Vom lästigen Kostenfaktor zum visionären Möglichmacher

Seit Jahren arbeiten IT-Abteilungen am Image-Wechsel vom Infrastruktur-Bereitsteller zum Dienstleister, der durch seine Innovationen den Geschäftserfolg des Unternehmens erst ermöglicht. Gelungen ist das noch nicht, obwohl Technovisionäre und Entwickler immer stärkeren Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit haben.

 

Die Aussichten, sowohl intern als auch extern als Vordenker und unumgängliche Voraussetzung für viele neue Geschäftsmodelle wahrgenommen zu werden, sind gar nicht schlecht: Nach teilweise deutlichen Budget-Einschnitten steht heuer laut Experten wieder mehr Geld für Neuheiten - und damit Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Betriebs - zur Verfügung.

 

Was sind also die großen anrollenden Innovationen? Wie stark werden sie die Unternehmen in Zukunft verändern, und wie kann Informationstechnologie dabei helfen? Welche Anwendungen erleichtern uns tatsächlich den Berufsalltag? Wodurch können Business-kritische Innovationen für den Betrieb nutzbar gemacht werden? Welche Rolle spielen dabei Smartphones und Tablet-PCs?

 

Darüber diskutieren folgende Experten bei einem Event der APA-E-Business-Community am 28. April in Wien: Georg Petritsch (Accenture), Rene Eres (Ericsson Austria), Gerald Klima (APA-IT), Oliver Krizek (Navax), Andreas Muther (SAP Österreich) und Manfred Traumüller (HP Österreich).

Datum: Donnerstag, 28. April 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Öffentliche Daten für alle
Foto: APA/dpa - Aktivisten fordern "Recht auf maschinenlesbare Daten"

Anstatt gesammelte Informationen virtuell verstauben zu lassen, will die Open-Data-Bewegung Daten aus den Archiven und Datenbanken des Staates allen Bürgern zur Verfügung stellen. Die Aktivisten versprechen sich davon neue Geschäftsmodelle und mehr Demokratie. Doch dem Vorhaben fehlt unter anderem das Geld.

 

Agrarsubventionen und Feinstaubwerte, Listen mit hygienisch fragwürdigen Restaurants oder öffentliche Bauaufträge: Diese Informationen können helfen, der Politik auf die Finger zu schauen, oder Entscheidungen beeinflussen, wo man lieber nicht isst oder hinzieht. Doch Behörden und Ministerien wollen ihr Wissen über diese Fakten oft nicht teilen. Eine Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, die Daten aus der staatlichen Dunkelkammer zu befreien. Auf der Konferenz Re:publica in Berlin diskutierten Befürworter des "Open-Data"-Prinzips und Behördenvertreter, welche Hürden es gibt.

 

In der Theorie spricht viel für die Datenoffenheit. Die Bürger dürfen auf mehr Transparenz und weniger Günstlingswirtschaft in der Politik hoffen, Unternehmen können neue Geschäftsmodelle entwickeln. Auch die Verwaltung profitiert von gut aufbereiteten und öffentlich zugänglichen Daten. Bezahlt sind sie ja ohnehin schon - aus den Steuern. Aber dennoch hat die Datenoffenheit bisher keinen hohen Stellenwert in Behörden und Ministerien. Das fängt schon beim Geld an. "Der große Anspruch, vor dem wir stehen: Es darf nichts kosten", sagte Uta Dauke, Referatsleiterin im Deutschen Bundesinnenministerium (BMI).

 

Plattform bis 2013

Dennoch verweist Dauke auf einige Anfangserfolge: So hat die deutsche Bundesregierung beschlossen, bis 2013 eine Online-Plattform an den Start zu bringen, die auf Open-Data-Angebote in Bund, Ländern und Gemeinden verlinkt. Längst nicht alle Behörden sind dabei - aber ein Anfang ist gemacht. Vorbild sind die USA und Großbritannien: Beide Länder haben Online-Plattformen für öffentliche Daten. Die US-Site data.gov könnte allerdings bald dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Obama-Regierung muss massiv sparen.

 

Angesichts der schleppenden Umsetzung des Open-Data-Gedankens rufen Aktivisten nach verbindlichen Regelungen. Ein "Recht auf maschinenlesbare Daten" müsse in das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das Anfang 2006 in Kraft trat, aufgenommen werden, sagte Daniel Dietrich, der das Open Data Network mitgegründet hat. "Die Umsetzung von Open Data darf nicht nur eine Sache der Verwaltung sein", forderte er.

 

Krieg der Formate

Selbst wenn die grundsätzliche Bereitschaft besteht, Daten herauszugeben, bleiben oft einige Fragen offen - etwa welches Format die Dateien haben sollen. Heide Vathauer, bei der Stadt Bremen für Informationsmanagement und -prozesse zuständig, forderte technische und organisatorische Standards. Die Open-Data-Bewegung setzt auf maschinenlesbare Formate, die eine systematische Auswertung großer Informationsmengen erlauben. Ein Beispiel, wie es nicht sein sollte, liefert der Deutsche Bundestag: Er veröffentlicht die Drucksachen zu Parteispenden als PDF-Datei und nicht in einem strukturierten Format.

 

In Österreich will die Initiative "Open Government Data" dafür sorgen, "besseren Nutzen aus den riesigen vorhandenen freien Datenmengen zu ziehen". Personenbezogene Daten sollen jedoch ausgespart bleiben, betonte man kürzlich bei einer Pressekonferenz. Eine Menge an Ressourcen würde kostspielig erhoben, "um dann in Jahrbüchern, Dokumenten und Excel-Sheets ungenutzt zu verfallen", wurde kritisiert.

Twitter wird zum Nachrichtenkanal
Foto: APA/dpa - Links verweisen hauptsächlich auf klassische redaktionelle Medien

Mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller Links aus Tweets verweisen auf Nachrichten. Werbung bzw. Marktinformationen (23 Prozent) folgen an zweiter Stelle, dahinter liegen Unterhaltung (13 Prozent) und interne Kommunikation (12 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Studie von Axel Maireder vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.

 

Untersucht wurden 3.221 deutschsprachige, persönliche Tweets, die einen Link beinhalteten. Auffallend war, dass die Hälfte auf Medieninhalte verweisen, die aus klassischen redaktionellen Medien stammen. Hard News (wie Politik, Wirtschaft oder Katastrophen) liegen mit 19 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Soft News (wie Kultur, Lifestyle oder Sport) mit 16 Prozent und spezifischen News (Fach- und/oder Interessengruppen) mit ebenfalls 16 Prozent.

 

Immerhin 23 Prozent verweisen laut der Studie auf Werbung. Es folgen 13 Prozent, die dem Bereich Unterhaltung und zwölf Prozent, die der privaten Kommunikation zugeordnet werden können. "Es scheint, als würde die Gatekeeper-Funktion der klassischen Medienunternehmen insbesondere bei Hard News und in einem geringeren Maße bei Soft News auch in der Twitter-Sphäre von hoher Bedeutung sein", so Maireder. Für andere Formen der Information und insbesondere Unterhaltung gilt dies weniger.

 

Auffällig ist die Tendenz von Twitter-Nutzern, auf Medieninhalte nicht nur durch die simple Übernahme des jeweiligen Titels zu verweisen, sondern diese Verweise mit individuellen Bemerkungen zu versehen. "Wir sprechen hier von 55 Prozent", betonte der Wissenschafter. Ein Großteil der Kommentare (88 Prozent) nimmt dabei konkret Bezug auf den Medieninhalt, bei einem guten Teil (27 Prozent) ist dieser Bezug auch wertend.

 

SERVICE: Die Studie ist hier zu finden.

Tablet-Hype bremst PC-Markt aus
Foto: APA/EPA - Mini-Notebooks verloren besonders stark

Der Hype um Tablet-Computer und die Vorsicht der Konsumenten dämpfen den PC-Markt. Im ersten Quartal 2011 sei der Absatz um 1,1 Prozent auf 84,3 Mio. Geräte gesunken, berichtete die Marktforschungsfirma Gartner.

 

"Viele Leute behalten ihren Standard-PC lieber noch ein Jahr und warten auf neue Geräte wie die zweite Version des iPad oder ein neues Smartphone", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich. Dagegen zog die Nachfrage der Unternehmen an.

 

Als Ursachen für die Zurückhaltung der Käufer sieht die Expertin zum einen die ungewisse wirtschaftliche Lage in vielen Regionen der Welt. Zum anderen sei ein topaktueller PC kein Muss mehr - auch ein mehrere Jahre altes Gerät tue seine Pflicht: "Die Technologie, die im Regal steht, ist nicht verlockend genug." Zumal der Computer schon seit längerem immer mehr in Konkurrenz zu anderen Elektronikgeräten stehe - neben Tablets etwa Fernseher und Spielkonsolen.

 

Gerade das Billig-Segment mit den Mini-Notebooks, das in den vergangenen Jahren für Wachstum gesorgt hatte, verlor. Zudem macht sich ein statistischer Effekt bemerkbar: Das erste Quartal 2010 war sehr stark und lässt die aktuellen Verkäufe schlecht aussehen. Dagegen zog die Nachfrage der Geschäftskunden an. "Die Unternehmen müssen investieren, weil ihre Geräte zu alt sind", sagte Escherich.

 

Die aufwendigen Tests des 2009 eingeführten Betriebssystems Windows 7 seien abgeschlossen, nun würden PCs mit der Software installiert. Der Ersatzzyklus wird nach Escherichs Einschätzung anhalten: "2011 bis 2012 werden wir eine kontinuierliche Nachfrage im Business-Bereich sehen werden."

 

Die schwache Entwicklung trifft vor allem Billighersteller. Acer verkaufte gut 1,5 Mio. Geräte weniger als im ersten Quartal 2010 und sackte auf einen Marktanteil von 12,9 Prozent ab (2010: 14,6). Auch Asus verlor kräftig. Beide Unternehmen hätten mit ihren Mini-Notebooks aufs untere Preissegment abgezielt, sagte die Gartner-Expertin - "das ist der Teil des Marktes, der sehr stark verloren hat". Marktführer bleibt Hewlett-Packard mit einem Anteil von 17,6 Prozent.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.at/  

- WirtschaftsBlatt Verlag AG http://www.wirtschaftsblatt.at/  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

Es sind keine Dokumente verfügbar!
28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann