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Paid Content-Modelle im Kommen
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19. Dezember 2014, 13:58
Blackberry schreibt wieder schwarze Zahlen
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18. Dezember 2014, 15:08
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EBC-Newsletter #3/2013
Soziale Vernetzung pusht neue Ökosysteme für Innovationen
Foto: APA - Im Bild v.l.n.r.: Christian Kittl (Evolaris), Klement Cabana (WirtschaftsBlatt), Hannes Werthner (TU Wien), Verena Krawarik (APA - Austria Presse Agentur, Moderatorin), Oliver Krizek (Navax) und Reinhard Willfort (ISN)

Neue Technologien und die zunehmende Vernetzung ermöglichen, gemeinsam kreativ zu sein, Ideen auszutauschen und Wissen zu verknüpfen. In diesem Ökosystem entstehen für Startups und Unternehmen, die sich überlegen (müssen), wie sich Innovationen heutzutage entwickeln und umsetzen lassen, gänzlich neue Chancen, erklärten Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Ein Beispiel dafür ist das Crowdfunding. Nach der "Weisheit der Massen" kommt das Geld der Massen ins Spiel - als alternative Finanzierungsquelle für Innovationen. Investoren liefern kleine Beträge für große Ideen und wirken über soziale Medien an deren Verbreitung mit, so Reinhard Willfort vom Innovation Service Network. Der intelligente und vernetzte Einsatz von Crowd-Technologien ermögliche damit ein neues Ökosystem für mehr Innovation mit weniger Risiko.

 

"Bis 200.000 Euro an Kapital aufzutreiben ist noch machbar. Aber bei einer Million Euro wird es bei der bestehenden Risikoaversion schon relativ aufwendig", sieht auch Hannes Werthner von der Technischen Universität (TU) Wien im Crowdfunding eine "veritable Möglichkeit zur Finanzierung". Immer wichtiger werde eine durch die neuen Technologien ermöglichte Vernetzung.

 

Unis werden zum "Knoten im Innovationssystem"

Auch die Universitäten hätten diese Entwicklung etwas verschlafen, zeigte sich Werthner selbstkritisch. Jetzt würden aber alle Anstrengungen unternommen, um ein "Knoten im Innovationssystem" zu werden. Wichtig sei außerdem die Ausrichtung auf eine Plattformstrategie, bei der andere mitmachen können. "Das hat sich durchgesetzt. Allerdings herrscht in Europa eine Produktstrategie vor. Hier ist ein Umdenken notwendig", so Werthner.

 

"Es mangelt in Österreich nicht an Innovationen. Man hat aber den Eindruck, dass, wer erfolgreich sein will, das Land verlassen muss", sagte Klement Cabana vom WirtschaftsBlatt. In Berlin, London und Co. sei eine entsprechende Kultur geschaffen worden. Auch der "Krieg um Talente" spiele eine immer größere Rolle. Im Bereich Augmented Reality - also der Anreicherung der wahrgenommenen Realität mit digitalen Informationen - sei Österreich eigentlich führend, "die Erfolge werden aber woanders eingefahren". Im Bildungssystem, bei Technologieverbünden und der KMU-Förderung müssten zügig Änderungen eingeleitet werden.

 

Lücke zwischen Gründung und Markteintritt schließen

Größere Probleme bei der Verwirklichung von Innovationen sah auch Christian Kittl von der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung Evolaris. "Bei Patenten ist Europa gut unterwegs, die Umsetzung am Markt lässt aber zu wünschen übrig. Zwischen den ersten Gründungsphasen, in denen es noch Förderungen gibt, und dem Schritt auf den Markt klafft eine Lücke. Die müssen wir schließen", so Kittl. In den kommenden Jahren würden durch die Kombination von zahllosen kleineren Entwicklungen in den Bereichen Sensorik, Robotik und genetischer Biologie jedenfalls sehr spannende Innovationen entstehen.

 

Durch die hohen Gehälter in der heimischen IT-Branche seien aber auch die Entwicklungskosten massiv gestiegen, ergänzte Oliver Krizek vom Softwarespezialisten Navax. Viele Betriebe hätten Österreich aus diesen Gründen - Kapitalmangel, hohe Personalkosten und geringe Marktgröße - bereits verlassen. Im Software-Bereich seien heimische Unternehmen sehr innovativ. "Es gibt eine engagierte und kreative Startup-Szene. Leider entstehen daraus bisher kaum IT-Unternehmen von internationaler Bedeutung", so Krizek.

 

Befragt nach Innovationen aus der IKT-Branche, die kurz- bis mittelfristig unser Leben verändern, nannten die Experten am häufigsten Augmented Reality, Near Field Communication und das "Internet der Dinge" - also vor allem kontextorientierte Anwendungen, sowie die Analyse von Netzwerken und großen Datenmengen.

 

Service:

Fotos zum Event

Impulsreferat: Reinhard Willfort (ISN)

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Blackberry beginnt Aufholjagd mit neuem System
Foto: APA/EPA - Innovatives Betriebssystem soll Überleben sichern

Ein Blackberry war einst das Smartphone schlechthin. Doch jetzt muss der kanadische Pionier ums Überleben bangen. Das neue Betriebssystem Blackberry 10 soll ihn retten. Der aus Deutschland stammende Konzernchef Thorsten Heins präsentierte nun in New York die Plattform und erste dazugehörende Geräte.


Das neue Smartphone Q10 hat wie die klassischen Blackberry-Geräte eine Tastatur, das zweite Smartphone Z10 stattdessen einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm. Um die Verbundenheit mit der Marke zu demonstrieren, änderte das kanadische Unternehmen sogar seinen Namen. Statt Research in Motion (RIM) soll es nun Blackberry heißen, genauso wie die Handys auch. Beobachter stören sich daran, dass die Geräte teils erst im März oder sogar April auf wichtigen Märkten zu haben sein werden.


Das neue Betriebssystem, an dem Blackberry rund zwei Jahre gearbeitet hat, unterscheidet sich in der Bedienung deutlich von anderen Plattformen auf dem Markt. Blackberry 10 erlaubt mit einer ausgeklügelten Gesten-Bedienung einen schnellen Wechsel zwischen Anwendungen und sammelt neue Nachrichten an einem Ort. Eine intelligente Software-Tastatur soll das Tippen auf dem Touchscreen erleichtern. Ein wichtiges Feld für die Zukunft ist die Verbindung zur Elektronik im Auto sowie Haushalts- oder Gesundheitstechnik, kündigte Heins an.

 

Trennung zwischen Beruflichem und Privatem

Vor allem will Blackberry die Geschäftskunden zurückgewinnen, die bisherige Stammkundschaft. Die neue Software ermöglicht eine strikte Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. So kann ein Firmen-Administrator die geschäftlichen Daten eines Mitarbeiters kontrollieren, ohne dessen private Fotos oder E-Mails anzurühren. Diese Funktion heißt Blackberry Balance.

 

Beim Blackberry Hub wiederum laufen alle Nachrichten zusammen - egal ob E-Mail, Twitter, Facebook oder Mitteilungen aus anderen Sozialen Netzwerken. Das soll für einen schnellen Überblick sorgen. Erste Tester waren begeistert von den Funktionen und Blackberry konnte auch Entwickler von Apps gewinnen, neue Programme für Blackberry 10 zu schreiben. Zum Start gebe es bereits rund 70.000 Apps für das neue System. Darunter seien SAP-Anwendungen ebenso wie der beliebte Nachrichtendienst WhatsApp, der Telefoniedienst Skype oder Amazons E-Book-Software Kindle.

 

Blackberry gehörte einst zu den Wegbereitern im Smartphone-Markt, verlor aber den Anschluss an Android und iPhones. Im vergangenen Jahr hat sich der Anteil der Blackberrys an den Verkäufen nach Zahlen von IDC auf 4,6 Prozent mehr als halbiert. Für viele Marktexperten gilt Blackberry 10 als die letzte Chance, noch eine Wende zu schaffen.

IT-Verantwortliche haben mehr Geld zur Verfügung
Foto: APA - Virtualisierung bleibt Top-Thema

Rund 45 Prozent der IT-Verantwortlichen in österreichischen Großbetrieben steht heuer mehr Geld als im Vorjahr zur Verfügung. In Deutschland sind es 44 Prozent, in der Schweiz 22 Prozent, geht aus der jährlichen IT-Trends-Studie des Beraters Capgemeni hervor.


Demnach werden in Österreich lediglich 13 Prozent der IT-Budgets gekürzt, das seien rund 10 Prozentpunkte weniger als in den Nachbarländern. Als wichtigste Technologien für die Zukunftssicherung ihrer Organisationen nannten die CIOs erneut Virtualisierung, Master Data und Data Quality Management sowie die Integration von Standard- und Individualsoftware.


Neu auf der Liste der fünf Top-Themen sind unternehmensweite Sicherheitsrichtlinien. Enterprise Collaboration gewann in diesem Jahr so stark an Bedeutung, dass es einen Platz unter den fünf wichtigsten Themen nur knapp verpasste.

Jobangebote für IT-Fachleute sind enorm gestiegen
Foto: APA/EPA - 2012 war "Jahr der SAP-ler"

IT-Fachleute waren im Vorjahr gefragt: Die Zahl der angebotenen Jobs stieg um 15 Prozent. Das geht aus dem aktuellen „it-indikator" hervor, der das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den führenden Print- und Online-Medien beobachtet und nun vom Personalberater Markus Baldauf Management Consulting veröffentlicht wurde.


IT-Fachkräfte hätten sich demnach noch nie seit 2003 einem größeren Jobangebot gegenüber gesehen als 2012. Zum Jahresausklang habe sich mit minus 5 Prozent vom dritten zum vierten Quartal aber "am Ende doch noch eine konjunkturbedingte Vorsicht der Unternehmen bei Neuprojekten" niedergeschlagen, so Baldauf.


2012 habe sich "als Jahr der SAP-ler" entpuppt, heißt es in der Pressemitteilung. Sie hätten im Vorjahr um 668 Jobangebote bzw. 43 Prozent dazugewonnen. Deutlich über dem Marktschnitt von 15 Prozent zugelegt hätten auch Spezialisten für Netzwerke (+27 Prozent) und für Datenbanken (+25 Prozent), Projektmanager (+22 Prozent), Support-Personal (+20 Prozent) und IT-Leiter (+19 Prozent).


Bei den Programmierern, auf die jedes dritte Jobangebot entfalle, habe es ein Plus von 13 Prozent gegeben. Die Systembetreuung legt um 9 Prozent zu. Rückläufig waren dagegen die Stellenangebote für Vertrieb (minus 8 Prozent) und Organisation (minus 28 Prozent).

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann