21. Oktober 2014, 11:36
Österreicher zu einem Drittel in der Cloud aktiv
Die neuen Internet-Technologien und Möglichkeiten werden von den Österreichern gerne angenommen: Mehr als ein Drittel nutzt Cloud Services. ...
21. Oktober 2014, 10:25
Apple übertraf Markterwartungen dank iPhone 6
Das iPhone 6 hat Apple ein starkes Quartal mit erneut gestiegenen Milliardengewinnen beschert. Der kalifornische Konzern verdiente im ...
20. Oktober 2014, 11:22
Google ruft deutsches Kartellamt an
Im Streit zwischen Google und deutschen Verlagen buhlen beide Seiten um die Gunst des Bundeskartellamts. Der US-Internetkonzern bat die ...
EBC-Newsletter #16/2014: Ankündigung zum nächsten Event
"Vom App-Entwickler zum Data Scientist: Wie die Berufsbilder der Zukunft aussehen"

 Die rasante Entwicklung in der IKT-Branche bringt zahlreiche neue Berufsbilder mit sich. Anscheinend können dabei weder Arbeitsmarkt noch Bildungssystem mithalten.


Wie sehen die Jobs von morgen aus? Was braucht die Branche? Wo mangelt es? Und was kann man dagegen unternehmen?

 

Darüber diskutieren Experten, u.a. Johannes Kopf (AMS), Christian Knull (Dimension Data) und Martin Matyus (WKO) am 21. August im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Datum: Donnerstag, 21. August 2014
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

Cybercrime: Stärkerer Fokus auf Soziale Netzwerke
APA/dpa - "Hacktivismus" zielt oft auf mediale Aufmerksamkeit ab

Die Kriminalität hat den Sprung ins digitale Zeitalter längst vollzogen. Wie der vom Bundeskriminalamt (BK) publizierte Cybercrime-Report 2013 zeigt, ist die Zahl der im Netz begangenen Delikte im Vorjahr erneut gestiegen - aber ebenso auch die Aufklärungsquote. 2013 wurden 11.199 Fälle angezeigt, was einem Zuwachs von 8,6 Prozent gegenüber 2012 entspricht.

 

Von 2011 auf 2012 war in Österreich noch ein Plus von über 110 Prozent zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote bei allen Cybercrime-Delikten legte 2013 auf 40,7 Prozent zu, was einen Anstieg von 13,5 Prozent bedeutet. Cyberkriminelle würden sich zudem immer stärker auf Soziale Netzwerke konzentrieren und verwenden diese für Betrugsversuche oder die Verbreitung von Schadsoftware. "Die intensive Nutzung von Sozialen Medien, allen voran Facebook und Twitter, sowie neue Trends wie zum Beispiel 'Google-Glass' oder der Einsatz von 'action cams' machen immer mehr individuelle Lebensbereiche öffentlich sichtbar und damit auch für Kriminelle transparent", heißt es im Report.

 

"Die Motive für viele Cyberdelikte sind vor allem finanzielle Interessen sowie Langeweile und Geltungsdrang, zum Beispiel bei jungen Hackern", so der Direktor des Bundeskriminalamtes, Franz Lang. Im letzteren Fall berichtet der Cybercrime-Report von "Hacktivismus", mit dem Ziel mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, als immer wichtigeren Motivationsgrund. Ein weiteres Ergebnis des Reports ist, dass sich Internetuser - im Gegensatz zur realen Welt - damit abfinden, Opfer eines Betrugs werden zu können. Geschädigte Firmen erstatten oft keine Anzeigen, um ihre Reputation zu wahren.

 

Probleme mit spezifischerem Fachvokabular

Die virtuellen Kriminellen machen den Ermittlern unterdessen scheinbar durch ihr Tempo zu schaffen: "Auch die sich immer schneller verändernde neue Sprache mit immer spezifischerem Fachvokabular, die die Kriminellen für ihre Machenschaften benutzen, erschweren neben Verschlüsselungs- und Anonymisierungssoftware die Gefahrenabwehr und die Strafverfolgung durch die Sicherheits- und Justizbehörden", heißt es im Vorwort des Reports.

 

Das Cybercrime-Competence-Center (C4) im Bundeskriminalamt hat im Vorjahr jedenfalls mit verstärkter Professionalisierung und Ausbildungen auf das Deliktsfeld reagiert. Das betrifft die Grundausbildungen der Polizeibeamten, nationale und internationale Spezialschulungen und die Kooperation mit dem Justizministerium. Die Sicherheitsbehörden kooperieren zudem verstärkt mit Hochschulen und universitären Einrichtungen.

 

Neue Technologien werden in Zukunft weiterhin neue Erscheinungsformen von Cyberkriminalität begünstigen, heißt es im Report. Genannt wurde der Einsatz von "NFC" (Near Field Communication) zur Durchführung kontaktloser Zahlungsvorgänge, aber auch Verkehrsmittel, die mit der Möglichkeit zur Netzwerk-Kommunikation ausgestattet werden, wie zum Beispiel Smart-Vehicles und Drohnen.

 

Service: Cybercrime-Report 2013

"App-Economy" schafft eine Million Jobs in Europa
APA/EPA - "Welcher andere Sektor wächst um 25 Prozent im Jahr?"

Die Anbieter von Apps für Smartphones und Tablets könnten in der Europäischen Union in diesem Jahr bis zu 12,4 Mrd. Euro erwirtschaften. Das ist Ergebnis einer aktuellen Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Vision Mobile. Die App-Branche stehe damit für eine Million Arbeitsplätze in der EU, darunter 460.000 Programmierer.

 

Besonders wichtig sind Entwicklungen für die mobile Apple-Plattform iOS: Jeder zweite Job in der "App-Economy" sei iOS zuzuordnen. Die Google-Plattform Android werde in der EU zwar von mehr Menschen genutzt. Doch bei den Entwicklern ist sie der Erhebung zufolge weniger beliebt. 43 Prozent der Entwickler setzten auf die Apple-Plattform, während 35 Prozent das Google-System bevorzugten.

 

EU-Kommissarin Neelie Kroes erklärte in Brüssel, das Tempo der Schaffung neuer Arbeitsplätze und des Umsatzwachstums in der App-Wirtschaft sei unglaublich. "Welcher andere Sektor wächst um 25 Prozent im Jahr?" Die Effekte gingen weit über die Hersteller von Apps selbst hinaus. "Apple und andere haben eine wirtschaftliche Revolution begonnen", sagte Kroes. Sie setze sich dafür ein, dass Europa bei dieser Entwicklung ganz vorne mitmische.

Öffentliche Ausschreibungen ab 2017 elektronisch

Bund, Länder, Gemeinden und Staatsfirmen wie die ÖBB vergeben jährlich Aufträge um knapp 54 Mrd. Euro. Ab 2017 müssen die entsprechenden Ausschreibungen elektronisch erfolgen, informierte das Auftragnehmerkataster Österreich (ANKÖ). Hierzulande geben derzeit erst zwei Prozent der Firmen ihre Angebote elektronisch ab, EU-weit sind es fünf bis zehn Prozent.

 

Öffentliche Auftraggeber können die sogenannte e-Vergabe laut Bundesvergabegesetz schon heute freiwillig nutzen. Aufgrund neuer EU-Richtlinien werden zentrale Beschaffungsstellen ab 2017 dazu verpflichtet, im Jahr 2018 sind dann alle öffentlichen Auftraggeber dran. Die Überarbeitung der Vergabeverfahren könnte dem österreichischen Steuerzahler laut Schätzung des Finanzministeriums 590 Mio. Euro an Kosten ersparen.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Dimension Data www.dimensiondata.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- IBM www.ibm.com/at/de/

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Medien AG www.wirtschaftsblatt.at

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht