27. November 2014, 16:17
Telekom will bis zu 400 Mio. in Breitband stecken
Die Telekom Austria will von der knapp eine Milliarde schweren Kapitalerhöhung "bis zu 400 Mio. Euro" in den Breitbandausbau in Österreich ...
27. November 2014, 13:02
E-Card wird zehn Jahre alt
Mit einer Jubiläumsgala feiert der Hauptverband der Sozialversicherungsträger Donnerstagabend den zehnten Jahrestag der Einführung der ...
26. November 2014, 12:08
Wien errichtet bis zu 400 neue WLAN-Zugangspunkte
Wien baut den mobilen Zugang zum World Wide Web aus: 2015 und 2016 sollen zusätzlich zu den bereits etwa 60 in Betrieb befindlichen "Access ...
EBC-Newsletter #2/2013: Einladung zum nächsten Event
F&E: Wie IKT den Innovationsmotor zum Laufen bringt

Viele technologische Entwicklungen der vergangenen Jahre im IKT-Bereich werden langsam reif. Aber war es das schon? Derzeit bekommt man den Eindruck, dass es hauptsächlich um "more of the same" geht, wie schnellere Übertragungsraten bzw. kleine Verbesserungen, was Nutzerfreundlichkeit und Qualität betrifft.

 

Das Smartphone macht bessere Fotos, und der Tablet-PC wird noch ein paar Gramm leichter. Außerdem gibt es altbekannte Services in neuen Verpackungen, siehe Cloud Computing und Co. Aber wo bleiben echte Innovationen? Ist der heimische IKT-Sektor nur noch ein vorgelagerter Vertriebsposten?

 

Woher kommen die Innovationen? Welche Rolle spielen dabei Open Innovation, Crowdsourcing und Co-Creation? Wie gehen die österreichischen Unternehmen in diesem Bereich vor? Mit welchen Entwicklungen können sie unseren (Berufs-)Alltag erleichtern? Welche Technologien helfen beim „Ideen-Management"? Woran wird in den heimischen Entwicklungsstuben gerade gearbeitet? Was rockt, was floppt?

Darüber diskutieren Experten am 31. Jänner im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien: Reinhard Willfort (ISN-Innovation Service Network), Hannes Walter (Evolaris), Alf Netek (Kapsch), Oliver Krizek (Navax), Hannes Werthner (TU Wien) und Klement Cabana (WirtschaftsBlatt).

 

Datum: Donnerstag, 31. Jänner 2013
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an ebc@apa.at.

 

"Big Data" nimmt Fahrt auf
APA/dpa - Vernetzung generiert Unmengen von Daten

Die Welt steht vor einer Datenrevolution. Das Schlagwort lautet "Big Data" - also die Auswertung der explosiv wachsenden Berge an digitalen Informationen, die inzwischen in unserem Alltag produziert werden. Es geht darum, im Datenwust Muster zu erkennen und richtig zu deuten. "Wir selbst sind jetzt ein Datenprodukt", verkündete DJ Patil auf der Innovationskonferenz DLD in München.

 

Er ist ein Star der neuen Bewegung von Datenwissenschaftlern, die die Welt erklären sollen. Dabei ist die Vorstellung, was Big Data jetzt eigentlich genau ist, bemerkenswert schwammig. "Mit Big Data ist es wie mit Sex im Teenager-Alter: Jeder spricht darüber. Keiner weiß wirklich, wie es geht. Alle denken, dass die anderen es tun, also behauptet jeder, dass er es auch tut", zitierte Patil in München seinen Kollegen Dan Ariely.

 

Klar ist aber auch: Egal, wie kompliziert die Materie ist und wie eindringlich Datenschützer vor einem gläsernen Bürger warnen - die Zeit von Big Data ist gekommen. Zu verlockend sind die riesigen Datenmengen, die immer schneller anwachsen und mit noch ungeahnten Schätzen locken. Zu beeindruckend sind die ersten großen Erfolge.

 

So hat Präsident Barack Obama seine Wiederwahl auch einer der bisher größten Big-Data-Aktionen zu verdanken: Ein Team von Datenwissenschaftlern wertete ohne Pause alle verfügbaren Informationen aus, und konnte dadurch unter anderem genau sagen, wo die Wahlkämpfer noch zulegen müssen. Und Datenexperte Nate Silver konnte mit der Methode haargenau sämtliche Ergebnisse der US-Wahl vorhersagen.

 

Neue Geschäftsmodelle mit Standortdaten

"Big Data ist nicht Big Brother", erklärte beim DLD der Künstler Rick Smolan, der mit der Visualisierung von Daten experimentiert. Zugleich wird allein der zukünftige Markt für Geschäftsmodelle mit den Standortdaten von Nutzern auf 100 Milliarden Dollar (75 Mrd. Euro) geschätzt.

 

Und wenn in den kommenden Jahren erst die Vernetzung der Autos an Fahrt gewinnt und Smartphones die einfachen Handys verdrängen, werden noch viel mehr persönliche Informationen im Umlauf sein. Internet-Investorin Esther Dyson warnte Industrie und Handel denn auch davor, allzu forsch das neue Daten-Gold ausbeuten zu wollen. "Zuallererst gehören die persönlichen Daten dem Nutzer." Ohne sein Einverständnis dürften sie nicht kommerziell eingesetzt werden.

 

Die wirkliche Herausforderung sei, sich im Daten-Tsunami zurechtzufinden, sagt "Data Scientist" Patil. Schlecht aufbereitete Informationen seien nicht mehr als "Daten-Kotze": "Einfach nur mehr Daten zu haben, hilft nicht - sondern Menschen, die sie interpretieren können." Heute seien wir noch Gefangene unserer bisherigen Analyse-Werkzeuge.

Smartphones und Tablets ergänzen Fernsehen
APA/dpa - TV-Geschäft ist Treiber für die Digitalisierung

Videoangebote und TV-Inhalte auf Smartphones oder Tablet-PCs werden klassisches Fernsehen nach Ansicht von Medien-Managern nicht überflüssig machen. "Ich glaube fest daran, dass das lineare Fernsehen noch eine lange Zukunft hat", sagte der Chef des Kabelnetzbetreibers Unitymedia, Lutz Schüler, auf der DLD13.

 

Die Digitalisierung verändere die Mediennutzung zwar massiv, dennoch könnten Sender und Anbieter von dieser Revolution profitieren - und auch künftig Geld verdienen. Das sieht auch ProSiebenSat.1-Digital-Vorstand Christian Wegner so: Es gebe nicht nur genug Platz für all diese Angebote, sie würden sich sogar gut ergänzen. "Wir sehen, dass das TV-Geschäft ein Treiber für die Digitalisierung ist." Gerade die privaten Anbieter böten der Werbeindustrie eine Reichweite, die andere Medien nicht schaffen könnten. Grundlage für diese Wirksamkeit seien hochwertige Inhalte.

 

Der Konzern vermarktet diesen Content längst nicht mehr nur im klassischen linearen Fernsehen, sondern auch online, wie etwa auf der Videoplattform Maxdome und investiert in Internet-Unternehmen. Es werde darauf ankommen, die Möglichkeiten des Netzes mit denen des Fernsehens zu verbinden. Den Zuschauern werde es zwar weniger wichtig sein, wo sie etwas sehen, nicht aber was sie sehen. "Es geht um die richtigen Inhalte." Das Netz sei wie Kabel oder Satellit ein weiterer Kanal für die Produkte der Fernsehsender.

 

Werbung wird spezifischer

Der Chef der Lifestyle-Plattform Glam, Samir Arora, sagte, das gelte auch für die Werbung, die durch das Netz smarter werde. "Eine Anzeige für ein neues Auto jemanden zu zeigen, der gerade ein Auto gekauft hat, ist komplette Verschwendung." Gerade hier könnten Web-Angebote von TV-Sendern ihre Stärken ausspielen - anders als das etwa Zeitungen oder Magazinen möglich sei. "Das Digitalgeschäft ist eben keine Erweiterung für das Print-Geschäftsmodell. Es ist aber sehr wohl eine Erweiterung für das Geschäftsmodell Fernsehen."

 

Yahoo-Spitzenmanager Henrique De Castro sieht Probleme auf das traditionelle lineare Fernsehen zukommen. Gerade die nachwachsende Internetgeneration sei immer weniger bereit, fehlende Nutzerfreundlichkeit und Personalisierung oder ein zielloses Zappen durch feste Kanäle zu akzeptieren, sagte er in München.

Wenn smarte Geräte wirklich schlau werden
APA/dpa - Neue Anwendungen verändern unseren digitalen Alltag

"Smartphones" und "Smart-TVs" sind bisher weitgehend den Beweis schuldig geblieben, dass sie "schlau" oder gar "intelligent" sind. Doch das soll sich nun ändern. Die folgende Vorschau gibt Ausblick auf die Techniktrends 2013.

 

Die Vision eines intelligenten digitalen Assistenten, der über das Netz auf das Wissen der Menschheit zugreifen und seinem Besitzer clever und hilfreich zur Seite stehen kann, gibt es schon seit vielen Jahren. 1987 beschrieb beispielsweise der damalige Apple-Chef John Sculley einen fiktiven Computer mit dem Namen "Knowledge Navigator", der einem Uni-Professor als vernetzter Tablet-Computer, persönlicher Assistent, Kommunikationszentrale und vernetzte Wissensmaschine dient.

 

Doch bis heute können die meisten Geräte mit dem Wort "Smart" im Namen nicht im Ansatz an diese Vision herankommen. "Bei den meisten Smartphones bedeutete bisher das Wort ‘smart‘ lediglich, dass sie mit dem Internet verbunden waren", bilanzierte Shawn Dubravac, der Chefökonom des US-Branchenverbandes Consumer Electronics Association (CEA), anlässlich der Fachmesse CES International 2013 in Las Vegas. "Wenn es nach dem eigentlichen Sinn des Wortes ging, waren die meisten Geräte nicht besonders smart."

 

Doch schon die jüngste Generation der Smartphones kann mehr als telefonieren und im Web surfen: Geräte dieser Art sind längst zu Spielekonsolen geworden. Mit dem Handy oder Tablet-Computer werden heute aber auch Fernseher bedient, Autos navigiert oder die Messergebnisse von kleinen Schrittzählern in anschaulichen Grafiken aufbereitet.

 

"Sensorisierung" schreitet voran

Mit dem Preisverfall bei Sensoren und anderen innovativen Komponenten wird sich dieser Trend in diesem Jahr noch verstärken und in Branchen wie die Automobilindustrie ausweiten. Das selbstfahrende Auto von Google, das mit allen denkbaren Sensoren bestückt ist, konnte bereits knapp 500.000 Kilometer ohne Unfall zurücklegen. Nun sollen Erkenntnisse aus diesem Projekt und vergleichbaren Anstrengungen bei den Automobilherstellern zu intelligenteren Fahrassistenten führen.

 

Der Trend der "Sensorisierung" wird aber auch andere Bereiche des Alltags beeinflussen. So können Feuchtigkeitssensoren Gartenbesitzern ohne "grünen Daumen" signalisieren, wann die Sträucher oder Blumentöpfe dringend Wasser benötigen. Manche Firmen haben sich auf medizinische Messgeräte und Fitness-Gadgets spezialisiert, die den Blutdruck messen, Blutzuckerwerte ermitteln, das Körpergewicht messen oder sportliche Aktivitäten aufzeichnen und dann mit dem Smartphone oder Tablet Computer kommunizieren. "Das Smartphone wird zum Bildschirm unseres digitalen Alltags", so Dubravac.

Deutliche Mehrheit lehnt Festplattenabgabe ab
APA - Unterschriftenaktion gestartet

Laut einer aktuellen Umfrage lehnen zwei Drittel der Österreicher die von Kulturschaffenden geforderte Festplattenabgabe ab. In Auftrag gegeben wurde diese von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der von 18 Technologie- und Handelsunternehmen gegründeten Plattform für ein modernes Urheberrecht.

 

Als Konsequenz tritt man weiter gegenüber entsprechenden Plänen des Justizministeriums auf und präsentierte eine bundesweite Unterschriftenaktion für eine Parlamentarische Bürgerinitiative gegen eine solche Steuer. Bei der Onlineumfrage unter 1.000 Personen gaben 64 Prozent an, es für legitim zu halten, dass Kunstschaffende entschädigt werden, wenn ihre Werke legal kopiert und abgespeichert werden. Dagegen halten 67 Prozent eine pauschale Urheberrechtsabgabe auf alle Speichergeräte für nicht gerechtfertigt.

 

„50 Mio. Euro Mehrbelastung"

"Wir treten entschieden dagegen ein, dass noch vor den Wahlen eine neue Steuer durch die Hintertür eingeführt wird. 50 Mio. Euro drohende Mehrbelastung für die Konsumentinnen und Konsumenten sind einfach zu viel", so Damian Izdebski als Obmann der Plattform für ein modernes Urheberrecht. Um den Dialog mit den Experten zu forcieren, starte man eine parlamentarische Bürgerinitiative mit den zentralen Anliegen "Nein zur Handy- und Computersteuer!" sowie "Ja zu einem modernen und fairen Urheberrecht". Man leite die Unterschriftenlisten an rund 8.000 Handelsunternehmen in ganz Österreich weiter, die dann bis 22. Februar unterfertigt werden könnten.

 

Die Befürworter der Idee verwiesen hingegen auf eine vom Verband der Musikwirtschaft in Auftrag gegebene Umfrage des GfK-Instituts von Dezember, die ebenfalls unter 1.000 Personen durchgeführt worden sei und deren Detailergebnisse man in den kommenden Wochen veröffentlichen wolle. "Diese Studienergebnisse bestätigen einmal mehr, was wir seit langem sagen: Wie überfällig die Einführung der Festplattenabgabe endlich auch in Österreich ist", so Gerhard Ruiss von der Künstlerinitiative "Kunst hat Recht" in einer Aussendung. Die Abgabe von drei Euro pro Jahr sei auch für Konsumenten die fairste Lösung.

 

SERVICE: http://www.modernes-urheberrecht.at/; http://www.kunsthatrecht.at/

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 http://www.a1.net/

- CELLULAR Gmbh http://www.cellular.at/

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria http://www.ericsson.com/

- evolaris next level GmbH http://apa.cms.apa.at/edit/www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH http://www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- Samsung Austria GmbH http://www.samsung.com/ 

- SAP Österreich GmbH http://www.sap.com/  

- Technische Universität Wien http://www.tuwien.ac.at/

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
28. November 2014
Experten: Wie der Smart Citizen die Stadt der Zukunft mitgestalten kann