19. September 2014, 14:40
Apple startete Verkauf der neuen iPhones
Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am 19. September mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden im ...
18. September 2014, 14:17
Apple will besser über Datenschutz informieren
Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten ...
17. September 2014, 14:02
Netflix nun auch in Österreich verfügbar
Geht es nach den Betreibern, so hat die "Zukunft des Fernsehens" nun auch Österreich erreicht. Seit kurzem ist der Online-Videodienst ...
EBC-Newsletter #13/2014
Experten: Tourismus steht vor digitalen Herausforderungen
APA-Fotoservice/Hörmandinger - Im Bild v.l.n.r. Jürgen Horak (Dimension Data), Michael Scheuch (Österreich Werbung), Gerald Binder (Evolaris), Roman Mayrhofer (WKO), Karin Thiller (APA-OTS), Rainer Schuster (TU Wien) und Thomas Stern (Moderation, Braintrust).

Digitale Medien begleiten inzwischen den gesamten Customer Lifecycle im Tourismus: von der Inspiration - etwa der Destinationssuche auf Youtube - über Online-Planung und -Buchung bis zur Erlebnisphase, in der die Urlauber ihre Erfahrungen über soziale Medien teilen, damit zu Multiplikatoren werden und so wieder andere inspirieren. Diese Trends würden das Marketing deutlich komplexer machen, erklärte Michael Scheuch von der Österreich Werbung bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

Zudem sei die Macht über die Markenführung verloren gegangen. Die Empfänger würden zu Sendern, die Zielgruppen tauschen sich digital aus. Nun gelte es, die Opinion Leader für das Empfehlungsmarketing zu nutzen. Ein weiterer Trend sei der Weg von der reinen Werbung hin zu nutzenstiftenden Informationen, die über viele Kanäle ausgespielt werden können. "Wir müssen über Content und Storytelling digitale Markenerlebniswelten erschaffen", so Scheuch. Nachholbedarf gebe es bei den Möglichkeiten zur Online-Buchung. Hier hinke Österreich hinterher. Zudem sei das WLAN-Angebot ausbaubar. "Dass Gäste ihre Erlebnisse vor Ort teilen können, ist wahrscheinlich die günstigste Werbung", sagte Scheuch.

 

Auch Rainer Schuster von der Technischen Universität (TU) Wien betonte die Bedeutung der Inspirationsphase im gesamten Reisezyklus: "Ein Drittel der Urlaubshungrigen weiß zu Beginn noch nicht, wo die Reise hingehen soll." Ein Problem sei der digitale Bruch bei der Buchung. "Die Anbieter geben viel Geld aus, um den Gast auf die eigene Website zu bekommen, die landen aber trotzdem bei Buchungsportalen. Allerdings verlangen Branchengrößen wie booking.com hohe Provisionen zwischen 15 und 40 Prozent, die ins Ausland abfließen", so Schuster.

 

Konkurrenz durch Plattformen wie Airbnb

Er hält zudem übergeordnete Instanzen für notwendig, die für eine gewisse Datenbasis bzw. Infrastruktur sorgen. So würden Urlauber wohl kein Verständnis dafür aufbringen, wenn die in einer App ersichtlichen Mountainbike-Strecken an der "Grenze" zum nächsten Tourismusgebiet aufhören. In neuen Plattformen wie Airbnb, über die Privatquartiere vermittelt werden, sieht er eine gewisse Konkurrenz. Allerdings geht der Experte davon aus, dass es in diesem "Graubereich" nicht so weiter gehen werde. Hier seien noch viele Fragen zu klären.

 

"Wir haben dazu keine aktuellen Zahlen. Aber geschätzten 5.000 bis 10.000 privaten Appartements stehen in Wien 65.000 Betten am Markt gegenüber. Das könnte schon zu massiven Veränderungen führen", ergänzte Roman Mayrhofer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Allerdings seien die Appartements zum Teil nicht registriert und würden damit auch keinen Auflagen unterliegen. "Daher fordern wir gleiche Bedingungen für alle", so Mayrhofer.

 

Technologie trifft auf Ressourcenmangel

Was die Digitalisierung betrifft, müssten die Hoteliers die Dienstleistung am Gast im Fokus behalten. Gleichzeitig würden sich die Ressourcen aber immer stärker Richtung Technologie verschieben. "Das ist ein schwieriger Spagat. Den gesamten Customer Lifecycle der Gäste abzudecken oder alle Kanäle zu beobachten, ist ohnehin illusorisch. Dazu braucht es Unterstützung von außen", so der Hotelier.

 

Was etwa das Reputationsmanagement anbelange, hätten klassische Medien, die Inhalte zugänglich und auch für Suchmaschinen auffindbar machen, nach wie vor einen hohen Stellenwert, erklärte Karin Thiller von APA-OTS. Außerdem bleibe Content - egal ob klassische PR oder Content Marketing - ein Zauberwort in der Kundenbindung und in der Einbeziehung der Nutzer. Durch den Trend zum Internet der Dinge sei auch eine wahre Datenflut zu erwarten, die für zielgerichtetes Marketing genutzt werden könnte.

 

Begeisterung durch Innovation schüren

 

Gerald Binder vom Kompetenzzentrum Evolaris verwies zudem auf die Möglichkeit, die Begeisterung der Gäste durch Innovationen zu schüren. Beispiele dafür seien Daten-Skibrillen, die die Liftwartezeiten einblenden, und in Zukunft vielleicht Google Glass als Stadtführer oder Smartwatches. Angebote wie Gratis-WLAN würden von den Urlaubern hingegen zum Teil schon vorausgesetzt. Auch das Potenzial von Social Media sei noch lange nicht erschöpft.

 

Mehr Innovationen hält auch Jürgen Horak vom Systemintegrator Dimension Data für notwendig. "Nach wie vor erhält man im Spa-Hotel einen Zettel, auf dem Termin und Ort der gebuchten Wellness-Behandlung stehen. Hier wäre eine App interessant, die mich an den Termin erinnert und mich dorthin lotst", so der Experte. Für den Hotelbetreiber könnten da auch die Kundendaten - also wer nutzt was wann - interessant sein.

E-Commerce: Retouren werden zum Problem
APA/dpa - Waren im Wert von 6,9 Mrd. Euro über Distanzhandel bestellt

Mit dem steigenden Onlinehandel werden Retouren zum immer größeren Problem. Jeder zweite heimische Käufer im Distanzhandel - dazu zählen Internet- und Versandhandel sowie Teleshopping - schickt dort bestellte Bekleidung wieder zurück.

 

Ein Drittel weiß bereits beim Bestellen, dass zumindest einzelne Kleidungsstücke zurückgesendet werden, ergab eine Befragung der KMU-Forschung Austria von 2.000 Österreichern ab 15 Jahre im Auftrag des Handelsverbands. Auch bei Schuhen ist die Retourenquote hoch. 27 Prozent der Käufer, die Schuhe bestellt haben, schicken diese wieder zurück. Deutlich geringer sind Retouren hingegen bei Elektro- und Elektronikgeräten: Dort liegt die Zahl bei 10 Prozent. Bei Sportartikeln oder Büchern bewegt sich dieser Wert der Umfrage zufolge im einstelligen Prozentbereich.

 

Der Umgang mit Retouren werde auch in Zukunft eines der zentralen Themen im Distanzhandel bleiben, wenngleich dies vor allem ein Thema im modischen Bereich sei, schreiben die Studienautoren. Viele Onlinehändler - wie etwa Zalando - schreiben aufgrund der hohen Retouren Verluste, obwohl deren Umsätze rasant zulegen. Die Österreicher haben im Zeitraum Mai 2013 bis April 2014 Waren im Wert von 6,9 Mrd. Euro über das Internet, den Versandhandel oder über Teleshopping bestellt. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent. Am meisten wurde für Bekleidung (1,6 Mrd. Euro) ausgegeben, gefolgt von Elektro- und Elektronikgeräten (960 Mio. Euro) und Büchern (750 Mio. Euro).

 

Obwohl die Zahl der Konsumenten im Distanzhandel im Analysezeitraum mit 4,8 Millionen stagnierte, stiegen die jährlichen Durchschnittsausgaben von 1.350 auf 1.450 Euro. Wenig überraschend bestellen immer weniger telefonisch und/oder postalisch, während Online-Shopping zunimmt. Auch die Zahl jener, die über das Smartphone bestellen, ist gestiegen.

Weniger ist mehr: Neue Ansätze bei smarten Uhren und Brillen
APA/EPA/LG Electronics - Für die winzigen Bildschirme gelten andere Regeln Ob neue tragbare Mini-Computer in Brillen und Armbanduhren ein Erfolg bei Verbrauchern werden, steht noch in den Sternen. Allerdings ist jetzt schon absehbar, dass sich dann der alltägliche Umgang mit Computern drastisch verändern könnte. Denn für die winzigen Bildschirme gelten andere Regeln.

 

"Weniger ist mehr", lautet die Devise von Google-Entwickler Timothy Jordan, die er in San Francisco auf der Entwicklerkonferenz Google I/O verkündete. Der Nutzer sollte nur die gerade nötigen Informationen angezeigt bekommen - und nichts, was ihn ablenkt oder Zeit kostet. Der Computer bleibe dabei mehr denn je im Hintergrund. "Man macht nur eine Sache auf einmal, man sieht nur eine Sache auf einmal", sagt Designer Bob Ryskamp. Kommt etwa eine Nachricht an, ist ein Foto des Absenders die bessere Art zu zeigen, von wem sie ist als ein Name in winzigen Buchstaben.

 

Die ersten Modelle von Computeruhren, die verschiedene Hersteller vor ein paar Jahren auf den Markt brachten, hatten oft nach dem Vorbild von Smartphones App-Symbole auf dem Bildschirm. Nur eben kleinere Icons und nicht so viele auf einmal. Entsprechend lange musste man dann eventuell blättern, wenn man eine Anwendung sucht. Google sammelt aber schon seit über zwei Jahren Erfahrungen mit dem winzigen Display der Computerbrille Google Glass - und das prägt jetzt auch den Umgang mit Bildschirmplatz bei Uhren mit dem neuen Betriebssystem Android Wear. Auf ihnen poppen Mini-Kärtchen mit bunten Bildern und knappen Informationen auf: "14.398 Schritte", "36 Minuten bis nach Hause".

 

Das Ziel aber sollte sein, dem Nutzer automatisch die gerade benötigten Informationen einzublenden, betont Google-Designer Emmet Connolly. "Nicht die Nutzer sollten eintippen, was sie wissen wollen - sondern wir zeigen ihnen an, was sie brauchen." Dafür stehe eine Menge Sensoren zur Verfügung. So lasse sich nicht nur der Aufenthaltsort der Nutzer bestimmen, sondern auch, ob sie gerade gehen oder laufen. "Wenn sie joggen, könnte dann die Stoppuhr im Display auftauchen." Weitere Hinweise könnten etwa aus den Kalendern und der Nähe zu anderen Geräten kommen.

 

Direkte Antworten statt Suchergebnisse

Der Fokus auf die kleinen tragbaren Geräte liefert auch eine Erklärung für den Ansatz von Google, direkte Antworten statt Listen von Suchergebnissen zu liefern - wer will sie schon auf den winzigen Bildschirmen durchscrollen. "Mikro-Interaktionen", nennen die Google-Designer den Umgang mit der neuen Technik. Und sie glauben, dass dies auch auf die Nutzung anderer Computer abfärben wird.

 

Für Gartner-Analyst Brian Blau allerdings setzt Google zu große Akzente auf die Datenuhren. "Sie versuchen hier, die Idee durchzusetzen, dass man die Uhr als zentralen Interaktionspunkt benutzen soll. Ich denke nicht, dass es richtig ist", sagte er am Rande der Google I/O. "Wir denken dagegen, dass sie auf absehbare Zeit ein Zusatzgerät bleiben wird." Er glaube nicht, dass sie das Nutzerverhalten radikal verändern werde. "Vielleicht versucht man, der Computeruhr eine Rolle aufzudrängen, die sie gar nicht ausfüllen kann."

 

Von Andrej Sokolow, dpa
Amazon steigt in den Smartphone-Markt ein
APA/EPA/Amazon.com - Smarte Kaufmaschine für die Hosentasche

Amazon will mit seinem ersten Smartphone die ganze Welt zum Shop machen. Man braucht mit dem "Fire Phone" nur ein Foto von einem Gegenstand machen - schon wird der entsprechende Artikel im Sortiment des Online-Händlers angezeigt. Diese Erkennungsfunktion mit dem Namen "Firefly" macht das Telefon zu einer Kaufmaschine, die immer dabei ist. Und Amazons Kassen klingeln lässt.

 

Die Entwicklung bei mobilen Geräten stehe noch ganz am Anfang, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos der "Seattle Times" nach Vorstellung des Fire Phone. "Die Player kommen und gehen. Sie verändern sich." Sinnlos sei, Platzhirsche mit Nachahmer-Geräten anzugreifen. So habe man den Entschluss, ein eigenes Smartphone zu bauen, erst gefasst, als es zwei Ideen gab: Ein Handy, das alles auf der Welt erkennen kann, und ein Display, das auf Kopfbewegungen reagiert.

 

"Amazon hat keine Läden, also steckt es einen Laden in ihre Tasche", bemerkte Technologie-Blogger Matthew Panzarino von "TechCrunch". Kein Wunder, dass "Firefly" mit einem eigenen Knopf auf dem Gerät immer griffbereit sein soll. Es gehe um 100 Millionen Artikel, warf Bezos bei dem Event in Seattle eine Zahl in die Luft. Der Einzelhandel, der seit Jahren unter dem Druck von Amazon und anderen Online-Shops steht, könnte jetzt noch mehr ins Schwitzen geraten. Einer der Artikel, an denen Bezos die Funktion demonstrierte, war ein "Nutella"-Glas. Ein Hinweis auf größere Pläne im Lebensmittelhandel?

 

In "Firefly" steckt aber mehr als nur die direkte Verbindung zwischen physischer Welt und Amazons Warenlagern. Das System erkennt auch Text wie E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Straßenschilder sowie Musik, Fernsehsendungen, Kunstwerke. Die Plattform ist ab sofort für alle Software-Entwickler geöffnet. Die von Bezos gezeigte App Vivino, die nach einem Foto des Etiketts sofort Informationen über einen Wein auftischt, ist erst der Anfang. "Firefly" könnte die Basis für eine visuelle Suchmaschine sein, die in Amazons Cloud-Servern zuhause ist.

 

„Schränke voller Prototypen"

Solche Funktionen könnten auch auf Computer-Uhren und Datenbrillen nützlich werden, an denen Rivalen wie Samsung, Apple oder Google feilen, während Amazon ihnen jetzt erst in den Smartphone-Markt folgt. Doch Dave Limp, der Mann, dem Bezos das Gerätegeschäft anvertraute, zweifelt an diesen hochgehypten Produktklassen: zu kurze Laufzeiten, zu wenig Leistung, zu kleine Bildschirme. Amazon probiere aber alle möglichen Ideen aus, sagte er Anfang Mai. "Wir haben Schränke voller Prototypen."

 

Die zweite innovative Funktion soll die Benutzung des Geräts angenehmer machen: "Dynamic Perspective" passt die Darstellung auf dem Bildschirm an den Blickwinkel des Betrachters an. Dafür verfolgen vier Kameras um das Display permanent die Kopfposition des Nutzers, sogar in der Dunkelheit. Das soll ein nahezu dreidimensionales Bild ermöglichen. Man kann zudem per Kipp-Bewegung lange Texte rollen lassen oder Details auf einem Stadtplan hervorbringen. Reporter des Technik-Blogs "Ars Technica" stellten allerdings Probleme fest, sobald mehr als ein Kopf ins Blickfeld der Kameras geriet.

 

Ob die neuen Funktionen aber ausreichen, um Kunden zum Wechsel von ihren iPhones oder Galaxys zu bewegen? Branchenexperte Ian Fogg vom Analysehaus IHS zeigt sich skeptisch. Die neuen Funktionen seien zwar ungewöhnlich und technisch beeindruckend, aber eben nicht der "game changer", den Amazon brauche, um die Kunden zu überzeugen. "Nur einen bekannten Namen auf der Box zu haben, reicht nicht aus, um Smartphones zu verkaufen, wie schon Nokia und Motorola erfahren mussten." Das Fire Phone habe zudem keinen Preisvorteil zu Geräten der etablierten Konkurrenten.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Dimension Data www.dimensiondata.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Gentics Software GmbH www.gentics.com

- IBM www.ibm.com/at/de/

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.com/

- TU Wien www.tuwien.ac.at

- Werbeplanung.at www.werbeplanung.at

- WirtschaftsBlatt Medien GmbH www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

25. September 2014
22. August 2014
App-Entwickler und Data Scientists: Auf der Spur der IT-Jobs von morgen