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Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
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17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
EBC-Newsletter #5/2013
IT-Branche: Der Kampf um Fachkräfte wird härter
Foto: APA - Im Bild v.l.n.r.: Alfred Harl (WKO), Helmut Dornmayr (ibw), Karin Krizek (Navax), Christoph Mecklenbräuker (TU Wien), Birgit Schmöller (A1) und Thomas Stern (Moderator, Braintrust).

 

Schon seit Jahren beklagt der IT-Sektor einen Personalmangel. Sollte es allerdings nicht gelingen, Absolventen und ältere Mitarbeiter in der Branche zu halten, den Frauenanteil zu erhöhen und den Wünschen der Bewerber entgegen zu kommen, könnte sich die Situation noch verschärfen, erklärten Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

"Der richtig große IT-Fachkräftemangel steht uns erst bevor", so Helmut Dornmayr vom Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw). Derzeit würden pro Jahr knapp 10.000 IT-Absolventen auf den heimischen Arbeitsmarkt kommen. Wegen der demographischen Entwicklung sei künftig aber mit einer rückläufigen Zahl zu rechnen. Mit diesem Output könnte zwar die Nachfrage bis zum Jahr 2025 mehr als ausreichend gedeckt werden - "allerdings nur unter der völlig irrealen Annahme, dass alle Absolventen einer IT-Ausbildung auch als IT-Fachkraft arbeiten würden und wollten", sagte Dornmayr.

 

Für die Deckung der künftigen Nachfrage sei es von entscheidender Bedeutung, ältere Fachkräfte im IT-Bereich zu halten, den Anteil der Frauen zu erhöhen und möglichst viele IT-Absolventen dazu zu motivieren, auch tatsächlich in der Branche zu arbeiten, erklärte der Experte. Denn durch den in vielen anderen Sektoren entstehenden Fachkräftemangel könnte es zu Abwanderungen oder Abwerbungen kommen.

 

"Uni-Absolventen vom Master aufwärts" gesucht

"Informationstechnologie ist inzwischen so komplex, dass nur eine gute Ausbildung hilft. Quereinsteigen ist kaum noch möglich", so Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und IT in der WKO. Gefragt seien "Uni-Absolventen vom Master aufwärts". Viele würden sich schon während des Studiums abwerben lassen, "das kann aber auch ein Schuss ins Knie werden".

 

Arbeitsplatzsicherheit sei jedenfalls nicht mehr das wichtigste im Leben, sondern Sinnerfüllung. Für die Bewerber würden Unternehmenskultur, Karrieremöglichkeiten und das Image des Unternehmens eine entscheidende Rolle spielen, so Harl. Um die besten Fachkräfte zu gewinnen, sei es wichtig, Employer Branding als Teil der Gesamtstrategie zu verstehen.

 

Bewerber fragen: "Was könnt ihr mir bieten?"

"Die Bewerber von heute sagen viel ehrlicher, was sie wollen - etwa bezüglich Work-Life-Balance. 'Was könnt ihr mir bieten?' ist inzwischen eine verbreitet gestellte Frage", sagte Birgit Schmöller von der A1 Telekom Austria. Flexible und mobile Angebote seitens der Arbeitgeber seien jedenfalls sehr gefragt. Wer auf Augenhöhe mit den Bewerbern agiere, erhalte zudem "sofortiges Feedback vom Markt".

 

"Gehaltsniveau, Karriereaussichten und flexible Arbeitszeiten stellen wichtige Kriterien bei der Jobsuche dar", ergänzte Christoph Mecklenbräuker von der Technischen Universität (TU) Wien. Für Spitzenpersonal seien aber viele Randbedingungen wichtig: die inhaltlichen Herausforderungen im Job, das Potenzial zur Innovation, die Möglichkeiten zur Kinderbetreuung vor Ort, die Wegzeiten zum Arbeitsplatz oder das Arbeitsklima.

 

Arbeitsplatzsicherheit hat andere Bedeutung

In der IT-Branche gebe es derzeit Jobsicherheit, aber anders definiert als früher. "Jetzt heißt das, als Fachkraft arbeiten können, bis man nicht mehr möchte oder muss", so Mecklenbräuker. Für ihn ist man erst ab einem Master eine Fachkraft, "nicht mit einem Bachelor. Allerdings gibt es in diesem Bereich massiven politischen Druck".

 

"Für mich beginnt eine Fachkraft schon früher, etwa bei einem Absolventen einer entsprechenden HTL plus Training on the Job", erklärte Karin Krizek vom Softwarespezialisten Navax. Ein Problem für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sei, mit den Gehältern internationaler Unternehmen mitzuhalten. "Das können wir nicht und deshalb müssen wir attraktiver sein." Umso wichtiger sei es zu vermitteln, worin die Vorteile von KMU bestünden: "Flexibilität, kurze Entscheidungswege, vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, tolles Betriebsklima und direkter Kontakt zu den Entscheidungsträgern", so Krizek.

 

Service:

Fotos zum Event

Impulsreferat: Helmut Dornmayr (ibw)

E-Day 2013 mit Spezialausgabe der EBC
 - E-Day/Logo

Die APA-EBC zu Gast in der Wirtschaftskammer: Zusätzlich zur bereits traditionellen E-Business-Community-Eventreihe findet am 7. März 2013 wieder eine Spezial-EBC im Rahmen des E-Day statt. Die Veranstaltung steht Gästen des E-Day sowie allen EBC-Mitgliedern offen.

 

„Vom digitalen Teilen"

Wissen und Kontakte werden ebenso geteilt wie Ressourcen, Vernetzung ist Pflicht, und die begrenzte Nutzung läuft dem Besitz den Rang ab: Neue Formen der Online-Zusammenarbeit prägen die IT-Branche. Inzwischen schwappt dieser Trend aber auch auf alle anderen Wirtschaftsbereiche und die (digitale) Gesellschaft über.

 

Wachstum ohne Kooperation gestaltet sich immer schwieriger. Die Interaktion mit Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern über Social Media wird wichtiger, wobei die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeitsalltag verschwimmen. Teamwork - innerhalb wie außerhalb des Unternehmens - gilt als Arbeitsmodell der Zukunft. Eigentum verliert hingegen an Relevanz, egal, ob es um Musik (Streaming), Autos (Carsharing), Arbeitsräume (Coworking) oder Software (Cloud Computing) geht.

 

Ist das eigene Unternehmen auf die daraus resultierenden Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft vorbereitet? Sind die Mitarbeiter bereit zu teilen? Können die Führungskräfte mit flachen Hierarchien umgehen? Wie wirkt sich dieser Trend auf Klein- und Mittelunternehmen aus? Und was ist notwendig, um die daraus resultierenden Chancen für das eigene Geschäft zu nutzen?

 

Auch die APA-E-Business-Community wird bei der kommenden Veranstaltung wieder mit einer Spezialausgabe vertreten sein. Über das Thema „Vom digitalen Teilen" diskutieren Expertinnen und Experten, u. a. Josef Herget (Excellence Institut), Chris Budgen (diamond:dogs), Christian Kittl (Evolaris), Oliver Krizek (Navax), Robert Ludwig (NextiraOne) und Hilda Tellioglu (TU Wien).

 

Die Podiumsdiskussion wird live ins Internet übertragen und steht auch danach zum Abruf bereit.

 

Datum: Donnerstag, 7. März 2013

Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Julius-Raab-Saal

Podiumsdiskussion: 16:30 - 18:00 Uhr

 

Direkt im Anschluss findet die Verleihung des „Staatspreises Multimedia & e-Business" statt.

 

Anmeldung/Information zur EBC-Veranstaltung am E-Day unter ebc@apa.at

Information & Anmeldung zum E-Day (ganztägiger Event, ab 9:00 Uhr) sowie zum „Staatspreis Multimedia & e-Business" unter http://www.eday.at/

Mobiles Bezahlen ist im Umbruch
Foto: SumUp - Dienstleister wie SumUp wollen bei KMU punkten

Der Wettbewerb bei mobilen Bezahlsystemen kommt in Schwung. Die neuen Anbieter, die sich auf innovative Zahlungsideen für Smartphone und Tablet konzentrieren, bekommen dabei zunehmend Wettbewerb durch die alte Garde der Finanzdienstleister. So kündigte der Kreditkarten-Riese Mastercard auf dem Mobile World Congress in Barcelona das System MasterPass an, das als eine Art digitale Brieftasche für alle Lebenslagen gedacht ist.

 

Bei MasterPass wird man zum Beispiel mit dem Smartphone bezahlen können, indem man im Laden einen Strichcode einscannt. Oder man hält ein Smartphone mit NFC-Funktechnik über ein entsprechend ausgestattetes Kassen-Terminal. Auch Bezahl-Buttons im Online-Handel sollen über das System laufen. Der Mastercard-Konkurrent Visa plant unter anderem eine Ausweitung seiner Angebote mit dem NFC-Nahfunk, der kontaktloses Bezahlen ermöglicht.

 

PayPal-Chef David Marcus bekräftigte, sein Unternehmen wolle den gesamten Einkaufsprozess verändern statt nur den Bezahlvorgang. Eine solche Idee ist, dass Kunden in einem Pizza-Restaurant online bezahlen können und vor Ort nicht mehr auf die Rechnung warten müssen. In anderen Test-Projekten gibt es gesonderte Kassenschlangen für PayPal-Kunden. NFC hält Marcus hingegen im Moment für eher überflüssig - "eine Technologie auf der Suche nach einem Problem".

 

Mit der Ausbreitung von Smartphones und Tablets wächst auch der Markt für ganz neue Bezahllösungen. Experten rechnen damit, dass sich das Bezahlen im Alltag radikal verändern wird. Schon jetzt kann man kleinere Beträge ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift zahlen, indem man Smartphone oder Karte mit NFC-Chip über ein entsprechendes Lesegerät hält. Die Visionen für die absehbare Zukunft reichen von Bezahlsystemen auf Basis von Ortungsdaten bis hin zum Abschaffen von Kassen, weil der Kunde den Bezahlvorgang mit einem System wie etwa MasterPass komplett auf seinem mobilen Gerät abwickeln kann.

 

Schon beim Shop-Eintritt erkannt

Der junge deutsche Bezahl-Dienstleister SumUp plant ein neues System, bei dem stattdessen Geodaten zum Einsatz kommen. Wenn ein Kunde das Geschäft betritt, wird sein Bild auf dem als Kasse eingesetzten Tablet-Computer angezeigt. Der Verkäufer rechnet den Einkauf ab, indem er das Gesicht des Kunden mit dem Foto vergleicht. Die Bezahldaten sind dabei im System hinterlegt. So müssen weder Handy noch Portemonnaie die Tasche verlassen.

 

Im vergangenen Jahr lief vor allem der Wettbewerb bei Einsteckmodulen an, mit denen Smartphones oder Tablets in mobile Kassengeräte verwandelt werden können. Zielgruppe sind kleinere Unternehmen oder Handwerker-Betriebe, denen die klassische Karten-Infrastruktur zu teuer ist. Die Anbieter solcher neuen Dienste, wie iZettle, Payleven, SumUp oder der Pionier Square in den USA, bieten ihre Einsteckmodule günstiger als die etablierten Zahlungsabwickler oder auch gratis an und nehmen eine Gebühr von etwa 2,75 Prozent.

"Shareconomy" – CeBIT setzt auf Teilen im Internet
Foto: APA/dpa - Ein Schwerpunkt liegt auf Cloud-Computing

Die weltweit größte Computermesse CeBIT steht in diesem Jahr im Zeichen des Teilens im Internet. "Shareconomy" lautet das Motto der Hightech-Schau, die vom 5. bis 9. März auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. Die Veranstalter greifen damit ein Thema auf, das besonders bei jungen Internetnutzern bereits zum Alltag gehört.

 

Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitcom ist es für 97 Prozent der 14- bis 29-Jährigen selbstverständlich, das Internet zum Teilen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen zu nutzen. Sie tauschen Musik in Foren, mieten sich Autos auf Car-Sharing-Seiten oder geben ihr Wissen in Blogs und Wikis weiter.

 

"Auch für Firmen wird der Austausch im Internet immer wichtiger", sagte Messe-Sprecherin Gabriele Dörries. Schon jetzt nutzten viele Unternehmen soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook, um mit Kunden in Kontakt zu kommen, Ideen für neue Geschäftsmodelle zu sammeln oder Geldgeber für Projekte zu finden. "Wer erfolgreich sein will, muss sich vernetzen."

 

Dominierende Themen der Messe sind außerdem mobile Anwendungen und Cloud-Computing. Besonders Sicherheitsprogramme für Smartphones oder Datenverschlüsselung in der Cloud stehen im Fokus. "Da immer mehr Daten in der Cloud gespeichert werden, gibt es auch einen wachsenden Bedarf an neuen Sicherheitskonzepten", sagte Dörries.

Microsoft startet Outlook.com im Regelbetrieb
Foto: Screenshot - Hotmail-Nutzer werden auf den neuen Dienst umgestellt

Microsoft hat bei seinem neuen Web-Mail-Dienst Outlook.com nach einer monatelangen Testphase den Regelbetrieb gestartet. Das Angebot soll Microsofts bisheriges E-Mail-Angebot Hotmail ersetzen. Seit dem Start der Testversion Ende Juli lockte Outlook.com nach Microsoft-Angaben mehr als 60 Millionen Nutzer an. Hotmail hatte im vergangenen Sommer rund 300 Millionen Kunden.

 

In die Entwicklung des Dienstes seien in den vergangenen Monaten auch die Anregungen der Nutzer eingeflossen, betonte Microsoft. Outlook.com bietet unter anderem die Einbindung von Twitter, Facebook, LinkedIn und Google direkt im Posteingang. Zudem sind die Web-Apps der Office-Büroprogramme wie Word, Excel und PowerPoint integriert. Bei Microsofts Speicherdienst SkyDrive gibt es dazu 7 Gigabyte Platz gratis. Alle bisherigen Hotmail-Nutzer sollen in den kommenden Wochen auf den neuen Dienst umgestellt werden.

 

Microsoft verschärft mit dem runderneuerten E-Mail-Dienst die Konkurrenz zum Erzrivalen Google, der viele Nutzer mit Massen an Speicherplatz sowie innovativen Such- und Filter-Funktionen gewinnen konnte. Um sich abzuheben, betont Microsoft ausdrücklich, dass bei Outlook.com Nutzerdaten nicht für personalisierte Werbung verwendet werden.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen