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EBC-Newsletter #23/2012
Zwölfte Weihnachtsfeier der EBC am 12.12.12
Foto: APA - Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia)

Zum Ausklang des bereits zwölften Jahres der E-Business-Community (EBC) traf sich die Medien- und IT-Branche auf Einladung von APA-MultiMedia gestern, Mittwochabend, im Haus der Musik in Wien. Rund 200 Gäste besuchten an diesem außergewöhnlichen Datum die bereits zur Tradition gewordene Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Innenhof des Hauses und nützten die Gelegenheit, sich auszutauschen und das EBC-Jahr in vorweihnachtlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.


In seinen Willkommensworten bedankte sich APA-MultiMedia-Leiter und stv. APA-Chefredakteur Marcus Hebein sowohl bei allen EBC-Partnern, die diese Event-Reihe seit Jahren mit ihren Inputs und Themen tragen, als auch bei den Gästen, die die Veranstaltung regelmäßig besuchen. Hebein zeigte sich zuversichtlich, dass auch 2013 wieder "ein aufregendes EBC-Jahr vor uns" liegen werde.

 

Begleitet von stimmungsvoller Musik und kulinarischen Gaumenfreuden feierten die Gäste bis weit nach Mitternacht. Mit dabei waren: Christian Adelsberger (Evolaris), Sylvia Dellantonio (willhaben internet service), Alexander Falchetto (APA-IT), Gerhard Laga (WKÖ), Michael Lang (APA), Peter Morawetz (Albatros Media), Barbara Rauchwarter (APA), Jürgen Schmidt (strg.at), Ronald Schwärzler (punkt.wien), Michael Vaclav (Der Standard), Christine Waldmann (ORF) und viele mehr.

 

Service:

Fotos zum Event

E-Business-Community goes Social Media
 - Die EBC ist nun wieder in den sozialen Netzwerken vertreten.

Via Facebook und Twitter bekommt man als zusätzlichen Service dort alle Infos zum Thema „E-Business" sowie Veranstaltungsankündigungen und Event-Nachberichte aus der Branche, etc.

 

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Standard für Tiefenanalyse von Internet-Daten fix
Foto: APA - Massive Kritik von Datenschützern

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat einen globalen Standard für die eingehende Untersuchung von Datenpaketen im Internet gebilligt. Die UNO-Organisation teilte in Dubai mit, die technische Spezifikation ermögliche es Telekommunikationsunternehmen, den Datenverkehr im Netz effizienter zu verwalten und die Qualität von Internet-Diensten zu verbessern.

 

Mit der als "Deep Packet Inspection" (DPI) bezeichneten Technik können aber auch unliebsame Datenpakete ausgefiltert oder langsamer transportiert werden als andere, sie wird deswegen von Netzaktivisten wie Datenschützern scharf kritisiert. Der DPI-Standard sieht Regelungen vor, um beispielsweise Datenpakete bestimmter Anwendungen zu erkennen. Er ermöglicht damit den Einsatz einheitlicher technischer Lösungen.

 

Der Berliner Netzaktivist Markus Beckedahl sagte, damit gebe es eine "gemeinsame Sprache der Datenverkehrsschnüffelsysteme". Das Potenzial für Missbrauch sei riesig. Die ITU betonte, der Standard mit der Bezeichnung ITU-T Y.2770 "erlaubt nicht den Zugang zu privaten Informationen von Nutzern und lässt Maßnahmen zu, um die Sicherheit des Austauschs zu gewährleisten".

 

Ein rund 100 Seiten umfassender Entwurf für die DPI-Spezifikation enthält unter anderem Einzelheiten, wie man auf der Ebene einzelner Bytes zum Beispiel den Transport von Datenpaketen mit dem BitTorrent-Protokoll erkennt. Vor allem die Betreiber von Mobilfunknetzen setzen DPI ein, um in überlasteten Mobilfunkzellen den Datenverkehr zu steuern.

 

Staaten wie Russland oder China, die in Dubai ein Recht auf Internet-Regulierung fordern, könnten mit standardisierter DPI-Technik aber auch kontrollieren, welche Internet-Inhalte noch zu ihren Bürgern gelassen oder von diesen in die übrige Welt gesendet werden.

Urheberrechts-Novelle nimmt langsam Gestalt an
Foto: APA - Einigung auf Festplattenabgabe sehr wahrscheinlich

Die Diskussion über eine für 2013 geplante Novelle des österreichischen Urheberrechts gewinnt Dynamik. Vor kurzem wurde im Justizministerium eine Veranstaltung über die breite Materie abgehalten, bei der rund 100 Experten aus Ministerien und Interessenvertretungen ausgehend von einem Arbeitspapier des Ministeriums über die Inhalte der geplanten Modernisierung debattierten.

 

Für Gerhard Ruiss, der als Vertreter der Initiative "Kunst hat Recht" an der Arbeitsgruppensitzung teilgenommen hat, ist bereits das in Diskussion stehende Arbeitspapier "ein großer Wurf": "Wenn das auch wirklich alles den Weg in die Gesetzesvorlage findet, sind wir einen großen Schritt weiter", so Ruiss zur APA. In mehreren Punkten wie der Schutzdauerrichtlinie und der Richtlinie über verwaiste Werke werde EU-Recht übernommen, und auch die angestrebte Aufhebung der vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) bereits beeinspruchten Cessio legis, die Verwertungsrechte eines Films alleine den Produzenten zuspricht, sei in der Novelle grundsätzlich enthalten, werde jedoch im Detail noch weiter verhandelt.

 

Eine Einigung auf eine Festplattenabgabe, mit der das pauschal abgegoltene Recht auf Privatkopie ins Computerzeitalter über- und die mit 1. Jänner 2013 in Schweden und den Niederlanden eingeführt wird, wird immer wahrscheinlicher. Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert zwar, die geplante Festplattenabgabe "müssten die KonsumentInnen zahlen. Gleichzeitig soll eingeschränkt werden, was als legale Privatkopie zählt", doch es sei "unbestritten, dass es eine angemessene Entlohnung für KünstlerInnen geben soll", so AK-Expertin Silvia Angelo in einer Aussendung. Strittig dürfte also nur noch die detaillierte Umsetzung sein.

 

Leistungsschutzrecht "noch nicht ausformuliert"

Das „Urheberregister" soll aufgelassen werden, dagegen wird der Urheberrechtssenat als Schlichtungsstelle wieder eingeführt. Die freie Werknutzung soll den Umgang mit literarischen Texten im Unterricht und bei Prüfungen verbessern, ebenso sind Verbesserungen im Zitatrecht geplant. Im Urhebervertragsrecht ortete Ruiss nur "Verbesserungen, aber keine großen Schritte", das Leistungsschutzrecht für Presseverleger habe zwar für erregte Debatten etwa mit dem anwesenden Google-Vertreter gesorgt, sei aber "noch nicht ausformuliert".

 

Als "vermutlich eine der meistdiskutierten Fragen der nächsten Monate" sieht Ruiss den Versuch, die Grundrechte auf Kunst, Eigentum und Datenschutz zu verbinden und den systematischen Upload von urheberrechtlich geschützten Werken zu unterbinden, ohne sofort auf das Strafrecht zurückzugreifen. Den Vertretern der Rechteinhaber soll ein Auskunftsrecht gegenüber den Providern eingeräumt werden. Dabei soll auf Zugangsdaten zurückgegriffen werden, die von den Internetanbietern zu Verrechnungszwecken gespeichert werden. Die konkrete Umsetzung samt Richtervorbehalt, sowie der im Arbeitspapier mit 100 Euro "gedeckelte" Kostenersatzanspruch für anwaltliche Unterlassungsaufforderungen gegen mutmaßliche Rechteverletzer dürfte noch heiß diskutiert werden.

 

„Konsumenten werden im Urheberrechtsdschungel weiterhin weitgehend alleine gelassen, weil kaum jemand genau weiß, was erlaubt ist und was nicht", kritisiert AK-Expertin Angelo den bisherigen Stand der Debatte. Markus Stoff von der "Initiative für Netzfreiheit" fasste - laut Aussendung der "Plattform Urheberrechtsdialog" - sein Unbehagen über die bisher bekannt gewordenen Vorschläge so zusammen: „Wir dürfen mehr dafür bezahlen, damit wir leichter und öfter kriminalisiert werden."

Beim Bund ist ab 2014 elektronische Rechnung Pflicht
Foto: APA/dpa - Elektronische und Papierrechnung bald rechtlich gleichgestellt

Ab 1. Jänner 2013 kommt es auch in Österreich zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung: Spätestens dann müssen laut einer EU-Richtlinie elektronische und Papierrechnung rechtlich gleichgestellt sein. Die entsprechende Regierungsvorlage wurde kürzlich durch den Nationalrat beschlossen. Laut Wirtschaftskammer soll die elektronische Rechnung damit weiter verbreitet werden.

 

Ebenfalls ab 1. Jänner 2013 können auch Rechnungen an Dienststellen des Bundes in elektronischer Form erfolgen. Ein entsprechender Pilotversuch läuft unter http://www.erb.gv.at/. Bei der sogenannten "E-Rechnung an den Bund" können strukturierte Rechnungen (E-Rechnungen) elektronisch an Bundesdienststellen eingebracht werden. Der Bund akzeptiert dabei ausschließlich strukturierte Rechnungen im österreichischen XML-Format ebInterface (http://www.ebinterface.at/) oder im UBL-Format der EU (PEPPOL e-Rechnung - http://www.peppol.eu/).

 

Unternehmen, die E-Rechnungen an den Bund nutzen wollen, müssen sich laut Wirtschaftskammer am Unternehmensserviceportal (USP - http://www.usp.gv.at/) anmelden und können dort elektronische Rechnungen entweder mittels Formularservice, über Upload oder unter Nutzung eines Webservices einbringen. Ab 2014 wird der Bund dann Rechnungen ausschließlich nur mehr elektronisch akzeptieren.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CELLULAR GmbH www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria GmbH www.ericsson.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- SAP Österreich GmbH www.sap.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht