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EBC-Newsletter #14/2010: Einladung zum nächsten Event
20 Jahre Internet: Wie Innovationen unser Berufs- und Privatleben verändern

Gerade einmal 20 Jahre ist es her, dass die ersten Computer in Österreich an das Internet angeschlossen wurden. Damals war natürlich noch keine Rede von Online-Shopping oder sozialen Netzwerken. Und auch welche massiven Auswirkungen dieser Schritt auf unser Privat- und Berufsleben haben würde, war noch keinem bewusst: Zeit für einen Rück- und Ausblick.

 

Inzwischen wurden die heimische Internetbranche zu einem wichtigen Wirtschafts- und der Online-Zugang zu einem bedeutenden Gesellschaftsfaktor. Dadurch haben sich enorme Marktchancen für österreichische Unternehmen ergeben, auch im Export. Wo geht die Reise hin? Auf welche Veränderungen in unserem Alltag, im Beruf und im Kommunikationsverhalten generell müssen wir uns einstellen?

 

Welche Märkte sind durch Internet und Co. entstanden oder komplett umgekrempelt worden? In welche Richtung werden sie sich weiter entwickeln? Wie organisieren sich die Unternehmen in Zukunft? Welche Technik- und Innovationssprünge krempeln unser Leben um?

 

Darüber diskutieren folgende Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 29. Juli in Wien: Peter Rastl (langjähriger Leiter des ZID der Universität Wien), Martin Fluch (Telekom Austria), Thomas Jäkle (WirtschaftsBlatt), Dieter Kittenberger (HP Österreich), Gerhard Laga (Wirtschaftskammer Österreich) und Robert Schweinzer (APA-MultiMedia).

 

Datum: Donnerstag, 29. Juli 2010
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Heimische Web-Start-ups suchen Investoren
Foto: APA/dpa - Risikokapital ist in Österreich knapp

Österreichische Internet-Start-ups leiden unter dem Mangel an Geldgebern. Diese finden sie oftmals im Ausland, ein Investitionsklima wie im Silicon Valley wünschen sie sich. Auch Förderungen sind wichtig, um innovative Ideen umsetzen zu können. Beim Digital-Marketing-Kongress "Summit 10" wurde über Finanzierung, Erlösstrategien und Marktperspektiven diskutiert.

 

Die Palette der Web-Start-ups, die am "Summit 10" teilnahmen, reicht von einer Online-Videothek (flimmit.com) über eine Thermensuchmaschine (thermencheck.com) bis hin zu einem Online-Modevertrieb und -produzenten (garmz.com). Was sie verbindet, ist die Schwierigkeit Investoren zu finden. Sie benötigen Venture Capital, zeitlich begrenzte Mittelüberlassungen in Form von Risikokapital. Derartige Mittel zu finden, ist in Österreich, wie in ganz Europa, ohnehin schwer. 2009 war es wegen der Wirtschaftskrise nahezu unmöglich, so der Tenor bei der Veranstaltung. Ganz anders sei es im Silicon Valley: Dort gebe es mehr "Angel"-Investoren, die sechsstellige Eurobeträge vorfinanzieren, und eine viel bessere Vernetzung der gesamten Web-Branche.

 

Andreas Klinger ist Mitbegründer des Start-ups "garmz" - ein Portal für junge Modeschaffende, die ihre Ideen unabhängig produzieren und verkaufen wollen. Nach der Firmengründung 2008 begann die Suche nach Investoren. Zahlreiche internationale Verhandlungen scheiterten, nach einem Jahr gab es doch noch eine Einigung mit Geldgebern, darunter Russen und Schweizer. "Man braucht verrückte Ideen, um Investoren zu finden", so Klinger. Wichtig ist ihm, dass seine Investoren produktives Feedback geben, aber sich nicht zu sehr in die Geschäftstätigkeit einmischen. Das Unternehmen ist für die nächsten zehn Monate vorfinanziert, dann stehen die nächsten Verhandlungen an.

 

Förderungen wie "departure" oder "aws" sind laut den Diskutierenden beim "Summit 10" wichtig für heimische Gründer, jedoch als einzige Finanzierungsquelle meist nicht ausreichend. Oftmals müssen Start-ups Investoren finden, um überhaupt eine Förderung zu erhalten. Zudem sei der bürokratische Aufwand groß und brauche viele Kapazitäten. Wichtig sei zudem, sich durch das Feedback aus den Förderstellen nicht zu sehr verunsichern zu lassen. Dies führe oftmals zu weit weg von der Umsetzung der zugrundeliegenden Geschäftsidee, meinten Betroffene.

 

Einer der Web-Investoren ist Markus Gruber, sein Unternehmen "i5invest" zählt acht Mitarbeiter und unterstützt derzeit zehn Start-ups. Im Gespräch mit der APA nennt er seine wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung über ein Investment: die Erfahrung und Heterogenität der Teammitglieder, der Zeitaufwand für die Umsetzung des Geschäftsplans und die Höhe der potenziellen Erträge. Sein Unternehmen erwerbe durchschnittlich 20 Prozent der Anteile von Start-ups, diese bemessen sich an einem fiktiven, zukünftigen Wert. Bis zu den ersten Rückflüssen dauere es durchschnittlich "ehrliche drei Jahre". Rund 20 Prozent der Investments seien Totalausfälle.

Warten auf flächendeckende High-Speed-Versorgung
Foto: APA/dpa - Schwache Nachfrage lässt Anbieter zögern

Höhere Übertragungsraten für das Breitbandinternet werden sich nur langsam durchsetzen. Das deutsche Medienforschungsinstitut "mediareports prognos" erwartet, dass sich eine flächendeckende Versorgung mit High-Speed-Internet ab 25 Mbit pro Sekunde nicht - wie von der österreichischen Regierung gefordert - bis 2013 ausgeht. Die derzeitigen Standards bei der Übertragungsrate liegen den Angaben zufolge zwischen 8 und 10 Mbit.

 

Bis Ende 2014 wird die Hälfte der österreichischen Haushalte einer Studie des Instituts zufolge High-Speed-Internet ab einer Übertragungsrate von 50 Mbit nutzen können. Den Großteil der Zugänge sollen laut Studienautor Jan Todt Kabelanbieter wie UPC bereitstellen, etwa ein Drittel werde von DSL-Anbietern wie der Telekom Austria kommen. Grund für den zögerlichen Ausbau der Infrastruktur seien die Refinanzierungsbedingungen: Bis jetzt stoße Internet mit einer so hohen Übertragungsrate auf wenig Interesse.

 

"Die Nachfrage konzentriert sich auf wenige IPTV-Haushalte, die mehrere TV-Programme gleichzeitig nutzen wollen, und einige Technik-Freaks", heißt es in einer Aussendung. Milliardenschwere Investitionen in den Netzausbau bekämen die Anbieter also nicht herein.

Kaum Unterstützung in Firmen für private Endgeräte
Foto: APA/EPA - Überraschend wenig Sicherheitsvorkehrungen

Immer mehr Mitarbeiter nutzen ihre privaten Smartphones, Netbooks und Tablet-PCs auch bei der Arbeit. Viele Unternehmen in Europa sind einer aktuellen Studie zufolge darauf allerdings nur unzureichend vorbereitet. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und IT-Unterstützung gebe es überraschend wenig, so das Ergebnis einer vom IT-Dienstleister Unisys in Auftrag gegebenen Studie des Marktforschungsunternehmens IDC.

 

Private Geräte werden der Studie zufolge deutlich häufiger als angenommen bei der Arbeit genutzt. Insgesamt 95 Prozent der befragten technikaffinen Arbeitnehmer nutzen mindestens ein privates Endgerät beruflich. In Deutschland ist bei 31 Prozent der Befragten zum Beispiel ein Smartphone auch während des Jobs im Einsatz. Allerdings ist dies nur 14 Prozent der befragten Arbeitgeber bekannt.

 

Viele Unternehmen sind zunehmend offen für die geschäftliche Nutzung von privaten Geräten und Anwendungen ihrer Mitarbeiter, lautet ein weiteres Ergebnis der Erhebung. Die Unterstützung in Sicherheitsfragen sei aber oftmals unzureichend. Technische Innovationen würden heute von den Arbeitnehmern in die Unternehmen getragen, sagte Karl Anzböck, Europa-Chef bei Unisys. "Aus diesem Potenzial sollten die Unternehmen versuchen, einen Vorteil zu schlagen." Dazu gehöre aber auch, für ausreichend Sicherheit für die Daten der Unternehmen und der einzelnen Mitarbeiter zu sorgen.

 

Für die Studie wurden 987 Mitarbeiter, die häufig IT nutzen, sowie 204 Technik-Chefs (CIO) und IT-Leiter aus Großbritannien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden befragt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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