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Microsoft kündigt neues Windows 10 an
Microsoft hat einen ersten Ausblick auf die nächste Version seines Computer-Betriebssystems Windows gegeben. Es werde Windows 10 heißen, ...
30. September 2014, 11:12
Historiker arbeiten am "Facebook des Mittelalters"
Wie standen die unterschiedlichen Fraktionen des Byzantinischen Reiches im Spätmittelalter zueinander? Wie sahen die Beziehungen der Eliten ...
29. September 2014, 12:06
Cyber-Kriminalität ein immer größeres Problem
Die Cyber-Kriminalität wird nach Einschätzung der EU-Polizeibehörde Europol zu einem immer größeren Problem. "Trends deuten auf einen ...
EBC-Newsletter #1/2010: Einladung zum nächsten Event
Erweiterte Realität: Wie leben und arbeiten wir in Zukunft?

Was in Teilbereichen bisher eher in der Industrie Einzug gehalten hat, erreicht nun den Endkonsumenten: „Augmented Reality" - also die Anreicherung der wahrgenommenen Realität mit digitalen Informationen. Wer den Stephansdom durch seine Handykamera betrachtet, bekommt beispielsweise den entsprechenden Wikipedia-Artikel eingeblendet.

 

Egal ob im Krankenhaus, der Montagehalle oder im Alltag: Dinge oder Personen, die nur virtuell existieren, mit denen man aber direkt interagieren kann, werden unsere Lebens- und Arbeitsweise verändern. Die Auto-Windschutzscheibe informiert über die Straßenverhältnisse, das virtuelle Schaufenster interagiert mit Kaufwilligen und Architekten arbeiten gemeinsam an einem dreidimensionalen Objekt.

 

Welche Anwendungen werden sich in den kommenden Jahren durchsetzen? Wie sehen die Erfolgsfaktoren aus? Und welchen Einfluss hat die digitale vierte Dimension auf unsere Geschäfts- und Lebenswelten? Darüber diskutieren im Rahmen der APA-E-Business-Community unter anderem folgende Experten: Alexis Johann (WirtschaftsBlatt), Wolfgang Leindecker (NextiraOne) und Thomas Wedl (Cellular).  

 

Datum: Donnerstag, 28. Jänner 2010
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Pannen bei IT-Sicherheit nehmen deutlich zu
Foto: APA/dpa - Mitarbeiter sind der "Hauptschwachpunkt"

Die Fälle von elektronischem Datendiebstahl oder -verlust sind weltweit stark gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG hat sich die Zahl der Betroffenen "in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt", sagte Michael Schirmbrand, Geschäftsführer der KPMG im Bereich IT-Advisory, gegenüber der APA. Mitarbeiter, die Notebooks oder USB-Sticks verlieren, seien die Hauptschwachstelle, meinte er. Aber auch kriminelle Machenschaften wie Spionage spielen eine Rolle.

 

In jedem fünften Fall ist der Diebstahl oder Verlust eines Computers die Hauptursache für das Abhandenkommen von Daten. Weitere Gründe sind laut dem jüngsten "KPMG Data Loss Barometer" Netzwerke und das Internet (14 Prozent), menschliches Versagen (zwölf Prozent), unsachgemäße Entsorgung (zwölf Prozent), Hacker (elf Prozent) sowie kriminelle Insider (elf Prozent). Weltweit ist die Zahl der Betroffenen seit dem Jahr 2005 auf 700 Millionen Menschen angewachsen, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Rund 2.300 Zwischenfälle sind seither registriert worden. Dennoch sehen die Experten darin nur "die Spitze des Eisbergs", weil viele Sicherheitspannen nicht veröffentlicht würden.

 

Seit 2005 erscheint die Studie in halbjährlichen Abständen, Daten für Österreich weist der Report allerdings nicht aus. "Aus unserer täglichen Arbeit können wir aber sagen, dass die weltweiten Zahlen zu 85 Prozent mit Österreich vergleichbar sind", meinte Schirmbrand. Weitere Ergebnisse: Die Zahl der von Hacking Betroffenen ist zwischen Jänner und Juni 2009 um acht Prozent gestiegen. Zurückzuführen sei das auf vermehrte Wirtschaftsspionage, vor allem in Asien, aber auch auf "sogenannte Computer-Kids", die sich Zugang zu fremden Daten verschaffen.

 

Jeder vierte Vorfall im 1. Halbjahr 2009 betraf Regierungen und ihre Einrichtungen. Sie gelten somit als unsicherste Branche in Bezug auf Datensicherheit. 38 Prozent der Fälle hatten mit dem Diebstahl oder dem Verlust von persönlichen Informationen zu tun (z.B. Adressen, Geburtsdaten, etc.). 26 Prozent betrafen Identitätsnummern wie etwa Sozialversicherungsnummern. Eine Zunahme um zwölf Prozent war beim Diebstahl oder Verlust von Daten im Zusammenhang mit Bankkonten zu verzeichnen.

 

Krise verleitet zu Datendiebstahl

Signifikant ist laut KPMG-Studie, dass es beim Datenverlust durch die eigenen Mitarbeiter zu einem Anstieg um 68 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gekommen ist. "Die Kombination aus ökonomischem Druck und immer attraktiveren Angeboten von Mitbewerbern und kriminellen Organisationen, die Mitarbeiter zum Datendiebstahl verleiten, können diesen Anstieg erklären", so Schirmbrand. "Menschen sind meistens das anfälligste Glied in der Sicherheitskette. Unternehmen sollten deshalb verstärkt auf jene Mitarbeiter achten, die Zugang zu sensiblen Daten und Systemen haben." Gestohlene Daten wandern laut KPMG zu 70 Prozent direkt zum Mitbewerb.

 

Der sorglose Umgang mit sensiblen Daten könnte Unternehmen künftig noch stärker zu schaffen machen. Schließlich gebe es Bestrebungen, dies immer strenger zu bestrafen und die Haftung deutlich zu erhöhen. Beispielsweise sei heuer eine internationale Bankengruppe von der Britischen Finanzmarktaufsicht (FSA) zu einer Strafe von 5 Mio. US-Dollar verpflichtet worden, weil sie viele Versäumnisse im Bereich der Datensicherheit aufgewiesen habe.

 

Informationspflicht bei Zwischenfällen

Berücksichtigen sollten heimische Betriebe auch den derzeitigen Entwurf der Novelle zum Datenschutzgesetz 2010. Er beinhalte unter anderem die Aufnahme einer so genannten "Data Breach Notification". Diese Bestimmung sehe eine Verständigungspflicht im Fall von schwerwiegenden Datenschutzverletzungen vor. Demnach hat ein Unternehmen grundsätzlich alle betroffenen Personen unverzüglich und in geeigneter Form zu informieren.

 

Einerseits könnten sich Datenschutzverletzungen in der Beeinträchtigung der Reputation des Unternehmens niederschlagen, aber auch auf die Gefahr durch Schadensersatzforderungen der Betroffenen auswirken, so KPMG-Geschäftsführer Gert Weidinger. Er empfehle den Unternehmen, sich auf die geänderte Rechtslage vorzubereiten, indem zum Beispiel geeignete Ablaufprozesse geschaffen werden.

 

SERVICE: Das "KPMG Data Loss Barometer" ist hier abrufbar.
IKT-Branche hat spannendes Jahrzehnt durchlebt
Foto: APA/dpa - Von Preiskämpfen, Flops und Rennern

Die heimische Telekom- und IT-Branche blickt auf ein gutes, aber hartes Jahrzehnt zurück. Nach der Marktliberalisierung Ende der 1990er-Jahre starteten über hundert Festnetzanbieter, von denen gut zehn Jahre später drei große Player übriggeblieben sind: der Ex-Monopolist Telekom Austria, die niederländische UPC und die schwedische Tele2. Im Mobilfunk kam es ebenfalls zu einer Marktbereinigung. Die spanische Telefonica beendete ihr Österreich-Engagement bevor es noch so richtig begonnen hatte und der Hecht im Karpfenteich, tele.ring, wurde von T-Mobile übernommen.

 

Trotz eines intensiven Preiskampfes in Festnetz und Mobilfunk konnte sich die teilstaatliche Telekom Austria auch nach der Marktöffnung behaupten und Nummer 1 bleiben. Tausende Arbeitsplätze wurden allerdings abgebaut und noch immer hat die Telekom nach eigenen Angaben zu viele beamtete Beschäftigte im Festnetzbereich. Nach einem wahren Job-Boom gab es auch bei den Mitbewerbern Stellenstreichungen. Insgesamt war die Marktliberalisierung aber ein Segen für den Arbeitsmarkt und die Verbraucher. Die Preise im Festnetz sind seitdem deutlich gefallen und beim Mobilfunk gehört Österreich zu den günstigsten Ländern weltweit.

 

Außerdem wurde die Alpenrepublik dank der Mobilkom zu einer Mobilfunk-Größe in Südosteuropa, was nebenbei auch noch die Bilanzen und damit die Dividendenzahlungen der Mutter Telekom Austria auffettete. Versuche, die Telekom vollständig zu privatisieren, scheiterten. Gehandelt wurden die Schweizer Swisscom und die ägyptische Orascom, aber auch immer wieder die Deutsche Telekom, die hierzulande mit T-Mobile den zweitgrößten Mobilfunker stellt.

 

Hype um UMTS

Zwei Großereignisse prägten die Telekombranche in diesem Jahrzehnt: Die Versteigerung der UMTS-Frequenzen und der Börsegang der Telekom Austria, an der der Staat noch 27 Prozent hält. UMTS galt als die Wundertechnik für den Mobilfunk schlechthin, atemberaubende Geschäftsmodelle begleiteten den Hype. 11,4 Mrd. Schilling (828 Mio. Euro) Euro flossen für die UMTS-Lizenzen in die Staatskasse, was folgte war der Katzenjammer bei den Mobilfunkanbietern. Die Kunden wollten nicht für Videotelefonie und Co. zahlen, ein Riesenflop zeichnete sich ab - bis die UMTS-Datenkarten für Laptops auf den Markt kamen, innerhalb von ein paar Jahren dem Internet-Festnetzzugang Konkurrenz machten und mehr Laptops als Stand-PCs verkauft wurden.

 

Doch nicht jeder konnte vom Internetboom profitieren. Als T-Online, Tochter der Deutschen Telekom, zum Jahrtausendwechsel startete, glaubte die Branche an einen Frontalangriff auf die Telekom. Vier Jahre später zog sich T-Online nach sehr bescheidenen Erfolgen vom österreichischen Markt zurück. Zurückgezogen haben sich auch Michael Gredenberg und Peter Augustin, Gründer des heimischen Internetpioniers Inode. Nachdem die beiden unkonventionellen und studentisch-spitzbübisch wirkenden Jung-Manager die Firma groß gemacht hatten, verkauften sie sie um knapp 95 Mio. Euro an UPC, um sich den Stränden der Seychellen und neuen Geschäftsideen zu widmen.

Regulator beauftragt Studie zu "Digitaler Dividende"
Foto: APA - Mobilfunker verweisen auf Auktionseinnahmen

Wer soll die "Digitale Dividende" - also freiwerdende Fernseh-Frequenzen durch die Umstellung auf Digital-TV - bekommen? Darüber streiten seit Monaten ORF, Handynetzbetreiber und Kabel-TV-Anbieter, und auch die Regierung ist sich uneins. Während die SPÖ keinen Zeitdruck sieht und keine Präferenzen erkennen lässt, will die ÖVP eine rasche Vergabe an die Mobilfunker.

 

Diese versprechen Versteigerungseinnahmen für den Staat und einen raschen Breitband-Internetausbau in ländlichen Gebieten. ORF und Kabelbetreiber reklamieren einen Eigenbedarf an den Frequenzen und warnen vor Störungen von Funkmikrofonen bei Großevents.

 

Nun hat die Telekomregulierungsbehörde RTR reagiert und eine Studie in Auftrag gegeben, die bis Ende März 2010 "die Nutzungsmöglichkeiten für die 'Digitale Dividende' in Österreich aus volkswirtschaftlicher Sicht bewerten und Handlungsempfehlungen für die politischen Entscheidungsträger entwickeln soll". Wesentlicher Bestandteil werden Interviews mit betroffenen Marktteilnehmern aus dem Rundfunk- und Telekomsektor sein, teilte die RTR mit.

 

Mit der Erstellung der Studie wurde die Arbeitsgemeinschaft "AB Consulting (Arne Börnsen)/Infront Consulting & Management GmbH" ("ARGE ABI") mit Sitz in Hamburg beauftragt. Diesem Konsortium gehören auch Univ.-Prof. Jörn Kruse (Lehrstuhl Wirtschaftspolitik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) sowie der Österreicher Univ.-Prof. Michael Latzer (Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich) an.

Wirtschaftskammer prüft Computerhändler "auf Bits und Bytes"

Unter dem Motto "Geprüft auf Bits und Bytes" verleiht die Wirtschaftskammer Oberösterreich seit kurzem in Kooperation mit geizhals.at ein Gütesiegel an Computer- und Büromaschinenhändler. Man wolle damit die Vorteile von Geschäftslokalen als Ergänzung zum Internet hervorstreichen, erklärte der zuständige Sprecher Christian Hener bei einer Pressekonferenz in Linz.

 

Laut einer Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag von geizhals.at bestellen 52,5 Prozent der Konsumenten der Internetplattform online und kaufen im Ladengeschäft. Die Händler würden immer mehr Umsatz im Internet erwirtschaften, so Hener. Es mache aber einen großen Unterschied, ob der Handel quasi vom Wohnzimmer aus ohne Lager oder in einem eigenen Geschäft betrieben werde.

 

Mit dem Gütesiegel solle vor allem auf vorhandene zugängliche Verkaufsräumlichkeiten aufmerksam gemacht werden, sagte Hener. Betriebe, die sich "geprüft" nennen dürfen, müssen zudem u.a. im Fall eines Lieferverzugs Geld rückerstatten, eine fachgerechte Beratung anbieten, Produkte gegen Entgelt zustellen und installieren sowie Gewährleistungs- und Garantiefälle abwickeln.

 

Sechs der insgesamt rund 560 oberösterreichischen Computerhändler würden das Siegel, das seit kurzem beworben werde, derzeit führen, berichtete Gremialgeschäftsführer Dieter Wurzer. Er geht davon aus, dass man in den kommenden 12 Monaten knapp 100 Betriebe dafür gewinnen wird. In Frage komme nur ein Viertel der Händler, da der Rest aus dem Business-to-Business-Bereich stamme. Eine Ausweitung auf ganz Österreich ist geplant.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Software www.uc4.com 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht