31. Oktober 2014, 14:31
Nach Protesten doch keine Internetsteuer in Ungarn
Nach massiven Protesten hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban die von ihm geplante Internet-Steuer vorerst zurückgezogen. "In ...
30. Oktober 2014, 13:41
Konica Minolta steigt bei IT-Start-up Wikitude ein
Der japanische Technikkonzern Konica Minolta steigt beim Salzburger IT-Start-up Wikitude ein. Damit haben die Salzburger eine weitere ...
30. Oktober 2014, 13:26
Gewinneinbruch bei Samsung
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat im umkämpften Smartphone-Markt an Boden verloren. Nicht nur Apple mit seinen iPhones setzt ...
EBC-Newsletter #20/2011: Einladung zum nächsten Event
Digitale Welt: Wie eine Branche zum Standortfaktor wird.

Seit Jahren versuchen Branchenvertreter den Stellenwert des IT- und Telekomsektors für Gesellschaft und Wirtschaft hervorzustreichen - bisher mit wenig Wirkung. Denn obwohl die Bedeutung als Arbeitgeber steigt und der IKT-Sektor ein wichtiger Standortfaktor geworden ist, führt die Branche in Österreich ein Schattendasein.

 

Warum wird einem Wirtschaftszweig, der unser tägliches Privat- und Berufsleben so massiv beeinflusst, in der politischen und öffentlichen Meinung so wenig Bedeutung zugemessen? Was kann man tun, um den heimischen IKT-Standort zu stärken?

 

Wo steht Österreich im internationalen Vergleich und welche Prioritäten und Maßnahmen setzen Politik und Wirtschaft? Darüber diskutieren Experten am 20. Oktober im Rahmen der APA-E-Business-Community in Wien, u.a.: Christian Adelsberger (Evolaris), Jürgen Horak (NextiraOne), Harald Leitenmüller (Microsoft Österreich), Peter Rass (A1) und Christoph Schmid (Hewlett Packard).

 

Datum: Donnerstag, 20. Oktober 2011
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien
Happy Hour: ab 18:30 Uhr
Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

 

Bitte um Anmeldung unter ebc@apa.at

Hindernisse bei Online-Shopping im Ausland
Foto: APA/EPA - Grenzüberschreitendes Einkaufen ist besser als sein Ruf

Online-Shopping wird immer beliebter - solange der Anbieter im Inland sitzt. Vergangenes Jahr haben nach Zahlen der EU-Kommission bereits 40 Prozent der europäischen Konsumenten im Netz eingekauft. Im Ausland haben dagegen nur neun Prozent Geld ausgegeben, weil sie Betrug oder Übervorteilung fürchten.

 

Dabei ist grenzüberschreitendes Online-Shopping besser als sein Ruf, so das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich. Bei Informationen zu Gewährleistung und Rücktrittsrecht orten die Konsumentenschützer aber noch Mängel. Die Skepsis gegenüber dem Einkauf im Ausland ist daher groß. Zwei von drei potenziellen Kunden haben Angst, übers Ohr gehauen zu werden. 60 Prozent sind unsicher, was sie bei Bestell- oder Lieferproblemen tun sollen und 44 Prozent kaufen lieber nicht bei Anbietern im Ausland, weil sie meinen, sich mit der Rechtssituation nicht auszukennen.

 

Wirklich begründet sind diese Ängste nicht, zeigt eine Erhebung der Europäischen Verbraucherzentren, bei der 305 Käufe - u. a. Bücher, Kleidung und CDs - getätigt wurden. Lediglich 16 Prozent der grenzüberschreitend bestellten Waren wurden verspätet geliefert, in fünf Prozent der Fälle erfolgte gar keine Lieferung. "Damit ergibt sich kein signifikanter Unterschied zu Online-Shopping-Erfahrungen im nationalen Rahmen", konstatierte das EVZ. Hier wurden 18 Prozent der bestellten Waren zu spät und sechs Prozent überhaupt nicht geliefert.

 

Aus Sicht der Verbraucherschützer ist aber noch nicht alles eitel Wonne. 40 Prozent der Internethändler informierten nur in der jeweiligen Landessprache, 37 Prozent unterließen Informationen zur Gewährleistung. Bei einem von drei Anbietern war nicht klar, ob die Umsatzsteuer im Preis inbegriffen ist und 18 Prozent verwiesen nicht auf das Rücktrittsrecht. Die Zahlung per Rechnung - für den Konsumenten laut EVZ die sicherste Zahlungsweise - haben nur 6 Prozent angeboten, dafür akzeptierten fast alle die Kreditkarte.

 

EVZ-Leiter Georg Mentschl bezeichnete die Ergebnisse in einer Aussendung aber als "grundsätzlich sehr erfreulich". Seit dem Jahr 2003 sei es zu deutlichen Verbesserungen gekommen. Damals wurden nur 66 Prozent der Waren geliefert, heute sind es 94 Prozent. Auch wird nunmehr in 90 Prozent der Fälle der Kaufpreis zurückstattet, nach 69 Prozent 2003.

Digitale Welt verlangt mehr Verantwortungsbewusstsein
Foto: APA/EPA - Internet kann Diktaturen ins Wanken bringen

Dank der Digitalisierung ist die Forderung der Bürger nach dem Recht auf aktive Einmischung in politische Belange gestiegen - "die Macht des Netzes bedeutet eine Ermächtigung der Bürgerschaft", so der Tenor der Vortragenden bei einem von der Akademie der Wissenschaften veranstalteten Mediensymposium.

 

Mit Hilfe des Internets können Diktaturen ins Wanken gebracht, es kann aber auch der einzelne beschädigt oder sogar in den Tod getrieben werden - Stichwort Cybermobbing. Caja Thimm, Medienwissenschafterin an der Universität Bonn, mahnt daher ein neues Verantwortungsbewusstsein im Netz ein.

 

"Es muss klar werden, dass wir im Internet auch Bürgerrechte und -pflichten haben", so Thimm. Dieser Verantwortungsdiskurs müsse dringend weitergeführt werden. Für die Politik bedeute das auf der anderen Seite, dass Prozesse transparenter werden müssen - "Politik darf sich nicht weiter abschotten", so Thimm. Die Frage um das Recht des Staates auf Geheimnisse müsse öffentlich diskutiert werden. Dank der Debatte um WikiLeaks sei das Misstrauen des Bürgers in den Staat und in Verhandlungen, die hinter verschlossenen Türen geführt werden, jedenfalls gestiegen.

 

Eine Diskussion und rechtliche Rahmenbedingungen müsse es auch dazu geben, wie man mit sogenannten Whistleblower, also Informanten, die via Internet Missstände aufdecken wollen, umgeht. In Österreich sei der Schutz der Whistleblower auf politischer Ebene bereits diskutiert worden, aber ohne Ergebnis geblieben. Der Verwaltungsrechtler Walter Berka führt das darauf zurück, dass "rücksichtslose Transparenz noch kein besonders verbreiteter Wert in Österreich ist".

Apple-Ikone Steve Jobs ist tot
Grafik: APA - Die Erfolgsstory von Apple ist untrennbar mit Steve Jobs verbunden

Steve Jobs ist tot. Seit Jahren kämpfte der langjährige Chef und Mitbegründer des Technologiekonzerns Apple gegen Krebs. Der Mann hinter Erfindungen wie Mac-Computer, iPod und iPhone galt in der Branche als Revolutionär, der immer wieder ganze Märkte auf den Kopf stellte. In den Reigen der internationalen Kondolenzen reihen sich auch die heimischen Mobilfunker und IT-Unternehmen nahtlos ein.

 

"Die Erfolgsstory von Apple ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Steve Jobs. Er hat unsere Branche revolutioniert und eine neue Ära eingeläutet: Ihm ist es wie keinem anderen gelungen, in den Bereichen Usability und Design völlig neue Maßstäbe zu setzen", würdigt ihn Telekom-Austria-CEO Hannes Ametsreiter. ISPA-Generalsekretär Andreas Wildberger nennt Jobs einen "Visionär". Er habe "das ganze Internet in die Hosen- und Handtasche gebracht. Der ganze Smartphone-Boom ist darauf zurückzuführen. Dank ihm haben wir das Internet jetzt überall mit".

 

Unbestritten ist, dass Apple mit seinen Produkten ganze Geräteklassen erfunden und das Verhalten der Verbraucher verändert hat. Wie stark die Durchdringung mit Apple-Produkten wirklich ist, bleibt aber ein Geheimnis des Unternehmens. Traditionell werden keine regionalen Verkaufsdaten publiziert, auch die Firmen, die Apple-Produkte vertreiben, dürfen keine Umsatzzahlen bekanntgeben.

 

So bleibt man auf "Marktbeobachter" angewiesen. Die "Social Impact Studie 2011" im Auftrag von A1 veröffentlichte im August Zahlen, wonach nur 9 Prozent der Österreicher mit einem iPhone telefonieren. Demnach nutzen 42 Prozent Nokia, Samsung folgt mit 20 Prozent, dahinter rangiert Sony Ericsson mit 13 Prozent. Apple ist auf Platz vier zu finden. Allerdings liegt das iPhone bei der Kundenzufriedenheit ganz klar auf dem ersten Platz.

Tagung zu Internet-Kriminalität in Krems
Foto: APA - Cyber-Crime auf dem Vormarsch

Um "Cyber-Security und Cyber-Crime" geht es am 27. Oktober bei der 9. Sicherheitskonferenz der Donau-Universität Krems am Campus Krems. Die Tagung richtet sich an Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft und behandelt Themen von IT-Sicherheit für Organisationen über den Schutz des Individuums bis zu baulichen Aspekten in der Sicherheitsgesellschaft.

 

Von der zunehmenden Kriminalität im Netz sind inzwischen alle betroffen, Einzelpersonen ebenso wie Unternehmen oder Behörden. "In Österreich sind die Anzeigen auf dem Gebiet des Cyber-Crime in den vergangenen zehn Jahren um das Sechsfache gestiegen", so Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamtes, der als Gastvortragender die Konferenz eröffnen wird.

 

Die Schäden betragen laut Europol pro Jahr rund 750 Milliarden Euro weltweit. "Die IT-Kriminalität stellt uns vor neue Herausforderungen. Das Know-how von Fachleuten ist für die effektive Bekämpfung der Internetkriminalität ein entscheidender Faktor", betonte Lang in der Aussendung der Donau-Universität die Bedeutung der Kooperation von Wissenschaft und Exekutive.

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 www.A1.net

- CELLULAR Gmbh www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria www.ericsson.com

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at 

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

27. November 2014
30. Oktober 2014
Maschinenzeitalter: Digitalisierung verändert nicht nur Industrie radikal