21. November 2014, 12:18
Groß angelegte Patentklage gegen Google beigelegt
Der Patentkrieg in der Mobilfunkbranche kühlt sich weiter ab. Google und das Patent-Konsortium Rockstar, hinter dem unter anderem Apple, ...
20. November 2014, 13:19
Konzernumbau bei Kapsch TrafficCom bedroht Stellen
Die zur Kapsch Group gehörende börsennotierte Mauttochter TrafficCom krempelt um: Unter dem Titel "Programm 2020" sollen bis Ende des ...
20. November 2014, 12:14
Yahoo schließt Suchmaschinen-Deal mit Firefox
Der Internet-Browser Firefox macht künftig Yahoo zu seiner voreingestellten Suchmaschine, zunächst in den USA. Für die Firefox-Macher ...
EBC-Newsletter #25/2013
Xmas-Stimmung in der E-Business-Community
APA-Fotoservice/Preiss - Im Bild v.l.n.r.: Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia) und Barbara Rauchwarter (APA-Unternehmenssprecherin)

Zur Einstimmung auf die "schönste Zeit im Jahr" traf sich kürzlich die APA-E-Business-Community zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier im Wiener Haus der Musik. Partner des Netzwerkes sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Medien- und IT-Branche folgten der Einladung von Gastgeber APA-MultiMedia.

Marcus Hebein, Leiter APA-MultiMedia und stv. Chefredakteur, bedankte sich in seiner Ansprache für das zahlreiche Kommen und lobte die "familiäre Atmosphäre der EBC, die sich bereits seit vielen Jahren monatlich im Haus der Musik trifft".

Abseits der großen Themen wie IT-Security, Apps, Second Screen oder Smart Cities plauderten 200 Gäste bei stimmungsvollen Klängen der SalonCombo und kulinarischen Gaumenfreuden bis in die frühen Morgenstunden. 

Mit dabei waren: Christian Adelsberger (evolaris), Michael Götzhaber (ORF), Max Höfferer (VÖSI), Alexander Kleedorfer (Telekom Austria Holding), Robert Ludwig (NextiraOne Austria), Michael Lang (APA), Peter Morawetz (Albatros Media), Clemens Pig (APA), Nicole Plein (Plein Communications & PR), Barbara Rauchwarter (APA),
Katharina Riedl (Kapsch), Georg Schiessler (Bundesrechenzentrum) und viele mehr.


Service:

Fotos zum Event

App-Nutzung: Soziale Netzwerke liegen ganz vorne
APA/dpa - Facebook führt vor WhatsApp

Wenn die Österreicher auf ihren Smartphones eine App starten, handelt es sich in den meisten Fällen um Angebote von Sozialen Netzwerken. Das geht aus einer aktuellen Studie der Mobile Marketing Association Austria hervor. Demnach führt diesbezüglich Facebook vor WhatsApp.

 

Untersucht wurde das Download- und Nutzungsverhalten für Apps in den Kategorien Zeitungen, TV, Shopping, Online-Shopping, Soziale Netzwerke und Reisen. Mehr als Dreiviertel der Befragten gaben an, die Facebook-App installiert zu haben und 80 Prozent davon nutzen diese auch mehrmals pro Woche. Auf den weiteren Plätzen der Kategorie Soziale Netzwerke folgen WhatsApp, Google, Skype und Twitter.

 

Ähnlich gute Zahlen weisen Anwendungen für Online-Shopping auf: Hier führt Amazon mit 47 Prozent Downloads vor dem Online-Auktionshaus eBay, dessen App von 36,5 Prozent der Befragten installiert wurde, und willhaben.at, für das sich 32,1 Prozent entschieden haben. Installationsquoten von deutlich mehr als 20 Prozent werden auch in der Kategorie Reisen erreicht, wobei die ÖBB-App "Scotty" von 38,7 Prozent und die Wiener Linien-App "qando" von 22,9 Prozent am Smartphone installiert wurde. Bei den Shopping-Apps liegt Billa (16,7 Prozent) vor dm (15,6 Prozent) und Bipa (14,1 Prozent).

 

Insgesamt hat bei der zwischen August und September durchgeführten Umfrage im Rahmen des "Mobile Communications Report" nur jeder Zehnte der 1.002 Befragten angegeben, noch nie eine App in einem App-Store heruntergeladen zu haben. Immerhin 71,4 Prozent nutzen entsprechende Anwendungen außerdem auf ihrem Firmenhandy. Auch das Thema Sicherheit scheint aktuell im Bewusstsein der User verankert zu sein, achten doch 56 Prozent regelmäßig auf die Zugriffsrechte der Applikationen, weitere 37 Prozent tun dies immerhin ab und zu. Zum Erfolg von Apps dürfte nicht zuletzt die Smartphone-Penetration von 78 Prozent in Österreich beitragen.

WEBTIPP: MMA Austria-Report

Internet-Geschäft rettet bisherige Weihnachtsbilanz
APA - Internethandel ist 14 Prozent im Plus Clicks statt Bricks - das gilt zunehmend nicht nur unter dem Jahr, sondern auch zu Weihnachten. "Der Internet-Handel hat die gesamte Weihnachtsbilanz schon deutlich verbessert", räumte Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria bei der Zwischenbilanz zum Weihnachtsgeschäft ein. Während die Umsätze im Online-Einzelhandel um 14 Prozent zulegten, stagnierten sie im stationären Handel.

 

Bereinigt um die Inflation (real) war das bisherige Weihnachtsgeschäft im stationären Handel sogar ein Prozent im Minus. Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch hat dennoch keine Befürchtungen, dass das Geschäft Richtung Netz abwandert: "Die Menschen wollen die Stimmung in und außerhalb der Geschäfte erleben", ist sie überzeugt. Außerdem mache das Internet-Geschäft trotz steigender Tendenz bisher nur fünf Prozent des gesamten Weihnachtsgeschäfts aus. Einschränkung: Das betrifft nur das Geschäft im österreichischen Online-Handel.

 

Branchenleader Amazon wird in dieser Rechnung beispielsweise nicht mitberücksichtigt. Das Weihnachtsgeschäft im heimischen Internet-Einzelhandel machte im November laut KMU-Hochrechnung 80 Mio. Euro aus, nach 70 Mio. Euro im Jahr 2012. Noch einmal so viel, also rund 80 Mio. Euro, flossen allerdings an ausländische Internetanbieter. Üblicherweise wird als Weihnachtsgeschäft der Brutto-Mehrumsatz im Dezember verstanden. Im Internethandel hat die KMU Forschung Austria allerdings den November herangezogen, weil in diesem Monat der Umsatz höher war als im Dezember.

"Reifenwechsel in voller Fahrt" für Computer
JKU Linz - Thomas Würthinger erhielt den "Heinz Zemanek Preis" Eine wissenschaftliche Arbeit aus Linz ermöglicht einen "Reifenwechsel in voller Fahrt" für Computer. Der junge Informatiker Thomas Würthinger hat in seiner Dissertation an der Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) eine Lösung gefunden, mit der Software-Updates künftig ohne Abschaltung der Systeme möglich sind. Nun erhielt er dafür eine hohe Auszeichnung.

 

Der Leiter des JKU-Instituts für Systemsoftware, Hanspeter Mössenböck, verweist darauf, dass viele Serversysteme rund um die Uhr laufen müssen. Bei Online-Shops würde eine längere Systemwartung beispielsweise einen massiven wirtschaftlichen Verlust bedeuten. Für Updates war es aber bisher üblich, die Systeme abzuschalten und neu zu starten. Deswegen stand eine Lösung für die Änderung von Programmen, während sie weiterlaufen, unter den Top 4 der Prioritätsliste der Java-Programmierer.

 

Thomas Würthinger erfüllte diesen Wunsch in seiner Dissertation mit dem Titel "Dynamic Code Evolution for Java": Er schuf einen Algorithmus, der quasi ein "Nebenuniversum" erstellt, das parallel zum laufenden Programm existiert. Dann wird das Originalprogramm fortlaufend angepasst. Auch das Problem eines möglichen Systemcrashs hat der 27-Jährige in seiner Arbeit gelöst.

 

Dafür wurde ihm der "Heinz Zemanek Preis der Österreichischen Computergesellschaft (OCG)" verliehen. Das ist die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung für die hervorragende Informatik-Dissertation. Nicht die erste für Würthinger: Der zweitjüngste Doktor der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Linzer Uni, dem 2012 sein Titel "Sub Auspiciis Praesidentis" verliehen wurde, hat bereits mit den Preis des Vereins Deutscher Ingenieure und mehrere Würdigungspreise des Wissenschaftsministeriums erhalten.

E-Rechnungen für Geschäfte mit dem Bund
 

Rund 90.000 Unternehmen, die Geschäfte mit dem Staat machen, müssen ab 1. Jänner ihre Rechnungen auf neue Art und Weise stellen. Rechnungen über Waren und Dienstleistungen an den Bund können dann nur noch in strukturierter elektronischer Form eingebracht werden. Die einzige Ausnahme stellt der Barzahlungsverkehr dar.

 

Papierrechnungen, E-Mail-Rechnungen oder Rechnungen im PDF-Format werden von den Bundesdienststellen nicht mehr akzeptiert, da diese keine automatisierte Weiterverarbeitung ermöglichen. E-Rechnungen an den Bund können über das Unternehmensserviceportal (USP) eingebracht werden (kostenlose Onlineanmeldung unter: http://www.usp.gv.at/). Als weitere Möglichkeit können E-Rechnungen an Bundesdienststellen auch über die PEPPOL-Transport-Infrastruktur (Pan European Public Procurement OnLine, http://www.peppol.eu/) übermittelt werden.

 

Zur Einbringung dieser E-Rechnungen über das USP gibt es drei Möglichkeiten: durch Eingabe der Rechnungsdaten in einem Online-Formular, durch Hochladen von „ebInterface-XML-Rechnungen" oder durch einen Webservice, der direkt mit der eigenen Software verbunden ist - siehe http://www.erb.gv.at/.

 

WEBTIPP: Das Finanzministerium hat einen Online-Ratgeber für die E-Rechnungen an den Bund erstellt.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal