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EBC-Newsletter #12/2009: Einladung zum nächsten Event
Geschäfte wie (vor)gestern: Warum Kleinbetriebe die Finger vom E-Business lassen

Zögerlich einen Internetzugang anschaffen, dann vielleicht doch eine Homepage mit Kontaktinformationen einrichten und aus. War es das wirklich schon? Während Großbetriebe ohne das Web beziehungsweise neue Technologien schon lange nicht mehr auskommen, hinken Klein- und Mittelunternehmen weiter hinterher. Und der Abstand in Zeiten von Web 2.0 und wohl bald auch Web 3.0 vergrößert sich rapide.

 

Reine Zeit- und Ressourcenverschwendung oder große Zukunftschance? Klar ist, dass KMU weder große Investitionen stemmen können noch entsprechende Manpower aufzuweisen haben, um E-Business- und E-Commerce-Projekte von heute auf morgen umzusetzen. Ist die Zurückhaltung bei neuen Technologien gerechtfertigt bzw. sogar sinnvoll oder führt die „Haben wir nicht, brauchen wir nicht"-Mentalität in die Sackgasse?

 

Verzichten Mittelbetriebe dadurch auf die Ausweitung der Absatzmärkte und Effizienzsteigerungen bei den Geschäftsprozessen? Für welche Branchen und Unternehmensgrößen läuft die Zeit ohne radikale Anpassung an das Internetzeitalter ab? Welche Chancen bieten sich und was wird bisher verabsäumt?

 

Diese Fragen beleuchten Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community am 25. Juni im Wiener Haus der Musik. Es diskutieren u.a.: Peter Voithofer (KMU Forschung Austria), Wolfgang Berger (Hewlett-Packard), Harald Lakatha (IT Solution) und Marion Tschirk (Seeyou 3.0).

 

Datum: Donnerstag, 25. Juni 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Experten rufen Zeitalter des "Ultra Breitbands" aus
Foto: APA/dpa - Neue Angebote machen Kapazitätsausbau notwendig

Der Bedarf an Bandbreite wächst unaufhörlich. Vor allem die Weiterentwicklung von Angeboten im TV- und Videobereich - etwa die Übertragung in HD-Qualität - lässt die Nachfrage explodieren, was zu einem gewaltigen Anstieg der Netzbelastungen führt. Daher prognostizieren die Strategieberater von Arthur D. Little in einer neuen Studie die "Wiederbelebung der fixen Netzwerkinfrastruktur" und rufen das Zeitalter des "Ultra Breitbands" aus.

 

Mobilen Internettechnologien komme dabei lediglich eine komplementäre Rolle zu. "Sie verfügen nur über limitierte Kapazität und sind nicht kosteneffizient", so die Experten. Als großer Nachfragetreiber gelte High Definition Television (HDTV), das neue Standards bezüglich Ton- und Bildqualität setzt. Außerdem würden bereits zwei neue wesentliche Entwicklungen für einen massiv steigenden Bedarf an Leitungskapazität in den Startlöchern stehen: Ultra HDTV (U HDTV) braucht laut Studie 16 Mal mehr Bandbreite als HDTV und soll testweise in den Jahren 2011/12 in Japan eingeführt werden, am Massenmarkt ab 2015. Ein neues "3D TV" - ohne Spezial-Brille, wie in der Vergangenheit - setzt eine Bandbreite von 1 Gbps voraus und könnte bereits bis 2012/13 die breite Masse erreichen.

 

Aber auch für Video on Demand (VoD) bestehe künftig noch ein großes Marktpotenzial. Im Durchschnitt werde die Zahl der erreichten Haushalte bis 2012 pro Jahr um zwischen 24 Prozent (Italien) und 113 Prozent (Frankreich) steigen. In Deutschland könnten zu diesem Zeitpunkt bereits knapp sieben Millionen Haushalte VoD-Dienste nutzen. Auch die Verbreitung in den USA soll deutlich zulegen: Im kommenden Jahr erreiche die Penetration mit VoD rund 40 Prozent, Digital Video Recording (DVR) könnten dann knapp 35 Prozent der Haushalte nutzen.

 

Konflikte mit Internetprovidern

Ein Beispiel für den dadurch entstehenden "Daten-Tsunami" sei der BBC iPlayer. Er bietet seinen Benutzern die Möglichkeit, überall und jederzeit auf TV- und Radioprogramme zurückzugreifen, nicht nur am Computer, sondern auch über Konsolen, PDAs und Handys. Durch den raschen Durchbruch am Massenmarkt - "iPlayer" war im Vorjahr der am schnellsten wachsende Suchbegriff bei Google Großbritannien - und die damit einhergehende Explosion der Datenmengen sei es zu Konflikten mit Internetprovidern (ISPs) gekommen.

 

Sie verzeichneten wegen dem BBC-Angebot massive Zuwächse bei den Streamingkosten. British Telecom (BT) gab den Beratern zufolge bekannt, dass sich der Datenverkehr pro Kunde seit der Einführung des iPlayer - also innerhalb eines Jahres - mehr als verdoppelt habe. Daraufhin führte die BBC Streams mit anpassbaren Bit-Raten ein und investierte in Content Distribution Networks (CDNs), um Inhalte ökonomischer auszuliefern. Für weitere Konflikte sei aber durch die jüngste Einführung von "iPlayer" in HD-Qualität sowie die Drosselung der Datenmengen durch ISPs gesorgt.

 

Die steigenden Datenmengen könnten nicht durch mobile Technologien aufgefangen werden. Zwar sei Österreich einer der weltweit fortgeschrittensten Märkte bei der Substitution von Festnetz durch Handys - mehr als ein Viertel der heimischen Haushalte verfügt nur mehr über mobile Telefonie - und das führe auch zur Substitution beim Internetzugang, aber "'mobile only' ist aus Betreiber-Sicht in Zukunft unzureichend".

 

Der harte Wettbewerb am österreichischen Breitbandmarkt zwischen den Mobilfunkern und den Fixanbietern habe zu einem starken Preisverfall bei mobilem Breitband geführt. Im Vorjahr sei der Preis pro MB auf 2 Cent (kleines Einsteigerpaket) beziehungsweise auf bis zu 0,1 Cent (15 GB-Paket) gesunken. "Würden die Benutzer das gesamte Datenvolumen der Pakete ausschöpfen, wären die Produktionskosten höher als die Verkaufspreise pro MB mobiles Breitband", stellen die Berater fest. Außerdem würden Handynetzbetreiber, die erfolgreich mobiles Breitband in dicht besiedelten Gebieten anbieten, an ihre Kapazitätsgrenze stoßen.

 

Fazit der Experten: "Die Nachfrage des Haushalts der Zukunft nach Breitband wird bis 2015 ca. 50 Megabit pro Sekunde (Mbps) erreichen, Ultra Breitband-Zugang ist hierfür erforderlich."

Mobile Internetnutzung steigt deutlich an
Foto: APA/OTS/T-Mobile Austria - Am beliebtesten ist das Surfen am Abend

Rund 30 Prozent aller österreichischen Handy-User nutzen bereits Internet am Mobiltelefon. Personen zwischen 15 und 29 Jahren surfen zu 45 Prozent per Handy, bei den 30 bis 49-Jährigen sind es 32 Prozent und in der Altersgruppe 50 bis 69 Jahre tun dies immerhin noch bis zu 17 Prozent.

 

Das ergibt eine von mobile-research.at im Mai unter 500 Personen per SMS und MMS durchgeführte Befragung, die auf dem 2. Fokustag der Mobile Marketing Association (MMA) Austria präsentiert wurde. Mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) nutzt das mobile Internet demnach täglich, 20,7 Prozent mehrmals wöchentlich und 25 Prozent mehrmals monatlich. Die Lieblingstageszeit für mobile Webuser ist abends (37,9 Prozent).

 

Als weiteren Trend sahen Experten beim Event der MMA mobiles Tagging und Code Reading - also das Scannen von Strichcodes oder 2D-Barcodes zum Abrufen von Informationen. Zwar hätten rund 60 Prozent die Codes schon mal gesehen, allerdings erst 2 Promille aller österreichischen Handynutzer tatsächlich selbst verwendet, verwies Gerald Smech von T-Mobile auf eine von der Fachhochschule (FH) Wien durchgeführte Studie (März und April 09, unter 14 bis 44-Jährigen, n=350).

 

Interesse scheint jedenfalls vorhanden: 77 Prozent würden Mobile Code Reading aus Gründen der Neugierde, 45 Prozent wenn es kostenlos ist und 37 Prozent der Einfachheit wegen nutzen. Zur weiteren Entwicklung von Mobile Tagging und Schaffung eines entsprechenden Ökosystems sei eine Arbeitsgruppe der Netzbetreiber mit der Standardisierungsgesellschaft GS1 Austria ins Leben gerufen worden.

Handy-TV noch weit von Massenmarkt entfernt
Foto: APA/Fohringer - Auswahl an Endgeräten noch sehr gering

Vor einem Jahr wurde ein neues Kapitel in der TV-Technologie aufgeschlagen: Am 6. Juni 2008 fiel der Startschuss für das Handy-Fernsehen via DVB-H in Österreich. Nach zwölf Monaten ist die Zahl der DVB-H-Nutzer dem Vernehmen nach überschaubar - die Netzbetreiber veröffentlichen allerdings keine genauen Kundenzahlen. Dennoch ist die Media Broadcast, die die Handy-TV-Plattform betreibt, "zufrieden", sagt Österreich-Geschäftsführer Henrik Rinnart im APA-Gespräch.

 

Eine Schwachstelle liege noch bei der Auswahl der Endgeräte. Laut Rinnart werden am Markt derzeit nur drei Modelle angeboten. Die Hersteller seien "dringend gefordert, attraktive und massenmarktfähige Endgeräte auf den Markt zu bringen", findet auch Andreas Martin vom Mobilfunkbetreiber Hutchison 3G. Er hofft darauf, dass der Druck in Richtung Endgeräte-Industrie steigen wird, sobald auch große Märkte in Europa DVB-H anbieten.

 

Derzeit werden in Österreich rund 52 Prozent der Bevölkerung mit dem DVB-H-Signal versorgt. Zu empfangen sind neben den ORF-Sendern, ATV und Puls 4 auch mehrere deutsche Privatprogramme sowie - mit einem Standbild vertreten - verschiedene Radiosender. Dieses Basispaket ist gegen eine Gebühr von drei bis fünf Euro monatlich mobil empfangbar. Welcher Sender am Handy am besten ankommt, ist laut Martin schwer zu sagen, weil es noch keine Messung gibt. Obwohl die Media Broadcast angekündigt hatte, auf eine rasche Aufnahme in den Teletest drängen zu wollen, wird DVB-H bis dato hier nicht erfasst.

 

Aus der Erfahrung mit Streaming könne aber laut Martin abgeleitet werden, dass "speziell Sender mit einer Fokussierung auf Inhalte für Kinder und Jugendliche die Nase vorne haben", wie etwa Nickelodeon. "Aber natürlich sind auch etablierte TV-Marken wie ORF, ATV und Puls 4 sehr beliebt", so Martin. Die Werbeindustrie habe das Handy-Fernsehen ebenfalls bereits für sich entdeckt. Laut dem Mobilfunkbetreiber "3" sei die Buchungssituation gerade in den vergangenen Monaten "extrem positiv".

Informations- und Consultingbranche sieht Jobs in Gefahr

Mit einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 46,6 Mrd. Euro ging es für die Informations- und Kommunikationsbranche im Vorjahr noch bergauf. Für das 1. Halbjahr 2009 rechnet die Wirtschaftskammer aber mit einem Umsatzrückgang von 2,4 Prozent. Außerdem seien 4.000 Arbeitsplätze in Gefahr, so Bundesspartenobmann Hans-Jürgen Pollirer bei einem Hintergrundgespräch in Wien.

 

Die Exportquote der Branche lag bei 15,6 Prozent und damit auf dem Stand von 2007. Ende 2008 gab es 115.000 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt 193.000 abhängig Beschäftigten (plus 1,5 Prozent), teilte die Wirtschaftskammer mit. Zusätzlich arbeiten noch 50.000 Ein-Personen Unternehmen (EPU) in der Branche. Vor allem der Bereich Unternehmensberatung und IT konnte 2008 mit einem realen Umsatzplus von 10,4 Prozent kräftig wachsen. Dies sei vor allem auf den Boom bei den Buchhaltern zurückzuführen, so Pollirer.

 

Insgesamt gab es im Jahr 2008 (Stichtag 31.12.2008) in der Informations- und Kommunikationsbranche 7.255 Neugründungen. Die meisten betrafen den Bereich Unternehmensberatung und IT (2.704), gefolgt von Finanzdienstleistern (1.777) sowie Werbung und Marktkommunikation (1.595).

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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