21. Mai 2013, 17:17
AT&S schließt Werk in Klagenfurt per Jahresende
Der börsenotierte Leiterplattenhersteller AT&S schließt sein Werk in Klagenfurt mit Jahresende 2013. Der Standort könne aus ...
14. Mai 2013, 13:03
Handy-Absatz wuchs im Q1 vor allem in Asien
Asien wird zum wichtigsten Wachstumsmarkt für die Handy-Hersteller. Im ersten Quartal wurde gut jedes zweite Mobiltelefon weltweit in der ...
10. Mai 2013, 11:29
Sony kehrt in Gewinnzone zurück
Der japanische Elektronik-Riese Sony hat erstmals seit 2008 wieder schwarze Zahlen vorgelegt. Im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr ...
EBC-Newsletter #13/2008
Österreicher bei Unternehmensgründungen weiter zaghaft
APA/Luzia Strohmayer-Nacif - Bei der APA-EBC-Veranstaltung im Wiener Haus der Musik diskutierten Experten über Chancen und Schwierigkeiten von Innovationen in Österreich (v.l.n.r.): Harald Leitenmüller (Microsoft Österreich), Harald Lakatha (IT Solution), Thomas Stern (Moderator/Braintrust), Oliver Krizek (Navax Consulting AG) und Philipp Türtscher (Wirtschaftsuniversität Wien).

Die Bereitschaft der Österreicher, sich selbstständig zu machen, hinkt im internationalen Vergleich weiter hinterher. Trotz guter Ideen sowie innovativer Produkte und Dienstleistungen fehlt großteils der Mut, ein Unternehmen zu gründen, waren sich Experten bei einer Veranstaltung der APA-E-Business-Community in Wien einig.

 

"Österreich liegt laut Studien weit zurück, besonders bei Jungunternehmerinnen und -unternehmern. Die paar Betriebe, die dann doch gegründet werden, sind aber überdurchschnittlich innovativ und stark international ausgerichtet. Dennoch trauen sich die meisten viel zu wenig zu. Das größte Hemmnis ist die Angst vor dem Risiko", erklärte Philipp Türtscher vom Institut für Entrepreneurship und Innovationsmanagement an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien.

 

Laut dem kürzlich publizierten "Global Entrepreneurship Monitor 2007" nimmt Österreich mit 2,44 Prozent Jungunternehmerinnen und -unternehmern gemessen an der repräsentativen Gesamtbevölkerung zwischen 18 und 54 Jahren den letzten Platz des Rankings, das 42 Länder umfasst, ein. Im Vergleich zum Jahr 2005 bedeute dies einen Rückgang der Jungunternehmeraktivität um die Hälfte, heißt es in der Studie.

 

Vorangetrieben werden sollte der Stellenwert des Unternehmertums durch Ausbildungssysteme, die unterstützen und fördern, auch wenn sie die Menschen selbst nicht verwandeln könnten, so Türtscher. "Es gibt gute Erfindungen und Entdeckungen, aber Schwächen in der Umsetzung. Die Natur- und Ingenieurwissenschaften sind in Österreich aber auf Weltniveau, auch wenn ihnen stärkeres unternehmerisches Denken gut tun würde", sagte der Experte.

 

Einen "Mangel an Selbstvertrauen, Mut und gelegentlich Glück" ortet Harald Leitenmüller, Innovationssprecher von Microsoft Österreich, bei Gründungen. Offensichtliche Gelegenheiten würden missachtet oder einfach verpasst. "Beim Microsoft ImagineCup, dem größten internationalen Studierendenwettbewerb, sind Österreicher immer an der Spitze. Nur leider nehmen lokal wenige daran teil. Ist das mangelndes Selbstvertrauen oder Faulheit?", fragte sich Leitenmüller.

 

"Versagen ist in Österreich verpönt"

Ein weiteres Problem: "Versagen ist in Österreich verpönt", sagte der Innovationssprecher. Den sogenannten Ein-Personen-Unternehmen (EPU), die die heimischen Neugründungen im IT-Bereich prägen, spricht Leitenmüller die Innovationsfähigkeit weitgehend ab: "Da fehlt einerseits das Know-how - dafür braucht es zwei bis fünf Mitarbeiter -, andererseits die Vernetzung."

 

Unzufrieden mit den Rahmenbedingungen zeigte sich Oliver Krizek, Geschäftsführer von Navax Consulting. "Als junger Mensch mit Ideen hat man es in Österreich schwer. Man muss einen langen Atem haben und sich ein paar Jahre mit wenig Einkommen begnügen. Es gibt kaum Fremdkapital - für kleine IT-Firmen schon gar nicht - und wenig Unterstützung. Außerdem macht der zu geringe Hebeleffekt aufgrund der Größe des Marktes den Schritt ins Ausland unumgänglich", so Krizek.

 

Problematisch sei vor allem, eine Firma mit anderen gemeinsam zu gründen. "Die Toleranz endet, sobald das erste Geld hereinkommt. Ohne diese Toleranz ist aber jedes Projekt zum Scheitern verurteilt. Eine Voraussetzung für den Erfolg ist die Bereitschaft zu teilen - auch Know-how, wozu aber Vertrauen notwendig ist", gab sich Krizek überzeugt. Innovation werde gestört, weil sich die Unternehmen nur mehr mit sich selbst beschäftigen würden.

 

Risikobereitschaft und Macherqualitäten fehlen

Die mangelnde Fähigkeit, "Innovation auch auf die Straße zu bringen", beklagte Harald Lakatha, Geschäftsführer von IT Solution. "Darin haben die Österreicher nicht wahnsinnig viel Erfahrung." Eine gewisse Risikobereitschaft und Macherqualitäten würden teilweise ebenfalls fehlen. Gerade Kleinunternehmen, die in ihren Ressourcen begrenzt seien, müssten sich über Nischenmärkte, in denen es weniger Wettbewerb gebe, hochhanteln. Nur so seien schnelle Erfolge erzielbar.

 

Laufende Änderungen bei technischen oder rechtlichen Rahmenbedingungen würden die Sache nicht gerade erleichtern. "Legt man typische Entwicklungszyklen von zwölf Monaten für ein neues Produkt zugrunde, müssen die Investitionen oft innerhalb von ein bis zwei Jahren zurückverdient werden. Damit wird das Risiko für jede Innovationstätigkeit überdurchschnittlich groß. Als Kleiner kann man das aber nicht anders stemmen."

Handy wird zum Spielplatz für mobile Werbung
APA/dpa - Mobilfunk um null Cent pro Minute

Versuche, Werbung auf Handys salonfähig zu machen, gab es schon viele. Kein Wunder, sehen doch manche Mobilfunker darin einen Ausweg aus dem Dilemma sinkender Umsätze und höherer Investitionen. Erste Erfolge hat nun "Blyk" in Großbritannien erzielt: Sechs Monate nach dem Start Ende September 2007 konnte der virtuelle Netzbetreiber bereits mehr als 100.000 Kunden gewinnen.

 

Das Besondere daran: 16- bis 24-Jährige bekommen kostenlos ein Kontingent an Sprachminuten und Kurznachrichten zur Verfügung gestellt, dafür werden ihnen täglich bis zu sechs zielgruppengerechte Nachrichten von Adidas, STA Travel, Xbox und Co. auf das Handy geschickt. Dazu wird ein Lebensstil- und Interessenprofil der Nutzer angelegt, das sich basierend auf der Reaktion der User laufend aktualisiert und verbessert. Die durchschnittliche Response-Rate bei Werbekampagnen beträgt laut den Angaben 29 Prozent.

 

Modelle wie diese sieht auch Arthur D. Little als eine viel versprechende Möglichkeit. Werber, die ihre Zielgruppe immer mehr telefonieren sehen, und Mobilfunkbetreiber, die auf der Suche nach Differenzierungsmerkmalen sind, würden sich derzeit auf diesen "nächsten Schritt in der Evolution der Online-Werbung" vorbereiten. Allerdings hätten die Agenturen bisher nicht herausgefunden, wie sie davon effektiv profitieren könnten, und zudem "Schwierigkeiten, die Werber davon zu überzeugen, Geld von traditionellen Medien in den Online-Bereich, geschweige denn den mobilen Bereich zu verlagern".

 

Derzeit kämpft jeder gegen jeden

Die Mobilfunker müssten im Wettbewerb mit Google und Yahoo! darum kämpfen, stärker von den Werbemodellen zu profitieren. Allerdings sei das Risiko sehr hoch, auf der Strecke zu bleiben, wenn sich die Onlineplayer - ebenso wie die Gerätehersteller - mit ihren Diensten direkt an die Kunden wenden. Den Internetgrößen könnte aber ebenfalls ein kalter Wind entgegen wehen: Google habe zwar die Softwareplattform "Android" entwickelt, allerdings sei es möglich, dass sich führende Handyproduzenten gegen dieses System entscheiden.

 

Nokia könnte beispielsweise sein Internetportal "Ovi" in eine Werbeplattform umbauen. Aktuell gebe es mehrere Strategien, um auf diese Herausforderungen zu reagieren. "Manche gehen Partnerschaften ein, wie Google mit Android, andere kaufen spezialisierte Firmen zu, wie Nokia mit Enpocket", so ADL.

Oö. Studenten entwickelten "Tischfußball am Handy"
APA/FH Hagenberg - Bewegungen steuern die Spieler

Die EURO-Begeisterung in Österreich hat zwei Studenten der Fachhochschule Hagenberg dazu angeregt, für das beliebte Spiel Tischfußball eine Handy-Anwendung zu entwickeln. Die Bewegungen mit dem Mobiltelefon steuern dabei die Spieler, wie es in einer Presseaussendung der Fachhochschulen Oberösterreich heißt.

 

Yen-Chia Lin aus Linz und Benjamin Gmeiner aus Ardagger wollten ihr Können beim "Wuzzeln" - wie Tischfußball im Volksmund genannt wird - verbessern, auch wenn sie unterwegs sind. Das Mobiltelefon bietet sich dafür an. Die beiden Studenten nützen neuartige Handys, die mit Beschleunigungssensoren ausgestattet sind, wie das Nokia N95 oder das iPhone. Sie registrieren auch kleinste Bewegungen.

 

Für diese entwickelten die Studenten ihr Programm "pyWuzzler". Innerhalb von zwei Minuten sollen dabei möglichst viele Tore geschossen werden. Die Kontrolle über beide Mannschaften hat der Handynutzer selbst, nur der Tormann wird vom Gerät selbst gesteuert. Leichte Drehungen des Telefons wirken sich auf die Bewegungen der Spieler aus. Durch sanftes Kippen lassen sich die Spielerfiguren vor und zurück bewegen, eine schnelle Drehung führt zu einem Torschuss.

 

SERVICE: Informationen über den „Handywuzzler“ und ein Demonstrations-Video gibt es unter http://www.symbianresources.com/projects/pywuzzler.php.

 

Internet-Verkehr nimmt durch Online-Videos massiv zu
APA/dpa - Bis 2012 sollen es 50 Prozent der Datenmenge sein

Der Datenverkehr im Internet wird einer Studie zufolge durch die wachsende Popularität von Online-Videos und sozialer Netzwerke schon bald auf das Sechsfache anwachsen. Im Jahr 2012 soll bereits ein Datenvolumen von monatlich 44 Exabyte durchs Netz geschickt werden, prognostiziert der amerikanische Netzwerkausrüster Cisco Systems.

 

Im Jahr 2007 wurden dagegen noch sieben Exabyte pro Monat an Daten versendet. Um ein solches Volumen zu speichern, benötigt man rund zwei Mrd. DVDs. Online-Videos werden den Schätzungen zufolge bis Ende des laufenden Jahres 30 Prozent des Datenverkehrs im Internet ausmachen, bis 2012 sollen es 50 Prozent sein.

 

Insgesamt würden Angebote wie Video-on-Demand und Internet-Fernsehen knapp 90 Prozent des privaten Datenverkehrs der Verbraucher ausmachen. Für den mobilen Datenverkehr rechnet Cisco mit einer Verdoppelung. Das größte Wachstum hat das Unternehmen nach Südamerika in Westeuropa und Asien ausgemacht.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- ANECON Software Design und Beratung GmbH www.anecon.com

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- DIMOCO Direct Mobile Communications GmbH www.dimoco.at

- DMVÖ Dialog Marketing Verband Österreich www.dmvoe.at

- economyaustria economyaustria.at

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Hewlett Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at

- SER Solutions Österreich GmbH www.ser.at

- Telekom Austria www.telekom.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

23. Mai 2013
26. April 2013
Experten: Virtuelle Vernetzung hält in unserem Alltag Einzug

Bildergalerie zum Event

 

Das sogenannte Internet der Dinge ist in ...

22. März 2013
Experten: Politik hat digitale Hürde noch nicht genommen

Bildergalerie zum Event

 

Social Media bietet der Politik ein weites ...

08. März 2013
Nutzen statt besitzen: Digitales Teilen wird zum Alltag

Bildergalerie zum Event

 

Die CD-Sammlung verstaubt, das Auto bleibt in der ...