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EBC-Newsletter #24/2011
Weihnachtliche Rückblenden bei der EBC-Weihnachtsfeier
Foto: APA/T. Preiss - Im Bild v.l.n.r. Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia), Barbara Rauchwarter (APA, Leiterin Marketing & Kommunikation), Michael Lang (APA, Chefredakteur)

 

Bereits zum elften Mal ließen gestern Abend auf Einladung von APA-MultiMedia  im Haus der Musik IT- und Medienexperten sowie Brancheninteressierte das EBC-Jahr Revue passieren. Im festlich geschmückten Innenhof der Topadresse im ersten Wiener Bezirk fanden rund 250 Gäste die Gelegenheit, sich auszutauschen und auf ein innovationsgeprägtes Jahr im E-Business-Bereich zurückzublicken.

APA-MultiMedia-Leiter Marcus Hebein wagte in seiner Begrüßung  einen Ausblick, was die Branche im nächsten Jahr beschäftigen wird: „Die E- Business-Innovationen der letzten Jahre sind gekommen, um zu bleiben. Weit vernetzte Dynamiken  im Bereich rund um  ‚Mobile und Social Media‘ sind empor  getreten und werden uns  noch eine Weile begleiten!"

Begleitet von stimmungsvoller Musik und kulinarischen Gaumenfreuden wurde den Gästen ein stilvoller und harmonischer Rahmen geboten, um ausgelassen ein erfolgreiches und digital-spannungsgeladenes Jahr zu verabschieden.

Folgende Gäste ließen sich die Gelegenheit zum weihnachtlichen Talk nicht entgehen:

Christian Adelsberger  (evolaris next level GmbH), Livia Dandrea- Böhm (A1), Norbert Griesmayer  (Uni Wien), Marcus Hebein (Leiter APA-MultiMedia), Oliver Krizek (Navax),  Michael Lang (Chefredakteur APA), Roland Meier (TeleTrader Software AG), Nicole Plein (NextiraOne), Nana Siebert (News), Karin Thiller (Geschäftsführerin APA-OTS), Konrad Tretter (Geschäftsführer APA), Barbara Werwendt (Hewlett-Packard) u.v.m.

 

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Datenlecks werden zu großer Gefahr für Firmen
Foto: APA/dpa - Data Loss Prevention gewinnt an Bedeutung

Obwohl Computerviren und "Schadcodes" noch immer zu den ganz großen Risiken für Unternehmen und private Computeranwenderzählen, haben sich die Bedrohungsszenarien in den vergangenen Jahren deutlich geändert. Zunehmend werden Firmen und Behörden Opfer von Angriffen mit dem Ziel, große Datenmengen zu entwenden, die dann im Internet veröffentlicht oder um viel Geld verkauft werden.

 

Für Aufsehen hat z.B. Ende September in Österreich die Veröffentlichung der Daten von 25.000 Polizeibeamten im Internet, mit Namen, Geburtsdaten und Adressen gesorgt. "Wie verhindere ich, dass wie kürzlich in Schleswig-Holstein die Krankenakten von 4.000 Psychiatrie-Patienten plötzlich im Internet auftauchen? Wie verhindere ich es als österreichische Bank, dass eine CD mit meinen deutschen oder französischen Kunden an den Finanzminister verkauft wird? Dieser ganze Bereich der Data Loss Prevention ist eine Riesensache und wächst sehr stark", sagte Carsten Hoffmann, Vertriebsmanager bei Symantec Austria, im Gespräch mit der APA.

 

Auch der Schutz vor Computerviren spielt laut Hoffmann noch immer eine große Rolle, allerdings werden Viren heute für ganz andere Dinge genutzt als noch vor ein paar Jahren. Das Problem dabei: "Die klassische Antivirus-Technologie nähert sich dem Ende ihres Lebenszyklus. Wir generieren jeden Tag zehn- bis fünfzehntausend neue Viren-Signaturen. Das liegt zum einen am mutierenden Schadcode, der sich jedes Mal, wenn er sich auf einen neuen Computer kopiert, verändert", so Hoffmann. Anti-Viren-Programme, die auf der Beschreibung bekannter Viren basieren, würden hier nicht mehr greifen.

 

"Im Internet kursieren außerdem Attack-Toolkits - Software, die man, je nach Qualität, um ein paar hundert oder mehrere tausend Dollar erwerben kann und mit der jeder ohne besonderes technisches Know-how in der Lage ist, hocheffektiven Schadcode zu schreiben, der die neuesten Sicherheitslücken ausnützt", so der Experte. Symantec sei daher bei der Virenabwehr einen neuen Weg gegangen. "Antivirus ist nicht genug. Wir brauchen einen informationszentrischen Ansatz für Security."

 

Es gehe nicht mehr in erster Linie darum, Geräte sicher zu machen. "In Zeiten, wo Informationen in der Wolke sind, auf mobilen Geräten, die ich nicht kontrollieren kann, muss ich die Information selbst schützen. Wenn das verschlüsselt ist, ist mir das total egal, wenn das irgendwo bei Google in der Wolke liegt - solange Google den Schlüssel nicht hat, kommt Google nicht ran", sagte der Deutsche.

Christkind gibt sich heuer ganz smart
Foto: APA/EPA - Mobile Alleskönner als Renner unter dem Weihnachtsbaum

Smartphones und vertragsfreie Mobiltelefone werden heuer der Renner unter dem Christbaum, ist sich der Elektrohandel einig. "Acht von zehn T-Mobile-Handys sind heuer smart", erwartet der zweitgrößte Mobilfunknetzbetreiber und erhält Zustimmung von der Elektronikkette Saturn. "Einen absoluten Geschenke-Trend gibt es heuer bei den neuesten Smartphones - vor allem bei vertragsfreien Neuheiten", so der Handelskonzern.

 

Damit die zahllosen Features der Smartphones auch genutzt werden können, bietet der größte Netzbetreiber A1 eigene Weihnachtskurse für Pensionisten an. In ausgewählten Filialen werden Senioren von Senioren beraten, etwa bei der Einrichtung der Mailbox oder beim Umgang mit den Apps, die seit der Einführung des iPhones von Apple in aller Munde sind.

 

Doch nicht nur bei den Handys wird - wie schon in den Vorjahren - ein Ansturm erwartet, auch Fernseher, Digicams und Notebooks stehen nach Händlermeinung hoch im Kurs. Der Trend gehe Richtung vernetzter 3D-Technik inklusive Internet am TV, schätzt Saturn. Bei den Notebooks wiederum werden Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung immer beliebter. Der Hype um Netbooks hat hingegen nachgelassen.

 

Allerdings könnte der Kaufrausch heuer ziemlich teuer bzw. unerfüllend sein. Schuld daran sind die sintflutartigen Niederschläge in Südostasien, die etwa in Thailand eine Spur der Verwüstung durch einige Elektronikfirmen gezogen haben und zu Engpässen bei Elektronikartikeln führen. Betroffen ist vor allem der Nachschub bei Digicams. So hat beispielsweise Canon eine eigene Task Force für die Lieferengpässe eingerichtet.

Information am Handy lockt Käufer ins Geschäft
Foto: APA-OTS/paybox - Online-Infos beeinflussen Kaufverhalten stark

Einkaufen im Netz und im Geschäft ist immer enger miteinander verwoben. "Kunden denken nicht in Kaufkanälen. Für sie ist Einfachheit wichtig. Sie sehen zum Beispiel ein Angebot im Internet und kaufen im Geschäft, oder auch umgekehrt. Daher ist es wichtig, kanalübergreifende Kaufimpulse zu schaffen", sagte Kai Hudetz vom Kölner Handelsforschungsinstitut in Wien vor Journalisten.

 

Online-Shops, Smartphones, aber auch Print-Kataloge und die klassischen Geschäfte liefern einander im besten Fall wechselseitige Kaufimpulse. Dafür ist es aber wichtig, alle Kanäle entsprechend zu gestalten, damit für Kunden der Mehrwert deutlich wird. 9,3 Prozent der Umsätze in lokalen Geschäften gehen auf eine Informationssuche in Online-Shops zurück. Dagegen machen Online-Shops 5,5 Prozent ihrer Umsätze durch Kunden, die sich zuvor im Geschäft informiert haben. Kaufimpulse durch eine Suche am Smartphone machen bereits 3,6 Prozent des Umsatzes sowohl im Geschäft als auch im Online-Shop aus.

 

Das Kaufverhalten der "Early Adopter" lässt darauf schließen, dass Smartphones zunehmend wichtig werden, zeigt eine repräsentative Onlinebefragung des Handelsforschungsinstituts für Deutschland. 35,2 Prozent der Umsätze, die durch diese Gruppe im Geschäft entstehen, gehen auf eine Informationssuche über ein Smartphone zurück. Laut der Studie holen über 40 Prozent der Smartphone-Nutzer Produktinformationenüber ihr Handy ein, während sie im Geschäft sind. Bei den Early Adoptern liegt der Wert bereits über 55 Prozent.

 

Hudetz stellt zudem die These auf, dass das Internet zunehmend regional bedeutend wird. So hat etwa jede fünfte Suchanfrage einen regionalen Bezug. 60 Prozent der Befragten haben schon einmal nach einem regionalen Händler gesucht, um sich dort ein bestimmtes Produkt anzusehen. Immerhin 40 Prozent der Kunden, die durch das Internet ins Geschäft gekommen sind, haben dann auch tatsächlich etwas gekauft. Ein adäquater Onlineauftritt kommt daher auch den klassischen Geschäften zugute.

Facebook-Verweigerer halten Online-Community für nutzlos
Foto: APA/dpa - Rund 60 Prozent haben Angst vor Datendiebstahl

Rund 70 Prozent der österreichischen Facebook-Verweigerer erachten das soziale Netzwerk als unnütz. Diese und andere Ergebnisse lieferte eine Umfrage von Marketagent.com, die kürzlich präsentiert wurde.

 

"Der typische Nicht-Facebooker in Österreich ist weder digitaler Außenseiter, der noch nicht fest im Sattel des WWW sitzt, noch gesellschaftlicher Einsiedler oder Hinterwäldler, der mit der Plattform nichts anfangen kann, sondern jemand, der nicht gewillt ist, persönliche Inhalte im Netz zu teilen", erklärte Geschäftsführer Thomas Schwabl.

 

Geschätzte 800 Millionen Mitglieder weltweit, täglich Milliarden von Postings und Foto-Uploads - an Facebook scheint kein Weg vorbei zu führen. Und dennoch: Die Anzahl an Nicht-Facebookern ist laut Marketagent.com signifikant. Ebendiese Gruppe wurde nun zu den Motiven ihrer Facebook-Aversion befragt. Für 70 Prozent ist die Plauderplattform unnütz, ebenso viele treffen ihre Freunde lieber im realen Leben. 67 Prozent der Befragten möchten keine persönlichen Dinge über sich preisgeben.

 

62,5 Prozent gaben an, die Online-Community interessiere sie grundsätzlich nicht; 59,7 Prozent haben Angst vor Datendiebstahl; 42,4 Prozent fürchten sich davor, dass ihnen ihre Einträge irgendwann zum Verhängnis werden könnten - sei es beruflich oder privat. Exakt ein Drittel, nämlich 33,3 Prozent, haben einfach keine Zeit für Facebook. 4,2 Prozent haben laut Umfrage schlechte Erfahrungen gemacht, ebenso viele nutzen lieber andere Online-Plattformen bzw. wüssten gar nicht, wie sie sich registrieren sollen. 1,4 Prozent können mit dem Begriff Facebook nichts anfangen.

 

"Vor allem Männer zeigen sich im Rahmen der Studie kritisch, wenn es um den Umgang von Facebook mit den persönlichen Daten geht", resümierte Schwabl. "Ob Informationsaustausch und Datenschutz bei Social Media-Plattformen und insbesondere Facebook trotz Intervention von Regulierungsbehörden und Datenschützern jemals vereinbar sein werden, ist fraglich." Zum aktuellen Zeitpunkt hält jedenfalls die Mehrheit der Befragten dieses Unterfangen für unvereinbar.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CELLULAR GmbH www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria GmbH www.ericsson.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht