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EBC-Newsletter #11/2013
IT-Sicherheit: Unzufriedenheit der Mitarbeiter ist größte Schwachstelle
Foto: APA - Im Bild v.l.n.r.: Thomas Blaschka (Kapsch), Gerald Kortschak (WKO), Mario Rys (NextiraOne), Tanja Zseby (TU Wien), Bernd Kolinowitz (A1), Ingrid Rehusch (Moderation), Maximilian Burger-Scheidlin (ICC Austria)

Die Technik im Griff zu haben, ist eine Sache. Mindestens ebenso bedeutend für die IT-Sicherheit scheint aber die Motivation der Arbeitnehmer. "100 Prozent des Know-hows geht am Abend nach Hause. Das heißt, dass der Faktor Mensch der Schlüssel ist", erklärte Maximilian Burger-Scheidlin, Geschäftsführer der Internationalen Handelskammer (ICC Austria) bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Sicherheit beginne bei der Personalauswahl, der Einbindung in Entscheidungsprozesse und dem Führungsstil. Denn: Frust, Mobbing und unmoralisch handelnde Vorgesetzte würden firmeninternem Betrug, Sabotage und Spionage den Boden bereiten. Auf diese Aspekte habe der Sicherheits-Zuständige keinen Einfluss, hier würden aber die Probleme beginnen.

 

Wer unzufrieden sei, stelle eine Schwachstelle dar - "und das ist die Basis für böse Attacken". "Ein Großteil der Spionage fällt den Unternehmen gar nicht auf. Wenn man später draufkommt, wird alles unter den Teppich gekehrt", sagte Burger-Scheidlin. Aber nicht nur Großunternehmen stünden im Visier von Angriffen. Auch kleine Unternehmen, die in ihrer Nische am Weltmarkt mitmischen, seien beliebte Ziele.

 

Krisenszenarien durchspielen

"Das Thema Industriespionage ist stark im Vormarsch und nutzt für den 'Erstkontakt' unter anderem Social Engineering-Methoden und natürlich Social Media", betonte auch Thomas F. Blaschka von Kapsch. Er empfiehlt den Unternehmen durchzuspielen, was im Ernstfall passieren kann, um Routinen zu entwickeln und eine schnelle Reaktion sicherzustellen.

 

"Sicherheit soll aber ermöglichen, nicht verhindern. Wenn ich Mitarbeitern, die frisch von der Uni kommen, die Social Media-Nutzung einfach verbiete, sind sie nach zwei Monaten wieder weg", so Blaschka. Entsprechende Konzepte dürften außerdem nicht zu kompliziert sein: "Unser Sicherheitshandbuch hat beispielsweise zwölf Seiten." Einzigartig an Österreich sei, dass hierzulande beim Thema IT-Sicherheit sogar der Austausch mit Mitbewerbern funktioniere.

 

Sicherheitsvorfälle offenlegen

"Die Kommunikation entsprechender Informationen ist wichtig, nur so kommen wir voran", gab sich auch Tanja Zseby von der Technischen Universität (TU) Wien überzeugt. Sie bemängelte ebenfalls, dass Sicherheitsvorfälle zu oft unter den Teppich gekehrt werden. Neben der eigentlichen Gefahrenabwehr müssten zusätzlich die Netze überwacht werden, um ungewöhnliche Aktivitäten im Netz erkennen zu können.

 

"Angriffsszenarien sind heute dank Web 2.0 und mobiler Endgeräte auch bei vermeintlich gut geschützten Unternehmen wesentlich einfacher", meint Mario Rys von NextiraOne. Wichtig sei ein Sensorium, damit Unregelmäßigkeiten überhaupt auffallen. Oft mangle es auch an Awareness: "Was kann man mir schon stehlen?", werde oft gefragt. Wichtig sei eine "gleichmäßige" Sicherheit. "Das heißt, dass auch kleine Dienstleister, die man engagiert, ein ähnliches Sicherheitsniveau wie man selbst aufweisen müssen", so Rys.

 

Regeln für private Geräte

Dass IT-Sicherheit nicht funktioniert, egal wie ausgereift die Technik ist, wenn man den Faktor Mensch nicht im Griff hat, zeige auch der Trend zu "Bring Your Own Device" (BYOD), so Bernd Kolinowitz von der A1 Telekom Austria. Jahrelang seien die Unternehmensnetze abgesichert worden, "und dann stürmen die Mitarbeiter mit ihren privaten Geräten rein", erklärte Kolinowitz. "Es ist ja gut, wenn mobil gearbeitet werden kann. Andererseits muss man sich überlegen, ob nicht teilweise Einschränkungen beim Zugriff auf bestimmte Daten notwendig sind."

 

Bei BYOD seien zwei Aufgaben zu erfüllen, so Gerald Kortschak von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Einerseits müssten Verhaltensrichtlinien eingeführt werden und andererseits die IT-Verantwortlichen das Know-how haben, sich bei den verwendeten Geräten auch auszukennen. Er bestreitet außerdem, dass es in Klein-und Mittelunternehmen (KMU) schlechter um die IT-Sicherheit bestellt ist. "Das ist nicht so einfach vergleichbar", sagte Kortschak.

Service:

Fotos zum Event

Impulsreferat: Maximilian Burger-Scheidlin (ICC Austria Internationale Handelskammer)

Einladung zum 16. Digitaldialog in Graz
DiDi-Logo -

Besuchen Sie den 16. Digitaldialog - eine Veranstaltungsreihe der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG in Kooperation mit APA - Austria Presse Agentur, FH Campus 02, Evolaris, IBC und Infonova - am 28. Mai 2013 in Graz zum Thema "Open Innovation: Vom Crowdsourcing zum Crowdfunding":

 

„Wenn du etwas wirklich Innovatives machen willst, musst du es selbst erfinden, entwickeln und auf den Markt bringen." Dieser langjährige Innovations-Grundsatz gilt heute nicht mehr: Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Innovationen vermehrt nicht mehr entkoppelt vom eigentlichen Nutzer und alleine in F&E-Abteilungen entstehen, sondern an Schnittstellen zu Kunden, Lieferanten und in Netzwerken bzw. Communities. Dabei bedienen sie sich des Konzeptes der „Open Innovation".

 

Doch wodurch wird Open Innovation ermöglicht, wie kann neues Wissen gemeinschaftlich erzeugt und angewendet werden und wo finden Unternehmen Unterstützung, wenn sie die Vorteile von Open Innovation und Open Data für sich nutzen möchten? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn für die Umsetzung der neuen Idee das notwendige Kapital fehlt? Antworten zu diesen Fragen und weitere Informationen über Open Innovation zu erhalten Sie beim 16. Digitaldialog.


Wann: Dienstag, 28. Mai 2013, 15:30 Uhr

Wo: IBC Graz - Courtyard Marriott, Unterpremstätten


Infos und Anmeldung unter:
http://www.sfg.at/cms/393/3993

Industrie startet Forum zum Schutz vor Cyber-Attacken
Foto: APA/dpa - Online-Attacken sollen gemeinsam analysiert und bewertet werden

Wirtschaft und staatliche Behörden arbeiten künftig verstärkt im Bereich Sicherheit im Internet zusammen. Als Teil der nationalen Strategie gegen Cyberkriminalität, die im März dieses Jahres im Ministerrat beschlossen wurde, werden sich Unternehmen in einem Cyber-Security-Forum des Kuratoriums Sicheres Österreich (KSÖ) austauschen, um gemeinsam aus Cyber-Attacken zu lernen.

„Weder der Staat noch die Unternehmen können die Sicherheit digitaler Infrastruktur im Alleingang bewerkstelligen", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) bei einer Pressekonferenz in Wien. „Cyber-Angriffe, digitale Wirtschafts- und Industriespionage können enorme Schäden anrichten", sagte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Georg Kapsch. 31 Prozent der österreichischen Unternehmen seien bereits einmal Opfer einer Cyber-Attacke gewesen, erklärte Kapsch. Größere Firmen könnten sich einfacher schützen, da sie mehr finanzielle Ressourcen zur Verfügung haben, die Erkenntnisse aus dem Forum sollen daher möglichst breit zugänglich gemacht werden.

Zu den Aufgaben des Forums zählen die gemeinsame Analyse und Bewertung von Cyberereignissen, die Kooperation bei der Ereignisbewältigung und die Zusammenarbeit bei Übungen und Schulungen. Sechs Unternehmen bilden den Kern des Forums, darunter der Flughafen Wien, die Telekom Austria und das Bundesrechenzentrum. Ziel sei, dass sich bald möglichst viele Organisationen beteiligen. „Bisher habe die Auseinandersetzung mit dem Thema vor allem auf technischer, also auf Expertenebene, stattgefunden, sagte KSÖ-Präsident Erwin Hameseder. „Jetzt müssen wir das Thema auf die Vorstands- und Managementebene heben."

Facebook wird (allzu) erwachsen
Foto: APA/dpa - Jugendliche wandern angeblich ab
Der 18. Mai 2012 dürfte Mark Zuckerberg in unguter Erinnerung bleiben. Vor rund einem Jahr ging sein soziales Netzwerk Facebook an die Börse. Vielmehr: Es stolperte dorthin. Zuerst brach das Computersystem des Börsenbetreibers Nasdaq unter dem Ansturm von Kauf- und Verkaufsaufträgen zusammen. Dann konnten nur Stützungskäufe der beteiligten Banken verhindern, dass die Aktie schon am ersten Tag einbrach. Das Fazit lautete: Börsengang verpatzt.

Es waren also keine guten Vorzeichen, mit denen Facebook sein Erwachsensein begann. Zwar hat sich die Aktie mittlerweile von ihren Tiefständen erholt. Denn Zuckerberg hat bewiesen, dass sein Facebook mit Werbeanzeigen gutes Geld verdienen kann - das gilt auch für das Geschäft auf Smartphones. Allein zu Jahresbeginn verdoppelte sich der Gewinn beinahe auf 217 Mio. Dollar (168,35 Mio. Euro). Doch nun keimen neue Sorgen auf: Verkommt Facebook zum Treffpunkt der Älteren? Fehlt damit bald der Nachwuchs?

Der immer wieder geäußerte Verdacht: Weil sich bei Facebook mittlerweile so viele Erwachsene tummeln, fliehen die Jugendlichen. Das Schlagwort "elternverseucht" macht die Runde. Stattdessen hänge die Jugend bei der Blog-Plattform Tumblr, dem Kurznachrichten-Dienst Twitter oder der Chat-App WhatsApp herum, heißt es. Wirklich belastbare Zahlen gibt es für die vermutete Abwanderung der jungen Leute allerdings nicht. Es sei eher ein Gefühl, das bei vielen Investoren vorherrsche, basierend auf einzelnen Erzählungen denn auf harter Statistik, stellte die "Financial Times" jüngst fest.

Nutzung mehrerer sozialer Netzwerke nimmt zu
Facebook selbst gibt nur einen groben Überblick über seine Mitgliederentwicklung: Bis zuletzt wuchs die Gesamtzahl auf 1,11 Milliarden; mehr als die Hälfte davon schauen sogar täglich vorbei. "Die jungen Nutzer gehören zu den aktivsten, die wir auf Facebook haben", beteuerte Finanzchef David Ebersman vor kurzem. Die "moderne Legende", dass die unter 25-Jährigen abwanderten, rühre wohl daher, dass sie mittlerweile viele verschiedene soziale Dienste nutzten. Es handele sich aber um kein Nullsummen-Spiel, sagte Ebersman. "Wir sind überzeugt davon, dass die Zeit insgesamt zunimmt, die man bei Diensten verbringt, die einen verbinden und über die man sich austauschen kann."

Ob diese Aussage die Investoren auf Dauer beruhigen kann, bleibt abzuwarten. Die beim Börsengang zu 38 Dollar verkaufte Facebook-Aktie notierte zuletzt immerhin bei rund 25 Dollar. Zwischenzeitlich hatte sich ihr Wert auf 17,55 Dollar mehr als halbiert. "Wir haben große Fortschritte gemacht in den ersten Monaten des Jahres", sagte Firmengründer Zuckerberg zuletzt. Sein weiterer Erfolg wird auch davon abhängen, ob er das "elternverseuchte" Facebook spannend für die Jugend halten kann.
PC-Markt in Westeuropa um ein Fünftel geschrumpft
Foto: APA/dpa - Kunden greifen lieber zu Smartphones und Tablet-Computern

Die PC-Verkäufe in Westeuropa sind weiter im Sinkflug. Im ersten Quartal sei der Absatz im Jahresvergleich um 20,5 Prozent auf 12,3 Millionen Geräte eingebrochen, berichteten die Marktforscher von Gartner. Es sei der stärkste bisher registrierte Rückgang gewesen, betonte Gartner-Analystin Meike Escherich.

Damit verschärft sich der Trend immer weiter. Verbraucher greifen lieber zu Smartphones und Tablet-Computern. Auch Unternehmen halten sich mit dem Kauf neuer PCs zurück. Entsprechend gab es laut Gartner im westeuropäischen Verbrauchermarkt einen Rückgang von 23,7 Prozent sowie ein Minus von 17,2 Prozent im Firmengeschäft.

Der chinesische Hersteller Lenovo und Apple konnten demnach als einzige unter den führenden fünf Anbietern zulegen. Lenovo - weltweit auf Kurs zur Marktführung - steigerte den Absatz um 7,2 Prozent. Der Konzern liegt jetzt mit 11,6 Prozent Marktanteil auf Platz drei ganz knapp hinter Acer mit 11,7 Prozent. Hewlett-Packard war mit 22,9 Prozent die Nummer eins, obwohl die Verkäufe im Jahresvergleich um nahezu ein Drittel einbrachen. Für Apple berechnete Gartner ein Absatzplus von 0,8 Prozent und 7,9 Prozent Marktanteil. Dell liegt auf Platz vier mit 9,9 Prozent.

Apps bekommen in Wien einen eigenen Kongress
Am 12. und 13. Juni findet erstmals der "Überall - 1st Annual App-Congress Vienna" in der Metastadt Wien statt. Partner sind unter anderem Samsung, Google und Microsoft sowie die IT-Plattform "futurezone". Erwartet werden rund 800 Gäste.

Veranstalterin Sindy Amadei (lsz-consulting) möchte mit dem Kongress die Anwendung von Apps in Unternehmen forcieren. "Viele sehen Apps noch als Spielerei, aber es ist eine Schlüsseltechnologie", meinte sie zur APA. Ziel sei es, IT-Experten, Marketingfachleute und das Top-Management zusammenzubringen. Firmen müssten sich die Fragen stellen, was sie mit den Programmen bezwecken möchten. "Es ist wichtig die Komplexität zu reduzieren", so Amadei.

SERVICE: Infos unter http://www.uberall.at/home

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

24. April 2014
28. Februar 2014
Versteckte Technologie könnte Alltag umkrempeln

Bildergalerie zum Event 

 

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28. Februar 2014
Daten werden laut Experten zum Treiber für die digitale Wirtschaft
30. Jänner 2014
Digitale Offensive: Experten fordern Investitionen in Breitband und F&E

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Auch wenn noch ungewiss ist, wie viel Geld aus der ...