23. Oktober 2014, 12:08
Nokia mit deutlichem Umsatzplus
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23. Oktober 2014, 11:18
Telekom nach drei Quartalen tief in Verlustzone
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22. Oktober 2014, 11:53
Apple gab Sicherheitshinweis für iCloud
Apple spricht von Angreifern, die Nutzerdaten abfangen wollen. Das Unternehmen gibt Tipps, wie Nutzer sich davor schützen können. Zuvor ...
EBC-Newsletter #4/2010: Einladung zum nächsten Event
E-Skills: Welche Fähigkeiten sind in Zukunft gefragt?

Auf dem Weg von der Industriegesellschaft zum Wissenszeitalter sind schon einige Schritte gemacht worden - manche aber eher zögerlich. Laut einer aktuellen Studie haben 15 Prozent der Arbeitnehmer im deutschsprachigen Raum kein Grundwissen im Umgang mit PC und Internet. Dabei gelten IT-Kenntnisse als Voraussetzung für immer mehr Jobs.

 

Im Hinblick auf berufsrelevantes Know-how wird der digitale Graben in Europa sogar noch größer, warnen Experten. Welche Kompetenzen sind morgen und übermorgen gefragt? Wie erlangt man die? Wer bietet dabei Unterstützung? Welches Rüstzeug braucht man, um auch in 20 Jahren noch top im Job zu sein?

 

Besitzt die „Net Generation" diese Fähigkeiten quasi von selbst, oder gilt es auch hier erst wichtige Voraussetzungen zu schaffen? Was setzen Personalverantwortliche künftig voraus? Welche Auswirkungen haben E-Skills auf die Zusammenarbeit in (internationalen) Teams oder die Kommunikation über geografische Grenzen hinweg?

 

Darüber diskutieren am 25. Februar in Wien: Jana Herwig (Medienwissenschafterin, Universität Wien), Christian Czaak (economy austria), Albert Gebauer (WIFI), Wolfgang Kern (UC4 Software), Thomas Lutz (Microsoft) und Norbert Schöfberger (HP Österreich).

 

 

Datum: Donnerstag, 25. Februar 2010
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobilfunkbranche steht vor Marktbereinigung
Foto: APA/dpa - Handynetzbetreiber brauchen Festnetzpartner

Der erfolgsverwöhnten Telekombranche stehen schwierige Zeiten bevor, prognostiziert A.T. Kearney. Die seit Jahren erwartete Bereinigung des Marktes werde sicher in den nächsten drei Jahren kommen, wodurch es dann in Österreich nur mehr drei statt vier Handynetzbetreiber geben soll. "Wir sind überbesetzt", so Robert Kremlicka, Österreich-Chef des Beratungsunternehmens.

 

Wer geschluckt wird, darauf wollte er sich nicht festlegen. In der Vergangenheit wurde immer wieder der kleinste Anbieter "3" als Übernahmekandidat genannt. Dieser will davon allerdings nichts wissen und hat mit der chinesischen Mutter Hutchison einen Weltkonzern in der Hinterhand. Die große Herausforderung für alle Marktteilnehmer sei jedenfalls die Konvergenz zwischen Mobilfunk und Festnetz, daher müssten sich die Handynetzbetreiber einen Festnetzpartner - oder die Nische - suchen.

 

Derzeit bietet nur der Ex-Monopolist und Marktführer Telekom Austria Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand an. Das börsenotierte Unternehmen hat damit den dramatischen Schwund bei den Festnetzkunden gestoppt und arbeitet derzeit an einer Fusion der beiden Sparten. Diese soll möglicherweise bereits bei der Aufsichtsratssitzung am 23. Februar abgesegnet werden. Für die Mitbewerber böten sich die verbliebenen Festnetzbetreiber Tele2 und UPC an. Sie befinden sich - wie die Mobilfunker T-Mobile, Orange und "3" - in ausländischer Hand.

 

Rosige Zeiten vorbei

"Die rosigen Zeiten für die Telekombranche sind jetzt vorbei - es wird härter. Unternehmen müssen reagieren, wollen sie nicht ab 2012 in die Verlustzone kommen", so das Resümee von Berater Hagen Götz Hastenteufel. Zwar steige das Datenvolumen weiter an, dies sei durch den Preiskampf derzeit aber ein "Nullsummenspiel", meinte er vor Journalisten. "Die Umsätze pro Gesprächsminute sinken derart schnell, dass sie etwa im Mobilfunk bis 2013 nur mehr die Kosten decken können", rechnete er vor.

 

"Der Margenverfall schreitet in Richtung negativem Break Even voran", ergänzte Kremlicka. Wobei sich große Anbieter aufgrund höherer Profitabilität etwas leichter täten. A.T. Kearney sieht auf die Telekombranche aber nicht nur ein Margenproblem, sondern auch eine neue Konkurrenz zukommen. Prominente Beispiele seien hier Apple und Google.

 

Mit der Konvergenz sollen nicht nur neue Kunden gewonnen und bestehende gehalten werden, sondern auch die Kosten erheblich sinken. Bis zu sieben Prozent der Betriebskosten könnten durch Festnetz- und Mobilfunk-Zusammenlegung eingespart werden. Bei der Telekom Austria, die hier schon recht weit sei, wäre das Einsparungspotenzial aber geringer, so Kremlicka. Bei einer Zusammenlegung der beiden Telekom-Sparten sei jedenfalls mit einem Jobabbau zu rechnen. Genau diesem hat der neue Telekom-Betriebsratschef Markus Hinker aber eine klare Absage erteilt.

 

Kampf um TV-Frequenzen

Weiteres wichtiges Thema der Branche ist derzeit - neben der Fusion innerhalb der Telekom - der Kampf um freiwerdende TV-Frequenzen (die sogenannte "Digitale Dividende"). Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) hat einmal mehr die Vergabe an die Mobilfunker gefordert. Das wiederum will der ORF verhindern, der ebenfalls um die Frequenzen rittert.

 

Die Handynetzbetreiber argumentieren damit, dass sie die Frequenzen brauchen, um das Breitband-Internet in dünn besiedelten Gebieten auszubauen. Außerdem wären sie bereit, die Frequenzen zu ersteigern, was Geld in den Staatshaushalt spülen würde.

Regierung gründet "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft"
Foto: APA/dpa - Neuer Anlauf für IKT-Ausbau

Der Ministerrat hat das "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" aus der Taufe gehoben. Dabei handle es sich um eine gemeinsame Plattform für Aufgaben und Maßnahmen bei Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), formulierte man in einer Aussendung. Forciert werden soll etwa die Breitbandnutzung sowie eine koordinierte und forschungsorientierte IKT-Politik.

 

"Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien sind der treibende Faktor in einer modernen Gesellschaft. Mit dem Kompetenzzentrum Internetgesellschaft setzt die österreichische Bundesregierung hier gemeinsam die richtige Initiative", war Bundeskanzler Werner Faymann voll des Lobes. Auch Vizekanzler Josef Pröll würdigte gleich anschließend einen der "bedeutendsten Wirtschaftszweige in Österreich".

 

Eher allgemein gehalten sind die weiteren Ziele des Kompetenzzentrums: Etwa "Österreich in der Spitze der IKT-Nationen zu positionieren" und "Internet als Chance für alle Menschen zu begreifen". Das Kompetenzzentrum erarbeite gemeinsam mit allen Stakeholdern "eine klare Priorisierung der notwendigen Schritte" und definiere für die jeweilige Umsetzung eine "koordinierende Stelle". Geplant sind auch ein jährlicher Bericht sowie die Erstellung von Studien.

 

Der Vorstand des "Kompetenzzentrums Internetgesellschaft" setzt sich aus je einem Vertreter des Bundeskanzleramts, sowie des Finanz-, Verkehrs- und Wirtschaftsministeriums zusammen. Beratende Stimmen kommen aus der Rundfunkregulierungsbehörde RTR und dem Vorstand der "Internetoffensive Österreich". Das "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" arbeitet insbesondere auf Basis der Ergebnisse der Internetoffensive, die als „Österreichische Internetdeklaration" Faymann und Pröll übergeben wurden.

Heimische Jugendliche sind freigiebig mit Daten
Foto: APA/dpa - Nachholbedarf bei Medienkompetenz

Österreichs Jugendliche sind bei der Preisgabe privater Daten im Internet bzw. in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sehr leichtsinnig. Laut einer Studie des Instituts für Jugendkulturforschung kennen sich nur 14 Prozent der User im Alter zwischen elf und 19 Jahren sehr gut mit Sicherheitseinstellungen zum Schutz der Privatsphäre aus. Gleichzeitig erlauben knapp 35 Prozent allen Mitgliedern der jeweiligen Online-Community, ihr Profil einzusehen.

 

Jugendlichen sei oft nicht bewusst, dass ihnen Einträge später einmal zum Verhängnis werden können, betonte Bernhard Jungwirth von der Initiative Saferinternet.at, welche die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Trotz der Wissensmängel gebe es aber ein höheres Bewusstsein in Sachen Datenschutz. So seien sich 60 Prozent der insgesamt 402 Befragten eher oder gar nicht sicher, ob ihre persönlichen Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Außerdem gab mehr als die Hälfte an, dass eine Veröffentlichung sämtlicher Postings "ganz schön unangenehm für mich" wäre.

 

Von negativen Erfahrungen wüssten die Unter-20-Jährigen jedenfalls genügend zu berichten. Jeder dritte Internetnutzer sprach von Beschimpfungen von Freunden, je rund 23 Prozent von "blöder Anmache" oder der Verbreitung von Unwahrheiten über die eigene Person. Auch gehackte Profile, Diebstähle von Online-Identitäten - also das Anmelden unter falschem Namen - oder das Hochladen unangenehmer Fotos gehören laut Umfrage zu den problematischen Erlebnissen im virtuellen Raum.

 

Angesichts des geringen Risikobewusstseins müsse das Thema Medienkompetenz fest in den Lehrplänen verankert werden. Zudem seien auch Internetplattformen dazu angehalten, Standardeinstellungen sicherer zu gestalten und bei etwaigem Missbrauch, schneller zu reagieren. "Einmal bekanntgegebene Daten sind im WWW schwer wieder zu entfernen", warnte Gregor König von der Datenschutzkommission. Dabei gehe es nicht immer gleich um die Kontonummer, hingegen würden Adresse oder Telefonnummer sehr leichtfertig angegeben.

 

"Das Internet vergisst nicht", riet auch Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich, vom Posten freizügiger Fotos oder unbedachten Blogeinträgen ab. Diese könnten im späteren Leben schaden. Gemeinsam mit Saferinternet.at und dem Bundeskanzleramt hat der Softwareentwickler Unterrichtsmaterialien mit dem Motto "Erst denken, dann klicken" ausgearbeitet.

Senioren nutzen Internet vor allem zur Kommunikation
Foto: APA - Ein Viertel kann sich Internetanschluss nicht leisten

"Lesen, Schreiben und Rechnen reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Das Internet ist zur unverzichtbaren Kulturtechnik geworden", erklärte Heinz Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, bei der Präsentation der Studie "Internet und Senioren: Fenster in die Welt versus digitaler Graben" in Wien. Die repräsentative Studie der GfK Austria zeigt, dass das Internet von Älteren hauptsächlich zum Kommunizieren via E-Mail oder für Recherchen benutzt wird.

 

Am häufigsten surfen Senioren zu Hause. Im Jahr 2009 nutzten bereits 57 Prozent aller Befragten über 60 das Internet mehrmals täglich oder fast täglich in den eigenen vier Wänden. Nur neun Prozent gingen dort seltener als einmal pro Monat oder nie online. Zehn Prozent waren noch berufstätig und nutzten vom Arbeitsplatz aus das Internet. Die Möglichkeiten mobil mittels eines Laptops oder Handys, bei Freunden und Bekannten oder an öffentlichen Plätzen zu surfen nimmt die ältere Generation kaum wahr.

 

Die wichtigste Funktion die das World Wide Web den Senioren bietet, ist das Empfangen und Versenden von E-Mails. Mit rund 80 Prozent liegt die Kommunikation an erster Stelle, gefolgt vom einfachen Surfen im Internet und dem Suchen von speziellen Informationen mit Hilfe einer Suchmaschine. Bereits 32 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte über den Computer ab. Die Unterhaltung spielt mit 26 Prozent bei dieser Altersgruppe nur eine geringe Rolle.

 

Funktionen wie Einkaufen, Buchen von Reisen oder Foto- und Video-Sharing werden von der Generation 60-Plus äußerst selten genutzt. Allerdings besteht der Wunsch, Formulare für Amtswege online besorgen zu können und herauszufinden, welche Stelle für etwas zuständig ist. Nichtnutzer gaben als häufigsten Verweigerungsgrund (43 Prozent) für ihr Verhalten an, dass sie das Internet vermeiden wollen und lieber Menschen aus der jüngeren Generation bitten, Online-Vorgänge zu erledigen.

 

36 Prozent interessiert es schlicht nicht genug und 34 Prozent gaben an, sich nicht ausreichend damit auszukennen. 30 Prozent haben technisch keine Ausrüstung und somit keine Möglichkeit, online zu gehen. Rund ein Viertel hat nicht genügend Geld für einen Internetanschluss. "Noch immer sind eine Million ältere Menschen vom Internet praktisch ausgeschlossen. Diese Diskriminierung kann so nicht weitergehen", erklärte Becker und forderte gezielte Maßnahmen für Senioren.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Software www.uc4.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht