28. Juli 2014, 15:55
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25. Juli 2014, 10:37
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24. Juli 2014, 16:31
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EBC-Newsletter #14/2009: Einladung zum nächsten Event
Online-Marketing: Der Kampf um die Aufmerksamkeit wird härter

Hallo! Ich, ich! Ja, genau! Widmen Sie sich nur mir! Nur für ein paar Sekunden! - In den Anfangszeiten des Internets war die Freude noch groß, einen Newsletter zu einem bestimmten Interessengebiet gefunden zu haben und abonnieren zu dürfen. Heute halten sich viele Kunden - virtuell - die Augen und Ohren zu.

 

Kein Wunder: Die Anzahl der Marketingbotschaften, mit denen wir Tag für Tag konfrontiert sind, wird in Zeiten von Web 2.0, veränderter Mediennutzung und den inzwischen allgegenwärtigen Bildschirmen im öffentlichen Bereich wohl weiter steigen. Aber trotz der Vielzahl der Kanäle, die neuerdings zur Verfügung stehen, ist die Ansprache der Zielgruppe kein Kinderspiel.

 

Abseits von Schlagworten wie „Treffsicherheit", „Streuverlustvermeidung" oder „bessere Messbarkeit" stehen den großen Verheißungen im Online- und Mobilebereich viele uneingelöste Versprechen und Unsicherheiten gegenüber. Eins, zwei, drei bloggen, schnell mal auf den Twitter-Zug aufspringen oder doch das nicht gerade erst gestern entdeckte Guerilla-Marketing ausprobieren?

 

Durch welche Marketing-Tricks kann im Internet oder am Handy Aufmerksamkeit erzeugt werden? Wie wird man gefunden beziehungsweise beachtet? Was ist bei auf die Zielgruppe zugeschnittenen Infos, Services und Kampagnen zu beachten? Und ist das auch für kleinere Unternehmen erschwinglich?

 

Über diese und andere Themen diskutieren Expertinnen und Experten am 30. Juli im Haus der Musik in Wien. Es diskutieren Ritchie Pettauer (http://blog.datenschmutz.net/), Peter Drössler (WKO), Geza Dunzer (WirtschaftsBlatt), Carmen Hickl-Szabó (seeyou 3.0), Alf Netek ( Kapsch AG), Yuki Sakurai (diamond:dogs) und Dieter Zirnig (Hewlett-Packard).

 

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2009
Ort: Haus der Musik, Dachgeschoß
1010 Wien
Seilerstätte 30
Happy Hour: ab 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Mobile Advertising: Viel gelobt, wenig gebucht
Foto: APA - Spiele zählen zu den Lieblingen der User

Als Universal Music Austria unlängst das neue "Black Eyed Peas"-Album via SMS bei jungen musikaffinen iPhone-Besitzern bewarb, staunten die Verantwortlichen nicht schlecht über den Effekt: 6,9 Prozent klickten auf den mitgelieferten Link, landeten direkt bei "iTunes" und kauften dort ein. "Wir waren überrascht von der Quote", meinte Martin Haider von Universal Music Austria, der seine Kampagne beim Digital-Marketing-Kongress in Wien vorstellte.

 

Handy-Marketing wird seit langem als heißer Trend gehandelt und für seine interaktiven Möglichkeiten gelobt. So richtig durchgeschlagen hat die Werbung auf mobilen Endgeräten aber noch nicht. Nur 1,6 bis 2 Prozent der Online-Werbeausgaben in Österreich werden in mobile Kampagnen gesteckt, im gesamten westeuropäischen Raum gehe man von rund 3,2 Prozent aus, erklärte Aleksandra Schmid von der Mobile Marketing Association Austria (MMA) bei einer Diskussion über "bewegende Kampagnen".

 

Die werbenden Firmen bzw. die beauftragten Agenturen würden das Handy als Werbemöglichkeit noch nicht von vornherein mitdenken. So dürften etliche Mobile-Kampagnen daran gescheitert sein, dass sie zu spät in das Gesamtkonzept integriert wurden. "Am Schluss fällt jemandem noch schnell ein, dass man unbedingt eine Mobile-Aktion dazumachen könnte. Für die Planung ist es dann oft zu spät", erklärte Schmid.

 

Harald Winkelhofer vom auf Mobile-Advertising spezialisierten Unternehmen IQ Mobile bestätigte dies: Eine mobile Werbeaktion könne nur dann erfolgreich sein, wenn sie von Anfang an in die Gesamtkampagne eingebunden ist, meinte er, und fügte an: "Es passiert leider immer wieder, dass die mobile Kampagne abgeschossen wird." Die spezifische Leistung von Mobile Advertising sei, dass die spontane Interaktion am Handy oft besser funktioniere als im stationären Internet.

 

Zielgruppendefinition gefragt

Laut Martin Pansy, Geschäftsführer von sms.at, hängt der Response auf eine Aktion nicht nur von der Attraktivität der präsentierten "Goodies" ab, sondern in erster Linie vom "engen Targeting", also der Ausrichtung auf die Zielgruppe. Eine mobile Kampagne müsse in jedem Fall "stimmig mit der Zielgruppe" sein, "was nicht exakt passt, wird als Spam empfunden und frustriert die Kunden". Sei das Targeting ideal, könne man die Performance hingegen "um den Faktor zehn steigern", so Pansy.

 

Er spricht im Schnitt von einer Teilnahme zwischen einem und vier Prozent bei "On-Pack-Promotions" (etwa Gewinncodes auf Saftpackerln oder auf der Innenseite von Schraubverschlüssen, die den Kunden zum Einstieg ins Netz bewegen sollen). Bei Kunden gelten Gratis-SMS, Musikdownloads und Spiele in dieser Reihenfolge als beliebteste "Zuckerl", um auf ein Werbe-SMS zu antworten. Zu Spitzenzeiten, etwa während der Fußballeuropameisterschaft, hätten mobile Promotionseiten "mehrere Millionen Zugriffe" verzeichnet.

 

Es habe sich außerdem gezeigt, dass die Mitmach-Quote kaum variiere, wenn man von den Teilnehmern einen Minimalbetrag verlangt. Bei On-Pack-Codes steigen ungefähr gleich viele Kunden per stationärem Internet ein, wie mit Handy - abhängig vom Ort des Konsums: Codes auf Eis, das unterwegs auspapierlt wird, haben in der Regel einen höheren mobilen Response.

Zugang zu Xing und Co. im Büro wird restriktiver
Foto: APA/dpa - Privates Surfen während Dienstzeit oft verboten

Soziale Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, Xing, Twitter oder MySpace boomen. Der Suchtfaktor dieser Web 2.0-Angebote ist offenbar so groß, dass viele Online-Netzwerker auch in der Arbeit nicht darauf verzichten wollen. Mittlerweile haben diverse Unternehmen und Behörden die Notbremse gezogen und den Zugriff gesperrt. Zwar gibt es Unterschiede, ob Kontaktseiten, private E-Mail-Accounts oder Chatforen angesurft werden können. Einen Webfilter für bedenkliche oder bedrohliche Inhalte wie Pornografie oder Gewalt hat aber fast jedes Unternehmen.

 

Facebook oder Xing werden mittlerweile von vielen Firmen auch zur Kunden- oder Mitarbeiter-Akquise verwendet - immerhin nutzen bereits 600.000 Österreicher Facebook, 300.000 Xing. "Wir haben Facebook & Co. für uns entdeckt und erst vor kurzem einen Mitarbeiter aufgenommen, den wir auf Xing gefunden haben. Über Facebook akquirieren wir neue Kunden", erklärte Erste-Bank-Sprecher Peter Thier. Für ihn ist es keine Lösung, Seiten einfach zu sperren. "Wenn sich Mitarbeiter ablenken wollen, dann werden sie das auch ohne Facebook tun." Derzeit sei den Beschäftigten der Zugriff auf private E-Mail-Benutzerkonten sowie auf Youtube aus Sicherheitsgründen verwehrt.

 

Wer selbst Facebook-Mitglied ist, weiß, wie viel Zeit dabei drauf geht - zu viel hat man bei der AUA festgestellt und den Zugang deshalb gekappt. "Die Nutzung hat überhandgenommen und ist zulasten der Arbeitszeit gegangen", hieß es aus dem Unternehmen zur APA. Auch auf private E-Mail-Accounts (GMX, Hotmail) können AUA-Mitarbeiter nicht zugreifen. Die Karriere-Netzwerk-Seite Xing, die Videoplattform Youtube oder das deutschsprachige Pendant zu Facebook, StudiVZ, dürfen die Mitarbeiter der heimischen Fluggesellschaft hingegen ohne Probleme nutzen. Dort hätte man das "Zeitproblem" nicht festgestellt. In regelmäßigen Abständen evaluiert die Airline jene Internet-Seiten, die von den Beschäftigten am häufigsten aufgesucht werden.

 

Bei der OMV und beim Verbund wird den Mitarbeitern der Zugang zu Social-Network-Seiten grundsätzlich verwehrt. Ausnahmen gibt es beim Verbund aber, wenn eine berufliche Notwendigkeit besteht - dann werden die Seiten kurzfristig entsperrt. Post-Mitarbeiter haben abgesehen von "bedenklichen" Webpages uneingeschränkten Zugriff auf alle Internetseiten. Eine Betriebsvereinbarung sieht jedoch vor, dass die Nutzung der IT-Ressourcen für private Zwecke nicht erlaubt ist, so Postsprecher Stefan Fuchs. Überprüft wird das zwar nicht, man vertraue darauf, dass die Mitarbeiter ihren Privat-Aktivitäten nicht während der Dienstzeit nachgehen.

Datenschützer kritisieren virtuelles "Shop-Schauen"
Foto: APA/Screenshot - Rundgang durch 30 Einkaufsstraßen möglich

Die neue Funktion des elektronischen Telefonbuchanbieters Herold, eine virtuelle 360 Grad Einkaufsstraßentour und Geschäftsbesichtigung, sieht Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten, skeptisch. "Jede Abbildung, jedes Aufnehmen auch in der Öffentlichkeit ist ein Eingriff in die Privatsphäre", erklärte er im APA-Gespräch. "Es bedarf eines berechtigten Zwecks, den sehe ich hier nicht." Seitens Herold erklärte Sprecherin Barbara Hackl, es handle sich bei den veröffentlichten Daten nicht um personenbezogene.

 

"Menschen können hier unfreiwillig zu Dekoration werden. Das ist in keiner Konvention vorgesehen", sagte Zeger im APA-Gespräch. Auch mit den zum Teil verfremdeten Gesichtern der abgebildeten Menschen zeigte sich der ARGE-Obmann nicht zufrieden: Personenbezogene Daten umfassen nämlich alle Angaben über Betroffene, deren Identität bestimmt oder bestimmbar ist. So könnte z. B. eine auf den Fotos abgebildete Frau mit einem Hund aufgrund ihrer Gestalt, des Ortes und des Tieres erkennbar sein - wenn auch nur für eine geringe Anzahl von Menschen.

 

Aufschriften an Fahrzeugen gemeinsam mit einer Datumsangabe könnten Hinweise auf die Personen liefern. Bei dem Lenker eines gelben Fahrzeugs am Stephansplatz habe man offenbar überhaupt vergessen, ihn unkenntlich zu machen, meinte der Obmann. "Es geht uns darum, dass Menschen sagen können, ob sie fotografiert werden wollen oder nicht." Man hätte auch eine Ankündigung machen können, wann wo fotografiert wird - "es hätte sicher genügend Leute gegeben, die gerne auf den Bildern zu sehen gewesen wären". Auch sollte sichergestellt sein, dass die in den Geschäften abgebildeten Mitarbeiter "nicht sozusagen zwangsweise vorgeführt werden", sagte Zeger.

 

Seitens Herold erklärte Sprecherin Barbara Hackl, Gesichter und Autokennzeichen würden "mit großer Sorgfalt händisch gelöscht" und das ursprüngliche Bildmaterial nicht gespeichert. Wenn sich jemand erkennt und nicht am Foto sein möchte, würde man denjenigen natürlich entfernen. Explizit um die Erlaubnis zur Aufnahme habe man nicht gefragt: "Wie sollen wir das machen? Wir wissen ja nicht, wer das ist und die Fotos wurden zufällig aufgenommen."

 

Der Datenschutzrat als beratendes Gremium des Bundeskanzlers kam in einer Sitzung zu dem Schluss, dass für solche Services wie Herolds virtuelle Einkaufsstraßentour oder auch Google Street View "dringend eine Rechtsgrundlage geschaffen werden" müsse.

 

SERVICE: Das neue Service von Herold ist unter http://strassentour.herold.at/ abrufbar.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- IT Solution GmbH www.itsolution.at

- Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting AG www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- seeyou 3.0 www.seeyou.at  

- Senactive www.senactive.com 

- Telekom Austria www.telekom.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at  

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

31. Juli 2014
26. Juni 2014
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