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EBC-Newsletter #10/2010: Einladung zum nächsten Event
Business Intelligence: Das Ende von "Stille Post" im Unternehmen?

Infos, Infos, Infos - wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht und die richtigen Schlüsse daraus zieht, ist alles in Ordnung. Das scheint in heimischen Unternehmen derzeit aber nicht unbedingt Realität zu sein. Entscheidungen werden häufig aufgrund von zu wenigen, viel zu vielen - und daher nicht wirklich relevanten - oder einfach falschen Daten getroffen.

 

Ein Datensilo in einem dynamischen Umfeld ist halt noch lange kein intelligentes Informations-Werkzeug. Außerdem müssen auch unstrukturierte Infos berücksichtigt werden. Daten sammeln, verknüpfen und auswerten klingt ja recht einfach. In der Vergangenheit waren entsprechende Anwendungen aber entweder ungeeignet, geeignet, aber zu kompliziert, oder geeignet, aber zu teuer. Inzwischen sind Tools für die richtige, schnelle Entscheidung auch für KMU interessant geworden.

 

Aber wer braucht welche Anwendungen? Sind die angebotenen Lösungen wirklich für die Straffung der Abläufe, effiziente Geschäftsprozesse und eine erfolgreiche Strategieumsetzung geeignet? Was hilft das im Umgang mit Lieferanten und Kunden? Und wie können interne mit externen Informationen verknüpft werden?

 

Darüber diskutieren folgende Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 27. Mai in Wien: Mirko Waniczek (Österr. Controller-Institut), Wolfgang Briem (Microsoft Österreich), Harald Epner (SAP Österreich), Rainer Friedl (diamond:dogs webconsulting), Oliver Krizek (NAVAX Consulting) und Christian Plaichner (UC4 Software) sowie Thomas Zimmer (Hewlett-Packard).

 

Datum: Donnerstag, 27. Mai 2010
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Massenmarkt für Kindle, iPad und Co. in Sicht
Foto: APA/EPA - Österreicher wollen aber maximal 200 Euro ausgeben

Jeder zweite Verbraucher weltweit will sich in den nächsten drei Jahren ein elektronisches Lesegerät - also einen E-Reader oder Tablet-PC - zulegen, in Österreich immerhin rund jeder Dritte. Das ist auch für die Verlagsbranche eine gute Nachricht: Denn der Verkauf von Online-Content könnte dadurch einen enormen Schub erfahren, geht aus einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) hervor.

 

Rund 17 Prozent der Österreicher (weltweit: 28 Prozent) wollen demnach innerhalb der nächsten zwölf Monate ein kompaktes Lesegerät erwerben. 37 Prozent (weltweit: 49 Prozent) denken über eine Anschaffung innerhalb der nächsten drei Jahre nach, zwei Prozent besitzen bereits ein solches Gerät. "Unsere Umfrage zeigt, dass E-Reader und Flachcomputer keine Nischenprodukte für Technikbegeisterte sind, sondern die MP3-Player dieses Jahrzehnts werden können. Allerdings müssen die Geräte bedeutend günstiger werden", erklärte Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführerin bei BCG, in einer Aussendung.

 

Maximal 148 Euro seien die Kunden hierzulande bereit, für ein reines Lesegerät zu zahlen. Für multifunktionale Geräte, wie das iPad, wäre bei 200 Euro die Schmerzgrenze erreicht. Vor allem Letztere könnten die Konsumenten begeistern: 71 Prozent der Befragten in Österreich möchten ein vielseitig einsetzbares Gerät - zum Lesen, Surfen im Netz, Mailen sowie zum Anschauen von Fotos und Videos. Nur 19 Prozent würden sich mit einem Standalone-Gerät zum Lesen digitaler Bücher zufriedengeben.

 

Anschub für Paid Content

Die Verbraucher seien auch durchaus bereit, für digitale Nachrichten und Bücher zu bezahlen, sind die Berater überzeugt. "Mit der Verbreitung elektronischer Lesegeräte bietet sich nicht zuletzt eine Chance für die Verlagsbranche; die geschickte Ausweitung ihrer bezahlten Online-Dienste könnte ihnen jetzt einen enormen Schub geben", so Mei-Pochtler. Für ein digitales Monatsabonnement einer Tageszeitung würden die befragten Österreicher 5 bis 9 Euro ausgeben, für elektronische Bücher 5 bis 10 Euro. Dies sei auch der von den Verlagen anvisierte Preis. Für digitale Magazine würden ein bis zwei Euro gezahlt. Die Finnen seien sogar bereit, bis zu fünf Euro pro Ausgabe - und damit ähnlich viel wie für ein gedrucktes Heft - springen zu lassen.

 

Bei den digital konsumierten Angeboten halten sich den Angaben zufolge E-Books und Online-News die Waage: Über 90 Prozent der Österreicher, die in den kommenden drei Jahren ein solches Gerät kaufen wollen, möchten vorwiegend digitale Bücher lesen. Mehr als 80 Prozent wollen Online-Nachrichten von Zeitungen und Magazinen auf ihrem mobilen Gerät verfolgen - sie befinden sich damit im internationalen Trend, heißt es weiter. Weltweit wurden für die BCG-Studie rund 13.000 Personen online befragt (Sample in Österreich: 697 Personen).

Heimische Mobilfunker leiden unter Preiskampf
Foto: APA/dpa - Kundenzuwachs trotz gesättigtem Markt

Die andauernde Preisschlacht bei den Handytarifen hat die Umsätze der Mobilfunkanbieter weiter schrumpfen lassen. Marktführer Mobilkom verzeichnete im 1. Quartal 2010 einen Rückgang von 9,5 Prozent auf 365,2 Mio. Euro. Verfolger T-Mobile kam auf ein Minus von 7,1 Prozent (248 Mio. Euro). Besser ging es der Nummer 3, Orange, bei der der Umsatz um drei Prozent auf 137,3 Mio. Euro nachgab.

 

Diese Entwicklung spiegelt sich auch im durchschnittlichen Umsatz pro Monat und Kunde (ARPU) wider: Mobilkom 22,2 Euro (minus 12,9 Prozent), T-Mobile 30 Euro (minus 9,1 Prozent) und Orange 31,8 Euro (hier sind allerdings nur die Vertragskunden erfasst, minus 3 Prozent). Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) musste die Mobilkom einen Rückgang auf 144,4 Mio. Euro nach 160,7 Mio. Euro im 1. Quartal 2009 hinnehmen. T-Mobile vermeldete ein bereinigtes Ebitda von 83 Mio. Euro (plus 56,6 Prozent), Orange von 49,1 Mio. Euro (plus 14,3 Prozent).

 

Interessanterweise verzeichneten alle drei Anbieter einen deutlichen Kundenzuwachs in einem gesättigten Markt. Die Mobilkom meldete 4,9 Mio. Nutzer (plus 6,8 Prozent), T-Mobile 3,6 Mio. (plus 6,1 Prozent) und Orange 2,2 Mio. (plus 5,5 Prozent) - macht in Summe 10,7 Mio. bei rund 8 Mio. Einwohnern (und ohne die Nummer 4 am Markt, "3"). Ein wahrer Renner ist weiterhin das iPhone. Die beiden Anbieter T-Mobile und Orange haben seit dem Verkaufsstart im März 2008 mehr als 150.000 bzw. 130.000 Stück verkauft.

 

Nach Ansicht von Branchenbeobachtern gibt es in Österreich mit vier Anbietern mindestens einen Mobilfunkbetreiber zu viel. Die Hoffnungen, dass dem kleinsten Netzbetreiber "3" die Luft ausgeht, haben sich aber bisher nicht erfüllt. Hinter "3" steht der chinesische Riesenkonzern Hutchison, der auch im Industriegeschäft stark vertreten ist. Die Mobilkom ist eine Tochter der börsenotierten teilstaatlichen Telekom Austria, T-Mobile gehört dem weltgrößten Mobilfunkkonzern Deutsche Telekom und Orange der France Telecom.

Softwareindustrie kritisiert erneut Politik
Foto: APA/dpa - Österreich im weltweiten IKT-Ranking zurückgefallen

Der Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) sieht bei der Politik "dringenden Handlungsbedarf auf zahlreichen Ebenen". Es sei einfach zu wenig, "dauernd von der Wissensindustrie zu schwärmen und gleichzeitig untätig zuzuschauen", so VÖSI-Präsident Peter Kotauczek. Die zahlreichen IKT-Masterpläne diverser Regierungen würden sich "mit schöner Regelmäßigkeit als Makulatur" erweisen.

 

Dabei habe Österreich bis zum Jahr 2001 einen "beachtlichen Status im internationalen IKT-Geschäft aufgebaut". Im "Global Information Technology Report"-Ranking des World Economic Forum sei Österreich von Platz 9 im Jahr 2001/2002 aber mittlerweile auf Platz 20 im jüngsten Ranking 2009/2010 zurückgefallen.

 

Kritisiert wird unter anderem die strenge Zuwanderungspolitik für Fachkräfte, die viel zu geringe Zahl von hierzulande ausgebildeten IKT-Fachkräften und die schlechten Chancen, zu Risikokapital zu kommen. Außerdem fehlten Österreich ein paar nationale Leitbetriebe für die Informations- und Telekombranche, so das Credo beim Jahrespressegespräch des VÖSI.

Google setzt auf das Smartphone
Foto: APA - "Das Handy geht in Richtung E-Commerce"

Der US-Internetkonzern Google geht von einem weiteren Smartphone-Boom und einem Trend hin zum mobilen Internet aus. Dies werde den Markt für Apps (engl. Applications, Anwendungen) weiter wachsen lassen. "Das Handy geht in Richtung E-Commerce", glaubt Google-Österreich-Chef Karl Pall. Mit dem Milliardengeschäft werde aber auch eine Marktbereinigung einhergehen.

 

Ein weiterer Trend sei die Kommerzialisierung der sozialen Netzwerke wie etwa bei der Google-Tochter YouTube. Schon jetzt würden einige Privatpersonen mit ihren Internetauftritten "richtig Geld machen". Sie seien wichtige Markenbotschafter für die Industrie, so Pall bei einem Vortrag in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft.

 

Allerdings müssten sich die Nutzer sozialer Netzwerke der Datenschutzproblematik bewusst sein - Stichwort Facebook. Pall glaubt, dass es in Zukunft ein eigener Geschäftszweig sein wird, die digitalen Spuren von reuigen Internetusern zu löschen. Dass im Internet publizierte Inhalte mit einer automatischen Ablaufzeit versehen werden, findet er hingegen nicht gut.

 

Die seit zwei Jahren angekündigte Serverfarm im oberösterreichischen Kronstorf kommt fix, versicherte Pall, allerdings ziehe sich so ein Großprojekt nun mal. Das Gelände ist 75 Hektar groß und steht auf der grünen Wiese, muss also auch erst mit Infrastruktur erschlossen werden.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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