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EBC-Newsletter #18/2009: Einladung zum nächsten Event
Cloud Computing oder der Siegeszug der Online-Anwendungen

Everything, everywhere, everytime: Was dem WWW vorhergesagt wurde, ist durch den Trend zu mobilem Internet schon beinahe Realität. Nun scheint es Zeit für den nächsten Schritt zu sein: Daten und Anwendungen werden in einer „Wolke" platziert. Und auf die kann - egal ob per Handy, Laptop oder Desktop - immer und überall zugegriffen werden.

 

Hype-Themen wie „Grid Computing", „Application Service Providing" und „Software as a Service" sind bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben: Im Web 2.0-Zeitalter bekommen nun viele Online-Anwendungen ein neues, diesmal verständliches und anwenderfreundliches Gesicht. Dadurch können IT-Dienste flexibel und kostengünstig zugekauft werden, eigene Speichersysteme sind großteils unnötig, verkünden Branchen-Vertreter.

 

Aber wie sicher ist diese „Datenwolke"? Welche Möglichkeiten bieten sich - speziell auch für Klein- und Mittelbetriebe? Wird mit Cloud Computing alles noch viel komplizierter, oder lassen sich damit Kosten sparen, ohne auf den gewohnten Bedienkomfort zu verzichten? Wer ist verantwortlich, wenn Probleme auftreten? Und welche Rolle spielen heimische Anbieter und Entwickler beim Cloud Computing?

 

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community am 24. September in Wien, am Podium sind: Gerwald Oberleitner (Microsoft Österreich), Gerhard Fröhlich (Capgemini Austria), Oliver Krizek (NAVAX Consulting AG), Harald Lakatha (IT Solution), Christian Plaichner (UC4 Senactive) und Peter Rass (Telekom Austria).

 

Datum: Donnerstag, 24. September 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Social Networks in Österreich auf dem Vormarsch
Grafik: APA -

Bereits 59 Prozent der Österreicher nutzen soziale Netzwerke im Internet. Bei 18 Prozent kommen die Dienste auch beruflich zum Einsatz, ergibt eine in Wien präsentierte Online-Umfrage von marketmind im Auftrag der Mobilkom Austria. Sieben von zehn Österreichern haben allerdings massive Bedenken hinsichtlich Datenschutz und fürchten sich vor dem Ausspioniert-Werden.

 

43 Prozent sehen einen möglichen Datenmissbrauch als sehr großen Nachteil. 40 Prozent kritisieren die Zugänglichkeit für Personalmanager, 31 Prozent die Menge der ersichtlichen Informationen. Der bekannteste und meist genutzte Dienst ist Facebook: 82 Prozent der 500 Befragten kennen das soziale Netzwerk, 41 Prozent verwenden es zumindest gelegentlich.

 

Im Vergleich zu anderen Ländern sind Österreicher bei Freundschaften eher zurückhaltend: Auf Facebook hat jeder im Schnitt 70 Freunde, international sind es 120. Primär kommunizieren Österreicher mit Menschen, die sie auch im realen Leben zu ihren Bekannten zählen. Mit einem Viertel dieser Online-Freunde wird regelmäßig Kontakt aufgenommen.

 

Xing und Twitter bei Frauen beliebt

Frauen (66 Prozent) verwenden Plattformen wie Xing und Twitter häufiger als Männer (55 Prozent) und verstärkt für private Zwecke. Die höchste Nutzungsrate (82 Prozent) gibt es bei jungen Menschen (14 bis 29 Jahre), ihnen geht es besonders um die Pflege sozialer Kontakte und Selbstdarstellung. Auch bei den 50- bis 60-Jährigen sind bereits 34 Prozent Netzwerk-Mitglieder, sie suchen vor allem nach Wissen und Informationen.

 

Die beliebteste Funktion ist das Versenden persönlicher Nachrichten: Laut der im Juli durchgeführten Befragung bei Webnutzern von 14 bis 60 Jahren verwenden 91 Prozent dieses Feature. Gleich danach kommt das Hochladen von Fotos (74 Prozent) sowie das Schreiben von Blogs (37 Prozent). Im internationalen Durchschnitt schreiben nur 29 Prozent Online-Tagebücher. Auch Partnersuche und Flirts in sozialen Netzwerken sind hierzulande überdurchschnittlich beliebt: 25 Prozent hoffen beim Verwenden von Twitter und Co auf eine Beziehung, im Länder-Durchschnitt sind es 17 Prozent.

 

Persönlicher Kontakt nimmt nicht ab

Der größte berufliche Nutzen ist für je 18 Prozent Informationsgewinn, Kontaktpflege mit Berufskollegen sowie das Ausbauen von Netzwerken. Zwölf Prozent suchen Jobangebote und neun Prozent stellen ihren Lebenslauf online. Je elf Prozent bieten Leistungen an oder bewerben diese.

Geschätzt wird vor allem die geringe Aufdringlichkeit von sozialen Webdiensten im Vergleich zu Anrufen, SMS oder E-Mails.

 

26 Prozent berichteten von sehr großen Nachteilen durch Zeitverlust für persönliche Treffen und Unternehmungen. Weniger E-Mails oder SMS werden laut der Befragung durch das Verwenden von sozialen Internetdiensten nicht versendet. Auch persönliche Gespräche haben demnach nicht abgenommen, vereinzelt wurde sogar von einem Anstieg berichtet.

Einkaufsbummel findet immer öfter online statt
Foto: APA/dpa - Bücher landen am öftesten im digitalen Warenkorb

Das Online-Shopping gewinnt in Österreich an Beliebtheit. In den vergangenen zwölf Monaten haben bereits 2,6 Millionen Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren Waren oder Dienstleistungen im Internet gekauft, das entspricht 41 Prozent der Bevölkerung in dieser Altersgruppe.

 

Das ist das Ergebnis einer telefonischen Befragung, die die Statistik Austria von Februar bis April dieses Jahres durchgeführt hat. Seit 2003 sei der Anteil der Internet-Käufer um 30 Prozentpunkte auf das Vierfache gestiegen, heißt es in der Erhebung mit dem Titel „Computer- und Internetnutzung in Haushalten 2009".

 

Die größten Anteile an Online-Shoppern findet man in den jüngeren Altersgruppen: 62 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben das Internet für Einkäufe genutzt, bei den 16- bis 24-Jährigen waren es 58 Prozent. Ab der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen nimmt der Prozentsatz der Online-Shopper ab. Am geringsten ist der Anteil bei den 65- bis 74-Jährigen mit 7 Prozent.

 

Der Anteil der Männer, die im Internet einkaufen, ist noch immer höher als jener der Frauen: Während 1,4 Mio. Männer (46 Prozent) online shoppen, nutzen rund 1,2 Mio. Frauen (36 Prozent) das WWW für Einkäufe. Der geschlechtsspezifische Unterschied ist in allen Altersgruppen erkennbar. Von den 2,6 Millionen Personen, die das Internet für Einkäufe genutzt haben, lebten 2,1 Millionen in Haushalten mit Breitbandanschlüssen.

 

Weiterhin zählen "Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, E-Learning-Materialien" neben "Kleidung und Sportartikel" sowie "Reisen und Urlaubsunterkünfte" zu den beliebtesten Produkten bei Online-Shoppern.

Branchenvertreter wollen bei "ELGA" mitreden
Foto: APA - Einführung von E-Medikation geplant

Die Debatte um die geplante Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) ist wieder neu aufgeflammt. Branchenvertreter äußern Zweifel am Zeitplan, der eine flächendeckende Umsetzung der ersten E-Health Anwendung bis 2011 vorsieht. Vertreter von Elektronik- und IT-Fachverbänden klagen zudem über mangelnde Einbindung und ein "fehlendes Dachmanagement mit den notwendigen Kompetenzen".

 

Als eine der ersten Kernanwendungen ist die Einführung von E-Medikation geplant. Dabei handelt es sich um ein System, das alle ärztlich verschriebenen und privat gekauften Medikamente eines Patienten elektronisch speichert und miteinander abgleicht. Mögliche Wechselwirkungen oder Überverschreibungen sollen so vermieden werden. Die erforderlichen Technologien wären längst verfügbar, so Manfred Müllner vom Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in einer Aussendung. "Trotzdem wird das Projekt vom Hauptverband jetzt neu aufgerollt. Wir beginnen also wieder bei null."

 

Weiters wünscht sich Müllner eine "aktive und gleichberechtigte" Teilnahme der Wirtschaft an der ELGA GmbH die das Projekt ELGA konkret umsetzen soll. Und bei geplanten Pilotprojekten zu ELGA-Anwendungen wie Entlassungsinformation, Labor- und Röntgenbefund wolle man ebenfalls mitwirken, so Wilfried Seyruck vom WKÖ-Fachverband Unternehmensberatung und IT. Das Mammutprojekt ELGA wurde schon 2006 beschlossen. Die Umsetzung der virtuellen Gesundheitsakte hat sich seither immer wieder verzögert.

Tripwolf.com nach einem Jahr in neuem "Pelz"
Foto: APA/Tripwolf - iPhone-App bisher knapp 60.000 Mal heruntergeladen

Der Online-Reiseführer Tripwolf.com - nach eigenen Angaben Österreichs größte Reisecommunity - verpasst sich etwas mehr als ein Jahr nach dem Start einen komplett neuen Auftritt. Geschäftsführer Sebastian Heinzel erhofft sich von dem Relaunch eine Fortsetzung des derzeit kräftigen Wachstums, erklärte er gegenüber der APA. Der "Social Travel Guide" verdoppelte von Mai bis August 2009 seine monatlichen Visits auf über zwei Millionen.

 

"Wir sind das am schnellsten wachsende Reisestartup weltweit", gibt sich Heinzel mit der Publikumsannahme seiner Seite zufrieden. Das von den zwei Wiener Globetrottern Heinzel und Alexander Trieb entwickelte Unternehmen war im Juni 2008 im deutschsprachigen Raum und einen Monat später in den USA mit dem Ziel angetreten, das "führende Portal für Individualtouristen" zu werden. Was Reiseinfos mit Community-Elementen betrifft, habe man mittlerweile sowohl die deutsche Konkurrenz, als auch "alles was in den USA in den vergangenen zwei Jahren gegründet worden ist" überholt, sagte Heinzel.

 

Er erwartet auch weiter ein "deutliches Wachstum" für Tripwolf: "Wir wollen große Brötchen backen", so Heinzel. Investor ist neben dem Reiseführerverlag MairDumont unter anderem der Inkubator i5invest. Gegen Jahresende soll der Break Even geschafft werden, 2010 rechnet man erstmals mit schwarzen Zahlen. Einen kräftigen Anstieg bei den Zugriffszahlen verzeichnete man diesen Sommer durch die Einführung einer Applikation für das iPhone. Knapp 60.000 Mal wurde die Anwendung für das mobile Endgerät bis jetzt heruntergeladen, davon 7.000 Mal in Österreich.

 

Derzeit verfügt die Plattform über mehr als 40.000 Mitglieder. Das Konzept von Tripwolf.com setzt auf die Kombination von Profi-Inhalten und User generated Content: MairDumont (unter anderem Dumont- und Marco-Polo-Reiseführer) und der britische Reiseführerverlag Footprint (Projektpartner) stellen ihre Inhalte zur Verfügung. Zusätzlich geben Tripwolf-Experten - so genannte "Trip gurus" - ihre Empfehlungen ab. Außerdem kann man sich Anregungen und Vorschläge von anderen Usern holen, die ihre Reiseerfahrungen und Bilder teilen.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Telekom Austria www.telekom.at

- UC4 Senactive www.senactive.com 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
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