01. Oktober 2014, 11:23
Microsoft kündigt neues Windows 10 an
Microsoft hat einen ersten Ausblick auf die nächste Version seines Computer-Betriebssystems Windows gegeben. Es werde Windows 10 heißen, ...
30. September 2014, 11:12
Historiker arbeiten am "Facebook des Mittelalters"
Wie standen die unterschiedlichen Fraktionen des Byzantinischen Reiches im Spätmittelalter zueinander? Wie sahen die Beziehungen der Eliten ...
29. September 2014, 12:06
Cyber-Kriminalität ein immer größeres Problem
Die Cyber-Kriminalität wird nach Einschätzung der EU-Polizeibehörde Europol zu einem immer größeren Problem. "Trends deuten auf einen ...
EBC-Newsletter #19/2011
Social Recruiting wird unverzichtbares Personalisten-Werkzeug
Foto: APA/T. Preiss - Im Bild v.l.n.r. Ingrid Rehusch (ORF, Moderation), Brigitte Schögler (Styria Digital), Alf Netek (Kapsch), Evelin Mayr (Hewlett-Packard), Oliver Krizek (Navax) und Peter Rieder (Arbeitswelten Consulting)

Weniger Aufwand und gleichzeitig die Anzahl der Bewerbungen erhöhen? Dieser Personalisten-Traum ist auch mit Social (Media) Recruiting - also der Suche nach neuen Mitarbeitern in sozialen Netzwerken - nicht zu erfüllen. Sehr wohl können dadurch aber mehr Interessenten angesprochen, Stellen schneller besetzt, die Sympathiewerte erhöht und (noch) Wettbewerbsvorteile genützt werden. Das strichen Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien hervor.

 

"Social Media zwingt Personalisten zu etwas, was sie nicht gut können und manche nie gelernt haben: Dialog. Ein Verstecken hinter anonymen Absageschreiben ist vorbei", verwies Unternehmensberater Peter Rieder von "Arbeitswelten Consulting" auf die neuen Herausforderungen. Derzeit würden viele Unternehmen noch Angst vor einem Engagement in diesem Bereich haben. "Was ist, wenn mich Bewerber öffentlich kritisieren? Habe ich die notwendigen Ressourcen, diese Dialoge zu führen? Klar ist: Social Recruiting kostet Zeit und Geld", so Rieder.

 

Allerdings erreiche man damit auch Menschen, die gar nicht auf Job-Suche sind, aber dann vielleicht doch Interesse zeigen. "Dadurch ergibt sich sehr viel Bewegung auf diesem Marktplatz", sagte der Experte. Heimische Unternehmen würden laut Studien für Image-Werbung hauptsächlich Facebook nutzen, für die Mitarbeitersuche vor allem Xing und LinkedIn. Ob sich durch den Einsatz von Social Media die Anzahl bzw. Qualität der Bewerbungen ändere, sei zu bezweifeln. "Als zusätzlicher Kommunikations- und Informationskanal wird dieser Weg aber zunehmend unverzichtbar", gab sich Rieder überzeugt.

 

Digital Natives sind Job-Nomaden

"Aus meiner Sicht ist Social Recruiting nicht mehr wegzudenken", pflichtete auch Evelin Mayr, Personaldirektorin von Hewlett Packard (HP) Österreich, bei. Ein Unternehmen, das die besten Köpfe ansprechen wolle, tue gut daran, dafür unterschiedliche Medienkanäle zu nutzen. Soziale Medien seien eine von mehreren Möglichkeiten, auf die Zielgruppe zuzugehen. "Allerdings muss man authentisch sein. Alles ist sehr, sehr transparent. Intern ist gleich extern", so Mayr. Die jüngere Generation, die soziale Medien sehr stark nutzt, habe außerdem ein anderes Verständnis von der Arbeitswelt und bleibe nicht ein Leben lang im selben Unternehmen. "Für Arbeitgeber wird essenziell, sich mit dem auseinanderzusetzen", sagte die HP-Managerin.

 

"Es geht im Grunde um einen Kampf um Aufmerksamkeit. Interessant ist also, wie man diese Aufmerksamkeit erzeugen und Interessenten ansprechen kann", so Alf Netek, Chief Marketing Officer von Kapsch. Social Recruiting werde - selbst bei kritischer Betrachtung - zu einem relevanten und ernstzunehmenden Recruiting-Kanal und damit wohl zum HR-Mainstream, auch wenn gegenwärtig noch vielerorts nur die Claims abgesteckt würden. "Wichtig ist: Was man nach außen kommuniziert, muss man nach innen leben", sagte Netek.

 

Passive Unternehmen werden zum Spielball

Personalrekrutierung sei inzwischen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor geworden, konstatierte Oliver Krizek, Vorstandschef von Navax: "Betriebe, die bei Social Recruiting nicht mitmachen, werden Federn lassen müssen. Denn sie können damit rechnen, dass ihnen früher oder später Mitarbeiter abhanden kommen." Schließlich sei es sehr einfach, beispielsweise auf Xing nachzuschauen, wer beim Mitbewerb arbeitet. "Wenn man das nicht aktiv angeht, wird man zum Spielball. Allerdings gehört eine gewisse Unternehmenskultur dazu, das dann auch zu leben. Man sollte nicht vor Angst sterben. Fehlschläge sind OK", so Krizek.

 

"Man muss Social Recruiting einfach probieren. Schließlich kommen wir an dem Thema nicht mehr vorbei", ergänzte Brigitte Schögler, die bei der Styria Media Group für "Digital Projects" zuständig ist. Soziale Netzwerke könne man aber natürlich auch offline nutzen, indem man in Interessengemeinschaften präsent sei oder mit Fachhochschulen und Universitäten kooperiere und auf diese Weise mit potenziellen Mitarbeitern in Kontakt trete.

 

SERVICE: Fotos zum Event

Impulsreferat: Peter RIEDER, Arbeitswelten Consulting 

Österreich gewinnt als IT-Standort an Attraktivität
Grafik: APA - Fortschritte bei Forschung und Entwicklung

Österreich hat als IT-Standort aufgeholt und sich in der Weltrangliste vom 22. auf den 17. Platz verbessert, geht aus einer Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) hervor. Erheblich beigetragen hätten dazu Fortschritte auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung, heißt es in einer Pressemitteilung. Österreich habe damit Länder wie Südkorea oder Hongkong überholt.

 

Nummer eins in der Weltrangliste sind die USA, gefolgt von Finnland und Singapur. Deutschland liegt vor Japan auf Rang 15. Die größten Fortschritte habe in diesem Jahr Malaysia aufgrund eines Booms bei Forschung und Entwicklung gemacht, das um 11 Plätze auf Rang 31 aufrückte. Indien hätten ebenfalls starke Forschung und Entwicklung sowie ein dynamischer IT-Arbeitsmarkt zu einer Verbesserung um 10 Ränge auf Platz 34 verholfen.

 

Österreich sei wegen seiner Fortschritte bei Forschung und Entwicklung in der diesjährigen Studie vorgerückt, so Georg Herrnleben, Senior Director bei der BSA. In den kommenden Jahren habe die Politik nun die Möglichkeit, diesen Trend weiter zu verstärken und auszunutzen, indem sie einerseits fördernd eingreife, etwa was Ausbildung, Forschung oder Rechtsschutz angeht, andererseits aber keine Technologien oder Geschäftsmodelle anderen vorziehe.

 

"Es wird im diesjährigen IT Industry Competitiveness Index deutlich, dass Investitionen in technologische Innovation langfristig größte Gewinne erbringen", so BSA-Präsident und CEO Robert Holleyman. Es sei jetzt wichtiger denn je, dass Regierungen die IT-Branche langfristig förderten. Nötig wären Strategien für die nächsten sieben bis neun Jahre und entsprechende Investitionen, um ernstzunehmende Fortschritte bei der Wettbewerbsfähigkeit als IT-Standort zu machen.

Pad-User benutzen ihr Spielzeug intensiv
Foto: APA/EPA - Vor allem zum Surfen, Schreiben von E-Mails und Lesen

Hat man sich ein derartiges "Spielzeug" geleistet, wird das Pad auch intensiv benutzt. Laut einer von Marketagent.com im Auftrag von T-Mobile durchgeführten Umfrage sind acht von zehn Usern täglich online - und das teilweise extensiv: Fast jeder 20. ist damit zehn Stunden und mehr im Internet unterwegs.

 

88 Prozent nutzen das Pad vor allem zum Surfen, drei Viertel zum Schreiben von E-Mails und 74 Prozent zum Lesen von Online-News, Zeitungen, Magazinen und Büchern. Aber auch das Betrachten von Bildern (67 Prozent) ist bei den Österreichern durchaus beliebt. Und immerhin knapp die Hälfte spielt mit dem Pad.

 

Fast 90 Prozent der Befragten haben Apps installiert - im Durchschnitt 34. Spiele, Nachrichten und Wetter belegen gleichauf Platz eins, gefolgt von Unterhaltung sowie Navigation und Musik. 64 Prozent haben sich für ein iPad von Apple entschieden. Mit 18 Prozent ist Samsung auf Platz 2, gefolgt von Asus, Acer, LG und HTC mit je zwei Prozent.

APA launcht digitalen Kiosk für Printmedien
Foto: Screenshot - www.austria-kiosk.at startet im Oktober

Der erste gemeinsame virtuelle Zeitungsstand für heimische Kaufzeitungen und -magazine steht kurz vor dem Start: In Kürze geht www.austria-kiosk.at online. Alle relevanten heimischen Verlage sollen dort mit ihren Publikationen vertreten sein. Technisch entwickelt hat die Plattform die APA - Austria Presse Agentur im Auftrag der österreichischen Medienhäuser.

 

Der Hauptnutzen für die Leser liege im gebündelten Österreich-Angebot auf einem Portal, das einzigartig im deutschsprachigen Raum sei, wie es in einer APA-Aussendung hieß. Laut APA-Geschäftsführer Peter Kropsch soll sich der neue Vertriebsweg für die Verlage in zweifacher Hinsicht rentieren: "Es sollen sowohl Erlöse als auch Erkenntnisse zurückfließen." Das Thema Paid Content im digitalen Raum stehe insgesamt am Anfang der Entwicklung. Die APA wolle hier die Verlage bestmöglich unterstützen, umfassende Erfahrungen zu sammeln, so Kropsch.

 

Auf der Startseite des Austria-Kiosk findet sich eine Übersicht der angebotenen Medien. Nach einmaliger Registrierung genügt ein Klick plus Passwort-Eingabe, um die gewünschte Zeitung, Zeitschrift oder ein Magazin zu kaufen. Diese sind ab ihrem Erscheinungstag 30 Tage verfügbar und können dauerhaft gespeichert werden. Die Preise orientieren sich an jenen der Printausgaben. Bis Ende des Jahres sollen Kontingente den Kauf mehrerer Medien zu einem Paketpreis ermöglichen, 2012 sollen auch Funktionen für Kombi-Angebote für bestehende Print-Abonnenten verfügbar sein.

 

Der Austria-Kiosk ist eine HTML/HTML 5 Lösung und somit Plattform-unabhängig auf Tablets wie dem iPad, Laptops oder PCs zugänglich. Eine für das Betriebssystem Android optimierte Version ist bereits in Arbeit. Die verkauften Exemplare sollen übrigens auch in die Messungen der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) einfließen, hieß es weiter. In der Startphase blieben sämtliche Nettoerlöse nach Transaktionskosten bei den hauptfinanzierenden Verlagen. Für kleinere Verlage gebe es eine Eintrittsgebühr sowie eine Erlösteilung. Dies gelte auch für künftige Interessenten, die auf den Austria-Kiosk kommen wollen.

Innovationspreis "APA-IT-Challenge" vergeben
Foto: APA-Fotoservice/Preiss - FH St. Pölten und Start-up "egoArchive" ausgezeichnet Archäologische Schätze digital auf spielerischem Weg entdecken oder die eigenen digitalen Spuren zum Wiederfinden von Informationen nützen - das ermöglichen die Projekte, die bei der dritten APA-IT-Challenge 2011 ausgezeichnet wurden. Die Entwicklerteams, die sich in den beiden Kategorien des Innovationspreises durchsetzen konnten, dürfen sich über je 5.000 Euro Preisgeld freuen.

 

In der Kategorie "Academia", in der Projekte von Studierenden eingereicht werden konnten, wurde ein Team des Masterstudiengangs Digitale Medientechnologien von der FH St. Pölten für sein Projekt "Playing Valcamonica" prämiert. Ihre Entwicklung ermöglicht es, archäologische Funde aus dem norditalienischen Valcamonica-Tal mit einer Multitouch-Applikation zu "begreifen".

 

Die Kategorie "Start-up" konnte das junge Unternehmen "egoArchive" mit seiner gleichnamigen Anwendung für sich entscheiden. Die Software speichert den persönlichen Datenstrom, den ein Internet-User beim Surfen im Web automatisch generiert, um später Informationen wiederfinden und auswerten zu können.

 

Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich von der APA-IT vergeben und hat das Ziel, besonders innovative, neuartige Lösungen im Umgang mit digitalen Inhalten zu prämieren und ihnen einen Startvorteil am IT-Markt zu verschaffen.

MobileMonday widmet sich vernetztem Alltag
Foto: MobileMonday - Always connected: A day in the mobile life Beim nächsten MobileMonday beleuchten Experten von Google, ÖAMTC, simfy und ItsMy game world das Thema "Always connected: A day in the mobile life". Konkret sollen am 17. Oktober mobile Services vorgestellt werden, die uns vernetzen und unseren Alltag beeinflussen.

 

SERVICE: MoMo#12: Always connected - a day in the mobile life, Naturhistorisches Museum, 17. Oktober, 19:00 Uhr, Burgring 7, 1010 Wien, Anmeldung unter https://www.xing.com/events/momo-12-connected-day-mobile-life-805066

Ziel der E-Business-Community von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, ist es, im Rahmen monatlicher Treffen mit Präsentationen über Innovationen und Markttrends sowie Podiumsdiskussionen ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business durch Erfahrungs- und Informationsaustausch zu schaffen.

 

Die Partner-Unternehmen der APA-E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria AG www.a1.net

- CELLULAR GmbH www.cellular.at

- CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte www.cms-rrh.com

- diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc

- economyaustria economyaustria.at

- Ericsson Austria GmbH www.ericsson.com

- Evolaris next level GmbH www.evolaris.net

- Hewlett-Packard www.hp.com/at

- Kapsch www.kapsch.net

- Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria

- NAVAX Consulting GmbH www.navax.at

- NextiraOne www.nextiraone.at 

- SAP Österreich GmbH www.sap.at   

- WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at 

- Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at

- APA-MultiMedia multimedia.apa.at

30. Oktober 2014
26. September 2014
Content Marketing & Co: Wie man heute Kunden erreicht