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EBC-Newsletter #10/2012
Experten: Maschinen-Kommunikation bringt Innovationsschub
Foto: APA/Michele Pauty - Im Bild v.l.n.r.: Rainer Friedl (diamond:dogs), Wolfgang Leindecker (Kapsch CarrierCom), Helmut Leopold (Austrian Institute of Technology), Christian Adelsberger (evolaris), Thomas Stern (Moderator, Braintrust), Thomas Zimmer (Hewlett-Packard) und Bernd Liebscher (A1 Telekom Austria)

Die Vernetzung unseres Alltags - vom Energiebereich über das Gesundheitssystem bis hin zu digitalen Gadgets im Haushalt - wird zu einem Innovationsschub führen und neue Anwendungsgebiete hervorbringen. Noch gibt es aber zahlreiche Hindernisse auf dem Weg zum automatisierten Informationsaustausch zwischen Maschinen, erklärten Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

 

"Das Thema kommt unaufhaltsam auf uns zu, die Maschinen beginnen sich zu vernetzen", so Helmut Leopold von der Forschungseinrichtung Austrian Institute of Technology (AIT). Abseits von Geschäftsmodellen gehe es dabei vor allem darum, die großen gesellschaftlichen Herausforderungen - Sicherheit, Umwelt, Gesundheit, Energie und Mobilität - zu meistern.

 

Eine intelligente Verkehrssteuerung würde beispielsweise mehr CO2 sparen als die bis zum Jahr 2030 entstehende E-Fahrzeugflotte. Im Energiebereich seien "smarte" Netze erst der Anfang auf dem Weg zu einem besseren Energiemanagement. Und die vernetzte Sensorik - etwa Videokameras - würde die durch den steigenden Verkehr unausweichlichen automatischen Grenzkontrollen ermöglichen.

 

Durch diese Entwicklungen entstehe ein neues Öko-System. "Wenn wir hier nicht aktiv werden, hinken wir im globalen Wettbewerb hinterher bzw. überlassen alles Google und Co.", befürchtet Leopold massive Auswirkungen für den Standort Österreich. Der Einsatz dieser Technologien berge aber "höhere Risiken und mehr Sicherheitsprobleme bei größeren Auswirkungen". Hier seien nicht nur Forschung und Entwicklung gefragt, sondern auch die entsprechende Gestaltung der Rahmenbedingungen durch Industrie, Politik und Gesellschaft.

 

"Fakt ist: Vernetzung passiert - überall"

"Dass Maschinen automatisch miteinander kommunizieren ist an sich nichts Neues - insbesondere im Flottenmanagement und bei der Industrieautomation", ergänzte Wolfgang Leindecker von Kapsch CarrierCom. Jetzt werde das Thema zum Hype, weil es "eine Demokratisierung dieser Anwendungen" gebe. Durch das Aufbrechen der Silo-Lösungen und die sinkenden Kosten sei die Hemmschwelle für einen Einstieg deutlich gesunken. Starke Auswirkungen erwartet Leindecker beispielsweise im Bereich "Smart Cities". Das stetige Wachstum der Städte werde zu einem massiven Bedarf an Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation führen. "Fakt ist: Vernetzung passiert - überall", so der Experte.

 

"Langfristig wird das meiste, das elektrisch bzw. elektronisch betrieben wird, vernetzt. Da sollte man der Phantasie keine Grenzen setzen", geht auch Bernd Liebscher von der Telekom Austria Group M2M von einem starken Wachstum aus. Erstens sei die Technologie reif und der Preis auf einem vernünftigen Niveau. Zweitens gebe es neue Geschäftsmodelle, etwa wenn Geräte selbstständig melden, dass sie gewartet werden müssen. Drittens verlange der Gesetzgeber danach, siehe Stromzähler oder Notrufmodule bei Autos. "Derzeit befinden wir uns noch in der Frühphase dieser Entwicklung. Die Einsatzpotenziale sind aber enorm und ziehen sich quer über alle Branchen", so Liebscher.

 

Mustererkennung verbessert Produkte

Neben der Automatisierung von Abläufen und der Beschleunigung der Kommunikation gehe es darum, die dahinter stehenden Abläufe zu verstehen und Muster zu erkennen, erklärte Thomas Zimmer von Hewlett-Packard. Wenn sich ein Auto im Falle eines Defekts automatisch bei der Werkstatt meldet, sei das zwar gut. Der nächste Schritt müsse aber sein, diese Daten mit ähnlichen zu vergleichen. So könnten bestimmte Fehlermuster identifiziert werden und diese Informationen wiederum zur weiteren Verbesserung des Endproduktes in die Entwicklung einfließen.

 

Vor allem kleine Anbieter würden sich im Bereich M2M-Kommunikation derzeit verstärkt engagieren, und das durchaus erfolgreich, sagte Christian Adelsberger von der auf F&E spezialisierten Evolaris next level GmbH. Die Entwicklung der digitalen Technologien werde in den nächsten Jahren jedenfalls stark vom "Internet of Things" bestimmt. Denn die gegenseitige Steuerung und Kontrolle durch andere Maschinen ersetze zunehmend das Paradigma der Steuerung und Kontrolle von Maschinen durch Menschen. Als Dreh- und Angelpunkt für eine Vielzahl von verbundenen Geräten in unserer Umgebung sieht er "Smart Devices" wie das Mobiltelefon oder den Tablet-PC.

 

Im Konsumentenbereich "passieren bereits jetzt sehr viele innovative Sachen", so Rainer Friedl vom Consulter Diamond:dogs. Die Öffnung der Geräte habe zu einem Schub geführt und die entstandenen Schnittstellen würden neue Lösungen ermöglichen. Bei modernen Elektronikprodukten sei "eine Infrarot-Fernbedienung schon fast anachronistisch". Was Behörden und den B2B-Bereich betreffe, gebe es noch große Herausforderungen zu meistern, "das kann Jahrzehnte dauern". Bei der Sicherheit sei ein Schulterschluss in Europa unabdingbar, "Österreich wird das allein nicht lösen können", ist Friedl überzeugt.

Google, Apple & Co. verwischen Branchengrenzen
Foto: APA/dpa - Booz-Analysten erwarten dramatische Marktverschiebungen

Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sind einer neuen Analyse zufolge derzeit dramatischen Marktverschiebungen ausgesetzt und müssen um ihre Geschäftsmodelle bangen. Vor allem klassische und eher regional agierende IT-Service-Provider und Telekomunternehmen ringen teilweise massiv mit Software- und Internet-Unternehmen um Marktanteile.

 

Das teilte Booz & Company mit. Das Beratungsunternehmen hat erstmals die 50 größten Unternehmen der Branche auf Innovationskraft und Wachstumspotenzial hin untersucht. Durch die fortschreitende Digitalisierung würden sich traditionelle Geschäftsbereiche immer häufiger überlappen und die Branchengrenzen in einem "gnadenlosen Verdrängungswettbewerb" wegbrechen, hieß es. Anbieter wie Apple und Google würden etwa mit ihren Tablet-PCs, digitalen Inhalten und Cloud-Services etablierten Playern das Terrain streitig machen. Vor allem klassische IT-Service-Provider und Telekomunternehmen steckten vielfach in einer "strukturellen Wachstums-, Innovations- und Ertragskrise". In beiden Branchen würden die Erträge seit fünf Jahren stagnieren.

 

Auf Platz eins der Liste der Top-50-Unternehmen aus der IKT-Branche sieht Booz & Company den Softwareriesen Microsoft, obwohl sich der Aktienkurs des Konzerns in den vergangenen fünf Jahren leicht abwärts bewegt hat. Auf Platz zwei liegt Oracle, gefolgt von IBM, HP, Cisco und Apple. SAP rangiert auf Platz sieben. Google landet im Gesamtranking auf Platz 32, im "Software"-Ranking auf Rang 6.

 

Integriertes Lösungs-Ökosystem gefragt

Die Strategie der vergangenen Jahre, auf IT-Services und Systemintegration zu setzen, dafür aber eigene Hardware-Angebote abzustoßen, habe im Zeitalter der Digitalisierung seine Berechtigung verloren, so ein Resümee der Marktbeobachter. "Wir erachten vielmehr Anbieter als besonders aussichtsreich, die ein integriertes Lösungs-Ökosystem rund um ein starkes Hard- oder Software-Kernangebot sowie dafür maßgeschneiderte Dienste und Inhalte offerieren können", sagte Germar Schröder, Mitglied der Geschäftsleitung von Booz & Company.

 

Von diesem Geschäftsmodell würden derzeit vor allem Microsoft und Oracle profitieren. IT-Service-Anbieter dagegen hätten mit ihrem klassischen Leistungs- und Altlösungsportfolio das Nachsehen.

Heimische Websites schlecht gesichert
Foto: APA - Anonymous prüfte 5.000 Internet-Auftritte auf Sicherheitslücken

Anonymous Austria hat seit September 2011 rund 5.000 österreichische Websites auf Sicherheitslücken abgeklopft. Jeder zehnte Internetauftritt wies dabei eklatante Mängel auf, wie die Aktivisten in einer Aussendung bekanntgaben. Auf den etwa 500 betroffenen Websites waren vertrauliche Daten nicht abgesichert. Dazu zählen Online-Angebote von namhaften Unternehmen und Organisationen.

 

Durch einfache Suchabfragen fanden die Aktivisten Website-Administrationsverzeichnisse (darin befinden sich alle Daten einer Website, wie Logfiles etc.), aber auch ungeschützte Interna von Unternehmen. Als fahrlässig bezeichnete Anonymous die Datenspeicherung eines Immobilienverwalters, bei dem ungeschützt Dokumente von Mietern wie Mietverträge, Einzahlungsbestätigungen, Scans von Kautionssparbüchern etc. gefunden wurden.

 

Ziel der Aktion war es, Sicherheitslücken aufzuspüren und die betroffenen Betreiber darüber zu informieren, so die Aktivisten. Der Schutz der Bürger soll dadurch erhöht werden.

Verboten gut: Jung-Hacker gesucht
Foto: Screenshot -

Der Verein Cyber Security Austria (CSA) sucht in Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) Jung-Hacker: Im Rahmen der "Cyber Security Challenge Austria 2012" sollen die besten Cybersicherheits-Talente gefunden werden. Sie erhalten die Möglichkeit, sich zu IKT-Spezialisten ausbilden zu lassen.

 

Teilnehmer können sich bis zum 27. Juni unter http://www.verbotengut.at/ registrieren. Offizieller Startschuss des Bewerbs ist am 28. Juni mit der Freischaltung eines Hacking-Lab. Bis Oktober werden monatlich Aufgaben ins Netz gestellt, die Lösungen werden von Coaches bewertet, die auch für Diskussionen zur Verfügung stehen. Die zehn besten Teilnehmer treten Anfang November in zwei Teams im Burgenland im Rahmen eines IKT-Sicherheitskongresses des Verteidigungsministeriums gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es Notebooks und Stipendien.

 

Die CSA will im Rahmen des Bewerbs auch erfassen, über welche Fähigkeiten und Kenntnisse in Sachen IT-Sicherheit interessierte Jugendliche verfügen. "Dabei interessieren uns vor allem die Lösungswege der Jugendlichen und wie sie bei der Bewältigung der einzelnen Hacks denken, handeln und vorgehen", sagte CSA-Vorstandsmitglied Joe Pichlmayr vor Journalisten in Wien.

Bildtext: Bewerb für Cybersicherheits-Talente startet in Kürze

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CELLULAR GmbH www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte http://www.cms-rrh.com/

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- Ericsson Austria GmbH www.ericsson.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAMSUNG www.samsung.at

- SAP Österreich GmbH www.sap.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

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