21. August 2014, 11:33
Infineon kauft International Rectifier Corporation
Der bayrische Halbleiterkonzern Infineon greift tief in die Tasche, um den US-Konkurrenten International Rectifier Corporation zu kaufen. ...
20. August 2014, 13:34
Ex-Microsoft-Chef Ballmer verlässt Verwaltungsrat
Eine Ära geht zu Ende - Steve Ballmer verlässt Microsoft. Er war der erste Angestellte und lange Zeit der Chef. Nach mehr als drei ...
19. August 2014, 14:43
Deutsche Firmen müssen mehr für IT-Sicherheit tun
Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere will der Wirtschaft einen besseren Schutz vor Cyberattacken verordnen. Geplant sind ...
EBC-Newsletter #18/2013: Ankündigung zum nächsten Event
Konkurrenz belebt: Wie sich die Unternehmens-IT verändern muss

Schnelle und flexible Lösungen sind gefragt. Scheitert die IT-Abteilung daran, warten schon diverse Mitbewerber. Vom „Tod der traditionellen IT" und der Notwendigkeit einer grundlegenden Transformation ist im Cloud Computing-Zeitalter immer öfter zu hören.


Wie IT zur Verfügung gestellt, genutzt und abgerechnet wird, ändert sich derzeit dramatisch. Neben der Cloud ist dafür der Trend zu Mobile, Social und Big Data verantwortlich. Und diese Themen werden laut IDC bis 2020 für rund 90 Prozent des gesamten Wachstums am IT-Markt verantwortlich sein.


Wie lässt sich ein Mix aus den vorhandenen „klassischen" Lösungen mit diversen Cloud Services etablieren? Was muss sich auf Prozess- und Organisationsebene für diese hybriden Szenarien ändern? Wieso misslingt der Dialog mit Management und Fachabteilungen so oft? Was bedeutet es, wenn die Anwender mehr Kontrolle über die IT, die sie nutzen, erhalten? Und wie können Sicherheit und Compliance trotzdem gewährleistet werden?



Darüber diskutieren Experten am 26. September im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien u.a.: Alexander Falchetto (APA-IT), Oliver Krizek (Navax), Peter Stolzlederer (NextiraOne) und A Min Tjoa (TU Wien). 


Datum: Donnerstag, 26. September 2013
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Nokia-Deal soll Microsoft mobil machen
APA/EPA - Softwareriese vollzieht radikale Wende Schlussverkauf in der Mobilfunk-Industrie: Für gerade einmal 3,8 Mrd. Euro kann sich der Windows-Riese Microsoft die Nokia-Handysparte einverleiben. Die Finnen beherrschten einst die Mobilfunkbranche, verpassten dann aber den Smartphone-Trend und wagten vor gut zwei Jahren mit Windows Phone einen Neustart mit bisher begrenztem Erfolg.

 

Daher zweifeln einige Experten, ob Microsoft mit dem Schnäppchenkauf eines taumelnden europäischen Technologie-Riesen seine Position in der Aufholjagd gegen Google und Apple spürbar verbessern kann. Für das Geschäftsmodell von Microsoft bedeutet der Nokia-Deal jedenfalls eine radikale Wende: Der Software-Konzern wurde groß damit, seine Windows-Software an PC-Hersteller zu verkaufen. Für Windows sei das „Ökosystem" mit den vielen Partnern der Schlüssel zum Erfolg, wiederholten Microsoft-Manager gebetsmühlenartig.

 

Doch jetzt vollzieht Microsoft eine Kehrtwende. Mit dem Kauf von Nokia wird der Software-Konzern auf einen Schlag zum zweitgrößten Handy-Anbieter der Welt. Wenn die Verbraucher künftig ein Lumia-Smartphone kaufen, will Microsoft ihnen ein Gerät bieten, bei dem Software und technisches Innenleben aufeinander abgestimmt sind.

 

Microsoft werde weiterhin Dienste auch für iPhones oder für Samsungs Galaxy-Geräte mit Android anbieten, erläuterte Microsoft-Boss Steve Ballmer in einer Telefonkonferenz. „Aber wir können auf diesen Plattformen kein volles und erstklassiges Erlebnis bieten." Außerdem sei man dort auf das Wohlwollen von Apple und Google angewiesen. Und schließlich werde Microsoft künftig rund 40 Dollar pro Lumia-Smartphone einsacken statt der bisherigen Einnahmen von 10 Dollar für die Windows-Phone-Lizenz.

 

„Aus zwei Puten wird kein Adler"

Im Wettbewerb mit iOS von Apple und Android von Google hinkt Windows Phone weit hinterher. Nokia und Microsoft haben sich in den vergangenen Jahren selbst in diese missliche Lage hineinmanövriert. Ballmer lachte im Jänner 2007 vor TV-Kameras das iPhone aus und konnte sich den rasanten Aufstieg von Apple als Smartphone-Hersteller nicht vorstellen. Und Nokia klammerte sich zu lange an sein veraltetes Symbian-Betriebssystem. „Aus zwei Puten wird kein Adler", giftete Google-Manager Vic Gundotra bei Twitter bereits als Microsoft und Nokia ihre Partnerschaft Anfang 2011 bekanntgaben.

 

Der Deal von Nokia und Microsoft könnte zudem verheerende Folgen für Blackberry haben. Der Smartphone-Pionier aus Kanada rang bisher mit Windows Phone um den dritten Platz unter den Smartphone-Plattformen. Doch die neuen Geräte verkauften sich nach ersten Zahlen schwach. Jetzt sehen die Aussichten noch düsterer aus, kommentierte Gartner-Analystin Carolina Milanesi. „Microsoft wird noch aggressiver als Nokia Geschäftskunden im Visier haben."

Samsung zieht Rivalen davon
APA/EPA - Aggressive Preispolitik zeigt Wirkung Dieser Werbeprospekt ließ manchem in der Branche das Blut in den Adern gefrieren: Anfang Juli gab die Elektrohandelskette Saturn eine Reklamebeilage im Großraum München heraus, in der ausschließlich Samsung-Produkte zu finden waren - vom Smartphone über Digitalkameras bis hin zum Kühlschrank. Modelle von Konkurrenten wie Apple, Panasonic oder Bosch - Fehlanzeige.

 

Die Werbung illustriert die Übermacht der Südkoreaner, die auch auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin die Branche bewegte. Mit einer aggressiven Preispolitik und omnipräsenter Vermarktung lehrt Samsung die Wettbewerber das Fürchten. Besonders schlimm trifft es die TV-Geräte-Hersteller. Zusammen mit dem ebenfalls südkoreanischen LG-Konzern kommt Samsung in Europa und weiten Teilen der Welt auf einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. „So eine Situation hatten wir noch nie", sagte GfK-Marktforscher Jürgen Boyny.

 

Und Samsung bleibt weiter voll am Ball: Auf der IFA präsentiert der Konzern neue Fernseher mit der neuartigen Leuchtdioden-Technik OLED. Allein LG kann da noch einigermaßen mithalten, der Rest der Konkurrenz ist abgehängt. Unter Weltmarktführerschaft macht es Samsung nicht. Den Halbleitermarkt überschwemmte der Konzern mit Speicherchips und riss ihn so fast komplett an sich. Überall auf der Welt verloren die Hersteller der Basiskomponenten Geld wegen des vor allem aus Seoul gesteuerten Überangebots. Auch Samsung selbst schrieb in dem Geschäft rote Zahlen. Doch statt den Ausstoß zu drosseln, setzten sich die Asiaten lediglich eine maximale Verlustrate. Die Rivalen gingen reihenweise zugrunde.

 

Handymarkt aufgerollt

Noch vor wenigen Jahren spielte Samsung außerdem auf dem Handymarkt nur eine untergeordnete Rolle. Mittlerweile ist man Weltmarktführer. Jedes vierte verkaufte Mobiltelefon trägt das Samsung-Logo. Bei den Smartphones kommt der Konzern auf einen Marktanteil von einem Drittel. Innerhalb von Quartalen drängte sich Samsung an Branchenriesen wie Nokia und Apple vorbei - ohne Rücksicht darauf, dass die Amerikaner Großkunden sind. Nokia gab auf und überlässt den Kampf im Handygeschäft nun Microsoft.

 

Im Geschäft mit Tablet-PCs hat Samsung das geschafft, was vielen anderen so gerne gelungen wäre. Lange war Apple mit seiner iPad-Serie ganz allein auf dem Markt. Die Konkurrenz wetteiferte nur noch darum, wer den Amerikanern zumindest ein kleines Stück vom Kuchen abschneiden könnte. Die Kalifornier ahnten, dass Samsung der gefährlichste Gegner sein werde und überzogen den Rivalen mit unzähligen Marken- und Patent-Prozessen. Ende Juni bot sich folgendes Bild: Apple halbierte laut Marktforscher IDC seinen Marktanteil binnen Jahresfrist auf ein Drittel. Samsung verdoppelte seinen auf 18 Prozent.

Das Auto wird zum App-Store auf Rädern
APA/EPA - Weg zum vernetzten Fahrzeug vorgezeichnet Das Auto geht den Weg des Smartphones - und das Geschäft der Industrie wird sich mit dem Vormarsch des Internets tiefgreifender verändern als in den gut 100 Jahren davor. Denn die Autobauer geben über Partnerschaften mit IT-Unternehmen so viel Kontrolle ab wie nie zuvor.

 

Es ist eine oft mühsame, reibungsvolle Annäherung: „Da prallen zwei verschiedene Welten aufeinander", sagt ein Brancheninsider. Bei einigen Herstellern sei die Gewohnheit, alles selber machen zu wollen, nach wie vor stark. Christian Senger von der Continental-Forschung sagt es so: „Wir müssen uns finden."

 

Dabei gibt es auf dem Weg zum vernetzten Auto kein Zurück mehr. „Es wäre naiv anzunehmen, dass wenn das Auto ein Teil des Internets wird, das Internet den Spielregeln der Autoindustrie folgt", sagt Ralf Lenninger, der bei dem Autozulieferer die Kontakte zur IT-Branche pflegt. „Das vernetzte Auto ist nur mit vernetzten Industrien zu machen." So gab Conti auf der IAA eine Partnerschaft mit dem IT-Riesen IBM bekannt, mit der unter anderem Cloud-Dienste ins Auto kommen sollen. Der Netz-Ausrüster Cisco ist bereits im Boot. Ein weiterer Partner wird gesucht.

 

Mit der Zeit wird das Auto zu einer Art App-Store auf Rädern, ist sich Lenninger sicher. „Es entsteht eine Plattform für Anwendungen anderer Anbieter mit Funktionen, über die wir heute noch nicht einmal nachdenken." Versicherungen bauen bereits erste Boxen ein, die Tarife an die Fahrweise anpassen.

 

Karten im Navigationsgerät können per Funk aktualisiert werden oder kommen gleich aus der Cloud. Apps könnten auf freie Parkplätze hinweisen oder bei Unfällen persönliche Informationen an Rettungsdienste übermitteln. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. „Wir brauchen im Auto eine offene Plattform, auf die alle Dienste-Anbieter aufspringen können", betont der Chef der Telekom-Tochter T-Systems, Reinhard Clemens.

 

Selbstfahrende Autos

Die Spitze der Evolution für das vernetzte Auto ist das autonome Fahren - und hier gibt es zur IAA enorme Fortschritte. So zeigte der französische Zulieferer Valeo auf der vergangenen Messe vor zwei Jahren ein System, das rückwärts im 90-Grad-Winkel einparken konnte. Jetzt sucht sich das Auto mit Valeo-Technik eine Lücke auf dem Parkplatz komplett selbst. Daimler ließ einen Testwagen auf Basis der Mercedes-S-Klasse die rund 100 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim fahren - und zwar mit seriennaher Technik, wie der Konzern betont.

 

Das selbstfahrende Auto werde etwa 2020 im Alltag ankommen, prognostizieren unter anderem der Pionier Google und Renault-Chef Carlos Ghosn. „Bis dahin werden wir die bisherigen Probleme im Griff haben", zeigte sich Ghosn in Frankfurt überzeugt. „Wir kennen die Lösungen, wir müssen nur dafür sorgen, dass sie verlässlich und erschwinglich werden." Zugleich räumt er ein: „Das Problem der Haftung ist noch nicht geklärt." Denn wer trägt die Verantwortung, wenn ein selbstfahrendes Auto in einen Unfall verwickelt wird?

EU krempelt Telekombranche um
APA/dpa - Roaminggebühren sollen fallen Europa hat nach Ansicht der EU-Kommission in der Telekommunikationsbranche den Anschluss verloren. Koreaner und Japaner verfügen über Datenautobahnen, von denen Deutsche oder Österreicher nur träumen können. Die schicksten Mobiltelefone kommen mittlerweile aus Fernost oder aus dem Silicon Valley, während Handy-Pionier Nokia sich selbst verkauft. Für die Brüsseler Kommission ist das Anlass genug, um Alarm zu schlagen.

 

Die Wende soll nun ein neues Bündel von Vorschlägen für einen Telekom-Markt aus einem Guss bringen. Federführend ist dabei Telekom-Kommissarin Neelie Kroes. Bevor der Entwurf Gesetz wird, müssen noch die 28 Mitgliedsländer und das EU-Parlament zustimmen. Anbei die wichtigsten Vorschläge:

 

ROAMING

Die bisher üblichen Extrakosten für Handytelefonate ins EU-Ausland sollen ab Mitte 2014 schrittweise abgebaut werden. Bis 2016 sollen die Auslandsaufschläge defacto verschwinden. Bei der Umsetzung stellt die Kommission die Mobilfunkanbieter vor die Wahl: Entweder sie bieten EU-weit geltende Telefontarife zu den gleichen Preisen an, die auch im Inland verlangt werden. Oder sie erlauben ihren Kunden, sich im Ausland für einen anderen Roaming-Anbieter zu entscheiden, der günstigere Tarife anbietet. Vorteil: Sim-Karte und Telefonnummer bleiben gleich. Weitere Neuerung: Reisende, die Anrufe auf ihrem Handy im EU-Ausland erhalten, sollen dafür ab dem Juli 2014 nicht mehr extra zahlen müssen.

 

NETZNEUTRALITÄT

Hier konnte sich die Kommission zu keiner eindeutigen Position durchringen. Das Blockieren und Drosseln von Internetinhalten soll verboten werden, so dass jeder Nutzer uneingeschränkten Zugang zum Internet hat. Große Ausnahme: Unternehmen können „Spezialdienste" mit zugesicherter Dienstqualität wie zum Beispiel HD-Fernsehen, hochauflösende Bilder in der Medizin oder datenintensive Cloud-Anwendungen anbieten, solange dadurch andere Internet-Kunden nicht eingeschränkt werden. Das heißt: Die Telekom-Konzerne dürfen für solche Dienste eine Überholspur im Internet einrichten und dafür eine Extra-Maut verlangen.

 

VERBRAUCHERRECHTE

Fallen sollen auch die bisher üblichen 24-Monatsverträge für DSL-Anschlüsse und im Mobilfunk. Verbraucher haben dann Anspruch auf einen 12-Monatsvertrag, sofern keine längere Laufzeit gewünscht wird. Zweiter wichtiger Punkt: Abonnenten sollen zudem das Recht bekommen, die Geschwindigkeit ihres Internetanschlusses zu überprüfen und gegebenenfalls den Vertrag sofort zu kündigten, falls die Daten nur im Schneckentempo eintrudeln.

 

FUNKFREQUENZEN

Die Frequenzen, auf denen die Mobilfunker Daten und Sprache übertragen, sind in Europa ein knappes Gut und heiß begehrt. Die Ausschreibung und Zuteilung von Frequenzen soll nun besser zwischen den Staaten koordiniert werden, damit Firmen effizientere und grenzübergreifende Investitionspläne aufstellen können. Die Mitgliedstaaten würden für die Vergabe aber nach wie vor die Verantwortung tragen - ihnen stehen auch die Gebührenzahlungen der Mobilfunkbetreiber zu. Damit soll sichergestellt werden, dass Europäer verstärkt Zugang zu superschnellen Mobilfunk-Datennetzen auf Basis der LTE-Technik erhalten.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 http://www.a1.net/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- evolaris next level GmbH http://www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH http://www.gentics.com

- Kapsch http://www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH http://www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH http://www.samsung.com/ 

- Technische Universität Wien http://www.tuwien.ac.at/

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

21. August 2014
31. Juli 2014
Crowdsourcing: Scheitern ohne sorgfältige Planung vorprogrammiert